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Mit Donnervögeln, ravenden Indianern und alpinen Serpentinen durchs Sauerland

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  • Howdy und herzlich willkommen zu meinem ersten Report in diesem Jahr

    Den genaueren Grund für diese Umstände werde ich ja wohl kaum weiter erläutern müssen, nichtsdestotrotz gab es dieses Jahr bereits den ein oder anderen Parkbesuch (unter anderem in Plohn sowie mehrere in Tripsdrill) - aber nun stand mein Erstbesuch im Fort Fun an, einem der wenigen größeren Parks in Deutschland, die ich bisher noch nicht besucht habe. Und da diesmal (im Gegensatz zu Plohn) das Wetter mitgespielt hat, sodass ausreichend viele Fotos entstanden sind, lasse ich hier endlich mal wieder was von mir hören

    Ein Samstagmorgen im August, mein Wecker klingelt mich um 5 Uhr morgens aus dem Schlaf, alles fertig machen und ab zum Bahnhof, wo ich draußen erst mal von Regen empfangen werde. Na super, das wird doch hoffentlich nicht so bleiben?

    Egal, so ging es pünktlich nach Heidelberg, wo ich dann „under the bridge“ auf Patrick gewartet habe, der mich zusammen mit seiner Mutter im Auto mitgenommen hat. So standen uns dann ungefähr drei Stunden Fahrt bevor, in denen zum Glück der Regen aufhörte und die Landschaft zunehmend hügeliger wurde. Auf dem Parkplatz angekommen, trafen wir noch auf zwei Cousins von ihm und zusammen ging es dann Richtung Eingang, wo wir bereits von einigen Maskottchen begrüßt wurden
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    Während die anderen noch etwas zu besprechen hatten, machte ich mich auf die Suche nach chris1996154 , der an diesem Tag auch dort war und bereits auf einer Bank auf uns wartete, wodurch unsere heutige Gruppe komplettiert wurde.
    So ging es dann die Mainstreet entlang, die ich thematisch auf jeden Fall recht hübsch finde
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    Na wenn das so ist, dann freu ich mich schon mal auf den Tag
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    Unsere erste Anlaufstelle sollte der Trapper Slider sein, für den wir schon an so einigen anderen Attraktionen vorbeilaufen und eine Brücke überqueren mussten…
    Dort angekommen, mussten wir rund 25-30 Minuten warten, die Schlange begann ungefähr auf Höhe des Regals für die Rucksäcke.
    Als wir dies hinter uns gebracht hatten, konnten wir dann den Hügel rocken und schauen, ob dieser Aufschrieb Wirklichkeit sein sollte
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    Da eine Mutter mit Kind vor mir war, hat der nette Operator auf meine Nachfrage hin extra etwas mehr Abstand gelassen, hinter mir waren ja auch Coasterfriends
    Nun ja, erstmal ne Runde chillen beim Lifthill…
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    Immer am Sessellift entlang, der heute außer Betrieb war.
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    Oben angekommen, Gas runterdrücken und halten bis zum Schluss – wow, das Ding geht ja gewaltig ab
    Ich habe zwar schon einiges über diese Bahn gehört, aber das dürfte mit Abstand einer der besten Alpines überhaupt sein!
    Die kleinen Wellen sind hier richtig stark ausgeprägt und schmeißen einen mit heftiger Airtime aus dem Sitz, und die größeren Drops ziehen auch ziemlich gut an!
    Das Layout hat eine ordentliche Länge und ist schön abwechslungsreich – macht auf jeden Fall gewaltig Laune!
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    Nach diesem intensiven Start in den Tag, sollte es auch gleich mit dem nächsten Count weitergehen – und zwar der Speed Snake, einem wahren Klassiker, der schon seit 1982 (damals noch unter dem Namen „Wirbelwind“) seine Runden im Sauerland dreht.
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    Damals war diese Bahn sicher noch eine absolute Sensation, bietet sie doch immerhin zwei Schrauben. Heutzutage beeindruckt dies wohl eher weniger, aber wir haben es hier doch mit einem Oldtimer zu tun…
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    …welchem man von weitem jedoch nicht unbedingt das Alter ansieht. Vor allem die Züge von Sunkid sind erst seit 2017 im Einsatz, welche sich vor allem durch das Fehlen von Schulterbügeln auszeichnen
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    So weit, so gut, aber wie fährt sich dieser Klassiker „oben ohne“?
    Sogar relativ angenehm, klar ruckelt es hier und da ein wenig, was zu einigen Kontakten mit den Seitenwänden des Wagens führt, aber immer noch deutlich besser als von einem alten Schulterbügel geohrfeigt zu werden. An sich sind die Lap Bars recht bequem, jedoch sind diese „Hörner“, welche als Griffe dienen sollen, an einer ungeschickten Position angebracht, da man sich hier an etwas unruhigeren Stellen gerne mal die Knie anschlägt…
    Erwähnenswert ist noch, dass man in der Kurve nach der Schlussbremse so nah am zweiten Korkenzieher vorbeifährt, dass selbst Kinder diesen ohne Probleme berühren können
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    Alles in allem also ein netter Klassiker, den man insgesamt gut fahren kann!

    Ein Klassiker war auch die nächste Achterbahn, die einen kurzen Fußmarsch entfernt und im hinteren Ende des Parks liegt:
    Die gute alte Marienkäferbahn, deren Schiene für das Alter ebenfalls frisch gestrichen aussieht, und anscheinend ist noch etwas Farbe für den Fliegenpilz übrig geblieben, der deshalb nun schwarz angepinselt wurde – etwa ein Magic Mushroom?
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    Aber zurück zur Fahrt – bereits von außen wirkt diese rein akustisch deutlich unruhiger als beispielsweise beim Tausendfüßler in Tripsdrill:
    Während im Ländle ein sattes Rauschen zu hören ist, rüttelt und klappert die Bahn im Sauerland um einiges mehr. Und ebenso war auch der Fahrkomfort hier deutlich rustikaler als bei diesem Achterbahnmodell üblich…
    Immerhin ist das Setting hier ebenfalls recht schön, fährt man hier durch einen kleinen Wald, ebenfalls mit stellenweise recht engem Lichtraumprofil
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    Als nächstes sollte es zur „Rocky Mountain Rallye“ gehen, da es zur Zeit dort aber ziemlich voll war, wollten wir später nochmal vorbeischauen und suchten uns erst ein schattiges Plätzchen für eine kleine Essenspause.
    Anschließend ging es wieder aufwärts, wo wir nun vor der neuesten Attraktion des Parks stehen, den Thunderbirds!
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    Bereits optisch kann dieser Zamperla Air Race voll und ganz überzeugen:
    Die Umgebung ist schön bepflanzt, die Gestaltung ist wirklich gelungen und insgesamt fügt es sich perfekt in das Parkbild ein
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    Aber auch wenn bereits das Zuschauen bei diesem von außen durchaus chaotisch anmutenden Fahrablauf Spaß macht, muss dieser für mich neue Fahrgeschäftstyp natürlich getestet werden
    Das Fahrgefühl ist, anders als man von außen vielleicht vermuten könnte, ziemlich angenehm und smooth, und auch die Magenbelastung fand ich jetzt nicht sonderlich hoch. Jedoch kommt trotzdem eine Menge Spaß und Hangtime auf, und untermalt wird das Ganze noch von einem wunderschönen IMAScore Sountrack
    Zusammen mit dem Trapper Slider haben sich die Thunderbirds als meine Lieblingsattraktion im Park herausgestellt, da diese ein wunderbares Gesamtpaket aus einer tollen Fahrt, schöner Optik und einem stimmigen Soundtrack bilden – bei dieser Investition wurde alles richtig gemacht, so darf es in Zukunft gerne weitergehen
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    Und drehfreudig sollte es auch gleich weitergehen, da nebenan ein weiteres Rundfahrgeschäft auf seine Mitfahrer wartet – der Dark Raver!
    Ein Foto von dieser silbergrauen Halle mit dem markanten Logo habe ich leider nicht gemacht, mag diese nicht so recht in den indianisch angehauchten Themenbereich passen. Hier wären vielleicht eine Verkleidung in Holzoptik mit ein paar Malereien eine Idee für eine zukünftige Umgestaltung…

    Aber egal, für Patrick und mich hieß es dann Maske auf und rein in diesen „Tempel des Medizinmannes“, welcher auf dem labyrinthartigen Weg ein paar Schwarzlichtmalereien bietet. Und am Ziel angelangt, erwartet einen dann ein wahrer Karussell-Klassiker – ein Round-up, welcher übrigens früher in Hellendoorn zu finden war
    Kette vor dem „Stehkäfig“ zu und dann begann die Fahrt, die hier von Licht- und Lasereffekten sowie einem wuchtigen Techno-Soundtrack, welcher bis nach draußen zu hören ist, untermalt wird


    Die Fahrt selber ist auf jeden Fall lustig und macht durchaus Laune, jedoch habe ich sie mir etwas intensiver vorgestellt, der Anpressdruck ist hier deutlich geringer als bei einem Rotor oder auch dem größeren Verwandten „Alpha 1“, einem Huss UFO, welches noch einige Festplätze bereist.
    Auch wenn der „tranceähnliche Zustand“ zur Thematisierung passt, ist diese alles in allem doch ein bisschen sehr weit hergeholt…

    Als nächstes sollte wieder die komplette Gruppe auf ihre Kosten kommen, denn jetzt sollte es feuchtfröhlich zu gehen – nämlich beim „Wild River“, einem klassischen Log Flume.
    Dieser stellt zudem die Besonderheit dar, da er kein reines Mackprodukt ist, sondern in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hersteller Arrow entstanden ist, der jedem Achterbahnfan ein Begriff sein sollte.
    Somit ist diese Anlage ein echtes Urgestein, was auch bei der Station auffällt: Zum einen ist eine Doppelladestation vorhanden (welche jedoch nicht genutzt wird), des Weiteren wird jedes Boot während des Beladens angehalten und anschließend abgesenkt, anstatt auf einem Fließband stetig langsam nach vorne zu fahren…

    Das sehr lange Layout ist sehr interessant, führt schön durch die Natur, und beinhaltet sogar einen kleinen Darkride Part, in dem nichtsahnende Fahrer wie mich durch einen Drop überrascht werden. Dieser hat mich als vorne Sitzender schon ganz gut erfrischt, jedoch war dies noch gar nichts im Vergleich zum großen Drop, der uns alle (trotz dass wir nur zu dritt im Boot waren) wirklich voll erwischt hat
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    Da wir jetzt sowieso erst Mittagspause gemacht haben, war dies eine gute Möglichkeit, um sich ausgiebig trocknen zu lassen, da insbesondere mein T-Shirt komplett durchnässt war und sich meine Schuhe doch als nicht ganz so wasserdicht wie ich gedacht hatte herausgestellt haben
    Noch nicht wirklich getrocknet, sollte es nun in den vorderen Parkbereich gehen, und was sollte nun direkt im Anschluss gefahren werden?
    Genau, „Los Rapidos“
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    Zunächst fällt die nette Thematisierung der Station und des Lifts mit den beiden archimedischen Schrauben auf…
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    …und dass hier zwei verschiedene Bootstypen im Einsatz sind. Wir hatten das Glück (oder auch Pech), die Variante mit sechs Sitzen zu erwischen, wo wir alle Platz finden konnten. Jedoch war das Boot für diese Beladung anscheinend nicht so ganz ausgelegt, da sich dieses an manchen Stellen der Bahn schon recht stark geneigt hat
    Bis zum Strudel, der nach ungefähr zwei Dritteln der Fahrt kommt, dachten wir, dass wir trotz den zuvor beschriebenen Umständen und dem Wellenbecken doch recht trocken davonkommen sollten. Jedoch machte das Finale, in welchem die Strömung nochmal deutlich stärker wird, uns allen einen Strich durch die Rechnung…
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    Bei den Schlenkern, in denen das Boot mit den Seiten der Rinne in Berührung kommt, kam seitlich mehrmals ein großer Schwall ins Boot, der uns alle gut erwischt hat. Bei mir war dies zwar nicht so stark wie bei dem Log Flume zuvor, beim Rest sah dies allerdings ganz anders aus

    Nach diesem doch erstaunlich nassen Ritt durch mexikanische Gewässer, sollte es nun zum Trocknen zum Wellenflieger gehen.
    Dieser war jedoch selbst für eine Parkversion vergleichsweise langsam unterwegs.
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    Nun sollte aber der letzte uns verbleibende Count von Chris und mir eingesammelt werden, nämlich die Devils Mine, welche unweit vom Wellenflieger entfernt ihr Unwesen treibt.
    Also dann mal rein in den doch recht cool aussehenden Stollen…
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    Innen erwarten einen dann sogar ein paar Funhouse-Elemente und nettes Theming, wovon jedoch einiges nicht in Betrieb war. Schade, da wäre mehr drin gewesen…

    Platz genommen in den leider komplett unpassend thematisierten und ziemlich engen Wägen, ging es dann durch einen ebenfalls gut thematisierten Indoor Part, bei dem die Effekte in Betrieb waren. Chris und ich hatten uns für die letzte Reihe entschieden, was beim First Drop eine entscheidende Rolle spielen sollte – hier gab es nämlich kurzzeitig extreme Airtime, für die die Wägen jedoch nicht ausgelegt sind:
    Trotz dass ich mich auf Raten der anderen gut festgehalten habe, haben meine Knie ziemlich unangenehme Bekanntschaft mit dem Haltegriff gemacht
    Das restliche Layout ist jetzt nichts wirklich Herausragendes und wird recht unruhig durchfahren…
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    Und gleich darauf das Ganze nochmal von vorne, diesmal konnte man sich aber besser auf diesen einen Moment vorbereiten

    Ich persönlich stehe dieser Bahn ein wenig zwiegespalten gegenüber: einerseits ist die Thematisierung in der Warteschlange zwar eigentlich ziemlich gut, jedoch hat diese schon bessere Tage gesehen, hier müsste mal Hand angelegt werden, ebenso sollte zumindest dieses hässliche Grün der Wägen gegen eine passendere Farbe getauscht werden.
    Das Layout ist bis auf den eingehausten Lift sowie dem ersten Drop, dessen Airtime in der letzten Reihe irgendwo zwischen grandios und schmerzhaft ist, zwar durchaus ungewöhnlich (was vor allem auf die Vergangenheit der Bahn in einem finnischen Indoor-Park zurückzuführen ist…), jedoch konnte es mich irgendwie nicht so ganz überzeugen, auch aufgrund der ruppigen Fahrweise kombiniert mit den sehr engen Wägen

    Als nächstes wollten wir uns L.A.B.S. anschauen, welches zwar für Kinder sicher toll ist und einige durchaus interessante Mitmachstationen bietet, jedoch optisch wie ein Fremdkörper im Park wirkt. Dort ging es dann in den FoxDome, eine Art mehrdimensionales Kino mit bewegenden Sitzen und Shooter-Abschnitten, welches einen klassischen Minenbahn Film zeigte. War zwar nichts Weltbewegendes, aber trotzdem ganz in Ordnung für zwischendurch.

    Jetzt aber wieder ab an die frische Luft, und ganz viel hiervon bekommt man im Riesenrad, welches sich hinter dem Saloon erhebt…
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    Ganz schön hoch
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    Während der kurzen Wartezeit wurden wir auf den Hersteller „Nauta-Bussink“ aufmerksam, welcher auf dem Bedienerhäuschen zu finden ist, und auch sonst sieht dieses Rad stark nach einer ehemals mobilen Anlage aus…
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    Nun ging es aber ab nach oben, und auch wenn die Thematisierung nicht an allen Stellen des Parks gut beziehungsweise vorhanden ist, kann man durchaus sagen, dass die Lage des Fort Fun wirklich sehr schön ist
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    Blick auf den Stüppel mit seinem Turm!
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    Und bevor die Runde vorbei ist, ein letzter Blick in den hinteren Parkbereich mit Thunderbirds, Wildwasserbahn und Speed Snake!
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    Und wieder unten angekommen, sollte es dort auch hingehen.
    Zunächst wurde das Kontiki getestet, welches ich vergessen habe zu fotografieren, sieht man ihm auch das Alter recht deutlich an und die Fahrt war auch eher von der langsamen Sorte. Zudem mag sich diese Attraktion im Allgemeinen irgendwie nicht so recht ins gesamte Parkbild einfügen…

    Unsere nächste Anlaufstelle befand sich ganz hinten im Park, nämlich die „Rocky Mountain Rallye“, deren Wartezeit leider nur wenig kürzer als zu Beginn des Tages war. Diesmal nahmen wir sie aber in Kauf
    Diese interaktiven benzinbetriebenen Autos machen durchaus Spaß, vor allem wenn die Strecke so schön angelegt ist wie hier
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    Ein kleiner Wermutstropfen war hier leider ein etwas demotivierter Mitarbeiter, der uns in einem recht barschen Tonfall klarmachte, dass wir immer zu zweit in ein Auto sollten. Schade, da alle anderen Mitarbeiter im Park deutlich angenehmer waren.
    Zudem wurden Patrick und ich nach unserer Runde von zwei jungen Mädchen angesprochen, sie wären vor uns mit dem selben Auto gefahren und eines von ihnen hat ihre Maske darin verloren (fragt mich nicht, wie das bei Schritttempo möglich ist )
    Und tatsächlich entdeckte ich im Fußraum neben dem Gaspedal eine vollkommen zerknitterte und schmutzige Einwegmaske, die dann aber eher nicht nochmal verwendet wurde

    Direkt gegenüber befindet sich mit der Traktorfahrt „Old MacDonalds Farm“, welche ebenfalls mit einem Gaspedal in Gang gesetzt werden muss. Diese war recht kurz und hatte lediglich ein paar Plastikfiguren als Thematisierung, was auch ein Grund dafür sein könnte, dass ich das Foto hiervon vergessen hatte…

    Nun wollten wir aber wieder etwas Schnelleres, daher bot sich eine Runde auf „Speed Snake“ an, wo Chris und ich diesmal mittig Platz nahmen, um einen Gegensatz zur Front Row Fahrt am Morgen zu schaffen.
    Auch hier war der Fahrkomfort ganz in Ordnung, und trotz dass rein zahlenmäßig nur wenige Coasterfriends im Zug saßen, konnte die Lautstärke locker mit ERT‘s mithalten – ein mindestens zehnköpfiger Junggesellenabschied an Bord sei Dank
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    Anschließend wollten Chris, Tobias und ich nochmal beim Trapper Slider vorbeischauen, jedoch ging dort die Warteschlange bereits auf der Holzbrücke los, was uns entschieden zu lang war. So ging es erneut den Weg mit 18 Prozent Steigung nach unten, für den extra Warnschilder aufgestellt wurden – trotzdem lief eine Frau mit hochhackigen Sandaletten diesen herunter, von dessen Anblick allein mit schon die Füße wehtaten
    Jedoch sollte trotz allem nochmal ein Highlight zum Schluss gefahren werden, da kamen die Donnervögeln doch gerade recht - und so ließen wir uns nochmals, von Nebelschwaden und dem stimmungsvollen Soundtrack begleitet, durch die Luft wirbeln
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    Ich finde es allgemein etwas verwunderlich, dass der Fahrgeschäftstyp „Air Race“ hierzulande noch nicht so wirklich angekommen ist, während man beispielsweise in Frankreich eine ganze Reihe an Exemplaren dieses Typs finden kann und die allgemeine Resonanz zu den Thunderbirds insgesamt recht positiv ist
    Und meiner Meinung nach machen die Anlagen des Herstellers Zamperla allgemein einen hochwertigeren Eindruck als die von SBF Visa, welche zur Zeit vor allem bei kleineren Parks äußerst beliebt sind…
    Egal, Fakt ist: Die Thunderbirds rocken
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    Nun sollte es dann auch Richtung Ausgang gehen.
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    …und nachdem wir den Park verlassen haben, folgt wie gewohnt erstmal ein Gesamtfazit zu diesem:
    Insgesamt hat mir das Fort Fun wirklich gut gefallen. Die Attraktionsauswahl ist für die eher geringe Größe erstaunlich vielseitig, da so ziemlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.
    Zwar fehlt hier das ganz große Highlight, aber trotzdem hatten wir viel Spaß
    Das Theming ist recht wechselhaft – an einigen Stellen ist es recht gut gelungen, an anderen entweder nicht vorhanden oder schon etwas angestaubt, wobei letzteres gerade in Kombination mit Western Theming ein gewisses Flair hat, was beispielsweise auch in Slagharen der Fall ist
    Hier muss jedoch auch ergänzt werden, dass der Park sich an einigen Stellen im Umbruch befindet, beispielsweise waren die neue Thematisierung des Raftings oder die Sanierung sowie der neue Zug der Speed Snake durchaus gute und sinnvolle Investitionen!
    Aber auch die letzten Neuinvestitionen wie die Thunderbirds gehen in eine sehr gute Richtung, daher ist zu hoffen, dass zukünftige Neuheiten in eine ähnlich gute Richtung gehen, auch wenn ich persönlich eher weniger bald mit einer neuen Achterbahn rechne (mein Geheimtipp bei Spekulationen wäre ein El Loco von S&S, da diese nur sehr wenig Platz brauchen und man sich thematisch gut am Vorbild in Fraispertuis City orientieren könnte, aber wer weiß )
    Zusätzlich ist der Park wunderschön gelegen und die naturnahe Gestaltung weiß zu gefallen. Die meisten Mitarbeiter waren freundlich und motiviert, und für das Gebotene ist der Eintrittspreis absolut angemessen!
    Bei dieser aktuellen Entwicklung würde ich diesen gemütlichen Park sicher auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal besuchen
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    In Olsberg angekommen, bezogen wir zunächst unser Zimmer des Landhotels am Schloss, welches insgesamt überzeugen konnte und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis hatte.
    Blick aus dem Fenster
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    Nach einer kurzen Runde Frischmachen ging es dann zu Verwandten von Patrick, bei denen wir zum Essen eingeladen waren. Und vor dem Schlafen ging es dann in die Hotelbar, die wir fast komplett für uns alleine hatten, wo der Abend gemütlich ausklingen gelassen wurde

    Und am nächsten Tag wurden auf der Heimfahrt noch drei Alpines abgefrühstückt:
    Zunächst der Sternrodler, welcher in Olsberg zu finden ist und trotz seiner eher kurzen Länge ein nettes Layout mit guter Geschwindigkeit zu bieten hat
    Unser nächster Zwischenstopp hielt gleich zwei Counts bereit, nämlich der Winterberg – jedoch konnten uns diese eher weniger überzeugen:
    Während der „Schanzenwirbel“ ein leicht unterdurchschnittliches Modell des allseits bekannten Wiegand Coasters ist, hat man mit dem „Herrloh Blitz“ noch einen in Deutschland eher seltenen Brandauer Coaster vor Ort. Dass diese eine allgemein recht ruppige Fahrweise haben, dürfte ja nichts Neues sein, aber dieser besitzt zusätzlich ein ziemlich langweiliges und extrem kurzes Layout – womit dieser einer der schlechtesten Alpine Coaster sein dürfte, die ich bisher gefahren bin…

    Aber egal, es sollte weiter heimwärts gehen, unterwegs legten wir noch einen Zwischenstopp bei einem Restaurant ein, über dessen Essen wir geteilter Meinung waren, und später wurde ich dann von Patrick in Heidelberg abgesetzt, von wo es dann mit der S-Bahn heimwärts ging.

    Insgesamt war es ein tolles Wochenende im Sauerland, welches landschaftlich wirklich sehr schön ist, das Wetter hat mitgemacht und das Fort Fun konnte uns alle überzeugen.
    Somit bedanke ich mich sowohl bei Patrick für das Organisieren des Hotels, und auch bei den anderen die dabei waren

    An dieser Stelle endet jetzt mein Report (übrigens der Erste, den ich seit der Umstellung der Forensoftware geschrieben habe ) und hoffe, dass er euch gefallen hat – wie immer gilt:
    Falls ihr Fragen, Anregungen oder auch Kritik haben solltet, zögert nicht und schreibt es darunter

    Ich bedanke mich fürs Lesen und bis zum nächsten Mal
    Lukas
    Angehängte Dateien
    Being different is not a crime!

  • Danke für den schönen Bericht
    Ins Fort Fun habe ich es wegen seiner relativen Abelegenheit bisher auch noch nicht geschafft.

    Hatten der Wild Eagle und die Geisterbahn geschlossen oder habt ihr die ausgelassen?

    Kommentar


    • Zitat von maikoaster Beitrag anzeigen
      Hatten der Wild Eagle und die Geisterbahn geschlossen oder habt ihr die ausgelassen?
      Den Wild Eagle hätte ich zwar durchaus gerne getestet, aber die Wartezeit hat mich hiervon abgeschreckt (mindestens eine Dreiviertelstunde, zudem wollte vom Rest der Gruppe niemand mitfahren), ebenso haben wir auch den Laserparcours ausgelassen.
      Die Geisterbahn gibt es meines Wissens nach seit einigen Jahren nicht mehr...
      Being different is not a crime!

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