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2025er Sommerliche Wochenendausflüge - Teil 3: Achterbahnen in Serbien + Bosnien & Herzegowina

ktowncoaster

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-> Teil 1: Magic Park Thessaloniki 🇬🇷
-> Teil 2: Achterbahnen in Bukarest 🇷🇴

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Liebe Leute,

wie angekündigt, geht’s weiter mit meinen sommerlichen Wochenendtouren – und diesmal hat es mich in Regionen verschlagen, in denen vermutlich noch nicht allzu viele zum Achterbahnfahren unterwegs waren: Serbien + Bosnien und Herzegowina. Die Ziele sind nicht nur geografisch ein bisschen abseits der typischen Coaster-Routen, sondern bringen auch wieder tolle neue Erlebnisse mit sich. Ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht nicht nur Lust auf die Reise mache, sondern auch den ein oder anderen Tipp für künftige Balkan-Abenteuer geben kann.

Geflogen bin ich ab Berlin, während meine beiden Mitstreiter – nennen wir sie hier einfach mal @Xceler8or und @Daniel Leyser – ab Frankfurt starteten. Geplant war ein entspanntes Treffen am Vormittag in Belgrad. Geplant. Realität? Lufthansa hatte andere Pläne. Die beiden landeten nämlich in einem Verspätungschaos, das sie mit viel Glück und Geschick auf einen Nachmittagsflug umgebucht hat. Die ursprüngliche Horror-Route mit zweimal Umsteigen und einer Nachtanreise blieb zum Glück erspart – aber allein die Tatsache, dass das mal im Raum stand, sorgte für einen stressigen Freitag.
Als wir dann endlich komplett waren, gab es noch kurz Ärger mit dem Mietwagen (das war zum Glück schon der letzte Downer der Reise), bevor wir uns mit einiger Verspätung in Richtung Belgrader Innenstadt aufmachten. Ziel: die Achterbahnen einsammeln! Drei Stationen standen auf dem Plan.

Station 1 „Beogradski Luna Park“: Ein kleiner Lunapark idyllisch am Wasser gelegen. Neben Autoscooter und Co. standen hier gleich zwei Coaster: ein klassischer Big Apple und ein kleiner Powered Coaster, den man aus Deutschland z.B. als „Wurmi, die Erdbeerraupe“ kennt. Das Problem: Beim Powered Coaster wollte man uns zunächst nicht mitfahren lassen – Begründung: Die Bahn ist eigentlich für Kinder gedacht. (Spoiler: Das sollte auf dieser Reise noch öfter vorkommen.) Nach kurzem Erklären, dass es wirklich wichtig ist, durften wir dann doch fahren. Mission erfüllt.

Station 2 „Kalmegedan Luna Park“: Wieder ein kleiner Lunapark – und wieder dieselbe Powered Coaster Variante wie eben. Hier mussten wir allerdings nach anfänglicher Skepsis der Ticketverkäuferin den Chef persönlich überzeugen. Super freundlich, hörte er sich unsere Geschichte an, nickte verständnisvoll und gab das Go. Nettes Gespräch, nette Leute – genau so will man’s haben.

Station 3: „Babylon Park“ – und hier wartete die härteste Nuss. Etwas längeres gemeinsames Philosophieren über unser Vorhaben, entgegengebrachte Skepsis, dann wieder ein bisschen freundlicher Smalltalk, bis sich das Blatt wendete. Am Ende durften wir den Kiddie Coaster fahren – allerdings nur eine Runde. Fairer Kompromiss, wir waren happy.

Fazit des Tages: Vier Bahnen eingesackt, jede Menge Spaß gehabt, viele freundliche Begegnungen gehabt – und das alles trotz verspätetem Start. So muss das sein!

Reisegruppe Balkan bei der Arbeit
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Nach dem Babylon Park haben wir uns noch schnell in die benachbarte Shopping Mall begeben, um dort etwas Essbares aufzutreiben. Vor uns lag noch eine längere Etappe nach Bosnien und Herzegowina. Die Fahrt war abwechslungsreich, aber definitiv nichts für Autobahnverwöhnte. Kaum Schnellstraßen, dafür ewig lange Landstraßenkilometer quer durch die bosnischen Hügel. Knapp fünf Stunden waren wir unterwegs, aber langweilig wurde es nicht – dafür sorgten unter anderem jede Menge Achterbahngespräche der munteren Autobesatzung.
Der Grenzübertritt verlief unkompliziert. Für beide Länder reichte der deutsche Personalausweis völlig aus – wer auf Stempeljagd ist, sollte aber den Reisepass zücken. Ein kurzes Nicken von den Beamten, und schon waren wir im nächsten Land.
Kurz vor Sarajevo erreichten wir tief in der Nacht unsere Unterkunft, checkten fix ein und gönnten uns noch ein Abschlussbier – schließlich hatten wir uns das nach der Fahrerei verdient. Lange blieb es allerdings nicht gemütlich: Die Nacht war kurz, denn am nächsten Morgen wurde es wieder ernst.

Geplant waren heute vier Stopps, und den Auftakt machte das Sunnyland Sarajevo. Laut Google und Website sollte es um 9 Uhr losgehen – in echt öffnete der „Park" aber erst um 10. Kein Drama: Direkt nebenan gab’s ein Café mit tollem Blick über Sarajevo. Also Plan B: gemütlich hinsetzen, Kaffee schlürfen, Aussicht genießen. Preise waren angenehm bodenständig. Empfehlung, falls ihr mal hier landet.

Sunnyland ist noch recht neu, und das merkt man: Alles wirkt gepflegt, modern und irgendwie einladend. Die beiden Attraktionen sind ein Alpine Coaster von Wiegend und ein Zip Coaster. Beide haben Spaß gemacht, aber besonders überzeugt hat mich der Alpine Coaster – bodennah, vorbei an zwei Cafés, durch grüne Wiesen. Der Höhenunterschied ist zwar nicht riesig, aber was man daraus geholt hat, ist wirklich beachtlich. Schönes Teil!
Nach einem letzten Blick über Sarajevo machten wir uns auf zum nächsten Spot.

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Unser zweiter Halt war das Olimpijski Ski Centar Jahorina – ein Name mit Geschichte. Hier fanden bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo die alpinen Skiwettbewerbe der Damen statt. Seitdem hat sich einiges getan: neue Hotels, moderne Freizeiteinrichtungen und ein klarer Fokus darauf, die Anlage auch im Sommer attraktiv zu machen.

Für uns gab’s gleich zwei spannende Ziele:
1. ein Butterfly – noch recht neu und natürlich immer eine Fahrt wert.
2. Ein mächtig langer Alpine Coaster (Länge: 2,3 Kilometer).

Zum Alpine Coaster: Erst fährt man per Gondelbahn gefühlt ewig den Berg hinauf, dann oben umsteigen und minutenlang talwärts mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft. Und ehrlich: Das Teil war einer der besten Alpines, die ich je gefahren bin.
Was ihn so stark gemacht hat: Diese Momente, in denen man auf einen Abhang zusteuert und nicht sieht, was dahinter kommt – und dann stürzt man quasi in die Tiefe. Dazu jede Menge flüssige Umschwünge, herrliche Bergkulisse und ein Fahrverhalten, das einfach passte. Für mich ganz klar: bestes Achterbahnerlebnis der gesamten Reise.
Und weil wir noch ein Ziel vor uns hatten, ging’s nach dieser Highlight-Fahrt direkt weiter.

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Fast-Kuh-Crash
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Die Autofahrten waren landschaftlich in einigen Teilen super schön!
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Danach hieß es wieder: Kilometer machen. Viele Stunden, komplett ohne Autobahn – diesmal ins südliche Serbien zum Ski Centar Tornik. Dort wartete ein weiterer Alpine Coaster, der allerdings schon um 17 Uhr dichtmacht. Also Gas geben. Wir kamen zum Glück gut durch und rollten gegen halb fünf an – genug Zeit für eine Fahrt.
Leider entpuppte sich der Coaster als einer der schwächeren Sorte: kurz, gemächlich und nicht sonderlich spektakulär. Aber hey – wir waren froh, diese eher selten besuchte Anlage überhaupt mal gefahren zu sein.
Nur wenige Minuten entfernt wartete dann das letzte Ziel des Tages: der Lunapark Panoramski Tocak. Hier stand ein schöner klassischer Big Apple. Mitfahrt völlig problemlos, Runde gedreht, Credit gesichert, wunderbar.
Und damit stand fest: 10 von 10 geplanten Bahnen gefahren.

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Der Tag war aber noch nicht ganz vorbei: Es folgte noch eine längere Autofahrt zurück nach Belgrad, wo wir in der Nähe des Flughafens übernachteten. Auf der Fahrt zurück waren wir einfach nur happy, dass alles so reibungslos geklappt hat – ein rundum gelungener Ausflug.
Nach einer kurzen Nacht ging’s für mich früh zum Flughafen – mein Flieger nach Berlin war nur morgens bezahlbar (Sommerferien halt…). Christian und Daniel nutzten den Sonntag dagegen noch, um Serbien zu completen. Sie fuhren zu den beiden letzten verbliebenen Bahnen weit außerhalb der Hauptstadt und holten auch diese. Damit hatten die beiden nicht nur Bosnien und Herzegowina complete, sondern auch Serbien – höchste Anerkennung dafür!

Dieser Trip ist sicher nicht der entspannteste für ein Wochenende – aber ich kann ihn absolut empfehlen. Die Menschen waren super freundlich, wir haben insbesondere am Samstag hervorragend gegessen, und die Landschaft ist abwechslungsreich und schön. Und wenn man wie wir viel Zeit im Auto verbringt, kann man das alles in Ruhe aus dem Fenster genießen. Kein bisschen bereut – auch dank toller Mitreisender.

Das war der dritte von vier Berichten. Die vierte Reise fand bereits statt – der letzte Bericht der Reihe folgt also schon bald. :)

Liebe Grüße
Tom


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