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Allgemeine Disneynews

Volker

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Anlässlich des 100jährigen Firmenjubiläums der Walt Disney Company im Jahr 2023 wird es eine Ausstellung geben. Die Weltpremiere findet am 18.02.2023 in Philadelphia statt. In Europa startet die Ausstellung am 18.04.2023 in München: „Die Ausstellung lädt dazu ein, den ikonischen Geschichten und Charakteren in zehn pracht- wie fantasievollen Galerien neu zu begegnen, mit aufwendigen interaktiven Installationen voller Innovationen und immersiver Technologie. Für die Ausstellung öffnen die Walt Disney Archives erstmals ihre Schatzkammer, präsentieren und inszenieren Hunderte außergewöhnliche Objekte, darunter Disneys „Kronjuwelen“: mehr als 250 kaum gezeigte Originalkunstwerke und Artefakte, Kostüme, Requisiten und Erinnerungsstücke. So ermöglicht Disney einzigartige Einblicke in die Entstehung der beliebtesten Charaktere, Filme, Shows und Attraktionen von Disneyland bis Walt Disney World, die Disney der Welt geschenkt hat.“

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Quelle
 

Volker

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Am 16.11. fand im Franklin Institute in Philadelphia eine Präsentation von Teilen der dort am 18.02. startenden Ausstellung statt. Es gab zwar keine Informationen, ob die Ausstellung in München identisch ist, aber die Vermutung liegt nahe.

Von den zehn angekündigten Gallerien wurden sechs vorgestellt.

Wie alles begann

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Woher die Stories kommen

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Quellen der Inspiration

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Der Geist des Abenteuers und der Entdeckung

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Das Nautilus-Fenster

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Deine Disney-Welt: ein Tag in den Parks

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Eines der Ausstellungsstücke ist das handgefertigte Märchenbuch aus der Eröffnungsszene von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ von 1937:

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Ein Werbevideo gibt es auch:


Quelle
 

Volker

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Die Walt Disney Company hat gestern, 20.11.2022, bekannt gegeben, dass mit sofortiger Wirkung Robert A. (Bob) Iger das Unternehmen für zwei Jahre erneut als CEO übernimmt. Er ist damit der Nachfolger von Bob Chapek, der nach nur elf Monaten als CEO entlassen wurde (und sein eigener Nach-Nachfolger).

Iger führte Disney bereits 15 Jahre lang sehr erfolgreich bis zum Dezember 2021. Er war und ist bei Fans, Mitarbeitern und Anlegern sehr beliebt, was man von Chapek nicht sagen kann. Viele warfen ihm vor, das Erbe von Walt Disney verraten und - im Wortsinne verstanden - für immer höheren Profit verkauft zu haben.

Bob Iger (links) und Bob Chapek:

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sven79

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Hoffentlich ändert sich in WDW für Hotelgäste so einiges z.B Fastpässe und Reservierungen. So wie es früher war, wäre Amazing!!! Aber ich denke das es leider so bleibt.
 

Floooooo

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Die Walt Disney Company hat gestern, 20.11.2022, bekannt gegeben, dass mit sofortiger Wirkung Robert A. (Bob) Iger das Unternehmen für zwei Jahre erneut als CEO übernimmt. Er ist damit der Nachfolger von Bob Chapek, der nach nur elf Monaten als CEO entlassen wurde (und sein eigener Nach-Nachfolger).

Iger führte Disney bereits 15 Jahre lang sehr erfolgreich bis zum Dezember 2021.
Kurze Korrektur: Bob C. war seit Anfang 2020 CEO (Bob I. hatte planmäßig zum Jahresende 2019 abgegeben); aufgrund der Corona-Pandemie hat er (Bob I.) sich dann aber schon kurz danach die neue Rolle des Executive Chairman geben lassen (also so eine Art Aufsichtsratsvorsitzender mit zusätzlicher operativer Verantwortung für strategische Entwicklung); eine Sache, die auch Bob C. damals bestimmt ganz gut fand, da ja gerade zu Beginn der Pandemie etliche Aufgaben gleichzeitig (und das unter großer Unsicherheit) zu stemmen waren.

Wenn man böse wäre, könnte man die Story natürlich auch so lesen: Der alte CEO hat gegen Ende seiner regulären Amtszeit einige dringend nötige Weichen nicht mehr gestellt und manche Projekte nicht rechtzeitig angeschoben (z.B. die Content-Pipelines für Disney+ etc.) und das dann schön seinen Nachfolger ausbaden lassen, um jetzt als Messias zurückzukehren ;) - und gleichzeitig war er (wie bei so vielen schwierigen Unternehmensübergaben, bei denen der "Patriarch" abgeben müsste) nie so richtig weg (hier durch seine Spezialrolle seit Anfang 2020...) und sein Nachfolger stand dadurch schon die ganze Zeit unter verstärkter Beobachtung und hatte es umso schwerer, etwas "richtig zu machen"...

Bob I. hat gerade in den letzten 3-4 Jahren natürlich auch extrem an seinem Image als Retter von Disney gearbeitet (siehe v.a. auch seine Autobiografie "Ride of a Lifetime"), evtl. auch aufgrund der ihm nachgesagten Ambitionen, als demokratischer Präsidentschaftsbewerber ins Rennen zu gehen (was er selber in seinem Buch auch thematisiert). Könnte auch sein, dass sich diese Ambitionen mittlerweile erledigt haben - aber, das werden wir eh ne herausfinden, ebensowenig, was genau das Disney-Board Bob C. an Prioritäten gesetzt bzw. Aufgaben/ Vereinbarungen mit ihm getroffen hat.

Fürs Protokoll: Ich zähle mich selber auch eher zu den "Iger-Fans"; der hat schon sehr vieles richtig gemacht. Das heißt aber nicht, dass das auch n Zukunft so sein wird, deshalb bin ich etwas vorsichtig, jetzt sofort von "alles wird besser" auszugehen.

Wenn die aktuelle Personalie eines zeigt, dann, dass Disney - mal wieder, siehe die Zeit um die Demission von Michael Eisner - ein Nachfolgeproblem hat; anscheinend gibt es also im gesamten Management niemanden, dem das Board zutrauen würde, den Job zu machen, daher hat Iger jetzt also v.a. den Task bekommen, in den nächsten 2 Jahren einen Nachfolger aufzubauen (siehe die Pressemitteilung) - weil der von ihm selbst aufgebaute "Kronprinz" also jetzt abgesägt wurde.
 

Volker

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Danke für die Korrekturen, Du hast natürlich Recht!
Ich stimme Dir in Vielem zu. Bob Iger ist sicher nicht der Messias zu dem er - insbesondere in bewusster Abgrenzung zu Bob Chapek - teilweise hochstilisiert wurde (und er selbst hat sich das mindestens „gefallen“ lassen). Allerdings hat Iger beispielsweise mit den Akquisitionen von Pixar 2006, Marvel 2009 und Star Wars 2012 auch einige sehr wichtige strategische Erfolge erzielt und Disney hochprofitable IPs verschafft, die wiederum maßgeblich zum Erfolg von Disney+ beitragen.
Ich mag ihm Unrecht tun, aber bei Chapek hatte ich nie so richtig den Eindruck, dass er Disney und die Disney-Fans, die bereit sind Unsummen für ihre Leidenschaft auszugeben, verstanden hat. Ich meine damit die teilweise jahrzehntelange emotionale Bindung an die Geschichten und Erlebnisse, die die Menschen mit Disney verbinden (wahrscheinlich merkt man dem Text an, das ich auch so einer bin…).
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
 

Floooooo

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Ich mag ihm Unrecht tun, aber bei Chapek hatte ich nie so richtig den Eindruck, dass er Disney und die Disney-Fans, die bereit sind Unsummen für ihre Leidenschaft auszugeben, verstanden hat. Ich meine damit die teilweise jahrzehntelange emotionale Bindung an die Geschichten und Erlebnisse, die die Menschen mit Disney verbinden (wahrscheinlich merkt man dem Text an, das ich auch so einer bin…).

Da bin ich total bei Dir - mag vielleicht auch dadurch bedingt sein, dass Chapek vorher auch immer einen anderen Job hatte (nämlich mit Hilfe der gegebenen IPs die Profitabilität der Resorts zu steigern, da ist der kreative & emotionale Aspekt nicht so stark im Vordergrund). Und das war dann sein Imageproblem und/ oder vielleicht auch sein ganz reales Problem als CEO. Ein Michael Eisner kam halt aus der Filmecke, ein Bob Iger aus der Fernsehecke, aber beide eben mit dem Hintergrund: Wie emotionalisiere ich Geschichten für das Publikum?

Wie Du: Ich bin auch gespannt auf Disneys Zukunft unter dem neuen-alten CEO...
 

sven

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Zwei kleine Korrekturen: Executive chairman wurde er nicht wegen Corona, er blieb es nur länger wegen Corona. Und auch das endete am 31.12.2021, seitdem war er also bei Disney raus. Noch dazu Chapeks Vertragsverlängerung im Juni 2022 lässt mich schließen, dass man schon länger mit Chapek geplant hat, was auch immer den plötzlichen Wechsel nun veranlasst hat.
 

mydarkestdays

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Ich glaub da werden auch ganz viele enttäuscht werden weil er jetzt auch ned wieder alles umdrehen wird. Mir würds schon mal reichen wenn der Dining Plan wiederkommen würde 🤣🤣🤣
 

Volker

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Noch dazu Chapeks Vertragsverlängerung im Juni 2022 lässt mich schließen, dass man schon länger mit Chapek geplant hat, was auch immer den plötzlichen Wechsel nun veranlasst hat.

Auslöser war wohl der von vielen Anlegern als ziemlich katastrophal wahrgenommene Ergebnisbericht des vierten Geschäftsjahr-Quartals mit entsprechenden negativen Folgen am Aktienmarkt. Die Ursachen liegen nach meiner Einschätzung aber tiefer (siehe oben).

Quelle
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