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2020 rewind - maskiert durch die Coaster-Saison light ...

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  • Hallo und herzlich willkommen zu meinem Jahresrückblick in mein Coasterjahr 2020 – eine wahrhaftig ungewöhnliche Saison. Den Grund hierfür brauche ich wohl kaum zu erwähnen, also legen wir gleich los

    Das Jahr fing noch ganz harmlos an: Den Jahreswechsel 2019/2020 hatten wir im Europa Park verbracht und den Tag darauf ging es erneut für einen gemütlichen Besuch in den Park.
    An diesem Tag war es deutlich kälter als zuvor, daher waren Silver Star, Blue Fire, Euro-Mir und paradoxerweise auch die Bobbahn geschlossen.
    Jedoch konnten wir immerhin das neue Jahr (oder auch Jahrzehnt) auf dem gleichen Coaster einläuten, mit dem wir letzte Dekade beendet hatten, nämlich Wodan, bei dem der Nebel perfekt zu dem mystischen Flair der Thematisierung passt
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    Da wir am Tag zuvor hauptsächlich die größeren Achterbahnen mitgenommen hatten, standen an diesem Tag hauptsächlich kleinere Flat- sowie Darkrides im Vordergrund!
    Den Abschluss des Tages stellte der Cancan-Coaster dar, der mir persönlich nach wie vor echt gut gefällt
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    Somit war dann die Wintersaison für mich abgeschlossen – und die Aussichten für die Hauptsaison 2020 waren noch viel mehr in Nebel gehüllt wie der Silver Star, den man vom Parkplatz nur schemenhaft erkennen konnte
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    An nennenswerten Ereignissen in den kommenden Monaten war lediglich ein Konzert zu nennen, auf welches ich mich schon fast ein halbes Jahr gefreut habe, nämlich Gloryhammer, eine meiner absoluten Lieblingsbands

    Dort ging es Ende Januar hin, und hierbei hatte ich sogar Verstärkung durch Henni, die dieses Konzert genauso abgefeiert hat wie ich – es war einfach eine geniale Show

    Wer von dieser Band noch nichts gehört hat, bekommt hier einen Song zum Reinhören – es lohnt sich



    Davon abgesehen waren die darauf folgenden Monate hauptsächlich durch berufliche Angelegenheiten geprägt, und als es dann auf den Frühling zuging, wurden auch meine (bisher zum Glück nur wenig umfangreichen) Pläne von diesem Virus auf den Kopf gestellt. Zu dieser Zeit hatte ich stellenweise die Hoffnung, dieses Jahr noch einen Freizeitpark von innen zu sehen, nahezu komplett aufgegeben und aufgrund zusätzlicher persönlicher Schwierigkeiten war dies eine wirklich harte Zeit für mich.
    Aber auch zu diesem Zeitpunkt hat mir die Coasterfriends Community das Leben leichter gemacht, da mit einigen Membern sowohl über Whatsapp als auch Skype ein reger Austausch stattfand, was in der Zeit sozialer Kontaktbeschränkungen einfach gut getan hat

    Danke nochmal hierfür an jeden von euch!

    Als dann Ende Mai die ersten Freizeitparks ihre Öffnung bekannt gaben, atmete gefühlt die ganze Fanszene erst einmal auf

    Und als Erstes sollte es ausgerechnet in einen recht weit entfernten Park gehen, der schon länger auf meiner Bucket List der deutschen Parks stand – nämlich in den Freizeitpark Plohn

    Hierfür fuhr ich bei Patrick (der mir netterweise eine Übernachtungsmöglichkeit bei sich zuhause angeboten hat, an dieser Stelle nochmals Danke hierfür!
    im Auto mit, vor Ort haben sich Henni und ganz spontan noch Maik angeschlossen!
    Leider war dies ein sehr verregneter Tag, daher gibt es leider nur wenige Fotos, andernfalls hätte es sogar einen eigenen Bericht gegeben

    Und auch wenn Plohseidon jetzt nicht die beste Kinderachterbahn ist (nicht dass sie übermäßig schlecht sei, sie ist mir eben kaum in Erinnerung geblieben), hatte sie trotzdem die Ehre, die erste Achterbahn dieser Saison zu sein

    Jedoch hat der Park deutlich Besseres im Portfolio:
    Neben dem überragenden Darkride "Plohnis Tauchfahrt" mit vollkommen innovativem Fahrsystem ging es als nächstes zu El Toro, die für mich das Highlight des Parks war:
    Auch wenn ich schon viel über diese Bahn gehört habe, hat mich dieser kleine GCI trotzdem überrascht – ich behaupte, man hätte diese geringen Ausmaße kaum besser ausnutzen können, um so ein tolles und abwechslungsreiches Layout mit knackigen Richtungswechseln und netten Airtimemomenten hinzubekommen
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    Des Weiteren gefällt mir bei dem Layout die Interaktion mit dem Gelände sowie dem Log Flume und wie nah der Zug am Restaurant vorbeirauscht
    Und bei regennasser Schiene geht dieses Teil angeblich noch mehr ab als bei trockenem Wetter
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    „[…] Schiene toll gebogen – Mack Produkt!“
    Diesen Satz dürfte den Allermeisten bekannt vorkommen, waren dies die Worte von Roland Mack, nachdem dieser den Big Dipper „Dynamite“ testen durfte
    Für alle, die mit diesem Satz nichts anfangen können, gibt es hier ein kurzes Video



    Und genau dies haben wir als nächstes auch gemacht, um zu schauen, ob die Bahn tatsächlich so extrem auf der Außenposition ist, wie Herr Mack behauptet hat
    Rein optisch kann diese ziemlich große Anlage mit ihrem markanten Anstrich jedenfalls schon mal überzeugen
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    Auch die Warteschlange sowie die Thematisierung im Allgemeinen ist echt schön geworden, neben Animatronics sind einige nette Details wie der Nebeleffekt beim Sturz in den dunklen Tunnel vorhanden und vor allem die Zero-G-Roll über dem Eingang sieht wirklich toll aus
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    Aber kann auch die Fahrt überzeugen?
    Auf jeden Fall – diese ist zwar ziemlich kurz, aber schön knackig: Das hohe Tempo wird wirklich von Anfang zum Ende gehalten, es treten gute G-Kräfte auf und dank den bewährten Sitzen und Bügeln ist auch für hohen Fahrkomfort gesorgt.
    Apropos, von Schlägen, wie manchmal behauptet wird, habe ich jetzt nichts gemerkt…
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    Abgerundet durch einen äußerst eingängigen Soundtrack, der an einen Westernfilm erinnert, hat man mit Dynamite ein wirklich tolles Gesamtpaket geschnürt, wozu man dem Park gratulieren kann!

    Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis bietet auch „Miniwah – das Geheimnis von Gold Creek City“, welcher die Elemente eines Darkride mit denen eines Powered Coasters auf eine sehr interessante Weise kombiniert: vor allem die Thematisierung ist hier auf einem erstaunlich hohen Level

    Die anderen beiden Counts waren aufgrund des Wetters eher eine Zitterpartie, da beim Drachenwirbel das bekannte Problem mit Reibrädern bei Nässe aufgetreten ist. Daher war diese Bahn zunächst nicht in Betrieb, der Operator hat diese extra für uns flott gemacht und gemeint, er könne uns jedoch nicht garantieren, dass wir es auch durch das komplette Layout schaffen würden.
    Dies hat dann letztendlich aber geklappt, wenn auch nur knapp
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    Noch knapper war es beim Wurm, der bis zum Nachmittag nicht in Betrieb war, schließlich hatte ich, während wir mit der Parkeisenbahn in Rekordtempo unter Dynamite entlangdonnerten, eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Daher ging es dann schnell dort hin, weil der Regen momentan eine kurze Pause eingelegt hatte, und so konnten Henni, Maik und ich noch eine Runde fahren.
    Auf die Fahrt brauche ich wohl nicht näher eingehen, außer dass gerade aus dem Ghettoblaster des Operators der Song „Blinding Lights“ von The Weeknd lief, welcher seit Ende letztem Jahres im Wartebereich vom Silver Star zu hören ist
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    Auch wenn der Tag in Plohn „etwas“ verregnet war, hat mir der Park insgesamt echt gut gefallen:
    An einigen Stellen merkt man diesem das Alter an und die beiden zuletzt erwähnten Kiddie Coaster mögen sich irgendwie nicht so ganz ins Gesamtbild einfügen, allerdings ist gerade im Western Bereich das Theming für einen Park dieser Größe auf einem ziemlich hohen Niveau, gerade Dynamite und Miniwah konnten mich hier vollends überzeugen

    Ebenso hat man mit sechs Achterbahnen (davon drei Headlinern) insgesamt ein beachtliches Angebot geschaffen, was gerade in dieser Region konkurrenzlos ist, jedoch würde meiner Meinung nach ein familienfreundlicher Flatride das Portfolio perfekt erweitern, beispielsweise ein Wellenflug oder eine Schiffschaukel.
    Für das Gebotene sind die Eintrittspreise angemessen und das Personal war größtenteils freundlich – an dieser Stelle sind mir gerade die beiden Jungs bei El Toro in Erinnerung geblieben, die stets für den ein oder anderen Plausch oder Spaß mit den Wartenden zu haben waren
    Durch die Lage im Wald und das insgesamt recht beschauliche Flair konnte mich dieser Park als Gesamtes überzeugen, und ich bin über die weitere Entwicklung durchaus gespannt, da sich dieser auf einem guten Weg befindet
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    Das nächste Ereignis fand mitten unter der Woche statt und wurde zu einem der absoluten Highlights dieser Saison:
    Die beiden neuen Achterbahnen in Tripsdrill waren ja schon Monate zuvor in aller Munde, und diese waren für mich auch der ausschlaggebende Grund, mir eine Jahreskarte für meinen Heimatpark zuzulegen. Als dieser Park jedoch ankündigte, dass für Jahreskartenbesitzer die Möglichkeit geboten wurde, bereits an einem der Tage vor der offiziellen Eröffnung diese Bahnen testen dürfen, ist die Jahreskarte noch etwas früher im virtuellen Warenkorb gelandet, als dies ursprünglich vorgesehen war
    Und so ging es an diesem Dienstag direkt nach der Arbeit mit Max, der auch mit von der Partie war, ins beschauliche Schwabenländle
    Schnell die Jahreskarte am Schalter abgeholt, und da noch etwas Zeit war, wurde gemeinsam mit Patrick, der ebenfalls anwesend war, noch eine schnelle Runde Karacho mitgenommen. Anschließend ging es dann schon wieder aus dem Park hinaus, wo sich bereits eine Schlange von Jahreskartenbesitzern vor dem Haupteingang gebildet hatte. Volldampf drehte schon fleißig Testrunden, bei Hals-über-Kopf gingen diese erst kurz nach dem Einlass in den neuen Bereich los, sodass zuvor der ein oder andere leicht besorgte Blick in Richtung des Inverters zu beobachten war
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    Aber egal, aus ganz bestimmten Gründen ging es für Patrick, Max und mich zunächst zu Volldampf, der mir persönlich besser gefallen hat als Raik:
    Hier ist wenigstens etwas Airtime vorhanden, das Bügelsystem ist deutlich angenehmer als in Brühl und das Theming gefällt mir im Ländle besser, vor allem der Bahnhof sowie das Zugdesign sagen mir besonders zu – zudem ist hier die Gefahr eines Ohrwurms durchaus gegeben
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    Insgesamt also eine wirklich schöne Anlage für die ganze Familie, die man sich hier in den Park gestellt hat
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    Genug vom familienfreundlichen Teil geredet, nun geht es zu der interessanteren der beiden Achterbahnen, nämlich dem heiß ersehnten Prototypen des Suspended Thrill Coasters, der als Nachfolger von dem berühmt-berüchtigten SLC angesehen werden kann. Hier warteten so einige Überraschungen auf mich:
    Zunächst war hier mit beiden Zügen die Abfertigung absolut vorbildlich, sodass wir, trotz vollem Wartebereich, nie länger als 20 Minuten warten mussten

    Im Eintrag bei der RCDB ist die Kapazität mit 800 Personen pro Stunde angegeben, was mir persönlich ziemlich wenig vorkommt, ich hätte sie deutlich höher eingeschätzt…
    Egal, jedenfalls ist diese Anlage etwas ganz Besonderes: Das fängt schon bei den äußerst bequemen Sitzen und Schoßbügeln an, die auf einem Inverter eine echt feine Sache sind
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    Auf diese Weise kommt auch die erste Inversion richtig gut zur Geltung, eine wunderschön zu fahrende Zero-G-Roll über dem Bahnhofsgebäude von Volldampf, die auch optisch einfach genial aussieht
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    Ebenso finde ich es schön, wie der große Overbanked Turn prominent über dem Parkeingang thront, was die Vorfreude bereits auf dem Parkplatz ins Unermessliche steigen lässt
    Und durch die bereits angesprochenen Schoßbügel kommt auch die Airtime schön zur Geltung – ja, ihr habt richtig gehört, Airtime auf einem Inverted Coaster, was mal eine erfrischende Abwechslung zu den B&M Bahnen darstellt
    Der Rest des Layouts ist durch zwei weitere tolle Inversionen, aber vor allem durch knackige Richtungswechsel sowie überraschend druckvolle Kurven geprägt, die ich so nicht erwartet hätte…
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    Wie man bereits erkennen kann, hat mich Hals-Über-Kopf voll überzeugen können:
    Das Layout ist sehr abwechslungsreich und lässt zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, der Fahrkomfort ist sehr hoch und dazu sieht die Bahn noch echt toll aus.
    Da freut es einen doch umso mehr, dass dieses Schmuckstück die große Ehre hatte, meine 200. Achterbahn zu sein

    Ich persönlich finde jedoch nicht nur die Bahnen an sich gelungen, sondern die Interaktion beider Anlagen werten diese nochmals ein ganzes Stück mehr auf, als wenn sie einzeln stehen würden…
    Dies stelle ich mir gerade in einer sehr großen Gruppe, von denen sich die Mitglieder auf beide Bahnen verteilen, sehr interessant vor
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    Insgesamt muss ich an dieser Stelle nochmal ein fettes Lob an den Erlebnispark Tripsdrill aussprechen für diesen genialen Abend:
    Hier haben nicht nur die Fahrten auf den beiden Achterbahnen das Gesamterlebnis ausgemacht, sondern auch die erstklassige Stimmung, die bereits in der Warteschlange vor dem Parkeingang anfing. Des Weiteren waren Patrick, Max und ich bei weitem nicht die einzigen Coasterfriends, die an diesem Tag dort waren, und auch außerhalb dieses Clubs waren jede Menge Achterbahnfans anwesend, was man spätestens gemerkt hat, als bei Volldampf auf dem Lifthill lauthals die Musik von Carnaval Festival gesungen wurde
    Natürlich waren auch zahlreiche nette Gespräche an der Tagesordnung, so beispielsweise mit Ben vom YouTube Kanal „Funtime Arena“ (an dieser Stelle schöne Grüße an dich, falls du diesen Bericht lesen solltest, hat mich gefreut dich kennenzulernen

    Bei dieser Erweiterung sowie der Jahreskarte war natürlich klar, dass es mich dieses Jahr noch mehrmals in diesen liebenswürdigen Park verschlagen wird, dies war dann auch am darauf folgenden Sonntag der Fall
    An diesem Tag waren auch einige andere Coasterfriends vor Ort, unter anderem Patrick, Alex, Henni, Niklas, Pascal und Stefan (Mette).
    War ebenfalls ein schöner Tag bei angenehmen Temperaturen, einer netten Truppe, und selbstverständlich standen auch hier die beiden neuen Achterbahnen im Vordergrund

    Als nächstes folgte der einzige echte Kirmesbesuch in diesem Jahr, es ging mit Patrick und Max auf die Foire Saint Jean in Straßburg. Ich war schon in der Vergangenheit oft neugierig auf die Kirmesplätze unserer französischen Nachbarn, da diese oft sehr interessante Fahrattraktionen bieten, jedoch wurden stellte sich hier schnell Ernüchterung ein – aber der Reihe nach:

    Nach einer sehr langen Parkplatzsuche kamen wir extra früh am Platz an, jedoch deutete hier nichts darauf hin, dass hier bald irgendetwas öffnen wird. Pünktlich um 14 Uhr, welches eigentlich die offizielle Eröffnungszeit war, standen außer einem Autoskooter und einem Süßwarenstand, noch keinerlei Geschäfte zur Verfügung.
    Nicht nur wir als Auswärtige, sondern auch die Einheimischen schauten genauso dumm aus der Wäsche wie wir, und wir wurden sogar mehr als einmal angesprochen, ob hier überhaupt noch irgendetwas fährt…
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    Als dann, eine halbe Stunde nach Öffnung, sich die Jalousie zur Kasse des ersten Wacky Worm nach oben bewegte, saßen wir schneller im Zug als man schauen konnte
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    Als dieser erste Punkt abgehakt war, ging es flugs zu Wurm Nummer zwei, „Goulis“, der als besonderes Feature eine Nebelmaschine während der Fahrt bot
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    Da beim letzten Count, der „Wild Mouse“ vom belgischen Schausteller Bufkens, sich noch nichts bewegte, fuhren wir eine Runde Schiffschaukel im Stehen.
    Dies war mit eine der heftigsten Airtime Erfahrungen, die ich bisher erlebt hatte, also hier traute man sich kaum, die Gitterstangen loszulassen, sonst hätte es schmerzhaft geendet
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    Also hätte es eines der Highlights sein könne – hätte…
    Der Operator hielt es nämlich für nötig, zwei Teenager zu uns in den vielleicht drei Quadratmeter großen Käfig zu quetschen, sodass Körperkontakt nicht ausgeschlossen war. Wir waren zu perplex, als dies passierte, um noch rechtzeitig protestieren zu können
    Sorry, aber gerade in solchen Zeiten ist ein solches Verhalten von Betreibern einfach vollkommen unangebracht, zumal es noch einen zweiten, freien Stehkäfig auf der anderen Seite gegeben hätte
    An dieser Stelle war ich wirklich froh, als diese Fahrt wieder vorbei war…

    Wieder aus dieser Gefangenschaft befreit, steuerten wir schnurstraks unser letztes Ziel an, nämlich die besagte drehende Maus. Diese war etwas rough, hatte aber dank der Beladung zu dritt eine wirklich ordentliche Drehung Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23.jpg Ansichten: 0 Größe: 583,9 KB ID: 1213769

    Zuletzt nahm ich noch den Top Scan mit, der, wie erwartet, ein ordentlich heftiges und cooles Fahrprogramm bot.
    Dies war somit der einzige Lichtblick bei diesem Besuch, immerhin wurde hier auch das einzige Mal an diesem Ort Abstand gehalten, nämlich von zwei Mädels, die sich in meine Sitzreihe setzten und hierbei zwei Sitze frei ließen
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    Anschließend hatten wir jedoch alle genug von diesem Platz, alle anderen Attraktionen reizten uns nicht wirklich und so sind wir bereits anderthalb Stunden nach Eröffnung wieder abgezischt…

    Und selbst zu diesem Zeitpunkt waren eine Handvoll Fahrgeschäfte noch gar nicht geöffnet, was ich in Deutschland noch nie erlebt habe, dort waren stets alle Attraktionen allerspätestens eine Viertelstunde nach offizieller Eröffnung verfügbar…
    Zudem war nicht nur die Aktion vom Operator der Schiffschaukel unter aller Kanone, auch das Verhalten der anderen Besucher war so, als gäbe es dieses Virus gar nicht:
    Außer uns habe ich keinen einzigen Besucher mit Maske gesehen, es wurde sich munter direkt nebeneinander gesetzt sowie in Warteschlangen ziemlich dicht aufgerückt und auch wenn der Platz alles andere als voll war, mussten wir den anderen Gästen ausweichen, da diese sonst sehr nah an einem vorbeigelaufen wären

    Dies alles führte dazu, dass wir froh waren, diesen Ort mit drei Counts in der Tasche hinter uns lassen zu können…

    Zwei Wochen später ging es für mich wieder nach Tripsdrill, da eine Gruppe Coasterfriends anwesend war, die ich schon länger nicht mehr getroffen habe, darunter Flo Schmid, Laura, Flash, Robert und Joscha.
    Auch wenn es ein ziemlich voller Tag war (50 Minuten Wartezeit beim Rafting, bei der Badewannenfahrt sogar noch mehr) und in den Warteschlangen auch nicht immer Abstand gehalten wurde, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt so unwohl gefühlt wie bei dem Straßburger Kirmesbesuch – hier war wenigstens erkennbar, dass der Park so gut es geht für Abstand sowie in geschlossenen Räumen für Belüftung sorgte, und der größte Teil der Besucher hielt sich auch an die Regeln!
    Somit war dies trotz der Fülle ein durchaus schöner Tag
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    Nach einigen Wochen Pause fuhr ich Mitte August mit meiner Schwester für einen Tagesausflug in den Schwarzwald. Hier sollten mehrere Ziele angesteuert werden, darunter ging es vom Bahnhof Hausach zunächst zum fußläufig erreichbaren Alpine Coaster in Gutach.
    Da wir noch vormittags anwesend waren, war die Wartezeit mit ungefähr fünf Minuten für einen Samstag in den Sommerferien mehr als annehmbar
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    Die Fahrt war, verglichen mit anderen Alpine Coastern, obere Mittelklasse: Die Länge ist ganz in Ordnung und da ich kaum bremsen musste, hat diese Fahrt schon Laune gemacht!
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    Als nächstes wanderten wir ein bisschen weiter, in den „Park mit allen Sinnen“.
    Bevor wir diesen betreten durften, hieß es: Schuhe ausziehen, denn dies ist mit Abstand der längste Barfußpfad, den ich bisher erlebt habe: Laut dessen Website ist man stolze 2,1 km über verschiedene Untergründe unterwegs, zudem beträgt der Höhenunterschied bis zu 80 Meter – das Holzgebäude auf diesem Foto ist der Haupteingang
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    Trotz recht hohem Zuspruch hat es sich hier gut verlaufen, sodass Abstand halten fast nie ein Problem dargestellt hat, insgesamt waren meine Eindrücke wirklich positiv.
    Das einzige Manko waren die Wespen, welche allgemein diesen Sommer sehr zahlreich vorhanden waren, was besonders hier beim Barfußlaufen erhöhte Vorsicht erforderte
    Immerhin bekamen wir durch das tolle Wetter einen schönen Ausblick spendiert
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    Wieder auf dem Weg Richtung Hausach, legten wir einen Zwischenstopp bei den berühmten Vogtsbauernhöfen ein, einem wirklich großen und interessanten Freilichtmuseum, welches mit verschiedenen Gebäuden und Gärten eindrucksvoll das bäuerliche Leben aus den vergangenen Jahrhunderten demonstrierte
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    Anschließend ging es dann wieder zum Hausacher Bahnhof, von dem uns der nächste Regionalexpress ohne Umstieg wieder nach Karlsruhe brachte.
    Diesen Count kann ich gerade in Verbindung mit diesen sowie einigen weiteren Attraktionen empfehlen, hier ist genug vorhanden, um einen schönen Tagesausflug zu füllen. Zudem ist hier die Anreise ohne Auto sehr einfach möglich, und selbst ohne Wanderkarte kann man sich hier gut an den Schienen orientieren
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    Aber auch eine Woche später sollte es etwas höher gelegen weitergehen: Für das nächste Ziel bin ich nämlich bei Patrick und seiner Mutter ins Auto gestiegen, und es ging für uns ins Sauerland, wo uns das Fort Fun erwartete.
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    Hier bekamen wir zudem Verstärkung von Patricks Cousins und chris1996154, mit denen es dann durch diesen ziemlich schön angelegten Park ging – hier ein Bild vom Riesenrad, ich finde die Lage zwischen den Bergen echt toll
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    Den Anfang sollte der Trapper Slider machen, welcher sich als eine der besten Alpine Coaster herausstellte und mich mit einer hohen Intensität überraschte, da wir keine Spaßbremsen vor uns hatten
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    Die Speed Snake free hat durch ihren neuen Zug mit Lap Bars eine enorme Aufwertung bekommen, sodass sich dieser Klassiker recht angenehm fahren lässt. Das Layout ist jetzt zwar nichts Spektakuläres, aber es ist ja auch schon ein echter Oldtimer
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    Selbstverständlich wurden auch die anderen beiden Counts eingesackt: Die Marienkäferbahn fuhr sich für einen Tivoli Large schon ziemlich rappelig, hatte jedoch ein nettes Setting im Wald. Die Devils Mine war von den Ansätzen ebenfalls ganz schön thematisiert, jedoch war dieses schon teilweise defekt oder abgenutzt.
    Die Fahrt an sich war auch recht unruhig und nicht sonderlich spektakulär, wäre da nicht dieser eine Airtime Moment in der letzten Reihe beim First Drop:
    Meine Fresse, da steht man ja fast im Wagen - dumm nur, dass diese so eng und unbequem sind, dass man sich überall anschlägt…
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    Für mich als Erstbesucher hieß es, nach Möglichkeit alle Attraktionen auszuprobieren. Neben den beiden Wasserbahnen, die uns stets voll erwischt hatten…
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    …gab es auch einige interessante Flatrides:
    Das Theming des Dark Raver, einem dunklen Indoor Round-Up, erinnert dank Lasern, Schwarzlicht und einem lautstarken Electro-Soundtrack zwar eher an eine Disco als an einen Tempel des indianischen Medizinmannes, jedoch war dieses leicht psychedelische Erlebnis trotzdem durchaus unterhaltsam
    Ein echtes Highlight waren die Thunderbirds, welche meinen erster Air Race darstellten und mit einer durchaus kraftvollen, aber trotzdem sehr angenehmen Fahrt überzeugen konnten. Dazu trägt hier noch ein wunderschöner IMAScore-Soundtrack sowie eine tolle Gestaltung zu einem wunderbaren Gesamterlebnis bei
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    Insgesamt konnte mich das Fort Fun überzeugen:
    Klar kann man hier keine riesigen Achterbahn-Highlights erwarten, aber trotzdem hat man für die eher geringe Parkgröße doch eine beachtliche und vielseitige Auswahl an (teilweise recht unkonventionellen) Attraktionen im Portfolio.
    Im Hinblick auf die Thematisierung befindet sich der Park offensichtlich im Umbruch, da an einigen Stellen der Zahn der Zeit am Werk war, jedoch zeigen diese Maßnahmen durchaus Erfolg. Des Weiteren ist vor allem die Lage im Tal durchaus reizvoll, umgeben durch viel Grün ist hier auch was fürs Auge geboten.
    Die meisten Mitarbeiter waren freundlich und das Preis-Leistungsverhältnis ist ebenfalls gut.
    Wir hatten jedenfalls einen schönen und entspannten Tag, und ich wäre auch in Zukunft gegen weitere Besuche dort nicht abgeneigt

    Am Tag danach wurden mit dem Sternrodler sowie dem Skiliftkarussell Winterberg noch drei Alpine Coaster eingesackt – ersterer hat durchaus Spaß gemacht, während die anderen beiden Anlagen ziemlich kurz und unspektakulär waren…
    Wer mehr über unseren kleinen Wochenendtrip durchs Sauerland wissen möchte, dem sei der Bericht ans Herz gelegt, den ihr hier finden könnt

    Wieder in heimischen Gefilden angekommen, sollte es als nächstes in den Schwaben Park gehen. Hier wurde ich von Patrick, Henni und Max begleitet.
    Leider war dieser an einem Sonntag, der wettertechnisch seinen Namen alle Ehre machte, extrem gut besucht, was bei einem Park dieser Größenordnung nicht gerade von Vorteil ist…
    Aber bereits von außen hat man bereits einen schönen Blick auf die Skyline der Hauptattraktionen
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    Daher ging es gleich zu Beginn zum Hauptgrund für unseren Besuch, nämlich Hummel Brummel. Da mein Handyakku an diesem Tag leider komplett schlapp gemacht hat, konnte Max mir immerhin mit ein paar Aufnahmen aushelfen, an dieser Stelle noch mal vielen Dank
    Zurück zu besagter Bahn, deren einzigartiger Soundtrack leider nicht zu hören war: Da die Fahrt von außen relativ langsam aussah, habe ich nicht allzu viel erwartet, jedoch macht diese, wenn man dauerhaft den Gashebel auf maximale Stufe hat, trotzdem Spaß
    Klar, intensiv ist etwas anderes, aber zumindest ein bisschen Ausschwingen kann man hier durchaus!
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    Während die Wilde Hilde deutlich spaßiger aussieht, als sie sich letztendlich fährt, stellt die Force One nach wie vor das Highlight im Park dar, da diese für einen Family Coaster doch recht intensiv ist und nette Kräfte bietet. Da kann man auch die mittlerweile etwas unruhige Fahrweise verzeihen…
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    Liebe Grüße noch an Annemarie und Begleitung, war schön euch so spontan zu treffen

    Auch wenn wir insgesamt einen netten Tag hatten, wurde dieser leider immer wieder durch die vergleichsweise schlechte Umsetzung von Corona-Maßnahmen sowie dem allgemeinen Besucherverhalten getrübt:
    Desinfektionsmittel war hier kaum vorhanden, des Weiteren wurden sehr viele Menschen in diesem doch recht kleinen Park gelassen, sodass es vor allem bei den beiden Achterbahnen, die mit halber Kapazität fuhren, zu hohen Wartezeiten kam. Des Weiteren wurden Abstände ziemlich oft nicht eingehalten, es wurde sich munter dicht an anderen Besuchern vorbeigedrängelt und die teilweise sehr kurzen Wartebereiche wurden nicht verlängert, sodass diese oftmals bis in die Fußwege heraus führten und somit der Durchgang blockiert war. Schade, in allen anderen dieses Jahr besuchten Parks wurden diese Maßnahmen deutlich besser umgesetzt…

    Gleich in der darauf folgenden Woche sollte es wieder deutlich weiter weg gehen, daher stieg ich freitags direkt nach der Arbeit in den ICE, der mich (leider mit einem längeren ungeplanten Halt in Celle und daraus resultierend 50 Minuten Verspätung) nach Hamburg brachte, von wo es mit der Regionalbahn nach Ahrensburg weiterging. Dort angekommen, wurde ich von Keno erwartet, der mir in seiner Wohnung eine Übernachtungsmöglichkeit bereitstellte, an dieser Stelle vielen Dank nochmal

    Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn es sollte der letzte große Park in Deutschland, der mir noch fehlte, besucht werden, nämlich der Heide Park.
    Dieser war an unserem Besuchstag leider sehr voll, jedoch war das Warteschlangenmanagement sowie die Abstands- und Hygienemaßnahmen deutlich besser umgesetzt als in der Woche davor. Da bereits bei der Ankunft die Wartezeiten oft recht hoch waren, ging es zu Desert Race, die mit 20 Minuten noch vergleichsweise human war.
    Die Bahn an sich hat mir besser gefallen als erwartet, neben einem schön intensiven Launch ist auch der ein oder andere gute Airtimemoment sowie druckvolle Kurven dabei – kurz, aber knackig!
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    Als nächstes ging es zum Grottenblitz, dessen Warteschlange recht kurz aussah – jedoch wurde für den Betrieb der ganzen Bahn nur ein Operator eingesetzt, der zudem nur recht langsam arbeitete und die Beladeprozedur hat einem einfach nur den letzten Nerv geraubt: Zunächst wurden alle Fahrgäste für die kommende Fahrt erst an die Gates gelassen, nachdem alle Mitfahrer ausgestiegen waren, vorher mussten sich alle die Hände desinfizieren. Nachdem endlich alle Platz genommen hatten, musste er alleine die Bügel kontrollieren, und zum Starten der Anlage von ganz hinten bis vor zur Control Box laufen. Somit betrug die Zeit bestimmt zwischen sechs und acht Minuten zwischen zwei Fahrten – so etwas habe ich bisher noch nie erlebt

    Die Fahrt an sich war dann auch nichts wirklich spektakuläres, im Grunde genommen dasselbe wie der Alpenexpress, nur mit deutlich weniger Theming…

    So ging es dann, leicht genervt, Richtung See, von wo man wenigstens einen schönen Ausblick hat
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    Bei allen anderen Bahnen ging es zum Glück schneller voran, so beispielsweise bei Big Loop, bei dem seltsamerweise die Züge voll besetzt wurden, was bei den meisten anderen Bahnen nicht der Fall war.
    Optisch sieht diese Bahn jedenfalls ganz gut aus (auch wenn diese alten wulstigen Vekomazüge mit das hässlichste Zugmodell sind, was ich kenne), fahrtechnisch ist diese verglichen mit anderen älteren Vekomas noch echt in Ordnung.
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    Die Bobbahn wiederum war ein Wechselbad der Gefühle:
    Die Abfertigung dürfte mit die schnellste im Park gewesen sein, und das Layout an sich ist wirklich interessant. Jedoch ist die Thematisierung (die sich irgendwie an Transsylvanien orientieren soll) offen gesagt ein schlechter Witz und das Fahrverhalten ist von unangenehmen Vibrationen geprägt, was bei ohnehin schon leichten Kopfschmerzen nicht gerade förderlich ist…

    …wobei ich das nicht zu laut sagen sollte, da ich mich als nächstes dem unangenehmsten Teil des ganzen Tages widmen durfte – nämlich dem guten alten Prügelknaben Limit!
    Wenigstens wurde diese Bahn voll besetzt, wodurch auch hier die Abfertigung mit beiden Zügen recht fix vonstatten ging und irgendwie wollte gerade niemand in die Front Row, was mir natürlich recht war
    Des Weiteren finde ich den Soundtrack ziemlich cool, aber das waren mit die einzigen positiven Aspekte an dieser Bahn:
    Zum Fahrverhalten brauche ich hier wohl nicht viel sagen, es war zwar nicht ganz so übel wie Condor, aber viel hat nicht gefehlt – daher: one and done!
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    Immerhin sollte es als nächstes wieder zwei Leckerbissen an Attraktionen geben – nämlich zuerst der einzige Non-Coaster des Tages, Scream. Wenigstens waren die angegebenen 90 Minuten Wartezeit nicht real, es war eher maximal eine halbe Stunde, bevor wir uns in die Tiefe reißen lassen konnten.
    Und dies dürfte einer der besten und intensivsten Türme sein, die ich bisher gefahren bin – ein richtig geiles Teil
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    Der Flug der Dämonen sollte als nächstes gefahren werden – die Thematisierung war hier für Merlin-Verhältnisse gar nicht so schlecht, und auch den Soundtrack fand ich ziemlich gut. Aufgrund des eher negativen Rufes hatte ich kaum Erwartungen an die Bahn, daher wurde ich positiv überrascht:
    Klar ist diese Bahn deutlich gemütlicher und weniger intensiv als der niederländische Feuervogel unterwegs, jedoch empfand ich diesen Flug trotzdem als sehr angenehm und die Inversionen haben echt Spaß gemacht. Schläge, wie sie manchmal in diesem Zusammenhang genannt werden, habe ich (zumindest bei uns in der Front Row) gar keine wahrgenommen – insgesamt also eine tolle Bahn
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    Von der nächsten Bahn kann man dies nicht wirklich behaupten, die Krake empfand ich als eine überdimensionale Mogelpackung:
    Optisch mag diese ja wirklich cool aussehen – nicht nur das Krakenmaul, sondern auch die Station ist wirklich toll thematisiert, und der Fahrkomfort ist, typisch für B&M, natürlich auch sehr hoch. Jedoch war die Kapazität mit maximal zwei Zweierhaushalten pro Sitzreihe stark eingeschränkt, sodass die Wartezeiten sehr hoch waren. Wenn die Fahrt das wenigstens entschädigt hätte, aber dem war nicht so:
    Den Drop hatte ich mir recht intensiv vorgestellt, aber ich empfand diesen als ziemlich lasch, und der Rest der Strecke ist selbstverständlich nicht der Rede wert.
    Somit dürfte dies leider die mit Abstand schwächste Bahn aus der Schweizer Edelschmiede sein, ich bisher gefahren bin…
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    Langes Anstehen war jedoch auch zum Finale des Tages angesagt, aber diesmal sollte es sich wenigstens lohnen:
    Bei der optisch extrem beeindruckenden Colossos waren den ganzen Tag 90 Minuten Wartezeit angesagt, aber mit einer gekühlten Cola und einem Coasterfriend als Gesprächspartner lässt sich auch das recht gut aushalten. Und so konnten wir dann in der letzten Reihe der mittlerweile gut warmgefahrenen Bahn Platz nehmen:
    Wer einen intensiven Ritt übers Gebälk erwartet, dürfte enttäuscht sein, mir hat die Fahrt jedoch trotzdem ganz gut gefallen – schöne Geschwindigkeit und nette Airtime, und das feuerspeiende Monster am Ende fand ich auch ziemlich cool
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    Des Weiteren hat mir auch hier der Soundtrack äußerst gut gefallen, dieser hat es nämlich geschafft, auch nach anderthalb Stunden nicht zu nerven
    Zuletzt sei noch gesagt, dass es hier wirklich schickes Merch zu kaufen gab, ich habe mir da eine große Tasse in brennender Holz-Optik mitgenommen

    Den Indy Blitz musste ich leider auslassen, da wir sonst unseren Zug nicht bekommen hätten – die Strecke vom Heide Park zum Bahnhof Wolterdingen ist keinesfalls zu unterschätzen!
    Abends gab es dann neben einem Essen im Restaurant noch einen Absacker sowohl in ner Bar als auch bei Keno zuhause mit "Mamma Mia 2" (na wenn da kein CF Tour Feeling aufkommt ) und am nächsten Tag ging es dann, nach einem gemeinsamen Frühstück, wieder heimwärts.

    Mein Fazit zum Heide Park fällt, auch wenn wir insgesamt einen netten Tag hatten, leider nicht wirklich positiv aus:
    Bei den Achterbahnen gilt offensichtlich mehr Quantität als Qualität, da mich nur Colossos, Flug der Dämonen sowie Desert Race wirklich überzeugen konnten – der Rest ist irgendwo zwischen durchschnittlich und unterirdisch (Limit, I‘m looking at you!) anzusiedeln.
    Aber auch bei den restlichen Attraktionen sticht leider nur Scream wirklich heraus.
    Des Weiteren finde ich es einfach schade, dass man, anstatt die alten Ecken, die teilweise wirklich schön aussehen, zunehmend entfernt und durch solche Schandflecken wie das Peppa Pig Land sowie Drachenzähmen ersetzt, diese wirken oft billig und an den Haaren herbeigezogen. Das krasse Gegenteil zu diesen auf kinderfreundlich getrimmten Bereichen stellen diese Durchsagen bei Scream, Krake und Flug der Dämonen dar („Spürst du die Angst? Du fängst an zu zittern, bla bla bla…“), welche eigentlich Spannung aufbauen und cool wirken sollen, jedoch spätestens nach der dritten Wiederholung anfangen zu nerven und meiner Meinung nach aufgesetzt und lächerlich wirken
    Beim Eintrittspreis kann man, aufgrund der Rabatte, nicht meckern, jedoch sah dies bei den Essenspreisen im Park ganz anders aus, hier waren übrigens gut 90 Prozent aller Verpflegungsmöglichkeiten geschlossen, trotz eines vollen Tages – verstehe das mal einer
    Die Freundlichkeit der Mitarbeiter war meist ziemlich neutral, und bei der Abfertigungsgeschwindigkeit gab es große Unterschiede.
    Bis eine neue Achterbahn entstanden ist (was wohl erst mal nicht so bald geschehen wird), habe ich den Park eher nicht vor zu besuchen, da hilft auch ein Lost Count nichts

    Nach einer längeren Pause sollte es nach der Arbeit auf einen kurzen Besuch in einen Pop-Up-Freizeitparks gehen, nämlich nach Karlsruhe – diesen hatte ich aber mehr aus Solidarität zu den Schaustellern gemacht, nicht weil dort besonders spannende Attraktionen vorhanden wären. So ging es dann zum Riesenrad, um mir einen Blick von oben zu verschaffen…
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    An nennenswerten Fahrgeschäften waren hier nur ein Musikexpress sowie Breakdance vorhanden, welche ich nicht unbedingt fahren musste – gerade letzterer wurde ziemlich gut angenommen.
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    So ging es dann, nach vielleicht einer halben Stunde und etwas zu Essen sowie Schokobananen von meinem Stand des Vertrauens, wieder nach Hause…

    Ein letzter Parkbesuch war noch fest eingeplant, und das war mein guter alter Home- und Kindheitspark Tripsdrill, dessen Jahreskarte noch genutzt werden sollte.
    Diesmal war meine Schwester und deren Freund mit mir und Patrick unterwegs, und beide waren selbst für sieben Runden Hals-Über-Kopf sowie fünf auf Karacho zu haben, was für Personen außerhalb der Fanszene durchaus beachtlich ist
    Mein Plan, meine Schwester weiterhin mit meinem Coaster Enthusiasmus anzustecken, ist also aufgegangen
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    Ich hätte zwar liebend gerne auch einen Abstecher nach Rookburgh gemacht, wofür ich meinen Urlaub im November gerne benutzt hätte, jedoch sollte mir hier die kurz zuvor erfolgende Schließung der Freizeitparks hier einen Strich durch die Rechnung machen. Schade drum, aber somit ist eines der Ziele, die 2021 angesteuert werden sollen, gesetzt ​​

    Da anschließend nichts Nennenswertes mehr passiert ist, sind wir nun am Ende dieses Jahresrückblicks angelangt, und wie üblich ist es an der Zeit für ein Fazit:
    Ich blicke in die Saison 2020 mit gemischten Gefühlen zurück – einerseits gab es einige sehr schöne Ausflüge (die man aufgrund der geringeren Zahl nun mehr zu schätzen wusste als je zuvor ​​), die auch einige Highlights bereithielten, allerdings war der Spaßfaktor in einigen Punkten doch ein wenig eingeschränkt.
    Jedoch gab es auch Erfahrungen, bei denen ich mir vorher nie vorgestellt habe, diese jemals zu erleben, beispielsweise das Achterbahnfahren mit Maske, was ich persönlich jedoch überhaupt nicht schlimm fand – klar ist dies nicht ganz das Gleiche wie sonst, aber lieber habe ich leicht eingeschränkten Fahrspaß als gar keinen ​​

    Insgesamt gab es für mich 28 neue Counts, was zwar deutlich weniger als im Jahr zuvor war, aber aufgrund der wenigen neuen Parks hätte diese Bilanz auch deutlich schlechter ausfallen können.
    Das Highlight der neuen Achterbahnen war selbstverständlich Hals-Über-Kopf, aber auch El Toro, Colossos, Dynamite sowie Flug der Dämonen sollen hier noch hervorgehoben werden.
    Von den ganzen Würmern einmal abgesehen, gab es mit dem üblichen Verdächtigen Limit auch immerhin nur einen echtes Tiefpunkt ​​

    Abschließend möchte ich hiermit alle Coasterfriends grüßen, die ich dieses Jahr persönlich getroffen habe, gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen haben diese wenigen Treffen (wenn auch mit Abstand) einfach gut getan und ich hoffe, dass ich möglichst viele von euch bald wieder sehen kann! ​​

    Aber wo wir gerade bei ungewöhnlichen Erfahrungen waren, seien auch noch alle Member, die ich dieses Jahr zumindest virtuell treffen konnte, gegrüßt an dieser Stelle – sei es in Whatsapp-Chats, Skype-Sessions oder auch bei der großen Zoom Konferenz am Tag vor Silvester. Auch wenn diese Begegnungen „nur“ über einen Bildschirm stattfinden konnte, hat dies bestimmt einen gewissen Teil dazu beigetragen, diese Zeit leichter durchstehen zu können ​​
    Bei letzterer Aktion konnte ich auch einige Member zum ersten Mal treffen, hoffentlich sieht man sich auch mal in Real Life

    Um diesen Bericht zu beenden, hoffe ich, dass ihr alle gut im Jahr 2021 angekommen seid, gesund bleibt und vor allem dass dieses Jahr besser wird als das Letzte!

    Vielen Dank fürs Lesen und bis (hoffentlich) bald,
    Lukas
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von LuckyCoasterLuke; 07.01.2021, 16:39.
    Being different is not a crime!

  • Danke für deinen ausführlichen Rückblick. Da hast du ja trotz der Umstände einige Gelegenheiten zum Coastern genutzt. 28 Counts sind ja wirklich nicht zu verachten in einem Jahr wie diesem. Bei mir hat es nur zu 7 Stück gereicht.
    #CF2020

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    • Vielen Dank für die Zusammenfassung. Schön, dass in diesem verrückten Jahr ein Treffen und gemeinsamer Besuch im Freizeitpark möglich war

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      • Sehr schöner Bericht und für so ein Jahr bist du doch ganz gut rumgekommen
        Parks und Touren in Planung:
        2020: US West Coaster Tour III, Mystery 1, Sud Italia II, Barcelona+PortAventura
        2021: Asian Sensation (inkl. Pre + After)
        Jedes Jahr: Tripsdrill, Europapark, Phantasialand, Holiday Park

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        • Schließe mich den Vorrednern an: Ein wirklich schöner Bericht für ein sehr spezielles Jahr. Wir haben ja dennoch einiges zusammen unternommen. Und du hast, obwohl ich in mehr Parks war, wieder mehr Counts eingesackt - also nicht beschweren!
          In loving memory:
          Ten, nine, - ignition sequence starts - , six, five, four, three, two, one, zero.
          All Engines running!

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          • Danke euch allen für die Rückmeldungen, da hat sich der Aufwand ja gelohnt, danke noch an ep_pascal für die schnelle Hilfe mit dem Bilderupload, sodass dieser Bericht jetzt wenigstens vollständig ist - ohne Fotos wäre dieser doch ein wenig "nackt"

            Zitat von doCoaster Beitrag anzeigen
            28 Counts sind ja wirklich nicht zu verachten in einem Jahr wie diesem. Bei mir hat es nur zu 7 Stück gereicht.
            Nun ja, da war es eine große Hilfe, dass ich Plohn und den Heide Park als Erstbesuche drin hatte, diese haben mit zusammen 14 Counts schon die Hälfte aller Counts in diesem Jahr ausgemacht
            Aber die Zahl der großen Count-Cluster in Deutschland ist bei mir auch vorbei, mehr als drei Counts pro Parkbesuch sind jetzt auch nicht mehr möglich (z.B. in Belantis oder auf der Wasserkuppe ) - jedoch wartet im Ausland noch eine ganze Menge auf mich, sobald die Pandemie irgendwann vorbei ist, unser Hobby wird eben nie langweilig

            LG Lukas
            Being different is not a crime!

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            • So, jetzt hab ich deinen Rückblick auch endlich mal gelesen. Vielen Dank dafür.
              "Amazing America" in den Tripreporten| "Ein Stich ins Gevelsberger Kirmes-Herz!" : Sommersaison verschoben | 3...2...1...Bungee!!

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              • Wunderschöne Bilder einer schwierigen Saison. Und das Programm sieht richtig gut aus. Ich habe in diesem Jahr sehr lange gewartet, auf die nächste CF-Tour, auf eine bessere Gesamtlage - bis ich im September/Oktober dann sehr spontan eine einsame und verzweifelte, aber rückblickend doch sehr unterhaltsame Counttour mit 40 Alpines und ähnlichen Geräten durchgezogen habe. Diese Sammelwut hat tatsächlich schon Suchtcharakter.

                Auf der Wasserkuppe habe ich übrigens auch nicht alle Counts, obwohl fast vor meiner Haustür gelegen. Mein Stolz hat bislang verhindert, dass ich sowas wie den Wie-Li counte, aber wenn das so weitergeht, lande ich auch noch auf dem Ding. Mit Maske erkennt mich ja keiner.

                Ich hoffe aber, man sieht sich in 2021 mal wieder auf größeren Veranstaltungen.

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                • Hab jetzt auch endlich Zeit gefunden diesen mega ausführlichen Rückblick zu lesen. Gerade in diesem Jahr hat man mal gemerkt, wie viel einem an dem Hobby und dem Kontakt zu anderen aus der Community liegt. Gerade da wir Fans ja während der Sommersaison am liebsten jedes Wochenende in einem anderen Park unterwegs wären.

                  Wenigstens konntest du so ein paar CF‘s in Parks treffen

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                  • AUch von mir noch einmal ein fettes Danke, für den tollen Jahresrückblick. In ein paar Jahren werden wir darauf zurück schauen und uns erzählen, was das doch für eine verrückte Zeit war!
                    Top 10: 1. Der Schwur des Kärnan 2. Taron 3. Helix 4. ICON 5. Nemesis 6. Black Mamba 7. Fluch von Novgorod 8. Expedition Geforce 9. The Swarm 10. Katun

                    Top 5 Holz: 1. Wildfire 2. Troy 3. Wicker Man 4. Wodan 5. Balder

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                    • Danke für den schönen Bericht. Irgendwie ist es ja auch mal ganz schön von den ganzen Möglichkeiten zu lesen die es in der näheren Umgebung, sprich Deutschland gibt. Coastertechnisch sind wir doch echt garnicht so schlecht aufgestellt hier und selbst die kleineren Parks können ganz gut mithalten und ein Freizeitpark Jahr in der Light Version für einige Sommermonate überbrücken. Man sieht an deinem Bericht ja echt ganz toll wie schön es auch in den kleineren Parks sein kann. Wobei einige sich echt langsam Richtung großer Park bewegen, dabei denke ich grade vor allem an Plohn... aber ich schweife ab.

                      Schön, dass man sich zumindest virtuell letztes Jahr kennen lernen konnte. Ich hoffe trotzdem sehr dass 2021 uns nicht mehr allzu lange auf diese Alternativen zurückgreifen lassen muss. Vielleicht sieht man sich dann auch mal in real - alles Gute für dich

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