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-> Teil 1: Magic Park Thessaloniki 

Liebe Leute,
diesen Sommer steht für mich der ein oder andere Freizeitpark an, der hier in der Berichte-Sektion bisher wenig oder gar nicht repräsentiert ist.
Deshalb schreibe ich gerne ein paar Worte zu diesen Reisezielen. In diesem Fall bringe ich jedoch kein Licht ins völlig Unbekannte, schließlich bewegte ich mich auf den Spuren der CF Mystery Tour vor einigen Jahren.
Bereits vor einigen Monaten wurde dieser Ausflug hier fixiert. Mit regelmäßiger Preissuche „Ziel offen“ ab Berlin bot sich Bukarest förmlich an. Neue Länder besuchen ist immer spannend und wenn dann noch ein paar Achterbahnen dort stehen, kann es nur gut werden, erst recht wenn mit @Dominik N. ein sympathischer Sportsfreund dem Ausflug beiwohnt.
Mit einem Urlaubstag als Opfer, machten wir uns Donnerstag Abend auf den Weg zum Flughafen und erlebten einen unspektakulären 2h-Flug in die rumänische Hauptstadt.
Nicht weit weg vom Flughafen buchten wir uns das Ibis Styles, welches ich aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnis empfehlen kann. Wenn man in Bukarest drei Freizeitparks in wenigen Stunden besuchen möchte: Als Transportmittel in Bukarest funktionierten Uber und Bolt hervorragend. Eine Fahrt quer durch die Stadt ist p.P. nicht teurer als ein ÖPNV-Einzelticket in Berlin.
Wir tauschen Deutsches Regenwetter gegen Rumänische Sonne. Läuft.
Als ersten Programmpunkt steuerten wir den Miramagica Park im Norden von Bukarest an. Dieser befindet sich in einem riesigen Stadtpark, deren Durchquerung gut und gerne eine halbe Stunde dauert. Zum Glück hatten wir gleich den richtigen Eingang genommen und waren nach wenigen Minuten im Vergnügungsareal angekommen. Da wir nicht zum Spaß hier sind sondern wegen des Credits (Späßchen
), wurde auf dem menschenleeren Areal nach einem Mitarbeiter gesucht, der uns den Wacky Worm anschmeißt. Dies war schnell erfolgreich und dank Pay-per-Ride war es für uns ein ebenso günstiger wie kurzer Freizeitpark Besuch.
Denn: Der Park ist unfassbar winzig. Im Wesentlichen umfasst das Angebot neben dem Riesenrad noch einen Autoscooter und einen Scheibenwischer.
Beim Verlassen des Stadtparks kamen wir zufällig an einer der Hauptsehenswürdigkeiten von Bukarest an, nämlich dem Triumphbogen. Dieser wurde nach dem Vorbild des Pariser Bauwerks errichtet – sogar den mehrspurigen Kreisverkehr findet man hier vor wie beim Original. Da wir so gut in der Zeit lagen, haben wir uns spontan Tickets für eine Besichtigung mitsamt Aussicht über Bukarest gekauft. Kann man schon machen.
Winziger Park, aber cool anmutende Frontalansicht
Brucomela
Erste Reihe und Letzte Reihe ... für die volle Experience!
Ah, und außer dem Scheibenwischer gibt's auch einen Disney Ride, den ich nicht unterschlagen will.
Der angesprochene Triumphbogen
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser zweites Ziel des Tages namens Parcul Lacul Tei. Dieser „Freizeitpark“ ist etwas skurril. Wieder in einem grünen Stadtpark gelegen, stehen hier nebst einem großen Riesenrad ein paar einzelne Rides separat platziert. So steht hier z.B. eine gar nicht so kleine Geisterbahn, deren Halle im näheren Umkreis nichts hat außer Bäume und Spazierwege. Selbst die nächste (geöffnete) Ticketbude ist mehr als 500m entfernt. Zudem war die Tür zur Geisterbahn-Halle geöffnet und wir konnten reinspazieren, fanden jedoch weit und breit keinen Mitarbeiter. An der besagten Ticketbude haben wir später nochmal gefragt ob die Geisterbahn fährt, woraufhin ein Mitarbeiter hingeschickt wurde und wir in den Genuss des Gruselns kamen. Insgesamt war das eine okaye Geisterbahn – ich würde sagen oberes deutsches Kirmes-Niveau.
Warum rede ich eigentlich so viel über die Geisterbahn?
Die Achterbahn hatte geschlossen an unserem Besuchstag. Mensch, das ist tatsächlich ärgerlich, handelt es sich hier doch um die größte Achterbahn weit und breit. Die Familienachterbahn „Balaurul 7 Capete“ vom italienischen Hersteller Preston & Barbieri weist stolze 21 Meter auf und sieht optisch nach einem spaßigen Erlebnis aus. Schade drum, aber passiert. Ich stand dieses Jahr schon vor geschlossener Dinoconda in China – da sind solche Geschichten hier zu verschmerzen.
Nanu, scheint offen? In der Geisterbahn drinnen fanden wir zunächst niemanden außer der fahrbereiten Gondel
Ein paar Minuten später konnten wir sie doch noch testen
Ich will damit fahren
Echt schade drum. Anlage sah eigentlich fahrbereit aus. Züge waren in der Station und Liftkette sah auch frisch glänzend/gefettet aus.
Im Süden von Bukarest liegt der dritte Park: Orășelul Copiilor. Dieser ist mit Abstand der größte der drei Freizeitparks. Bemerkbar macht sich dies nicht nur durch zwei Achterbahnen, sondern auch durch einige Flatrides von „Familientauglich“ bis „Thrill“. Auch hier wird jede Fahrt einzeln bezahlt. Ticketbuden waren zwar existent, in der Realität wurden aber direkt dem Ride Operator Rumänischer-Leu-Scheine in die Hand gedrückt. In diesem Park war wir ebenfalls nicht allzu lange, wobei wir auf dem Zyklon Coaster die spaßigste Achterbahnfahrt des Tages genossen.
Die restlichen Stunden des Tages nutzten wir zunächst für ein Mini-Sightseeing. Ich denke, Bukarest ist im Vergleich zu anderen osteuropäischen Städten eher weniger auf dem Radar deutscher Touristen. Uns hat der Rundgang durch die Stadt gefallen, vielleicht auch gerade weil wir selten das Gefühl hatten von Touris umgeben zu sein. Extra für eine Stadtbesichtigung hinfliegen würde ich aber nicht. Falls jemand doch hinfliegt, habe ich für den Abendausklang noch einen Tipp: In der Bar „Closer to the moon“ kann man nicht nur gut essen, sondern hat dank Rooftop-Terasse einen tollen Blick über Bukarest.
Damit ging ein sehr runder Tag für uns zuende.
Schon der zweite Disney-Park heute
Wir lieben Theming
Coaster #1
Coaster #2
Kenner fotografieren Coaster im Liegen
Das hier ist immerhin die größte orthodoxe Kirche der Welt
Das Parlamentsgebäude im Hintergrund ist gemäß Oberfläche das zweitgrößte Gebäude der Welt, gleich nach dem Pentagon.
Hier und da hat Bukarest echt nette Ecken
Bin Hefeweizen Sympathisant, in einer Rooftop Bar erst recht.
Der Wecker klingelte am Samstag früh morgens in Bukarest und offerierte uns noch gute 48 Stunden bis zum Start der Arbeitswoche. Diese Stunden wurde mal sowas von genutzt!
Der Flieger brachte uns nicht zurück nach Berlin, sondern nach Wien. Es bot sich die passende Gelegenheit, das brandneue Mackprodukt im Wiener Prater zu testen. Mit dem Wochenende verbunden war auch mein längst überfälliger Erstbesuch im Familypark Neusiedlersee sowie eine mehrfache Würdigung der Wiener Küche. Bei allerbestem Wetter waren das perfekte zwei Tage in und um Wien. Bis Sonntagabend konnten wir voll durchziehen, ehe uns der Nachtzug Wien-Prag-Berlin der ÖBB pünktlich am Montagmorgen im Büro absetzte.
Die Biberburg im Familypark fand ich klasse. So eine spaßige wie technisch tolle Anlage.
Machen wir es kurz: Wiener Looping > Helios > Dynamite > Lost Gravity
Wir schafften es sogar noch, an dem Sonntag Nachmittag das Testspiel Rapid Wien - Union Berlin anzusehen.
Dass die anwesende Ultraszene von Union Berlin später auch irgendwie nach Berlin musste, hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht auf dem Schirm.
Es kommt wie es kommen musste, und wir hatten im Nachtzug nur Fans um uns rum, welche die Nacht zum Tag machten.
Weder Grenzpolizei noch Ticketkontrolleur trauten sich durch unseren Waggon- ich denke das sagt alles aus.
Im letzten Bericht hatte ich drei solcher Reports über sommerliche Wochendtrips angekündigt. Es werden sogar 4. Und beim nächsten Reiseziel waren noch weniger Achterbahnfahrer als in Rumänien.
Ihr hört von mir.
Tom
Liebe Leute,
diesen Sommer steht für mich der ein oder andere Freizeitpark an, der hier in der Berichte-Sektion bisher wenig oder gar nicht repräsentiert ist.
Deshalb schreibe ich gerne ein paar Worte zu diesen Reisezielen. In diesem Fall bringe ich jedoch kein Licht ins völlig Unbekannte, schließlich bewegte ich mich auf den Spuren der CF Mystery Tour vor einigen Jahren.
Bereits vor einigen Monaten wurde dieser Ausflug hier fixiert. Mit regelmäßiger Preissuche „Ziel offen“ ab Berlin bot sich Bukarest förmlich an. Neue Länder besuchen ist immer spannend und wenn dann noch ein paar Achterbahnen dort stehen, kann es nur gut werden, erst recht wenn mit @Dominik N. ein sympathischer Sportsfreund dem Ausflug beiwohnt.
Mit einem Urlaubstag als Opfer, machten wir uns Donnerstag Abend auf den Weg zum Flughafen und erlebten einen unspektakulären 2h-Flug in die rumänische Hauptstadt.
Nicht weit weg vom Flughafen buchten wir uns das Ibis Styles, welches ich aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnis empfehlen kann. Wenn man in Bukarest drei Freizeitparks in wenigen Stunden besuchen möchte: Als Transportmittel in Bukarest funktionierten Uber und Bolt hervorragend. Eine Fahrt quer durch die Stadt ist p.P. nicht teurer als ein ÖPNV-Einzelticket in Berlin.
Wir tauschen Deutsches Regenwetter gegen Rumänische Sonne. Läuft.
Als ersten Programmpunkt steuerten wir den Miramagica Park im Norden von Bukarest an. Dieser befindet sich in einem riesigen Stadtpark, deren Durchquerung gut und gerne eine halbe Stunde dauert. Zum Glück hatten wir gleich den richtigen Eingang genommen und waren nach wenigen Minuten im Vergnügungsareal angekommen. Da wir nicht zum Spaß hier sind sondern wegen des Credits (Späßchen
Denn: Der Park ist unfassbar winzig. Im Wesentlichen umfasst das Angebot neben dem Riesenrad noch einen Autoscooter und einen Scheibenwischer.
Beim Verlassen des Stadtparks kamen wir zufällig an einer der Hauptsehenswürdigkeiten von Bukarest an, nämlich dem Triumphbogen. Dieser wurde nach dem Vorbild des Pariser Bauwerks errichtet – sogar den mehrspurigen Kreisverkehr findet man hier vor wie beim Original. Da wir so gut in der Zeit lagen, haben wir uns spontan Tickets für eine Besichtigung mitsamt Aussicht über Bukarest gekauft. Kann man schon machen.
Winziger Park, aber cool anmutende Frontalansicht
Brucomela
Erste Reihe und Letzte Reihe ... für die volle Experience!
Ah, und außer dem Scheibenwischer gibt's auch einen Disney Ride, den ich nicht unterschlagen will.
Der angesprochene Triumphbogen
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser zweites Ziel des Tages namens Parcul Lacul Tei. Dieser „Freizeitpark“ ist etwas skurril. Wieder in einem grünen Stadtpark gelegen, stehen hier nebst einem großen Riesenrad ein paar einzelne Rides separat platziert. So steht hier z.B. eine gar nicht so kleine Geisterbahn, deren Halle im näheren Umkreis nichts hat außer Bäume und Spazierwege. Selbst die nächste (geöffnete) Ticketbude ist mehr als 500m entfernt. Zudem war die Tür zur Geisterbahn-Halle geöffnet und wir konnten reinspazieren, fanden jedoch weit und breit keinen Mitarbeiter. An der besagten Ticketbude haben wir später nochmal gefragt ob die Geisterbahn fährt, woraufhin ein Mitarbeiter hingeschickt wurde und wir in den Genuss des Gruselns kamen. Insgesamt war das eine okaye Geisterbahn – ich würde sagen oberes deutsches Kirmes-Niveau.
Warum rede ich eigentlich so viel über die Geisterbahn?
Die Achterbahn hatte geschlossen an unserem Besuchstag. Mensch, das ist tatsächlich ärgerlich, handelt es sich hier doch um die größte Achterbahn weit und breit. Die Familienachterbahn „Balaurul 7 Capete“ vom italienischen Hersteller Preston & Barbieri weist stolze 21 Meter auf und sieht optisch nach einem spaßigen Erlebnis aus. Schade drum, aber passiert. Ich stand dieses Jahr schon vor geschlossener Dinoconda in China – da sind solche Geschichten hier zu verschmerzen.
Nanu, scheint offen? In der Geisterbahn drinnen fanden wir zunächst niemanden außer der fahrbereiten Gondel
Ein paar Minuten später konnten wir sie doch noch testen
Ich will damit fahren
Echt schade drum. Anlage sah eigentlich fahrbereit aus. Züge waren in der Station und Liftkette sah auch frisch glänzend/gefettet aus.
Im Süden von Bukarest liegt der dritte Park: Orășelul Copiilor. Dieser ist mit Abstand der größte der drei Freizeitparks. Bemerkbar macht sich dies nicht nur durch zwei Achterbahnen, sondern auch durch einige Flatrides von „Familientauglich“ bis „Thrill“. Auch hier wird jede Fahrt einzeln bezahlt. Ticketbuden waren zwar existent, in der Realität wurden aber direkt dem Ride Operator Rumänischer-Leu-Scheine in die Hand gedrückt. In diesem Park war wir ebenfalls nicht allzu lange, wobei wir auf dem Zyklon Coaster die spaßigste Achterbahnfahrt des Tages genossen.
Die restlichen Stunden des Tages nutzten wir zunächst für ein Mini-Sightseeing. Ich denke, Bukarest ist im Vergleich zu anderen osteuropäischen Städten eher weniger auf dem Radar deutscher Touristen. Uns hat der Rundgang durch die Stadt gefallen, vielleicht auch gerade weil wir selten das Gefühl hatten von Touris umgeben zu sein. Extra für eine Stadtbesichtigung hinfliegen würde ich aber nicht. Falls jemand doch hinfliegt, habe ich für den Abendausklang noch einen Tipp: In der Bar „Closer to the moon“ kann man nicht nur gut essen, sondern hat dank Rooftop-Terasse einen tollen Blick über Bukarest.
Damit ging ein sehr runder Tag für uns zuende.
Schon der zweite Disney-Park heute
Wir lieben Theming
Coaster #1
Coaster #2
Kenner fotografieren Coaster im Liegen
Das hier ist immerhin die größte orthodoxe Kirche der Welt
Das Parlamentsgebäude im Hintergrund ist gemäß Oberfläche das zweitgrößte Gebäude der Welt, gleich nach dem Pentagon.
Hier und da hat Bukarest echt nette Ecken
Bin Hefeweizen Sympathisant, in einer Rooftop Bar erst recht.
Der Wecker klingelte am Samstag früh morgens in Bukarest und offerierte uns noch gute 48 Stunden bis zum Start der Arbeitswoche. Diese Stunden wurde mal sowas von genutzt!
Der Flieger brachte uns nicht zurück nach Berlin, sondern nach Wien. Es bot sich die passende Gelegenheit, das brandneue Mackprodukt im Wiener Prater zu testen. Mit dem Wochenende verbunden war auch mein längst überfälliger Erstbesuch im Familypark Neusiedlersee sowie eine mehrfache Würdigung der Wiener Küche. Bei allerbestem Wetter waren das perfekte zwei Tage in und um Wien. Bis Sonntagabend konnten wir voll durchziehen, ehe uns der Nachtzug Wien-Prag-Berlin der ÖBB pünktlich am Montagmorgen im Büro absetzte.
Die Biberburg im Familypark fand ich klasse. So eine spaßige wie technisch tolle Anlage.
Machen wir es kurz: Wiener Looping > Helios > Dynamite > Lost Gravity
Wir schafften es sogar noch, an dem Sonntag Nachmittag das Testspiel Rapid Wien - Union Berlin anzusehen.
Dass die anwesende Ultraszene von Union Berlin später auch irgendwie nach Berlin musste, hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht auf dem Schirm.
Es kommt wie es kommen musste, und wir hatten im Nachtzug nur Fans um uns rum, welche die Nacht zum Tag machten.
Weder Grenzpolizei noch Ticketkontrolleur trauten sich durch unseren Waggon- ich denke das sagt alles aus.
Im letzten Bericht hatte ich drei solcher Reports über sommerliche Wochendtrips angekündigt. Es werden sogar 4. Und beim nächsten Reiseziel waren noch weniger Achterbahnfahrer als in Rumänien.
Tom
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