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Bavaria Blu (2/3)

dutymurre

Airtime König
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Neuer Tag, neues Glück – diesmal dann auch mit ein paar Bildern 😉

Einen Tag vor meinem Geburtstag hatte ich mir freigenommen, um nach ziemlich langer Zeit (es dürften mindestens 20 Jahre gewesen sein) dem Legoland in Günzburg mal wieder einen Besuch abzustatten. Dank des Merlin-Abenteuer-Passes musste ich den doch sehr stattlichen Eintrittspreis nicht bezahlen.

Doch bevor es zur Kür ging, wartete die Pflicht in Form eines Kurzprogramms auf mich. Denn direkt nebenan befindet sich ja der Peppa Pig Park, welches man auf kleiner Fläche aus dem Boden gestampft hat und für das der reguläre Eintrittspreis von 32€ schon echt eine Frechheit ist. Aber auch hier hilft der Merlin-Abenteuer-Pass. Etwas abenteuerlich war auch, dass die Mitarbeiterin zur Öffnung des Drehkreuzes zu einem Schlüsselbund griff, an dem sich allerlei Plastikkarten befanden und sie dann die richtige auswählen musste, um mir den Eintritt zu gewähren. Etwas unkonventionell, aber funktionierte problemlos.

Der Fußweg durch die Unterführung war fast länger als mein Aufenthalt im Park.

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Der Wettergott meinte es heute nicht wirklich gut, insofern war der Park auch ziemlich leer, gerade zu Beginn des Tages.

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Dadurch hatte ich dann auch die Ehre einer Einzelfahrt als erste Fahrt des Tages auf Papa Wutz‘ Achterbahn, die der einzige Grund meines Besuchs war.

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Die Warteschlange ist durchaus hübsch gestaltet, hat mich aber auch nicht umgehauen. Jetzt bin ich aber auch nicht die typische Zielgruppe für diese Attraktion oder insgesamt diesen Park.

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Das Layout ist in homöopathischen Dosen spannend, verfügt es doch über einen Mini-Launch (kann man diesen Reibrad-Antrieb zur Überwindung der letzten Helix wirklich einen Launch nennen, naja, egal).

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Die freundliche Nachfrage der Operatorin, ob ich noch eine Runde fahren wolle, lehnte ich dankend ab. Ich erklärte ihr, warum ich der eine verrückte Erwachsene ohne Kinder-Begleitung bin, der in voller Regenmontur fix eine Runde auf der Achterbahn dreht, machte noch ein paar Fotos und verabschiedete mich dann auch wieder aus dem Park. Bei dem Wetter war es nicht wirklich gemütlich und so richtig viel mehr als eine Dino-Reitbahn und ein paar Kiddie-Flatrides waren auch nicht im Angebot. Seht einfach selbst:

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So hieß es dann…

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… und hallo Legoland.

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Natürlich hatte auch hier schon die Halloween-Deko Einzug erhalten.

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Wegen zu starken Windes zögerte sich meine erste Achterbahnfahrt noch ein bisschen hinaus, sodass ich schon mal ein paar Fotos schoss. Glücklicherweise öffnete die Warteschlange für das große Lego Rennen. Das Layout ist ein bisschen invers zu üblichen „Wilden Mäusen“, denn hier kommt die große Abfahrt ganz zu Beginn. Die ist ganz nett, aber auch nicht mehr. Danach gurkt man dann, durch einige Zwischenbremsen noch zusätzlich verlangsamt, in den Mauskurven herum und wartet eigentlich nur noch sehnsüchtig darauf, endlich wieder in die Station zu kommen und dort wieder aussteigen zu dürfen. Dass die Gepäckablagen auch jenseits des Sichtfelds jedes Mitarbeiters sind, ist auch nicht optimal, allerdings weiß man ja prinzipiell um das Risiko, wenn man seinen Rucksack irgendwo an der Bahn abstellt. Insgesamt ist das eine Bahn, die man einmal fährt, um sie abzuhaken, aber auch nicht mehr.

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Passenderweise kam ich um 10:57 aus der Station heraus, sodass ich den 4D Film um 11:00 noch direkt mitnehmen konnte. Eigentlich zeigt das Legoland vier verschiedene Filme, wegen der Halloween Saison war es bis auf eine Ausnahme „nur“ ein Halloween-Special. Der Eingang wurde von einem etwas lasziv daherkommenden Storm Trooper bewacht.

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Der Film an sich war natürlich kindgerecht, aber hat mir durchaus gefallen. Es war allerdings gewöhnungsbedürftig, dass der Film ganz ohne Dialoge auskam. Macht natürlich die Verwendung in den verschiedensten Legoländern dieser Welt deutlich einfacher.

Meine Erkundungstour setzte ich in der Themenwelt Ninjago fort.

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Für mich als Shooter Liebhaber steht mit „Ninjago – The Ride“ (hier war man äußerst kreativ in der Namensfindung) ein besonderes Exemplar. Die Grundidee, dass man keine Pistole oder ein ähnliches Device in die Hand nimmt, sondern das Schießen durch Handgesten abläuft, ist an sich eine super Sache. Man sieht dann auch wirklich wie ein Ninja aus – oder zumindest so, wie man sich im Hollywood-Kino einen Ninja vorstellt. Aber es kommt extrem darauf an, auf welchem Platz man sitzt. Da ich an diesem Tag insgesamt sechs Mal gefahren bin (später dazu mehr), spreche ich durchaus aus Erfahrung 😉

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Die Warteschlange ist extrem lang (ich hoffe, dass nie die volle Kapazität gebraucht wird), hat aber ein paar nette Gimmicks. Wie etwa eine Spielecke für die Kids.

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Generell ist die Deko schon sehr stimmig und schön anzuschauen.

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Nach einem kleinen Spaziergang vorbei an der Piratenbucht…

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…die mit einem Splash Battle aufwartet…

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..welches ich heute aber ausgelassen habe (so ganz alleine macht mir das einfach nicht so viel Spaß), begrüßte mich dieser nette Expeditionsleiter.

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Für die schön gestaltete Tier-Safari war ich etwas zu groß – ich hab mich echt gefragt, ob ich es alleine wieder schaffen würde, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Dennoch kann man auch von außen ein paar Tiere bestaunen.

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Die Kanu-Stocherfahrt für Kids habe ich mir auch nur von außen angeschaut.

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Etwas besser für mich geeignet war die Dschungelexpedition, bei der es in Booten durch eine schön gestaltete Dschungellandschaft mit üblichem Fahrtaufbau ging: Erster kleinerer Drop, Drehteller mit kurzer Rückwärtsfahrt und dann wieder nach vorn gedreht für die finale Schussfahrt. War jetzt nicht übermäßig spektakulär, hat aber Spaß gemacht und das ist ja die Hauptsache.

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Im fließenden Übergang ging es dann ins Tal der Könige, wo ein zweiter Shooting Ride auf mich wartete. Das sind ja schon fast Verhältnisse wie im Walibi Belgium, wobei die Shooter in Belgien qualitätsmäßig doch in einer anderen Liga spielen. Dennoch sorgte das bei mir auch für ausreichend Spaß.

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Ohne wirkliche Abgrenzung – von dem im Bild zu erahnenden Torbogen mal abgesehen – befindet man sich nach dem Kurzbesuch in Ägypten in mythischen Gefilden.

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Neben ein paar nett anzusehenden Dekorationen…

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Gibt es hier zwei Flatrides, einen klassischen Family-Freefall und eine Ballonfahrt (wenn man denn nicht schon bei Peppa Pig gefahren ist 😉). Aber so eine Runde auf Fire&Ice geht eigentlich immer 😊
 

dutymurre

Airtime König
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Das sicherlich spannendste Fahrgeschäft ist aber natürlich der Wing Coaster. Aber irgendwie überzeugt mich das Konzept Wing Coaster im Legoland nicht so richtig. Durch die starke Orientierung als Familienpark konnte man das Layout nicht wirklich spannend gestalten. Da stelle ich mir dann die Frage, ob es wirklich ein Wing Coaster sein musste oder ob es ein anderer Achterbahntyp nicht auch getan hätte. Das ist so ein bisschen, als wenn man sich einen Ferrari als Stadtauto holt, nachdem dort flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde. Kann man machen, sieht ganz schick aus, macht was her, aber nötig ist es jetzt nicht so wirklich. Immerhin konnte ich hier Isis Tipp, doch mal Beine und Arme gleichzeitig in der Zero-g-Rolle auszustrecken, ausprobieren. Ich hänge dann zwar so ein bisschen wie ein nasser Sack im Bügel, aber das Gefühl ist schon witzig. Zudem lässt sich der Coaster doch ganz nett aus ein paar Perspektiven auf (digitalem) Film festhalten.

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Auf dem Rückweg aus dem Themenbereich Mythica kam ich dann noch an der interaktiven Feuerwehrfahrt vorbei. Da ich nicht alleine teilnehmen durfte, schloss ich mich kurzerhand einer tschechischen Familie an. Und merkte dann gleich, dass ich zum Pumpen selbst mal wieder Pumpen gehen sollte – sowohl meine Muskelkraft in meinen Oberarmen als auch meine Ausdauer waren schon mal besser. Leider konnten wir nicht den ersten Platz belegen, aber es hat echt Spaß gemacht. Und ein bisschen Völkerverständigung war es auch noch 😊

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Die Halloween-Deko im Park war stellenweise schon etwas gewöhnungsbedürftig. Wie zum Beispiel dieses Killerkaninchen hier.

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Andere Dekoelemente waren da doch schon etwas weniger alptraumerweckend.

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Wer sich im Park ein bisschen auskennt und aufmerksam war, dürfte gemerkt haben, dass in diesem Bericht bisher nur die Hälfte der Achterbahnen im Legoland vorkamen. Doch das wollen wir nun nachholen. Denn praktischerweise liegen die beiden fehlenden Exemplare fast direkt nebeneinander.

Die Drachenjagd, ein Gerstlauer Junior Coaster, haut mich jetzt nicht von den Socken, allerdings hat der First Drop für einen Junior Coaster dann doch deutlich mehr Schmackes als ich gedacht hätte. Wiederholungsbedürftig war die Fahrt dennoch nicht. Aber wieder ein Coaster mehr auf der Liste 😊

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Etwas besser hat mir da der Feuerdrache gefallen, der im Disko-Gewand daherkam. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass mir diese Bahn vorenthalten bleiben würde, aber am Nachmittag wurde dieser Coaster dann auch aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Den Namen Diskodrache trägt die Bahn nicht umsonst, denn der Dark-Ride Park wartet mit ohrwurmverdächtiger Musik und schöner Deko auf. Sollte man mit der Bahn hier mal ein paar Minuten steckenbleiben, sind allerdings dauerhafte Traumaschäden zu befürchten (die Disko-Höhle von Chiapas lässt grüßen). Insgesamt dann doch irgendwie der beste Coaster des Parks, aber wer krasse Achterbahnen erwartet, ist hier eh falsch aufgehoben.

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Nach Parkeisenbahn war mir heute nicht, aber gesehen hab ich sie samt Stationsgebäude trotzdem 😉

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Um an meinen Souvenir-Stein zu kommen, gönnte ich mir brav noch einen Rundgang in der Lego-Fabrik. Passend zur Saison gab es einen Stein mit Halloween Motiv. Auch wenn mir als Chemiker die Herstellung der Steine nicht völlig unvertraut ist, finde ich es doch schön, dass man hier einige Prozessschritte live und anschaulich erleben kann. Denn MINT-Bildung kann meiner Meinung nach nie schaden und wenn unsere Fachkräfte von morgen ihre Inspiration aus dem Legoland nehmen, soll es mir recht sein.

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Nach einer kurzen Aufwärmpause und einem kleinen Zwischen-Dessert im Restaurant, dass auch erstaunlich gesunde Verpflegung anbietet, ging es vorbei am Sky Fly, dem ich auch keinen Besuch abstattete. Kennste einen, kennste alle und heute war mir nicht danach.

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Zwei wichtige Orte standen noch auf dem Programm: Das Miniland und das SEA LIFE. Aber eins nach dem anderen.

Obwohl wir uns im Legoland Deutschland befinden, zeigt mein erstes Foto die Lagunenstadt Venedig mit der bekannten Rialto-Brücke. So leer wie diese im Miniland ist ihr großes Vorbild allerdings nur sehr selten.

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Der Markusplatz samt Dogenpalast und ein wenig Wasser dürfen natürlich auch nicht fehlen.

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Reisen wir nun nach Deutschland. Glücklicherweise habe ich das zugehörige Hinweisschild auch noch fotografiert, sonst hätte ich das Augsburger Rathaus nicht erkannt, auch wenn der goldene Saal wirklich sehr ansehnlich ist. Um dort heiraten zu dürfen muss man allerdings besonders honorig sein, z.B. in dem beide Eheleute eine Goldmedaille bei Olympia gewonnen haben. Kann ich jetzt nicht mithalten.

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Natürlich habt ihr alle so wie ich auf den ersten Blick das Wasserkraftwerk in Langwald am Lech erkannt.

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Das nächste Gebäude sollte jedoch deutlich mehr Leuten geläufig sein.

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Während wir hier im Forum zu Freizeitparks pilgern, ziehen andere Leute es vor, die Wallfahrtskirche Maria Vesperbild aufzusuchen. Aber ich finde es ja auch löblich, dass das Miniland auch ein bisschen Lokalkolorit zu bieten hat.

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Etwas weiter nördlich an der schönen Mosel findet man die Burg von Cochem.

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Egal von wo in Deutschland, an einem durchschnittlichen Bundesliga-Spieltag werden Menschen aus der ganzen Republik zu dieser Arena reisen, zumindest wenn sie es, wie ich, mit dem FC Bayern halten. Das dient schon mal als kleiner Vorgeschmack, denn im weiteren Verlauf der Reise werden wir uns noch in der echten Allianz Arena aufhalten.

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Vorab kann man auch schon einen Blick hinein werfen.

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Nähern wir uns nun meiner Heimat. Die Düsseldorfer Altstadt ist auch als die längste Theke der Welt bekannt. Doch eines sei gesagt: Wenn ihr mal dort seit, geht nicht nur über die Bolkerstraße, denn auch abseits davon hat die Altstadt echt schöne Gässchen zu bieten.

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Von der einen Landeshauptstadt geht es in die Stadt, die es sicherlich gerne wäre und die ursprünglich auch als Hauptstadt der BRD nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gehandelt wurde. Warum es dann doch Bonn wurde, ist eine längere Geschichte.

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dutymurre

Airtime König
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Nach dem Fall der Mauer wurde ja bekanntlich Berlin Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Und neben der Rente (zumindest laut Norbert Blüm, als junger Mensch bin ich da ja ehrlich gesagt etwas pessimistischer) ist eines sicher: irgendwo in Berlin wird immer gebaut.

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Im Folgenden seht ihr allerdings keine unfertige Baustelle, sondern die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die umgebenden Gebäude tragen passenderweise die Spitznamen „Lippenstift“ und „Keksdose“.

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Weitere Panoramablicke zeigen u.a. die Prachtstraße „Unter den Linden“, den Reichstag, den Alexanderplatz mit dem ikonischen Fernsehturm sowie den Zoologischen Garten.

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Von der einen deutschen Millionenstadt in die andere, die von ihren Bewohnern liebevoll auch ihre Perle genannt wird. Hier hat man sich als Wahrzeichen die Speicherstadt, die Rickmer Rickmers sowie – für dieses Forum bestens bekannt – den Hamburger Dom ausgesucht.

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Nach dem Rheinland habe ich tatsächlich bisher die zweitmeiste Zeit meines Lebens in den Niederlanden gewohnt, sodass ich diese stilistischen Szenen als eine Hommage an meine Promotionszeit betrachte.

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Auch zur Schweiz habe ich einen Bezug, habe ich doch in Zürich meine Masterarbeit an der ETH geschrieben, was ich ebenfalls mit schönen Erinnerungen verbinde.

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Bevor wir zum krönenden Abschluss kommen, folgen hier noch einige Herren und eine Dame, die sich mit ihren Abschlüssen selbst zum Fußball-Adel gekrönt haben 😊

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Ihr mögt euch nun fragen, warum ein Besuch im SEA LIFE, das sich direkt im Legoland selbst befindet, der krönende Abschluss ist. Ich hab da mit mir ja noch eine Challenge laufen. Nach dem Besuch hier fehlt mir nur noch SEA LIFE in München, aber da werde ich ja praktischerweise morgen sein.

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Nach der kurzen Rückreise zurück ins Hotel holte ich mir noch fix einen Döner und ließ dann den Abend entspannt ausklingen. Denn am nächsten Tag wartete an meinem Geburtstag ein Freizeit-Attraktionen-Marathon auf mich, mehr dazu im nächsten Teil 😉
 

ThrillRider97

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Zuallererst vielen Dank für den Report (und auch die vergangenen), hat Spaß gemacht zu lesen :)

Das sicherlich spannendste Fahrgeschäft ist aber natürlich der Wing Coaster. Aber irgendwie überzeugt mich das Konzept Wing Coaster im Legoland nicht so richtig. Durch die starke Orientierung als Familienpark konnte man das Layout nicht wirklich spannend gestalten. Da stelle ich mir dann die Frage, ob es wirklich ein Wing Coaster sein musste oder ob es ein anderer Achterbahntyp nicht auch getan hätte. Das ist so ein bisschen, als wenn man sich einen Ferrari als Stadtauto holt, nachdem dort flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde. Kann man machen, sieht ganz schick aus, macht was her, aber nötig ist es jetzt nicht so wirklich.
Der Vergleich mit dem Ferrari ist perfekt gewählt für Maximus, welcher mich bei meinem Besuch im Sommer 2023 auch gar nicht überzeugen konnte:
Für mich ist B&M immer noch der Maybach unter den Achterbahnherstellern (um bei Vergleichen mit Autos zu bleiben 😁): teuer, groß und komfortabel. Ich habe auch nicht verstanden, was genau man sich dabei gedacht hat, einen eigentlich thrilligen Achterbahntyp als Kiddie Coaster herunterzuskalieren - das Ergebnis ist für Familien und Leute, die Inversionen nicht mögen, eventuell zu abschreckend und für Thrillseeker mit seinem einschläfernden Pacing zu langweilig.
Maximus hat offenbar eine Identitätskrise und weiß nicht, was er genau sein möchte ;)
Dazu kommt noch, dass diese Bahn bei allen drei Fahrten in unterschiedlichen Reihen und auf beiden Seiten einen ziemlich unangenehmen Rattle hatte - für einen nagelneuen B&M war der Fahrkomfort fast schon erschreckend!
Die vier "ausgewachsenen" Wing Coaster in Europa fand ich alle deutlich angenehmer vom Fahrverhalten - auch wenn beispielsweise Raptor schon 14 Jahre auf dem Buckel hat, fuhr dieser sich deutlich ruhiger!

Daher ist und bleibt der Feuerdrache meiner Meinung nach die beste Bahn des Legolands - auch wenn deren Layout auch nicht das Spannendste unter der Sonne ist, wird hier durch den schönen Darkridepart wieder einiges wettgemacht (y)

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass in diesem Falle ein etablierter Bahntyp (beispielsweise ein SFC/STC oder größerer Family Coaster von Vekoma, ein Mack Youngstar oder Gerstlauer Family Coaster) die bessere Wahl gewesen wäre - zumal diese Bahnen vom Layout trotz Familienfreundlichkeit auch Thrillseekern Freude bereiten können...

LG Lukas
 

Sympathikus

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Ich fand die "Wilde Maus" Achterbahn im Legoland für mich absolut hervorragend. Ich war überrascht wie gut die ist. Ich bin die letzten Monat (Anfang November) zum Ersten Mal gefahren. Sie ist kein Vergleich mit den Coastern auf den Volksfesten wo man einfach ruckartig und viel zu heftig die Kräfte spürt. Im Legoland fährt sie sich einfach total angenehm. Das ist ein perfekter Family-Coaster. Die Beliebtheit dieser Bahn zeigte sich auch an der Wartezeit.

Überrascht war ich auch wie groß die Hotelanlage im Legoland ist. Die Hotelanlage ist schon erste Sahne würde ich sagen. Ich habe in der Königsburg übernachtet.

Ich fand deinen Bericht zum Legoland auch sehr interessant. Ich war 2 Tage dort und habe tatsächlich auf einigen Fotos im Miniaturland von dir gesehen dass ich doch nicht alles gesehen habe. Den Peppa Pig-Park habe ich allerdings ausgelassen. Den habe ich im Grunde auch im Heidepark schon gesehen. Ich fand ihn dort ganz nett, aber extra dafür zahlen; nein danke.

Maximus habe ich auch ausgelassen da Überkopf-Elemente mir nicht gut tun.

Aber die beste Achterbahn im Legoland ist natürlich der Feuerdrache; gerade die Kombination aus Dark Ride und Coaster finde ich echt gut.

Danke an duttymurre für die vielen Fotos und den Bericht. Ich finde es immer gut wenn man sich darüber ein wenig austauscht bzw. die Wahrnehmung untereinander vergleichen kann.
 
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