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Diskussion zur Ticketpreisgestaltung im Phantasialand (günstige Aktionstickets etc.)

Dorian

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...als wäre das Phantasialand der einzige Park ist, in dem man Wertezeiten hat. Der Wintertraum ist dort halt die neue Hauptsaison. Andere haben Halloween.

Es geht doch nicht nur um die Wartezeiten. Aber wenn wir schon dabei sind: Immer wieder liest man von regelmäßigen Downtimes der großen Attraktionen, das steigert natürlich die Wartezeiten zusätzlich (hab's letztes Jahr auch so erlebt). Ich kann mich noch an Zeiten in der vollen Hauptsaison erinnern, da gab es nie (oder echt selten) sowas wie Downtimes. Und heute? Der Park bekleckert sich da nicht mit Ruhm.

Und: Die neue "Hauptsaison" wurde erst durch die Ramschpreise und exzessive Werbung so richtig und bewusst vom Park befeuert. ;-)

Es riecht halt irgendwie alles ein bisschen nach Ausverkauf beim Phantasialand und ich bin gespannt, wie lange man mit der Strategie noch Erfolg haben wird.
 

Redwolve

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Also ich hatte auch damals eine Jahreskarte jahrelang und kenne das Phänomen auch nicht. Klar war der Park damals auch schon mäßig überfüllt bei Events und Ferien. Auch ist Mexiko damals ziemlich eng gewesen aber man hat da noch mehr zugebaut. Man hatte aber eben auch mehr Major rides die das ganze auseinanderziehen durch die darkrides / Race for Atlantis. Das haste jetzt halt weniger. Vielleicht ist es deswegen auch nicht aufgefallen weil ich meine so gross haben sich die Besucherzahlen nicht geändert.
Meines Erachtens ist der Park bisschen Opfer seiner selbst geworden aus der Situation heraus.

Zumindest in meinen Umfeld fahren die Familien mit kinder sowieso nicht mehr ins Phantasialand, für ein paar kletterparcours, etc zahlen die auch keine 50 Euro, 70 Euro schon gar nicht. Die fahren nach toverland oder efteling ob das nun auf die Mehrzahl widerspiegelt keine Ahnung, kann den Park auch egal sein solange dort die Zahlen stimmen.
 

Ixenanda

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Ich glaube es ist für einige einfach ne harte Pille zu akzeptieren, dass ein Phantasialand sich auf so eine Betriebsstrategie "herab"lässt: sowas traut man Kettenparks zu, die ja im üblichen Sprech sowieso Parks wie PHL, EP in vielen Punkten sehr selbstverständlich unterordnet werden, ohne da groß zu reflektieren (egal ob man da objektiv Qualitätsunterschiede hat oder nicht- geht eher um's mentale Bild). Aber anyway, was ich sagen will ist, dass in Zeiten von Inflation und rückgängiger Kaufkraft der Leute der Wechsel zu Rabatt-tickets und dem Vollpumpen einiger Straßen mit recht plumper Werbung da kein Zufall ist: um zu genüge Menschen in den Park zu bringen, die eben einfach keine 70€ p.P Eintritt mehr zahlen möchten. Auch wenn diese vor dem Hintergrund der hohen Qualität des gebotenen Themings, Fahrerlebnissen etc. gerechtfertigt sind. Das muss man 1) überhaupt wissen und das muss 2) für nen Besucher überhaupt ein guter Grund dafür sein. Das PHL liegt ja nu in der Bevölkerungsdichtesten Region in Deutschland also wäre es dumm, nicht die entsprechend vielen Leute aus der direkten Umgebung zu ziehen, die sich anhand des Preises jetzt genauso denken können "oh also für meinen Tagesauflug könnte ich dann ja auch in den günstigeren Park - sind ja beides Freizeitparks", wisst ihr wie ich meine?

Ich glaube die Verantworlichen beim PHL sind sich natürlich bewusst, dass sich das negativ auf die guest experience im Vergleich zu vorher auswirkt und freiwillig würde kein Park zu einem Mittel mit solcherlei Folgen greifen, wenn sie es nicht nötig hätten oder mit der Zeit gehen müssten (ich geb mal den benefit of the doubt). Die werden schon ihre Gründe haben und wenn das halt einfach Geld machen ist. Ist am Ende immer noch ne Firma und die will, ja, MUSS Geld verdienen 😬, aber das passt wie gesagt einigen glaube ich nicht in's Bild vom Phantasialand. Klar ist es traurig, aber überlegt mal in was für einer Zeit wir leben. Für Freizeit bleibt schlicht weniger Geld über und da muss jede Freizeiteinrichtung schauen.Zudem wird es für den einen oder anderen jetzt auch möglich, mal das PHL zu besuchen. Das finde ich im Sinne des Abbaus von Unterschieden in der Lebensqualität von verschieden verdienenden Menschen sogar ganz Gut*.

ABER
Was ich garnicht feierlich finde, und das ist jetzt einfach mein Eindruck, ist dass die Mehrzahl der Menschen aber nun sehr unkontrolliert in den Park wackelt, ich denke an die Grenze dessen, wo man Abzüge in der guest experience machen sollte, da, wo diese wie gesagt in Sicherheitsbedenken umschlagen. Meinetwegen lasst die ganzen Menschen mit billo-tickets rein und meinetwegen ist's dann auch voller bis echt voll, aber dann sollte man die Gästebewegung wirklich unter Kontrolle haben.
UND sollte die Verfügbarkeit der Attraktionen (im Sinne der Downtime wie hohen Wartezeiten) über die Zeit spürbar abnehmen, dann hätte ich noch einige Kritikpunkte. Bisher sehe ich das aber noch nicht in einem sehr kritischen Bereich (man denke da an Extrembeispiele wie Alton Towers, PortA. nicht, dass man es bis dahin eskalieren lassen sollte aber nur um das mal gesagt zu haben, wie viel Luft nach "unten" es noch haben könnte).
*Das wird natürlich dann zum Teil wieder ausgehebelt, wenn man horrende Preise für die Quickpässe aufruft.
 

Chris.G

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Ich hab vor ein paar Tagen mit Bekannten gesprochen die mir erzählten das der Park so voll war das die sich Sorgen gemacht haben das da ne Massenpanik ausbricht.Ich kann das nicht beurteilen weil ich nicht da war aber es gibt ja eigentlich eine Obergrenze an Besuchern wenn ich das richtig hab 🤷
 

Dorian

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Ich glaube es ist für einige einfach ne harte Pille zu akzeptieren, dass ein Phantasialand sich auf so eine Betriebsstrategie "herab"lässt: sowas traut man Kettenparks zu, die ja im üblichen Sprech sowieso Parks wie PHL, EP in vielen Punkten sehr selbstverständlich unterordnet werden, ohne da groß zu reflektieren (egal ob man da objektiv Qualitätsunterschiede hat oder nicht- geht eher um's mentale Bild). Aber anyway, was ich sagen will ist, dass in Zeiten von Inflation und rückgängiger Kaufkraft der Leute der Wechsel zu Rabatt-tickets und dem Vollpumpen einiger Straßen mit recht plumper Werbung da kein Zufall ist: um zu genüge Menschen in den Park zu bringen, die eben einfach keine 70€ p.P Eintritt mehr zahlen möchten. Auch wenn diese vor dem Hintergrund der hohen Qualität des gebotenen Themings, Fahrerlebnissen etc. gerechtfertigt sind. Das muss man 1) überhaupt wissen und das muss 2) für nen Besucher überhaupt ein guter Grund dafür sein. Das PHL liegt ja nu in der Bevölkerungsdichtesten Region in Deutschland also wäre es dumm, nicht die entsprechend vielen Leute aus der direkten Umgebung zu ziehen, die sich anhand des Preises jetzt genauso denken können "oh also für meinen Tagesauflug könnte ich dann ja auch in den günstigeren Park - sind ja beides Freizeitparks", wisst ihr wie ich meine?

Ich glaube die Verantworlichen beim PHL sind sich natürlich bewusst, dass sich das negativ auf die guest experience im Vergleich zu vorher auswirkt und freiwillig würde kein Park zu einem Mittel mit solcherlei Folgen greifen, wenn sie es nicht nötig hätten oder mit der Zeit gehen müssten (ich geb mal den benefit of the doubt). Die werden schon ihre Gründe haben und wenn das halt einfach Geld machen ist. Ist am Ende immer noch ne Firma und die will, ja, MUSS Geld verdienen 😬, aber das passt wie gesagt einigen glaube ich nicht in's Bild vom Phantasialand. Klar ist es traurig, aber überlegt mal in was für einer Zeit wir leben. Für Freizeit bleibt schlicht weniger Geld über und da muss jede Freizeiteinrichtung schauen.Zudem wird es für den einen oder anderen jetzt auch möglich, mal das PHL zu besuchen. Das finde ich im Sinne des Abbaus von Unterschieden in der Lebensqualität von verschieden verdienenden Menschen sogar ganz Gut*.

ABER
Was ich garnicht feierlich finde, und das ist jetzt einfach mein Eindruck, ist dass die Mehrzahl der Menschen aber nun sehr unkontrolliert in den Park wackelt, ich denke an die Grenze dessen, wo man Abzüge in der guest experience machen sollte, da, wo diese wie gesagt in Sicherheitsbedenken umschlagen. Meinetwegen lasst die ganzen Menschen mit billo-tickets rein und meinetwegen ist's dann auch voller bis echt voll, aber dann sollte man die Gästebewegung wirklich unter Kontrolle haben.
UND sollte die Verfügbarkeit der Attraktionen (im Sinne der Downtime wie hohen Wartezeiten) über die Zeit spürbar abnehmen, dann hätte ich noch einige Kritikpunkte. Bisher sehe ich das aber noch nicht in einem sehr kritischen Bereich (man denke da an Extrembeispiele wie Alton Towers, PortA. nicht, dass man es bis dahin eskalieren lassen sollte aber nur um das mal gesagt zu haben, wie viel Luft nach "unten" es noch haben könnte).
*Das wird natürlich dann zum Teil wieder ausgehebelt, wenn man horrende Preise für die Quickpässe aufruft.

Guter Beitrag, sehe ich eigentlich auch alles so.

Und zum Sicherheitsgedanken: Da muss ich hier den Movie Park positiv hervorheben, denn die haben an ihren besuchersträksten Tagen (Halloweenevent) wirklich durchweg Kontrollen mit Metalldedektoren und Tasachenkontrollen durchgeführt. Ich fand das toll (also die Maßnahme), wenngleich auch irgendwie traurig, dass sowas sein muss. Wir sind auf jeden Fall mit einem sicheren Gefühl in den Park gegangen.

Wenn man, wie das PL, den Park so "volllaufen" lässt und bei den engen Wegen, sollte das o.g. mittlerweile Pflicht bzw. Usus sein.
 

Ingo

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Mir scheinen von der Außenlinie betrachtet die Shows sehr problematisch zu sein.
Von daher daher finde ich, dass man die Outdoor-Shows abschaffen sollte und das Publikum einfach wieder Publikum sein lässt, welches den Park dann selbst bestimmt erkunden und genießen kann. Würde vllt. zur Entspannung beitragen.
 

UP87

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@Dorian Es sollte bewusst sein, dass fast alles an Sicherheitskontrollen (Fußballstadion, Flughafen, etc) größtenteils Theater ist. Dieses konzentriert sich hauptsächlich auf die Anschläge der Vergangenheit und darauf ein "Sicherheitsgefühl" zu erzeugen. Es fahren Fahrzeuge bei einem Weihnachtsmarkt in die Menge? Dann bauen wir da eben Barrieren auf. Das verhindert, dass jemand direkt in den Weihnachtsmarkt fährt. Schafft es eine Sicherheit? Nur marginal. Wenn jemand etwas böses anstellen will, dann findet er einen Weg. Effektiv führt das Theater - gerade am Flughafen - quasi nur zu längeren Wartezeiten. Das ist leider die traurige Wahrheit - und nicht das Problem beim Phantasialand.

Beim Phantasialand ist es - insbesondere bei den Outdoorshows - so voll, dass nicht einmal ernsthaft etwas passieren muss. Sobald da eine panische Bewegung in die Menschenmenge kommt, hat man da tatsächlich recht schnell ein mit der Loveparade vergleichbares Unglück. Das war zumindest leider mein Gefühl vor Ort. Insgesamt gehe ich aber davon aus, dass dies bei Planung und Genehmigung der Veranstaltung mit den Sicherheitskräften abgeklärt ist und man im Notfall schnell in viele Richtungen Platz schaffen kann, so dass die Menge sich nicht gegenseitig zerquetscht und platt läuft.

Ich würde mir wünschen, dass das Phantasialand sich mal bemühen würde, sich als der Premiumpark zu verkaufen, der er sein will und sein kann. Das kann in meinen Augen nicht mit einzelnen "Premiumpreis-Tagen" funktionieren. Gleichzeitig verstehe ich auch, dass es kompliziert ist, da man mit dem Essensverkauf sehr viel Geld verdienen kann - insbesondere, wenn dieser voll ausgelastet ist.
 

Flo0792

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Wahrscheinlich bin ich jetzt Fan Boy oder sonst was, aber ich hab mich zu keiner Sekunde unwohl oder so gefühlt. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.
Es stehen am Rand immer Mitarbeiter und können Tür und Tor aufmachen wenn was sein sollte. Die Menschen werden zum Schluss ja auch in allen Richtungen entlassen.
Die Absperrungen zu den Open Air Shows gibt's auch nicht mehr. Hier hat man bereits auf Besucher Feedback gehört.
Wie gesagt, man kann's niemanden Recht machen. Wenn zu teuer, meckern alle, wenn zu günstig meckern alle.
Und wie man heute sehen kann, ist es unter der Woche tatsächlich Recht entspannt.
 

Pr1nZ_iVe

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@Müllmischer Dann solltest du lieber die gesamten Beiträge in diesem Zusammenhang lesen:

Also voll war es ja schon immer, teuer sowieso und andere Parks machen es ja eh immer viel besser.
Das ist irgendwie so eine Aussage eines beleidigten Fanboys sorry. Durch die beengten Platzverhältnisse war es im Phantasialand immer schon gut gefüllt, das ist richtig. Aber man konnte mit etwas Vorausschau und Planung einen relativ leeren und entspannten Tag bekommen (wichtig für uns). Das geht heute durch die Rabattschlachten nicht mehr. Mag sein dass man hier und da (durch Zufall) immer noch Glück haben kann. Aber so wie ich das erlebt habe, kannst du auch an einem Tag, der früher echt entspannt gewesen wäre, total Pech haben - billige Tickets sei dank.

Ich vermute stark, er spielt hierauf an.
 

Jo333

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Sobald da eine panische Bewegung in die Menschenmenge kommt, hat man da tatsächlich recht schnell ein mit der Loveparade vergleichbares Unglück.
Gerade weil es das Love Parade Unglück gab, gehe ich davon aus, dass das Phl ein umfangreiches Sicherheitskonzept hat.
Ich denke auch, dass der kontinuierliche Flächenzubau mit Gebäuden den Eindruck von Enge und Menschenmassen erzeugt. Da war früher definitiv mehr Platz auf dem sich die Besucher verteilt haben. Das ist aber auch ein Element des besonderen immersiven Erlebnisses des Phl.
Die Preisgestaltung sehe ich nicht als verramschen. Es ist ein Lockpreis, während der Besucher im Glauben ein Schnäppchen gemacht zu haben, am Ende des Tages möglicherweise mehr Geld gelassen hat als in anderen Parks. Das kann für den Park wirtschaftlich Sinn machen und sehe ich nicht als Zeichen finanzieller Schwierigkeiten. Die neue QP Preisgestaltung ist da folgerichtig, schließlich orientiert sich der Preis nun an dem was Besucher in dem Moment bereit sind zu zahlen - maximierter Gewinn. Wie gesagt, ich betrachte es aus Sicht des Parks. Ich selbst würde mir auch was anderes wünschen.
 

KaLLi

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Guter Beitrag, sehe ich eigentlich auch alles so.

Und zum Sicherheitsgedanken: Da muss ich hier den Movie Park positiv hervorheben, denn die haben an ihren besuchersträksten Tagen (Halloweenevent) wirklich durchweg Kontrollen mit Metalldedektoren und Tasachenkontrollen durchgeführt. Ich fand das toll (also die Maßnahme), wenngleich auch irgendwie traurig, dass sowas sein muss. Wir sind auf jeden Fall mit einem sicheren Gefühl in den Park gegangen.

Wenn man, wie das PL, den Park so "volllaufen" lässt und bei den engen Wegen, sollte das o.g. mittlerweile Pflicht bzw. Usus sein.
Also am Samstag gab es beim Betreten des Parks auch Kontrollen.
 

Redwolve

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Wahrscheinlich bin ich jetzt Fan Boy oder sonst was, aber ich hab mich zu keiner Sekunde unwohl oder so gefühlt. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.
Es stehen am Rand immer Mitarbeiter und können Tür und Tor aufmachen wenn was sein sollte. Die Menschen werden zum Schluss ja auch in allen Richtungen entlassen.
Die Absperrungen zu den Open Air Shows gibt's auch nicht mehr. Hier hat man bereits auf Besucher Feedback gehört.
Wie gesagt, man kann's niemanden Recht machen. Wenn zu teuer, meckern alle, wenn zu günstig meckern alle.
Und wie man heute sehen kann, ist es unter der Woche tatsächlich Recht entspannt.

Damit hat das doch nichts zutun ob du ein fanboy bist oder nicht. Wir alle sind fanboys ansonsten wäre es nicht unser Hobby und ich bin zb. Ein Europapark fanboy. Ist doch Wurst 😃

Wichtig ist, dass man auch wenn wir beide fanboys sind sachlich bleiben. Einzige was mich bei deinen Beitrag etwas stört ist, du kannst nicht auf jeden schließen. Es gibt Leute den ist schon im vollen Einkaufszentrum unwohl oder manchen in Stadion in Blöcken.
DAnn gibt es noch Menschen mit Behinderungen, Rollstuhlfahrer etc dennen da auch ganz schnell unwohl und Panik treffen können auch ich habe das Mal sehr schlimm erlebt im Phantasialand wie schonmal angesprochen. Oder in Paris, dass sich viele Leute unwohl gefühlt haben. Ja in der Masse vielleicht nur ein kleiner Prozentsatz aber der reicht eben schon um eine MassenPanik auszulösen.
Und nur weil man weiss das alles sicher ist nimmt das auch nicht jedem die Angst. Ich weiss auch das Achterbahnen sicher sind aber je nach höhe wird mir trotzdem mulmig. Genauso weiss ich das Flugzeuge sicher sind uns trotzdem hasse ich fliegen 😉

Und wo ich dir Recht geben, es gab auch früher gerade in den Ferien Tage die wirklich an der Grenzen ware.

Quatsch finde ich aber dennoch die Vergleiche zur Loveparade oder anderen Veranstaltungen. Wie man jetzt schon ofter sehen konnte oder erleben konnten hat der Park schon ein vernünftiges Sicherheitskonzept. Brand 2001 super geklappt, bei den Dokus konnte man da schon viel sehen und auch als Vergleich beim Europapark oft genug. Die Parks sind alle sehr schnell evakuiert und es gibt auch meist nicht ansatzweise verletzt zum Glück.
Außerdem war das Loveparade einmalig geplant da passieren viele Fehler von der Stadt Polizei usw.
Hier hast du einen Park der jeden Tag steht wo täglich solche Übungen gemacht werden können und mit Sicherheit auch mehrmals im Jahr gemacht werden sprich Evakuierungen usw.
Also der Vergleich hinkt Mal komplett.

Auch bei vollen Veranstaltungen Fußball fühle ich oft unwohl, da die Blöcke manchmal so proppevoll sind, dass man wirklich sich keinen cm bewegen kann. Und das kann es eben nicht sein. Profit ja aber Menschlichkeit eben auch.

Dann muss ich halt Mal paar Abstriche machen und vielleicht Mal 2.000 weniger reinlassen als erlaubt & nicht noch günstiger Tickets an vollen Tagen verscherbeln.
Gerade in einen Park der eh schon viel zu beengt ist! Der Park hat eben nur begrenzt Platz (wir wissen alle dass er nichts dafür kann) dann muss ich die Kapazität eben etwas verringern.

Man hat beim PHL mittlerweile zumindest ich das Gefühl, Hauptsache maximaler Gewinn mit schönen Themenwelten. Ob der Mensch dort wirklich wahrgenommen wird habe ich schon lange nicht mehr das Gefühl aber das ist ein anderes Thema.
Natürlich leben wir in einer kapitalistischen Welt und jeder will das Maximum rausholen, aber wo soll das ganze hinführen ?

Den Vergleich bisschen mit Spaß nehmen ist natürlich jetzt total übertrieben aber ist das Ziel irgendwann das jeder Tag überfüllt ist ? 😉
 
Zuletzt bearbeitet:

HundMitRegenjacke

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Langsam wirds ja doch ein wenig lächerlich....seine dauerhaften Angebote jetzt als exklusive Black-Week Angebote zu vermarkten ist schon ne schüppe unter der Gürtellinie :ROFLMAO:
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parkfreak

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Ich denke auch, dass der kontinuierliche Flächenzubau mit Gebäuden den Eindruck von Enge und Menschenmassen erzeugt. Da war früher definitiv mehr Platz auf dem sich die Besucher verteilt haben. Das ist aber auch ein Element des besonderen immersiven Erlebnisses des Phl.

Genau diesen Punkt sehe ich tatsächlich auch etwas kritisch, zusätzlich zur generellen Preispolitik. Gerade die "offenen" Bereiche, wie der Arkadengang zwischen Berlin und CA- Halle oder am Churros-Stand in Richtung Kaiserplatz, haben früher mal eine Art von weiten und offenen Sichtachsen geboten. Das sorgte für eine gewisse visuelle Entlastung im ohnehin schon beengten Layout des Parks. Diese Sichtachsen gibt es durch die Neuerungen der letzten Jahre nun nicht mehr. Sicherlich ist das Erlebnis durch die Neubauten noch immersiver geworden, aber aus meiner persönlicher Sicht wirkt es auch noch mehr beengter und zugebauter als vorher.


Langsam wirds ja doch ein wenig lächerlich....seine dauerhaften Angebote jetzt als exklusive Black-Week Angebote zu vermarkten ist schon ne schüppe unter der Gürtellinie :ROFLMAO:
Anhang anzeigen 1341663

Insbesondere geht es dabei um Tage, für die man zwischenzeitlich die Preise schon wieder angehoben hatte. Günstige Tickets mit "letzter Chance" verkaufen, Preise anheben und zur "Blackweek" wieder reduzieren? Das geht schon fast in Richtung unlauterer Wettbewerb.
 
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