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Letzte große Etappe stand an, Samstags verließen wir Nagoya und machten uns auf den Weg zum Fuße des Mount Fuji nach Yamanakako.
Wir wollten eigentlich das Yomiuriland mitnehmen, aber die Ausläufer des Taifuns machten uns da einen Strich durch die Rechnung, an der Küste und in Tokyo sollte es stetig regnen...
Wir entschieden uns dann oben herum über Suwa zu fahren, da es dort trocken war und suchten uns ein paar schöne Ziele auf dem Weg raus...
Erster Stop war das Enakyo Wonderland, regnete zwar nicht, aber direkt am Eingang hieß es, Achterbahnen fahren erst wenn die Schienen trocken sind...
Realistisch war das erst am Nachmittag der Fall und dann mal ein paar Stunden warten und am Ende doch enttäuscht weiter ziehen? Nein Danke...
Wir sind dann weiter über die Landstraße nach Narai Juku gefahren, eine sehr gut erhaltene Poststadt der Edo Zeit.
Sind mehr oder weniger Städte entlang von wichtigen Handelsrouten, in diesem Fall Kyoto mit Edo (Tokyo)...
Ewig lange Straße mit Hotels/Restaurants im klassischen alten japanischen Look...
Weiter ging es in den Ojiragawa Canyon, zu einem "kleinen" Spaziergang...
Route rausgesucht und los gings...
Über die Hängebrücke...
Wird schon halten....
Oder auch nicht, da ists Geländer schon abgefallen... *tiefdurchatme
Die Wanderung dauert doch etwas länger, so dass wir das Hotel erst um 22 Uhr erreicht haben mit Blick auf den Mount Fuji...
Mount Fuji bei Nacht.
Nachts folgte dann noch der Wettercheck, zum Fuji Q Highland waren es nur ein paar Km aber So & Mo war daran nicht zu denken, zu viel Wind & Regenwahrscheinlichkeit...
Sonntags sind wir nach Tokyo rein gefahren, haben in Hachimoto am Bahnhof geparkt und sind von dort weiter mit den Öffentlichen in die Innenstadt rein...
Nacheinander haben wir dann die obligatorischen Must Sees abgeklappert: Meiji-Schrein, Asakusa-Schrein, Uneo Park, Shibuya Crossing & Hachiko, die Einkaufszentren dort samt Nintendo Shop & die Takeshita Street...
Auf dem weg zum Meiji-Schrein...
Asakusa-Schrein
Hachiko
Takeshita Street
Tokyo Tower im Nebel
Als Abschluss folgte Abends das Teamlab Borderless - fand ich absolut geil...
Lässt sich schwer in Worte fassen, es ist eine digitale Ausstellungen mit vielen Räumen die es zu entdecken gilt...
Wir wären auch länger geblieben und haben immer wieder neue Sachen entdeckt, aber nach 2,5h hieß es dann, wir schließen um 21 Uhr...
Montags sind wir nördlich des Mount Fuji ins Aokigahara Waldgebiet gefahren zum Wandern und haben dort die Fugaku Wind Cave & die Narusawa-hyōketsu Ice Cave besucht...
Ist wirklich faszinierend, im Wald hats 25°C und Luftfeuchte von ~90%, sobald man dann nur den Höhleneingang bei beiden Höhlen betritt, fällt die Temperatur mit jedem Meter einen Grad nach unten...
Keine 15 Meter unter der Erde...
Eislandschaft:
Abends gabs dann auch mal wieder Ramen
Dienstags war dann der Tag der Wahrheit, weil der letztmögliche: Fuji Q Highland...
Das sieht ja schonmal gut aus, ein paar Wolken, ansonsten blauer Himmel und auch kein Wind, dazu haben wir beim Parken Eejanaika bereits fahren sehen...
Allerdings war mir da auch noch nicht klar, was uns an diesem Tag noch blühte...
Beim ersten Besuch 2013 sind wir 2,5 Stunden angestanden, diesmal Eejanaika im Walk On, die haben nach jeder Fahrt gewartet, bis ich wieder oben ankam...
Beide Seiten fahren sich gut, aber Rechts doch etwas besser. Nach drölf Runden hab ich mir dann eingeredet, dass wir jetzt auch mal Zokkon und die anderen Bahnen fahren müssen...
(Eejanaika knallt schon oder ich werd Älter, ich will gar nicht drüber nachdenken...
)
Selbst von Takabisha immer der Blick nach hinten...
An der Stelle hab ich soeben auch festgestellt, dass ich Fotos und Video nur von einer Achterbahn gemacht hab, aber der Rest ist schnell zusammengefasst...
Zokkon ist eine tolle Anlage und deutlich länger als erwartet, Takabisha schlägt wie gewohnt, Fujiyama war in Wartung, aber kein Verlust und diesmal hat es auch endlich mit den anderen Coastern geklappt - aber Dodonpa fehlt schmerzlich, die hätte mich heute vermutlich auch komplett kaputt gemacht...
Wild fand ich wirklich die ganzen Sicherheitsvideos & Metalldetektoren vor jeder Fahrt. Lass ich mir bei Eejanaika ja noch gefallen, aber bei Voyage Dans Le Ciel find ich das einfach lächerlich...
Flying Theater, den Attack on Titan Film haben wir auch noch besucht, aber ich kann mit der Story einfach nichts anfangen.
Um 15 Uhr haben wir uns nochmal auf den Weg nach Tokyo gemacht, diesmal in Hachiōji am Bahnhoch geparkt.
Zuerst Stadtteil Shinjuku, dann weiter in die Tokyo Bay und abschließend das zweite Teamlab Museum besucht: Planets...
War auch ein tolles Erlebnis, aber fällt gegen das Borderless defintiv ab...
Mittwochs gings auf den höchsten Berg Japans...
Dieser ist von 1. Juli - 10. September geöffnet und über 4 Wege erreichbar, wir entschieden uns für den vermeintlich "einfachsten", den Yoshida Trail...
Täglich dürfen pro Weg nur 1000 Leute hoch und die anderen Wege waren noch gesperrt, so dass sowieso nur unserer offen war...
Wir hatten auch noch das Glück, an den Startpunkt (5th Station) hochfahren zu können, das wär ab 3. Juli gesperrt und es fahren nur noch Busse hoch...
Als wir ankamen wars schon recht voll und wir konnten nicht mehr direkt an der Station Parken, mussten mit dem Bus noch 3km hinfahren... (Ok, besser als die 25km von unten
)
Nach dem Checkin, der dank Online Buchung recht schnell ging gabs das Bändchen und den Anhänger aus Holz...
Lasst die Tortur beginnen, wobei, sind ja eigentlich nur 6km....
Aber immer nur nach oben, die Pfeile deuteten den Weg...
Entweder kletterst über Felsen...
...oder läufst auf Lavageröll.
Spätestens wenn man die Wolkengrenze unter sich gelassen hat, sieht das schon genial aus...
Das Ziel, nach 7 Stunden endlich oben...
Hinter uns der Vulkankrater...
Aussicht vom Gipfel, eigentlich gibt es einen Rundweg um den Krater, aber der war leider noch gesperrt...
Nach 11 Stunden waren wir wieder zurück an der Station, aber da um 21:30 Uhr keine Busse mehr fahren, hieß es nochmal 3km weiter zum Auto zu laufen und da lernt man eine einfache Straße echt zu schätzen...
Unser Hotel haben wir gegen 23 Uhr erreicht und sind dann völlig K.O. ins Bett gefallen...
Donnerstags sind wir morgens an den Flughafen Haneda gefahren, haben dort das Auto abgegeben und für eine letzte Nacht im Hotel direkt am Flughafen eingecheckt, dann gings weiter für einen weiteren Tag nochmal in den wohl besten Themenpark der Welt: Disney Sea...
Da mich dazu ein paar Anfragen erreicht haben, als Schlusswort:
Autofahren in Japan ist völlig unproblematisch...
Abgesehen davon, dass sie auf der gefühlt falschen Seite fahren unterscheidet sich die Fahrweise kaum von uns, es gibt genug rücksichtsvolle Fahrer und genau so viele die mich Fluchen ließen...
Schon nach 15-20 Min hat man sich an den Linksverkehr gewöhnt und recht schnell haben wir auch realisiert: Wenns wichtig ist, stehts auch auf Englisch dran...
Die 19 Tage Mietwagen mit ~4000km haben jetzt ~750 € Miete + ~185 € Benzin (Benzin kostet 80-95 ct/l) + ~340€ Maut gekostet...
Wir wollten eigentlich das Yomiuriland mitnehmen, aber die Ausläufer des Taifuns machten uns da einen Strich durch die Rechnung, an der Küste und in Tokyo sollte es stetig regnen...
Wir entschieden uns dann oben herum über Suwa zu fahren, da es dort trocken war und suchten uns ein paar schöne Ziele auf dem Weg raus...
Erster Stop war das Enakyo Wonderland, regnete zwar nicht, aber direkt am Eingang hieß es, Achterbahnen fahren erst wenn die Schienen trocken sind...
Realistisch war das erst am Nachmittag der Fall und dann mal ein paar Stunden warten und am Ende doch enttäuscht weiter ziehen? Nein Danke...
Wir sind dann weiter über die Landstraße nach Narai Juku gefahren, eine sehr gut erhaltene Poststadt der Edo Zeit.
Sind mehr oder weniger Städte entlang von wichtigen Handelsrouten, in diesem Fall Kyoto mit Edo (Tokyo)...
Ewig lange Straße mit Hotels/Restaurants im klassischen alten japanischen Look...
Weiter ging es in den Ojiragawa Canyon, zu einem "kleinen" Spaziergang...
Route rausgesucht und los gings...
Über die Hängebrücke...
Wird schon halten....
Oder auch nicht, da ists Geländer schon abgefallen... *tiefdurchatme
Die Wanderung dauert doch etwas länger, so dass wir das Hotel erst um 22 Uhr erreicht haben mit Blick auf den Mount Fuji...
Mount Fuji bei Nacht.
Nachts folgte dann noch der Wettercheck, zum Fuji Q Highland waren es nur ein paar Km aber So & Mo war daran nicht zu denken, zu viel Wind & Regenwahrscheinlichkeit...
Sonntags sind wir nach Tokyo rein gefahren, haben in Hachimoto am Bahnhof geparkt und sind von dort weiter mit den Öffentlichen in die Innenstadt rein...
Nacheinander haben wir dann die obligatorischen Must Sees abgeklappert: Meiji-Schrein, Asakusa-Schrein, Uneo Park, Shibuya Crossing & Hachiko, die Einkaufszentren dort samt Nintendo Shop & die Takeshita Street...
Auf dem weg zum Meiji-Schrein...
Asakusa-Schrein
Hachiko
Takeshita Street
Tokyo Tower im Nebel
Als Abschluss folgte Abends das Teamlab Borderless - fand ich absolut geil...
Lässt sich schwer in Worte fassen, es ist eine digitale Ausstellungen mit vielen Räumen die es zu entdecken gilt...
Wir wären auch länger geblieben und haben immer wieder neue Sachen entdeckt, aber nach 2,5h hieß es dann, wir schließen um 21 Uhr...
Montags sind wir nördlich des Mount Fuji ins Aokigahara Waldgebiet gefahren zum Wandern und haben dort die Fugaku Wind Cave & die Narusawa-hyōketsu Ice Cave besucht...
Ist wirklich faszinierend, im Wald hats 25°C und Luftfeuchte von ~90%, sobald man dann nur den Höhleneingang bei beiden Höhlen betritt, fällt die Temperatur mit jedem Meter einen Grad nach unten...
Keine 15 Meter unter der Erde...
Eislandschaft:
Abends gabs dann auch mal wieder Ramen
Dienstags war dann der Tag der Wahrheit, weil der letztmögliche: Fuji Q Highland...
Das sieht ja schonmal gut aus, ein paar Wolken, ansonsten blauer Himmel und auch kein Wind, dazu haben wir beim Parken Eejanaika bereits fahren sehen...
Allerdings war mir da auch noch nicht klar, was uns an diesem Tag noch blühte...
Beim ersten Besuch 2013 sind wir 2,5 Stunden angestanden, diesmal Eejanaika im Walk On, die haben nach jeder Fahrt gewartet, bis ich wieder oben ankam...

Beide Seiten fahren sich gut, aber Rechts doch etwas besser. Nach drölf Runden hab ich mir dann eingeredet, dass wir jetzt auch mal Zokkon und die anderen Bahnen fahren müssen...
(Eejanaika knallt schon oder ich werd Älter, ich will gar nicht drüber nachdenken...
Selbst von Takabisha immer der Blick nach hinten...

An der Stelle hab ich soeben auch festgestellt, dass ich Fotos und Video nur von einer Achterbahn gemacht hab, aber der Rest ist schnell zusammengefasst...
Zokkon ist eine tolle Anlage und deutlich länger als erwartet, Takabisha schlägt wie gewohnt, Fujiyama war in Wartung, aber kein Verlust und diesmal hat es auch endlich mit den anderen Coastern geklappt - aber Dodonpa fehlt schmerzlich, die hätte mich heute vermutlich auch komplett kaputt gemacht...
Wild fand ich wirklich die ganzen Sicherheitsvideos & Metalldetektoren vor jeder Fahrt. Lass ich mir bei Eejanaika ja noch gefallen, aber bei Voyage Dans Le Ciel find ich das einfach lächerlich...
Flying Theater, den Attack on Titan Film haben wir auch noch besucht, aber ich kann mit der Story einfach nichts anfangen.
Um 15 Uhr haben wir uns nochmal auf den Weg nach Tokyo gemacht, diesmal in Hachiōji am Bahnhoch geparkt.
Zuerst Stadtteil Shinjuku, dann weiter in die Tokyo Bay und abschließend das zweite Teamlab Museum besucht: Planets...
War auch ein tolles Erlebnis, aber fällt gegen das Borderless defintiv ab...
Mittwochs gings auf den höchsten Berg Japans...
Dieser ist von 1. Juli - 10. September geöffnet und über 4 Wege erreichbar, wir entschieden uns für den vermeintlich "einfachsten", den Yoshida Trail...
Täglich dürfen pro Weg nur 1000 Leute hoch und die anderen Wege waren noch gesperrt, so dass sowieso nur unserer offen war...
Wir hatten auch noch das Glück, an den Startpunkt (5th Station) hochfahren zu können, das wär ab 3. Juli gesperrt und es fahren nur noch Busse hoch...
Als wir ankamen wars schon recht voll und wir konnten nicht mehr direkt an der Station Parken, mussten mit dem Bus noch 3km hinfahren... (Ok, besser als die 25km von unten
Nach dem Checkin, der dank Online Buchung recht schnell ging gabs das Bändchen und den Anhänger aus Holz...
Lasst die Tortur beginnen, wobei, sind ja eigentlich nur 6km....
Aber immer nur nach oben, die Pfeile deuteten den Weg...
Entweder kletterst über Felsen...
...oder läufst auf Lavageröll.
Spätestens wenn man die Wolkengrenze unter sich gelassen hat, sieht das schon genial aus...
Das Ziel, nach 7 Stunden endlich oben...
Hinter uns der Vulkankrater...
Aussicht vom Gipfel, eigentlich gibt es einen Rundweg um den Krater, aber der war leider noch gesperrt...
Nach 11 Stunden waren wir wieder zurück an der Station, aber da um 21:30 Uhr keine Busse mehr fahren, hieß es nochmal 3km weiter zum Auto zu laufen und da lernt man eine einfache Straße echt zu schätzen...
Unser Hotel haben wir gegen 23 Uhr erreicht und sind dann völlig K.O. ins Bett gefallen...
Donnerstags sind wir morgens an den Flughafen Haneda gefahren, haben dort das Auto abgegeben und für eine letzte Nacht im Hotel direkt am Flughafen eingecheckt, dann gings weiter für einen weiteren Tag nochmal in den wohl besten Themenpark der Welt: Disney Sea...
Da mich dazu ein paar Anfragen erreicht haben, als Schlusswort:
Autofahren in Japan ist völlig unproblematisch...
Abgesehen davon, dass sie auf der gefühlt falschen Seite fahren unterscheidet sich die Fahrweise kaum von uns, es gibt genug rücksichtsvolle Fahrer und genau so viele die mich Fluchen ließen...
Schon nach 15-20 Min hat man sich an den Linksverkehr gewöhnt und recht schnell haben wir auch realisiert: Wenns wichtig ist, stehts auch auf Englisch dran...
Die 19 Tage Mietwagen mit ~4000km haben jetzt ~750 € Miete + ~185 € Benzin (Benzin kostet 80-95 ct/l) + ~340€ Maut gekostet...
