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“Great California Tour 2015” by Der.Nono–Part 4: Disneyland

der.Nono

Airtime König
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“Great California Tour 2015” by Der.Nono–Part 4: Disneyland

Hallo und schön das ihr (wieder) bei meinem Bericht gelandet seid! :)
Wie der Titel schon verrät, wird es in den folgenden Berichten um meine erste Reise in die USA, genauer an die Küste von Kalifornien gehen (Juni-Juli 2015).
->Zum ersten Bericht<-

Die Tour sah folgendes vor:
4 Tage San Francisco (Part 1)
1 Tag Yosemite National Park (Part 1)
1 Tag Monterey (Part 2)
1 Tag Fahrt nach LA (Part 2)
2 Tage Six Flags Magic Mountain (Part 3)
3 Tage Disneyland Resort (Part 4+5)
2 Tage Universal Hollywood (Part 6)
1 Tag Hollywood&Santa Monica Pier (kein Bericht)
1 Tag Sea World San Diego (Part 7)
1 Tag Legoland Carlsbad (Part 8)
Abreise

Natürlich war ich nicht alleine unterwegs, sondern mit einem Freund von mir und meiner Mutter.
-Für alle drei im Übrigen das erste mal USA bzw. überhaupt Amerika.

Vorweg: Der Bericht hat mal wieder deutliche Überlänge. Schnappt euch also ein Heiß Getränk eurer Wahl und lehnt euch zurück :cool:

„…Und als Knott’s Berry an der Ausfahrt stand war es fast 20 Uhr. –Viel zu spät um jetzt noch in den Park zu gehen.
Ich hätte LA verfluchen können. Musste das denn ausgerechnet heute sein!?! :eek:

Doch das Schicksal wollte uns offenbar nicht nach Knott’s Berry lassen und so erschien in der Ferne die Twilight Zone/ Tower of Terror und was soll ich sagen?
Ich musste lächeln, denn nun hieß unser nächstes Ziel: Disneyland… love:-)

Und wo euch beim letzten Bericht dieser gigantischer, Hollywood reifer Clifhanger begegnete, knüpft dieser Bericht an:
Meine Laune stieg drastisch, als wir der Ausfahrt „Disney Way“ entgegen kamen und somit unser Disneyland Besuch nur noch wenige Stunden entfernt lag.
Gegen halb neun erreichten wir dann auch unser Hotel, welches nur wenige Kilometer vom Disneyland Resort entfernt lag.
Nach einem verdammt leckeren Burger im Hotelrestaurant und irgend einer Nonsense Show im US Fernsehen (zeigen die eigentlich auf jedem Sender alle 8 Minuten Werbung!?!) hieß es: Schlafen.
-Denn der nächste Tag sollte um 6 Uhr beginnen…

Und so ergab es sich, dass wir am nächsten Morgen pünktlich um 8 Uhr an der Shuttlebushaltestelle direkt vor unserem Hotel standen, von wo aus es ins Disneyland gehen sollte.
Die Busfahrt dauerte dann auch weniger als 15 Minuten und nach einer kurzen Taschenkontrolle sowie dem Kauf des „South California City Passes“ standen wir auf dem großen Platz, welcher den Disneyland Park, Downtown Disney sowie den zweiten Park „Disneys California Adventure“ voneinander trennt.
Obwohl wir zwischen den beiden Parks frei hin und her wechseln durften (Parkhopper) entschieden wir uns dazu, den ersten Tag komplett dem Disneyland zu widmen.

Entgegen meiner Mutter und meinem Kumpel kannte ich bis jetzt immerhin das Disneyland Paris und war von dem Resort schon sehr angetan (ich entschuldige mich schon einmal vorab für die vielen Disneyland Paris Vergleiche :eek:), weshalb ich mich umso mehr auf die beiden Kalifornischen Parks freute.
Es war also endlich so weit: Wir verließen das hier und jetzt und betraten die Welt von gestern, morgen und der Fantasie…

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Die Monorail verbindet das ganze Resort und wir sind sie aus Zeitgründen nicht gefahren :(

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Sag ich doch...

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Anmerkung:>> Dieser Bericht wird etwas anders strukturiert sein wie meine bisherigen Berichte.
Ich werde diesmal weitestgehend darauf verzichten zu beschreiben wie, wann und in welcher Reihenfolge wir was gemacht haben, denn das würde in absolutem Chaos enden und wäre wohl schwer nachzuvollziehen.
-Zumal wir einige Attraktionen auch erst am zweiten bzw. dritten Tag gemacht haben und vor allem am dritten Tag zwischen beiden Parks hin und her gelaufen sind würde das dem Lesefluss nicht gerade helfen.

Ich werde deshalb, ungeachtet unserer reellen Reihenfolge die einzelnen Themenbereiche und die dazugehörigen Attraktionen beschreiben.
In diesem Bericht gehe ich dabei auf das Disneyland und im nächsten Bericht auf den California Adventure ein.

Na dann los! :) <<
Main Street USA

Der wohl bekannteste Themenbereich der Disneyländer ist hier in seiner Urform sehr ähnlich dem in Paris, Florida, Hong Kong.
In Vergleich zu Paris empfand ich die Mainstreet hier allerdings als farbenfroher und bunter, was vielleicht auch an der extra Deko zum 60 Jährigen Diamond Jubiläum lag.
Leider gibt es hier nicht so zwei schöne Passagen hinter den Geschäften entlang wie in Paris.

Am Ende der Mainstreet findet man den obligatorischen Hauptplatz, von dem aus man in sämtliche Themenbereiche gelangt und der zentral auf das Schloss führt.
Apropos Schloss: Wir haben es hier mit dem original Disneyland zu tun und unter diesem Gesichtspunkt kann man auch verstehen, wieso man hier nur das zweit mickrigste Schloss aller Disneyländer findet.

Man könnte den Park jetzt für sein Schloss belächeln, aber ich fand das Schloss irgendwie niedlich und mit seinen vielen kleinen Steinchen (die extra zum Jubiläum angebracht wurden und Nachts funkeln) hatte das ganze schon was.
Zugegeben: Das Schloss in Paris macht trotzdem mehr her :D

Aufgefallen ist mir aber die allgemein engere Bauweise im Vergleich zu Paris, was sich vor allem Abends bei den Shows stark bemerkbar macht und dazu führt, dass man dann fast nicht mehr vorwärts kommt und die Mainstreet in ein leichtes Chaos versinkt.
Fest steht: Sobald man die Mainstreet betritt, vorbei an bunten Geschäften, Gaslampen, Musik und begleitet von Popcorn und Mandel Geruch ist man auch schon im Disneyfeeling gefangen.

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„Great Moments with Mr.Lincoln/60 Jahre Disneyland Austellung”
Direkt am Eingang findet man diese Ausstellung mit vielen Interessanten Infos zu 60 Jahren Disneyland. Ebenfalls im Gebäude findet man die Animatronik Show „Great Moments with Mr.Lincoln“ die noch von Disney himself entworfen wurde.

Alles in allem eigentlich ziemlich langweilig und abgesehen von einigen Geschichtlichen Infos und USA Pathos wenig Informativ. Dafür haut einen die Lincoln Animatronik aus den Socken:
Soweit ich informiert bin ist das eine der besten Disney Animatronics und das merkt man auch. Dem Herren ist fast nicht anzumerken das er nicht aus Fleisch und Blut besteht, so verdammt realistisch bewegt sich Lincoln samt seiner Mimik und Gestik.
Man kann ja sagen was man will: Aber Animatronics kann Disney :p

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So sah der Laden zur Eröffnung aus...

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Adventureland
Geht man vom Hauptplatz links herum betritt man das Adventureland, welches vor allem auf Dschungel und Ferner Osten Thematisierung setzt.
Im Vergleich zu Paris ist das Adventureland allerdings ziemlich klein und auch nicht so großflächig thematisiert. Während man in dort über Hängebrücken und Buchten wandern kann, ist das Adventureland in Kalifornien eher eine lange Straße an die man aber direkt drei klasse Attraktionen gesetzt hat.

Natürlich ist die Thematisierung trotzdem dicht gepackt und auf Disney Typischen Niveau, aber weil ich mich nicht wiederholen möchte:
Generell ist der Park in California deutlich enger und dichter bebaut, was auch dazu führt das die Themenbereiche nicht so großflächig angelegt sind wie z.B. in Paris. –Die Thematisierung ist zwar trotzdem enorm gut, aber eben auf kleinerer Fläche gebündelt.
Außerdem hat man mit Mickeys Toon Town, New Orleans und Critter Country drei Themenbereiche, die man in Paris vergebens sucht…

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„Enchanted Tiki Room“
Diese von Disney höchstpersönlich konzipierte Animatronic Show ist gleichzeitig die Geburtsstunde der Animatronics in Freizeitparks!
Abgesehen von dem Dole Sponsoring (hat mich generell gewundert das bei Disney so viel Sponsoring betrieben wird…) erwartet einen innen und außen eine Tiki Thematisierung, sowie singende Vögel (z.B. der deutsche Vogel „Fritz“ mit witzigem Akzent oder der Vogel „José“) die den gleichnamigen Ohrwurm zum besten geben.

Für alle Spoiler interessierten habe ich während der Show einige Fotos gemacht, für alle anderen sei gesagt, dass die Show zwar eher für jüngeres Publikum gemacht wurde, aber auch Erwachsene (wenn sie sich nicht zu sehr anstellen) ihren Spaß haben können.
Vor allem zum Ende passiert dann doch noch mehr im Raum als man zuerst erwartet hatte.
Aus diesen Gründen und durch den Nostalgie Faktor ist ein Besuch eigentlich Pflicht.

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„Jungle Cruise“
Eine der Attraktionen, die bereits seit der Eröffnung besteht und mittlerweile ein Disney Klassiker ist, der in allen Parks zu finden ist…mit Ausnahme von Paris.
Und genau deshalb war ich einmal mehr gespannt was uns Europäern denn vorenthalten wird :rolleyes:.

Das Attraktionsprinzip ist schnell erklärt: Man schippert mit einem Boot (gesteuerten von einem Guide) durch den Dschungel und durchquert mehrere Szenen (siehe Spoiler) wobei einem der Guide mit mehr oder weniger (meistens weniger) lustigen Sprüchen zur Seite steht.

Dabei ist die Thematisierung aber so gut, dass man schon in der Warteschlange denkt, man wäre tatsächlich auf Dschungel Safari.
Die ganze Strecke ist dabei so dicht bewachsen, dass das Dschungelfeeling auch nicht von anderen Einflüssen gestört wird.
Alles in allem ein vergnügliches Abenteuer mit netten Szenen, klasse Thematisierung und einigen Überraschungen!

Jungle Cruise Fazit nach Punkten: 7/10

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Boar, wie oft wurde diese Szene bitte schon kopiert?!

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„Indiana Jones Adventure“
Ebenfalls eine Attraktion auf die ich enorm gespannt war; zeichnet sich dieser Darkride doch vor allem durch sein spezielles Fahrsystem aus.
Alleine die Q-Line, die wir im Übrigen drei von vier Mal mit einem Fastpass abkürzten, ist enorm gut gestaltet und das witzig gemachte Pre-Show Video warnt einen noch ausdrücklich: Im mysteriösen Tempel nicht in die Diamant Augen gucken…

-What ever, wir wissen natürlich alle das wir hinein gucken und so erlebt man einen Darkride-Ritt der Extra Klasse: Die Kombination aus dem Enhanced Motion Fahrsystem (die Jeeps rütteln und schütteln wild durch die Gegend), genialen Effekten, teilweise riesigen Szenen, Onboard Sound, guten Animatronics, schnellen und langsamen Fahrtbewegungen und einer gruseligen Atmosphäre erlebt man aus einer Mischung von Begeisterung, Spannung und jeder Menge Spaß.

Ich weiß auch nicht, das Ding hat uns drei einfach nur total umgehauen und begeistert.
Ich weiß eigentlich nicht was man noch besser machen könnte (gut, es gibt eine Szene die man noch etwas aufmotzen könnte, aber hey…).
Wahrscheinlich einer der besten Darkrides der Welt und auf jeden Fall ein Anwärter für die Spitze meiner Darkride Favoriten! rock:-)

Indiana Jones Adventure Fazit nach Punkten: 10/10 (die erste 10ner Attraktion auf der Tour, da darf man ruhig mal klatschen :D)

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FASSPASS!

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Das einzigste mal wo man fast bis zur Station durchgehen konnte. DAS musste fotografiert werden! :eek:

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„Tarzan’s Tree House“
Ob das jetzt eine vollwertige Attraktion ist lässt sich bestreiten, aber diese Walk-Trough Baumhäuser sind Bestandteil jedes Disneylandes und während man z.B. in Paris auf den Spuren des Robinson Crusoes wandert, geht es hier Tarzan auf die Versen.
Wir sind da zwischendurch einfach mal durchgelatscht und es ist gut thematisiert, eine nette Abwechslung und man hat einen schönen Blick auf den Park.
Trotzdem finde ich die Variante in Paris durch seine Thematik irgendwie einen ticken besser und interessanter ;)

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New Orleans Square
Links vom Adventureland liegt der Themenbereich der für mich nicht so recht in den Park passen will: Der New Orleans Square.
Gegenüber des New Orleans Square liegen die (zum Frontierland gehörigen) „Rivers of America“ mit der Insel „Tom Sawyers Island“, was ein Grund für die „Fehl am Platz“ Wirkung des New Orleans Bereiches ist.
Die Straßen von New Orleans sind hier aber so schön dargestellt, dass eine Bürgermeisterkandidatin aus New Orleans ihre Wahlplakate lieber hier anfertigen ließ als im echten New Orleans :D
Abgesehen von den vielen Geschäften und Restaurants (die schön verwinkelt liegen) und der tollen Thematisierung findet man hier direkt zwei absolute Klassiker:


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„Pirates of the Carribean“
„Yo ho, yo ho, a pirates life for me“…
Wieso man jetzt genau die Piraten der Karibik nach New Orleans gepackt hat ist mir bis heute etwas schleierhaft (da finde ich die Karibik-Festungs aufmache in Paris passender). -Nichts desto trotz ist „Pirates of the Carribean“ wohl einer der bekanntesten und besten Darkrides der Welt, der überall auf der Welt Nachahmer mit sich brachte und spätestens seit den Filmen legendär ist.

Hier natürlich wieder in seiner Urform (abgesehen von den Anpassungen und Renovierungen) und von Disney noch selbst mitentwickelt geht es vorbei an gierigen Piraten, brennenden Städten, Plünderungen, der Piraten Grotte und vielem mehr (wobei sich die Szenenabfolge von der Variante in Paris unterscheidet), die ich hier aber allesamt besser gestaltet fand als in Paris.
Tatsächlich schippert man hier fast 12 Minuten durch mal entspannte, dann wieder mysteriöse, gruselige und actionreiche Szenen.
Die Szenen sind natürlich alle 1A umgesetzt und gestaltet, die Animatroniken ziemlich gut und die Stimmung kommt schon sehr gut rüber.

Einzig und alleine die hohe Taktung nervt etwas, da man stets die anderen Boote sehen kann und es sich vor den Liften und Drops staut.
Die Überarbeitung zum Film (Einführung der Jack Sparrow, Davy Jones und Barbossa Figuren) empfand ich im Übrigen weder als besonders nötig noch als besonders schlecht.
Das einzig positive daran sind wohl die extrem guten Jack Sparrow Animatronics.
Nichts desto trotz ist Pirates of the Carribean einer der besten Darkrides die ich kenne und dazu noch ein Klassiker zum gerne haben!
…”Dead man tell no tales.“

Pirates of the Carribean Fazit nach Punkten: 9/10

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Das weltbekannte Restaurant im Darkride: "Blue Bayou." -Hier im New Orleans Stil.


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„Haunted Mansion“
Auch diesen absoluten Disneyland Klassiker findet man am New Orleans Square.
Hier wieder in seiner Ursprünglichsten Version, wobei man sagen muss dass wenige Tage vor unserem Besuch die Renovierung anlässlich des Jubiläums inklusive der neuen Animatronik „Hatbox Ghost“ fertiggestellt worden ist :)

Ich war ja schon immer ein riesen Fan von Phantom Manor und so war ich auf die Unterschiede zwischen der Haunted Mansion und Phantom Manor gespannt.
Äußerlich kommt das verwaiste Herrenhaus der Phantom Manor deutlich gruseliger und interessanter rüber, als das doch sehr nett wirkende Anwesen der Haunted Mansion.
Auch die Q-Line ist deutlich kürzer und weniger reich ausgestattet wie in Paris, dafür ist die Pre-Show bis auf die Sprache, und leichte Änderungen nahezu identisch, denn auch hier wird man vom Ghost Host im Foyer begrüßt, erlebt den „Stretching Room“ und gelangt schließlich zum Einstieg.
Dennoch finde ich das Ganze in Paris noch etwas stimmiger und gruseliger und auch der geniale Einstieg den es in Paris gibt sucht man in Kalifornien leider vergeblich :(.

Dafür sorgt der Ghost Host hier mit seinen sarkastischen und ironischen Sprüchen während der Fahrt für einige Schmunzler und szenenmäßig tut sich ebenfalls nicht viel.

-Trotz der guten Aufmachung, den gelungenen Effekten und Animatronics (der Hatbox Ghost ist echt ein Knaller!), der doch etwas unheimlichen Dachboden Szene sowie dem witzigen Friedhof, finde ich das gesamte Erlebnis bei Phantom Manor trotzdem noch etwas atmosphärischer und gruseliger, was aber wohl auch auf den stark präsenten Soundtrack (der in Anaheim nahezu fehlt), die bösere Story und gruseligeren Figuren zurückzuführen ist.

Trotzdem ist natürlich auch die Haunted Mansion ein richtig guter Darkride der durchaus gruselig ist, vor allem durch stetige Verbesserungen und seiner ironischen Atmosphäre, trotz des Alters, Punkten kann!

…Phantom Manor bleibt bei mir aber aufgrund seines höheren Grusels und seiner besseren Aufmachung auf meinem Platz eins der „Geisterbahnen/Geisterschlösser“ (falls man das überhaupt so nennen darf…).

Haunted Mansion Fazit nach Punkten: 8,5/10

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"Is this haunted room actually stretching? ...Or is this your imagination?"


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Geilste Merchandise Idee ever :D


Critter Country
Und hier hätten wir den zweiten Punkt, wieso der New Orleans Square deplaziert wirkt:
Da Critter Country sehr stark auf Western Thematisiert ist und eigentlich auch direkt in diesen Bereich hätte eingegliedert werden können (siehe Orlando), wird der New Orleans Bereich von zwei Western Bereichen umschlossen und trennt diese somit auch voneinander, so dass man sich schon mal fragt wieso man von Western nach New Orleans kommt, um dann wieder in einen Westernähnlichen Bereich zu gelangen :D

Sei es drum, Critter Country ist der kleinste Themenbereich von allen und beherbergt neben einem Restaurant, dem Winnie the Pooh Darkride, einer schönen Lage am See natürlich noch das absolute Highlight, welches unübersehbar im Bereich thront:
Splash Mountain!

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„The Many Adventures of Winnie the Pooh“
Doch widmen wir uns erstmal dem „kleinen“ Darkride über Winnie the Pooh.
Von außen eher unspektakulär und leicht versteckt verbirgt sich der Eingang zum „Hundert Morgen Wald“ und somit zu einem typischen Disney Darkride.

Mit geschicktem Schwarzlicht, Projektions, Musik und Effekt Einsatz erwachen die Szenen rund um den knuddeligen, Honig liebenden Bären zum Leben.
Ich muss sagen: Ich stehe total auf diese Schwarzlicht Darkrides und finde, dass TMAoWtP (nice Abkürzung :D) davon auch noch einer der besten ist.
Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich die Filme so mag oder das die surrealen Regen und Gedankenszenen so genial umgesetzt waren.
-Wie auch immer, ein super Darkride den man sich angucken sollte ;)

The Many Adventures of Winnie the Pooh Fazit nach Punkten: 7,5/10

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“Splash Mountain”
Nun aber wieder zurück zu unserem Highlight von eben!
Ich muss sagen das ich enorme Erwartungen in diesen Log-Flume hatte und es ist das unmögliche passiert: Meine Erwartungen wurden vollsten erfüllt, ja vielleicht sogar noch überboten!
Splash Mountain macht bereits von außen einen genialen Eindruck und nachdem man es durch die (zugegeben) etwas langweilige Q-Line geschafft hat (oder wie wir sich jeden Tag einen Fastpass zieht) kann man auch schon Platz in den typischen Log-Flume Booten platznehmen.

Was folgt sind gut 10 Minuten staunen und grinsen, vorbei an Szenen basierend auf dem (in Deutschland eher unbekannten und von Disney verschmähten Film) Onkel Remus‘ Wunderland (OT: „Song of the South“), genauer genommen auf dessen Figur „Meister Lampe“ (Br’er Rabbit), einem flinken Hasen, der von dem Fuchs Br’er Fox und seinem Gehilfen Br’er Bear gejagt wird.

Die Thematisierung ist dabei enorm gut, die Fahrt mit ihren drei großen und zwei kleinen Abfahrten, der unerwartete Airtimehügel der für eine ziemlich nasse Überraschung sorgt, die Stimmung während der Fahrt, der absolute Ohrwurm Soundtrack und die genialen wie langen Darkride Parts ergeben meiner Meinung nach ein Gesamterlebnis was für eine Wasserbahn seines gleichen sucht.

Einziger Wehrmutstropfen ist die etwas veraltete Technik, die eben nicht mit Hochgeschwindigkeitsweichen und Drops alá Chiapas (wobei der Splash Mountain Drop auch nicht zu unterschätzen ist) aufwarten kann und in diesem Punkte dürften die neueren Versionen in Tokio und Florida auch etwas besser sein als die Version hier in Anaheim, aber die Bahn ist eben schon ein paar Jahre älter.

Spätestens wenn man noch Stunden später den Soundtrack summt, weiß man wie genial die Bahn aufbereitet ist.
Das die bunte Story im Verlauf auf einen etwas gruseligen Höhepunkt zusteuert und vor allem die End-Szene einen mit offenem Mund im Boot sitzen lässt sind wohl einfach nur weitere Gründe dafür, dass Splash Mountain bei vielen als beste Wasserbahn der Welt gilt und dem schließe ich mich an.
Fairerweise muss man aber sagen: Hätte das Phantasialand Chiapas noch einen richtigen Darkride Part (den Templo de Fiesta zähle ich jetzt mal nicht) spendiert, so hätte man Disney vielleicht vom Thron stoßen können, aber so muss ich eingestehen das Splash Mountain besser ist.

Splash Mountain Fazit nach Punkten: 10/10 (nummer zwei :D)
…”and have a Zip-A-Dee-Doo-Dah Ride!”

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Frontierland
Begibt man sich nun wieder um den See herum, so gelangt man in das Frontierland welches sich voll und ganz dem Wilden Westen widmet.
Außer Shops und Restaurants findet man hier die Anlegestelle für die beiden Schiffe, sowie den Klassiker aller Minetrains: Big Thunder Mountain!
Das Frontierland ist vor allem durch die „Rivers of America“ und die beiden Schiffe (Mark Twain Riverboat und Sailing Ship Columbia), sowie den schön angelegten Big Thunder Mountain ziemlich ansehnlich, wenn auch nicht ganz so hübsch und weitläufig wie in Paris.

An dieser Stelle auch noch ein Essens Tipp: Für gut 9$ bekommt man ein großes Turkey Leg (also Truthan Bein) welches man dann versuchen kann zu essen, ohne sich komplett einzusauen und dabei nicht allzu bescheuert auszusehen.
-Eher ein schwieriges Unterfangen, wenn auch ein Erlebnis :D
Ich muss aber sagen, dass ich nach einiger Zeit eine spontane Ablehnung gegen Truthan Keulen entwickelt habe und die Dinger dann einige Zeit nicht mehr sehen konnte…
Trotzdem: Lecker war es irgendwie und gesättigt hat es auch.

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Quotenentchen!

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„Big Thunder Mountain“:
Hier erwartete ich tatsächlich nicht all zu viel, da mir der Big Thunder Mountain in Paris, bis auf sein grandioses Aussehen nicht wirklich gefällt (langweilige Effekte, langweiliges Layout und viel zu laut).
Die Lage hier in Kalifornien ist natürlich nicht ganz so genial wie in Paris (wo der Berg Mitten im Wasser steht), aber immer noch klasse Thematisiert.
Dieser äußere Eindruck bleibt auch in der Q-Line bestehen, welche sich vorbei an einer kleinen Stadt, Dinosaurierknochen und vor allem viel Felsen zieht.

Die Fahrt hat mich dann allerdings total überrascht! Bereits zu Beginn durchfährt man einen kleinen Darkride Part mit einer Grotte und lodernden Geysiren, bevor man in dem verlassenem Minenzug in das deutlich bessere Layout (verglichen mit Paris) entlassen wird.
Die Thematisierung ist auch während der Fahrt enorm gut und vor allem die drei Lifte warten mit speziellen Szenen auf (wovon der letzte erst vor kurzem geändert wurde).

Big Thunder Mountain hat mich richtig positiv Überrascht und so ging es nicht nur mir!
-Die Guten Effekte in Zusammenspiel mit dem klasse Layout und der 1a Thematisierung ergeben eine klasse Attraktion.

Big Thunder Mountain Fazit nach Punkten: 9/10

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Gut merke
n: Wird während der Fahrt noch wichtig :rolleyes:

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Fantasyland
Durchquert man das Frontierland so gelangt man zum zentralsten und größten Themenbereich: Dem Fantasyland!
Geprägt natürlich durch das Schloss, sowie dem Matterhorn, verbirgt sich hier die typische Fantasyland Thematisierung und haufenweise Disney Klassiker.

Für alle interessierten: In das Dornröschen Schloss kann man natürlich auch reingehen.
Man findet dort einen nett gemachten Walkthrough mit Szenen aus…naaa…richtig, wer hätte es gedacht: Dornröschen! :D

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Hier schläft also Dornröschen...

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Die ganze Live-Musik und das Streetentertainment in beiden Parks ist richtig klasse und an jeder Ecke anzutreffen!
app:-)

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Die 5 Fantasyland Darkrides:
Da sie sich alle in unmittelbarer Nähe zueinander befinden und sich von der Machart kaum unterscheiden, fasse ich die Darkrides „Pinocchio’s Daring Journey“, „Peter Pan’s Flight“, „Mr. Toads Wild Ride“, „Snow White’s Scary Adventure“ sowie „Alice in Wonderland“ einfach mal zusammen.
Bis auf Mr. Toads und Alice in Wonderland, welche Anaheim exklusiv Attraktionen sind, findet man die anderen Darkrides in jedem gut sortierten Disneyland auf der Welt, somit waren mir auch alle (bis eben die beiden) bereits aus Paris bestens bekannt.

Tatsächlich ist der Bereich hinter dem Schloss der Darkride HotSpot, denn hier findet man alle der vier genannten Rides (bis auf Alice) auf einer Stelle.
Wie auch schon bei Winnie the Pooh sind diese Darkrides in der typischen Schwarzlicht 2D/3D Machart gehalten. Auch das Fahrsystem unterscheidet sich nur leicht voneinander (2 oder 4er Einzelwagen abgesehen von Peter Pan wo man in Gondeln hängt).
Ebenso sind alle der Darkrides schon „etwas“ älter, wurden aber (wie z.B. Alice und Peter Pan kürzlich) renoviert und über die Jahre gut in Stand gehalten.

Leider merkt man den Bahnen ihr Alter bei den Q-Lines an, die nicht für die Besuchermaßen wie es sie heute gibt ausgelegt sind und meistens recht unspektakulär daher kommen (wenn auch mit kleinen Details).
Besonders ist auch das man mit seinen Wagen meist direkt durch die Szenen fährt und somit quasi „Mitten drin“ ist, was sich vor allem bei Snow White bemerkbar macht:

Snow White’s Scary Adventure ist nicht nur der, in meinen Augen, beste der fünf Darkrides, sondern ist auch wirklich einigermaßen scary.
So fährt man mitten durch gruselige Szenen und wird von dem ein oder anderen Effekten unerwartet überrascht.
Ich fand den Ride in Paris schon richtig gut und dieser Meinung haben sich meine beiden Mitreisenden auch uneingeschränkt angeschlossen.
Mein Kumpel hat sich während zwei Szenen sogar richtig erschreckt…in meinen Augen aber nur etwas für größere Kinder.

Über Mr.Toad und Pinocchio muss man nicht viel sagen, außer das sie recht gut sind, wenn auch Mr. Toad etwas überdreht ist, von der Storyline viel von „Rogger Rabbits Car-Toon Spin“ hat und somit auch nicht wirklich stark im Gedächtnis blieb.

Alice finde ich wiederum ziemlich gut, auch wenn der Outdoorpart etwas trashig aussieht. Hier hat die neuste Renovierung nochmal richtig was verbessert und somit Alice über den Durchschnitt der Fantasyland Darkrides gehoben.
-Schade eigentlich das dies ein Anaheim exklusiv ist…

Und zu guter letzt muss ich noch etwas über Peter Pan’s Flight sagen, der mich schon in Paris enorm enttäuscht hat (40 Minuten anstehen mit Fastpass für 3 Minuten Fahrt) und dies auch in Anaheim getan hat.
Die Wartezeiten lagen durchgehend zwischen 80-110 Minuten und überboten somit bei weiten alle anderen Attraktionen im Disneyland.
Und bis auf das nette Fahrsystem und die Londonszene lohnt sich dieser Darkride leider überhaupt nicht:
Viel zu kurz, viel zu lange warten, viel zu unspektakulär im Vergleich mit den anderen Darkrides (die im Übrigen so 30-45 Minuten maximal hatten).
Auch die frische Überarbeitung konnte da nicht viel retten.
Riesige Enttäuschung auch bei meinem Freund und meiner Mutter (und das obwohl ich sie vorher gewarnt hatte!).

…Ich verstehe nicht was die Leute an dem Ride so feiern um sich da solange für anzustellen.

Pinocchio’s Daring Journey Fazit nach Punkten: 7/10
Mr. Toad‘s Wild Ride Fazit nach Punkten: 6,5/10
Snow White’s Scary Adventure Fazit nach Punkten: 8/10
Alice in Wonderland Fazit nach Punkten: 7,5/10
Peter Pan’s Flight Fazit nach Punkten: 6/10

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Hat sich da tatsächlich ein pechschwarzer Rabe, wie bestellt, auf das Fenster der bösen Stiefmutter von Schneewittchen gesesetzt :cool:


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Dieser Apfel ist nicht nur giftig, er schmeckt auch nicht...

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WAS! Schon so spät?!


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„It’s a small world“:
Und hier kommt er: Der Meister, der alt ehrwürdige It’s a small world!
Und tatsächlich ist diese Attraktion hauptsächliche dafür verantwortlich das z.B. Pirates of the Caribbean eine Bootsfahrt geworden ist und wir heut zu Tage Darkrides in Freizeitparks haben, denn It’s a small world war tatsächlich der erste Darkride (im heutigen Sinne).
Damals von Disney anlässlich der New York Weltausstellung 1964 gebaut, wurde die Bahn aufgrund ihrer enormen Beliebtheit schließlich abgebaut und im Disneyland wieder aufgebaut.
Soweit muss man sich natürlich schon mal verneigen, aber da mir die It’s a small world Variante in Paris schon gut gefiel, ich auch Fan von Ablegern wie z.B. Carnival Festival (Efteling) bin und die Fassade ebenfalls nett ausschaute, war ich mir ziemlich sicher das mir auch diese Version gefallen würde.

Ich denke über das Thema dieser legendären Bootsfahrt, sowie zu dem bekannten Ohrwurm muss ich nicht viel sagen oder?
Nach kurzer Wartezeit ging es dann auch schon in die Boote und vorbei an Szenen der ganzen Welt.

-Klar, hier ist (mal wieder) die absolute Urform dieser Attraktion zu finden, aber leider merkt man das auch.
Ich muss zugeben, dass ich etwas enttäuscht war denn in Vergleich mit Paris waren die Szenen weniger detailliert umgesetzt und außerdem hatte ich das Gefühl das weniger Animatronics in den Szenen vertreten waren.
Generell finde ich die Version in Paris deutlich besser.
Klar, hier gibt es den deutlichen Nostalgie und Klassiker Bonus, aber der Rest hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen…

It’s a small world Fazit nach Punkten: 6/10

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“Matterhorn Bobsleds“:
…Und schon wieder ein Berg.
Dieser Berg ist aber ein richtiger Eye Catcher und hat es in sich!
Hier hat man doch tatsächlich die erste Stahlachterbahn der Welt mit einem Matterhorn Nachbau (nicht maßstabsgetreu) ummantelt.
Sieht man mal davon ab das der Berg ein bisschen deplatziert wirkt mit seinem Schweizer Theming, sieht der Berg natürlich schon ziemlich genial aus.
Da der Wartebereich vollkommen unterdimensioniert ist, steht man meistens einmal um den Berg herum und hat dabei einen Ausblick auf idyllische Wasserfälle und Seen rund um den Berg, doch wird die Idylle immer wieder unterbrochen von vorbeirasenden Bobs.
-Denn obwohl der Darkride Part erst vor kurzem überarbeitet wurde ist Matterhorn natürlich eines: Eine Achterbahn (genau genommen zwei), der Kategorie „Family“.

In sechser Bobs geht es dabei teils rasant und ruppig durch den Berg. –Ja man merkt ihr schon an das es die erste Stahlachterbahn war.
Doch dafür wird nicht mit Effekten und Darkride Parts (den man erst vor kurzem neue Top Animatronics spendiert hat) gegeizt.
Mal wieder eine klasse Mischung aus Hammer Theming, gut dosierten Dakride Parts, klasse Animatronics und guten Achterbahnparts.
Wobei ich jetzt nicht zu viel über die Story Spoilern will, außer dass es gefährlich wird und man nass werden könnte :D
Trotz der harten Fahrweise (man rutscht gut in den Bobs hin und her und rüttelt durch die Gegend), finde ich die Bahn klasse und enorm spaßig (und dabei ist die Seite vollkommen egal ;))!
Eine super (Familien-)Achterbahn.

Matterhorn Bobsleds Fazit nach Punkten: 8/10

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Mickey’s Toontown:
Der neuste Themenbereich ist meiner Meinung nach auch einer der schönsten und dreht sich um den Wohnort von Minnie, Mickey und Co.
Ich muss ja sagen, dass ich an diesem bunten und überladenem Thematisierungsstil total gefallen fand und auch der selbstironische Unterton passt.
Bis auf einen genial aussehenden Kiddie Coaster und dem Roger Rabbit’s Car Toon Spin Darkride findet man hier vor allem die Häuser der Charaktere, wo man natürlich am Ende auch ein Foto mit dem jeweiligen Charakter machen kann ;)

Einige Häuser wie das von Mickey oder Minnie, sind ziemlich detailliert, während andere Häuser wie z.B. das von Goofy eher knapp und weniger liebevoll inszeniert sind.
Trotzdem ist der Bereich größtenteils enorm detailliert und ist thematisch am obersten Level.


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Ich merks schon...

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„Roger Rabbit’s Car Toon Spin“:
Dieser Darkride überrascht erstmal mit einer richtig guten Q-Line, die einen immer weiter in die dunkeln Gassen von Toontown entführt.
Dabei ist das ganze sowas von selbstironisch gehalten, dass man sich fragt ob Disney sich da überhaupt selbst ernstgenommen hat (wer die Roger Rabbit Filme kennt weiß welche Art von Humor ich meine).
So findet man in einer verruchten Gasse den Arbeitsort der Toons, liest Warnungen vor den Weasels, Hilferufe von Dumbo der seine magische Feder irgendwo verloren hat, sowie Tonnenweise weitere Anspielungen auf andere Disneycharaktere und Attraktionen und landet letzten Endes im Versteck der Weasels wo der „Dip“ (quasi so eine Art Tintenkiller) zubereitet wird, womit man Toons „löschen“ kann.

Anschließend steigt man in ein Taxi und los geht die verrückte Fahrt in den speziellen Wagen, denn anders als gewohnt, können sich die Wagen um ihre eigene Achse drehen und tuen dies während der Fahrt auch zu Hauf (eingeschränkt sind die Drehungen auch kontrollierbar).
Leider fand ich das eher nervend, da man sich nicht wirklich auf die Szenen konzentrieren konnte.

Die Weasels wollen natürlich Roger Rabbits Freundin entführen und den Hasen anschließend „auslöschen“, und irgendwie rutschen wir in unseren Taxis mitten in die Story hinein.
Die Einfälle und Szenen des Rides sind durchweg gut und aber auch nicht ganz oberstes Disney Niveau.
Spaß macht die Fahrt aber trotzdem und vor allem die gute Q sowie die Anspielungen und verrückten Einfälle wissen besonders zu gefallen.

Roger Rabbit’s Car Toon Spin Fazit nach Punkten: 7,5/10

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Tomorrowland
Willkommen im letzten Themenbereich, willkommen in der Zukunft!
-Naja, oder zumindest in einer Zukunft die man sich vor 60 Jahren mal überlegt hat.
Und so leid es mir tut: Das Tomorrowland ist wohl mit Abstand der schlechteste Themenbereich, den man im Park findet.
Wie bereits erwähnt basieren viele Gebäude und viele „Futuristische Konstruktionen“ auf Überlegungen von vor 60-40 Jahren und sind wir mal ehrlich: Wenn das die Zukunft ist, dann ist die Zukunft schon längst überholt.

Der Bereich ist insgesamt sehr steril und Betonlastig und versprüht eher einen altbacken Charme.
Selbst Space Mountain sieht einfach nur langweilig und fast schon hässlich aus.
Wir waren zwei mal im Pizza Port essen (leckere Pizza aber etwas teuer), aber auch wenn man dort gut sitzen kann, fühlt man sich bei den türkis/blau/grünen Farbtönen wie in den 80er Jahren.
Da hat man in Paris mit der Jules Verne Ausrichtung tatsächlich mal was besser gemacht, denn lieber zeitloser Steampunk Look als kahler Beton und „Möchtegern“ Raumhafen Look.

Hier sollte Disney mal was ändern und den Bereich wirklich wieder zum Tomorrowland machen und auch Attraktionen wie Autopia finde ich einfach nicht mehr zeitgemäß (habe sowieso noch nie verstanden wieso die so beliebt ist und in jeden Disneypark geklatscht wird. Die Autos sind laut, stinken und so dolle siehts jetzt auch nicht aus…).

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„Space Mountain“:
Und mal wieder ein absoluter Disney Evergreen in der Urform: Die wohl bekannteste Indoorachterbahn der Welt: Space Mountain!
Von außen schon mal nicht so geil wie sein Kollege in Paris hoffte ich wenigstens auf gleich gute Effekte und eine interessante Fahrt (wenn auch hier ohne Inversionen und Abschuss).
Ist der erste Teil der Q-Line ein eher uninspirierendes mega Geschlängel auf einer Betonfläche (mit Fastpass überspringbar), wird es einigermaßen stimmig wenn man in das Space Mountain Gebäude gelangt und es langsam mal nach Weltraumhafen aussieht :D

Die Station mit einem riesigen Raumschiff an der Decke bildet dann aber das Highlight der Q.
Die Fahrt beginnt ganz klassisch mit einem Lift und ein paar Lichteffekten bevor man nur noch Sterne um sich herum sieht und passend zum Technoonboardsound durch die Gegend kurvt.
Leider sind die Sterne um einen herum dann auch das einzige was passiert. Planeten Projektionen und andere Effekte wie in Paris sucht man hier vergebens.
Dafür ist das Layout mehr als spaßig, gut ausgeglichen und mit dem Onboardsound dazu ist das ganze ne Runde Sache.

Trotz der mittelmäßigen Fahreigenschaften der Pariser Version macht diese Version doch irgendwie mehr Spaß und auch die Effekte sowie der Soundtrack sind besser als in Anaheim.
Zusammen mit der mittelmäßigen Q und einem unspektakulären Aussehen ist die Anaheim Space Mountain Variante leider nur gutes Mittelfeld…

Space Mountain Fazit nach Punkten: 7/10

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„Buzz Lightyear Astro Blasters“:
Dieser Darkride Shooter der das gleiche System wie z.B. „Abenteuer Atlantis“ (EP) oder auch „Reset“ (Mirabilandia) benutzt ist nahezu baugleich zu der Variante in Paris.
Mit viel Schwarzlicht, witzigen Effekten und Ideen, sowie hochklassigen Szenen für Shooter unterstützen wir Buzz Lightyear gegen die böse Actionfigur „ZORK“.
Dieser Darkride ist wohl einer der besten, wenn nicht sogar der beste (nicht 3D) Shooter.

Leider ist die Q bis auf die Hammer Buzz Lightyear Animatronic etwas langweilig und zu kurz.
Während dieser Darkride in Paris noch einer der „Must do“ Attraktionen ist, geht dieser bei der Qualität in Californien so unter, dass uns einmal fahren gereicht hat.
Okay, ich muss aber auch zugeben das ich kein eingefleischter Shooter Fan bin.

Buzz Lightyear Astro Blasters Fazit nach Punkten: 7/10

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Schon in Paris eine klasse Animatronic!

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„Finding Nemo Submarine Voyage“:
Und da ist sie: Die Überraschung des Disneylands!
Ich muss zugeben, dass ich mich ziemlich wenig mit der Attraktion auseinander gesetzt hatte, da für mich klar war das man ein wenig auf (bzw. unter) dem See schippert, ein paar Pflanzen und schlichte Animatronics sehen kann und das war es dann.
-Ja aber sowas von Falsch getippt.
Da es gegen 23 Uhr einigermaßen leer war, haben wir unser U-Boot Abenteuer bei Dunkelheit bestritten (was ich auch jedem empfehlen würde).

Alleine das Ridesystem in U-Booten mit ca.30 Plätzen, wo allerdings jeder Platz ein eigenes Bullauge, und einen eigenen Lautsprecher besitzt ist ja schon mal der Knaller.
So kann man sich bei anhaltender Sounduntermalung vor sein Bullauge legen und entspannt nach außen gucken und in der ersten Hälfte sieht man wirklich toll angelegte Riffe, Animatronics und das alles bei Nacht super gut beleuchtet.
Schon dieser Teil ist eine Massage für die Seele wenn man alleine aus seinem Bullauge guckt und mehrere Blasen gefolgt von einem „blubber“ am Fenster vorbeiziehen.

Doch wer denkt nach den gut 6 Minuten war es das dann hat sich mächtig getäuscht, denn plötzlich mutiert das Ganze zu einem ausgewachsenem Darkride der oberen Klasse!
So trifft man plötzlich Nemo, die Haie, fährt vorbei am versunkenen U-Boot, trifft auf Quallen und Anglerfische, schwimmt mit den Schildkröten und findet Nemo schließlich.
Die Szenen sind klasse Umgesetzt (z.T. auch mit Screens) und die ganze Zeit über denkt man wirklich die Szenen seien mit einem im Wasser (sind sie selbstverständlich nicht :D).
Und spätestens wenn es langsam wieder ruhiger wird und „Beyond the Sea“ aus den Lautsprechern swingt, war zumindest ich sowas von entspannt das ich kurz vergessen hatte das ich hier in einer Disneyland Attraktion sitze.

Ich habe mich tatsächlich geschämt dafür, die Attraktion zu Beginn so verurteilt zu haben.
Einfach ein mega Darkride der auch noch gute 15 Minuten unterwegs ist.
Probs an Disney!

„Finding Nemo Submarine Voyage Fazit nach Punkten“: 9/10

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„Star Tours – The Adventure Continue“:
Wir sind tatsächlich mit unserer Runde ums Disneyland am Ende angekommen und da steht nur noch eine Attraktion aus: Star Tours!
Ich und mein Kumpel, beides bekennende Star Wars Fans, waren natürlich richtig gespannt was Disney da aus der klasse Lizenz rausholt (und wir alle wissen jetzt ja: Da kommt noch mehr).
Ich kannte nur die Version aus Paris, die ich aber eher als durchschnitt empfand, aber diese Version hier verspricht mit Eckdaten wie 3D, Zufallsfilm und knackiger Auflösung ja vieles besser zu machen.

Und hier hat sich Disney schon bei der Q-Line wieder mächtig ins Zeug gelegt, so betritt man einen Raumhafen inklusive Flugtafel, C-3PO, R2D2, Sicherheitskontrollen, Gates und vielem mehr.
Das ganze wird abgerundet von liebevollen Side kicks wie einem verplanten Droiden der die Koffer Scannen soll und über deren Inhalte philosophiert, einem Droiden der an der Passkontrolle Witze über die Besucher reißt oder einem Fenster bei dem man z.B. einen Jedi beobachten kann wie er gerade eine Wache manipuliert oder auch mal R2D2 durch den Gang huschen sieht.
-Für Star Wars Fans eine wahre Freude.

An den „Gates“ zu seinem Flug kann es dann auch mal vorkommen dass eine Sturmtruppe vorbeischaut und für Sicherheit sorgt, so viel Detail erfreut doch ungemein!
Nach dem ganzen Prozedere erreicht man dann die übliche Simulator Kapsel, die hier aber noch mit einer Animatronic aufgewertet wurde und da der Zufallsgenerator den 3D Film aus vielen verschiedenen Schnipseln zusammen würfelt erlebt man immer ein anderes Abenteuer auf seinem Flug durch das Star Wars Universum.

Der Film ist dabei richtig klasse (mal abgesehen davon das die Episoden 1-3 und 4-6 zusammengewürfelt werden), gewürzt mit passender ironie und auch die Bewegungen sind perfekt synchron!
Spätestens wenn einem im Film Prinzessin Leia oder Yoda um Hilfe bittet, hatte ich zumindest Gänsehaut :D

-Star Tours macht in dieser Version einfach nur Spaß und hat mich zumindest vollkommen begeistert entlassen!
Für mich der beste, mir bekannte Simulator den ich jemals gefahren bin.
…Der Shop am Ausgang ist im Übrigen einer der besten im Park mit vielen guten Artikeln und großem X-Wing an der Decke ;)
Eine richtige Hammer Attraktion und deshalb zu recht die dritte Attraktion im Park und auf der Tour mit der Höchstpunktzahl:

Star Tours - The Adventure Continue Fazit nach Punkten: 10/10

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Let’s Paint the Night!
Sobald es dunkel wird im Park und man sich durch Menschenmaßen entlang der Mainstreet oder den Rivers of America wühlen muss (und das ist aufgrund der engen Bauweise, die wohl nicht für diese Besuchermassen gemacht ist wirklich ein Problem) weiß man: Es ist Zeit für ein paar Paraden und Shows!

Wir entschieden uns am ersten Tag für das Feuerwerk „Disneyland Forever“, welches anlässlich des Diamanten Jubiläum mächtig aufgepimt wurde und anschließend für die ebenfalls neue Parade „Paint the Night“.
Die Nachtshow „Fantasmic“, welche sich auf den Rivers of America befindet (wir erinnern uns: Zwischen Frontierland, New Orleans Square und Critter Country) haben wir uns am dritten Tag mehrere Minuten angesehen, dann aber aus Zeitdruck lieber noch eine abschließende Runde auf Pirates gedreht.

Einzig irritiert hat mich die Showzeit von Disneyland Forever, denn während in Paris das Feuerwerk als Tagesabschluss und Schlussstrich fungiert, beginnt das Feuerwerk hier um 21:30Uhr und nach dessen Ende ist der Park noch drei Stunden geöffnet!?
Durch gezieltes und professionelles Lücken suchen ergatterten wir dann auch einen zentralen Platz auf der Mainstreet und pünktlich um 21:30 Uhr wurde die Mainstreet in Dunkelheit getauft und das Schloss funkelt nur vor sich hin.

Ähnlich wie in Paris dient das Schloss als Projektionsfläche von Szenen, Charakteren etc. aus bekannten Disneyfilmen und so entsteht eine kleine Story.
Besonderheit: Zum Jubiläum dachte man mal „groß“ und benutzt direkt die ganze Mainstreet als Projektionsfläche, was aber den Vorteil hat, dass man auch von der Mainstreet aus die Projektionen erkennen kann, die sonst auf dem kleinen Schloss untergehen würden :D

Und wenn die Lichter ausgehen, die Musik anfängt und eine Stimme sagt: „Just imagin, if you where standing right here over 60 jears ago: You will be standing in the middle of a Orange Grove. One visionary man stood right where you are now…” bekomme ich selbst jetzt noch ne Gänsehaut.
Das Ganze ist natürlich Kitsch am Limit, aber bei Disney nimmt einen das einfach mit.
Die Feuerwerkseffekte sind klasse abgestimmt und sehen mega aus, die Projektionen sind super und der Soundtrack tut sein Übriges!

Absoluter Hammer diese Show, da kann man eigentlich nur 20 Minuten mit Gänsehaut, offenem Mund und einem kleinen grinsen zuschauen.
-Für mich sogar besser als „Disney Dreams“ (Paris), die ich auch schon überragend fand.
Ohh und ich werde nie vergessen wie die ganzen Kiddies bei „Let it go“ abgegangen sind (okay, da hats ja dann auch noch geschneit) :D
Mein Staunen hat mich aber etwas vom Foto machen abgehalten…

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Finde den passenden Film :rolleyes:

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„Paint the Night“, so heißt die anschließende Abend Parade, die die neuste aller Disney Paraden darstellt und mit dem neusten Kram ausgestattet ist.
So sieht es absolut grandios aus, wenn riesige LED Trucks an einem vorbei fahren und alles blinkt und leuchtet.
Generell ist die Parade ein visueller Augenschmaus und lädt selbstverständlich wieder zum Träumen ein.

Die Parade ist klasse und lässt den Tag nochmal richtig toll ausklingen, auch wenn man nach Disneyland Forever erstmal für den Rest des Tages aus den Latschen gekippt ist.
Selbst mein Kumpel der für Kitsch eher mäßig empfänglich ist, war von der Parade und vom Feuerwerk komplett begeistert.
-Das ist Disney wenn selbst die größten Muffel begeistert sind :D

Die Bilder der Parade (wo ich aus meiner Schockstarre wieder aufgetaut war) habe ich artig in den Spoiler gepackt:

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Tja und dann endet so ein Disneyland Tag auch leider irgendwann mal (wobei dieser Bericht die Ereignisse von drei Tagen zusammengefasst hat).
Und da wären wir auch schon bei der ersten Erkenntnis angelangt: Selbst drei Tage sind eigentlich zu wenig um wirklich alles im Disneyland vollkommen erleben zu können (wir haben uns z.B. in keinen der beiden Parks eine (nicht Abend) Show angesehen und auch nicht alle Attraktionen geschafft).
Wir hatten insgesamt drei Tage für beide Parks und ich hätte mir noch mindestens zwei Tage mehr gewünscht um auch einfach mal die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen…

Disneyland ist der Vater der modernen Freizeitparks und das merkt man so ziemlich in jedem Detail.
Die Thematisierung der Parkanlage ist in der obersten Liga, die Attraktions Dichte und Qualität überragend, die Atmosphäre magisch und im Vergleich zu Paris ist das tatsächlich auch noch Preislich angemessen.

Einzig bei der so oft gelobten Freundlichkeit hätte ich mir noch etwas mehr erhofft, denn auch wenn die Mitarbeiter stets freundlich, hilfsbereit und zu Hauf anwesend waren, hatte man bei den meisten jetzt nicht so das Gefühl als würden die ihren Job sonderlich lieben…

Aber es gab natürlich auch die Positivbeispiele die stets einen Spruch auf den Lippen hatten und mit denen man sich auch mal nett unterhalten konnte (vor allem die Verkäufer bei den Restaurants und Shops sind hier hervorzuheben, denn die sind wirklich freundlich und verwickeln einen eigentlich immer in ein Gespräch :D)
Ansonsten lässt sich über nichts meckern und das das Disneyland ein absoluter Top Park ist muss man wohl auch keinem mehr erzählen!

-Für mich mein neuer Platz 1 Park, der seinen Pariser Ableger locker in die Tasche steckt.

Und so endet dieser episch lange Disneyland Bericht, an dem ich jetzt auch recht lange geschrieben habe.
Und nächstes mal geht es dann weiter mit dem zweiten Park des Disneyland Resort: „Disneys California Adventure“.

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Die 5 Besten Attraktionen
1. Indiana Jones Adventure
2. Splash Mountain
3. Star Tours
4. Finding Nemo Submarine Voyage
5. Pirates of the Caribbean

Die 5 besten Themenbereiche
1.Mickey’s Toontown
2.Main Street USA
3.New Orleans Square
4.Frontierland
5.Adventureland


Wort Counter:
„Hammer“: 4 mal
„genial“: 9 mal
„ Klasse“: 14 mal
„enorm“: 9 mal
„gut“: 38 mal
„Paris“: 42 mal :D

...Soweit: Danke fürs lesen und bis zum nächsten Bericht! hallo:-)
 
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Floooooo

CF Team IT
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Auch von mir mal wieder Lob für den sehr schönen Bericht - und er zeigt auch wieder, mit welch unterschiedlichen Augen man einen Park betrachten kann und wie unterschiedlich man Attraktionen sehen/ bewerten kann (ich fand z.B. ToonTown den schlechtesten Themenbereich, der zudem auch nicht wirklich in den Park passt, New Orleans Square ist dagegen sehr stimmig zwischen Adventureland und Frontierland eingebettet). Aber wie gesagt: So sind die Geschmäcker verschieden, ich wollte meinen Senf zu meiner kleinen Tour, die ähnlich zu eurer war, ja auch mal noch bei Gelegenheit aufschreiben.

Deshalb: Hier erstmal nochmal Danke für die viele Arbeit, die Du Dir mit Deiner Betichtserie machst!
 

MaryPoppins

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Hach, wir waren vor 2 Wochen ja erst im floridianischen Ableger und ich kann nur sagen, die Disney Bubble ist gefährlich, schnell fängt sie einen ein. Zumal da in Kalifornien noch der "Walt-Faktor" hinzukommt, ist es doch der einzige Park, in welchen er höchstpersönlich seine Füße gesetzt hat.

Deine Gedanken zum Tomorrowland kann ich nachvollziehen, ging mir in Orlando genauso. Trotzdem finde ich den Bau von Space Montain sehr ästhetisch, irgendwie entrückt.

Vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos, Zip-ah-Dee-Doo-Dah-Zip-ah-Dee-Yay....
 

Eulalia2002

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Wenn ich Lehrerin wäre, würde ich für diesen Bericht eine 1 Plus mit Stern geben. Einer der Besten, die ich in diesem Forum gelesen habe, nicht nur, weil das Wort "Geil" nicht drin vorkommt, sondern weil es wohltuemderweise nicht eine endlose Aneinanderreihung von Wartezeiten war. Disneyland war mein Traumziel seit über 50 Jahren, seitdem ich Mickymaus Hefte lesen konnte, träumte ich vom Disneyland, und ich war 2013 auch dort. Leider mit einer Gruppe, die das ganze Erlebnis etwas getrübt hatte, denn man hat mich alleine durch den Park laufen lassen, war es doch ein Erlebnis und ich kann mich auch an Vieles erinnern. Big Thunder Mountain war bei meinem Besuch geschlossen, und weil es Oktober war und Halloween Saison, war auch die ein oder andere Attraktion entsprechend thematisiert. Haunted Mansion und Space Mountain hatten jedenfalls eine Halloween Version laufen. Von Star Tours war ich auch total begeistert wie auch von der U Boot Fahrt. Angeblich sollen ja auch einige Attraktionen in Paris Disneyland entsprechend überarbeitet werden bis 2017. Dann darf man auch wieder auf Paris gespannt sein
 

Tobias95

Fastpass Besitzer
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Danke für diesen echt hammer Bericht. Ich hatte das Gefühl selbst dort zu sein app:-)
 

lunchen

Airtime König
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Wieder danke für deine Mühe und den tollen Bericht!

Diesmal sind wir fast immer einer Meinung, aber ein bisschen was zu "meckern" habe ich natürlich trotzdem, wie immer (Nicht böse sein :) ).
Ich bin jetzt nicht so richtig der Meinung, dass It's a small World wirklich der erste Darkride war, ganz spontan fällt mir da zum Beispiel River Caves in Blackpool ein. Auch das ist eine Bootsfahrt und eindeutig ein richtiger Darkride, wenn auch technisch nicht vergleichbar und die Attraktion gibt es seit 1902 :). Auch die anderen Darkrides in Blackpool sind teilweise älter und da gibt es bestimmt noch mehr Beispiele.

Die Matterhorn Bobsleds waren auch nicht die erste Stahlachterbahn der Welt, sondern die erste mit Stahlrohren. Das ist schon ein Unterschied, denn die Rodelbaan in De Waarbeek (Niederlande) ist 30 Jahre älter, hat aber halt T-Schienen. So... und jetzt höre ich auf zu klugscheißen, versprochen :)

Jetzt kann ich nur noch sagen, dass wir bei Space Mountain nicht einer Meinung sind, denn ich finde die Version in Anaheim unfassbar genial, allein die Verfolgung durch den Dämon an den Wänden... Ich liebe auch die Version in Paris, aber die hat meiner Meinung nach keine Chance gegen den in Kalifornien. Aber das ist ja Geschmackssache!

Und Dole Whip ist einfach nur uuuuultra geil und ich bin froh, dass es das dort gibt :Dlove:-)
 

der.Nono

Airtime König
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Wieder danke für deine Mühe und den tollen Bericht!

Diesmal sind wir fast immer einer Meinung, aber ein bisschen was zu "meckern" habe ich natürlich trotzdem, wie immer (Nicht böse sein :) ).
Ich bin jetzt nicht so richtig der Meinung, dass It's a small World wirklich der erste Darkride war, ganz spontan fällt mir da zum Beispiel River Caves in Blackpool ein. Auch das ist eine Bootsfahrt und eindeutig ein richtiger Darkride, wenn auch technisch nicht vergleichbar und die Attraktion gibt es seit 1902 :). Auch die anderen Darkrides in Blackpool sind teilweise älter und da gibt es bestimmt noch mehr Beispiele.

Die Matterhorn Bobsleds waren auch nicht die erste Stahlachterbahn der Welt, sondern die erste mit Stahlrohren. Das ist schon ein Unterschied, denn die Rodelbaan in De Waarbeek (Niederlande) ist 30 Jahre älter, hat aber halt T-Schienen. So... und jetzt höre ich auf zu klugscheißen, versprochen :)

Jetzt kann ich nur noch sagen, dass wir bei Space Mountain nicht einer Meinung sind, denn ich finde die Version in Anaheim unfassbar genial, allein die Verfolgung durch den Dämon an den Wänden... Ich liebe auch die Version in Paris, aber die hat meiner Meinung nach keine Chance gegen den in Kalifornien. Aber das ist ja Geschmackssache!

Und Dole Whip ist einfach nur uuuuultra geil und ich bin froh, dass es das dort gibt :Dlove:-)

Zu deinem Einwand bei It's a small world kann ich nur sagen das ich sie als ersten modernen Darkride (also als Darkride im heutigen Sinne) berzeichnet habe.
Damit ist eben auch der Einsatz von Audio Animatronics, Effekten, Musikalischer Untermalung etc. gemeint und so weit ich informiert bin gab es das in den "Darkrides" vor It`s a small world noch nicht.

Ich denke du beziehst dich bei Space Mountain auf die Halloween Variante, wobei ich nur die normale Version kenne und diese thematisch wie auch vom Layout (und auch vom Soundtrack) der in Paris unterlegen fand.
-Aber wie gesagt: Geschmackssache ;)
 

lunchen

Airtime König
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Ich denke du beziehst dich bei Space Mountain auf die Halloween Variante, wobei ich nur die normale Version kenne und diese thematisch wie auch vom Layout (und auch vom Soundtrack) der in Paris unterlegen fand.
-Aber wie gesagt: Geschmackssache ;)

Hm... Ich habe noch gar nicht darüber nachgedacht, dass das wegen Halloween sein könnte. Beim Haunted Mansion ist das ja klar (Habe ich bisher auch noch nie ohne gesehen), aber bei Space Mountain hatte ich jetzt gedacht, dass man immer von diesem brennenden Ding verfolgt wird die ganze Fahrt. Das passt nämlich so gut, als wäre es Standart :D Vielleicht sollte ich doch mal zu einer anderen Jahreszeit dahin :D
 
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