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Die 8 lacht - Eastern US Roller Coaster Tour 2015 - Planung und Vorbereitung

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  • Planung und Vorbereitung

    Ich bin ein Coasterjunkie seit ich die ersten Male mit der Gebirgs- und Grand-Canyon-Bahn im Phantasieland gefahren bin. Allerdings musste ich mich auch lange mit denen zufrieden geben, da Besuche in anderen Parks absolute Mangelware waren. Während eines Praktikums 2001 in Los Angeles nahm mich ein Kollege mit nach Six Flags Magic Mountain und danach war ich endgültig den Achterbahnen verfallen. 2006 war ich bei einem gemeinsamen Urlaub mit meiner Freundin an der Ostküste für einen Tag in Six Flags Great Adventure. Bei einem weiteren gemeinsamen Urlaub an der Westküste auch noch mal in Six Flags Magic Mountain. Leider war da jeweils immer nur ein Tag drin, denn meine Freundin hat ausgeprägte Höhenangst und kann mit Achterbahnen auch ganz allgemein so gar nix anfangen.

    Irgendwann lernte ich Andi, den neuen Freund einer Freundin kenne und wie sich herausstellte, war er auch ein Achterbahnfan. Gemeinsam haben wir im Laufe einiger Jahre ein paar Parkbesuche in Deutschland und bei einem gemeinsamen Urlaub auch in Finnland absolviert. Aber irgendwie war das alles noch nicht so richtig befriedigend. Irgendwann haben wir dann beschlossen, einen Urlaub in Los Angeles und Las Vegas zu machen, um neben unserer Leidenschaft für Achterbahnen auch unserer Passion für das Pokern nachzugehen. Damals stand Pokern allerdings noch im Fokus, obwohl wir in Vegas natürlich mit „The Rollercoaster“ im New York New York gefahren sind und auch auf dem Stratosphere Tower waren. In Los Angeles waren wir dann allerdings in Knott’s Berry Farm und Six Flags Magic Mountain. Das war schon sehr geil aber wirklich reichen tut es einem ja nie und so schmiedeten wir am Ende des Urlaubs den Plan, drei Jahre später, also 2015, eine Achterbahntour an der US-Ostküste zu unternehmen.

    Ende 2013 haben wir dann schon mal damit begonnen, die grobe Route, die Dauer und den möglichen Zeitraum der Reise zu definieren. Dabei war auch dieses Forum hier sehr hilfreich. Über die vielen Trip-Reports auf der Seite kann man sich einen ganz guten Überblick über die Parks und den Ablauf einer solchen Tour verschaffen. Der Beitrag „Wie komme ich in die Staaten? - Tipps für USA-Reisen“ war auch sehr hilfreich, da er viele grundlegende Fragen beantwortet. Nachdem wir die grobe Route definiert hatten, habe ich dann auch einen Beitrag mit konkreten Fragen zu unserer Tour im Forum gepostet. Auch hier haben einige hilfreiche Antworten unsere Fragen beantwortet und uns unserem Ziel ein Stückchen näher gebracht. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die hier im Forum direkt oder indirekt geholfen haben. Da ich die Trip-Reports immer gerne lese, dachte ich mir, dass ich über unsere Tour einfach selber einen schreibe.

    Fest stand, dass wir uns für die Tour maximal zwei Wochen Zeit nehmen konnten, da wir den Trip ohne unsere Familien unternehmen wollten. An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an unsere Freundinnen, die uns die Reise erst ermöglicht haben und zu Hause alleine die Kinder hüten. Der Zeitpunkt der Tour sollte ungefähr Ende Mai sein, da dann auch alle Parks unter der Woche geöffnet haben, das aber trotzdem noch außerhalb der Ferien und Reisezeit liegt. Unsere vorläufige, geplante Route sah wie folgt aus: New York, Coney Island, Six Flags Great Adventure, Atlantic City, Morey’s Pier, Busch Gardens, Kings Dominion, Hersheypark, Kennywood, Cedar Point, Chicago.

    Schliesslich haben wir den 23.05. bis zum 06.06 als Reisezeitraum festgelegt. Als die meisten Parks ihre Öffnungszeiten für die neue Saison veröffentlichten, stellte sich heraus, dass Morey’s Pier an dem geplanten Tag erst um 18.00 Uhr abends öffnen sollte und folglich flog der Park aus der Tour, da wir das zeitlich nicht geschafft hätten. Kurzerhand haben wir uns dann entschlossen als Alternative auf dem Weg nach Busch Gardens einen Stop in Six Flags America einzulegen. Ein Park, der uns weder vom Coaster-Line Up noch von den Erfahrungsberichten wirklich überzeugte. Aber besser als gar nichts. Nachdem klar war, dass in Six Flags Great America der RMC-Coaster Goliath gebaut werden sollte, haben wir diesen Park dann auch noch in die Tour aufgenommen. Das machte vor allem deshalb Sinn, da wir unsere Tour ohnehin in Chicago beenden wollten und der Park ja nur einen Katzensprung entfernt ist. Unsere finale Route war dann diese hier:

    • New York
    • Coney Island
    • Six Flags Great Adventure
    • Atlantic City
    • Six Flags America
    • Busch Gardens Williamsburg
    • Kings Dominion
    • Hersheypark
    • Kennywood
    • Cedar Point
    • Chicago
    • Six Flags Great America


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    Im September 2014 haben wir schliesslich die Flüge gebucht uns uns somit höchst offiziell auf die Tour committet, denn diese liessen sich nicht mehr stornieren oder umbuchen. Ich habe dann auch angefangen nach Hotels in New York und Atlantic City und nach Motels in der näheren Umgebung der Parks zu recherchieren. Ende 2014 haben wir dann angefangen diese über die Webseite Hotels.com zu reservieren. Bei der riesigen Auswahl an Motels ist es sicherlich auch möglich, spontan vor Ort ein Motel zu buchen aber ich dachte mir, dass es besser sei, lieber keine Zeit darauf zu verwenden, nach einem anstrengenden Tag und bei später Ankunft noch nach Motels zu suchen. Dies erwies sich dann auch als echte Erleichterung. Bei der Auswahl habe ich mich auf die Bewertungen andere Gäste verlassen und bis auf eine Ausnahme wurden wir hier auch nicht enttäuscht. Den Leihwagen habe ich dann ebenfalls Ende des Jahres über die ADAC Webseite reserviert. Da wir sowohl Hotels/Motels und den Leihwagen bis zu 24 Stunden vorher hätten kostenlos stornieren können, war das für uns auch ohne finanzielles Risiko.

    Ernster wurde es dann im Frühjahr 2015, als ich die Season Passes und Tickets für die Parks gebucht habe, die nicht storniert werden konnten. Bei Six Flags gab es ein gutes Frühbucher-Angebot für einen Season Pass Gold. Bei allen anderen Parks haben wir Einzeltickets gebucht, wodurch sich häufig auch ein paar Euro sparen lassen. Nur für Kennywood liessen sich die Tickets nicht online buchen. Da wir uns für jeden Park, mit Ausnahme von Six Flags Great Adventure, nur einen Tag Zeit nehmen wollten, haben wir uns darauf eingestellt, bei den grössten Parks Fast Pässe zu buchen, um das straffe Programm in zwei Wochen zu schaffen. Die Investition in Fast Pässe ist bei einer Reise wie dieser und den ohnehin hohen Kosten fast schon Pflicht. Vorsichtig geschätzt konnten wir so mindestens 30% mehr Bahnen fahren. Vor allem natürlich die Guten, bei denen immer lange Schlangen waren. Fast Pässe haben wir für Six Flags Great Adventure, Busch Gardens (Samstagsbesuch), Kings Dominion (Sonntagsbesuch) und Cedar Point im voraus gebucht. Da man hier keine Kosten spart, wenn man im voraus bucht, würde ich das in Zukunft erst vor Ort machen und das vom Besucherandrang abhängig machen. In Kings Dominion hätten wir, obwohl wir an einem Sonntag da waren, die Fast Lane Wristbands nämlich wirklich nicht gebraucht. In den anderen Parks haben uns diese allerdings sehr viel Zeit eingespart, ich hatte aber nie das Gefühl, dass diese auch nur annähernd ausgebucht waren, weshalb man das wirklich vor Ort entscheiden kann. Der letzte Park auf unserer Tour, Six Flags Great America, war am stärksten besucht und dort haben wir uns dann ausserplanmässig auch noch Flash Passes gekauft, da die Wartezeiten sonst viel zu hoch gewesen wären.

    Zwei Monate vorher habe ich mir dann noch ein Motto für die Tour ausgedacht. Da Andi die Shirts für unseren Coastertrip Light 2012 gemacht hatte, war ich diese Mal an der Reihe. Schliesslich kam ich auf den Namen „Die 8 lacht“, der eigentlich vom Pokern kommt aber ja auch optimal auf das Thema Achterbahnen passt. Anschliessend hab ich noch ein Logo gestaltet und dann die Shirts und Sticker drucken lassen. So vorbereitet konnte es also endlich los gehen.

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    Jeden gefahrenen Coaster haben wir über ein eigenes Bewertungssystem bewertet, bei dem maximal 140 Punkte erreicht werden können. Für die folgenden Kriterien haben wir für jeden Coaster jeweils 0-10 Punkte vergeben. Einige der Kriterien sind rein subjektiv aber in der Kombination mit den anderen Werten, kommt man schon auf einigermassen repräsentative Ergebnisse.

    Aufregung vor der Fahrt
    Fahrgefühl
    Theming
    Landschaft
    Originalität
    Geschwindigkeit
    First Drop/Launch
    Inversionen
    Höhe
    Länge
    Airtime
    G-Kräfte
    Sitze/Restraints
    Laufruhe
    Coaster Count: 10
    Steel Vengeance - Lightning Rod - Taron - Maverick - El Toro - Untamed - Hyperion - Skyrush - Shambala - X2

  • Wann gehts weiter ????

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    • Erst mal so...

      http://www.coasterfriends.de/forum/t...dpostid=187173
      Coaster Count: 10
      Steel Vengeance - Lightning Rod - Taron - Maverick - El Toro - Untamed - Hyperion - Skyrush - Shambala - X2

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      • Sehr geil! Ich habe mich schon sehr auf diese Berichtereihe gefreut.

        Die Einleitung ist dir schon mal gelungen und macht Lust auf mehr

        Vor allem die Teilnehmer der Ostküstentour werden deine Berichte bestimmt verschlingen. Man merkt schon in den paar Absätzen wie intensiv ihr euch mit der Planung befasst habt. Echt schön wenn alles reibungslos funktioniert!

        Dann lese ich auch gleich mal den ersten richtigen Bericht

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        • Schöner Einstieg. Da freu ich mich Eure Erfahrungen zu lesen.

          Einige Parks hatten wir ja auch im Programm... Also wollen doch mal sehen wo sich unsere Meinungen treffen/auseinandergehen.
          #1 TopThrillDragster #2 Hyperion #3 Skyrush #4 Twisted Colossus
          #5El Toro #6 Millenium Force
          #7 Wildfire #8 Goliath
          #9 Wicked Cyclone #10 X2 #11 Kingda ka #12 Shambhala

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          • Hey Daniel!

            Ich hab erst jetzt Zeit um Berichte in Ruhe zu lesen und bin schon total gespannt!!!
            Eure Toureckdaten könnten auch zu 90% von mir sein und auch wenn ich schon ein wenig von dir lesen konnte bin ich mir sicher dass ihr eine Klasse Tour hattet...

            Und ich finds herrlich, dass ihr euch ein Berwertungssystem habt einfallen lassen, gut zu wissen, dass es noch andere wie mich (und Uli) gibt

            Also, schon mal danke für die Berichte und viele Grüße aus Berlin!!!
            Nur die Top 10 zählt...

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