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Happy Birthday to me
Ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen, es bis zur Gänze auszunutzen, dass gewisse Freizeitangebote auch für erwachsene Geburtstagskinder freien Eintritt gewähren. Somit sollten insgesamt vier Aktivitäten in und um München herum auf dem heutigen Plan stehen. Ein ambitionierter Plan, da ich am Abend noch mit dem ICE heim fuhr, aber ich war ja auch nicht zum Spaß in München.
Los ging es in der Bavaria Filmstadt. Wie schon öfter in meinen Berichten war ich mit meiner Familie vor gefühlten Urzeiten (irgendwann vor 15 bis 20 Jahren) schon einmal hier. Seitdem hatte sich aber viel getan. Pünktlich um 10:03 (!) begann meine Führung. Es ging direkt zum 4D-Kino, das meiner Meinung nach eher ein Zwitter aus 4D-Kino und Flugsimulator ist. Es wurde ein Film zu Mogli dargeboten, was Kindheitserinnerungen weckt, aber insgesamt hat mich das Fahrsystem leider nicht überzeugt.
Im Anschluss daran ging es dann mit der eigentlichen Führung über das Gelände los. Da hier auch aktiv noch gearbeitet und gedreht wird, hat man freie Flächen oder gerade nicht genutzte Hallen mit den Kulissen von Filmen bestückt, die bereits im Kasten sind.
Die erste Kulisse, die wir besichtigen konnten, war diejenige zur Neuauflage der Zauberflöte. Ich hatte den Film zwar nicht gesehen, befand aber, dass man sich beim Kulissenbau Mühe gegeben hatte. Im Endeffekt sind sich die Gestaltung eines Dark Rides und einer Filmkulisse ja schon ähnlich, ich denke, dass beide Gewerke da voneinander lernen können und dies auch sicherlich tun.
Die nächste Kulisse hätte man so oder so ähnlich auch im Europa-Park wiederfinden können, denn hier ging es in die Welt von Jim Knopf. Beim Anblick der Lok würde man erstmal nicht vermuten, dass das größere Exemplar massiv gebaut ist und fast sieben Tonnen wiegt. Ebenso wurde sie für einige Aufnahmen mal eben nach Marokko verschifft. Da wird einem erstmal bewusst, wie viel Aufwand eigentlich getrieben wird, um mit Glück ein paar Minuten Film drehen zu können.
Bei der nächsten Station begegnete dem begnadeten Freizeitparkfan dann eine ebenfalls z.B. aus Haßloch oder De Panne bekannte IP, nämlich Wickie.
In derselben Halle standen auch noch Props zu den Wilden Kerlen…
…sowie aus der unendlichen Geschichte.
Wem der Kopf von Morla (links) bekannt vor kommt, der irrt nicht, denn dieselbe Person hat auch E.T. gestaltet. Wenn man es weiß, erkennt man es
Solche Fun Facts freuen mich bei Führungen ja immer besonders. Gehört zwar in die Kategorie unnützes Wissen, aber so wird aus dem Geburtstagsausflug eine Bildungsreise.
Weiter ging es mit einem Klassiker der deutschen Filmgeschichte, nämlich „Das Boot“. In diesem Film spielte unter anderem Herbert Grönemeyer mit, bevor er das Singen anfing.
Nach einem Rennboliden sieht das folgende Fahrzeug zwar nicht aus, gehört aber doch zur Formel 1. Also zumindest der Musik-Sendung mit Peter Illmann (auch wenn dieser nicht die meisten Sendungen moderierte, das war Stefanie Tücking).
In zumindest virtuell sphärische Höhen bringt einen diese Kulisse, die zum SciFi-Thriller Stowaway gehört.
Der Parc Asterix Deutschland ist ja gerade in aller Munde, da passt diese Kulisse doch wunderbar hier in den Berichte.
Als die Ankündigung kam, dass der Nachfolger des Schuh des Manitu 2025 ins Kino kommt, war ich sehr skeptisch, ob sich der Humor auch an die heutigen Gegebenheiten anpassen lässt, aber ich finde, dass Bully Herbig und Co. das gut gelöst haben.
„Chantal, heul leise!“ ist sicherlich der einprägsamste Satz aus dem Fack Ju Göthe Universum. Ich erinnere mich, dass ich den ersten Teil so gut fand, dass ich gleich zweimal im Kino war. Etwas, das ich echt selten mache.
Ebenso gibt es eine mehr oder minder feste Kulissenstraße in der Bavaria Filmstadt, die für die jeweilige Nutzung an die entsprechenden Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden kann. In diesem Falle sollte der Film offensichtlich in Hamburg spielen. Es gibt in einigen der Gebäuden auch noch innenliegende Teile, die häufig genutzte Kulissen wie Gerichtssäle oder Krankenhauszimmer beinhalten.
Zum Abschluss ging es dann noch zu einer der Mitmachstationen, in denen einige Personen aus der Gruppe selbst vor die Kamera treten konnten. Natürlich hat das Ganze einen wirtschaftlichen Hintergrund, denn die Aufnahmen kann man später im Shop käuflich erwerben. Die Rosenheim Cops waren jetzt aber nicht so mein Metier und insgesamt war ich für viel Interaktives heute nicht in Stimmung. Irgendwie hatte aber niemand aus der Gruppe wirklich Lust mitzumachen.
Summa summarum waren es doch schöne knapp zwei Stunden. Leider war meine Gruppe sehr groß und die Gänge und Wege eher schmal, sodass unser Guide oft schon an der nächsten Station anfing zu erzählen, als die Hälfte noch nicht mal annähernd in seiner Nähe war. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Nach einer Currywurst mit Pommes, die erstaunlich erschwinglich war (7,90€ inkl. Mayo), machte ich mich auf den Weg zum zweiten Stopp des Tages, dem Tierpark Hellabrunn.
Los ging es in der Bavaria Filmstadt. Wie schon öfter in meinen Berichten war ich mit meiner Familie vor gefühlten Urzeiten (irgendwann vor 15 bis 20 Jahren) schon einmal hier. Seitdem hatte sich aber viel getan. Pünktlich um 10:03 (!) begann meine Führung. Es ging direkt zum 4D-Kino, das meiner Meinung nach eher ein Zwitter aus 4D-Kino und Flugsimulator ist. Es wurde ein Film zu Mogli dargeboten, was Kindheitserinnerungen weckt, aber insgesamt hat mich das Fahrsystem leider nicht überzeugt.
Im Anschluss daran ging es dann mit der eigentlichen Führung über das Gelände los. Da hier auch aktiv noch gearbeitet und gedreht wird, hat man freie Flächen oder gerade nicht genutzte Hallen mit den Kulissen von Filmen bestückt, die bereits im Kasten sind.
Die erste Kulisse, die wir besichtigen konnten, war diejenige zur Neuauflage der Zauberflöte. Ich hatte den Film zwar nicht gesehen, befand aber, dass man sich beim Kulissenbau Mühe gegeben hatte. Im Endeffekt sind sich die Gestaltung eines Dark Rides und einer Filmkulisse ja schon ähnlich, ich denke, dass beide Gewerke da voneinander lernen können und dies auch sicherlich tun.
Die nächste Kulisse hätte man so oder so ähnlich auch im Europa-Park wiederfinden können, denn hier ging es in die Welt von Jim Knopf. Beim Anblick der Lok würde man erstmal nicht vermuten, dass das größere Exemplar massiv gebaut ist und fast sieben Tonnen wiegt. Ebenso wurde sie für einige Aufnahmen mal eben nach Marokko verschifft. Da wird einem erstmal bewusst, wie viel Aufwand eigentlich getrieben wird, um mit Glück ein paar Minuten Film drehen zu können.
Bei der nächsten Station begegnete dem begnadeten Freizeitparkfan dann eine ebenfalls z.B. aus Haßloch oder De Panne bekannte IP, nämlich Wickie.
In derselben Halle standen auch noch Props zu den Wilden Kerlen…
…sowie aus der unendlichen Geschichte.
Wem der Kopf von Morla (links) bekannt vor kommt, der irrt nicht, denn dieselbe Person hat auch E.T. gestaltet. Wenn man es weiß, erkennt man es
Weiter ging es mit einem Klassiker der deutschen Filmgeschichte, nämlich „Das Boot“. In diesem Film spielte unter anderem Herbert Grönemeyer mit, bevor er das Singen anfing.
Nach einem Rennboliden sieht das folgende Fahrzeug zwar nicht aus, gehört aber doch zur Formel 1. Also zumindest der Musik-Sendung mit Peter Illmann (auch wenn dieser nicht die meisten Sendungen moderierte, das war Stefanie Tücking).
In zumindest virtuell sphärische Höhen bringt einen diese Kulisse, die zum SciFi-Thriller Stowaway gehört.
Der Parc Asterix Deutschland ist ja gerade in aller Munde, da passt diese Kulisse doch wunderbar hier in den Berichte.
Als die Ankündigung kam, dass der Nachfolger des Schuh des Manitu 2025 ins Kino kommt, war ich sehr skeptisch, ob sich der Humor auch an die heutigen Gegebenheiten anpassen lässt, aber ich finde, dass Bully Herbig und Co. das gut gelöst haben.
„Chantal, heul leise!“ ist sicherlich der einprägsamste Satz aus dem Fack Ju Göthe Universum. Ich erinnere mich, dass ich den ersten Teil so gut fand, dass ich gleich zweimal im Kino war. Etwas, das ich echt selten mache.
Ebenso gibt es eine mehr oder minder feste Kulissenstraße in der Bavaria Filmstadt, die für die jeweilige Nutzung an die entsprechenden Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden kann. In diesem Falle sollte der Film offensichtlich in Hamburg spielen. Es gibt in einigen der Gebäuden auch noch innenliegende Teile, die häufig genutzte Kulissen wie Gerichtssäle oder Krankenhauszimmer beinhalten.
Zum Abschluss ging es dann noch zu einer der Mitmachstationen, in denen einige Personen aus der Gruppe selbst vor die Kamera treten konnten. Natürlich hat das Ganze einen wirtschaftlichen Hintergrund, denn die Aufnahmen kann man später im Shop käuflich erwerben. Die Rosenheim Cops waren jetzt aber nicht so mein Metier und insgesamt war ich für viel Interaktives heute nicht in Stimmung. Irgendwie hatte aber niemand aus der Gruppe wirklich Lust mitzumachen.
Summa summarum waren es doch schöne knapp zwei Stunden. Leider war meine Gruppe sehr groß und die Gänge und Wege eher schmal, sodass unser Guide oft schon an der nächsten Station anfing zu erzählen, als die Hälfte noch nicht mal annähernd in seiner Nähe war. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Nach einer Currywurst mit Pommes, die erstaunlich erschwinglich war (7,90€ inkl. Mayo), machte ich mich auf den Weg zum zweiten Stopp des Tages, dem Tierpark Hellabrunn.
