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Eine Freizeitparkikone | The Brexit Tour - Tag 5 - Blackpool Pleasure Beach

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  • Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Endlich Blackpool Pleasure Beach! Schon seit Jahren bekomme ich vorgeschwärmt, wie toll und einzigartig dieser Park ist. Und tatsächlich ist es auch der Park auf dieser Tour, auf den ich mich im Vorfeld am meisten gefreut habe. Mit der Vorfreude gab es aber auch leichte Bedenken. Pleasure Beach hat ganze 13 Counts, schaffen wir das alles überhaupt an einem Tag? Also mal schnell gefrühstückt und ohne weitere Umschweife ab zum Parkeingang.

    Und ich will euch jetzt schon mal warnen, dieser Bericht könnte etwas lang werden.

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    So, los geht’s mit der Geschichtsstunde und das wird jetzt etwas lang, denn die Geschichte von Blackpool Pleasure Beach reicht ganze 122 Jahre zurück.

    Alderman William George Bean war ein Mann, der Ende des 19. Jahrhunderts versucht hat, an der New Yorker Madison Avenue Werbefachmann zu werden. Nur was macht man, wenn der ursprüngliche Berufsplan scheitert? Man eröffnet zwei Freizeitparks, ist doch logisch!
    Und so eröffnete Bean 1896 in Great Yarmouth und in Blackpool jeweils einen kleinen Freizeitpark. Der Park in Great Yarmouth fand wenig Interesse beim lokalen Publikum und so wurde er nach kurzer Zeit wieder geschlossen, damit Bean seine ganze Konzentration auf Blackpool legen konnte.

    1903 erwarb Bean zusammen mit John Outhwaite etwa 12 Hektar Land, um Pleasure Beach zu erweitern und die Ideen, die teils von Coney Island in Brooklyn inspiriert waren, umzusetzen. Ein Jahr später folgte mit Sir Hiram Maxim's Captive Flying Machine die erste richtige Großattraktion des Parks. Die Flugmaschine dreht auch heute noch ihre Runden.
    1905 wurde The River Caves of the World eröffnet, ein Wasserdarkride, den es ebenfalls immer noch gibt und 1907 kam die erste Achterbahn von Blackpool dazu. Der Scenic Railway stand allerdings nur bis 1933 dort.

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    Die Flugmaschine von Herrn Maxim

    Outhwaite starb 1911, Bean setzte die Investitionen bis zum ersten Weltkrieg aber unermüdlich fort. Der Krieg machte den Import von Attraktionen aus den USA natürlich schwierig, weswegen erst 1922 wieder neue Fahrgeschäfte eröffnet wurden. In den 20ern wurde auch das Casino Building gebaut, welches heute die Kassen beherbergt.

    1923 wurde ein Teil des Landes, auf dem Pleasure Beach stand, zurückgefordert und so formte sich die 17-Hektar-Fläche, auf der der Park heute steht. Im gleichen Jahr wurde auch Big Dipper eröffnet, die älteste noch stehende Achterbahn hier. Was Alderman William George Bean wahrscheinlich nicht ahnte, war, dass es seine letzte Investition sein würde. Er starb 1929 an einer Lungenentzündung.

    Beans Tochter Lillian Doris und ihr Ehemann Leonard Thompson erbten den Park. Thompson hatte bis dahin keinen Bezug zu dem Freizeitpark und fand sich nun auf einmal indessen Geschäftsleitung. Zunächst wurde noch zusammen mit der Outhwaite-Familie, die trotz des Todes von John Outhwaite immer noch Anteile am Park hielten, an weiteren Investitionen gearbeitet. 1931 verkauften die Outhwaites allerdings ihre Anteile an die Thompsons, wodurch diese die alleinigen Eigentümer von Blackpool Pleasure Beach wurden.

    Während des zweiten Weltkriegs nahmen die Investitionen selbstverständlich wieder ab, der Park blieb aber geöffnet, um den Menschen ein wenig Ablenkung zu bieten. Nach dem Krieg gingen die Investitionen weiter und Blackpool erhielt Besuch von niemand anderem als Walt Disney höchstpersönlich. Disney besuchte verschiedene Parks, um sich Inspirationen für seinen eigenen Park zu holen, den er in Anaheim bauen wollte. Um welchen Park es sich dabei handelt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Zwischen Walt Disney und Leonard Thompson bildete sich tatsächlich eine lange währende Freundschaft und die beiden inspirierten sich immer wieder gegenseitig für neue Attraktionen.

    1976 starb Leonard Thompson und sein Amt wurde von seinem Sohn Geoffrey Thompson übernommen. Unter dessen Leitung entstanden viele der heutigen Großattraktionen wie Steeplechase, Avalanche, Revolution und natürlich DAS Wahrzeichen von Blackpool, The Big One. Seinerzeit die höchste und steilste Achterbahn der Welt. Und da das natürlich nicht gereicht hat, kam 2000 auch noch Valhalla dazu, die mit damals 15 Millionen Pfund bis heute die teuerste Attraktion ist, die in Pleasure Beach gebaut wurde.

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    Geoffrey Thompson starb 2004 an einem Herzinfarkt. Seine älteste Tochter Amanda übernahm und ist auch heute noch die Geschäftsführerin von Blackpool Pleasure Beach. Aber auch davor war sie schon 15 Jahre in der Geschäftsleitung tätig und war unter anderem als Gründerin von Stageworks Worldwide Productions für die Shows im Park zuständig.

    Unter Amanda Thompson fanden viele signifikante Änderungen statt. Alte Attraktionen wurden geschlossen, andere wurden 2011 durch einen Vertrag mit Viacom, die Nickelodeon besitzen, umthematisiert, und der langjährige Schwesterpark in Southport wurde 2006 geschlossen.

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    Im alten Casino Building gibt es dann Eintrittskarten und Wristbands für alle.

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    Rein jetzt! Wir sind aber etwas früh dran, der Park öffnet eigentlich erst in über einer Stunde.

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    Was für ein Schienengewirr. Ein wunderbarer Anblick!

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    Und hier ist der Grund, warum wir so früh dran sind. Wir haben eine ERT auf Steeplechase, damit wir diese drei Bahnen schon vor Parköffnung stressfrei abcounten können. Perfekt!

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    Steeplechase war eine der ersten Investitionen von Geoffrey Thompson. 1977 eröffnete diese Bahn von Arrow Dynamics, die Inspiration für diesen Achterbahntyp geht aber ins Jahr 1897 zurück. Da wurde nämlich bereits eine fünfspurige Steeplechase-Attraktion in Coney Island eröffnet. Dieses Konzept hat Arrow übernommen und damit zuerst die vierspurige Cycle Chase in Knotts Berry Farm und ein Jahr später die dreispurige Steeplechase in Blackpool gebaut.

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    Choose your side

    Wacky Box Soap Racers, wie Cycle Chase ab 1981 hieß, wurde 1996 geschlossen und so ist Steeplechase aktuell die einzige Anlage ihrer Art. Wobei S&S jetzt wieder ein solches Modell anbietet. Und wenn man so will, kann man den Spike Coaster von Maurer auch als eine Art Nachfolger ansehen. Ähnlichkeiten sind auf jeden Fall vorhanden.

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    Steeplechase ist ja immer ein ziemliches Hindernis für alle Blackpool-Counter, weil oft nicht alle drei Spuren laufen. Von daher ist es schon ganz praktisch, wenn man so eine ERT hat, bei der man garantiert alle Spuren fahren kann.

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    Dieses Foto wurde später im normalen Parkbetrieb aufgenommen. Wie man sieht, hatten wir echt Glück mit der ERT

    Aber wie fährt es sich? Verdammt merkwürdig. Man sitzt sehr hoch auf dem Pferd, ist nur durch einen kleinen Gurt gesichert, und jede noch so langsame Kurve gibt mir das Gefühl, dass das Pferd nicht ganz damit einverstanden ist, dass ich auf ihm draufsitze.

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    Aber so seltsam und furchterregend das Ganze auch ist, muss ich sagen, dass mir Steeplechase unerwartet viel Spaß macht. Es ist einfach so absurd und völlig anders als alles, was ich davor gefahren bin. Ja, man hat bei jeder Kurve den Eindruck, vom Ross zu fallen, aber das gehört ja zum Thrill dazu, ne?

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    Ach ja, und bei der zweiten Spur habe ich auch noch ein kleines Jubiläum.

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    Count No. 222 auf dem 2. Count in BPB, der 2. Spur von Steeplechase, einer Bahn mit 2 Sitzen pro Wagen. Also ist es eigentlich der 222222. Count, oder?

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    Ready to Race

    Besondere Unterschiede gibt es zwischen den drei Spuren nicht, sie fahren alle immer parallel nebeneinander. Deswegen sage ich einfach mal, dass die mittlere Spur mein Favorit ist, einfach aufgrund meiner Schnapszahl.

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    Guck mal Mama, ganz ohne Hände!

    Nach einer halben Stunde sind alle durch mit der Pferderaserei, aber die ERT ist noch nicht ganz vorbei. Direkt gegenüber wartet noch ein ganz anderes Ungeheuer.

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    Jep, der zweite Teil der ERT findet auf The Big One statt.

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    Noch haben sie aber ein paar Startschwierigkeiten. Der Große will noch nicht richtig aufwachen.

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    Nach einer Viertelstunde haben die Techniker ihre Arbeit erfolgreich abgeschlossen und wir können endlich die höchste Achterbahn Großbritanniens besteigen.

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    Fahrwerk anno 1994

    Der Bau von Pepsi Max Big One begann 1992 und am 28.05.1994 eröffnete die Bahn als vierte von insgesamt fünf Hyper Coastern, die von Arrow Dynamics gebaut wurden. Damals war Pepsi Max Big One zwar die höchste Achterbahn der Welt, jedoch hatte Steel Phantom in Kennywood eine größere Höchstgeschwindigkeit, dank des dortigen Terrains.
    2011 wurde dann auch das Pepsi Max Branding aus dem Namen entfernt. Seitdem kennen wir die Bahn als The Big One (wobei ich mir sicher bin, dass auch davor jeder nur "The Big One" gesagt hat).

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    High up in the sky

    Aber wie fährt sich so ein ehemaliger Rekordhalter? Ich hab ja schon viel über den First Drop gehört und muss auch zugeben, dass ich ein wenig Respekt davor hatte, deswegen mache ich die erste Fahrt erstmal in der ersten Reihe. Sitze und Bügel ähneln denen einer Wilden Maus, was an sich ja kein Ding ist, aber dieses Gerät hier hat einen 60+ Meter hohen Drop mit scharfer Rechtskurve. Na, mal gucken.

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    Die Aussicht an der Spitze ist wirklich toll, ich habe aber nicht viel Zeit, sie zu genießen, denn gleich danach neigt sich der Wagen stark nach rechts und gewinnt dann an Geschwindigkeit. Also, brutal ist der Drop in der ersten Reihe nicht, aber er fühlt sich verdammt seltsam an.

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    Der Rest der Strecke ist an sich ziemlich ereignislos. Flache Auf- und Abfahrten, wenig Airtime und weite Kurven.

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    Und doch muss ich sagen, dass mir The Big One wirklich viel Spaß macht. Vom Layout herpassiert nicht viel, aber der Zug rumpelt derart über die Schiene, dass sich alles irgendwie noch schneller anfühlt als es ist. Da spürst du noch richtig, wie die Räder auf den Schienen arbeiten. Manch einer würde das als Schlagen bezeichnen, aber ich finde, das Fahrgefühl profitiert in diesem Fall nur davon. Ich weiß, ich bin komisch.

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    So, jetzt will ich's aber wissen. Wie ist die letzte Reihe? Noch bevor der letzte Wagen die Spitze des Lifthills erreicht, werden wir schon schneller und mit einem Mal wird mir der Sitz brutal unterm Hintern weggerissen. Mich schleuderts nach oben links aus dem Wagen heraus. Dieser Sitz ist keine B&M-Schale mit riesigem Schoßbügel. Das ist eine nahezu flache Sitzfläche mit einer dünnen Stange als Bügel. Und genau diese Stange reißt mich gerade mit voller Kraft an meinen Oberschenkeln rechts herum und in die Tiefe.

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    Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass dieser First Drop der heftigste Achterbahnmoment ist, den ich bisher erlebt habe. Das ist nicht mehr normal. GeForce kann einpacken.

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    Mir gefällt TheBig One tatsächlich überraschend gut. Der First Drop ist völlig gestört und genau deswegen total genial, und obwohl der Rest der Strecke eigentlich keine weiteren Besonderheiten aufweist, macht mir die unsaubere Fahrweise einfach Spaß. Die Bahn hat Charakter, wie ich finde.

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    Thorben wirkt etwas skeptisch

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    Aber Floooooo ist gut gelaunt wie immer

    Nach vier ERT-Fahrten ist The Big One nun auch für den Otto Normalbesucher geöffnet und wir ziehen weiter.

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    Wie wär's denn mit einer Neuheit?

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    Grau auf grau auf grau

    Nur leider hat Icon gerade technische Schwierigkeiten und kann noch nicht in Betrieb gehen.

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    Das Tor bleibt zunächst geschlossen

    Also gehen wir weiter zu einer anderen Anlage aus der Waldkircher Manufaktur.

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    Avalanche ist eine Bob-Achterbahn von Mack Rides, die seit 1988 in Blackpool steht. Es war die dritte Bobbahn von Mack nach der Schweizer Bobbahn im eigenen Park und der namensgleichen Avalanche, die ebenfalls 1988 in Kings Dominion eröffnete.

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    Nach 15 Minuten können wir dann auch schon einsteigen.

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    Der einzige wirkliche Vergleichswert, den ich habe, ist die Bobbahn im Europa-Park und die ist meiner Meinung nach absolut langweilig. Daher habe ich auch keine besonderen Erwartungen an Avalanche.

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    Aber Erwartung und Realität sind ja oft ziemlich unterschiedlich. Es fängt noch ganz gemächlich an, aber mit jeder Kurve baut der Zug immer mehr Geschwindigkeit auf.

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    Und das nimmt auch kein Ende. Avalanche wird immer schneller und schneller, die Kurven werden gefühlt immer enger, bis der Zug mit Höchstgeschwindigkeit in die letzte Helix donnert und dann ist es auch schon vorbei.

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    Kurz, aber knackig. Ich bin wirklich überrascht. Avalanche hat mehr Wumms als gedacht. Gefällt mir.

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    Ist dir ein Käfer ins Auge geflogen, Daniel?

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    Weiter geht’s im gegenüber gelegenen Nickland, das seit 2011 die Nickelodeon-Franchises nach Blackpool bringt.

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    Die ganzen Flatrides interessieren uns aber nicht. Wir gehen direkt zur nächsten Achterbahn.

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    Blue Flyer wurde 1934 als Zipper Dipper eröffnet. Diesen Namen trug er auch bis 2010. Danach erfolgte durch die Umgestaltung des Bereichs zum Nickland ein neuer blauer Anstrich und die Umbenennung zu Blue Flyer.

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    Blue Flyer ist so alt, dass ein Großteil der Anlage noch manuell über diese Hebel bedient wird. Als wären wir in eine Zeitmaschine gestiegen.

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    Das hier ist in erster Linie eine Kinderachterbahn, und dementsprechend ist der Zug auch dimensioniert.

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    Denise und Andy machen sich's aber schön kuschelig da hinten

    Blue Flyer ist die kleinste Achterbahn in Blackpool und das wird besonders dann deutlich, wenn man sich mal den Lifthill von der Station aus anschaut.

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    Und besonders lang ist der blaue Flieger auch nicht. Nach dem Lift gibt’s ne Kurve, den Drop, ein paar Hügel, noch eine Kurve im Tunnel und dann ist es auch schon vorbei.

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    Für erfahrene Coastersüchtlinge wie mich ist das nichts besonderes, aber nichtsdestotrotz ist Blue Flyer ein schöner kleiner Kiddie Coaster für den Einstieg im jungen Alter.

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    Einer darf in einem Nickland natürlich nicht fehlen:

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    Dem Schwamm in der Ananas unter dem Meer sind auch einige Fahrgeschäfte hier gewidmet.

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    Unser nächstes Ziel ist aber dieses nickorangene Gebäude.

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    1909 wurde hier The Velvet Coaster eröffnet, damals die zweite Achterbahn von Pleasure Beach, nach dem Scenic Railway zwei Jahre zuvor. The Velvet Coaster drehte über zwei Jahrzehnte seine Runden, bis 1932 eine neue Straße gebaut wurde, die unterirdisch durch den Park führte. Leider bedeutete das, dass The Velvet Coaster für die Bauarbeiten weichen musste. Lediglich der Lifthill und ein paar andere wenige Teile der Bahn blieben stehen.

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    1933 kam aber bereits Ersatz. Die noch stehenden Teile vom Velvet Coaster wurden für eine neue Achterbahn wiederverwendet. Diese neue Bahn trug den wahnsinnig kreativen Namen Roller Coaster. Spektakulär. So hieß die Bahn dann auch bis 2010, dann kam ja das Nickland und die damit unausweichliche Umgestaltung vom Roller Coaster. Die ganze Achterbahn wurde im Nickelodeon-typischen orange angestrichen und mit dem neuen Namen Nickelodeon Streak versehen.

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    Bei Nickelodeon Streak haben wir auch die erste längere Wartezeit heute. Einzugbetrieb sei Dank dürfen wir hier etwa eine dreiviertel Stunde warten. Der zweite Zug sitzt dabei schön gemütlich in einzelne Wagen aufgeteilt auf den beiden Abstellgleisen.

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    Da drüben hilft uns der Zug wenig

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    Leo hat's endlich geschafft

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    Schienentechnologie anno 1933

    Aber jede Wartezeit geht vorbei und so finde ich mich irgendwann in einem der sehr tiefen, gepolsterten Sitze wieder. Also ab auf den Lifthill!

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    Wie auch schon bei Avalanche habe ich hier im Vorfeld nicht viel erwartet, aber der knallgrüne Zug rauscht mit einem Affenzahn über das orangene Holz, scheint nirgendwo Geschwindigkeit zu verlieren und produziert dazu noch ganz gute Airtime auf den Hügeln.

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    Vor allem die konstant hohe Geschwindigkeit überrascht mich, denn besonders hoch ist Nickelodeon Streak ja nicht. Aber hier brettert der Zug durch, als gäb's kein Morgen. Herrlich.

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    Wenn das ein Indiz darauf gibt, wie die verbleibenden Holzachterbahnen hier sind, dann ist das definitiv ein gutes Zeichen. Phil sieht da in der letzten Reihe auch sehr zufrieden aus.

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    Na, dann schauen wir uns doch direkt mal die nächste Holzachterbahn an, oder?

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    Big Dipper ist die älteste noch stehende Achterbahn in Blackpool. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs ist sie stolze 95 Jahre alt. Verantwortlich für diese Bahn ist kein Geringerer als John A. Miller, wahrscheinlich einer der wichtigsten Menschen in der Geschichte der Achterbahn. Er hat 1919 die Upstop Wheels erfunden. Ohne diese wären so ziemlich alle modernen Achterbahnen nicht möglich.

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    Von den über 130 Achterbahnen, die Miller von 1905 bis zu seinem Tod 1941 designt hat, sind mittlerweile nur noch neun Stück in Betrieb und Big Dipper ist eine davon.

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    Als Big Dipper 1923 eröffnet wurde, war die Bahn noch ein Stück kürzer. Erst 1936 wurde sie im hinteren Teil durch ein paar Kurven und zwei Abfahrten erweitert, nachdem Pleasure Beach sein Grundstück in diese Richtung erweitert hatte.

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    Etwa 15 Minuten vergehen, bevor wir in den Sofas auf Rädern Platz nehmen können.

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    Das Layout vom Big Dipper startet ziemlich unkonventionell. In der Station geht es direkt in einen Tunnel rein, der auf den Lifthill führt. Dieser ist allerdings extrem kurz und geschätzt nur etwa zwei Meter hoch. Es folgt eine kurze Kurvenkombination, die dann auf den zweiten Lifthill führt, der in entgegengesetzter Richtung über den ersten Lift läuft. Noch interessanter ist die Tatsache, dass sich beide Lifthills die gleiche Kette teilen. Vom ersten Lift läuft die Kette einfach geradeaus weiter und durch eine Umlenkrolle dann auf den zweiten Lift. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele Achterbahnen mit einem solchen System gibt.

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    An der Spitze geht es einmal um die Turmspitze herum und los geht die wilde Fahrt. Das Layout ist dabei ein klassisches Out&Back mit viel Interaktion mit anderen Steeplechase, Big One und auch Icon. Dazu gibt es noch ordentlich Airtime, Geschwindigkeit und Fahrkomfort, damit das Paket perfekt ist.

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    Big Dipper mag die älteste Achterbahn hier sein, aber das tut dem Fahrspaß überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil, dieser Klassiker bietet immer noch ein fantastisches Fahrerlebnis und ich sag es jetzt direkt: für mich ist das die beste Holzachterbahn in diesem Park. Ich kann auch gar nicht genau sagen warum, mir macht Big Dipper einfach am meisten Spaß. Hoffen wir, dass er uns noch weitere 100 Jahre erhalten bleibt.

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    Ich glaube, die beiden sind auch überzeugt

    In other News: Icon hat endlich offen! Aber das sieht noch etwas voll aus.

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    Da haben wir jetzt noch keine Zeit für, jetzt kommt erst mal die Mittagspause.

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    Aus dem Inneren habe ich keine Fotos, aber es ist ein typisches Pizza-Pasta-Buffet. Nichts überraschendes, aber für eine Stärkung zum Mittag mehr als ausreichend. Und Getränke sind inklusive!

    Nach so viel Holz wird es jetzt aber mal Zeit für eine Revolution!

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    Also, jetzt nicht auf die französische Art, ich meine die Achterbahn.

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    Die Station von Revolution befindet sich hoch oben. Zum einen heißt das, dass wir viele Treppenstufen steigen müssen, zum anderen haben wir oben aber auch einen guten Ausblick über den Park.

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    Rot dominiert

    Kommen wir aber mal zu Revolution. Ein Produkt aus dem Hause Arrow Dynamics, ein Launched Loop, um genau zu sein. Quasi die Arrow-Version des Schwarzkopf Shuttle Loop. Von beiden wurden auch die ersten Modelle jeweils 1977 gebaut. In unserem Fall kam Revolution 1979 nach Blackpool und war von da bis 2007 die einzige Achterbahn mit Inversion im Pleasure Beach.

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    Anders als bei Schwarzkopf startet man in den Arrow-Shuttles bereits in luftiger Höhe. Für manchen Coasterfriend mit Höhenangst beginnt der Thrill so schon lange bevor man im Zug sitzt.

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    All aboard

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    Euch scheint die Höhe nicht so zu stören.

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    Three...

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    Two...


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    One...

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    And GO!

    Der Launch an sich ist eher gemächlich, aber dann folgt direkt starke Airtime bei der Abfahrt, starke G-Kräfte im Looping und nochmal Airtime bei der Auffahrt, bevor der Zug zum stehen kommt. Kurz, aber knackig.

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    Da schwingt die G-Keule

    Damit ist es aber natürlich nicht vorbei. Irgendwie muss der Zug ja auch wieder zur Station zurück. Deswegen wird wieder gelauncht, diesmal rückwärts. Und da ich in der ersten Reihe sitze, wird es jetzt besonders interessant. Die Strecke reißt mir den Zug unterm Hintern weg und verpasst mir einen Schlag von Ejector Airtime, wie ich ihn nur selten bekommt. Gerade in dem beengten Arrow-Sitzen ist das auch nochmal ein ganz anderes Erlebnis als bei Intamin und Kollegen. Und dann ist da ja noch der Looping, der sich rückwärts auch sehr anders anfühlt.

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    Am meisten bin ich aber von den Fahreigenschaften überrascht. Kaum Schläge, wenig Gerüttel, da ist nichts auszusetzen. Revolution ist eine wirklich gute Achterbahn, die trotz des simplen Streckenverlaufs einiges zu bieten hat.
    Im direkten Vergleich mit Schwarzkopf gewinnt dann aber doch Psyké Underground. Schwarzkopf baut einfach den besseren Looping und die Dunkelheit ist definitiv ein Plusfaktor. Dagegen hat Arrow aber auch Airtime im Gepäck, was Schwarzkopf nicht bieten kann. Hat beides seine Vorzüge.

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    Eine Airtime-Revolution

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    Pläne für den weiteren Tagesablauf werden geschmiedet

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    Sportwagen im Schritttempo mit sehr stabilen Stoßstangen

    Von Arrow Dynamics zu der Firma, die das Schienenprofil von Arrow Dynamics geklaut hat.

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    Also, dass SLCs schlagen können, weiß ich ja, aber das sieht übel aus

    Zum Glück müssen wir uns nicht in das Coasterdynamics-Modell reinquetschen. Die Bahn in voller Größe steht direkt daneben.

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    Immer wieder (k)eine Freude

    Infusion. Ein Vekoma-SLC, der 1999 im benachbarten Southport Pleasureland als Traumatizer seinen Anfang nahm. Der Name hätte zwar besser zu dem Pinfari-Looper gepasst, wo mir gestern der Bügel aufgesprungen ist, aber bei einem SLC ist er ja auch nicht ganz unpassend.
    Nachdem die Leitung von Pleasure Beach, die auch das Pleasureland betrieben, den Park schließen und verkaufen musste, nahmen sie den SLC mit in den eigenen Park in Blackpool, nannten ihn Infusion, stellten ihn aufs Wasser und verpassten ihm noch einen passenden blauen Anstrich.

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    Na, habt ihr auch alle Spaß?

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    Ich hoffe mal, das Handy ist auch wasserfest

    Bei Infusion müssen wir sogar recht lange warten, eine dreiviertel Stunde etwa. Ich weiß nicht warum, aber SLCs sind einfach Publikumsmagneten.

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    In der Station angekommen, setze ich mich meiner SLC-Erfahrung entsprechend in die zweite Reihe, denn weiter vorne = weniger Schmerzen. So zumindest die Theorie.

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    Fontäneninfusion

    Es fängt auch alles normal an, doch im Tal des First Drop bekommt der ganze Zug erstmal einen Schwall Wasser auf die Hose. Ein paar der Fontänen sind einfach direkt auf die Schiene gerichtet.

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    Erfrischend

    Und danach geht auch mit der üblichen SLC-Schlägerei los. Dass ich vorne sitze ist in dem Fall scheinbar sogar kontraproduktiv, denn von manchen Mitfahrern weiter hinten höre ich nach der Fahrt sogar Lob für "einen der besten SLCs, den ich gefahren bin". Kann ich so leider nicht unterschreiben.

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    Sieht bequem aus

    An sich ist das SLC-Layout ja ganz gut. Nur bin ich bisher noch keinen gefahren, der smooth genug war, um Spaß zu machen und daran ändert auch Infusion nichts. Aber hey, die Fontänen waren eine nette Überraschung.

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    So, jetzt aber!

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    Zeit wird’s

    Nachdem wir heute morgen noch bangen mussten, ob wir die Neuheit überhaupt fahren können, ist Icon jetzt in vollem Betrieb und bereit, von uns auf Herz und Nieren getestet zu werden.

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    Erste Anzeichen auf eine neue Achterbahn zeichneten sich 2015 ab, als die alte Tom Sawyer Brücke abgerissen wurde, die an Big Dipper vorbei quer durch den Park führte. Im September 2016 wurde die Bahn dann mit einer NoLimits-Simulation in ziemlich abenteuerlichen Farben vorgestellt. Der Bau begann kurz danach im Dezember, der Name Icon wurde im April des darauffolgenden Jahres bekanntgegeben, Schienenschluss war am Valentinstag 2018 (wie romantisch ) und die offizielle Eröffnung folgte am 25. Mai 2018.

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    Ikonische Bereifung

    Der Wartebereich ist zwar komplett gefüllt, aber nicht lang, deswegen erreichen wir nach 25 Minuten auch schon das Ende der Schlange. Die Station erinnert mich ein wenig an Helix, nur dass die grünen Elemente durch Gold ersetzt wurden und der Soundtrack ist bei weitem nicht so einprägsam.

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    In der letzten Reihe Platz genommen, und schon schiebt sich der Zug auf die Launchstrecke. Kurz gewartet und mit einem hörbaren "ICON" geht es... los?

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    Immer mit der Ruhe

    Also, ich weiß ja nicht, was das sein soll, aber ein Launch ist das nicht. Zumindest nicht am Anfang, so gemächlich, wie der Zug da angeschoben wird. Erst zum Ende der Launchstrecke wird es dann doch noch druckvoll. Also, für einen Mack-Launcher. Aber bei Mack geht es ja bekanntermaßen nicht um den Launch und so schießt der Zug auf einmal fast senkrecht nach oben.

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    Hands up!

    Auf der anderen Seite geht es dann mit ordentlich Airtime in der letzten Reihe wieder runter. Ein paar Kurvenkombinationen über, unter und durch Steeplechase und Big Dipper und dann folgt auch schon mein persönliches Highlight von Icon: die Heartline-Roll. Oder ist es doch eine Zero-G-Roll? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber hier wird eine absolut perfekte Balance zwischen Hangtime und kompletter Schwerelosigkeit erreicht. Ich hab keine Ahnung, wie die das geschafft haben. Von außen sieht es auch so aus, als wäre der Zug da deutlich zu langsam. Aber es stimmt einfach genau. Wirklich eine der besten Achterbahnrollen, die ich kenne.

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    Nach dieser perfekten Rolle geht es fast direkt in den zweiten Launch. Ähm, ja. Also, ihr könnt mir nicht erzählen, dass da irgendeine Geschwindigkeitserhöhung stattfindet. Das ist ein gerades Stück Schiene. Mehr nicht. Ich lästere ja oft über die Launches bei Helix, aber da spürt man wenigstens noch etwas. Bei Icon, nichts. Gar nichts. Noch bevor ich überhaupt realisiere, dass das der zweite Launch hätte sein sollen, werde ich schon von der Auffahrt in den Immelmann in den Sitz gedrückt.

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    Die zweite Hälfte von Icon erinnert mich in einigen Aspekten an Taron. Viele Kurven, viele Kreuzungen, schnelle Richtungswechsel und ein paar kurze Momente von Ejector Airtime. Aber alles eine Stufe zahmer als bei Taron. Wir sind ja immer noch bei Mack und nicht bei Intamin. Hervorzuheben ist aber noch der geneigte Airtimehügel gegen Ende, der nochmal richtig eigenartige, fast schon "seitliche" Airtime bietet.

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    Abschließend kann ich sagen, dass Blackpool Pleasure Beach und Mack mit Icon fast alles richtig gemacht haben. Die Launches sind zwar noch schwächer als bei Helix (ernsthaft, wie haben die das geschafft?), aber der Rest ist wirklich verdammt gut geworden, gerade die Rolle vor dem zweiten Launch. Die ist wirklich hammer. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine moderne Achterbahn so gut in einen so historisch geprägten Park passt, aber für mich ist Icon die beste Bahn im Pleasure Beach und auch in meinem Gesamtranking kann sie sich in den Top 20 einordnen.

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    Cooler Bonus ist auch noch, dass wir nach unserer Fahrt aus irgendwelchen Gründen nicht aussteigen müssen. Die Gates gehen einfach nicht auf und uns machen die Operator die Bügel wieder zu und schicken uns in Runde zwei. Keine Ahnung warum, aber die Extrarunde nehme ich gerne an.
    Nach der Zugabe gehen wir auch noch kurz in den Shop, wo ich mir ein Shirt hole, das mir auch ohne den Bezug zur Achterbahn gefällt. Ich muss schon sagen, das Icon-Logo hat was.

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ID: 1073918


    Nachdem die legendäre Wilde Maus ja leider völlig unangekündigt 2017 abgerissen wurde, bleibt jetzt nur noch eine Bahn zum Counten übrig. Oder sind es doch zwei?

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    Die große Nationalität

    So genau kann ich das bei Grand National gar nicht sagen, denn es gibt zwar theoretisch zwei Spuren, aber anders als Joris en de Draak zum Beispiel ist das hier ein Möbius Loop. Heißt, es gibt nur eine einzige Strecke. Wer in der rechten Station losfährt, kommt in der linken Station wieder an. Grand National ist eine von nur drei hölzernen verbleibenden Möbius-Achterbahnen weltweit und die letzte außerhalb von Nordamerika.

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    Kommen die Coasterfriends, ist der Wartebereich direkt überfüllt

    Grand National wurde 1935 zum ersten Mal eröffnet. In den frühen 90ern hat Andy Hine, der Präsident des Roller Coaster Club of Great Britain, auf der Bahn geheiratet.
    Am 20. Mai 2004 brach durch einen elektrischen Defekt in der Beleuchtung ein Feuer aus, was das Dach der Station und die Züge zerstörte. Nachdem ein neues Dach und neue Züge gebaut waren, konnte Grand National am 28. Oktober desselben Jahres wiedereröffnen.

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    Wir stehen zwar in der Schlange aus dem Wartebereich heraus, aber da es keinen nennenswerten Wartebereich gibt, müssen wir trotzdem nicht lange warten, bis das große Rennen beginnen kann. Ich entscheide mich direkt für die vorletzte Reihe auf der linken Seite.

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    Eine Zugladung Sofas zum Mitnehmen bitte

    Die Streckenführung ist an sich nichts Besonderes. Auf- und Abfahrten erfolgen ausschließlich geradeaus und alle Kurven erfolgen in der Höhe mit geringer Geschwindigkeit. Aber die Aufs und Abs haben es in sich. Direkt der First Drop ist ein Double Down mit ordentlich Airtime und einem gescheiten Schlag im Tal. Dann ne kurze Ruhepause in der Kurve, bevor es dich wieder nach unten reißt und der Wahnsinn weitergeht. Eigentlich ist das Layout nahezu perfekt. Durch den ständigen Wechsel zwischen langsamen Kurven und komplettem Airtime-Wahnsinn wird immer wieder Spannung aufgebaut. Und die Airtime ist wirklich verdammt gut. Und sehr holprig. Besonders smooth ist Grand National nicht, aber zwischen den Achsen ist das alles noch weit weg von der Schmerzensgrenze.

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    Jörn guckt etwas skeptisch

    Nur leider weiß man nach nur einer Fahrt, welche Seite immer gewinnt, nämlich die, die rechts beginnt. Ist einfach dem Layout geschuldet, rechts sind die Kurven im Schnitt enger und die ganze Strecke somit etwas kürzer. Das ist aber auch das einzige wirkliche Manko, das ich an Grand National sehe.

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    Daniel wird das alles schon zu viel

    Da sich die beiden Seiten bis auf die Kurvenradien fast gar nicht unterscheiden, kann ich jetzt auch nicht sagen, welche Seite "besser" ist. Links ist vielleicht ein klein wenig smoother. Aber grundsätzlich ist Grand National ein tolles Stück Achterbahngeschichte, das uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

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    Mehr sieht man von der Strecke vom Park aus nicht

    Neben der Wilden Maus wahrscheinlich der herbste Verlust heute. Ich hatte mich schon lange vor der Abreise auf Valhalla gefreut und jetzt ist das Teil einfach den ganzen Tag geschlossen. Naja, hab ich zumindest einen Grund, wiederzukommen.

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    Heute fließt kein Wasser in Valhalla

    Aber es gibt ja noch ein paar andere Dark Rides, die wir uns anschauen können. Fangen wir doch mal mit Alice's Wonderland an.

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    Dieser Darkride wurde 1962 eröffnet und basiert, wie man unschwerer kennen kann, auf den Werken von Lewis Carroll.

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    Auf dem Rücken der Cheshire Cat erlebt man hier diverse Szenen aus der wundersamen Reise von Alice. Und ich muss echt sagen, ich hatte nicht viel erwartet, aber Alice's Wonderland hat mich wirklich überrascht. Das ist nicht nur für 1961 ein fantastischer Darkride, der kann auch heute noch locker mit modernen Darkrides mithalten. Moderne Technik darf man natürlich nicht erwarten, aber die liebevoll gestalteten Szenen gleichen das locker aus.

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    Da grinst nicht nur die Katze

    Also, wenn ihr mal in Blackpool seid, nehmt euch unbedingt ein paar Minuten für Alice, es lohnt sich!

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    Alex hat auch schon das Grinsekatzen-Syndrom

    Weiter geht es mit einem echten Klassiker: dem Ghost Train.

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    1930 wurde der Geisterzug gebaut. Und es ist auch die erste Geisterbahn der Welt, die den Namen "Ghost Train" bekam. Der Name hat also hier seinen Ursprung in Blackpool.

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    Ein Pionier seiner Zeit

    Innen findet man dann natürlich die klassischen Geisterbahn-Szenen, aber auch einige Überraschungen. Der Ghost Train wurde über die Jahre nämlich immer wieder aufgefrischt und in manchen Teilen modernisiert. Anfangs war er auch noch komplett ebenerdig, doch spätestens nach dem letzten kompletten Wiederaufbau 1957 bestand der Ride dann aus zwei Etagen.

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    Na, schon Angst?

    An meinen persönlichen Geisterbahn-Favoriten, Spøgelsesslottet im dänischen Bakken kommt der Ghost Train nicht ran, aber er ist immer noch ein wirklich gutes Exemplar einer Geisterbahn. Und angeblich treibt hier sogar ein echter Geist namens Cloggy sein Unwesen.

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    Zwei Klugheimer im Geisterzug

    Einen Diskussionspunkt gibt es aber noch beim Ghost Train:

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    Das ist eine rein gravitationsbetriebene Ab- und Auffahrt. Gilt das jetzt als Count oder nicht? Da scheiden sich wirklich die Geister. Auf den einschlägigen Seiten, also PCP und CC ist der Ghost Train nicht als Count gelistet, aber ich persönlich bin der Meinung, wenn sowas wie Spuk, eine reisende Geisterbahn mit Gravitationsstrecke, als Count gilt, dann sollte das auch für den Ghost Train gelten. Es gibt hier ja sogar einen richtigen Kettenlift.
    Aber letztenendes ist es ja auch egal, ich bin keiner, der auf Biegen und Brechen überall jeden Count rausholen muss.

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    Doch der Ghost Train ist noch nicht mal das Älteste, was Blackpool Darkridetechnisch zu bieten hat. River Caves reicht bis ins Jahr 1905 zurück, ist also gut über 100 Jahre alt. Damals war es auch einer der ersten Wasserdarkrides überhaupt.

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    Und lasst euch nicht vom relativ unscheinbaren Äußeren täuschen, die Szenen sind wirklich beeindruckend. Und auch verdammt groß! Ich weiß gar nicht, wo die das überhaupt untergebracht haben, aber ich will auch nicht zu viel spoilern. Geht einfach hin und schaut es euch selber an, River Caves ist wirklich die große Überraschung heute.

    Dann fehlt jetzt auch nur noch ein Darkride und das ist auch der neueste im Bunde.

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    Die Animationsfilme von Wallace & Gromit habe ich mir in meiner Kindheit immer gerne angeschaut, meistens mit meinem Vater zusammen. Sie bedeuten mir persönlich auch mehr als die meisten Disneyfilme. Deswegen bin ich auch umso gespannter auf Wallace & Gromit's Thrill-O-Matic, welcher 2013 The Gold Mine ersetzte, welche davor hier stand.

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    In Wallaces Hausschuhen Platz genommen kann der wilde Ritt auch schon beginnen. Die Fahrt besteht zum Großteil aus einzelnen Szenen, die den verschiedenen Filmen entnommen sind. Die sind in sich auch wirklich gut gemacht, und für jemanden wie mich, der die Filme gut kennt, gibt immer wieder diese "Ach, das kenne ich doch!"-Momente. Nur leider fehlt mir so ein bisschen der rote Faden in dem Ganzen. Die einzelnen Szenen haben keinen Bezug zueinander und zwischen den Szenen gibt es auch immer wieder mehrere Sekunden völliger Dunkelheit. Ich hätte mir einfach eine übergreifende Storyline gewünscht. Denn ich weiß nicht, wie viel jemand, der die Filme nicht kennt, mit den einzelnen Szeneschnipseln anfangen kann.
    Aber letztendlich ist es immer noch ein sehr guter Darkride mit toller technischer Umsetzung und viel Nostalgie für mich.

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    Und damit wäre das Pflichtprogramm im Park (bis auf Valhalla) für heute auch schon geschafft. Wir haben zwar noch einen Programmpunkt direkt nach Parkschluss, aber Eike und ich sind uns einig, dass wir noch Zeit für eine letzte Abschlussrunde auf Icon haben. Also mal schnell rübergeflitzt und noch eine Fahrt in der ersten Reihe absolviert. Vorne gefällt mir die Bahn denke ich auch noch ein bisschen besser als hinten.

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    Viel Zeit haben wir aber nicht, um die abendliche Atmosphäre hier zu genießen. Wir müssen jetzt schnell zur Showarena. Wir haben nämlich noch Karten für die Eisshow Hot Ice, die hier direkt nach Parkschluss um 19:00 Uhr stattfindet.

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    Was folgt, sind 90 Minuten Eisshow mit sehr vielen Eisläufern, noch mehr Kostümen, aber auch nicht so viel Abwechslung. Es werden dann doch immer wieder die gleichen Figuren gezeigt. Die erste halbe Stunde gleicht eher einer Kostümparade. Wobei es später dann doch noch einige denkwürdige Momente gibt. Stichwort Badewanne. Aber diese Highlights sind leider selten und der Großteil der Show ist eher Filler.
    Das liest sich jetzt wahrscheinlich ziemlich negativ, aber komplett schlecht ist die Show nicht. Aber sie ist zu lang. Würde man sie auf die Hälfte der Zeit kürzen, hätte man eine schöne, kompakte Eisshow mit einigen einzigartigen Elementen (Badewanne). Und ich habe im Januar davor eben noch Holiday on Ice gesehen und dagegen hat es jede andere Eisshow erstmal schwer.
    Interessanter war da unsere WhatsApp-Gruppe, in der genau 363 Kommentare während der Show abgegeben wurden. Bricht zwar meines Wissens nicht den Eisshow-Rekord, der bei der letzten CF-Englandtour aufgestellt wurde, aber das sind im Schnitt immer noch vier Nachrichten pro Minute.

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    Das war er also, unser Besuch im Blackpool Pleasure Beach. Eigentlich ist ein Tag hier zu wenig. Es gibt noch so viel, was wir hier nicht gesehen haben. Dass wir es überhaupt geschafft haben, alle Counts zubekommen, grenzt schon an ein Wunder. Nur leider war eben Valhalla, laut vieler DIE Hauptattraktion, den ganzen Tag geschlossen. Aber auch ohne Valhalla hatten wir hier eine fantastische Zeit!
    Mir fällt kein Park ein, den ich wirklich mit Blackpool Pleasure Beach vergleichen kann. Allerhöchstens vielleicht die Tivoli Gardens und Bakken in Kopenhagen. Das Grundprinzip ist ähnlich, aber es gibt auch ziemliche Unterschiede. BPB ist unheimlich dicht bebaut, hat aber auch eine gewisse Fläche und so viele alte, ungewöhnliche und einfach besondere Attraktionen. Sowas findest du einfach nicht überall.
    Ich komme auf jeden Fall wieder und dann auch für zwei Tage. Dann kann ich mir auch mehr Zeit für alles nehmen. Heute war es ja teils schon etwas hektisch. Aber was für ein fantastischer Park!

    Zum Abendessen geht es in den White Tower neben dem Park.

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    Irgendwie ist es hier... zu edel und vornehm. Für eine CF-Gruppe jedenfalls. Wir sind auch aus irgendeinem Grund die einzigen Gäste im Restaurant. Aber egal, Hauptsache das Essen ist gut.
    Zur Vorspeise gibt es einen Prawn Cocktail. Der ist auch echt gut.

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    Die Hauptspeise: ein Lachsfilet mit Kartoffeln und anderem Gemüse. Ist OK, aber ich hab schon deutlich besseren Lachs gegessen.

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    Die Fischverweigerer triffts aber nicht unbedingt besser. Die bekommen ein viel zu trockenes Hähnchen, und die einzige Sauce, die es dazu gibt, ist ziemlich scharf. Also essenstechnisch gabs auf der Tour schon besseres.
    Aber auch sonst fühlen wir uns hier irgendwie nicht wirklich willkommen. Die Bedienung ist recht lustlos und als einmal Fisch zu viel gemacht wurde, haben alle gemeint, die sollen das einfach auf den Tisch stellen, irgendwer wird es schon essen. Stattdessen dreht sich die Bedienung wortlos um und nimmt den Teller wieder mit in die Küche. Ich hoffe, jemand aus der Küche hat das gegessen, aber meine Vermutung ist, dass sie es einfach weggeworfen haben. Generell ist es komisch hier. Aber egal, morgen wird es besser.

    Damit geht unser Blackpool-Tag zu Ende. Im Hotelzimmer mache ich aber noch eine unvorteilhafte Feststellung in Bezug auf das Icon-Shirt, das ich mir gekauft habe. Das ist ein Damenshirt.
    Ja, damit kann ich jetzt nicht so viel anfangen. Ich glaube, ab morgen schaue ich genauer drauf, obs Geschlechtertrennung bei den Shirts gibt.
    Letzte gefahrene Bahn: Taron (Phantasialand) - Letzter neuer Count: Untamed (Walibi Holland) - Beste Bahn: Untamed (Walibi Holland)
    Meilensteine: #100: Helix (Liseberg) - #200: Shark Bay (Crealy Adventure Park) - #300: Cobra (Tivoli Friheden)

  • Danke für den Bericht - schon sehnlichst erwartet, und man sieht mal wieder die viele Mühe, die du reingesteckt hast.

    Zur Eisshow: Aber bitte! Die gehört sicherlich zu den Top10-Freizeitparkeisshows im europäischen Raum - im Vergleich zu der Show, die wir im Jahr 2015 in Blackpool gesehen haben, sind die Darsteller diesmal immerhin nicht so oft gestürzt
    Kommende Touren & Events: Spanien, 15 Jahre CF Event, Sud Italia, Mystery II

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    • Ein richtig toller Bericht, dem man anmerkt, dass du viel Arbeit reingesteckt hast.

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      • Schade, dass Valhalla geschlossen war. Ich hätte sehr gerne deine Meinung darüber gelesen.
        Aber auch so ist der Bericht wirklich toll geworden. Besonders die Vergangenheit und die Entstehung des Parks
        hast du wunderbar beschrieben. Vielen Dank!

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        • Danke Marcel für den wirklich sehr gut geschriebenen Bericht. Ich fühlte mich sofort wieder zurückversetzt. Der Park war meiner Meinung eh einer der besten der ganzen Tour
          100 %ige Vorfreude auf den ganz großen Fall in 2020 im Bayern-Park

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          • Danke für die tolle Geschichtsstunde - war wieder sehr interessant

            Zitat von Marcel46
            Interessanter war da unsere WhatsApp-Gruppe, in der genau 363 Kommentare während der Show abgegeben wurden. Bricht zwar meines Wissens nicht den Eisshow-Rekord, der bei der letzten CF-Englandtour aufgestellt wurde, aber das sind im Schnitt immer noch vier Nachrichten pro Minute.
            Ich habe mal in die Gruppe von damals geschaut und den kompletten Verlauf nochmal durchgelesen, ein echtes Whatsapp Highlight Bei uns waren es damals knapp 500 Nachrichten und sehr viele lustige Bilder

            Die Shows gehören zu einem Tag im Park einfach dazu

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            • Vielen Dank für den Bericht !!!

              Die Show war eigentlich gar nicht so schlecht und sicherlich eine der besseren Eisshows die man in den Freizeitpark zu sehen bekommt aber halt viel viel viel zu lang da nutz auch die recht vielen Akteure nichts (hatte bis zu 42 gleichzeitig auf dem Eis gezählt).

              Ansonsten ist Blackpool definitive ein sehr intressanter Park der bei den meisten Tourmember die Erwartungen sicherlich übetroffen hat (auch wenn ich Valhalla auch extrem nachtrauere).

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              • Danke für den tollen und ausführlichen Bericht! Deine Meinungen zu den Coastern decken sich sehr gut mit meinen eigenen Erfahrungen. Auch ich finde Icon trotz ein paar kleiner Schwächen wirklich gelungen.
                Ich kann dich absolut verstehen, dass du BPB wieder besuchen willst, ich war nun schon drei Mal dort und irgendwie war es jedes Mal wieder zu kurz.
                #CF2020

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