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2026 Neuheit: Gozimba (neue Achterbahn, Air Loop, RES Rides) @ Serengeti Park

sven

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Ich weiß nicht, was da der Hintergrund ist, dass der YouTuber lieber seine jahrelangen Zuschauer verbannt, als hier einmal etwas genauer in die Analyse zu gehen?
Ich war dort vorher immer nur passiver Zuschauer
Wenn du dort sonst eh nie kommentiert hast wird ein Shadow-Ban ja wenig ändern. Nun betreibe ich keinen Youtube-Kanal, aber wenn Leute unter einem Video zu einem bestimmten Thema mit Fragen zu etwas anderem ankommen (so verstehe ich mal die "wohlformulierte Nachfrage") wäre ich auch schnell dabei beim Kommentare ausblenden, das ist off topic und hat nichts mit dem aktuellen Thema zu tun. Themenvorschläge sind per Mail sicher sinnvoller platziert.

Und generell wäre das wohl für einen Thread "RideReview war gemein zu mir" im Langweilig-Unterforum, die Erwähnung des Kanalnamens ist ja immer für 5 Antworten gut die da auch mal was zu sagen wollen, ein zentraler Sammelplatz für den Frust klingt da doch sinnvoller als das in anderen Threads abzuladen.
 

whippytransitions

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Liebe Coasterfriends Community,

ich habe mich jetzt hier im Forum angemeldet, weil ich mal jemanden zum Reden brauche, da mich die Gozimba Geschichte inzwischen schon ganz verrückt macht LOL.

Zunächst einmal wunderte auch ich mich über einige Aussagen des Parkchefs, da sie meines Erachtens an einigen Stellen absolut keinen Sinn ergeben, wie andere ja auch schon sagten. Zwei Beispiele stachen da meines Erachtens besonders hervor:

1. ) Falls Fabrizio eine Anlage gekauft hätte und nicht bei einem Anbieter die Pläne und bei einem anderen Anbieter die Fertigung bestellt hätte (wobei sich dann der Park zum Hauptverantwortlichen des Baus und damit zum Hauptrisikoträger gemacht hätte), dann würde er ja wohl wissen, ob der die Anlage bei RES Rides bestellt hat oder bei MSD Freizeittechnik und Ansprüche kann er ja logischerweise nur seinem Vertragspartner gegenüber geltend machen. Im Grunde verrät er sich mit den Aussagen selbst, dass diese beiden Firmen "die Verantwortung zwischen sich herschieben würden", denn wenn er eine Anlage bestellt hätte (und nicht nur Pläne, um den Bau eigenverantwortlich woanders zu beauftragen), dann gäbe es für den Park logischerweise auch nur eine verantwortliche Firma. Wenn er die Anlage z.B. beim Metallbauer eingekauft hätte und der Metallbauer hat ein Vertragsverhältnis zum Konstrukteur und der Konstrukteur macht einen Fehler, dann ist aus Sicht des Parks erst einmal der Metallbauer verantwortlich, der den Konstrukteur beauftragt hat und wenn es dann ein Fehler des Konstrukteurs war, dann trägt der Metallbauer ja aus Sicht des Parks immer noch die direkte Verantwortung, denn der Konstrukteur kann ja nur gegenüber seinem direkten Auftraggeber abliefern. Falls dem so wäre, dann wäre es ja mal so richtig daneben, dass der Parkchef dann dem Konstrukteur die Schuld gibt, ihn namentlich benennt, während der Metallbauer vergleichsweise fein raus ist! Das würde ich dem Parkchef nicht unterstellen wollen. Aber dann sieht es doch sehr danach aus, als wenn der Parkchef einen Verantwortlichen der Misere sucht - und zwar überall, nur nicht bei sich selbst - und seine Vertragspartner ihn damit nicht konfrontieren wollen, dass er sich selbst zu diesem Verantwortlichen gemacht hat, da sie freundlich zu ihm sein wollen.

2.) Die Aussage „Die Herstellerfirma sagt, auf den Simulationen habe alles funktioniert – also müsse der Metallbauer falsch gebaut und die Toleranzen zu eng gesetzt haben”, erklärt Parkbetreiber Fabrizio Sepe unserer Redaktion. “Der Metallbauer wiederum sagt, er habe exakt nach Zeichnung gebaut und trage keine Schuld."

Das Statement ist meiner Meinung nach an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, da es sich anhand der Pläne mithilfe eins Maßbandes sehr einfach feststellen ließe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass im gesamten Park nicht die Kompetenz vorhanden ist, ein Maßband zu verwenden. Meiner Meinung nach will der uns hier für dumm verkaufen.

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Was mir zudem aufgefallen ist: Als in den News des YouTubers "Ride Review" vor einigen Wochen über den "Konstruktionsfehler" und auch das Statement von RES Rides berichtet wurde, warf ein Kommentator genau die Frage in den Raum, ob der Park nicht eventuell die Pläne tatsächlich getrennt vom Bau gekauft haben könnte, da es die Situation seiner Meinung nach am besten erklären würde. Da wurde der Zuschauer dann extrem hart angegangen, er würde absoluten Müll reden. Ich verfolgte es mit großer Spannung und fragte, warum er denn Müll reden würde. Kurz darauf war das Gespräch nicht mehr auffindbar. Als auch nach ein paar Wochen im Netz generell keine wirklich neuen Infos kamen, stellte ich unter seinem neuesten Video eine wohlformulierte Nachfrage. Nach einer halben Stunde war es mit 5 Likes der Top Kommentar. Am nächsten Tag waren es unverändert 5 Likes, keine Antworten... Aber die anderen Kommentare hatten mittlerweile mehr Likes als meiner. Also loggte ich mich mal aus und siehe da: Der YouTuber Ride Review hat mit einen Shadow Ban verpasst für die bloße wohl begründete Nachfrage! Ich weiß nicht, ob er einsehen musste, dass jener Kommentator doch keinen Müll geredet hatte und da jetzt irgendwie nicht drüber hinweg kommt? Eigentlich müsste es doch ein ideales Thema sein, um Content zu machen. Er hatte Gozimba ja früh mit seinem Kanal begleitet und hat da sicherlich einen Draht zu Fabrizio. Ich weiß nicht, was da der Hintergrund ist, dass der YouTuber lieber seine jahrelangen Zuschauer verbannt, als hier einmal etwas genauer in die Analyse zu gehen?

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Unterm Strich denke ich kann man sich schon sehr genau vorstellen, was bei Gozimba schief gelaufen ist: Der Park wird die Konstruktion selbst bei RES Rides eingekauft haben und den Bau per Gesamt-Werkvertrag zu günstigen Konditionen bei MSD bestellt haben, die sich so einen großen Auftrag sichern konnten. Da ein solcher Gesamt-Werkvertrag nur für einen streng definierten Umfang geschlossen werden kann - der Auftragnehmer kann hier natürlich nur günstigeren Preisen für das Gesamtpaket machen, wenn der Umfang der Arbeiten klar definiert ist - lassen spätere Änderungen jeglichen Kostenvorteil schnell dahinschmelzen. So würde dann ein Schuh draus, dass "Änderungen vom Konstrukteur vorgeschlagen, aber aus Kostengründen nicht umgesetzt wurden": RES Rides wird die Änderungen noch vor dem tatsächlichen Bau vorgeschlagen haben, aber da wird der Park bereits einen festen Gesamt-Werkvertrag mit MSD gemacht haben, wobei ein Aufschnüren des Gesamtvertrages den Kostenvorteil zunichte gemacht hätte. Meines Erachtens ist dies das einzig vorstellbare Szenario, welches unter den gegebenen Umständen Sinn ergibt. Es wurde ja auch von beiden Seiten (RES Rides und Parkchef) bestätigt, dass Änderungen vom Konstrukteur vorgeschlagen, jedoch aus Kostengründen nicht umgesetzt wurden. Ja was bleiben denn da für Möglichkeiten? Wurde es etwa aus Kostengründen nicht umgesetzt, weil durch den geringeren Verschleiß nicht genügend Kosten entstanden wären? Das kann sicherlich ausgeschlossen werden. Und die paar cm sind jedenfalls nicht dazu geeignet, den Bau an sich wesentlich teurer zu machen. Also müsste es ja wohl die Vertragsänderung und nicht der Bau selbst gewesen sein, der "zu teuer" war...

Die richtige Frage an den Parkchef, um hier mal Licht ins Dunkel zu bringen und den Spekulationen ein Ende zu setzen wäre: WER hat diese erwähnten Änderungen nicht beauftragt? Sollte dies der Park selbst sein, so hätte sich der Park quasi selbst zu einem Achterbahnhersteller gemacht (mit outgesourcter Konstruktion und outgesourcter Fertigung).
Huuuhu, erstmal willkommen in der Community und danke für den langen Text! Wir können nicht wissen, was da los ist, und einiege Einzelheiten und Verträge werden wahrscheinlich nie öffentlich werden. Aber, ich formulier das mal ganz neutral, zumindest finde ich in Deiner Argumentation keine logische Lücke. :devilish:

Zu ride review: Ich hab meine eigene Meinung zu dem Kanal und zu der Qualität und dem Auftreten. Das tut hier aber nix zur Sache weil reines Geschmacksurteil. Womit wir hier aber konfrontiert sind, ist ein klassisches Influenzerdilemma. Es ist kein Journalismus und hat keine kritische Distanz zum Subjekt. Auch wenn (was nicht immer der Fall ist) die Berichterstattung kostenlos erfolgt (und das auch immer stark betont wird), dann gibt es durch Austausch von Gefälligkeiten - Einladungen, Fastpässe, Einritte, Events, exklusive Einblicke etc. - immer eine gewisse Nähe zum jeweiligen Park. Und natürlich färbt das auch immer ein Urteil. Spätestens wenn man es sich mit bestimmten Personen nicht verscherzen will, weil man auch zukünftig in der Pipeline der exklusiven Vorabinfos sitzen will.
Der"Hersteller X hat mir Gerät Y als Muster kostenlos zur Verfügung gestellt, hier ist my honest opinion", ja wer's glaubt. Ist aber auch vollkommen OK, deswegen ist ein Influenzer nicht die Stiftung Warentest.
Dann kommt halt sowas bei raus wie das Video zu Berg/Tal-Hetz. Find ich aber OK, das leigt in der Natur der Sache, wir wissen es, und es ist Teil des Spiels. Das whitewashing von Glenwood Caverns mit diversen Influenzern (auch den von mir sehr geschätzten coaster studios und den Wendover-Leuten) fand ich dagegen richtig problematisch. Da haben ein paar Leute wirklich nicht aufgepasst.
 

Peppy

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Huuuhu, erstmal willkommen in der Community und danke für den langen Text! Wir können nicht wissen, was da los ist, und einiege Einzelheiten und Verträge werden wahrscheinlich nie öffentlich werden. Aber, ich formulier das mal ganz neutral, zumindest finde ich in Deiner Argumentation keine logische Lücke. :devilish:

Zu ride review: Ich hab meine eigene Meinung zu dem Kanal und zu der Qualität und dem Auftreten. Das tut hier aber nix zur Sache weil reines Geschmacksurteil. Womit wir hier aber konfrontiert sind, ist ein klassisches Influenzerdilemma. Es ist kein Journalismus und hat keine kritische Distanz zum Subjekt. Auch wenn (was nicht immer der Fall ist) die Berichterstattung kostenlos erfolgt (und das auch immer stark betont wird), dann gibt es durch Austausch von Gefälligkeiten - Einladungen, Fastpässe, Einritte, Events, exklusive Einblicke etc. - immer eine gewisse Nähe zum jeweiligen Park. Und natürlich färbt das auch immer ein Urteil. Spätestens wenn man es sich mit bestimmten Personen nicht verscherzen will, weil man auch zukünftig in der Pipeline der exklusiven Vorabinfos sitzen will.
Der"Hersteller X hat mir Gerät Y als Muster kostenlos zur Verfügung gestellt, hier ist my honest opinion", ja wer's glaubt. Ist aber auch vollkommen OK, deswegen ist ein Influenzer nicht die Stiftung Warentest.
Dann kommt halt sowas bei raus wie das Video zu Berg/Tal-Hetz. Find ich aber OK, das leigt in der Natur der Sache, wir wissen es, und es ist Teil des Spiels. Das whitewashing von Glenwood Caverns mit diversen Influenzern (auch den von mir sehr geschätzten coaster studios und den Wendover-Leuten) fand ich dagegen richtig problematisch. Da haben ein paar Leute wirklich nicht aufgepasst.
Um das Thema hier nicht zu sehr ausschweifen zu lassen, wie Sven schon sagte. Es ging mir nicht um die Berichterstattung, die gucke ich sehr gerne, und natürlich sind diese Leute näher an den Parks und den Herstellern dran, und wollen es sich nicht verscherzen. Mir und meinem Vorredner ging es um die Kritikresistenz.
So, nun gerne btt. 😉
 

First Drop

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Wenn du dort sonst eh nie kommentiert hast wird ein Shadow-Ban ja wenig ändern. Nun betreibe ich keinen Youtube-Kanal, aber wenn Leute unter einem Video zu einem bestimmten Thema mit Fragen zu etwas anderem ankommen (so verstehe ich mal die "wohlformulierte Nachfrage") wäre ich auch schnell dabei beim Kommentare ausblenden, das ist off topic und hat nichts mit dem aktuellen Thema zu tun.
Ich habe oft die Kommentare gelesen und da werden off topic Kommentare gerne stehe gelassen, wie so oft auf YouTube. Daran wird es also wohl kaum gelegen haben. Außerdem wurden die Kommentare ja genauso unter dem Video entfernt, wo es on topic war.


Themenvorschläge sind per Mail sicher sinnvoller platziert.
Das Thema wurde ja vom Kanal selbst aufgemacht in einem News Video.

Und generell wäre das wohl für einen Thread "RideReview war gemein zu mir" im Langweilig-Unterforum, die Erwähnung des Kanalnamens ist ja immer für 5 Antworten gut die da auch mal was zu sagen wollen, ein zentraler Sammelplatz für den Frust klingt da doch sinnvoller als das in anderen Threads abzuladen.
Dieser YouTuber hat den Bau schon vorher mit der Kamera begleitet. Dann, als das Thema plötzlich überall wieder auftaucht bringt er das Thema auf seinem Kanal. Ich wüsste nicht, dass ich irgend etwas gesagt habe, das nicht unmittelbar seine Berichterstattung zu Gozimba betrifft? Ich hätte gar kein Interesse daran, solchen allgemeinen Frust zu lesen.

Und ich finde ich es übrigens ganz schön kurios, dass Du meine on Topic Beiträge als off Topic empfindest (geht es hier etwa nicht um Gozimba und die Berichterstattung dazu?) aber die Diskussion über das "Erstellen allgemeiner Frust-Threads" mitten in einer sachlichen Diskussion für gerechtfertigt hältst.
 

TiDra

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Könnten wir vielleicht wirklich das Thema "Ride Review" in einem eigenen Thema abhandeln? Ich denk jedes Mal, es gäbe etwas neues zu Gozimba. 😅

Man kann ja ein allgemeines Thema aufmachen bei Bedarf wie "Freizeitpark-Influencer - top oder Schrott?" oder einem ähnlichen Titel. Aber hier würde ich wirklich gerne bei Gozimba bleiben. 🙂
 

Peppy

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Ich gucke bei Ride Review jetzt bald 12 Jahre zu. Wenn mans genau nimmt war das mein erster tiefer Einstieg in die Materie Freizeitpark und Achterbahnen. Die damals ungeschliffene Art fand ich sehr sympatisch unabhängig davon das seine Meinung manchmal halt nicht zu meiner passt.
Sieht bei mir ähnlich aus, zwar erst ca.7-8 Jahre, aber war für mich auch der Einstieg. Hab ihm auch mal gesagt, dass er der Grund ist, warum ich nun so ein Freak geworden bin. 😅
Um zu Gozimba zurück zu kommen: Bin nun echt gespannt, wie es da weitergeht. Ich möchte nämlich unbedingt mal in den Serengeti Park, hab aber seit 3 Jahren gesagt, erst, wenn Gozimba eröffnet. Glaube, ich muss da nächstes Jahr einfach mal so hin, vielleicht in Verbindung mit dem Heide Park. Da fehlen meinem Kleinen noch sämtliche counts. Juchhu, SLC fahren. 🤪
Und wer weiß, vielleicht geschehen ja noch Wunder jnd die kriegen das Teil 2026 zum laufen...
 

First Drop

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Parkbesitzer Fabrizio sagte ja (in einem positiven Kontext), dass das Ingenieurbüro Stengel die Bahn gerechnet hat: Sinngemäß sagte er, dass jeder sehen könne, wie schön und einwandfrei die Schienen dort stehen und dass die vom Büro Stengel berechnet wurden, der (so wörtlich) "Top-Adresse in Deutschland". Was ich mich dabei direkt fragte ist: Man müsste doch bei der Berechnung der Strecke immer den Zug und das Fahrwerk mit einbeziehen - oder etwas nicht?
 

Peppy

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Tatsächlich fand ich gerade diesen Satz n bissel albern, als er sagte, dass doch jeder sehen konnte, wie schön die Schienen aussahen oder gebogen waren, es also daher von dieser Seite aus alles gut verarbeitet wäre. Als ob man mit dem bloßen Auge sehen könnte, ob irgendwelche Schienenteile n paar Millimeter verzogen sind oder die Maße nicht ganz genau eingehalten wurden. Auch Schienen einer Bahn, die fürchterlich schlägt, sehen erst mal gut aus.
 

First Drop

Re-Rider
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Könnten wir vielleicht wirklich das Thema "Ride Review" in einem eigenen Thema abhandeln? Ich denk jedes Mal, es gäbe etwas neues zu Gozimba. 😅

Man kann ja ein allgemeines Thema aufmachen bei Bedarf wie "Freizeitpark-Influencer - top oder Schrott?" oder einem ähnlichen Titel. Aber hier würde ich wirklich gerne bei Gozimba bleiben. 🙂
Ich stimme Dir (und letztlich @sven) zu und habe den Vorschlag einfach mal übernommen/ umgesetzt.
Sorry an sven, ich habe nicht bedacht, dass das so oder so ausartet ^^
Wobei ich finde, die Sachen die unmittelbar die Berichterstattung zu Gozimba betreffen, gehören trotzdem hier rein.
 

whippytransitions

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Parkbesitzer Fabrizio sagte ja (in einem positiven Kontext), dass das Ingenieurbüro Stengel die Bahn gerechnet hat: Sinngemäß sagte er, dass jeder sehen könne, wie schön und einwandfrei die Schienen dort stehen und dass die vom Büro Stengel berechnet wurden, der (so wörtlich) "Top-Adresse in Deutschland". Was ich mich dabei direkt fragte ist: Man müsste doch bei der Berechnung der Strecke immer den Zug und das Fahrwerk mit einbeziehen - oder etwas nicht?
Nö. Also: ja, als statische und dynamische Last. Berechnen heißt ja erst mal: Du musst für jedes Bauteil (jede strebe, jede Schweißnaht, jeden Stab jedes Rohr) einen Nachweis führen, ob sie den im Betrieb auftretenden Kräften standhalten können. Da werden zig verschiedene Lasten mit einbezogen, Windlasten, Schneelasten, Kräfte aufgrund von temperaturbedingter Verformung etc pp. Die wichtigste ist natürlich die statische Last des Fahrzeugs und die durch es ausgeübten dynamischen Kräfte.

Was aber nicht berechnet wird, nicht berechnet werden kann!, ist die Maßhaltigkeit der Schnittstelle zwischen Fahrweg und Fahrzeug. Und, ohne dass es dazu eine offizielle Stellungnahme oder Daten gibt, von allem, was wir wissen, liegt es genau daran. Also ganz blöd: die scheinen sind zu breit oder das Fahrzeug zu schmal (vereinfacht gesprochen). Da gibt es nur Erfahrungswerte aus der Praxis, und die kann man ex post messen und feststellen. Nicht aber ex ante „berechnen“.
 

whippytransitions

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Ich habe Deinen Beitrag mehrfach gelesen und verstehe: Ja, das muss generell einfließen, aber den Abrieb der Rolle ignoriert man bei diesen Berechnungen.

Das ist höchst interessant! Da kann man sich ja echt langsam einiges zusammen reimen, wie die Situation entstanden sein muss.
Jo. Du kannst alles berechnen, simulieren. Aber du bekommst immer nur Antworten auf Fragen, die du auch stellst. Und du wirst immer an Grenzen stoßen, einerseits weil Simulationen unendlich komplex werden und weil du nicht beliebig genau fertigen kannst. Es hilft nichts, letztendlich ist die Umsetzung in die Realität einer jeden ingeneurstechnischen Arbeit ein Versuchen und Verwerfen-Prozess. Da steckt viel Erfahrung drin. Und, ganz wichtig: der Bau von Prototypen 🫠

Wo wir genau bei dem Problem sind, was hier schief läuft.
 

First Drop

Re-Rider
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Jo. Du kannst alles berechnen, simulieren. Aber du bekommst immer nur Antworten auf Fragen, die du auch stellst. Und du wirst immer an Grenzen stoßen, einerseits weil Simulationen unendlich komplex werden und weil du nicht beliebig genau fertigen kannst. Es hilft nichts, letztendlich ist die Umsetzung in die Realität einer jeden ingeneurstechnischen Arbeit ein Versuchen und Verwerfen-Prozess. Da steckt viel Erfahrung drin. Und, ganz wichtig: der Bau von Prototypen 🫠

Wo wir genau bei dem Problem sind, was hier schief läuft.
Ja, ich habe da durchaus gefährliches Halbwissen zu, weshalb ich hier jetzt auch lieber die richtigen Fragen stelle, als am Ende noch irgendwelche falschen Aussagen zu treffen.
 

wienerfreak

Stammgast
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Jo. Du kannst alles berechnen, simulieren. Aber du bekommst immer nur Antworten auf Fragen, die du auch stellst. Und du wirst immer an Grenzen stoßen, einerseits weil Simulationen unendlich komplex werden und weil du nicht beliebig genau fertigen kannst. Es hilft nichts, letztendlich ist die Umsetzung in die Realität einer jeden ingeneurstechnischen Arbeit ein Versuchen und Verwerfen-Prozess. Da steckt viel Erfahrung drin. Und, ganz wichtig: der Bau von Prototypen 🫠

Wo wir genau bei dem Problem sind, was hier schief läuft.
Es ist so, ich selber bin Werkzeugbautechniker und in einem Formenbau tätig. Was da am Ende herauskommt, kannst du zwar auch mit Prototypen-Formen berechnen und bauen, aber wenn du dann die Serienform (32fach, 64fach...) baust, ist es leider trotzdem ein anderes Kapitel und oft mit vielen Optimierungen verbunden. Man kann trotz aller technischer Berechnungen nicht alles vorhersehen, was dann durch diverse Umstände, Fertigunsfehler, Toleranzen, Berechnungsfehler usw. herauskommt. Mal passt es, mal nicht, leider.
 

Willyviper

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Mal passt es, mal nicht, leider.

Und wie verhält es sich da mit dem Auftraggeber? Wird da kostenfrei nachgebessert oder ist das individuell je nach Vereinbarung?

Jetzt mal blöd gesagt ich gebe einem Bauunternehmen eine Zeichnung vom Architekten für ein Haus. Der Bauunternehmer baut 30cm zu groß und ich habe den Grenzabstand überschritten und bekomme Probleme mit dem Bauamt. Dann wäre nach meinem Verständnis doch der Unternehmer in erster Linie für die Beseitigung verantwortlich und ein Haus ist ja jetzt auch nicht ohne weiteres um 30cm zu verkleinern.

Gruß Christian
 
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