Das liegt am System dieser Abstimmung, [...]
Dies nimmt jeglichen Vorteil häufig gefahrener Achterbahnen aus der Bewertung raus.
Das musst Du mir nicht erklären, ich bin mit dem Ranking-Mechanismus durchaus vertraut.
Deine Erklärung stimmt aber nicht ganz:
(1.) wird nicht "jeglicher" Vorteil häufig gefahrener Bahnen eliminiert - so wäre z.B. Dynamite aus Plohn im Stahlcoaster-Ranking unter den Top100 gelandet, hat aber knapp die Schwelle verpasst, ab der eine Bahn im Ranking auftaucht (das ist der minimum-rider-cutoff) (Quelle für die Dynamite-Info: Jim von ellocoaster)
(2.) das merkt man z.B. auch daran, dass sich in den Top25 jeweils viele "ältere" Bahnen befinden - da kommen halt u.a. "Kult-Effekte", zu hohe Erwartungshaltungen an neue Kandidaten etc. zum Tragen (es ist ja durchaus Sinn so einen Polls, auch solche "gefühlsbetonten" Effekte widerzuspiegeln)
(3.) hat die User-Struktur der Abstimmenden natürlich durchaus Einfluss auf die Gesamtwertung - so fahren z.B. (ich geb zu: gefühlt von mir, habe da keine validen statistischen Daten) im Verhältnis mehr Europäer zum Achterbahnfahren in die USA als umgekehrt. Dadurch bekommst du durchaus Effekte in den Duellen. Wir sind uns aber einig, dass der Mechanismus tatsächlich versucht, so viel Bias wie möglich rauszunehmen.
Ich wollte vor allem darauf raus: Wenn man sich die historischen Results anguckt, dann merkt man mittlerweile durchaus einen Shift mehr Richtung Europa - und zwar sowohl beim Ranking als auch bei der Entwicklung der Userbasis.
Beim Ranking könnte es natürlich auch an den Bahnen liegen, die hier in letzter Zeit so entstehen
...und wir können auf Liseberg stolz sein: Der einzige Park, der 2 Bahnen in den Top25 platzieren konnte

(auch wenn ich persönlich natürlich nicht nachvollziehen kann, wieso Helix von Taron geschlagen wurde

)