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Bin ich der einzige, der interactive Dark Rides nichts abgewinnen kann?

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Ich weiß nicht, ob das schon bekannt war: in der neusten Euro Amusement Professionell wurde mit Brad Loxley (Chief Operations Officer) ein Interview über den europäischen Markt von Parques Reunidos geführt. In diesem wurde die neue Attraktion vom Movie Park als interaktiver Dark Ride beschrieben:



Quelle
Frage im Titel. Anlass war der zitierte Beitrag, bei dem ich mich ertapp habe, wie ich verstohlen mit den Augen gerollt habe.

Ich verstehe das Konzept dahinter, durch aktive Teilnahme mehr Einbeziehung und Interesse zu erzeugen. Aber bei mir geht das einfach nicht auf. Ich liebe Dark Rides und die Immersion die damit einhergeht. Ich tauche gerne in die Sets und die Story und die Landschaften ein. Alles was ich selber machen muss, lenkt mich tierisch ab, insbesondere das Zielen und Schießen auf irgendwelche targets.

Ich hab das Gefühl, die Hälfte des Todes verbring ich damit rauszufindende, wie das System am besten funktioniert und dann ist die Fahrt schon fast vorbei und ich weiß gar nicht, worum es eigentlich ging.

Viel lieber lehne ich mich zurück und nehme alle Details auf. Gerne auch beim zweiten oder dritten Mal.

Ist das nur mein ADHD Brain, was die reiste nicht schnell genug verarbeiten kann? Geht es euch genau so? Werde ich einfach alt? Oder habe ich einfach noch keine „guten“ interactive dark rides erlebt? Was ist für euch der perfekte Ride mit interaktiven Elementen, der mich vielleicht umstimmt?
 

MrCoaster

First Rider
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Ich finde interaktive Darkrides teilweise sehr repetitiv und austauschbar. Das Prinzip ist meistens sehr ähnlich, wenn man einen kennt, kennt man schon alle. Ich finde Darkrides viel schöner, wenn ich mich einfach nur reinsetzen kann und die schönen Szenen genießen kann. Gute Darkrides kann ich auch richtig oft fahren, ohne dass mir langweilig wird.
Bei einem interaktiven Darkride geht der Reiz davon, meiner Meinung nach, schneller wieder weg. Bis man den Dreh raus hat, ist die Fahrt meistens schon wieder vorbei.
 

DarkRider86

Re-Rider
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Was Interaktive Darkrides angeht, kenne ich bisher nur die "Shooter" in unterschiedlichen Variationen. Mit Händen oder einer "Waffe". Mich begesitert sowas auch nicht so sehr, weil ich wie ihr lieber in eine gut gemachte immersive Welt eintauche und mir alles ansehe, aber mein Mann und meine Tochter lieben solche Rides und können nicht oft genug damit fahren....
 

dutymurre

Airtime König
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Aus meiner Sicht muss man da auch nach dem Grad der Interaktion unterscheiden. Ich bin ein großer Fan von Shootern, wobei ich da welche mit physischen Zielen denen mit Bildschirmen vorziehe. Aber auch bei Shootern können es Parks schaffen, ein stimmiges Erlebnis zu schaffen, z.B. bei Maus-au-Chocolat (da gibt es auf den "Transferstrecken" so einiges zu sehen) oder insbesondere bei Challenge of Tutanchamon im Walibi Belgien, der einfach eine unfassbar gut Atmosphäre schafft und auch größere Teile ohne aktives Schießen hat. Popcorn Revenge finde ich durch den zentralen Raum und die Fahrt zwischen den einzelnen Kinosälen auch sehr gelungen.

Scotland Yard im Ravensburger Spieleland konnte ich leider noch nicht testen, aber diese Art von interaktiven Rides oder innovativen Ideen kann ich auch viel abgewinnen.

Wenn man es möchte, sind Teile von Symbolica auch interaktiv, z.B. kann man am Anfang durch links/rechts tasten das Vehicle etwas steuern oder in den einzelnen Räumen die Animatronics auslösen.

Ich würde also sagen, dass man interaktive Dark Rides mit nicht-interaktiven (a la Fata Morgana oder Piraten in Batavia etc.) nicht vergleichen kann. Es bedient einfach unterschiedliche Erlebnisse. Einerseits auch der aktive Wettbewerb durch Punktezählen und andererseits das immersive Erlebnis durch viele Kleinigkeiten, die man erst bei Wiederholungsfahrten sieht.

Beides hat seine Berechtigung und bietet auf unterschiedliche Art doch ein Re-Ride-Potenzial.
 

Sympathikus

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Scotland Yard ist die einzige interaktive Themenfahrt die ich richtig klasse finde. Hier versäumt man eigentlich nichts wenn man auf die Knöpfe drückt.

Shooter wie zum Beispiel Maus au Chocolat interessieren mich einfach nicht wirklich. Die Geisterrikscha finde ich tausendmal besser. Für das Phantasialand würde ich mir allgemein mehr Dark Rides mit Animatronics wünschen(und auch für das Plopsaland Deutschland). Dark Rides zum Entspannen und Geniessen sind für mich die immersivsten und angenehmsten Freizeitparkerlebnisse :).
 
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TiDra

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Ich find ja gerade die Shooter-Darkrides haben ein starkes Wiederfahrpotenzial am selbigen Tag. Zumindest wenn man mit jemand zusammen fährt eben durch das Score-System. Das habe ich bei einem klassischen Darkride eher selten, da setz ich dann für mich persönlich eher den Haken dahinter für den Besuchstag. Und das hängt bei mir zumindest irgendwie nicht mit dem Alter der Rides zusammen.

Aber alles andere, was ich bisher so an interaktiven Darkrides gesehen habe, fand ich bisher auch nur nette Beilage, auf die ich persönlich verzichten könnte. Kann aber auch sein, dass da bei mir der "Zocker" durchkommt, der bei den Shootern irgendwie unterbewusst stimuliert wird. Nach dem Motto "Gib dem Affen Zucker." 😅
 

Zocker1998

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Ich war früher auch mal der Meinung, das klassische Darkrides besser als Shooter sind.
Mittlerweile muss ich aber sagen, als Park würde ich deutlich eher zu nem guten Shooter greifen, einfach auf Grund des hohes Wiederfahrpotenzial. So schafft man es, dass viele Leute gerne nochmal fahren, um bei einem Shooter besser zu werden (gerade wenn er noch gut umgesetzt ist und teilweise andere Fahrten wie bei Popcorns Revenge bietet).

Ebenfalls würde ich mir in vielen Parks "Shooting-Flatrides" wie Ghostly Manor aus dem Paultons Park oder auch sowas wie Stadlgaudi 4D aus dem Bayern Park wünschen. Damit hätte man eine nette thematisierte Attraktion mit Dach, welche wahrscheinlich günstiger als ein Darkride wäre.
 

Sympathikus

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In der Stadlgaudi habe ich noch nie Menschen gesehen die angestanden sind. Für mich persönlich ist dass das uninteressanteste überhaupt.

Ich entdecke in Dark Rides mit Animatronics immer neue Details und fahre da in der Regel mehrfach. Zum Beispiel Piraten in Batavia. Da lohnt es sich einmal auf die linke Seite zu sitzen und dann mal auf der rechten Seite. Oder in Castello dei Medici kann man dadurch besser die Story verfolgen indem man auch verschiedenes hört je nach Fahrt. Und da gibt es da auch den Scare Jump den man nicht in jeder Fahrt erlebt.

Aber zum Thema interaktive Dark Rides: natürlich kann man sie auch einfach so fahren ohne zu schiessen. Das mache ich öfter so. Nachdem ich im Spätsommer erstmalig Plonis Tauchfahrt gefahren bin:oops: konnte ich Abenteuer Atlantis wieder richtig schätzen lernen 😊.
 
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Simon 96

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Also wenn der Shooter, wie Maus au Chocolat z.B. viele Leinwände hat, finde ich das spaßig. Dann wird der Shooting-Aspekt ja wirklich zum zentralen Kernstück des Rides. Hat was von Videospiel.

Wenn man jetzt richtige Sets hat und da sind Ziele, bin ich nicht so der Fan. Vor allem nicht, wenn die Effekte nur bei Treffen der Ziele ausgelöst werden. Da würde ich mir lieber in Ruhe die Sets und Effekte ansehen.
 

disneyfan5002

Re-Rider
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Ich finde beides irgendwie cool. Auch finde ich solche hybriden Attraktionen wie Harry Potter in Orlando oder Arthur sehr gut. Es hat beides seine Daseinsberechtigung.
 

TiDra

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Auch finde ich solche hybriden Attraktionen wie Harry Potter in Orlando oder Arthur sehr gut. Es hat beides seine Daseinsberechtigung.

Arthur finde ich persönlich tatsächlich das Beispiel, wo dieser interaktive Kram einfach nur unnötig ist. Hab immer das Gefühl dass 2 Drittel im Zug nicht raffen, wann sie da auf den Knopf drücken müssen. :ROFLMAO:
 
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