[h=1]Wouter Dekkers will „Luft nach oben“[/h] 20.06.2012 | 20:12 Uhr
Wouter Dekkers gehr von einer Höhe von 45 Metern für die neue Achterbahn aus. Foto: Franz Naskrent / WAZ FotoPool
Kirchhellen. Wouter Dekkers, Geschäftsführer des Movie Parkes, stellte gestern auf WAZ-Anfrage noch einmal klar. „Wir haben beim Antrag zur Änderung des Bebauungsplans eine Höhe von 60 Metern beantragt. Da wir die Achterbahn noch nicht in Auftrag gegeben haben, wissen wir momentan noch nicht die genaue Höhe, die diese haben wird. Momentan gehen wir von einer Höhe von ungefähr 45 Metern aus. Den Bebauungsplan möchten wir auf 60 Meter ändern, um dann nicht im Zweifelsfall, wenn die Achterbahn doch 46 Meter hoch werden sollte, einen neuen Antrag stellen zu müssen.“
Hintergrund: In der Bezirksvertretung am Dienstag votierten zwar alle vier Fraktionen dafür, erneut eine Ausnahme von der Höhenbegrenzung für den Filmpark zu genehmigen. Doch CDU-Sprecherin Doro-thée Askemper sah einen Widerspruch bei der geplanten Höhe der neuen Achterbahn von 45 Metern und der Ausnahmegenehmigung von 60 Metern. „Wir wollen nicht, dass über die 45 Meter hinaus noch vielleicht blinkende Werbung aufgebaut wird und bis nach Feldhausen zu sehen ist.“
Zuvor indes hatte schon Ursula Dickmann vom Planungsamt festgestellt, „dass Werbeanlagen nur unter 18 Metern genehmigt werden.“ Und für die Achterbahn selbst sei, so der Technische Beigeordnete Norbert Höving, „im Verfahren festgelegt, dass dort kein Bollwerk wie die neue Wotan-Holzachterbahn im Europa-Park entstehen wird.“ Vielmehr sei von einer schlanken, transparenten Konstruktion auszugehen.
Dann mal ein Lob von Dorothée Askemper für die Verwaltung. Sie würdigte die „Supersparvariante“ von 40 000 € für den Ausbau der Clemens-Hofbauer-Straße. In einer ersten Planung war ein wesentlich höherer Betrag im Gespräch. Doch diese Ausbauvariante sei auf aufgrund der klammen Haushaltslage nicht mehr zu realisieren, gab die Verwaltung zu. Gute Nachrichten auch für die Anlieger: Sie werden nicht zur Kasse gebeten und noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau begonnen werden – sofern die Fördergelder von der Bezirksregierung Münster genehmigt werden.
Auf die Fördergelder aus Münster kommt es ebenfalls an, wann der Startschuss für die Erweiterung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Grafenwald erfolgt. Doch Dieter Giebelstein (Zentrale Gebäudewirtschaft) ist überzeugt, „dass wir eine ordentliche Finanzierung hinbekommen.“