• Willkommen im Coasterfriends Forum!

2024 Neuheit: Voltron Nevera (neue Achterbahn im neuen Themenbereich Kroatien) @ Europa-Park

WaskostetdieWelt

First Rider
Mitglied seit
2024
Beiträge
38
Auch ich tendiere ganz klar zum Rocking Boat. Das Thema Rocking Boat wurde in der ersten Staffel vom Making off auch thematisiert.
Oh, wusste ich gar nicht. Aber dann ist es zumindest sehr wahrscheinlich. Mal schauen wie der weitere Ausbau des Themenbereichs aussehen wird und wie man das mit dem Traumatica Gelände verbindet. Hoffe nur, dass wir noch mehr Wasserelemente bekommen und auch die große Halle neben Voltron verkleidet wird, so wie der Turntable. Ein paar Ruinen auf dem hinteren Teil der Strecke würde die Bahn auch nochmal aufwerten. Zwar kann ich verstehen dass man gerade mit dem Standort Platz sparen wollte, nur die Zufahrtstraße, die Halle und auch den Backstagebereich auf der anderen Seite bei Mir zu sehen, finde ich nicht so schön. Aber mal abwarten....vllt kommt da noch mehr?
 

Peppy

Fastpass Besitzer
CLUBMEMBER
Mitglied seit
2022
Beiträge
737
Es wurde nicht gesagt, dass das da hin kommt, aber die waren am Testgelände, und diese Mariachi Band ist mit so einem Boot daher geschippert und hat dabei ihre Lieder geträllert. Es waren sehr viele easter eggs in dieser Serie, die sich hinterher bewahrheitet haben, daher gehe ich hier auch von aus.
 

mr_samuel_1992

CF Guru
CLUBMEMBER
Mitglied seit
2010
Beiträge
784
Gestern hatte ich das Glück Voltron drei Mal zu fahren. Ich saß 2x in der ersten Reihe rechts außen und 1x in der dritten Reihe rechts außen. Noch muss ich alles verarbeiten, aber was hängen bleibt ist auf jeden Fall folgendes:

1)
Mit Abstand der stimmigste und durchorganisierteste Wartebereich, in dem ich je war. Die Tesla Spulen auf der Decke mit dem genialen Soundtrack gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Habe immernoch Gänsehaut pur. Die Abfertigung und die Queueline sind der absolute Wahnsinn.

2)
Jede meiner drei Fahrten wurde anders wahrgenommen. Grundsätzlich fährt sich die Bahn für mich viel smoother als vermutet. In der ersten Reihe super smooth, in der dritten konnte ich die kritische bereits mehrfach diskutierten Punkte nachvollziehen, waren für mich aber absolut nicht störend. Wenn die Bahn warm gefahren ist: wow, was für eine immense Kraft da in mein Hirn reindonnert. Da kann ich nur sagen: Donnerwetter! Und trotzdem:

3)
Obwohl die Bahn für den ein oder anderen Recht extrem erscheinen mag: sie passt perfekt für das Portfolio im Europapark.

4)
Das Layout ist so gut durchdacht worden, als Gesamtkonzept eingebettet mit all den kleinen Überraschungen. Die große Stärke ist einfach das Gesamtpaket, welches unvergleichbar ist, und dennoch:

5)
Taron ist und bleibt meine Nummer 1 in Deutschland. Das ist einfach eine persönliche Wahrnehmung und ja, es ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, natürlich... Der zweite Launch bei Taron ist für mich das signifikante Element, welches bei mir den absoluten Wow-Effekt als Erlebnis generiert hat. Eine solche Erfahrung hatte ich bei Volton eben nicht. Jedoch glänzt Voltron mit ganz ganz ganz vielen Highlights, die für mich aber nicht "weltbewegend" sind. Das hier ist Meckern auf höchstem Niveau.


Was hier geschaffen wurde ist absolut klasse. Die Fährtlänge, die vielen kleinen Überraschungen, die Queueline, der Soundtrack, man, was man hier alles richtig gemacht hat, absolut wow!!! Ich kann absolut jeden verstehen, der jetzt eine neue Lieblingsachterbahn hat. Lieber Europapark, vielen Dank für die atemberaubende Erfahrung. Ihr habt euch für diese Bahn so viele gute Gedanken gemacht und habt so vieles sensationell umgesetzt. Bravo!
 

owly

Airtime König
Mitglied seit
2015
Beiträge
429
Zur Fahrt selber schreib ich jetzt nichts mehr, das meiste wurde schon geschrieben.

Ich fand es bei meinen Besuchen die letzten Tage wirklich sehr auffällig, wie gut die Bahn von den Besuchern angenommen wird bzw was sie zu Eindrücke hinterlässt.

Während bei Wodan und Blue Fire zwischendurch nur 10 Minuten Wartezeit waren hielt sich Voltron sehr stabil bei 45(+). Lag auch an mehreren kleinen Störungen, die aber immer schnell behoben wurden.

Die Tesla Spulen live zu erleben hat mich und viele andere wirklich sehr fasziniert. Mein Bruder wollte mir zum Beispiel gar nicht glauben, dass das eben keine optische Täuschung bzw kein "künstlicher" Effekt sei. Wir haben die markante Tonabfolge auch wirklich im ganzen Park wieder und wieder hören können, weil andere Besucher ihre Handyaufnahmen abgespielt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Madflex

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.000
Voltron Review

Am Pfingstsonntag und -montag habe ich gemeinsam mit meinem jüngeren Sohn (8) den Europa Park besucht. Der Zeitraum an diesem Wochenende mit einem darauffolgenden Feiertag war natürlich nicht wirklich optimal aber der Junge hatte Geburtstag und der Besuch im Park war sein grösster Wunsch, den ich ihm natürlich gerne erfüllt habe und es war natürlich auch eine willkommene Gelegenheit mit Voltron zu fahren. Obwohl der Park erwartungsgemäss stark besucht war, hatten wir eine super Zeit.

Da wir zwei Tage im Park verbringen sollten, habe ich mich dagegen entschieden, nach der Parköffnung direkt mit der grossen Herde in den kroatischen Bereich zu stürmen. Stattdessen haben wir es ruhig angehen lassen und sind im vorderen Bereich erst mal ein paar kleinere Kiddierides gefahren. Im Wartebereich der Oldtimerfahrt konnte ich uns für Voltron eines der sehr begehrten Virtual Line Tickets für den frühen Nachmittag ergattern, was zusätzlich etwas Druck rausgenommen hat.

Die Zeit bis dahin nutzten wir, um den neu eröffneten Alpenexpress und die Tiroler Wildwasserbahn zu fahren und den über und um diese beiden Attraktionen herum entstandenen, neuen Abenteuertrail zu erkunden. Dieser hat vor allem meinem Sohn extrem gut gefallen. Insgesamt ist dieser schön umgesetzt und um einiges anspruchsvoller, als der Abenteuertrail in Deep in Africa im Phantasialand, der mir wiederum von der Gestaltung her besser gefällt.

Durch eine längere technische Störung Voltrons verschob sich unser Slot der Virtual Line um ein paar Stunden, so dass wir zunächst noch einige andere Attraktionen wie Atlantica SuperSplash, Wodan und Blue Fire im hinteren Teil des Parks gefahren sind. Das Feature finde ich sehr praktisch und ich finde das auch in der App gut gelöst.

Am späten Nachmittag standen wir dann schliesslich im schön gestalteten, kroatischen Themenbereich vor dem Eingang Voltrons. Mit Virtual Line Ticket betritt man über den linken Eingang direkt die Halle mit dem inneren Wartebereich und der Station und überspringt den äusseren Wartebereich, in dem wir später bei unseren Wiederholungsfahrten noch genug Zeit verbringen sollten und der auch durchaus einige schön gestaltete Details aufweist.

In der stimmig thematisierten Halle, in dessen Zentrum die Animatronic Nikolai Teslas steht, die auf deutsch, englisch und französisch immer wieder ein paar Statements von sich gibt, herrscht eine ganz besondere und einzigartige Stimmung, die einen guten Spannungsbogen zur bevorstehenden Fahrt spannt. Es pulsiert, wabert und blitzt und es gibt viel zu entdecken, so dass es für Besucher nicht langweilig wird und die Vorfreude auf den Coaster nur noch weiter gesteigert wird. Die Effekt-Show mit den Tesla-Spulen, die offensichtlich in unregelmässigen Abständen stattfindet, haben wir leider nur gehört aber nicht gesehen. Beim ersten Mal befanden wir uns im kurzen Gang zwischen Schliessfächern und Treppe und beim zweiten Mal kurz vor dem Eingang zur Halle. Schade aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das richtig richtig gut ist.

Das System mit den beidseitig zu öffnenden Schliessfächern kennt man bereits von FLY aus dem Phantasialand. Taschen und lose Gegenstände vor der Station abzugeben, zahlt sich sehr positiv auf die Abfertigung aus. Im Gegensatz zu FLY, wo durch die Enge immer auch ein Nadelöhr entsteht, hat man hier ausreichend Platz eingeplant. Statt Armbändern gibt es bei Voltron allerdings Karten im Scheckkarten-Format was möglicherweise nur eine vorübergehende Lösung ist. Im Gegensatz zu Armbändern ist das für Besucher ohne Taschen an der Hose doch recht unpraktisch und selbst mit Taschen besteht das Restrisiko, die Karte während der Fahrt zu verlieren.

Das Tempo der Abfertigung ist nicht nur deshalb hoch, weil die Fahrgäste keine Taschen mehr ablegen müssen, sondern auch weil die Züge zügig auf einem sich permanent bewegenden Förderband unter den Anweisungen der aufmerksamen Ride Ops zackig besetzt werden. Der Nachteil dieses Systems ist, dass man sich die Reihe nicht aussuchen kann und es mehr oder weniger Zufall ist, wo man sitzt. So haben wir es bei fünf Fahrten leider kein Mal in die vordere Reihe geschafft (Kärnan lässt grüssen) und ich sass auch immer nur auf den Aussensitzen, weil mein Sohn nur innen sitzen wollte.

Die Bügel der Züge senken sich hier automatisch, während die Abfertigung im wahrsten Sinne des Wortes wie am Fliessband erfolgt. Nach einer 90 Grad Linkskurve fährt der Zug in den ersten Launchabschnitt, wo durch LED Panels an der Decke noch einige visuelle Effekte erzeugt werden und noch eine lustige Überraschung auf die Fahrgäste wartet. Nach einigen Sekunden wird der Zug dann mit überraschend viel Power senkrecht in die erste Inversion gelauncht, an dessen Scheitelpunkt man das erste Mal Bekanntschaft mit schöner Hangtime macht und einen tollen Blick auf das Stationsdach und den Themenbereich werfen kann. Das liebe ich ja an langsam durchfahrenen Inversionen so.

Im Wartebereich fragte mich mein Sohn, ob Voltron einen vertikalen Looping hätte. Offiziell wird die erste Inversion zwar als Inside Top Hat gelistet aber tatsächlich kommt diese einem Looping vom Prinzip her doch irgendwie auch recht nahe.

Dem Inside Top Hat schliesst sich ein Corkscrew an, der vom Dach der Station herunter führt und der auf dem Aussenplatz mit reichlich Whip durchfahren wird. Eine Eigenschaft, die auf den Aussenplätzen fast schon charakteristisch für Voltron ist. Nach einem kleinen Airtime-Hump auf dem sich das erste Mal knackige Ejector Airtime entfaltet, fährt der Zug durch einen nach rechts führenden Immelmann, um anschliessend nach der Überfahrt eines Non-Inverting Immelmanns im LSM-Booster-Abschnitt Power für die Durchfahrt des dann folgenden Zero G-Stalls zu tanken.

Nähert man sich der Zero G-Stall, mutet das Element vom Zug aus betrachtet eher wie ein Dive-Loop an, weil die Schiene stärker nach unten geneigt ist und optisch deutlich kürzer zu sein scheint, als die Stalls von z.B. RMC. Umso erstaunlicher ist es, wie lange man hier Hangtime erlebt, die irgendwie auch im Widerspruch zu den Zero G im Namen des Elements steht. Denn wie schon erwähnt, erlebt der Fahrgast hier eher Hangtime als Schwerelosigkeit. Ich finde das aber keinesfalls schlecht, eher im Gegenteil. Das Element ist für mich eines der Highlights der Fahrt.

Nach einem Airtime-Hügel und der Durchfahrt einer S-Kurven-Kombination fährt der Zug durch einen Dive Loop, um dann recht unsanft abgebremst und in der folgenden Turntable-Sektion um 180 Grad gedreht zu werden. Trotz einiger LED-Panels mutet dieser Bereich im Vergleich zur Station thematisch etwas nackig an. Für das Gesamterlebnis wäre es sicherlich klasse, wenn dieser Bereich komplett eingehaust wäre.

Der Rückwärtslaunch in die Spike ist kurz aber überraschend intensiv. Etwas dass auch beim Launch aus der Station heraus schon aufgefallen ist, Mack hat wohl selber erkannt, dass ihre Launches etwas Luft nach oben hatten und hat Voltron deshalb jeweils zwei Reihen Stratoren spendiert, was sich definitiv und im wahrsten Sinne des Wortes intensiv auf das Fahrerlebnis auswirkt.

Die Spike oder. „Jr. Scorpion Tail“, wie Mack das Element getauft hat, ist zwar nicht sonderlich hoch und bietet auch nicht allzu stark ausgeprägte Airtime, wie die zuletzt mehrfach verbauten Spikes auf anderen Coastern, macht aber dennoch viel Spass und das Element zahlt noch mal positiv auf das extrem abwechslungsreiche Gesamtpaket ein, dass Voltron bietet. Der Vorwärtslaunch nach der Spike bringt den Zug auf das nötige Tempo, um den anschliessenden Top Hat zu überfahren. Diesen fand ich tatsächlich eher enttäuschend, weil das Element nur ganz leichte Floating Airtime bietet und die anschliessende Abfahrt auch in der letzten Reihe nicht wirklich intensiv ist.

Umso besser gefielen mir die dann folgenden zwei Airtime-Hügel, von denen der erste gerade überfahren wird und der zweite stark nach links aussen übergeneigt. Beide bieten knackige und auch die stärkste Ejector-Airtime der gesamten Fahrt. Die folgende Blockbremse neben dem Kirchturm killt glücklicherweise kaum Momentum. Die Ausfahrt aus dieser ist in meinen Augen einer der wenigen Schwachpunkte im Layout der Bahn. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass diese viel weiter nach unten geneigt erfolgt und auch damit gerechnet aber das ist neben dem Top Hat, der mich nicht so überzeugen konnte, nur eine absolute Kleinigkeit.

Das Finale der Fahrt ist dann von hohen positiven G-Kräften geprägt. Nach einem Corkscrew folgen zwei Kurvenkombinationen in denen man ordentlich in den Sitz gedrückt wird und es nach ein paar Fahrten auch schon mal in den Beinen kribbeln kann. Nach einem letzten Corkscrew und einem letzten Bunnyhop, kommt der Zug in der Schlussbremse zum Stehen.

WOW! Was für eine tolle, intensive und abwechslungsreiche Achterbahn Voltron doch geworden ist. Da die Schlussbremse oberhalb des äusseren Wartebereichs verläuft, bekommt man anhand der enthusiastischen Reaktionen der Fahrgäste mit, wie gut die Bahn bei allen ankommt. Auch ich habe nach jeder Fahrt geklatscht.

Ja, der Europa Park hat jetzt eine High Thrill Attraktion im Angebot. Das hätte man sich bis vor Kurzem nicht wirklich träumen lassen, nachdem auch von Seiten des Parks immer wieder betont wurde, dass man Attraktionen für die ganze Familie bauen möchte und und es hat ja auch fast 50 Jahre seit der Gründung des Parks gedauert, bis man sich von diesem Mantra verabschiedet hat. Zum Glück kann man da nur sagen. Das Attraktionsangebot des Parks wurde damit ungemein bereichert.

Fazit und Kritik

Voltron ist eine sehr gute und vor allem extrem abwechslungsreiche Achterbahn, die ich in meinem Ranking international in der Top 10 sehe. Perfekt ist die Bahn in meinen Augen aber nicht (was eigentlich keine Achterbahn wirklich ist) und das ist vor allem den Fahreigenschaften geschuldet, die - egal auf welchem Zug - mir insgesamt zu ruppig (damit meine ich nicht ruckelig) sind. Bei manchen Transitions habe ich das Gefühl, dass die Übergänge zwischen den Elementen dynamischer sein könnten. Das Pacing der Bahn stimmt eigentlich aber es fühlt sich nicht immer so an. Man wird hier manchmal doch ganz schön hin und hergerissen. Das ist zwar intensiv aber nicht so sehr mein Ding. Hin und wieder musste ich sogar an Gerstlauer denken, bei denen das bei eigentlich allen ihrer Infinity Coaster charakteristisch ist. Besonders aufgefallen ist mir das vor allem auf der linken Seite des Zuges.
Müsste ich Voltron mit anderen Achterbahnen vergleichen, käme mir wohl als erstes Taiga von Intamin in den Sinn. Die Bahnen haben durchaus einen vergleichbaren Charakter und in dem Vergleich fährt sich Taiga deutlich dynamischer. Ich muss aber auch noch mal explizit erwähnen, dass ich nur auf den Aussensitzen gefahren bin und mein Eindruck möglicherweise ein anderer wäre, wenn ich Voltron auch auf den Innenplätzen gefahren wäre.

Vor der Fahrt habe ich oft gelesen, dass Voltron sich vor allem auf den Aussenplätzen ziemlich ruckelig fährt. Nach unseren ersten drei Fahrten konnte ich das überhaupt nicht bestätigen. Leider haben wir dann aber auf unseren beiden letzten Fahrten offenbar diesen einen „faulen“ Zug erwischt und leider wirkt sich das Fahrverhalten diese Zuges sehr stark auf das Gesamterlebnis aus. Selbst auf dem Innensitz ist das meinem Sohn das schon während der Fahrt aufgefallen.

Egal woran es liegt, dass sich die Fahreigenschaften der Züge so stark unterscheiden. Ob nun unterschiedliche Rollen oder Gummimischungen oder irgendwelche anderen, konstruktionsbedingten Abweichungen. Das sollte einfach nicht sein, dass man auf ein und derselben Bahn ein so unterschiedliches Fahrerlebnis haben kann. Wenn man als Besucher nur eine Fahrt auf der Bahn macht und dann ausgerechnet diesen Zug erwischt, wird man die Bahn wohl in ganz anderer Erinnerung haben, als wenn man in einem der normal laufenden Züge gefahren wäre.

Die Gestaltung des Bereichs ist wirklich gelungen und der Wartebereich ist weltklasse. Seltsam finde ich, dass ich bisher noch nie von einem Rookburgh-Vergleich gehört und gelesen habe, der sich aber stellenweise förmlich aufdrängt. Dieser Retro-Industrial-Charme ist bei Voltron zwar nicht so ausgeprägt aber eben doch erkennbar und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Europa Park hier vom Phantasialand hat inspirieren lassen. Ich finde das auch vollkommen legitim, wenn sich Freizeitparks gegenseitig beflügeln.

Wenn man mal vom maximal immersiven und toll gestalteten Themenbereich Rookburghs absieht, so hat der Europa Park beim Wartebereich Voltrons das deutlich bessere Ergebnis abgeliefert und auch beim Storytelling ist der Europa Park dem Phantasialand immer schon weit voraus.
 

Maverick81

Airtime König
Mitglied seit
2011
Beiträge
392
Gut geschriebenes Review!

Ich war über Pfingsten auch vor Ort und bin mittlerweile auf über 30 Fahrten Voltron gekommen.

Für mich ist sie keine Top10-Bahn, hauptsächlich aufgrund der Fahreigenschaften und auch der bereits erwähnten ruppigen Transitions.

Ich mache einen Top-Coaster tatsächlich schon auch am Fahrverhalten fest. Ich möchte auf meinen Lieblingsbahnen definitiv Dauerfahrten absolvieren und am liebsten sitzen bleiben. Das Gefühl hab ich bei Voltron nur bedingt, und zwar meist nur wenn ich einen ruhigen Zug und einen Mittelplatz erwische.

Rmc bzw Intamin packen es doch auch, intensive Elemente mit smoothness zu verbinden, da hat Mack bzw Voltron noch Nachholbedarf, just my 2 cents.

Trotzdem habe ich auf Voltron meinen Spaß und finde das Gesamtkonzept beeindruckend, definitiv eine klasse Bereicherung für den Park, die mich jetzt noch öfter als vorher nach Rust zieht.
 

X-Force

Airtime König
CLUBMEMBER
Mitglied seit
2015
Beiträge
43
Rmc bzw Intamin packen es doch auch, intensive Elemente mit smoothness zu verbinden, da hat Mack bzw Voltron noch Nachholbedarf, just my 2 cents.
Wenn du den Vergleich zu Intamin oder RMC ansprichst, fahr mal einen Intamin Coaster mit 4 Sitzreihen nebeneinander. Gibt’s ja nicht so viele. Aber z.B. Hyperion im Energylandia hatte bei meinen Fahrten im letzte Jahr auch ganz schön geruckelt auf der Außenposition.

Aber ja, Voltron ist trotzdem nochmal ne andere Nummer. Aber sie sind ja dabei es zu verbessern.
 

Maverick81

Airtime König
Mitglied seit
2011
Beiträge
392
Stimm ich dir zu. Hyperion ist auf den äußeren Sitzen gerade hinten auch etwas rough, Skyrush ebenfalls, von Furiuos Baco will ich gar nicht erst anfangen 😜

Bei Skyrush und Hyperion empfand ich das Rütteln aber persönlich weniger störend als bei Voltron. Ja, vermutlich sind die etwas unschönen Fahreigenschaften der 4er-Sitzkonstellation und der frei schwingenden Sitze bei Voltron geschuldet. Genau deshalb sind für mich auch B&M Wingcoaster sowie Skyrush und Furiuos Baco genauso wenig in meiner Top10 - Liste zu finden.

Ich drücke Mack die Daumen, dass sie die Fahreigenschaften verbessern bzw langfristig halten können.
 

Sushi

Airtime König
CLUBMEMBER
Mitglied seit
2023
Beiträge
82
Wenn man bei einem Mercedes links und rechts einen Sitz anschweißen würde darf man sich nicht über das Fahrgefühl des Autos beschweren.
 

Madflex

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.000
Wenn du den Vergleich zu Intamin oder RMC ansprichst, fahr mal einen Intamin Coaster mit 4 Sitzreihen nebeneinander. Gibt’s ja nicht so viele. Aber z.B. Hyperion im Energylandia hatte bei meinen Fahrten im letzte Jahr auch ganz schön geruckelt auf der Außenposition.

Aber ja, Voltron ist trotzdem nochmal ne andere Nummer. Aber sie sind ja dabei es zu verbessern.
Ja klar. Hyperion wäre in der Tat so ein Kandidat, auf den das auf den Aussenplätzen zutrifft und Furious Baco grenzt aussen an Körperverletzung.
 

firefly

First Rider
Mitglied seit
2023
Beiträge
42
Kurz Off:
Furious Baco scheint aber trotzdem beliebt? Oder täuschen da die oft sehr langen Wartezeiten?
 
Oben