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Enttäuscht von Weltklasse-Coastern

haparkfan

Airtime König
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Bei mir war es die Black Mamba. Was hatte ich mich auf diese Bahn gefreut - nach der Fahrt dachte ich wirklich nur „Das soll so toll sein“? Ich hatte so viel gehört über die tolle Thematisierung - sehe aber nix davon weil die Reihen vor einem die komplette Sicht nehmen. Die Fahrt besteht aus viel Überkopf und dann bisschen Kurven und ist gefühlt direkt vorbei.
 

Peidehark

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Bin am Wochenende Taron gefahren und war überrascht. Hat so gar nicht geknallt. Ich ging dort rein mit Angst, gefühlt habe ich nüscht. Spaß gemacht hat's trotzdem, aber fand die Bahn latent overrated. Sehr cool fand ich dagegen F.L.Y., ich wusste gar nicht, dass die überhaupt existiert. Den ganzen Teil des Phantasialands hätten wir beinahe übersehen, wir haben uns aber auch absichtlich nicht informiert vorher, um nicht zu spoilern, nur Taron war mir ein Begriff und der Grund, dort hinfahren zu wollen. Black Mamba kannte ich noch von früher, da bin ich die sehr gerne gefahren, und heute auch noch. Ja, sie ist kurz, aber ich mag die Bahnen von dem Hersteller, die fahren sich butterweich und funktionieren für mich einfach (und die Schlange ist da auch nicht so lang gewesen). Aus dem Grund ist vermutlich Flug der Dämonen auch mein Liebling. Daran ist ja nichts super besonders, Colossos kracht ja mehr, aber Flug der Dämonen ist einfach mein jam.

Schade, dass das Expressticket jetzt so blöd geworden ist. Ich will ja nicht 8 Bahnen 1x fahren, ich will ja eine Bahn 8x fahren, ansonsten wäre ich vllt. noch mal dieses Jahr in den Heidepark, nur um Flug der Dämonen zu fahren.

Kärnan habe ich mich nicht getraut. Ob ich mich das jetzt trauen würde, weiß ich nicht, keine Ahnung, aber die Bahn und der Soundtrack haben mich sehr beeindruckt. Mir hat der Novgorod gereicht, da wusste ich auch nicht vorher, was kommt, was das Ganze definitiv aufregender gemacht hat. Ich glaube, ich mag einfach keine Bahnen, in denen man in klapprigen Wägelchen nur mit einem Bügel über den Beinen sehr steile enge Schienen raufrattert und dann sehr steil wieder runterdonnert, so steil, dass die Kurve schon konkav aussieht von oben.

Vermutlich wär Taron für mich so eine Bahn gewesen, wie TE meint - total overhyped dafür, dass die so wenig knallt. Aber sie ist halt schön lang. Mein Bauch hat aber mehr geflattert im Colorado Adventure, vermutlich, weil wir davon auch 0 erwartet haben. Scheint wirklich maßgeblich zu sein, dass man keine Erwartungen vorher hat.
 

Dat Zorro

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Ich vermute mal, einige Enttäuschungen und Ernüchterungen hängen schlicht mit Gewöhnung zusammen. Wenn man bereits auf vielen Geräten (regelmäßig) unterwegs war, mit diversen Höhen, Geschwindigkeiten und Streckenelementen vertraut ist, kann's sein, dass einige Maschinen kaum noch großartige Emotionen entlocken können. Da muss ich leider gestehen, dass bei mir schon so ein "Kenn ich schon"-Gefühl eingesetzt hat - die letzte Achterbahn, die mir helle Freude bereitet hat und ich nur noch lachen konnte, war Voltron. Ansonsten steige ich bloß lächelnd aus, sage zu meinen Mitreisenden "Jau, war schön" und das war's. Dann vielleicht noch eine Runde im Anschluss drehen wenn's zeitlich hinhaut und fertig.

Was ich persönlich tatsächlich enttäuschend fand, war F.L.Y. Um Gottes Willen, das ist immer noch wunderschön anzusehen und fährt sich auch angenehm (wenn's mit der Liegeposition hinhaut) - das war's für mich aber auch schon. Das ist eher ein Dahinplätschern, so als würde man auf einen Höhepunkt warten der niemals kommt, und dann ist es auch schon plötzlich zu Ende. So rein vom Fahrgefühl her, wenn ich da dieses Gimmick des Fliegens ausklammere, ist es für mich eine verwässerte Black Mamba. Aber ein schöneres Erlebnis kenne ich nicht.
Meine Empfehlung für mehr Spaß: Ein Arm stramm nach vorn und den Anderen eingezogen - wie Superman!
 
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Ein mega spannendes Thema haben wir hier. Das kommt ja auch in den Diskussionen der jeweiligen Achterbahnen immer wieder (bei Voltron war das zuletzt immer sehr deutlich), wie unterschiedlich wir auffassen was gut und was schlecht ist. Und absolut interessant ist dabei, wenn es sich genau Gegensätzlich verhält. Wenn @Peidehark schreibt, Colorado sei mega toll, FDD der Knaller und Taron eine Kaffeefahrt, dann ist das genau das Gegenteil von dem, was ich empfinde. Andererseits bin ich echt froh, dass ich nicht der einzige bin, der Velocicoaster zwar echt cool, aber auch übel schmerzhaft empfindet. @Nova mir ging es da schon so wie dir. Die Fahrt war super, aber ich bin ausgestiegen und habe gesagt: "... aber eine Wiederholungsfahrt geht erst später, sonst gehe ich kaputt." Und das lag eben nicht nur am Wetter, sondern an den Schmerzen, die man durch die Bügel bekommt. Ganz anders als bei Taron.
Aber wenn man von Enttäuschung spricht, dann ist Velocicoaster definitiv keine Enttäuschung gewesen für mich. Wir alle fanden das Teil super. Ich finde ihn nur zu anstrengend. Der Thread thematisiert ja "Weltklasse-Coaster", wobei das sicher eine Definitionsfrage ist. Aber unabhängig von dieser Definition hier mal eine kurze Auflistung, welche Bahnen mir vielversprechender schienen, als sie es am Ende waren:
- Kärnan
- Expedition G-Force
- Fluch der Dämonen
- Colossos
- F.L.Y.

Und da geht es nicht um ihren Platz im Ranking, sondern nur darum, dass die Erwartung größer war.

Aber das gibt es ja auch andersrum. Wenn man keine Erwartungshaltung hat und dann plötzlich komplett überwältigt wird, staunend, jauchzend und glücklich in die Station einfährt und einfach nicht fassen kann, was man gerade erlebt hat. Vielleicht, weil man sowas bis dahin noch nie erlebt hat (meine erste Fahrt auf Space Mountain z.B. - das ist 25 Jahre her, heute würde ich die Fahrt sicher anders einordnen), sei es, weil man sich nicht vorher mit der Bahn beschäftigt hat (die im Eingangsbeitrag erwähnte Raftinganlage "Popeye & Bluto's Bilge-Rat Barges" trifft es übrigens als ein Nicht-Achterbahn-Beispiel exakt: nicht mit beschäftigt, keine Ahnung gehabt, komplett überrascht, nass und belustigt), oder weil eine Bahn trotz guter Bewertungen einfach nach einer Kaffeefahrt aussieht - was bei "Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure" der Fall ist. Ich habe nichts erwartet, gar nichts. Und ich hatte eines der besten Achterbahnerlebnisse meines Lebens...
 

Noah

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Ich denke da hilft es generell rein zu gehen ohne etwas zu erwarten. Seit dem ich bei Rth enttäuscht wurde, klar eine Spitzen Bahn aber eben nicht die beste der Welt usw., gehe ich möglichst ohne Spoiler rein und sage mir auch selbst vorher so gut wird das nicht. Funktioniert erstaunlich gut, so gab es seitdem echt viele Überraschungen die auf einmal in meine Rankings geschossen sind wie fliegender Holländer oder Troy. Es kommt immer auf die Erwartungshaltung an.
 

Yaaas_Coasters

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Erwartungshaltung ist denke ich hier das große Stichwort.

Ich hatte bei Voltron durch den ganzen Hype eine extrem hohe Erwartungshaltung. Die erste Fahrt war tatsächlich WTF! Dann kam die zweite und mir fiel plötzlich das unangenehme Vibrieren auf. Dann kam die Dritte und das vibrieren empfand ich nun eher als Geratter. Der bei der ersten Fahrt als "woow ein Turntable" wahrgenommene Drehteller war dann plötzlich der "och stimmt der Drehteller der die Fahrt unterbricht"

Ein halbes Jahr später: OK komm machste nochmal Voltron, haste bestimmt nur irgendwie enttäuschend in Erinnerung. Nee hatte ich nicht. War wieder nicht meins und wird auch nicht wie bei vielen DIE Topbahn sein.

Anderes Beispiel: Expedition GeForce (bin die Bahn im Eröffnungsjahr einmal gefahren dann 24 Jahre nicht mehr) Dieses Jahr wars dann wieder so weit. Und tatsächlich keine Erwartungshaltung weil: biste schon gefahren, is ne alte Lady, kann gar nicht so gut sein wie Taron, Voltron und wie Sie da alle heißen.

Bäm hat mich das Ding geflashd!

Jetzt versuche ich mich grad auf keine Erwartungshaltung für den ersten Ritt auf Zadra und Hyperion im September vorzubereiten und hoffe dass ich bis dahin keine große Erwartungen an die Bahnen habe :ROFLMAO:
 
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ThrillRider97

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Eine Achterbahn, von der ich mir aufgrund ihres allgemeinen Rufs deutlich mehr versprochen habe, war tatsächlich Juvelen im Djurs Sommerland, die ich als dezent überbewertet empfinde:

Nicht falsch verstehen, es ist definitiv eine gute Bahn für Familien - aber meiner Meinung nach gibt es einige Aspekte, die diese Bahn davon abhalten, von mir als "sehr gut" eingeordnet zu werden.
Das Layout ist zwar lang, verschlungen und erinnert insbesondere nach dem zweiten Launch an eine familienfreundliche Variante von Taron - jedoch kommt auf den Hügeln leider nahezu keine Airtime auf.
Dazu sind die Züge für mich ein klassischer Fall von "sehen gut aus, sind vom Handling aber unpraktisch": die Sitzposition mag zwar etwas besonderes sein, aber für mich hat diese keinen Mehrwert dargestellt - ich fand insbesondere die Richtungswechsel dank den "Seitenstützen" etwas unangenehm, die einen da schön in die Hüften boxen und das Be- und Entladen gestaltet sich hier als etwas mühsam, wodurch das Boarding in die Länge gezogen wird und der Durchsatz reduziert wird (was nicht an den Operations liegt, die waren hier ziemlich gut, wie im gesamten Park auch! ;) ).
RCDB hat hier keine Zahlen parat, aber bei der nahezu baugleichen Schwesteranlage "Yukon Quad" wird die Kapazität mit 770 Personen pro Stunde angegeben, was für eine Familienachterbahn für ein breites Zielpublikum meiner Meinung nach zu wenig ist - an unserem gut besuchten Tag in Djurs hatte Juvelen meistens die höchste Wartezeit aller Attraktionen!
Wenn man hier stattdessen vergleichbare "Standard-Züge" (wie beispielsweise die von Taron) hätte, würden sie mehr motivierten Operator garantiert auch einen Dreizugbetrieb schaffen 🤔

Im PCP habe ich Juvelen 4 von 6 Sternen gegeben - die Bahn weiß prinzipiell schon zu gefallen (lang, temporeich, smooth und schön thematisiert), aber sie könnte für mich eben noch besser sein und kommt beispielsweise definitiv nicht in die Nähe von Piraten oder gar Fønix (für mich die beste Achterbahn Dänemarks)!

LG Lukas
 

Redwolve

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Kondaa hat mich jetzt zwar nicht enttäuscht aber find ich teilweise overhyped. Ja der First Drop, der zweite camelback ist schon geil und an sich ist die Bahn auf wirklich sehr gut aber der Hauptpunkt bei mir fängt bei der non inverted Cobra Roll an die meines Erachtens komplett langweilig ist und völlig unnötig. Dazu noch das Bodennahe Layout danach, ist zwar auch echt spaßig aber nicht besonders. irgendwie hat mir bei der Bahn das gewisse extra gefehlt wenn auch man diesen eigentlich mit der non inverted Cobra Roll ja auf dem Papier hat
 

Hirami

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Overhyped und underdelivered war für mich FLY...
Hatte viel gutes gehört und mich darauf gefreut, leicht erkältet aber egal, let's go. Theming war sehr schön, auch der "Lifthill" noch sehr interessant. Die Fahrt (in der 6. Reihe) war dann sehr... underwhelming. Smooth, ja, aber irgendwie nichts besonderes, und mit der Kopfposition auch etwas awkward.
Passend dazu hingen wir dann am Ende der Bahn noch 20 Minuten in Schräglage vor der Einfahrt bis wir endlich einfahren durften. Für mich war es zumindest halbwegs bequem, meiner Freundin hat der Gurt ziemlich auf die Schlüsselbeine gedrückt, und eine andere ist beim Aussteigen zusammengeklappt. Oh well.
Halben Tag war die Bahn dann down, wollte ihr aber am Ende des Tages nochmal ne Chance geben. Letzte Reihe immer noch nichts besonderes, erste Reihe war dann definitiv besser.
Für mich wars aber leider dennoch nichts besonderes.. :(
 

Jo333

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Tatsächlich bin ich auch hin und her gerissen wie weit ich mich vor einem erstmaligen Besuch über die Bahnen informiere. Das Erlebnis ist zudem stark von persönlichen Vorlieben und Abneigungen hinsichtlich Zug, Sitz, Bügel, Strecke, Gestaltung... abhängig. Spannend finde ich, wenn ich ein und die selbe Bahn vollkommen unterschiedlich erlebe. Black Mamba finde ich echt toll in der ersten Reihe und langweilig in den Hinteren. Auch FLY fahre ich nur erste Reihe. Von Kärnan wusste ich nichts und war überwältigt - die 3. Reihe versuche ich aber unter allen Umständen zu vermeiden. Voltron hat mich so gar nicht abgeholt und ich rätsele bis heute warum genau.
 
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speedfreak

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So richtig enttäuscht kann ich gar nicht mal sagen, es sind eher Erfahrungen, wo ich von "Fahr-Erlebnissen mit Abstrichen" reden würde. Und mit der Zeit ändert es sich auch. - Das, was ich selber mal gehypt habe, fühlt sich auf einmal vielleicht ernüchternd "normal" an. Ich kann jedenfalls verstehen, wenn Bahnen wie z.B. Millennium Force oder Helix als nicht so besonders angesehen werden (also nicht so besonders wie sie teils gemacht werden). Beide Bahnen behalten aber für mich den Kultstatus. Allein die Stützkonstruktion von MF finde ich unverändert grandios und bei Helix reißt es einfach die Lage heraus.

Um bei Kultstatus zu bleiben, in Cedar Point fand ich Maverick ernüchternd, fühlte sich für mich wie 2 aneinander gekoppelte Achterbahnen an, als hätte man Big Loop (nicht 1:1, aber im weitesten Sinne) und Desert Race zu einer Bahn gemacht. Außerdem stört mich nicht nur bei dieser Bahn das am Ende liegengelassene Potential (gefühlt unnötig viele Schienenmeter zurück zum Bahnhof, die nur im Schritttempo absolviert werden). Dennoch ist Maverick eine Bahn, die Spaß macht, hatte mir aber definitiv mehr davon versprochen.

Ansonsten sind es viele der hier schon häufiger genannten Bahnen, allen voran Voltron, Kärnan und F.L.Y., die mich nur sehr mäßig überzeugen, auch wenn ich mich am Ende trotzdem immer wieder rein-setze.

Ich finde es aber auch gar nicht schlimm, wenn Bahnen unterschiedlich betrachtet werden. Es hat auch seinen Reiz, Gefallen an weniger beliebten Bahnen zu finden. Z.B. mag ich trotz nicht optimaler Fahreigenschaften YoY ganz gern. Dieses coole Feeling bei den Begegnungen auf 2 unterschiedlichen Strecken lassen mich drüber hinwegsehen, dass die Doppel-Anlage Schwächen hat.

Überraschungen und Enttäuschungen gehören einfach irgendwie dazu (ist und kann eben nicht alles perfekt sein) und manchmal verändert sich die Sichtweise / das Empfinden ...
 

Ixenanda

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Das ist zwar lange her, aber mich erinnert der Threat an das erste Mal, als ich mit Wildfire gefahren bin. Trotz dessen, dass sie mein erster RMC war und ich generell noch nicht viele andere Achterbahnen kannte, war ich nach der Fahrt ein wenig überrascht, dass es mich nicht "völlig umgehauen" hat. Enttäuscht wäre das falsche Wort. Bis heute mag ich Wildfire gerne und Sie hat auch mit Recht einen europäischen Kultstatus, aber im Vergleich habe ich sie damals schon unter Balder gesehen in meinem persönlichen Ranking. Outside-banked Airtime Hill und Aussicht schmecken extrem, dennoch vermisse ich eine gewisse "Aussagekraft" der Fahrt. Andersrum lebt sie natürlich sehr von ihrer Umgebung; die Aussicht und die Fahrt durch das Grün sind unvergesslich- die Bahn ist optisch der absolute Banger und hat wie gesagt bei einigen einen Platz im Herzen. Und das ist auch voll ok, genauso wie nicht jeder Film ein perfektes Arthouse-storytellig-Megakunstwerk sein muss, muss nicht jede Achterbahn überall das Kreuzchen machen, sondern darf auch von irgendeiner anderen Besonderheit leben (wobei das für Wildfire weniger gilt als bei anderen genannten Bahnen hier wie z.B. MF, F.L.Y, Helix; natürlich hat sie nur im Vergleich mit anderen TOP-Bahnen bei mir etwas geschwächelt, es ist immernoch eine sehr gute Achterbahn).
 

mr_samuel_1992

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Bei mir war es zuletzt (und ja, ich werde mich jetzt sehr unbeliebt machen) Iron Gwazi. Der First Drop war nett, aber habe da doch weitaus mehr erwartet. Vielleicht bin ich zu abgestumpft? Auch fehlten mir auf der Fahrt richtige Highlights, und irgendwie fand ich die Bahn zu kurz. Keine Frage, top Bahn. Aber habe mich dann doch sogar geweigert das T-Shirt vom Coaster zu kaufen. Vielleicht habe ich einfach nur einen komischen Tag gehabt? Jedenfalls war das ein Coaster, der mir unbedingt gefallen wollte, weil er ja in so vielen Top 5 Listen platziert ist. Bei mir landet er gerade mal in die Top 30. Shame on me, I know...
 

Manti

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Bei mir war es zuletzt (und ja, ich werde mich jetzt sehr unbeliebt machen) Iron Gwazi. Der First Drop war nett, aber habe da doch weitaus mehr erwartet. Vielleicht bin ich zu abgestumpft? Auch fehlten mir auf der Fahrt richtige Highlights, und irgendwie fand ich die Bahn zu kurz. Keine Frage, top Bahn. Aber habe mich dann doch sogar geweigert das T-Shirt vom Coaster zu kaufen. Vielleicht habe ich einfach nur einen komischen Tag gehabt? Jedenfalls war das ein Coaster, der mir unbedingt gefallen wollte, weil er ja in so vielen Top 5 Listen platziert ist. Bei mir landet er gerade mal in die Top 30. Shame on me, I know...
Nö, warum shame?
Wenn jeder die gleiche Nummer Eins hätte... Dann wäre es ganz schön langweilig auf der Welt was Coaster betrifft. Solange es für dich keine 2Sterne Bahn ist von der du dir ein Shirt holst (Insider).

Ich persönlich war von Orion mega enttäuscht, Drop und fertig (für mich). Ebenso ist für mich Intimidator die bessere Bahn als Fury die im gleichen Park steht. Muss ich mich dafür rechtfertigen? Mit Sicherheit nicht!

Kann mir aber auch vorstellen, das es bei dir (wie bei mir damals mit Millenium Force) die Erwartungshaltung ist. Alle sagen dies, dann muss es ja so sein. Das Video hier und Bla und Blubb. Nö, muss es nicht. Ende! Deine Meinung, dein Empfinden, Fertig! Millenium Force z.B. hat mich auf Grund meiner Erwartungen und der ganzen Videos vorher, bei meiner ersten Fahrt (in der letzten Reihe) komplett enttäuscht. Erst bei meinem zweiten Besuch in Cedar Point, hat mich die Bahn dann doch noch begeistert. So läuft es halt manchmal. Also, definitiv kein Shame für dich. :)
 

Floooooo

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Da kann ich @Manti nur beipflichten - wäre doch langweilig, wenn das jeder genauso sehen würde, dann wäre dieser Thread ja auch total unnötig...
Jeder hat ja ein anderes Empfinden, welche Elemente er gerne fährt, dann wirken diese in jeder Zusammenstellung wieder anders etc. - und zusätzlich zu diesen - ich nenns mal - "objektiven subjektiven" Kriterien kommen dann ja wirklich noch Einflüsse wie Wetter, Stimmung an dem Tag etc. hinzu, die einen Einfluss darauf haben, wie die Bahn einem im Gedächtnis bleibt (also ein Plädoyer dafür, vielen Bahnen nochmal eine 2te Chance zu geben ;))

Bei mir ist es - auch hier: gerne steinigen, mein Schutzschild ist aktiv... - der Ride to Happiness. Nicht falsch verstehen: Eine gute Bahn, keine Frage. Aber definitiv nicht in meinen Top10. Ist auch wieder so ein Beispiel von enttäuschter Erwartungshaltung: Nach dem ganzen Hype musste sie ja extrem geil sein - naja, und dann war sie halt... gut.
Mein größter Kritikpunkt: Man bekommt kein konsistent gleiches Fahrerlebnis (eben durch die Drehung), was an sich kein Problem ist, aber in meinen Augen führt das dazu, dass man extrem gute Fahrten als auch ziemlich schlechte Fahrten (z.B. auf den Bunny Hops am Ende quergedreht) haben kann - und damit rutscht sie bei mir einfach nach unten.
Aber hey: dafür liebe ich so manche Holzbahn, in die Andere auch nicht unter Todesandrohungen nochmal einsteigen würden :p
 
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