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2026 Neuheit: Gozimba (neue Achterbahn, Air Loop, RES Rides) @ Serengeti Park

Redwolve

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Danke für die Auflistung @Benny genau das erhofft man sich doch im Forum bei den täglichen Diskussionen. Auch wenn mich das Hobby schon ewig begleitet habe ich von solchen Sachen absolut wenig Ahnung. Ich fahre gerne Achterbahnen und klar kennt man viel technisches aber so weit reicht mein Fandasein dann doch nicht aus. Wenn es also eine EV ist, sind die Hände ja sowieso gebunden weil wenn man eingreift man automatisch ja in die EV eingreift und man sowieso eventuell belangt werden kann?

Sollte dies so sein hat der Park auf jeden Fall teures Lehrgeld bezahlt und man wäre mit einer GU wohl definitiv günstiger bei weg gekommen.

Ich habe gedacht die Bügelsache sei wenigstens erledigt aber solange das Rollenproblem da ist, sind die bügel ja sowieso erstmal relativ.
 

whippytransitions

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Von dem was bisher bekannt ist, wär genau das meine Vermutung...
RES liefert die Konstruktionspläne und der Park beauftragt die Fertigung selbst und das ging wohl so richtig in die Binsen...
Das war eine Möglichkeit, die ich tatsächlich nicht in Betracht gezogen habe. Aber stimmt, der Name RES kommt ja nicht von ungefähr. Mittlerweile hab ich mich etwas schlau(er) gemacht, so etwas ähnlichtes hat ja auch ART für Lagoon besorgt. Also einen ride konstruieren und berechnen, die Fertigung jemand anderem überlassen. Nur dass in jenem Fall der Park selber die nötigen Gewerke inhouse erledigen konnte. Was es natürlich viel einfacher macht, wenn etwas mal nicht passt. Als wenn sich zwei Parteien auf einen Dritten (oder mehrere dritte) Hersteller/Lieferanten/Fertiger stützen.

Edit: sorry bei mir wurden nicht alle Posts geladen bevor ich geantwortet hatte. Danke Benny für die Gegenüberstellung.

Und jetzt: wow, das nimmt einen ganz seltsamen Twist. Ungeachtet der Verantwortungsfrage: wenn kommerzielle, gewinnorientierte Unternehmen oder Einzelunternehmer zu Spendenaktionen für nicht einen karitativen Zweck, sondern für sich selbst aufrufen, dann werde ich hellhörig. Bin sehr allergisch gegen solche Praktiken.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hirami

Re-Rider
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Puh... spannendes Update und gefühlt auch viel Pech von allen Seiten involviert.
Anyway, finde den Herrn sympathisch in den Videos. Und zugegeben... der Name "Hodenhagen" amüsiert mich viel zu sehr 😂 von daher, 5 Euro, there you go.
Drücke allen Enthusiast:innen fest die Daumen dass das Projekt doch noch was wird.
 

TiDra

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der Name "Hodenhagen" amüsiert mich viel zu sehr 😂

Nach den Jahren hat man sich an den Namen irgendwie gewöhnt, wobei wir das letzte Mal im Park keinen Typen namens Hagen finden konnten...😂

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Hab auch Mal nen 10er gespendet. 😅
 

Dorian

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Bei dieser Spendenaktion bin ich auch unsicher, was ich davon halten soll. Einerseits, was sollen da groß für Beträge herumkommen, wenn ein paar "Coasterfriends" und Unterstützer spenden, aber sicher noch viel Geld in unbekannter Höhe investiert werden muss und andererseits das Ganze in der Außendarstellung ein seltsames Beigeschmäckle hat - wie @whippytransitions schon schrieb!? Ein Betrieb der Gewinn erzielt (oder will), ist jetzt also so bankrott, dass bei Privatleuten um Spenden geworben wird? Das ist meist das Ende einer Geschichte...

Trotzdem drücke ich dem Park alle Daumen, dass dieses Elend endlich doch noch erfolgreich werden kann. Es ist allerdings schon bezeichnend, dass die Aussage vom Metallbauer ist, dass dieser weder finanziell noch personell weiter unterstützen kann. Heißt wohl: Die machen gar nichts mehr. Und der Plänelieferant RES sieht sich auch nicht in der Pflicht, schließlich hat er nur Pläne verkauft. Was eine miese Situation.
 

Peppy

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Was für eine scheiß Situation. Jetzt kann man sagen, selbst Schuld, wenn man so eine komplexe neue Anlage nicht vom Hersteller selbst bauen lässt, sondern sowas fremd vergibt. Nur bringt es ja jetzt nichts, irgendwo einen Schuldigen zu suchen, sondern es muss nun nach Lösungen gesucht werden. Wenn die Metallbaufirma nun insolvent sein sollte, wie sieht es da mit der Versicherung aus? Kenne mich bei sowas überhaupt nicht aus. Echt mies das Ganze. Ich hoffe für alle Beteiligten, dass man da noch zu einem vernünftigen Ziel kommt und die Achterbahn am Ende doch noch für die Gäste öffnen kann.
 

TiDra

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Was für eine scheiß Situation. Jetzt kann man sagen, selbst Schuld, wenn man so eine komplexe neue Anlage nicht vom Hersteller selbst bauen lässt, sondern sowas fremd vergibt. Nur bringt es ja jetzt nichts, irgendwo einen Schuldigen zu suchen, sondern es muss nun nach Lösungen gesucht werden.

Mich wundert da ehrlich gesagt etwas das Statement von RES:

"Wie bei innovativen Projekten üblich, haben sich im Laufe der Planung und Umsetzung zusätzliche Optimierungsbedarfe gezeigt. RES hat frühzeitig Anpassungen empfohlen, die aus Kostengründen jedoch nicht umgesetzt wurden."

Also irgendwie wirft das auch kein besseres Licht auf RES Rides. Erst veranschlagt man die Kosten, was die Anlage so für die Fertigung kostet und wenn der Vertrag unterschrieben ist, fällt während der Fertigung außer Haus dann auf, dass gewisse Sachen nicht so optimal berechnet worden sind bzw. angepasst werden müssen? Oder wie kann man solche "Optimierungsbedarfe" verstehen? Wenn der eigene Konzeptersteller bei der Umsetzung teuren Optimierungsbedarf sieht, dann hat er in meinen Augen schlechte Vorarbeit geleistet. Mal sehen, wie es insgesamt auch mit RES Rides weitergeht, der Imageschaden dürfte vermutlich einige Interessenten bei dieser Firma abgeschreckt haben, das Troubleshooting der Firma selbst noch mehr. :unsure:

Wenn die Metallbaufirma nun insolvent sein sollte, wie sieht es da mit der Versicherung aus?

Das kommt immer drauf an, ob und in wieweit das gesamte Bauvorhaben überhaupt versichert war. Es ist durchaus möglich, dass die Metallbaufirma eine Insolvenzversicherung hat, aber da driften wir jetzt in den hypothetischen Bereich. Es gibt auch entsprechende Bauprojektversicherungen, aber in wie weit da die einzelnen Module der Versicherung hier überhaupt zum Tragen kommen würden ist sowieso fraglich.

Inwieweit jetzt zusätzliche Gewerke (neue Fahrböcke) da überhaupt einen Regressanspruch gegenüber der Metallbaufirma erlauben oder gegenüber irgendwelchen Versicherungen, entzieht sich unser aller Kenntnis. Die viel interessantere Frage ist: Hat der Metallbauer genau nach den Plänen von RES Rides gearbeitet? Oder wurden hier die Fertigungstoleranzen ignoriert und deswegen das Problem mit dem zu hohen Abrieb der Räder? Je nach Fall ist die Schuld entweder bei RES Rides oder MSD Freizeittechnik (die ausführende Metallbaufirma) zu suchen.

Und was mich viel eher interessiert:
Wenn MSD Freizeittechnik genau nach Plan gearbeitet hat und das Konzept trotzdem fehlerhaft war, ist RES Rides für den entstandenen Schaden verantwortlich? Also auch für etwaige Mehrkosten durch Fehlkonstruktionen in den Plänen?

Es bleibt auf jeden Fall spannend in Hodenhagen. Ich hoffe auch, dass das gesamte Projekt auch ein gutes Ende nehmen wird. Für das bereits in den Sand gesetzte Geld wären aber schon deutlich namhaftere Hersteller drin gewesen, die auch geliefert hätten, was man versprochen hat.
 

Benny

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Also irgendwie wirft das auch kein besseres Licht auf RES Rides. Erst veranschlagt man die Kosten, was die Anlage so für die Fertigung kostet und wenn der Vertrag unterschrieben ist, fällt während der Fertigung außer Haus dann auf, dass gewisse Sachen nicht so optimal berechnet worden sind bzw. angepasst werden müssen? Oder wie kann man solche "Optimierungsbedarfe" verstehen? Wenn der eigene Konzeptersteller bei der Umsetzung teuren Optimierungsbedarf sieht, dann hat er in meinen Augen schlechte Vorarbeit geleistet. Mal sehen, wie es insgesamt auch mit RES Rides weitergeht, der Imageschaden dürfte vermutlich einige Interessenten bei dieser Firma abgeschreckt haben, das Troubleshooting der Firma selbst noch mehr. :unsure:
RES Rides ist Lizenzgeber und technischer Partner. Für Kosten, Projektplanung, Projektkordinierung und vorallem Qualitätsüberwachung sind die nicht zuständig, das obligt alles dem Park.
Im Plopsaland Deutschland hat man kommuniziert, dass es bei Ride to Happiness 2.0 aktuell an einem Projektplaner scheitert der diese Anlage umsetzt und diese Katastrophe zeigt einfach wie wichtig so etwas ist.
Glaube auch nicht an einen Imageschaden bei RES Rides, die werden Branchenintern und an potentielle Kunden schon recht klar kommunizieren was da schief lief.

Und was mich viel eher interessiert:
Wenn MSD Freizeittechnik genau nach Plan gearbeitet hat und das Konzept trotzdem fehlerhaft war, ist RES Rides für den entstandenen Schaden verantwortlich? Also auch für etwaige Mehrkosten durch Fehlkonstruktionen in den Plänen?
Ja, aber das musst du dann über Gutachten etc. auch beweisen und bei einem Prototyp würde es micht nicht wundern, wenn das im Vertrag auch ausgeschlossen wurde.
 

whippytransitions

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Image ist auch immer eine Frage der Kommunikation. Und da fällt auch auf dass eine Seite unter dem Vorwand der „Transparenz“ Vorwürfe in den Raum stellt und Projektpartner öffentlich unter den Bus wirft. Und andere professionell zurückhaltend sich äußern oder in der Öffentlichkeit schweigen.
Wenn Millionäre einfache Leute um Almosen bitten, hört es bei mir auf.
Dass er die „Mehrkosten gesponsert“ habe ist ja auch ein schlechter Scherz. Gozimba ist voll und ganz sein Eigentum. Die Anlage gehört ja nicht zur einer von Enthusiasten kontrollieren Stiftung.

Alles was Benny sagt: Projektsteuerung und -Planung ist teuer und braucht ein hohes Maß an Kompetenz. Man kann hier viel Geld sparen, wenn man das selber erledigt. Aber dann hängt man auch voll im Risiko, wenn was schief geht.
 

Pr1nZ_iVe

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Aktuell scheitert es wohl an den 300.000€ für neue Fahrböcke:
„Die Herstellerfirma sagt, auf den Simulationen habe alles funktioniert – also müsse der Metallbauer falsch gebaut und die Toleranzen zu eng gesetzt haben”, erklärt Parkbetreiber Fabrizio Sepe unserer Redaktion. “Der Metallbauer wiederum sagt, er habe exakt nach Zeichnung gebaut und trage keine Schuld. Am Ende stehen wir als Kunde dazwischen und sollen die neuen Fahrböcke für 300.000 Euro bezahlen.”
Sepe hofft, dass nach der IAAPA Bewegung in die Sache kommt:
„Wir warten bis Montag, in der Hoffnung, dass nach der Messe eine Reaktion kommt – ein Anruf oder eine E-Mail, wo sie vielleicht doch einlenken und sagen: ‚Ja, es stimmt, Herr Sepe, Sie haben jahrelang wirklich viel in unser Prototyp-Projekt geglaubt und investiert. Diesmal nehmen wir einen Kredit auf, machen das neue Engineering, lassen die Fahrböcke neu bauen und übernehmen die Verantwortung.‘“ Für ihn wäre das „natürlich die Traumvorstellung und aus meiner Sicht, wie man sich benehmen sollte.“
Wohnt der Weihnachtsmann in der Schweiz?

Quelle
 
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