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„westwärts“ VIII: Auf den Spuren von John Wayne – Steine gucken im Antelope Canyon, Monument Valley und ein Abend am Grand Canyon

Coasterfreak91

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Auf den Spuren von John Wayne
Steine gucken im Antelope Canyon, Monument Valley und Sonnenuntergang am Grand Canyon
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Wenn man eine Landschaft ohne Probleme dem Westerngenre zuordnen kann, dann sind es die riesigen, freistehenden Felsen des Monument Valley. Wo einst John Wayne in den Sonnenuntergang ritt, fuhren wir am zweiten „Steine gucken-Tag“ mit Jeeps durch echte Westernkulisse. Doch damit nicht genug.

Am frühen Morgen des Tages tauchten wir mit einheimischen Navajos in den Antelope Canyon hinab, welcher vielen als Windows-Wallpaper bekannt vorkommen könnte. Der Abend klang dann am gigantischen Grand Canyon aus, wo wir sogar den Sonnenuntergang erlebten. Viel Spaß beim Lesen:).



"Ich hab schonmal drei von diesen Mänteln gesehen.
Sie haben am Bahnhof auf jemanden gewartet. In den Mänteln waren drei Männer, und in den Männern drei Kugeln."
Harmonica, Spiel mir das Lied vom Tod (1968)



Dead End, stand auf einem Schild. Der Bus wendete kurz und wir starteten den zweiten Steinen gucken Tag.
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Erster Halt war der Antelope Canyon.
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Da wir uns im Navajo-Gebiet befanden wurden wir auch von Einheimischen durch den Canyon geführt.
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Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und schon ging es zum Canyon-Eingang.
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Ein Blick in Richtung Page.
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Auch hier wirkte die Landschaft recht flach, aber wir tauchen gleich ab in eine ganz andere Welt. Eine Welt voller Lichtspiele und Felsschichten. Denn die Steine in diesem Canyon schauten wir uns tatsächlich von unten an:D.
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Um dorthin zu gelangen, stiegen wir ein paar Stufen hinab.
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Es war schon cool im Canyon zu stehen, anstatt von oben herab zu schauen(y).
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Die Felsformation, welche ein wenig vom morgendlichen Sonnenlicht durchflutet wurden, erstrahlten in verschiedenen Farbabstufungen und Schattierungen.
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Zumindest beim Blick durch die Kamera. In Wirklichkeit strahlen die Felsen nur mit den Weißabgleicheinstellungen wolkig/schattig so orange. Der normale Farbton ist dunkler. Dennoch war es beeindruckend sich die verschiedenen Felsüberlagerungen anzuschauen. Nach jedem Schritt, jeder Blickwinkeländerung veränderte der Canyon sein Aussehen. Unser Guide gab uns Tipps für die richtigen Perspektivenrock:-).
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Andere schöne Perspektiven hat man selbst gefunden.
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Auch witzig finde ich, dass man auf den Fotos kaum erkennen kann in welche Richtung man fotografiert hat. Wo ist oben? Wo ist untenz:-)?
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Genießen wir noch ein bisschen den Canyon.
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Schon schön hier.
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Berühmt ist die Dame im Windlove:-).
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Nach einer guten Stunde kletterten wir wieder an die Oberfläche und bedankten uns bei unserem Guide für die schöne Tour. Schön war auch, dass er nicht nur viele Dinge über den Canyon erzählt
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e.



Zum Beispiel, dass es gefährlich wird, wenn dort Wasser einbricht. Er erzählte auch viele Dinge über die Navajos selbst. So haben diese in ihrer Sprache kein Wort für Entschuldigung. Sie denken nach, fällen dann eine Entscheidung und diese ist richtig, also braucht man sich dafür nicht entschuldigen. Und wenn man sich bei einem Date einer Dame vorstellt, dann immer mit Namen und Stamm aus dem man kommt.
Ich fand das alles sehr interessant und auch der Antelope-Canyon selbst hat mir gut gefallen(y).
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Ist man fotografisch, aber weniger interessiert, könnte diese Tour vielleicht nicht ganz den Geschmack treffen.
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Das Besucherzentrum von der anderen Seite. Hier warteten wir bis die anderen Gruppen wieder da waren.
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Mit schönen Bildern im Gepäck ging es dann wieder in den Bus, der uns zu einem der Orte bringen würde, auf die ich am meisten gespannt war; Ins Monument Valley:eek:.
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Bei einem kurzen Pitstop stolperten wir direkt in den Wahlkampf von Frank Dayisch💪. Wahlkampf mitten in der Wüste. Warum auch nicht?!
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Und dann erblickten wir es; Das Monument Valley. Eine weite Hochebene auf der gigantischen Felsen empor ragten. Das Besondere dabei war, dass diese komplett freistanden. Als hätte jemand die Felsen einfach in die Landschaft geschmissen. Ein Anblick der mir sehr gut gefiellove:-).
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Endlich befand man sich selbst an den Felsen, welche man jahrelang in Western gesehen hatte. Als Filmfreund einfach der Hammeranb:-). Die Felsen haben Namen wie West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte.
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Cooles Dino-Auto. Kurz genossen wir den Ausblick vom Parkplatz des Besucherzentrums.
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Von dort startete auch unsere Jeep-Tour, welche uns viel näher an die Felsen bringen sollte. Also rein in die Fahrzeuge:D.
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Die Tour sollte knapp über zwei Stunden dauern und so fuhr der Wagen langsam in das Tal hinab. "Yihaaaaaa!".
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Auch das Monument Valley befindet sich im Gebiet der Navajo. Im Tal selbst leben rund 300 Navajos und pflegen dort ihre Bräuche und Traditionen, fernab der großen Städte. Die Hütten der Navajo dürfen aus religiösen Gründen nicht fotografiert werden.
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Die Hütten an den Aussichtspunkten, wo man Indianerschmuck und Getränke kaufen kann, durfte man aber zeigen. Hier übrigens am Aussichtspunkt John Ford Point. Das liegt daran, dass Regisseur John Ford hier gerne seine Western, unter anderem mit John Wayne, gedreht hat. Er ist praktisch schuld, dass sich das Monument Valley zur typischen Westernkulisse entwickelt hat.
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Neben dem Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ sind die brachialen Felsen auch zu bewundern. Doch auch außerhalb des Western-Genres dient das Monument Valley als Kulisse. Tom Cruise hang in Mission Impossible 2 an den Felsen, die Tranformers schlugen hier ihr Lager auf, Forrest Gump und Doc Brown waren im Tal unterwegs und auch ein Musikvideo der Thrash-Metal-Band Metallica wurde hier gedrehtrock2:-).
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Three Sisters; Die Felsen hier haben zu ihrer Form passende Namen.
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Coasterfreak91

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Weitere Felsen.
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Wer findet den Totenkopf💀?
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Gras trifft Felsen.
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Ein Würfel.
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Ein Felsen sah aus wie ein Hahn, der andere wie ein schlafender Riese.
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Eine recht bekannte Sicht, welche in vielen Filmen verwendet wird, ist der Blick durch das Fenster. Dieser Blick nennt man auch The Window. Einfach nur tolllove:-).
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Das ist eine astreine Jeep-Tour:ROFLMAO:.
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Ein Klo in der Wüste.
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Die Tour neigte sich dem Ende und wir checkten kurz das Vistior-Centre aus, um ein T-Shirt mitzunehmen. Man sollte auf Amerikatouren immer Platz im Koffer lassen, damit man ihn vor der Rückreise zu bekommt bei dem ganzen tollen Merchendise hier.
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Ein letzter Blick ins Tal. Traumhaft.
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Eincremen ist bei den Temperaturen von knapp 39 Grad gar nicht verkehrt.
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Wie schon gesagt bin ich kein Freund von Hitze, aber in der Wüste und gestern an den Canyons war das echt aushaltbar und Wind gab es auch.
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Ein weiterer, und zwar der größte, aber auch letzte Canyon unserer Tour wurde angesteuert; Der Grand Canyon:). Am Schild und einem Turm vorbei ging es dann in Richtung Schluchtkante.
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Was ich vom Canyon durch die Bäume schon sehen konnte, war brachial:eek:.
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Der Blick in den Canyon ist gigantisch. Und dies war nur eine kleine Ecke der 450 Kilometer langen Schluchtanb:-).
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Der Colorado River, welcher sich knapp 1.800 Meter unter uns den Weg durch den Canyon bahnt, ist teilweise 100 Meter breit, während die gegenüberliegenden Plateaus teilweise bis zu 20 Kilometer auseinander liegen.
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Steine gucken:D.
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Stein um Stein.
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Bei so vielen Steinen weiß man kaum noch was man von welchem Aussichtpunkt gesehen hat.
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So lud auch der Mather Point zum Steine gucken ein.
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Hab ich schonmal erwähnt wie klein wir Menschen in dieser brachialen Natur wirkenz:-)?
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Ganz schön weitläufig, das Grand Canyon Village. So groß, dass wir mit deren Bussen die verschiedenen Aussichtspunkte ansteuerten.
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Coasterfreak91

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Durch den Canyon führen Wanderwege. Von diesen gibt es entlang der Schlucht viele. Will man also von der einen auf die andere Canyon-Seite muss man knapp 34 Kilometer zurücklegen. Mit einem Fahrzeug sind es mehr als 390 Kilometer, da es über den Canyon keinerlei Brücken gibt und man die ganze Schlucht umfahren muss. Zu Fuß ist halt schneller als über ‘n Berg:ROFLMAO:.
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Am letzten Aussichtspunkt unseres Tages genossen wir den Sonnenuntergang.
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Die Sonne flutete den Canyon mit orangenem Licht, ließ die Felsen erstrahlen und verschwand dann hinter dem Canyon Horizont.
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Ein tolles Schauspiellove:-).
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Wir fuhren dann wieder mit den Shuttle-Bussen zurück zum Ausgangspunkt.
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Von dort ging es dann mit dem Bus ins nächste Hotel. Und ja, der Tag hatte es geschafft; Es war der erste CF-Tourtag wo ich einen kompletten Kameraakku verbraten hab:eek:. Also im Hotel mal alles an die Steckdose und auch mein Akku musste aufgeladen werden. Das ging in den gemütlichen Bettchen im Hotel ganz gut.
Wow, was für zwei geile Canyon-Tage. Und für mich sogar die beiden besten Tage der kompletten Tour, soviel sei hier schonmal verratenapp:-).
Ich finde es einfach beachtlich, was die Natur so für Landschaften bereit hält. Am besten gefiel mir tatsächlich der Canyon der keiner ist, der Bryce Canyon. Die Kombination aus Felsen und Weite war einfach grandios.
Platz 2 teilen sich die Colorado-Schleife und das Monument Valley. Als Filmfreund für mich ein kleines Highlight gewesen:giggle:.
Der dritte Platz geht an den Antelope Canyon, der vor allem für Fotografen spannend ist, ohne Kamerablick aber bisschen an Reiz verliert.
Und zum Schluss als letztes kommt bei mir der Grand Canyon. Klar ist die Schlucht beeindruckend, aber im Vergleich zu den vorherigen kam er nicht ganz so spannend daher. Lag vielleicht auch daran, dass wir ihn am Ende der Canyon-Tage gesehen haben und schon ein bisschen mit „Steine gucken“ gesättigt waren.
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Ich bedanke mich an dieser Stelle auf jeden Fall für das Lesen und hoffe die Eindrücke vom Steine gucken haben euch gefallen,
euer Coasterfreak91hallo:-)
 

iLLUMiNATi

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Hast du den Bewohner im Antelope Canyon nicht vor die Linse bekommen?
 

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SethAC

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Immer wenn ich sowas lese, freue ich mich noch ein bisschen mehr auf meine ersten Touren im Sommer. :D

Tolle Bilder, sehr beeindruckend!
 
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