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Die Ultimative Achterbahn? | The Brexit Tour - Tag 7 - Lightwater Valley

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  • Star Report: Die Ultimative Achterbahn? | The Brexit Tour - Tag 7 - Lightwater Valley

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    Anmerkung der Redaktion: Marcel zeigt uns einige witzige Impressionen einer Coasterfriends Tour. Es hat zwar einige Zeit gedauert, bis die Bilder online sind, aber wir zählen es einfach mal zu den CF-Classics. Vielen Dank für die Mühe und weiter so.



    Es gibt ja diese Parks, die an sich eigentlich nichts Besonderes sind. Aber dann haben sie eben doch diese eine Achterbahn, für die man extra hinfährt. Diese eine Achterbahn, die gar nicht so recht in das restliche Parkangebot passen will. Und doch ist man froh, dass der Park diese Achterbahn gebaut hat. Lightwater Valley ist ein solcher Park. Und auf besagte Achterbahn hier war ich schon lange vor der Tour gespannt. Also los!

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    Das Gelände von Lightwater Valley ist schon seit 1516 in Besitz der Familie Staveley. Ursprünglich eine Schweinefarm wie viele andere, konnte man ab 1969 dort als Besucher frisches Obst pflücken. Eine Dürre 1976 führte jedoch zu Einnahmeausfällen, besonders beim Erdbeeranbau. Um künftigen Dürren entgegenzuwirken, wurde ein großer See ausgehoben. Ungeplant entstand so eine neue Attraktion, die mehr Besucher anlockte. In den nächsten Jahren wurde dann vermehrt in Freizeitattraktionen investiert. Zunächst waren es nur ein Abenteuerspielplatz, Ruderboote und ein Zirkus. Mit der Zeit kamen aber auch größere Fahrgeschäfte dazu und spätestens mit der Eröffnung der ersten Achterbahn Rat Ride im Jahr 1987 war Lightwater Valley zu einem vollwertigen Freizeitpark geworden.

    Nach dem Bau der größten Achterbahn des Parks, The Ultimate, war der Park in finanzielle Schwierigkeiten geraten. So sahen sich die Staveleys gezwungen, den Park 1997 an Queensborough Holdings zu verkaufen. Die neuen Eigentümer haben Lightwater allerdings nach nur elf Monaten schon wieder zum Verkauf gestellt. Verkaufen konnten sie den Park aber erst 2001 an Ball Investments, welche ihn wiederum 2017 an den heutigen Besitzer Livingstone Leisure Ltd. verkauften.

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    Wir dürfen vor allen anderen Besuchern in den Park, da es für uns ein kleines Special gibt.

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    Flooooooceratops

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    Minigolf. Now featuring Dinosaurs!

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    Sieht betriebsbereit aus

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    Da sind wir. The Ultimate. Europas längste Achterbahn. Und hier haben wir jetzt eine halbe Stunde ERT.

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    Robert Staveley nutzte damals den Erfolg des 1987 eröffneten Rat Ride, um seine Frau zu überzeugen, endlich eine "richtige" Achterbahn zu bauen. Wenn man sich The Ultimate von außen anschaut, könnte man aber zu dem Schluss kommen, dass es sich um eine gemütliche Zugfahrt durch den Wald handelt, so langsam wie der Zug um die letzte Kurve getuckert kommt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Zug SIEBEN Minuten braucht, um nach der Abfahrt aus dem Bahnhof wieder in diesem anzukommen.

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    Aber warum dauert das so lang? Nun ja, bevor die Bahn gebaut wurde, befand sich südwestlich des Parks ein stark bewaldetes Tal, welches sich nach Robert Staveleys Einschätzung perfekt für einen Terraincoaster eignen würde. Einziges Problem: dieses Tal ist einige hundert Meter von der damaligen Parkgrenze entfernt. Die Besucher müssten also ziemlich weit laufen, um zu dem Tal zu kommen, wo die Achterbahn steht. Staveleys Frau hatte aber eine Idee: man baut die Station einfach an den Rand des bereits bestehenden Parks und bindet den Weg zum Tal einfach in die Achterbahnfahrt mit ein.

    Big Country Motioneering entwarf The Ultimate, gebaut wurde sie aber von British Rail. Einem Eisenbahnunternehmen. Na halleluja, das kann ja was werden. Aber das reicht ja nicht, einige Streckenabschnitte in der zweiten Hälfte wurden nachträglich von Tubular Engineering ausgetauscht, um das Banking nochmal anzupassen. Heraus kam dabei 1991 die längste Achterbahn der Welt mit 2.268 Metern Streckenlänge. Gebaut von drei verschiedenen Unternehmen, die allesamt mit Achterbahnen eigentlich nichts zu tun haben. Ein Erfolgsrezept, garantiert.

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    The Ultimate eilt ja ein gewisser Ruf voraus. Aber sehen wir mal selber. In der ersten Reihe Platz genommen beginnt die Fahrt mit einem sehr langsamen Lifthill. Gut, irgendwo müssen die sieben Minuten Fahrzeit ja herkommen. Bis zum zweiten Lifthill besteht die Fahrt dann aus einigen Hügeln und flachen Kurven. Es kommt sogar ein wenig Airtime auf. Seltsam wird’s auf der letzten Geraden vor dem Lift. Die besteht aus einer Reihe von winzig kleinen Hügeln, fast wie ein Wurm im XXL-Format.
    Dann kommt das wahre Monster von The Ultimate: der zweite Lifthill. Zusammen mit der Kurve an der Spitze dauert er geschlagene zweieinhalb Minuten. Das erklärt die sieben Minuten dann auch endgültig. Aber jetzt geht es erst richtig los. Der Rest der Strecke ist im Wald und so nicht einsehbar. Also den zweiten First Drop runter…

    …uuund genau ab JETZT versucht The Ultimate, dich umzubringen.
    Zumindest fühlt es sich so an.

    Die erste Hälfte ist eine gemütliche Kaffeefahrt im Vergleich zu dem, was jetzt kommt. Der Zug knallt mit einem Affenzahn durch völlig falsch gebogene Kurven, schmeißt dich in alle möglichen Richtungen. Die Bäume verstärken das Geschwindigkeitsgefühl nur. Diese völlige Desorientierung gepaart mit dem brachialsten Fahrverhalten, das mir je untergekommen ist, machen diesen wilden Ritt zu einer der heftigsten Achterbahnfahrten, die ich je hatte.
    Und ich liebe es.

    Aber wir sind ja noch lange nicht fertig. Nach der Wald-Halfpipe geht es zurück ans Tageslicht, ein paar Geraden unterbrochen von kleinen Hügeln dazwischen. Sehen recht harmlos aus. Aber spätestens jetzt sollte klar sein, dass bei The Ultimate nicht so ist, wie es aussieht. Diese kleinen Hügel sind fast noch heftiger als die Kurven im Wald, denn jetzt kommt auch noch die abgefuckteste Airtime dazu, die ich je erlebt habe. Wurdet ihr schon mal von einer Achterbahn verprügelt, während ihr aus dem Sitz geschleudert werdet?

    Zum Abschluss gibt es noch eine Kurvenkombination mit mehreren Tunneln und Übergängen, die direkt aus Rollercoaster Tycoon übernommen wurden. Aus dem letzten Tunnel raus wird die letzte Kurve noch in gefühlter Schrittgeschwindigkeit gefahren, um die Illusion der gemütlichen Zugfahrt komplett zu machen. So endet der Höllenritt auf der zweitlängsten Achterbahn der Welt.

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    Das ist so ziemlich alles, was man im Park von der Bahn sieht

    The Ultimate ist völlig geistesgestört. Sie schlägt mehr als die meisten SLCs, wurde von Unternehmen gebaut, die von Achterbahnen keine Ahnung haben, hat ein richtig merkwürdiges Layout und trotz allem, oder gerade deswegen finde ich diese Achterbahn richtig genial. Eine klare Top-10-Bahn. Die letzten beiden Fahrten in der letzten Reihe fahre ich sogar komplett mit den Armen oben. Man kann sich ja eh nicht wehren. Sieht aber auf jeden Fall witzig aus, wie 36 Köpfe vor einem hin- und herwackeln.

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    Nach vier ERT-Fahrten (mehr schafft man in einer halben Stunde rein zeitlich einfach nicht) geht es direkt zu Raptor Attack nebenan.

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    Die Frau des Parkeigentümers wollte ursprünglich keine Achterbahn in den Naturpark stellen, da es das optische Bild stören würde. Robert Staveley wollte aber unbedingt sein Publikum erweitern und so kam es nach langen Diskussionen zu der Entscheidung, die Bahn unterirdisch zu bauen. Mit dem Thema Kanalratten wurde Rat Ride 1987 als erste Achterbahn in Lightwater Valley eröffnet. Rat Ride war tatsächlich ein solcher Erfolg, dass nur ein Jahr später schon die nächste Bahn gebaut wurde, diesmal auch im Freien und komplett sichtbar. Der Doppelloopingcoaster Soopa Loopa stand von 1988 bis 1994 im Park. Heute kann man diese im polnischen Legendia finden.
    Aber zurück zu Rat Ride. Die Rattenthematisierung bestand bis 2009. In der Offsaison danach folgten Renovierungsarbeiten und 2010 wurde Raptor Attack eröffnet, wo bei Minenarbeiten Dinosaurier ausgegraben wurden, die wohl doch nicht so ausgestorben sind wie gedacht.

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    Die Bahn selber ist eine Wildcat von Schwarzkopf mit dem bekannten Layout, wie es beispielsweise auch im Skyline Park steht. Thematisch wird hier aber viel mehr geboten. Schon im Wartebereich bekommt man das Gefühl, richtig in eine unterirdische Mine herabzusteigen und die Fahrt selber wirkt durch die Dunkelheit schneller als sie eigentlich ist. Dazu noch ein paar Effekte und Überraschungen und wir haben eine wirklich gute Achterbahn.
    Mit der Schlussbremse ist das Erlebnis aber noch nicht vorbei. Das eigentliche Highlight war ein Effekt nach der Fahrt, kurz vorm Ausgang. Damit haben wir sehr viel (Schaden-)Freude. Manch einer weiß bestimmt, was ich meine.

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    Während ein Teil der Gruppe noch unterirdisch von Dinos verfolgt wird, liefern sich ein paar andere oberirdisch spannende Rennen.

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    Floooooo muss sich noch anschieben

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    Captain, der Kurvenräuber

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    Schmalere Haltung für bessere Aerodynamik

    Weiter geht’s. Die restlichen Bahnen sind im Grunde nur zum Counten da, aber muss ja, ne?

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    Die erste davon ist der 93er Zierer Tivoli Ladybug.

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    Und den Marienkäfer machen wir direkt mal kaputt. Die geballte Masse der Coasterfriends ist einfach zu viel für die Stationsbremse und der ganze Zug schießt über sein Ziel hinaus.

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    Das Problem ist aber schnell behoben und der Rest von uns kann auch einsteigen. Nur nicht unbedingt in voller Ladung.
    Zur Fahrt selber muss ich nicht viel sagen. Ist eben eine Marienkäferbahn, kennt man.

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    Vom Käfer geht’s weiter zum Wurm. Oder doch zum Fisch?

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    Seems kinda fishy to me

    Naja, von 2003 bis 2013 war der Wurm noch an Land unterwegs, aber seit 2014 trägt er eine Taucherbrille und schläft bei den Fischen.

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    Für einen Wurm ist The Little Dipper ganz nett gestaltet.

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    Ne bessere Bahn hätte es für das Jubiläum heute nicht geben können, ne Daniel?

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    Aber letztendlich gilt immer noch: ein Wurm ist ein Wurm ist ein Wurm. Von daher, Count einsacken und weiter.

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    Hier sind wir heute Morgen schon vorbeigelaufen, jetzt ist es Zeit für den Twister. Mittlerweile schon die fünfte Drehmaus auf der Tour.

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    Eine Drehmaus wie viele andere eben. Diese hier von Reverchon mit Jahrgang 2001.

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    Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass Coasterfriends die Tendenz haben, Bahnen kaputt zu machen?
    Selbstverständlich haben wir es auch beim Twister wieder geschafft. Bügel spinnt oder so.

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    Gemütlich?

    Mit etwas Verzögerung bekommt aber doch noch jeder seinen Drehwurm und Count.

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    Während sich ein Teil der Gruppe nun auf den Weg macht, das Rafting auch noch zu schrotten und Boote zu versenken, mache ich mich mit ein paar anderen auf den Weg zum Piratenbereich, denn wir wollen ein anderes Schiff entern.

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    Wenn das Schiff auf dem Kopf steht, ist das ein ziemlich gutes Zeichen für schwere See

    Die Black Pearl ist keine normale Schiffschaukel. Sie geht ein bisschen weiter. Das nenne ich mal Hangtime. Besonders da es keine Schulterbügel gibt. Ein schönes Schiff.

    Nachdem die Kollegen im Rafting evakuiert werden konnten, wird es Zeit für das nächste Special, das der Park uns anbietet. Wir bekommen von The Ultimate mal deutlich mehr zu sehen als der Otto Normalbesucher. Eine ultimative Backstagetour.

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    Das kann man noch vom Park aus sehen

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    Aber hier gehen wir schon ganz nah ran

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    Vorsicht am Bahnsteig, der Zug fährt ab

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    Gut geölt

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    1. Lifthill und so'n Typ mit Cap

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    Weeeee

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    Ich glaube der Strom ist bei weitem nicht der einzige Grund, warum man den Schienen nicht zu nahe kommen sollte

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    Airtimehill 5 cm überm Boden

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    Bloß nicht zu nah an die Strecke gehen!

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    Schienenneigung leicht gemacht: einfach die rechte Stange länger machen als die linke

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    Hier beginnt der XXL-Wurm

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    Lifthill No. 2

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    Und hier beginnt der Spaß

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    Welcome to the green hell

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    British Engineering at its finest

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    Zooom

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    The Ultimate in einem Bild zusammengefasst

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    Ein Zug scheppert durch den Wald

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    Manchmal siehts fast aus wie eine richtige Eisenbahnschiene

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    So nah kommt man dieser Bahn normalerweise nicht

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    Ernsthaft, wir sind wirklich verdammt nah dran

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    Supersmoothe Übergänge

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    Abschließend kann ich mich nur beim Park bedanken. Bei diesem Trackwalk wurde mir nochmal richtig bewusst, wie weitläufig diese Bahn ist. Und so nah daneben zu stehen, wenn der Zug vorbeischießt, hat auch was. Sehr cool, dass wir diese Möglichkeit hatten!

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    Bevor wir den Park verlassen, nehmen wir noch ein spätes Mittagessen zu uns.

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    Für mich gibt’s mal was typisch Britisches: Yorkshire Pudding mit Gravy (und Pommes und Erbsen). Und es ist nicht besonders gut. Ehrlich gesagt eine der schlechtesten Mahlzeiten der Tour. Naja.

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    Und jetzt ist es auch schon Zeit für den Aufbruch. Wir haben tatsächlich noch einen spontanen Zwischenstopp vor.

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    Was denke ich nun von Lightwater Valley? Lohnt sich der Besuch?
    Für mich kann ich das ganz klar mit JA beantworten. Wenn auch nur für The Ultimate. Der restliche Park ist wirklich nicht der Rede wert. Ja, Raptor Attack hat was und das Überkopfschiff ist auch gut, wenn man mit damit etwas anfangen kann, aber der Rest ist nichts Besonderes. Aber allein für The Ultimate lohnt sich der Weg nach Ripon. Die Bahn ist so bescheuert, das muss man erlebt haben!

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    Anderthalb Stunden Busfahrt später kommen wir in Rotherham an. Hier gibt’s nämlich was zu counten.

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    In dem kleinen Stadtpark, Clifton Park Amusements, steht seit 2010 der Roller Coaster, eine Super Nessi von Top Fun.

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    Die Bahn hier ist Nessi, welche wir am Oakwood-Tag gefahren sind, recht ähnlich, hat aber eine Abfahrt mehr.

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    Und es ist wirklich unerwartet heiß geworden. Fast 30°C haben wir hier. Da soll mir nochmal wer erzählen, in England ist es nur kühl und nass.

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    Zur Achterbahn ist nicht viel zu sagen. Ist eben ein Count. Macht immerhin keine Faxen und ist nicht unbequem.

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    Es folgt: The many Faces of Coaster Counters – Eine Bilderserie

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    Und ein paar Detailaufnahmen müssen auch mal wieder sein.

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    Gegenüber steht tatsächlich noch ein Go-Gator, aber den Count bekommt nur Leonie. Wir Erwachsenen gehen da leider leer aus.

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    Nebenan gibt’s einen Wasserspielplatz der stärker frequentiert ist als der Teil mit den Achterbahnen.

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    Weitere anderthalb Stunden im Bus später kommen wir bei unserer nächsten Unterkunft an: dem Pentahotel in Derby.

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    Und ich sage direkt, dass ich ein bisschen enttäuscht bin, dass wir hier nur eine Nacht verbringen. Denn das ist mit Abstand das coolste, stylishte Hotel der ganzen Tour. Einfach eine richtig gute Atmosphäre!

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    Noch ist es aber etwas früh, um es uns gemütlich zu machen. Wir haben ja noch gar nicht zu Abend gegessen.

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    Very yellow cabs

    Wir gehen zu Shalimar Gold, einem Inder, wo man schon auf uns wartet.

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    Und das Essen hier ist verdammt gut. Fladenbrot mit diversen Saucen, verschiedene Fleisch- und Gemüsegerichte und alles einfach lecker.

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    Gut gesättigt geht es zurück zum Hotel, wo wir an der Hotelbar noch ein paar gesellige Stunden verbringen. Und morgen geht es endlich zurück an einen meiner Lieblingsorte.

    • LuckyCoasterLuke
      #1
      LuckyCoasterLuke kommentierte
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      Danke für diesen, wie immer, tollen Bericht mit interessanten Eindrücken

      Kurze Anmerkung noch zu "The Ultimate":
      Das Ding hatte anfangs tatsächlich Schulterbügel die jedoch 1992 wieder entfernt wurden - warum wohl

      Dies wurde in dieser wirklich sehenswerten Dokumentation ab 9:52 erwähnt, jedoch hat man dies schon bei einigen Aufnahmen vorher sehen können


      LG Lukas

    • Floooooo
      #2
      Floooooo kommentierte
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      Auch von mir ein Danke - da werden schöne Erinnerungen an die Tour wach. Das war damals mein 2ter Besuch in Lightwater Valley und kann auch sagen: ja, der Besuch lohnt sich definitiv - nicht nur wegen The Ultimate, sondern auch wegen Raptor Attack.

      Zitat von LuckyCoasterLuke
      Kurze Anmerkung noch zu "The Ultimate":
      Das Ding hatte anfangs tatsächlich Schulterbügel die jedoch 1992 wieder entfernt wurden - warum wohl
      Echt? Ohje... naja, dafür haut einem das jetzige Bügelsystem halt die Knie kaputt

    • eKs_Prod
      #3
      eKs_Prod kommentierte
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      Habe ich da Erdbeeren gelesen...

      Danke für die Erinnerungen und ja, alle Andeutungen verstanden.

      Auf das sich der Park nach den letzten Schlagzeilen wieder erholen kann und zu altem Glanz zurückkehren kann; es wäre zu Schade um all die besonderen Bahnen dort.
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