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KI-Verwendung in Freizeitparks

kaiser

CF Guru
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Ich finde es so wahnsinnig interessant, wie Leute (vor allem aus Deutschland) die KI (sagt man tatsächlich bei uns in der Firma so & wir beschäftigen uns damit wahrscheinlich mehr als 99%) schlecht reden. Für mich ist es verrückt, wie das Thema polarisiert - sonst hätte der Thread nicht acht Seiten. Und mal ehrlich, wenn der Park / Restaurant sich den Grafiker spart, dann können doch Produkte theoretisch billiger angeboten werden? Klar, die 0815-ChatGPT Grafik schaut billig aus, aber wechselt man den Anbieter, schärft den Prompt ein bisschen, dann kommen da super Sachen raus. Beispielsweise mit Claude & Higgsfield, da sieht keiner mehr, ob das KI oder „echt“ ist
- alles zu einem Bruchteil des Preises, effizienter und besser.

Früher oder später werden es alle verstehen, dass das nicht Web 4.0 ist sondern Web 10.0. Viele useless Aufgaben werden ersetzt, Excelmodelle sind in 7 Stunden statt 7 Tagen perfekt. Auch werden die Jobs nicht weniger und KI-Interessierte Firmen werden gewinnen & stellen auch mehr Leute ein. We live in an agentic age.
 

Redwolve

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Früher oder später werden es alle verstehen, dass das nicht Web 4.0 ist sondern Web 10.0. Viele useless Aufgaben werden ersetzt, Excelmodelle sind in 7 Stunden statt 7 Tagen perfekt. Auch werden die Jobs nicht weniger und KI-Interessierte Firmen werden gewinnen & stellen auch mehr Leute ein. We live in an agentic age.
Das die Forschung und Technologie Arbeitsplätze gekostet haben, war ja auch immer so. Ich persönlich habe auch nur ne Semi Angst, im Endeffekt weiss ich dass mein Job wegen KI sterben auf Zeit ist. Man hat mir das quasi sogar schon mitgeteilt. Ich hab aber genügend andere Möglichkeiten. ICh kann aber schon verstehen gerade die ältere Generation die sich eben nicht mehr weiterbilden kann usw, dass Sie angst haben. Die verlieren eventuell Ihren Job und haben keine Möglichkeiten und das ist halt egal wie man dazu steht immernoch ziemlich beschissen. Nochmal wenn es einen selber nicht betrifft, lässt es sich leicht reden! Würde es viele selber hier betreffen würde man mit Sicherheit auch anders urteilen aber du hast zu 100 Prozent recht. Die KI schafft genauso Jobs so wie frühere Technologien auch und ich denke auch nicht dass die Ki den ganzen Arbeitsmarkt über den Haufen wirft.

Das hat aber eher mit der aktuellen "Generation Z" zu tun, als unbedingt mit KI. Hier spielt social Media die tragendere Rolle. Die Aufmerksamkeitsspanne ist nachweisbar gesunken, da bedingt durch den Aufbau von Tiktok und co, immer schneller geswiped wird, da es einfach eine Reizüberflutung mit Content gibt.
Also nur interessehalber, hast du dafür mal eine Quelle. Nicht weil ich deine Aussage in Frage stellen möchte, sondern weil ich selber eine Seite führe, nicht professionell aber mich dadurch solche Themen interessieren. Meines Erachtens war der Algorithmus einfach anders damals, früher konntest du explizit suchen. Mittlerweile ist es ja so dass dir eigentlich im grossen und ganzen Instagram/Tik ToK etc alles direkt vor die Nase gesetzt wird und auch dass ein Grund ist. Denn ich merke auch dass ich 60Prozent einfach weiter scrolle, da ich aber explizit nicht mehr wirklich nach neuen Beiträgen suchen kann wird mir das ja quasi aufgezwungen das desinteresse in dem man mich ständig mit den gleichen Videos zumüllt. Die Gründe dürfen viele ja bekannt sein, würde auch hier den Rahmen sprengen. Es ist also meines Erachtens absichtlich provoziert. Man möchte dich zuballern und dadurch ist die Aufmerksamkeitspanne gesunken, man hat im Endeffekt gar keine bzw kaum noch Kontrolle gegen den Algorithmus. Gerne als PN weil hier sollte es ja eigentlich um KI in Freizeitparks gehen.
 

Floooooo

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wenn du tatsächlich wie du behauptest mit AI (so gut wie niemand, der in dem Bereich arbeitet, nennt es KI) arbeiten würdest

Ignorance more frequently begets confidence than does knowledge.
Ich gehöre auch zu denen, die "behaupten", beruflich mit KI (ja: KI) zu arbeiten - in meinem Fall geht das auch deutlich über das hinaus, was 90% der Menschen unter KI, AI oder auch IA (!) verstehen (auch in diesem Thread ist die Rede letztlich nur von ein paar LLM-basierten Chat- und Bilderzeugungstools). Und ja: Ich verwende - je nachdem, mit wem ich rede - alle 3 o.g. Varianten. Um ehrlich zu sein gibt es - im deutschsprachigen Umfeld - in meiner anekdotischen Erfahrung die Tendenz, dass Personen, die besonders hip, modern oder was auch immer wirken wollen, "AI" benutzen. Ich konnte allerdings bis dato keine positive Korrelation zwischen Häufigkeit der Benutzung der englischen Begriffsvariante und des Professionalisierungs- oder Verständnisgrades feststellen.

Auf gar keinen Fall. Wir wären besser dran, wenn weite Teile der Welt vom Internet ausgeschlossen geblieben wären (Stichwort Scam Callcenter und Dropshipping-Industrie). Mit der Einführung von AI-Tools gibst du den falschen Menschen noch viel mehr Möglichkeiten, anderen zu schaden.

Da will ich Dir nicht widersprechen - siehe meinen Post oben. Kann man aber auch weiter treiben: Wieviele Idioten dürfen z.B. mit Autos durch die Gegend fahren und andere gefährden, etc.pp.?
Der Punkt ist aber: keine technologische Entwicklung hat sich aufhalten lassen - statt darüber zu jammern ist die Energie besser darin investiert, zu versuchen, möglichst viel Gutes aus der Technologie zu holen. (Wobei ich Deinem Argument mit den "falschen Menschen" nur sehr begrenzt folgen würde - die Gefahr sehe ich hier nicht am unteren Ende der Verwendungskette (den Nutzern), sondern eher in der Konzentration der Wertschöpfung und der erzeugten Daten bei einigen Wenigen)

Nochmal wenn es einen selber nicht betrifft, lässt es sich leicht reden! Würde es viele selber hier betreffen würde man mit Sicherheit auch anders urteilen

Gegenthese: Ich glaube, fast JEDER hier wird davon betroffen sein - die Frage bleibt, wie man damit umgeht. Lasse ich mich auf die Veränderungen ein, die die neuen Werkzeuge in meinem Umfeld erzeugen und sehe es als positive Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln - oder ziehe ich mich in mein SChneckenhaus zurück und will, dass alles so bleibt wie es war?
 

Peppy

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Ich glaube, ich bin der einzige Mensch, der KI noch nie benutzt hat (außer bei der Google Suche). Sollte ich vielleicht irgendwann mal anfangen. 😅
 

Nik93

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Nochmal wenn es einen selber nicht betrifft, lässt es sich leicht reden! Würde es viele selber hier betreffen würde man mit Sicherheit auch anders urteilen aber du hast zu 100 Prozent recht.

Ich bin auch davon direkt betroffen, habe aber eine etwas andere Sichtweise.

Ich komme ursprünglich aus der klassischen Informatik und habe bis vor ein paar Jahren selbst programmiert. Mittlerweile leite ich ein kleines Entwicklerteam. Was allein in diesem Bereich durch KI inzwischen möglich ist, ist beeindruckend. Bei uns im Unternehmen sehen wir KI vor allem als Werkzeug, das unsere Mitarbeiter unterstützt – nicht als Ersatz für sie. Es geht nicht nur darum, effizienter zu arbeiten und Routineaufgaben schneller zu erledigen, sondern auch darum, Software sicherer, sauberer und zuverlässiger zu entwickeln und auszurollen.

Gerade bei heutigen Softwareprojekten mit mehreren Millionen Zeilen Code können KI-Werkzeuge dabei helfen, komplexe Zusammenhänge schneller zu verstehen, Fehlerquellen zu erkennen, die Codequalität zu verbessern oder bestehende Systeme weiterzuentwickeln. Deshalb wird KI in unserer Branche meiner Erfahrung nach eher als Chance denn als Bedrohung gesehen.

Natürlich werde ich auch von Freunden und Verwandten immer wieder gefragt, ob KI nicht irgendwann Arbeitsplätze in der IT kosten könnte. Meine Erfahrung aus dem Arbeitsalltag ist aber aktuell eine andere: KI verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten, und hilft uns dabei, bessere Ergebnisse zu erzielen. Ein Stellenabbau aufgrund von KI ist bei uns nicht geplant – vielmehr geht es darum, die neuen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen.

Gerade in der Informatik musste man sich aber schon immer auf neue Technologien einstellen. Wer sich neuen Werkzeugen verschlossen hat, ist irgendwann abgehängt worden. Das galt für neue Programmiersprachen, Frameworks, Cloud-Technologien oder Automatisierung – und heute eben auch für KI.

Ich kann verstehen, dass solche Veränderungen zunächst Sorgen auslösen, vor allem wenn sie den eigenen Beruf betreffen. Trotzdem glaube ich, dass man langfristig besser damit fährt, sich mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie man sie sinnvoll für sich nutzen kann.
 

Redwolve

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Gegenthese: Ich glaube, fast JEDER hier wird davon betroffen sein - die Frage bleibt, wie man damit umgeht. Lasse ich mich auf die Veränderungen ein, die die neuen Werkzeuge in meinem Umfeld erzeugen und sehe es als positive Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln - oder ziehe ich mich in mein SChneckenhaus zurück und will, dass alles so bleibt wie es war?
Das mag durchaus sein aber es gibt eben Leute bei denen trifft das nicht zu nur mal als Beispiel verlieren meine beiden Kollegen wahrscheinlich bis 2030 ihr Job. Die sind seit 30 Jahren im Unternehmen und sind dann ungefähr 55. Was sollen die noch umschulen. Ich sag ja da ist es immer leicht gesagt mit weiterentwickelt und auch Schneckenhaus finde ich da schon krass wenn Menschen ihr Job verlieren. Was sollen die machen für die gibt es 3 Möglichkeiten Frührente, Arbeitslosigkeit oder sich einen deutlich geringeren Job suchen weil die Möglichkeit am Arbeitsmarkt für das Alter mittlerweile begrenzt sind. Die Unternehmen suchen sich jüngere, für die Unternehmen und Staat bist du zu alt. Es macht dann schon einen Unterschied ob diese Person als Fachkraft bei uns eingesetzt wird oder später für einen Mindestlohn putzen muss weil sie keinen Job mehr findet. Das ist halt traurig. Wenn ihr das so locker seht gerne aber genau das bestätigt eigentlich nur meine Meinung. Damit wirst du mir mit so einer Aussage auch eher mich weniger umgestimmt kriegen muss es ja aber auch nicht wir müssen da auch gar nicht einer Meinung sein.

Auch ich habe nicht unbedingt durch meinen Arbeitsunfall, meine Rente und meiner Behinderung die Möglichkeit alles zu machen oder mir neue Felder auszusuchen die ich gerne machen würde. Das hat natürlich bei mir eher bedingt mit KI zutun. Dennoch da ich gut versichert war bin ich Gott sei Dank nicht auf meinen Job angewiesen. Wie gesagt diese Sprüche sind immer von Leuten gedacht die eben NICHT solche Probleme haben. 😉 mir könnte das also eigentlich auch egal sein ist es aber nicht weil ich eben selber schon in einer Situation war.
Das hat eben nicht was mit Schneckenhaus zutun sondern mit Perspektive und bei manchen mit Einfühlungsvermögen. Bestätigt ja aber genau das was ich anprangern, fast jeder hier wird auch definitiv nicht betroffen sein.. genauso wenig wird fast jeder wegen KI seinen Job verlieren.

Das nimmt aber jetzt eh Ausmaße da wird es wohl nur zur Endlosdiskussion führen aber man sollte nicht immer Leuten die sich Sorgen machen, die einen Job haben wie ein Dirk klein machen nur weil man selbst die Probleme nicht hat und man selbst vollster Überzeugung KI,Ai oder sonstwas ist
 
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Hirami

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Gerade in der Informatik musste man sich aber schon immer auf neue Technologien einstellen. Wer sich neuen Werkzeugen verschlossen hat, ist irgendwann abgehängt worden. Das galt für neue Programmiersprachen, Frameworks, Cloud-Technologien oder Automatisierung – und heute eben auch für KI.
Ich glaube es ist auch wichtig die unterschiedlichen Bereiche und Anwendungen von KI in der Diskussion zu unterscheiden.

Anwendungen die klaren Regeln folgen, wie Programmieren (was ich jetzt einfach mal mit "Rechnen/Mathematik" vergleiche), können dadurch unterstützt werden. Es wird aber wahrscheinlich immer die fähige, menschliche Komponente brauchen um zu prüfen ob das, was angefordert wurde, wirklich korrekt und stimmend umgesetzt wurde.

Schwammiger wird es in Bereichen, in denen es tief "menschelt". Alles was sich nicht mit handfesten Regeln aufstellen lässt, wie Bereiche aus Kunst und Gestaltung. Das wodurch sich Menschen als "menschlich" definieren. Musik, Bilder, Konzerte, Kabarett, etc etc, das ist immer etwas was vielschichtige Grundlagen in sich aufsaugt und je nachdem beim Empfänger ankommt oder nicht. Das ist etwas, was Menschen aus Leidenschaft betreiben, etwas was sich wandelt, je nach Zielgruppe, Trends, Zeitalter. Und das ist der Bereich, wo ich die "Verdrängung" am kritischsten sehe.

Klar, es ist schwierig die Grenze zu ziehen. Corporate Plakate zu entwerfen hat wahrscheinlich weniger mit menschlicher Kunst zu tun, als als Zeichner:in eigene Werke anzufertigen.
Warum es dennoch relevat ist, liegt wahrscheinlich etwas auch im "Storytelling" vergraben. Unternehmen verkaufen sich heutzutage mittels Storytelling und der Werte, für die sie stehen wollen. Und da fängt es eben an mit der Frage, was will ich als Firma darstellen?
Will ich jemand sein, der Kreativität und Imagination in den Vordergrund rückt? Oder jemand der hier und dort Abkürzung nimmt um den schnellen Euro zu generieren? Verglichen mit, stelle ich Leute fix an (Sicherheit, Stabilität, besseres Einkommen aber daher mehr Firmenausgaben) oder nutze ich Leasingarbeiter (schlechtere Zahlung, Druck, keine Sicherheit, aber günstiger für Firma).
Oder, man stelle sich vor Walt Disney hätte im heutigen Jahr gelebt und Mickey Mouse mit KI erfunden. Würde die Story jemals so gut ankommen? Oder funktioniert(e) Disney deshalb so gut, weil man weiß dass sich da jemand mit Herzblut dahintergeklemmt hat?

Insgesamt kommt es dann viel auf die Anwendungsstrategien an. Wird KI arbeitsergänzend genutzt, so wie Nik93 das erzählt, um Qualität zu steigern, Angestellte zu entlasten, aber mit eigenen Leuten wertschätzend weiterzumachen? Oder nutzt man es um gezielt Bereiche wegzukürzen, unter dem Bewusstsein, insbesondere im Gesamtbild Einbußen in Kauf zu nehmen? (schlechtere Wertdarstellung des Unternehmens, Einbußen in Markenpräsentation etc etc).

Ja, wenn ich argumentiere dass KI in Programmierung OK ist, sollte es auch in Grafikdesign gewissermaßen willkommen(er) geheißen werden, I guess. Es sollte aber keine Berechtigung haben, die Kunst zu verdrängen. Und das tut es halt leider momentan, weil es dort so viel schwerer ist sich 8ales Einzelner) gegen (moralische) Werteverletzungen zu wehren.

Gerade Freizeitparks bedienen sich immer mehr der Thematisierung und wollen damit Illusionen aufstellen. Wenn sie aber Werte vermitteln wollen die bei den Kunden nicht als Glaubhaft ankommen (siehe Diskussionen von "wirkt billig, faul, wird gespart" vs. "Familienbetrieb, herzlich, verbessert sich" etc etc) dann sollte man grad in dem Bereich halt auch darüber nachdenken, welches Bild man mit KI-Nutzung abgibt und ob das mit den eigenen Zielen übereinpasst.
 

Redwolve

CF Guru
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Ich glaube es ist auch wichtig die unterschiedlichen Bereiche und Anwendungen von KI in der Diskussion zu unterscheiden.
Ja ich denke hier wird auch viel vermischt auch von mir. Vielleicht begrenzen wir uns wieder auf KI in Freizeitparks. Dieses Thema polarisiert auch extrem. Da ich persönlich ja eher neutral der KI gegenüber stehe halte ich mich auch wieder geschlossen, ich schweife sonst zu sehr ab, weil ich das ganze wohl eher situationsbedingt betrachte nicht im grossen und ganzen.

Zu der Sache mit Kunst das ist es eben, absolute Zustimmung. Man Stelle sich vor eine reale Person würde von anderen "klauen" da wäre das Geschrei gross oder ich weiss es nervt aber das Geiselwind 🤣😉
Nichts anderes macht die KI nämlich auch, da ist es aber natürlich nicht so schlimm und wird als Fortschritt abgetan... Ist es im Endeffekt nicht sondern billiger Klau von anderen Werken. Mit Fortschritt hat das meines Erachtens in dem Bereich eher weniger zutun.

Andererseits ist es doch gut dass hier der thread zugemüllt wird als in den News 😃


Gerade kleinere Parks sollten aber die Chance der KI aber nutzen, wie ich schonmal schrieb sind mir zu gemusterte halb KI thematisierte klos in kleinen Parks immernoch lieber als ne sterile Krankenhaus Toilette. Wie gesagt bei den grossen verstehe ich es oft nicht da haust dir ein mega geilen Themenbereich hin um den dann mit hässlichen oder schlechten KI Gimmicks zu bepflastern. Da Frage ich mich immer warum ? Hat das Budget dann wirklich nicht mehr für einen halbwegs guten Grafiker gereicht ?
 
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Nik93

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Ich glaube es ist auch wichtig die unterschiedlichen Bereiche und Anwendungen von KI in der Diskussion zu unterscheiden.
Da bin ich absolut bei dir! Ich finde die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Bereichen, in denen KI eingesetzt wird, tatsächlich wichtig. Nicht jede Anwendung ist gleich zu bewerten.

Gerade bei kreativen Themen verstehe ich den Punkt. Bei Kunst, Musik oder Gestaltung geht es ja nicht nur darum, am Ende ein schönes Bild oder eine gute Melodie zu bekommen. Oft steckt dahinter eine Geschichte, eine persönliche Erfahrung oder eine bestimmte Idee des Menschen, der etwas erschafft. Genau das macht für viele den eigentlichen Wert aus.

Trotzdem sehe ich KI auch in diesen Bereichen eher als Werkzeug. Viele technische Entwicklungen wurden anfangs kritisch gesehen, weil sie bestehende Arbeitsweisen verändert haben. Fotografie, digitale Bildbearbeitung, 3D-Software oder moderne Musikproduktion haben die Kreativität aber nicht abgeschafft, sondern neue Möglichkeiten geschaffen. Am Ende kommt es darauf an, wer das Werkzeug nutzt und mit welcher Idee dahinter.

Problematisch wird es meiner Meinung nach dann, wenn KI nur eingesetzt wird, um möglichst schnell und billig Ergebnisse zu produzieren und dabei die Qualität oder die eigene Identität verloren geht. Gerade bei Unternehmen, Marken oder auch Freizeitparks spielt das Thema Authentizität eine große Rolle. Besucher merken sehr schnell, wenn etwas austauschbar wirkt oder nur noch nach Kosteneinsparung aussieht.

Auf der anderen Seite kann meiner Meinung nach KI auch kreativen Menschen helfen. Ein Designer kann schneller Ideen ausprobieren, ein Entwickler kann komplexe Zusammenhänge besser überblicken, ein Künstler kann neue Ansätze testen. Die eigentliche kreative Entscheidung – was möchte ich ausdrücken, welche Richtung möchte ich einschlagen und welches Ergebnis ist gut genug – bleibt aber weiterhin beim Menschen.

Für mich persönlich geht es daher weniger darum, ob KI eingesetzt werden sollte oder nicht, sondern vielmehr um die Art und Weise, wie sie eingesetzt wird. Entscheidend ist aus meiner Sicht, ob KI genutzt wird, um Menschen zu unterstützen, Qualität zu verbessern und bessere Ergebnisse zu erreichen, oder ob sie lediglich als Werkzeug zur kurzfristigen Kostenreduzierung betrachtet wird.

Ich finde die unterschiedlichen Sichtweisen zu dem Thema übrigens super spannend. Ich bin aber bei Redwolve, dass die Diskussion gerade etwas in eine allgemeine KI-Grundsatzdiskussion abdriftet. Auch das ist sicherlich ein interessantes Thema, aber der eigentliche Fokus dieses Threads war ja die Nutzung von KI im Zusammenhang mit Freizeitparks und die Frage, welches Bild Unternehmen damit nach außen vermitteln.

Deshalb lasst uns doch wieder zu unserem eigentlichen Lieblingsthema zurückkommen: Freizeitparks und die Frage, wie KI dort sinnvoll eingesetzt werden kann, ohne das verloren geht, was diese Orte für viele von uns so besonders macht. beer:-)
 

tmwtnbg

Re-Rider
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Für mich ist KI in Freizeitparks erst einmal ein Werkzeug. Entscheidend ist nicht, ob sie eingesetzt wird, sondern wofür und wie sorgfältig.

Bei technischen Auswertungen, Wartung, Energieoptimierung oder Übersetzungen kann sie echten Nutzen bringen. Auch bei einfachen Werbemitteln wie einem Slush-Eis-Plakat sehe ich kein grundsätzliches Problem. Dafür muss nicht jedes Mal eine große kreative Produktion entstehen. Wenn das Ergebnis sauber aussieht, zum Park passt und vor der Veröffentlichung geprüft wird, kann KI dort völlig angemessen sein.

Kritischer wird es für mich bei prägenden kreativen Aufgaben, etwa bei Themenwelten, Geschichten oder zentralen Gestaltungselementen. Dort sollte KI unterstützen, aber nicht Idee, Konzept und Verantwortung ersetzen.

Beim Einsatz für Überwachung oder automatisierte Entscheidungen über Menschen (Gäste) bin ich hingegen klar dagegen.

Ich bin also nicht pauschal gegen KI. Das Werkzeug muss zum Zweck passen, und die Umsetzung muss stimmen.
 

bratcurry

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Ich bin auch davon direkt betroffen, habe aber eine etwas andere Sichtweise.

Ich komme ursprünglich aus der klassischen Informatik und habe bis vor ein paar Jahren selbst programmiert. Mittlerweile leite ich ein kleines Entwicklerteam. Was allein in diesem Bereich durch KI inzwischen möglich ist, ist beeindruckend. Bei uns im Unternehmen sehen wir KI vor allem als Werkzeug, das unsere Mitarbeiter unterstützt – nicht als Ersatz für sie. Es geht nicht nur darum, effizienter zu arbeiten und Routineaufgaben schneller zu erledigen, sondern auch darum, Software sicherer, sauberer und zuverlässiger zu entwickeln und auszurollen.

Gerade bei heutigen Softwareprojekten mit mehreren Millionen Zeilen Code können KI-Werkzeuge dabei helfen, komplexe Zusammenhänge schneller zu verstehen, Fehlerquellen zu erkennen, die Codequalität zu verbessern oder bestehende Systeme weiterzuentwickeln. Deshalb wird KI in unserer Branche meiner Erfahrung nach eher als Chance denn als Bedrohung gesehen.
Ich arbeite auch in der Entwicklung und möchte dem entschieden widersprechen, siehe u.a. hier oder hier.

Noch schlimmer als KI in Freizeitparks finde ich den Einsatz übrigens hier im Forum. Derjenige weiß hoffentlich selbst, dass ich ihn meine. Ich bin hier, um mit anderen Menschen zu diskutieren, nicht um mir den Slop ihrer persönlichen Chat-Assistenten durchzulesen, der den Inhalt eines Beitrags um 200% aufbläht!!
 

Nik93

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Ich arbeite auch in der Entwicklung und möchte dem entschieden widersprechen, siehe u.a. hier oder hier.
Danke für die Links. Die Studien sind mir bekannt. Es gibt aber auch Gegenstudien mit anderen Ergebnissen, zum Beispiel im Hinblick auf Produktivitätssteigerungen durch Tools wie GitHub Copilot – aber das nur am Rande. Ich finde nicht, dass die von dir genannten Ergebnisse meiner Aussage grundsätzlich widersprechen.

Dass KI-generierter Code kritisch geprüft werden muss und bei unreflektierter Nutzung Probleme entstehen können, ist für mich nachvollziehbar. Genau deshalb ersetzt KI bei uns auch keine Entwickler. Sie ist, wie gesagt, ein Werkzeug, das unterstützt – die Verantwortung für Architektur, Codequalität, Reviews und Tests bleibt weiterhin beim Menschen.

Für mich ist daher nicht die Frage, ob KI fehlerfreien Code produziert. Das tut sie nicht. Die Frage ist vielmehr, wie man sie sinnvoll in den Entwicklungsprozess integriert.

Ich glaube, wir sind uns im Kern vielleicht sogar einig: KI sollte kein Ersatz für Fachwissen sein, sondern ein Werkzeug, das verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.

Ich möchte hier auch niemanden von KI überzeugen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er mit dem Thema umgeht, und ich finde, bei einer Diskussion muss man auch nicht immer auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ich habe nur den Eindruck, dass wir uns hier teilweise etwas im Kreis drehen. 😅

Wer sich darüber noch weiter austauschen möchte, kann sich gerne per PN bei mir melden. 🤝
 

epstan

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Wer sich mal fast eine Stunde Fakten und Informationen zu KI anhören möchte, dem kann ich diesen OMR Vortrag ans Herz legen. Es ist Wahnsinn, wie viele Informationen Philipp Klöckner in diese 60 Minuten packt.


Zum Thema KI in Freizeitparks. Ich sehe es so: Es gibt Bereiche, bei denen es Sinn machen wir und Bereiche bei denen das quatsch ist. In Verwaltungsaufgaben zum zusammenfassen von Emails, Übersetzungen, Rechtschreibprüfungen oder als digitaler Assistent eines Mitarbeiters macht das in meiner Meinung nach total Sinn. Es wird aber schwierig ab dem Moment, wenn hiermit Plakate, Attraktionen oder Geschichten geschrieben werden. Ich finde das merkt man schon immer. Einzelne Bilder als Dekorationselemente "damit eine Wand nicht so leer aussieht" finde ich aber gar nicht so schlimm. Schöner wäre es natürlich mit echten Bildern.

Was mich aber wirklich sehr nervt ist, der Europapark hat mit der Mappingshow im Colosseo dieses Mal wirklich den Vogel abgeschossen. Hier gibt es in diesem Jahr eine Mappingshow, bei der super viel des Videocontents KI generiert ist. Und das geht meiner Meinung nach zu weit:
 

noojas

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Der Freizeitpark Plohn postet ganz gerne KI generierte Inhalte auf seinen Social Media Kanälen. Sieht immer schäbig aus, je nach Inhalt kann ich es manchmal aber auch ein bisschen verstehen, dass man eine extrem niederschwellige Lösung wählt, die den allergrößten Teil des Publikums nicht zu stören scheint.
Diese Woche wurde der Gewinn des mittelmäßig prestigeträchtigen WorldOfParks Award für die beste europäische Achterbahnneuheit 2026 zelebriert. Leider scheint kein echtes Bild von Donnervind verfügbar gewesen zu sein, weshalb auf ein Text-to-Image Model zurückgegriffen werden musste. Oder war es zu kompliziert einen Text und eine Grafik auf ein existierendes Bild zu legen? Wer weiß...
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Egal ob die Grafik von WorldOfParks oder vom Park selbst kommt, ich würde mich schämen mein Kernprodukt so in der Öffentlichkeit zu präsentieren, da scheint man in Plohn aber wenig Schmerz zu haben. Leider sind die Models mittlerweile kompetent genug um Output zu liefern, der nicht mehr unterhaltsam schäbig, sondern nur noch langweilig und austauschbar schäbig ist. Deshalb finde ich man sollte den Park verpflichten wenigstens aus dem letztjährigen Weihnachtsgruß eine Tradition zu machen und ihn jedes Jahr zu posten. Gerne auch die Kugel Mitte rechts als Merch verkaufen.
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