Liebe Coasterfriends Community,
ich habe mich jetzt hier im Forum angemeldet, weil ich mal jemanden zum Reden brauche, da mich die Gozimba Geschichte inzwischen schon ganz verrückt macht LOL.
Zunächst einmal wunderte auch ich mich über einige Aussagen des Parkchefs, da sie meines Erachtens an einigen Stellen absolut keinen Sinn ergeben, wie andere ja auch schon sagten. Zwei Beispiele stachen da meines Erachtens besonders hervor:
1. ) Falls Fabrizio eine Anlage gekauft hätte und nicht bei einem Anbieter die Pläne und bei einem anderen Anbieter die Fertigung bestellt hätte (wobei sich dann der Park zum Hauptverantwortlichen des Baus und damit zum Hauptrisikoträger gemacht hätte), dann würde er ja wohl wissen, ob der die Anlage bei RES Rides bestellt hat oder bei MSD Freizeittechnik und Ansprüche kann er ja logischerweise nur seinem Vertragspartner gegenüber geltend machen. Im Grunde verrät er sich mit den Aussagen selbst, dass diese beiden Firmen "die Verantwortung zwischen sich herschieben würden", denn wenn er eine Anlage bestellt hätte (und nicht nur Pläne, um den Bau eigenverantwortlich woanders zu beauftragen), dann gäbe es für den Park logischerweise auch nur eine verantwortliche Firma. Wenn er die Anlage z.B. beim Metallbauer eingekauft hätte und der Metallbauer hat ein Vertragsverhältnis zum Konstrukteur und der Konstrukteur macht einen Fehler, dann ist aus Sicht des Parks erst einmal der Metallbauer verantwortlich, der den Konstrukteur beauftragt hat und wenn es dann ein Fehler des Konstrukteurs war, dann trägt der Metallbauer ja aus Sicht des Parks immer noch die direkte Verantwortung, denn der Konstrukteur kann ja nur gegenüber seinem direkten Auftraggeber abliefern. Falls dem so wäre, dann wäre es ja mal so richtig daneben, dass der Parkchef dann dem Konstrukteur die Schuld gibt, ihn namentlich benennt, während der Metallbauer vergleichsweise fein raus ist! Das würde ich dem Parkchef nicht unterstellen wollen. Aber dann sieht es doch sehr danach aus, als wenn der Parkchef einen Verantwortlichen der Misere sucht - und zwar überall, nur nicht bei sich selbst - und seine Vertragspartner ihn damit nicht konfrontieren wollen, dass er sich selbst zu diesem Verantwortlichen gemacht hat, da sie freundlich zu ihm sein wollen.
2.) Die Aussage „Die Herstellerfirma sagt, auf den Simulationen habe alles funktioniert – also müsse der Metallbauer falsch gebaut und die Toleranzen zu eng gesetzt haben”, erklärt Parkbetreiber Fabrizio Sepe unserer Redaktion. “Der Metallbauer wiederum sagt, er habe exakt nach Zeichnung gebaut und trage keine Schuld."
Das Statement ist meiner Meinung nach an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, da es sich anhand der Pläne mithilfe eins Maßbandes sehr einfach feststellen ließe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass im gesamten Park nicht die Kompetenz vorhanden ist, ein Maßband zu verwenden. Meiner Meinung nach will der uns hier für dumm verkaufen.
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Was mir zudem aufgefallen ist: Als in den News des YouTubers "Ride Review" vor einigen Wochen über den "Konstruktionsfehler" und auch das Statement von RES Rides berichtet wurde, warf ein Kommentator genau die Frage in den Raum, ob der Park nicht eventuell die Pläne tatsächlich getrennt vom Bau gekauft haben könnte, da es die Situation seiner Meinung nach am besten erklären würde. Da wurde der Zuschauer dann extrem hart angegangen, er würde absoluten Müll reden. Ich verfolgte es mit großer Spannung und fragte, warum er denn Müll reden würde. Kurz darauf war das Gespräch nicht mehr auffindbar. Als auch nach ein paar Wochen im Netz generell keine wirklich neuen Infos kamen, stellte ich unter seinem neuesten Video eine wohlformulierte Nachfrage. Nach einer halben Stunde war es mit 5 Likes der Top Kommentar. Am nächsten Tag waren es unverändert 5 Likes, keine Antworten... Aber die anderen Kommentare hatten mittlerweile mehr Likes als meiner. Also loggte ich mich mal aus und siehe da: Der YouTuber Ride Review hat mit einen Shadow Ban verpasst für die bloße wohl begründete Nachfrage! Ich weiß nicht, ob er einsehen musste, dass jener Kommentator doch keinen Müll geredet hatte und da jetzt irgendwie nicht drüber hinweg kommt? Eigentlich müsste es doch ein ideales Thema sein, um Content zu machen. Er hatte Gozimba ja früh mit seinem Kanal begleitet und hat da sicherlich einen Draht zu Fabrizio. Ich weiß nicht, was da der Hintergrund ist, dass der YouTuber lieber seine jahrelangen Zuschauer verbannt, als hier einmal etwas genauer in die Analyse zu gehen?
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Unterm Strich denke ich kann man sich schon sehr genau vorstellen, was bei Gozimba schief gelaufen ist: Der Park wird die Konstruktion selbst bei RES Rides eingekauft haben und den Bau per Gesamt-Werkvertrag zu günstigen Konditionen bei MSD bestellt haben, die sich so einen großen Auftrag sichern konnten. Da ein solcher Gesamt-Werkvertrag nur für einen streng definierten Umfang geschlossen werden kann - der Auftragnehmer kann hier natürlich nur günstigeren Preisen für das Gesamtpaket machen, wenn der Umfang der Arbeiten klar definiert ist - lassen spätere Änderungen jeglichen Kostenvorteil schnell dahinschmelzen. So würde dann ein Schuh draus, dass "Änderungen vom Konstrukteur vorgeschlagen, aber aus Kostengründen nicht umgesetzt wurden": RES Rides wird die Änderungen noch vor dem tatsächlichen Bau vorgeschlagen haben, aber da wird der Park bereits einen festen Gesamt-Werkvertrag mit MSD gemacht haben, wobei ein Aufschnüren des Gesamtvertrages den Kostenvorteil zunichte gemacht hätte. Meines Erachtens ist dies das einzig vorstellbare Szenario, welches unter den gegebenen Umständen Sinn ergibt. Es wurde ja auch von beiden Seiten (RES Rides und Parkchef) bestätigt, dass Änderungen vom Konstrukteur vorgeschlagen, jedoch aus Kostengründen nicht umgesetzt wurden. Ja was bleiben denn da für Möglichkeiten? Wurde es etwa aus Kostengründen nicht umgesetzt, weil durch den geringeren Verschleiß nicht genügend Kosten entstanden wären? Das kann sicherlich ausgeschlossen werden. Und die paar cm sind jedenfalls nicht dazu geeignet, den Bau an sich wesentlich teurer zu machen. Also müsste es ja wohl die Vertragsänderung und nicht der Bau selbst gewesen sein, der "zu teuer" war...
Die richtige Frage an den Parkchef, um hier mal Licht ins Dunkel zu bringen und den Spekulationen ein Ende zu setzen wäre: WER hat diese erwähnten Änderungen nicht beauftragt? Sollte dies der Park selbst sein, so hätte sich der Park quasi selbst zu einem Achterbahnhersteller gemacht (mit outgesourcter Konstruktion und outgesourcter Fertigung).