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Mirabilandia am 24.08.14

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  • Leider ist mir, Dussel wie ich bin, meine Kamera im Laufe unseres Norditalien-Trips verlustig gegangen… Deshalb gibt’s hier zwischen den Textwüsten nur ein paar Bilder, die ich Abends hastig mit der Handykamera geschossen hab. Wird beim nächsten Bericht anders


    In einem Punkt dürfte Mirabilandia europaweit einzigartig sein: Den Eintritt gibt’s auf Wunsch im Package mit einer Übernachtung in einem Hotel, das knapp 80 Kilometer (!) vom Park entfernt liegt. Vom Schlafplatz nahe der Provinzhauptstadt Bologna bis zu den Eingangspforten ist man dann folglich ein gutes Stündchen mit dem Auto unterwegs. Wer bucht so ein verrücktes Angebot? Wir zum Beispiel! Denn Bologna lag für uns, die wir unsere Norditalienreise in Venedig gestartet hatten, perfekt auf der Route Richtung Mirabilandia. Und bei einem Aufpreis von lediglich 20 Euro - verglichen mit dem Preis für zwei reguläre Tageskarten - kann man über den Preis des Kombi-Tickets auch wirklich nicht meckern. Erst recht nicht, wenn man dafür eine Nacht in einem Vier-Sterne-Supreme-Hotel verbringen darf.


    Gut ausgeschlafen ging’s dann also im Mietwagen Richtung Ravenna. Am Parkeingang verkündete eine Laufschrift auch schon die erste negative Nachricht des Tages: Der Intamin Watercoaster Divertical - immerhin der weltweit höchste seiner Art - war geschlossen. Kein echter Schock für uns, denn vorbildlicherweise ist der Status aller Attraktionen auf der Parkwebsite abrufbar, wenn auch etwas versteckt. Als unverbesserliche Optimisten hatten wir dennoch an eine Wunderheilung geglaubt - nun sei’s drum, immerhin liefen die beiden dicken Fische Katun und iSpeed. Und schließlich hatten wir aufgrund der ausgesprochen großzügigen Öffnungszeiten nun geballte 13 Stunden Coasterspaß vor uns. Im Extremfall sogar bis zu 39, denn unser Hotel-Kombi-Ticket erlaubt den Eintritt an drei Tagen.


    Um es vorweg zu nehmen: So viel Zeit ist beileibe nicht notwendig für den Park. Mirabilandia bietet eine ordentliche Anzahl an Attraktionen, ist aber größenmäßig irgendwo zwischen Holiday Park und Heide Park angesiedelt, also gar nicht mal unbedingt ein Mehrtagesziel. Zumal sich selbst an diesem sonnigen Tag am Wochenende in der Hauptsaison der Andrang an den Attraktionen in vertretbaren Grenzen hielt. Die meiste Zeit des Tages bewegte sich alles um die 30-Minuten-Marke herum - am Abend deutlich kürzer!


    Überraschenderweise haben wir am gesamten Tag kein einziges Wort Deutsch von einem der Gäste vernommen. Und das, obwohl Mirabilandia in unmittelbarer Nähe des als „Teutonengrill“ bekannten Adriastrandes liegt. Tun sich die Deutschen vielleicht schwer damit, einen wertvollen Strandtag gegen einen Parkbesuch einzutauschen? Sind wir so verwöhnt mit unserer eigenen Freizeitpark-Landschaft, dass wir uns im Urlaub nur schwer vom Liegestuhl in den Coastersitz locken lassen? Schauen wir uns mal im einzelnen an, ob sich das bei Mirabilandia lohnt:


    Parkgestaltung und Atmosphäre:
    Da sind wir gleich beim Punkt mit dem größten Steigerungspotenzial. Dabei fängt alles ganz hübsch an: Die Mainstreet wirkt wie aus einem Guss. Irgendwo zwischen mittelalterlicher Festung und Piratenbucht spielt sich das ganze ab. Wirklich schade, dass dieser Faden nicht weiter aufgegriffen wird. Denn schon hinter dem großen Torbogen ist der Zauber aus. Insbesondere an den großen Plätzen des Parks herrscht eher Wildwuchs als stringentes Theming. Eisdiele reiht sich hier an Showbühne an Wasserspielplatz an Snackbar an Flatride. Ich möchte dieses Wort ja eigentlich gar nicht verwenden, weil es so tief hängt: aber ein Hauch von „Kirmes“ geht tatsächlich durch den ein oder anderen Bereich des Parks. Dass einzelne Attraktionen wirklich auf sehr gutem Niveau gestaltet sind, steht auf einem anderen Blatt, auch wenn man die Atmosphäre mit ein bisschen passender Musik auch gerne noch etwas aufregender gestalten könnte. Am meisten Spaß macht es hier sowieso in den Abendstunden. Über einen hübsch beleuchteten Coaster geht eben nichts, und auch die tagsüber etwas dröge daherkommenden Plätze erstrahlen in einem anderen Licht.
    5 von 10 Punkten

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    So ein Park bei Nacht ist schon was feines...


    Katun (Inverted Coaster, B&M, 2000)
    Für viele ein Top-10-Coaster - für mich als B&M-Fan einer der Gründe, überhaupt nach Norditalien zu kommen. Was Inverter Made in Switzerland anbelangt, habe ich als einzigen Vergleich Black Mamba im Phantasialand. Und um es gleich zu sagen: Einen größeren Unterschied zwischen den beiden Hängebahnen könnte ich mir kaum vorstellen. Das Brühler Giftreptil schlängelt sich butterweich, aber mit verhältnismäßig geringer Intensität durch das verschlungene und wunscherschön gestaltete Terrain. Ganz anders Katun. Klar, der Kurs ist brachial, abwechslungsreich und vom First Drop bis zur Abschlusshelix durchweg intensiv. Völlig überraschend - selbst vor dem Hintergrund des fortgeschrittenen Alters der Bahn - ist jedoch das ausgeprägt rappelige Fahrverhalten, besonders in den hinteren Reihen. Dem Vernehmen nach war Katun nie für eine besonders sanfte Fahrt bekannt. Das deutliche Ruckeln hat mich dennoch überrascht, auch wenn es im Vergleich zu den Prügelknaben der Marke Vekoma noch erträglich ist. Hohe Geschwindigkeit und schnelle Richtungswechsel gehen in Verbindung mit Schulterbügeln jedenfalls gerne mal eine gefährliche und wenig ohrenfreundliche Reaktion ein. Außerdem frage ich mich, warum auch 14 Jahre nach Eröffnung die Tunnel noch mausgrau und völlig undekoriert daherkommen. Und warum zum Kuckuck kann ich in einer Anlage mit Maya-Theming nicht ein paar indianische Klänge hören…? Naja, wenn in Mirabilandia sonst ausschließlich der mediterrane Frohsinn herrscht, muss eben einmal jemand den nörgelnden Deutschen repräsentieren. Insgesamt ist Katun natürlich trotzdem eine klasse Achterbahn.
    8 von 10 Punkten

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    iSpeed (Launched Coaster, Intamin, 2009)
    In einem roten Formel 1-Flitzer sitzen und ordentlich G-Kräfte genießen - schon immer ein Kindheitstraum von mir. Auch, wenn der Launch von iSpeed mit einem Rennstart vielleicht nicht ganz mithalten kann, ist die Beschleunigung recht knackig. Das Layout mit 2 Inversionen macht richtig Laune - und zu meiner großen Überraschung fährt sich der Intamin-Launcher sehr viel sanfter als sein B&M-Pendant. iSpeed fühlt sich an wie eine etwas intensivere Version von Blue Fire im Europapark. Außerdem erfreulich: Die Schulterbügel bestehen nicht wie etwa bei Desert Race im Heide Park aus Hartplastik, sondern sind knautschig-flexibel. Trotz zackiger Kurven und bis zu 120 km/h gibt es hier also keine wirklich schmerzhaften Ohrfeigen. Dennoch wären mir reine Schoßbügel wie bei Blue Fire lieber - schon allein wegen der vielen „Hands in The Air“-Momente. Trotz höherer Top-Speed Werte kann die Bahn nicht ganz die Intensität von Katun aufbauen. Aber hey, iSpeed ist eine wahre Spaßmaschine und gerade im Dunkeln kurz vor Parkschluss ein großartiges Erlebnis. Also nicht nur beide Daumen hoch, sondern den großen Onkel auch noch!
    9 von 10 Punkten

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    Niagara (Shoot-the-Chute, Hopkins Rides, 1999)
    Mein lieber Scholli, heiliger Bimbam! Niagara bietet eine echte Ganzkörperdusche. Niemals habe ich einen Ride so von oben bis unten durchtränkt verlassen. Am Ende ist man so nass, dass man sich seine Ice-Bucket-Challenge sparen und das Spendengeld direkt überweisen kann. Der unglaubliche Soak-Faktor von Niagara scheint sich herumgesprochen zu haben: Kaum einer traute sich mit vollen Klamotten beziehungsweise ohne Ganzkörperpariser in eines der Boote. Da zeigt sich übrigens ein weiterer Vorteil von Mirabilandia: In keinem Park, den ich kenne, trägt man so selbstverständlich Badeklamotten - nicht nur in den Wasser-Rides. In Port Aventura bei Barcelona, wo die Hitze im Sommer oft noch brütender ist, herrscht strikte „Oberteilpflicht“. Da sind die Italiener überraschenderweise doch etwas lockerer drauf. Was gibt’s sonst noch über Niagara zu sagen? Eigentlich nichts, die Attraktion ist ein waschechtes One Trick Pony. Aber was sie kann, kann sie sehr gut: Soaken!
    7 von 10 Punkten


    Max Adventures Master Thai (Möbius-Achterbahn, Preston & Barbieri, 2011)
    Fünf Millionen Euro soll der Bau dieser Bahn gekostet haben. Da reicht also noch nicht mal ein Sieg gegen Raab. Die optische Gestaltung kommt auch nicht eben geizig daher, wenngleich auch nicht verschwenderisch. Irgendwie versucht man, den Coaster in sein Herz zu schließen. Immerhin gibt es nur eine Handvoll Möbius-Achterbahnen weltweit - also Coaster mit nur einer Strecke, aber zwei gegenüberliegenden Stationen, von denen gleichzeitig Züge starten. Wobei man ganz nüchtern eingestehen muss, dass dieses Layout für den Fahrspaß keinerlei Vorteile bringt, zumindest nicht im Vergleich zu einem normalen Racing Coaster. Um bei den Vorteilen von Max Adventures zu bleiben: Es gibt sie nicht. Die Bahn ist einfach keine Glanzleistung: Kopfnuss-Garantie in den Kurven, Bunnyhops ohne Airtime, null Racing-Gefühl, da die Züge zu weit auseinander fahren. Fast kommt es einem vor, als wäre die Bahn dem Park ein bisschen peinlich. Denn obwohl sie die zweitneueste im Park ist, bildet der Parkplan sie deutlich unterdimensioniert ab. Leider nicht ganz zu Unrecht
    2 von 10 Punkten

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ID: 865022


    Columbia / Discovery (Space Shot / Turbo Drop, S&S, 1997)
    Bei den „Twin Towers von Ravenna“ dachte ich erst an eine Anlage wie beim Doppelten Donnerbalken in Trippsdrill, bei der zwei Ausführungen derselben Attraktion zur Kapazitätssteigung eingesetzt werden. Tatsächlich unterscheidet sich das Fahrprogramm von Columbia und Discovery aber recht deutlich: Erstere setzt den Hauptakzent auf die Beschleunigung in die Höhe, letztere auf das Freefall-Element. Aber nicht nur das: Ich bin immer wieder überrascht, wie viel eigenen Charakter jeder Shoot- bzw. Drop-Tower doch besitzt, und wie wenig abhängig die Intensität des Rides von der Höhe ist. Auch deshalb habe ich einen Narren an den Zwillingstürmen gefressen. Columbia bietet auf dem Höhepunkt des Launches eine wirklich herrliche Airtime, Discovery reißt einen geradezu in die Tiefe. Mehr können Attraktionen dieser Art nicht leisten.
    8 von 10 Punkten

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ID: 865023


    Reset (Interactive Dark Ride, Mack Rides, 2008)
    Heidewitzka, das ist mal ein ungewöhnliches Theming. Die Ghetto-Ästhetik der Attraktion überzeugt auf ganzer Linie. In der Queue sorgen enge Gänge für eine leicht klaustrophobische Stimmung. Auch die Gestaltung des Interieurs weiß zu gefallen und fügt sich gut in die „Story“ des Rides ein - es geht um ein postapokalypisches, kontaminiertes New York. Das lässt schon erahnen, was die Aufgabe des Fahrgastes in diesem interaktiven Dark Ride ist: die Säuberung des verseuchten Gebietes. Das gestaltet sich allerdings eher mühevoll als spaßig. Mit Laserpointern gilt es, auf winzig kleine LEDs zu zielen, die augenscheinlich die lebensbedrohliche Verunreinigung symbolisieren. Eine echte Gedultsprobe und leider nicht besonders abwechslungsreich, da es kaum Interaktion mit der Umgebung gibt. Will heißen: Man ballert hier nicht auf Objekte, die sich bewegen, verstecken, ein bisschen Antizipation erfordern, sondern schlicht und ergreifend auf willkürlich verteilte Punkte an den Wänden und sonstigen Gegenständen. Alles erscheint ein wenig, als wären die interaktiven Elemente hastig in einen fertig designten Darkride eingepfropft worden. Es tut ein wenig weh zu sehen, wie hier eine Attraktion mit unglaublichem Potenzial verbaselt wurde.
    5 von 10 Punkten

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ID: 865024
    Reset: So schön kann Ghetto sein!


    Phobia (Horror Maze, nach 2011)
    So spendabel Mirabilandia bei seinen Öffnungszeiten ist, so knauserig verhält er sich bei der Öffnung des Maze. 5 Euro kostet der Eintritt zur Gruselattraktion, die außerdem nur zu bestimmten Zeiten offen steht. Alles noch in Ordnung, schließlich sind auch viele Mazes in deutschen Parks zu Halloween kostenpflichtig. In Anbetracht des etwas mauen Indoor-Angebots im Park muss das trotzdem nicht sein. Der Walkthrough selbt ist aber auf sehr gutem Niveau. Er bietet gut platzierte Schockeffekte, motivierte Schauspieler, tolles Make-up. Nicht ganz so vorteilhaft: statt in Kleinstgruppen geht es hier gleich zu acht um den Parcour - und das tatsächlich in Polonaise, damit sich niemand von der Gruppe absetzt. Wenn man das Pech hat (oder das Glück, je nach Betrachtung), das Hinterteil dieses menschlichen Sechzehnfüßers darzustellen, gehen einige der Schreckmomente flöten. Trotzdem unterstützt Phobia meine These, dass es einfach viel zu wenig Ganzjahres-Mazes gibt. Also bitte mehr davon
    7 von 10 Punkten

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ID: 865025


    Pakal (Wilde Maus, L&T Systems, 1998)
    Bei Wilden Mäusen ist es bei mir ein bisschen so wie bei Filmen von Woody Allen. Noch nie eine wirklich gemocht, trotzdem geh ich irgendwie immer wieder rein. Pakal (hergestellt vom mir bis dahin völlig unbekannten Unternehmen L&T Systems) ist zumindest einer der erträglicheren Vertreter dieser Zunft, der außerdem noch einigermaßen hübsch mit Bergwerk-Theming gestaltet ist. Nicht zu heftig in den kurven, nicht zu ruckelig bei der Schlussbremse. Ich werde in meinem Leben wohl trotzdem kein Mäusefreund mehr.
    5 von 10 Punkten

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    Scuola di Polizia (Stuntshow)
    Ich bin ja normalerweise ein echter Ride-Purist und halte Shows generell für eine Verschwendung wertvoller Attraktionszeit. Es sei denn, man hat sonst wirklich schon alles im Park gesehen. Liegt wohl einfach daran, dass mir das Getanze und „Hupfgedohle“ zuwider ist. Aber, alter Verwalter, der Overkill Scuola di Polizia ist schon aller Ehren Wert. In unglaublichem Tempo wird hier gejumpt, geslidet, gedriftet, es macht Bumm und Peng, und das begeisterungswillige italienische Publikum macht eine Affenstimmung. Es hat seinen Grund, warum angeblich jedes Kind in Italien von dieser Show schon einmal gehört hat. Und sicherlich hat sie noch sehr viel mehr geläuterte Showverweigerer wie mich hinterlassen.
    10 von 10 Punkten

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    Was steht sonst noch im Park? Ein recht langsamer Powered Coaster von Mack (Rexpolorer), eine Wildwasserbahn mit Waschanlagen-Theming (Autosplash), ein ziemlich hohes Riesenrad (Eurowheel) sowie eine Rundfahrt mit schön designten Flitzern (24 ore di Mirabilandia). Ausgelassen haben wir den L&T-Junior-Coaster Leporetto Express und den Rapid River Rio Bravo.


    Fazit
    Mit Katun und iSpeed hat Mirabilandia schonmal zwei wirklich gute Argumente und mit Divertical eine tolle Ergänzung. Denke ich zumindest, denn gefahren bin ich den Intamin Watercoaster aus genannten Gründen noch nicht. Es ist nicht unbedingt ein Park zum Verlieben, nicht einer jener Parks, bei denen allein schon das Schlendern eine Freude ist. Dafür wirkt das Attraktionsangebot insgesamt stimmig, auch wenn der eine oder andere etwas rasantere Flatride das Paket noch abrunden würden. Ich schleudere nicht gerne Superlative durch die Gegend, aber Scuola di Polizia ist tatsächlich die spektakulärste Show, die ich je in einem Freizeitpark besuchen durfte - das gibt nochmal ne 1 mit Sternchen in der B-Note. Eine vernünftig Gastronomie ist auch vorhanden: Bei El Sombrero gibt es Abends sogar Table Service. Vielleicht schafft es der Park ja im Laufe der nächsten Jahre, sein Erscheinungsbild ein bisschen aufzumöbeln. Mit dem neuen Dinoland haben die Parkbetreiber gezeigt, dass sie durchaus einen toll gestalteten und durchthematisierten Bereich auf die Beine stellen können - von der tollen Mainstreet ganz zu schweigen. Wenn sie diesen Faden weiter aufnehmen, wird die Anmutung des Parks vielleicht auch bald dem Attraktionsangebot gerecht. Mein Tipp für den Besuch: Aktuell gelten auch reguläre Tickets für zwei Tage. Wer das Maximum rausholen will, kommt an beiden Tagen gegen 19 Uhr. Hier ist der Park besonders leer und viel schöner als tagsüber - und man kann den rest des Tages an einem der zahlreichen Strände in der Umgebung verbringen.

  • Danke für diesen sehr lesenswerten Bericht

    Wenn der Text so schön formuliert ist, dann braucht man gar nicht viele Bilder

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    • Holla!
      Ich war zwar noch nie im Mirabilandia, aber bei deinen Ausführungen zur Thematisierung von Katun und der Parkatmosphäre musste ich ein wenig schmunzeln: Das hätte womöglich genauso auch von mir sein können, weil das genau die Details sind, auf die ich bei Parks auch immer großen Wert lege - und ich finde es großartig, dass ich dabei wohl offenbar nicht allein bin.
      Von daher DANKE für den sehr gut formulierten und absolut lesenswerten Bericht; freue mich schon auf deine Ausführungen zu weiteren Parks.
      Der frühe Vogel fährt den Wurm,
      die Eule lieber richtige Achterbahnen

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      • Ich schliesse mich da mal dem Mario an: super geschrieben, da braucht es gar keine oder kaum Bilder!

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        • Schade ich War am selben Abend im mirabilandia und sogar in der Show . Toller Bericht!

          Gibt es einen thread in dem man seine park besuche angeben kann? ^^ kannst du dich bei der Stunts auch an die svetlana im Bikini erinnern? ^^

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          • @toast29: Freut mich, dass Dir der Bericht gefällt!
            Um ehrlich zu sein: Die Show ist so eine Reizüberflutung, da kann man die Augen ja gar nicht überall haben. Wobei ich doch über mich selbst erstaunt bin, dass mir quietschende Reifen und riskante Fahrmanöver besser in Erinnerung geblieben sind, als Schönheiten im Bikini

            Zu Deiner Frage: Meinst Du anstehende Parkbesuche oder solche, die in der Vergangenheit liegen? Geil wäre natürlich sowas wie eine "shared Calender"-Funktion im Forum, wo jeder seine Besuche unkompliziert eintragen bzw. ankündigen kann. Das würde es auch erleichtern, sich im Park zu treffen. Und dieses "huch, wir waren ja zur gleichen Zeit auch da, warum haben wir uns nicht gesehen"-Phänomen etwas eindämmen

            Aber ich glaube, das führt ein wenig off topic

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            • Das geht schon. Einfach auf Forum -> Kalender und dann oben rechts auf den Button "Termin hinzufügen".
              Schon kann jeder sehen an welchem Tag du in einem Park sein wirst.

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