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KI-Verwendung in Freizeitparks

JayJayWriter

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Es ist genau diese feine Diskrepanz, die modernes Grafikdesign heute ausmacht: KIs erzeugen inzwischen zwar technisch saubere, glatte Oberflächen, aber am emotionalen Kern scheitern sie. Wenn ein KI Modell ein Logo für eine Achterbahn oder eine Speisekarte entwirft, kopiert es einfach die statistische Ästhetik von tausenden Vorlagen. Was dabei rauskommt, ist gefälliger Mainstream, also visuelles Fast Food, dem man die fehlende menschliche Absicht sofort ansieht.

Man merkt intuitiv, dass hier keine „Liebe” drinsteckt, weil das Design keinen Ursprung hat. Es kommt aus keiner Leidenschaft, keinem tieferen Verständnis für die Identität eines Ortes und keiner echten Begeisterung. Ein menschlicher Designer gestaltet nicht nur Pixel, er gestaltet ein Erlebnis. Er weiß, wie die Textur einer Speisekarte mit der Atmosphäre des Raums zusammenpasst oder wie ein Logo die rohe Energie eines neuen Coasters transportieren muss.

Diese bewussten, oft unkonventionellen Nuancen, die ein Projekt erst lebendig und einzigartig machen, kann ein Algorithmus nicht berechnen. Aber auch der Mensch bekommt das nicht automatisch rein, denn der normale Anwender weiß ja oft selbst gar nicht, worauf es bei einer guten Speisekarte ankommt, wie das Auge über die Seite fließt oder was den Charakter eines Ortes eigentlich ausmacht. Genau dieses Wissen fehlt den meisten, und ohne das lenkende, empathische Auge bleibt die KI Generierung seelenlose Massenware. Erst durch den Menschen, der mit echter Vision und emotionaler Intelligenz promptet, bekommt das sterile Werkzeug das, was ihm im Kern fehlt: Relevanz, Charakter und Herzblut. Daraus folgt eigentlich nur eins: Für so was muss man einen Designer engagieren. Und wenn man sowieso schon einen Designer holt, dann kann der das auch gleich selbst manuell machen. Das fällt vielen Gästen, die sich mit KI auskennen, mittlerweile einfach positiv ins Auge. Man sieht den Unterschied, und man merkt, dass sich jemand wirklich Mühe gegeben hat. Deshalb finde ich dieses Sparen an der falschen Stelle völlig verkehrt. Am Ende wirkt es billig, und genau das ist das Gegenteil von dem, was ein Ort eigentlich ausstrahlen will.

Auch der Glaube, man könne diese emotionale Leere oder die fehlende Passgenauigkeit durch extrem detailliertes „Prompt Engineering” ausgleichen, läuft heute völlig ins Leere. Wer versucht, moderne Bildmodelle mit seitenlangen Parameter Wüsten und hyperkomplexen Befehlen zu füttern, kämpft gegen eine technologische Realität, die das längst überholt hat.

Heutige Systeme sind durch eingebaute LLM Übersetzer und tief verankerte Ästhetik Filter darauf ausgelegt, aus jeder noch so simplen Eingabe standardmäßig ein visuell makelloses Ergebnis zu berechnen. Noch komplexer zu prompten bringt schlicht keinen messbaren Mehrwert mehr. Es führt über den Attention Mechanismus mathematisch nur dazu, dass sich das Modell in Details verzettelt und den eigentlichen Kern der Aufgabe verwässert.
 

TiDra

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Es ist genau diese feine Diskrepanz, die modernes Grafikdesign heute ausmacht: KIs erzeugen inzwischen zwar technisch saubere, glatte Oberflächen, aber am emotionalen Kern scheitern sie. Wenn ein KI Modell ein Logo für eine Achterbahn oder eine Speisekarte entwirft, kopiert es einfach die statistische Ästhetik von tausenden Vorlagen. Was dabei rauskommt, ist gefälliger Mainstream, also visuelles Fast Food, dem man die fehlende menschliche Absicht sofort ansieht.

Ist nicht genau das, was man mit einem Logo erreichen will, also dem Mainstream der Besucher zu gefallen?
Man merkt intuitiv, dass hier keine „Liebe” drinsteckt, weil das Design keinen Ursprung hat. Es kommt aus keiner Leidenschaft, keinem tieferen Verständnis für die Identität eines Ortes und keiner echten Begeisterung. Ein menschlicher Designer gestaltet nicht nur Pixel, er gestaltet ein Erlebnis. Er weiß, wie die Textur einer Speisekarte mit der Atmosphäre des Raums zusammenpasst oder wie ein Logo die rohe Energie eines neuen Coasters transportieren muss.

Ich habe definitiv schon KI-generierte Logos gesehen, die in mir mehr positive Vibes generiert haben als z.B. das neue menschengemachte Corporate Image der Stadt Leipzig für schlappe 700.000 (Quelle) oder das neue Corporate Image von Hessen für schlappe 800.000 Euro (Quelle). Auch in der Freizeitparkszene gibt es menschengemachte Logos, die fernab von dieser "echten Begeisterung" sind, z.B. das Kärnan-Logo im Hansapark. Ich müsste jetzt auch wirklich überlegen, welche Logos bei mir irgendeinen emotionalen Vibe in Freizeitparks auslöst.
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Erst durch den Menschen, der mit echter Vision und emotionaler Intelligenz promptet, bekommt das sterile Werkzeug das, was ihm im Kern fehlt: Relevanz, Charakter und Herzblut. Daraus folgt eigentlich nur eins: Für so was muss man einen Designer engagieren. Und wenn man sowieso schon einen Designer holt, dann kann der das auch gleich selbst manuell machen.

Es bedeutet eigentlich im Umkehrschluss nur eins: Der Arbeitsmarkt von Grafikdesignern wird so auch Leuten zugänglich gemacht, die von der Begabung, selbst Gemälde oder Logos händisch bzw. manuell zu zeichnen, keinerlei Eignung besitzen. Dass das vielen Grafikern sauer aufstößt und so
Das fällt vielen Gästen, die sich mit KI auskennen, mittlerweile einfach positiv ins Auge. Man sieht den Unterschied, und man merkt, dass sich jemand wirklich Mühe gegeben hat. Deshalb finde ich dieses Sparen an der falschen Stelle völlig verkehrt. Am Ende wirkt es billig, und genau das ist das Gegenteil von dem, was ein Ort eigentlich ausstrahlen will.

Es kommt immer auf das Logo an, bei vielen neuen Achterbahnen vor allem in Amerika denke ich mir ebenfalls, dass ein bisschen mehr Arbeit ins KI-generierte Logo doch sinnvoll gewesen wäre. Viele dieser Grafiken wirken auf mich teilweise so, als hätte man die gratis Versuche bei Canva oder ChatGPT an einem Tag voll aufgebraucht und für das Premium-Abo war dann kein Geld übrig.
Auch der Glaube, man könne diese emotionale Leere oder die fehlende Passgenauigkeit durch extrem detailliertes „Prompt Engineering” ausgleichen, läuft heute völlig ins Leere. Wer versucht, moderne Bildmodelle mit seitenlangen Parameter Wüsten und hyperkomplexen Befehlen zu füttern, kämpft gegen eine technologische Realität, die das längst überholt hat. Heutige Systeme sind durch eingebaute LLM Übersetzer und tief verankerte Ästhetik Filter darauf ausgelegt, aus jeder noch so simplen Eingabe standardmäßig ein visuell makelloses Ergebnis zu berechnen. Noch komplexer zu prompten bringt schlicht keinen messbaren Mehrwert mehr. Es führt über den Attention Mechanismus mathematisch nur dazu, dass sich das Modell in Details verzettelt und den eigentlichen Kern der Aufgabe verwässert.

Interessanter Gedanke, aber ich hab tatsächlich eher die gegenteilige Erfahrung gemacht. Wenn ich gezielt nach jedem Arbeitsschritt eine einzelne präzise Änderung an einer Grafik bei ChatGPT z.B. verlange und anfordere, wird diese auch ausgeführt. Man muss den Befehl aber tatsächlich sehr präzise und klar formulieren, je genauer der Input, desto genauer auch der Output.
 
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MPPLHPEP

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Interessanter Gedanke, aber ich hab tatsächlich eher die gegenteilige Erfahrung gemacht.
Kann ich nur bestätigen. Jede konkreter, detaillierter, im Zweifelsfall auch komplexer eine Anfrage ausfällt, je besser, detaillierter und auch einfach hochwertiger ist das Ergebnis.
 

BaD4Boom

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Es ist genau diese feine Diskrepanz, die modernes Grafikdesign heute ausmacht: KIs erzeugen inzwischen zwar technisch saubere, glatte Oberflächen, aber am emotionalen Kern scheitern sie. Wenn ein KI Modell ein Logo für eine Achterbahn oder eine Speisekarte entwirft, kopiert es einfach die statistische Ästhetik von tausenden Vorlagen. Was dabei rauskommt, ist gefälliger Mainstream, also visuelles Fast Food, dem man die fehlende menschliche Absicht sofort ansieht.

Man merkt intuitiv, dass hier keine „Liebe” drinsteckt, weil das Design keinen Ursprung hat. Es kommt aus keiner Leidenschaft, keinem tieferen Verständnis für die Identität eines Ortes und keiner echten Begeisterung. Ein menschlicher Designer gestaltet nicht nur Pixel, er gestaltet ein Erlebnis. Er weiß, wie die Textur einer Speisekarte mit der Atmosphäre des Raums zusammenpasst oder wie ein Logo die rohe Energie eines neuen Coasters transportieren muss.

Diese bewussten, oft unkonventionellen Nuancen, die ein Projekt erst lebendig und einzigartig machen, kann ein Algorithmus nicht berechnen. Aber auch der Mensch bekommt das nicht automatisch rein, denn der normale Anwender weiß ja oft selbst gar nicht, worauf es bei einer guten Speisekarte ankommt, wie das Auge über die Seite fließt oder was den Charakter eines Ortes eigentlich ausmacht. Genau dieses Wissen fehlt den meisten, und ohne das lenkende, empathische Auge bleibt die KI Generierung seelenlose Massenware. Erst durch den Menschen, der mit echter Vision und emotionaler Intelligenz promptet, bekommt das sterile Werkzeug das, was ihm im Kern fehlt: Relevanz, Charakter und Herzblut. Daraus folgt eigentlich nur eins: Für so was muss man einen Designer engagieren. Und wenn man sowieso schon einen Designer holt, dann kann der das auch gleich selbst manuell machen. Das fällt vielen Gästen, die sich mit KI auskennen, mittlerweile einfach positiv ins Auge. Man sieht den Unterschied, und man merkt, dass sich jemand wirklich Mühe gegeben hat. Deshalb finde ich dieses Sparen an der falschen Stelle völlig verkehrt. Am Ende wirkt es billig, und genau das ist das Gegenteil von dem, was ein Ort eigentlich ausstrahlen will.

Auch der Glaube, man könne diese emotionale Leere oder die fehlende Passgenauigkeit durch extrem detailliertes „Prompt Engineering” ausgleichen, läuft heute völlig ins Leere. Wer versucht, moderne Bildmodelle mit seitenlangen Parameter Wüsten und hyperkomplexen Befehlen zu füttern, kämpft gegen eine technologische Realität, die das längst überholt hat.

Heutige Systeme sind durch eingebaute LLM Übersetzer und tief verankerte Ästhetik Filter darauf ausgelegt, aus jeder noch so simplen Eingabe standardmäßig ein visuell makelloses Ergebnis zu berechnen. Noch komplexer zu prompten bringt schlicht keinen messbaren Mehrwert mehr. Es führt über den Attention Mechanismus mathematisch nur dazu, dass sich das Modell in Details verzettelt und den eigentlichen Kern der Aufgabe verwässert.
Vorab, ich gehe jetzt nur auf diesen Post ein, da hier einiges ins richtige Licht gerückt werden muss. Daher liebe mods, wenn das, so wie die anderen Post hier in das andere Thema verschoben werden muss, gerne.

@JayJayWriter das ist jetzt nicht persönlich gegen dich, aber das was du geschrieben hast offeriert etwas oberflächiges Wissen über KI, dem ich gerne widersprechen möchte, da sich diese Mythen überall in der Gesellschaft wiederfinden.

Eins vorab: ich versuche das ganze hier so vereinfacht wie möglich widerzugeben.

Zuerst ist KI ein Werkzeug, ein Werkzeug wird von jemanden bedient und das ist wie im reelen Leben. Manche bedienen das Werkzeug besser, manche schlechter, mache haben mehr Erfahrung im bedienen, andere lernen noch.
Bei KI ist es so, das jeder in dieses Werkzeug etwas eingeben kann und die KI dahinter versucht zu interpretieren was die Eingabe für ein Ergebnis erfordert.
Daher fange ich bei deinem Post einmal hinten an, mit dem wie Du es nennst "Übersetzer" in den LLMs. Diesen Übersetzer nennt man Reasoning und das ist die Art und Weise wie die KI im Hintergrund mit den Eingaben umgeht. Aktuelle Modelle wie ChatGPT 5.5 thinking, Claude Opus 4.8 oder auch Gemini 3.1 pro (oder neu 3.5 flash, pro kommt hier noch) sind im Reasoning heutzutage immens stark geworden. Das bedeutet übersetzt, dass sie auch mit halbgarem Input gute Ergebnisse produzieren können und damit den Dünnpfiff der vom Menschen eingegeben worden ist in sinnvollen Output "übersetzen" können. Das war vor einigen LLM Modellen so noch nicht möglich, wodurch das von dir erwähnte Prompt Engineering heutzutage zwar nicht unwichtig geworden ist, aber nicht mehr so scharf sein muss, wie in der Vergangenheit. Das bedeutet aber nicht, dass man die KI nicht vernünftig füttern muss, nur anders. Bei den heutigen Modellen wir das Ziel benötigt, bei den vorigen musste man noch jeden Schritt mitgeben, vereinfach erklärt.
Zu deinem Beispiel mit dem Logo und der Speisekarte. Richtig ist, wenn man die KI einfach ohne Erfahrung ein Logo oder die Speisekarte erstellen lasse würde käme etwas generisches raus. Wenn jedoch jetzt dein genannter Designer das richtige KI Tool bedient, dann kommt da etwas raus, was keiner mehr als von KI gemacht erkennen kann. 1. kann die KI, wenn man sie mit den richtigen Befehlen das Restaurant und deren Brand analysieren lässt, ein vollständiges Profil mit allem, Schriftart, Farben etc. erstellen, weit mehr als manch Mensch eventuell wahrnehmen würde. 2. kann ein Designer mit der KI nach belieben feintunen (die richtigen KI Tools lassen dir hier detailreiche Möglichkeiten zu) und kann sogar auf die in 1 erstellte Analyse zurückgreifen, so dass das Ergebnis dem entspricht was sich der Designer auch dazu gedacht hat. Womit wir bei 3. wieder da sind, das der Mensch dahinter das Ergebnis generiert, nicht die KI. Daher ist ein Vergleich KI gegen Designer schlichtweg falsch. Aber diese Denkweise ist aktuell noch weit verbreitet in der Gesellschaft, weil hier einfach das tiefere Verständnis fehlt was KI eigentlich genau ist und was sie macht und wie.
Vielen kennen nur Chatgpt und "ich gebe da was ein und bekomme was raus" und das wars.
Wenn man sich mal einige Speisekarten, wenn wir bei dem Beispiel bleiben wollen, einmal betrachtet, die nicht mit KI gemacht sind und wie schlecht die von Hand erstellt manchmal aussehen, wie möchte man diese in diesem Kontext denn dann bewerten? Vermutlich konnte sich das Lokal keinen Designer leisten und hat selbst etwas per Hand ohne KI erstellt. Mit KI wäre die Speisekarte aber mit Sicherheit, selbst wenn sie dann für den ein oder anderen generisch anmuten würde, mit Sicherheit hochwertiger und vor allem kostengünstiger und auch schneller zu korrigieren als die "handgemachte".

Zum Schluss möchte ich nochmal kurz einen Vergleich bemühen zum Thema Mensch - KI und lernen.
Wie lernt eine KI? Sie wird mit Wissen (die Diskussion ob der Inhalt geklaut ist oder nicht lassen wir jetzt mal bewusst außen vor) aus immensen Datenbanken gefüttert. Wie lernt ein Mensch? Im Prinzip genauso, er lernt übers hören und lesen aus verschiedenen Quellen. Also im Prinzip nichts anderes.
Was ist Kreativität? Beim Menschen heißt es, dass er sich etwas in seinen Gedanken zu dem Thema "ausmalt" und es dann auf Papier etc. bringt. Wie macht er das? Indem er indirekt sein Wissen kombiniert und daraus etwas erstellt.
Wie macht das die KI? Genau, im Prinzip genauso. Der Unterschied ist nur der, dass die KI für jedermann zugänglich ist und demnach entsprechend weitaus mehr Output liefert als ein einzelner Mensch je könnte. Und da man mit KI Inhalten (mehr schlechtem als guten) überhäuft wird, wird das ganze generisch und nicht mehr individuell.
Aber um das Ganze jetzt hier abzuschließen: Die KI kann, wenn sie richtig bedient wird, einzigartige und individuelle Inhalte schaffen, die dem entsprechen was der Bediener der KI in Auftrag gegeben hat, bzw. die Person sich in seinen Gedanken "ausgemalt" hat. Nur wurde jetzt das Werkzeug "KI" benutzt und nicht mehr das Werkzeug "Pinsel". Da ist dann genauso viel Herz drin wie es die Person gewollt hat.

So, wer es bis zum Ende geschafft hat, Respekt und danke fürs lesen.
 

MPPLHPEP

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Hier übrigens ein sehr empfehlenswertes Video das zeigt, was für ein wahnsinniger Fiebertraum die KI Industrie eigentlich ist
Sorry, aber der Autor zieht sich daran hoch dass der PC Markt am Boden liegt und argumentiert wie ein schreienes Kind dass sich sein Hobby nicht mehr leisten kann. Kennt man hier ausm Forum Wenn irgendwo die Eintrittspreise steigen. An keiner Stelle übt er relevante Kritik an KI.
 

Hirami

Airtime König
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Ich habe definitiv schon KI-generierte Logos gesehen, die in mir mehr positive Vibes generiert haben als z.B. das neue menschengemachte Corporate Image der Stadt Leipzig für schlappe 700.000 (Quelle) oder das neue Corporate Image von Hessen für schlappe 800.000 Euro (Quelle).
Ich wette, dass da diverse alte Säcke in Führungspositionen der Behörden mitgemischt haben. Die gleiche Scheiße passiert bei uns immer, in dem Chefs meinen es besser zu wissen und ihren Geschmack ins Spiel bringen müssen, anstelle auf Leute zu hören, die Expertise in Design haben....

Sorry, aber der Autor zieht sich daran hoch dass der PC Markt am Boden liegt und argumentiert wie ein schreienes Kind dass sich sein Hobby nicht mehr leisten kann. Kennt man hier ausm Forum Wenn irgendwo die Eintrittspreise steigen. An keiner Stelle übt er relevante Kritik an KI.
Das Thema braucht man nicht erst seit KI kritisieren, das war zu Zeiten von NFTs und Bitcoin farming schon komplett irrer bullshit. Daten umwälzen um Strom zu verbraten, null Output zu erzeugen, aber Geld wandert von einer Tasche in eine andere. Most useless shit ever.

Für "KI" lassen sich wenigstens noch nützliche Einsatzbereiche finden, aber wie immer muss es erst in Rechteverletzung, Geldgier und Umweltbelastung eskalieren, bis hoffentlich mal irgendwo vernünftig vertretbare Varianten davon existieren...

Naja anyway. Back to Topic.

Man kann nur hoffen, dass es sich für Freizeitparks in Zukunft besonders lohnen wird, wenn sie Dinge noch per "Handarbeit" machen und dafür die Einblicke "behind the Scenes" öffnen.
Es erinnert mich ein bisschen an die Filmbranche. Alte Filme sind eigentlich wahnsinnig interessant wenn man sieht, wie man diverse Effekte hingetrickst hat. Darüber denke ich aber gar nicht mehr wirklich nach, weil ich zu sehr an Computereffekte gewöhnt bin. Wirkt etwas unrealistisch, schließe ich direkt auf "ja gut, Computer" und werte es damit für mich ab, was eigentlich schade ist. (Klar, die Effekte am PC alle hinzukriegen ist auch super umständlich, aber es hat halt dennoch andere vibes als wirkliche Explosionen, Personen an Seilen, und und und)
Und das selbe macht eben KI auch. Ich weiß dass sich damit niemand Mühe gemacht hat (und nein, 10 Minuten prompten ist nicht das gleiche wie 5 Jahre Zeichnen lernen), also ist es für mich auch weniger wert.
 

TiDra

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Es erinnert mich ein bisschen an die Filmbranche. Alte Filme sind eigentlich wahnsinnig interessant wenn man sieht, wie man diverse Effekte hingetrickst hat. Darüber denke ich aber gar nicht mehr wirklich nach, weil ich zu sehr an Computereffekte gewöhnt bin. Wirkt etwas unrealistisch, schließe ich direkt auf "ja gut, Computer" und werte es damit für mich ab, was eigentlich schade ist. (Klar, die Effekte am PC alle hinzukriegen ist auch super umständlich, aber es hat halt dennoch andere vibes als wirkliche Explosionen, Personen an Seilen, und und und)
Und das selbe macht eben KI auch. Ich weiß dass sich damit niemand Mühe gemacht hat (und nein, 10 Minuten prompten ist nicht das gleiche wie 5 Jahre Zeichnen lernen), also ist es für mich auch weniger wert.

Das ist natürlich noch mal ein Thema für sich, das CGI in Filmen und hat in den vergangenen Jahrzehnten auch extrem wenig mit KI zu tun gehabt, wird aber auch denke ich zeitnah kommen.

Schaut man sich z.B. mal die Zeiten an bei Disney, wo bei Marvel das große Wettmelken begann und quasi Fließbandproduktion (Beginn nach Phase 3/Endgame) angesagt war, sieht man, dass dieser enorme Output auch CGI-Müll am Fließband bedeutet hat. Dazu dann noch schlecht geschriebene Drehbücher. Hier mal als Beispiel das wirklich grottige klobige CGI von "Antman and the Wasp - Quantumania".

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Schaut man sich Filme an wie Jurassic Park aus dem Jahre 1993 oder "Der Herr der Ringe" (ab 2003) mit dem Motion Capture-Verfahren von Gollum sowie Fluch der Karibik Teil 2 (2006) mit Davy Jones an, ja das waren damals einfach andere Höhepunkte vom Arbeitsaufwand und da schmerzt der Vergleich mit so minderwertigem Müll wie Quantumania oder "Doctor Strange and the Multiverse of Madness". Aber hier muss man auch die Schuld bei den Produktionsbedingungen sehen, nicht bei den CGI-Künstlern, wenn man immer weniger Zeit für die digitale Nachbereitung bei Filmen einräumt, ist die logische Konsequenz immer schlechteres CGI.Man hat ja inzwischen bei Disney eingelenkt und produziert deutlich weniger Filme pro Jahr im MCU. Jetzt müssten sie es nur noch schaffen, an der Qualität der Drehbücher zu schrauben. 😅

Zurück zum Thema KI: Ein großer Blockbuster, wo KI als unterstützendes Werkzeug zur Produktion vom CGI verwendet wurde, ist bisher aber noch nicht erschienen, ich gehe aber davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es soweit kommen wird. Und da muss man dann wirklich abwarten, wie ein Output in diesem Bereich aussehen wird. :unsure:
 

Sharean

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Es ist doch völlig müßig darüber zu diskutieren, welche Möglichkeiten KI öffnet, welches Potenzial darin steckt und was damit alles möglich sei, wenn die Freizeitparks, um die es hier ja geht, durch die Bank den billigsten Schrott für ihre Poster und Logos verwenden.
Das vermittelt dann eben ein Gefühl der Minderwertigkeit und wertet zumindest für mich auch das Erscheinungsbild des Parks massiv ab. Man nehme als Beispiel den Bayern Park, der wirklich schön und gepflegt ist und in dieser Hinsicht eigentlich immer für Qualität stand. Und jetzt kommt man vermehrt mit absolut generischen KI-Produktionen wie diese räudigen Figuren in "an Sepp sei App".
Die Xtreme Spinner Poster mit den skurrilen Lapbars vom Plopsaland waren kaum besser und Geiselwind hat seine komplette Ästhetik ohnehin schon an ChatGPT abgegeben. Hochwertig wirkt nichts davon.
 

Müllmischer

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Sorry, aber der Autor zieht sich daran hoch dass der PC Markt am Boden liegt und argumentiert wie ein schreienes Kind dass sich sein Hobby nicht mehr leisten kann. Kennt man hier ausm Forum Wenn irgendwo die Eintrittspreise steigen. An keiner Stelle übt er relevante Kritik an KI.
In dem Video geht es vor allem darum, wie wahnsinnig die KI Firmen eigentlich sind, die man mit der Nutzung ihrer Produkte nur weiter unterstützt. Die Mentalität dahinter ist Profit um absolut jeden Preis, ungeachtet jeglichen Schaden den KI anrichtet. Einer dieser Opfer ist der Hardware Markt, KI ist dafür verantwortlich, dass vor allem Arbeitsspeicher- und Grafikkartenpreise komplett durch die Decke gehen (32GB RAM kosteten vor einem Jahr etwa 100 Euro, jetzt 440€ Quelle). Dein nächster Computer, Smartphone, Tablet oder was auch immer wird garantiert spürbar teurer sein, dank KI. Jetzt zu argumentieren, dass ja die Leute jetzt rumheulen, bloß weil sie sich das nicht leisten können ist halt komplett ignorant und egoistisch. Beispielsweise BRAUCHE ich für mein Studium einen leistungsstarken Computer, schwimme aber nicht gerade in Geld, so wie die meisten anderen Studenten auch. Tut mir Leid, dass Menschen mit geringem Einkommen existieren und sich nicht so sehr darüber freuen, dass Frimen (und Privatpersonen) mit ChatGPT fröhlich den halben Tag plauschen, ein paar hässliche Bilder generieren und damit den kompletten Hardware Markt in Flammen setzen.

(Sorry, dass ich diesen älteren Beitrag noch rauskrame, aber der hat mich nochmal besonders genervt):
Ersteres ist für ein Unternehmen sehr positiv, letzteres ist den meisten heutzutage wieder völlig egal.
Was für ein Unternehmen, was in dem Kontext eigentlich ausschließlich für die Führungsetage ist, gut ist, ist also für alle gut? Dann bin ich auf deine Argumentation gespannt, wenn CEOs durch KI ersetzt werden, dann wird bestimmt alles noch effizienter! Und bloß weil dir die Umwelt egal ist, ist das Thema nicht unwichtig. Ich hoffe das Hochwasser erreicht die Chefetage nicht.

Bei KI ist es so, das jeder in dieses Werkzeug etwas eingeben kann und die KI dahinter versucht zu interpretieren was die Eingabe für ein Ergebnis erfordert.
Daher fange ich bei deinem Post einmal hinten an, mit dem wie Du es nennst "Übersetzer" in den LLMs. Diesen Übersetzer nennt man Reasoning und das ist die Art und Weise wie die KI im Hintergrund mit den Eingaben umgeht. Aktuelle Modelle wie ChatGPT 5.5 thinking, Claude Opus 4.8 oder auch Gemini 3.1 pro (oder neu 3.5 flash, pro kommt hier noch) sind im Reasoning heutzutage immens stark geworden. Das bedeutet übersetzt, dass sie auch mit halbgarem Input gute Ergebnisse produzieren können und damit den Dünnpfiff der vom Menschen eingegeben worden ist in sinnvollen Output "übersetzen" können. Das war vor einigen LLM Modellen so noch nicht möglich, wodurch das von dir erwähnte Prompt Engineering heutzutage zwar nicht unwichtig geworden ist, aber nicht mehr so scharf sein muss, wie in der Vergangenheit. Das bedeutet aber nicht, dass man die KI nicht vernünftig füttern muss, nur anders. Bei den heutigen Modellen wir das Ziel benötigt, bei den vorigen musste man noch jeden Schritt mitgeben, vereinfach erklärt.
Zu deinem Beispiel mit dem Logo und der Speisekarte. Richtig ist, wenn man die KI einfach ohne Erfahrung ein Logo oder die Speisekarte erstellen lasse würde käme etwas generisches raus. Wenn jedoch jetzt dein genannter Designer das richtige KI Tool bedient, dann kommt da etwas raus, was keiner mehr als von KI gemacht erkennen kann. 1. kann die KI, wenn man sie mit den richtigen Befehlen das Restaurant und deren Brand analysieren lässt, ein vollständiges Profil mit allem, Schriftart, Farben etc. erstellen, weit mehr als manch Mensch eventuell wahrnehmen würde. 2. kann ein Designer mit der KI nach belieben feintunen (die richtigen KI Tools lassen dir hier detailreiche Möglichkeiten zu) und kann sogar auf die in 1 erstellte Analyse zurückgreifen, so dass das Ergebnis dem entspricht was sich der Designer auch dazu gedacht hat. Womit wir bei 3. wieder da sind, das der Mensch dahinter das Ergebnis generiert, nicht die KI. Daher ist ein Vergleich KI gegen Designer schlichtweg falsch. Aber diese Denkweise ist aktuell noch weit verbreitet in der Gesellschaft, weil hier einfach das tiefere Verständnis fehlt was KI eigentlich genau ist und was sie macht und wie.
Vielen kennen nur Chatgpt und "ich gebe da was ein und bekomme was raus" und das wars.
Wenn man sich mal einige Speisekarten, wenn wir bei dem Beispiel bleiben wollen, einmal betrachtet, die nicht mit KI gemacht sind und wie schlecht die von Hand erstellt manchmal aussehen, wie möchte man diese in diesem Kontext denn dann bewerten? Vermutlich konnte sich das Lokal keinen Designer leisten und hat selbst etwas per Hand ohne KI erstellt. Mit KI wäre die Speisekarte aber mit Sicherheit, selbst wenn sie dann für den ein oder anderen generisch anmuten würde, mit Sicherheit hochwertiger und vor allem kostengünstiger und auch schneller zu korrigieren als die "handgemachte".
Ich finde halt auch so Begriffe wie "Prompt Engineering" befremdlich. Das klingt wie eine Profession die eine langjährige Ausbildung wie die eines Ingenieurs benötigt, ist aber eigentlich nur ein von KI Nutzern selbsterdacher Begriff um sich selbst seriös klingen zu lassen (das ist zumindest mein Eindruck). Aber selbst durch deine Beschreibung klingt das für mich mehr wie eine Aufgabe im Deutschunterricht für Grundschüler, die gewünschten Bilder möglichst detailiert zu beschreiben für beste Ergebnisse.

Wenn jedoch jetzt dein genannter Designer das richtige KI Tool bedient, dann kommt da etwas raus, was keiner mehr als von KI gemacht erkennen kann.
An der Stelle würde ich sehr gerne einmal Beispiele sehen. Wenn ich mir die KI Grafiken so anschaue, die Parks wie Geiselwind verwenden, oder auch das neue Logo von Lightwater Valley und "Mid America by Enchanted Parks" (ich könnte hier noch unzählige Beispiele nennen), dann sehe ich halt, das praktisch immer das billigste und hässlichste Ergebnis genügt. Gleichzeitig fallen mir eigentlich keine Beispiele ein, von so dermaßen schlechten Grafiken in größeren Parks vor der KI Welle. Klar gibt es bei vielen kleinen Parks und Mobilen Anlagen immer mal wieder Grafik Design Unfälle, aber meine Augen mussten in den letzten 2-3 Jahren schon sehr leiden, selbst bei großen Parks. Also selbst wenn man mit KI so gute Ergebnisse erziehlen kann, wie mit einem richtigen Grafiker, dann sorgt es halt trotzdem dafür, dass in der Praxis viel mehr qualitativ Minderwertiger Schund produziert wird, als gute Grafiken. KI macht Grafik Design nicht besser, es macht es vor allem billiger und schneller. Wer gewinnt dabei? Milliardenschwere KI Firmen, die Chefs, die in der Jahresbilanz 0,0X% Geld gespart haben. Wer verliert? Unzählige, ausgebildete Grafik Designer und Künstler, die jetzt ihre Lebensgrundlage verloren haben. Und ich bezweifle, dass alle Grafiker jetzt auf "Prompt Engineering" umschulen.

Ich will hier im Thread auch nicht ewig weiterdiskutieren. Irgendwann dreht sich so eine Diskussion im Kreis und erreicht wird dabei nichts. Ich verstehe ja, dass KI in manchen Bereichen wirklich sinnvoll sein kann, das Gesamtbild ist allerdings in meinen Augen komplett verdorben. Man sollte in einer Diskussion immer bereit sein, seine eigene Meinung auch zu ändern und für andere Ansichten offen sein. Hier muss ich mir aber auch eingestehen, dass KI so ein Thema ist, bei dem ich mir fast nicht vorstellen kann, dass mich wirklich etwas davon überzeugen wird, meine Meinung grundlegend zu ändern. Die Nachteile von KI sind meiner Meinung nach einfach zu gravierend. KI gut zu finden und nur die Vorteile darin zu sehen ist einfach und bequem, die Nachteile der Technologie und der Industrie dahinter zu hinterfragen und daraus Konsequenzen zu ziehen ist weniger bequem, aber solange Menschen diese einfach wegignorieren, haben wir alle verloren. Jedenfalls sind wir auf dem besten Weg die dystopischen Cyberpunk Romane der 80er wahr werden zu lassen. (y)
 
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