Habt ihr die selben Erfahrung und liegt es an der oft eingeschränkten Sicht? Teilt gerne mal eure Erfahrungen mit Inverted Coastern
Hm, ich weiß nicht. Nichts in Erinnerung haben kann ich nicht sagen. Die eingeschränkten Sichtverhältnisse machen da natürlich schon was aus. Hast du mal versucht, die erste Reihe zu fahren und dann die Fahrt Revue passieren zu lassen? Dann hättest du deine Antwort ja. Denn in der ersten Reihe siehst du ja die Fahrtstrecke doch noch einigermaßen. Klar, Inversionen und Steigungen sind immer noch schlechter sichtbar als bei der Schienenführung unterhalb des Zuges, aber so doll sollte das nicht ausfallen.
Aber wenn ich vergleiche, wie es bei mir bei Dunkelachterbahnen aussieht, dann kann ich deine Frage schon verstehen. Bei Fahrten im Dunkeln ist man ja auch auf sein Gefühl beschränkt. Die wichtige visuelle Wahrnehmung fehlt. Das Gedächtnis merkt sich das aus ganz natürlichen Gründen dann schlechter. Das geht so weit, dass ich die (ziemlich coole!) "Revenge of the Mummy" Dunkelachterbahn in Universal Studios Park Orlando so sehr vergessen hatte, dass ich bei der ersten Bewertung im Check hier die Bahn als vergessenswert eingestuft habe. Erst bei einem Zweitbesuch ist mir wieder bewusst geworden, dass die Bahn echt viel Spaß macht. Aber ich könnte dir kein einziges Element mehr nennen, die Strecke nicht beschreiben, nichts. Anders beim Hagridscoaster, den ich auch nur einmal gefahren bin, wo ich aber weiß, wie es aus der Station geht und wie mindestens vier Elemente gefahren werden und was an der einen oder anderen Stelle sonst passiert.
Bei Inverted Coastern ist es außerdem so, dass die B&M-Modelle häufig einem Muster folgen (so kommt der Looping immer nach dem First Drop etc). SLCs sind sowieso ja immer gleich. Trotzdem ist es schwieriger, die im Boden versenkte "Black Mamba" im Kopf nachzubauen, als einen freistehenden Inverter wie "Hals über Kopf" (übrigens von Vekoma, nicht von B&M).
Also, wie schaut es mit der Erfahrung in der ersten Reihe aus?