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Liebe Leute,
ich habe mir überlegt, nach längerer Zeit ein paar Berichte - oder eher "Berichtchen" - zu schreiben.
Allzu ausführlich werden diese nicht ausfallen. Dafür wird aber mehr als nur dieser eine folgen in den kommenden Wochen.
Hintergrund ist, dass diesen Sommer für mich der ein oder andere Freizeitpark ansteht, der hier in der Berichte-Sektion bisher wenig oder gar nicht repräsentiert ist.
Nachdem dieses Jahr schon so einige Urlaubstage verbrannt wurden mit Reisen nach China und zur grandiosen CF-Japan-Tour, muss die Lust nach neuen Freizeitparks mit möglichst wenig Zeitaufwand erfüllt werden. Also bleiben nur die Wochenenden.
Speziell für vergangenes Wochenende um den 21.06. hatte ich diverse Ideen, die mal näher und mal ferner lagen. Letztendlich war es ein Abwägen aus Preis, Flugzeiten, Komfort vor Ort (entspannt mit Uber/Taxi machbar?) und bestenfalls neuem Länderpunkt. Ich muss zugeben, dass insbesondere letzteres stark in meine Gewichtung reingefallen ist. Achterbahn fahren in neuen Ländern ist einfach immer cool!
Der Preis war auch 10 Tage vor dem Wochenende sehr passabel, und so wurde es Griechenland als Reiseziel.
Samstag früh ging es ab Berlin los. Ich breche eine Lanze für den Flughafen BER; ich fliege immer gerne von dort.
Der ein oder andere wird die zufällige Sitzplatzzuteilung von Ryanair kennen. Oft wird man auf den Mittelsitz gesetzt und meist weit weg von seinen Leuten.
In dem Fall hier hab ich auf beiden Strecken kurz nach Öffnung des CheckIn Fensters für die Flüge eingecheckt, und jeweils Fensterplatz in Reihe 2 bzw. 4 zugeteilt bekommen.
Das widerspricht sämtlichen bisherigen Theorien, bei den Billigfliegern den Check In für gute Plätze eher spät durchzuführen...
In Thessaloniki gelandet, nahm ich den öffentlichen Linienbus, der etwa 45-60 Minuten in die City braucht.
Da das begehrte Ziel der Reise erst in den Abendstunden seine Tore öffnet, hatte ich genügend Zeit.
Bin zwei Stunden durch die City spaziert, habe ein paar Points of Interests von Tripadvisor abgeklappert und hielt es dann für die beste Idee, mich einfach in die Sonne ans Meer zu pflanzen. Es war auch optimal vom Wetter her; mit 30 Grad für Griechenland nicht zu heiß und vor allem mit Wind.
Dies hier ist das Römische Forum direkt in der Innenstadt. Man kann es mit dem angrenzenden Museum besichtigen.
Es gibt zwar keinen Strand im Umkreis der City, aber die ein oder andere ruhige Ecke direkt am Wasser.
Pünktlich um 17 Uhr setzte ich mich ins Taxi, um den Magic Park zu besuchen.
Mein Reiseziel liegt etwas abseits der Innenstadt, ist aber dank eines Shopping Centers in direkter Nachbarschaft eine sehr belebte Ecke.
Vor Ort zahlt man 14€ Eintritt und kann damit alle Attraktionen unbegrenzt fahren. Der Preis geht für das gebotene in Ordnung. Von Kleinkindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen findet eigentlich jeder irgendwelche Rides, die ansprechend sind.
Ich denke, es ist wichtig einen solchen Park mit der richtigen Erwartungshaltung zu besuchen. Dass es abgeranzte und ungepflegte Ecken gibt, möchte ich zwar einmal erwähnen, hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan.
Der Sinn dieses Ausflugs nach Griechenland besteht selbstverständlich darin, mit den beiden Achterbahnen zu fahren.
Als erstes wurde zielgerichtet der Big Apple mit dem Namen "Bruco Mela" angesteuert. Hier gab es direkt einen entspannten Zen Ride für mich verbunden mit der Gewissheit, dass der Länderpunkt hiermit gefallen ist und sich der Trip somit gelohnt hat. Nice! Zur Belohnung hat mich der Ride Op gleich mal 5 Runden fahren lassen.
Der zweite Coaster des Parks ist ein Zyklon vom Hersteller S.D.C. . Dieser fuhr sich butterweich! Schöne Bahn, nichts zu bemängeln.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass im Magic Park von 2003 bis 2008 ein Schwarzkopf Katapult beheimatet war. Wenn dies heute noch so wäre, würde der Park in Fankreisen mit Sicherheit eine andere Bekanntheit haben.
Kleiner Rundgang durch den Park
Begrüßt wird man direkt von dem Kollegen hier
Ob Brucomela, Wurm, Caterpillar, La Pomme ... Liebe für diesen Coastertyp
Direkt neben dem Wurm stand eine Geisterbahn. Das lasse ich mir doch nicht entgehen.
Die Fahrt ging voll in Ordnung. Die meisten Effekte funktionierten - von innen eine solide Kirmes Geisterbahn.
Flat Rides gab es gleich mehrere; so wie diese Mischung aus Break Dance und Polyp.
Auch Spongebob Fans kommen hier voll auf ihre Kosten
Und noch eine Achterbahn, find ich super
Vielleicht das heimliche Highlight: Ein ausgewachsener Log Flume inmitten des Parks.
Auch mit einem Booster kann man hier fahren. Aussicht ist nicht verkehrt oder?
Ein letzter Blick auf Dumbo und das Riesenrad, bevor ich den Park wieder verlasse.
Abends bei einem Bierchen zum Sonnenuntergang beantwortet sich die Frage von ganz allein:
Ja, der Ausflug hat sich gelohnt.
Der Rest ist schnell erzählt. Eine Nacht habe ich noch in einem Hotel in Meeresnähe verbracht und mich am nächsten Morgen fix auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Um 12 Uhr saß ich schon wieder in Berlin in einem Burger King und habe mich daran erfreut, dass das Wochenende trotz des Erlebten noch nicht mal vorbei ist.
Bis zum nächsten Bericht in ein paar Wochen, oder alternativ bis zur Tripsdrill-CF-Feier in 12 Tagen.
Tom
ich habe mir überlegt, nach längerer Zeit ein paar Berichte - oder eher "Berichtchen" - zu schreiben.
Allzu ausführlich werden diese nicht ausfallen. Dafür wird aber mehr als nur dieser eine folgen in den kommenden Wochen.
Hintergrund ist, dass diesen Sommer für mich der ein oder andere Freizeitpark ansteht, der hier in der Berichte-Sektion bisher wenig oder gar nicht repräsentiert ist.
Nachdem dieses Jahr schon so einige Urlaubstage verbrannt wurden mit Reisen nach China und zur grandiosen CF-Japan-Tour, muss die Lust nach neuen Freizeitparks mit möglichst wenig Zeitaufwand erfüllt werden. Also bleiben nur die Wochenenden.
Speziell für vergangenes Wochenende um den 21.06. hatte ich diverse Ideen, die mal näher und mal ferner lagen. Letztendlich war es ein Abwägen aus Preis, Flugzeiten, Komfort vor Ort (entspannt mit Uber/Taxi machbar?) und bestenfalls neuem Länderpunkt. Ich muss zugeben, dass insbesondere letzteres stark in meine Gewichtung reingefallen ist. Achterbahn fahren in neuen Ländern ist einfach immer cool!
Der Preis war auch 10 Tage vor dem Wochenende sehr passabel, und so wurde es Griechenland als Reiseziel.
Samstag früh ging es ab Berlin los. Ich breche eine Lanze für den Flughafen BER; ich fliege immer gerne von dort.
Der ein oder andere wird die zufällige Sitzplatzzuteilung von Ryanair kennen. Oft wird man auf den Mittelsitz gesetzt und meist weit weg von seinen Leuten.
In dem Fall hier hab ich auf beiden Strecken kurz nach Öffnung des CheckIn Fensters für die Flüge eingecheckt, und jeweils Fensterplatz in Reihe 2 bzw. 4 zugeteilt bekommen.
Das widerspricht sämtlichen bisherigen Theorien, bei den Billigfliegern den Check In für gute Plätze eher spät durchzuführen...
In Thessaloniki gelandet, nahm ich den öffentlichen Linienbus, der etwa 45-60 Minuten in die City braucht.
Da das begehrte Ziel der Reise erst in den Abendstunden seine Tore öffnet, hatte ich genügend Zeit.
Bin zwei Stunden durch die City spaziert, habe ein paar Points of Interests von Tripadvisor abgeklappert und hielt es dann für die beste Idee, mich einfach in die Sonne ans Meer zu pflanzen. Es war auch optimal vom Wetter her; mit 30 Grad für Griechenland nicht zu heiß und vor allem mit Wind.
Dies hier ist das Römische Forum direkt in der Innenstadt. Man kann es mit dem angrenzenden Museum besichtigen.
Es gibt zwar keinen Strand im Umkreis der City, aber die ein oder andere ruhige Ecke direkt am Wasser.
Pünktlich um 17 Uhr setzte ich mich ins Taxi, um den Magic Park zu besuchen.
Mein Reiseziel liegt etwas abseits der Innenstadt, ist aber dank eines Shopping Centers in direkter Nachbarschaft eine sehr belebte Ecke.
Vor Ort zahlt man 14€ Eintritt und kann damit alle Attraktionen unbegrenzt fahren. Der Preis geht für das gebotene in Ordnung. Von Kleinkindern über Jugendliche bis zu Erwachsenen findet eigentlich jeder irgendwelche Rides, die ansprechend sind.
Ich denke, es ist wichtig einen solchen Park mit der richtigen Erwartungshaltung zu besuchen. Dass es abgeranzte und ungepflegte Ecken gibt, möchte ich zwar einmal erwähnen, hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan.
Der Sinn dieses Ausflugs nach Griechenland besteht selbstverständlich darin, mit den beiden Achterbahnen zu fahren.
Als erstes wurde zielgerichtet der Big Apple mit dem Namen "Bruco Mela" angesteuert. Hier gab es direkt einen entspannten Zen Ride für mich verbunden mit der Gewissheit, dass der Länderpunkt hiermit gefallen ist und sich der Trip somit gelohnt hat. Nice! Zur Belohnung hat mich der Ride Op gleich mal 5 Runden fahren lassen.
Der zweite Coaster des Parks ist ein Zyklon vom Hersteller S.D.C. . Dieser fuhr sich butterweich! Schöne Bahn, nichts zu bemängeln.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass im Magic Park von 2003 bis 2008 ein Schwarzkopf Katapult beheimatet war. Wenn dies heute noch so wäre, würde der Park in Fankreisen mit Sicherheit eine andere Bekanntheit haben.
Kleiner Rundgang durch den Park
Begrüßt wird man direkt von dem Kollegen hier
Ob Brucomela, Wurm, Caterpillar, La Pomme ... Liebe für diesen Coastertyp
Direkt neben dem Wurm stand eine Geisterbahn. Das lasse ich mir doch nicht entgehen.
Die Fahrt ging voll in Ordnung. Die meisten Effekte funktionierten - von innen eine solide Kirmes Geisterbahn.
Flat Rides gab es gleich mehrere; so wie diese Mischung aus Break Dance und Polyp.
Auch Spongebob Fans kommen hier voll auf ihre Kosten
Und noch eine Achterbahn, find ich super
Vielleicht das heimliche Highlight: Ein ausgewachsener Log Flume inmitten des Parks.
Auch mit einem Booster kann man hier fahren. Aussicht ist nicht verkehrt oder?
Ein letzter Blick auf Dumbo und das Riesenrad, bevor ich den Park wieder verlasse.
Abends bei einem Bierchen zum Sonnenuntergang beantwortet sich die Frage von ganz allein:
Ja, der Ausflug hat sich gelohnt.
Der Rest ist schnell erzählt. Eine Nacht habe ich noch in einem Hotel in Meeresnähe verbracht und mich am nächsten Morgen fix auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Um 12 Uhr saß ich schon wieder in Berlin in einem Burger King und habe mich daran erfreut, dass das Wochenende trotz des Erlebten noch nicht mal vorbei ist.
Bis zum nächsten Bericht in ein paar Wochen, oder alternativ bis zur Tripsdrill-CF-Feier in 12 Tagen.
Tom
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