overdYk
Re-Rider
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Servus zusammen,
wie für einige andere auch ging es dieses Jahr für mich mal wieder nach England. Es sollte zwar nicht meine erste Reise auf die Insel werden, dafür aber die längste. Die Tour war dabei wie folgt aufgebaut:
Tag 1: Anreise + Thorpe Park
Tag 2: London
Tag 3: Drayton Manor
Tag 4: Warwick Castle
Tag 5: Alton Towers
Tag 6: Liverpool
Tag 7: Pleasure Beach Blackpool
Tag 8: Blackpool
Tag 9: Flamingo Land
Tag 10: Rückreise
Gegen 0:30 Uhr starteten wir am 15.08. von Köln aus Richtung GB. Wie auch schon im letzten Jahr hatten wir vor mit der Fähre von Frankreich nach England überzusetzen. Ebenfalls wie im letzten Jahr hatten wir uns dafür entschieden den versifften Fährhafen Calais zu umgehen und von Dünkirchen aus zufahren.
Von hier fährt die Fähre zwar eine halbe Stunde länger, dafür ist die Hinfahrt mit dem Auto eine halbe Stunde kürzer, der Hafen ist besser und auch die Fähren sind in einem deutlich besseren Zustand also jene die auf der Route Calais - Dover fahren. Von der Fahrzeit her kommt beides am Ende etwa auf das Gleiche raus.
Nach einer kurzen Pause kamen wir dann pünktlich gegen 10 Uhr am Thorpe Park an. Für uns beide (meine Freundin und mich) war es nicht der erste Besuch im Park und somit brachte uns auch der bereits jetzt sehr gut gefüllt Parkplatz nicht sonderlich aus der Ruhe.
Am Eingang konnte man dann schon das Thorpe Park typische Publikum bestaunen. Auf den ersten Blick ist dieser Park einfach nur laut und leicht asozial.
Vorbei ging es an unzähligen Londoner Teeny Prolls hin zu...
Stealth
Und hier war mir nach der ersten Fahrt wieder klar, warum es mich doch immer wieder hierher zieht. Der Park hat einfach ein paar unglaublich tolle Bahnen. Stealth ist eine von ihnen! Auch bei meinem dritten Besuch im Park konnte mich Stealth voll und ganz überzeugen. Die Fahrt ist zwar kurz, macht aber einen heiden Spaß. Da die Wartezeit hier nur bei knapp 10 Minuten lag (für die meisten schien erstmal eine Fahrt auf dem Swarm verlockender zu sein - ca. 120 Minuten Wartezeit) konnten wir die ein oder andere Runde drehen.
Stealth ist und bleibt einer der Hauptgründe den Park zu besuchen.
Nachdem die Wartezeiten bei Stealth langsam stiegen ging es weiter Richtung...
Nemesis Inferno
Auch hier war die Wartezeit noch erträglich und lag bei ca. 25 Minuten. Nemesis Inferno kann zwar nicht mit seinem Bruder aus Alton mithalten, ist aber trotzdem ein sehr guter Inverter. Immer wieder eine Fahrt wert!
Colossus
Nun kamen wir an Colossus vorbei. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses Jahr relativ wenig Lust auf Kopfschmerzen hatte und ich mir somit eine Fahrt gespart habe. Meiner Meinung nach einfach eine unirdische Bahn, dafür allerdings sehr fotogen.
Wo wir schon bei schlechten Bahnen sind...
SAW - The Ride
Auch der Bahn kann ich nicht sonderlich viel abgewinnen. Bis zum First Drop kann man ja noch behaupten, dass die Bahn Spaß macht, allerdings ist es damit dann schnell vobei. Alleine der Schlag im Auslauf des First Drops sorgt bei mir schon für Schmerzen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich allgemein kein großer Fan der Eurofighter bin. Auch dieser ändert daran nichts.
The Swarm
Für mich die Überraschung des Tages! Sowohl positiv, als auch negativ. Ich bin die Bahn bereits letztes Jahr gefahren und war nun sehr gespannt auf die Rückwärtsfahrt.
Zur positiven Überraschung:
Die Bahn ist rückwärts wirklich klasse. Während ich die Fahrt letztes Jahr "nur" als gut empfunden habe, muss ich sagen, dass die Bahn rückwärts sensationell gut ist. Sehr druckvolle, sanfte und abwechslungsreiche Fahrt.
Jetzt zur negativen Überraschung:
Mir ist nicht ganz bewusst was der Thorpe Park sich bei seinem System für die Warteschlange gedacht hat. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Queues: Normal, Backwards, Fast Pass Normal (5 Pfund) und Fast Pass Backwards (6 Pfund). Bei der ersten Fahrt konnte ich das ja fast noch verstehen. Fast Track'ler werden bevorzugt, was ja auch richtig ist, zahlen ja auch dafür. Problem ist allerdings: Der Zug wurde fast nur mit Fast Track'lern und Backward'lern vollgeladen.
Die Bachwards Schlange lag bei ca, 30 Minuten, die normale bei 120 Minuten, obwohl deutlich mehr Wagen zur verfügen stehen sollten.
Später am Tag ging dann alles drunter und drüber: der Mitarbeiter der alle 4 Warteschlangen koordinieren und zusammenführen soll war völlig überfordert.
Am Ende waren alle Schlangen einfach offen. Konsequenz: Fast Track'ler (egal ob front oder back) waren genauso schnell dran wie „normale“ Backward'ler. Bezahlt oder nicht war jetzt völlig egal. Nur die „normalen“ Vorwärtsfahrer mussten immernoch über eine Stunden warten. Obwohl nicht mehr kontrolliert wurde wo, wer hingeht. Alle 4 Queues waren im Grunde jetzt gleichberechtigt, nur das zwei davon zahlen musste und eine die dreifache Wartezeit hatte. Ein total schwachsinniges System, dass sich mit dem einsetzten Regen noch mehr in Wohlgefallen auflöste.
Die Crew wirkt mit dem neuen Konzept völlig überfordert, Abläufe passen nicht und Kunden werden verärgert. Da muss dringend nachgebessert werden!
Alles in allem aber immernoch eine tolle Bahn!
Sonstige Fotos aus dem Park
Am späten Nachmittag setzte jetzt Regen ein und wir verließen den Park.
Weiter ging es zu unserem Hotel. Dem Traelodge Hotel am Terminal 5 des Heathrow Airports. Praktisch ist hier, dass das Hotel nicht weit vom Park weg ist und dass die Verkehrsanbindung zum Airport natürlich super ist. Das nutzten wir dann am nächsten Tag auf dem Weg nach London.
Das Hotel ist ein typisches Traveler Hotel und ist für zwei oder drei Nächte vollkommen ausreichend. Ich würde wiederkommen, auch weil das Preis/Leistungs Verhältnis hier stimmt.
Wie schon erwähnt ging es am zweiten Tag nach London zum typischen Sightseeing. Man muss ja auch ein bisschen mehr vom Land mitnehmen als nur seine Achterbahnen.
Im nächsten Bericht gibt es dann Bilder aus Drayton Manor.
Viele Grüße
Fabian

PS: Entschuldigt die teilweise etwas schlechten Bilder, aber das Wetter wollte einfach nicht mitspielen.
wie für einige andere auch ging es dieses Jahr für mich mal wieder nach England. Es sollte zwar nicht meine erste Reise auf die Insel werden, dafür aber die längste. Die Tour war dabei wie folgt aufgebaut:
Tag 1: Anreise + Thorpe Park
Tag 2: London
Tag 3: Drayton Manor
Tag 4: Warwick Castle
Tag 5: Alton Towers
Tag 6: Liverpool
Tag 7: Pleasure Beach Blackpool
Tag 8: Blackpool
Tag 9: Flamingo Land
Tag 10: Rückreise
Gegen 0:30 Uhr starteten wir am 15.08. von Köln aus Richtung GB. Wie auch schon im letzten Jahr hatten wir vor mit der Fähre von Frankreich nach England überzusetzen. Ebenfalls wie im letzten Jahr hatten wir uns dafür entschieden den versifften Fährhafen Calais zu umgehen und von Dünkirchen aus zufahren.
Von hier fährt die Fähre zwar eine halbe Stunde länger, dafür ist die Hinfahrt mit dem Auto eine halbe Stunde kürzer, der Hafen ist besser und auch die Fähren sind in einem deutlich besseren Zustand also jene die auf der Route Calais - Dover fahren. Von der Fahrzeit her kommt beides am Ende etwa auf das Gleiche raus.
Nach einer kurzen Pause kamen wir dann pünktlich gegen 10 Uhr am Thorpe Park an. Für uns beide (meine Freundin und mich) war es nicht der erste Besuch im Park und somit brachte uns auch der bereits jetzt sehr gut gefüllt Parkplatz nicht sonderlich aus der Ruhe.
Am Eingang konnte man dann schon das Thorpe Park typische Publikum bestaunen. Auf den ersten Blick ist dieser Park einfach nur laut und leicht asozial.
Vorbei ging es an unzähligen Londoner Teeny Prolls hin zu...
Stealth
Und hier war mir nach der ersten Fahrt wieder klar, warum es mich doch immer wieder hierher zieht. Der Park hat einfach ein paar unglaublich tolle Bahnen. Stealth ist eine von ihnen! Auch bei meinem dritten Besuch im Park konnte mich Stealth voll und ganz überzeugen. Die Fahrt ist zwar kurz, macht aber einen heiden Spaß. Da die Wartezeit hier nur bei knapp 10 Minuten lag (für die meisten schien erstmal eine Fahrt auf dem Swarm verlockender zu sein - ca. 120 Minuten Wartezeit) konnten wir die ein oder andere Runde drehen.
Stealth ist und bleibt einer der Hauptgründe den Park zu besuchen.
Nachdem die Wartezeiten bei Stealth langsam stiegen ging es weiter Richtung...
Nemesis Inferno
Auch hier war die Wartezeit noch erträglich und lag bei ca. 25 Minuten. Nemesis Inferno kann zwar nicht mit seinem Bruder aus Alton mithalten, ist aber trotzdem ein sehr guter Inverter. Immer wieder eine Fahrt wert!
Colossus
Nun kamen wir an Colossus vorbei. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dieses Jahr relativ wenig Lust auf Kopfschmerzen hatte und ich mir somit eine Fahrt gespart habe. Meiner Meinung nach einfach eine unirdische Bahn, dafür allerdings sehr fotogen.
Wo wir schon bei schlechten Bahnen sind...
SAW - The Ride
Auch der Bahn kann ich nicht sonderlich viel abgewinnen. Bis zum First Drop kann man ja noch behaupten, dass die Bahn Spaß macht, allerdings ist es damit dann schnell vobei. Alleine der Schlag im Auslauf des First Drops sorgt bei mir schon für Schmerzen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich allgemein kein großer Fan der Eurofighter bin. Auch dieser ändert daran nichts.
The Swarm
Für mich die Überraschung des Tages! Sowohl positiv, als auch negativ. Ich bin die Bahn bereits letztes Jahr gefahren und war nun sehr gespannt auf die Rückwärtsfahrt.
Zur positiven Überraschung:
Die Bahn ist rückwärts wirklich klasse. Während ich die Fahrt letztes Jahr "nur" als gut empfunden habe, muss ich sagen, dass die Bahn rückwärts sensationell gut ist. Sehr druckvolle, sanfte und abwechslungsreiche Fahrt.
Jetzt zur negativen Überraschung:
Mir ist nicht ganz bewusst was der Thorpe Park sich bei seinem System für die Warteschlange gedacht hat. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Queues: Normal, Backwards, Fast Pass Normal (5 Pfund) und Fast Pass Backwards (6 Pfund). Bei der ersten Fahrt konnte ich das ja fast noch verstehen. Fast Track'ler werden bevorzugt, was ja auch richtig ist, zahlen ja auch dafür. Problem ist allerdings: Der Zug wurde fast nur mit Fast Track'lern und Backward'lern vollgeladen.
Die Bachwards Schlange lag bei ca, 30 Minuten, die normale bei 120 Minuten, obwohl deutlich mehr Wagen zur verfügen stehen sollten.
Später am Tag ging dann alles drunter und drüber: der Mitarbeiter der alle 4 Warteschlangen koordinieren und zusammenführen soll war völlig überfordert.
Am Ende waren alle Schlangen einfach offen. Konsequenz: Fast Track'ler (egal ob front oder back) waren genauso schnell dran wie „normale“ Backward'ler. Bezahlt oder nicht war jetzt völlig egal. Nur die „normalen“ Vorwärtsfahrer mussten immernoch über eine Stunden warten. Obwohl nicht mehr kontrolliert wurde wo, wer hingeht. Alle 4 Queues waren im Grunde jetzt gleichberechtigt, nur das zwei davon zahlen musste und eine die dreifache Wartezeit hatte. Ein total schwachsinniges System, dass sich mit dem einsetzten Regen noch mehr in Wohlgefallen auflöste.
Die Crew wirkt mit dem neuen Konzept völlig überfordert, Abläufe passen nicht und Kunden werden verärgert. Da muss dringend nachgebessert werden!
Alles in allem aber immernoch eine tolle Bahn!
Sonstige Fotos aus dem Park
Am späten Nachmittag setzte jetzt Regen ein und wir verließen den Park.
Weiter ging es zu unserem Hotel. Dem Traelodge Hotel am Terminal 5 des Heathrow Airports. Praktisch ist hier, dass das Hotel nicht weit vom Park weg ist und dass die Verkehrsanbindung zum Airport natürlich super ist. Das nutzten wir dann am nächsten Tag auf dem Weg nach London.
Das Hotel ist ein typisches Traveler Hotel und ist für zwei oder drei Nächte vollkommen ausreichend. Ich würde wiederkommen, auch weil das Preis/Leistungs Verhältnis hier stimmt.
Wie schon erwähnt ging es am zweiten Tag nach London zum typischen Sightseeing. Man muss ja auch ein bisschen mehr vom Land mitnehmen als nur seine Achterbahnen.
Im nächsten Bericht gibt es dann Bilder aus Drayton Manor.
Viele Grüße
Fabian

PS: Entschuldigt die teilweise etwas schlechten Bilder, aber das Wetter wollte einfach nicht mitspielen.
