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Livebericht: 5. Tag - Frontier City "MexGan - mit Benzin auf Hybrid" Coastertour

friedelriedel

Fastpass Besitzer
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Livebericht: 5. Tag - Frontier City "MexGan - mit Benzin auf Hybrid" Coastertour

Sooo aufgrund der schlechten WiFi Verbindung unseres gestrigen Best Western Hotels liefere ich heut den Bericht unseres gestrigen Tages nach - also fast live. ;-)


Gestern durften wir den kleinen und extrem sympathischen Park "Frontier City" besuchen. Allein der Eintrittspreis von ca. 26 $ pro Erwachsenen entspricht so gar nicht dem US-Durchschnitt - aber der Park muss sich trotzdem nicht verstecken.
Neben einigen Flatrides bietet der Park insgesamt 5 Counts - wovon 4 davon echte Raritäten sind.


Gleich am Parkplatz steht ein Arrow Launch Shuttel Coaster - da wackelt alles wenn der Zug durch Seilzug in den Looping "geschossen" wird. Nur die unangenehmen Sitze und Bügel schmälern den Fahrspaß ein wenig.


Als nächstes folgt der Kiddy Coaster - wir glauben Marke Eigenbau aber wir sind uns da nicht ganz sicher. Als wir zum Eingang des Coasters gingen wurden wir von der Ride-Op freundlich darauf hingewiesen, dass wir nicht mitfahren dürfen. Wir erklärten ihr natürlich unsere durchaus ernstzunehmende Lage, dass wir doch diesen Count brauchen. ;-) Sie telefonierte kurz und 10 Minuten später stand der Supervisor vor uns und er freute sich natürlich über die Coasterfans von Deutschlands und ließ uns dann immer zu zweit fahren. Hier nochmal vielen Dank an Colin der uns diese Fahrt ermöglicht hat.


Weiter ging es zum Vekoma Family Suspended Coaster mit Standardlayout. Gefahren, für gut empfunden, abgehakt - fertig. ;-)


Als nächste Rarität steht ein alter Schwarzkopf Looper namens "Silver Bullet" im Park. Die Dinger sind einfach nicht tot zu bekommen und fahren sich auch nach so vielen Jahren einfach top. Made in Germany. :)


Und zum Schluss am Ende des Parks steht ein alter Woody mit Out´n Back Layout - ein Hybrid. Stahlstütze - Holzschiene. Wir sind uns jedoch nicht ganz sicher, ob die Stahlkonstruktion erst nachträglich hinzugefügt wurde, weil die Schlussbremse wieder mit Holzunterbau war. Eine kleine Spaßmaschine!


Als Fazit können wir sagen, toller kleiner Park mit super Atmosphäre und extrem freundlichen Personal.
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Energy Rush

Fastpass Besitzer
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Von den Bahnen her ehr nicht so toller Park, allerdings machen die Mitarbeiter das wieder weg.
einfach der Wahnsinn wie sie trotz Regen die Holzbahn für uns zum fahren brachten, wieder und wieder^^
übrigens hatte ich dort im Park meine 666, auf Steel Lasso^^ Teufelszahl auf Kiddie, wenn das nicht passt^^
 

Big Olli

Airtime König
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Nachdem wir Six Flags over Texas verlassen haben, machten wir uns –mit einem Zwischenstopp an einer der in den Staaten oft zu findenden Tanger Outlets, wo wir nebenbei versucht haben, Flos Kreditkarte, die plötzlich nicht mehr funktionierte, zu reaktivieren- auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, wo die bekannten Namen Diamondback und Silver Bullet auf uns warten.

Am Abend gab es dann noch eine negative Überraschung: Bei dem vermeintlich gebuchten Hotel in Oklahoma City sind wir nicht für heute, sondern für morgen gebucht. Was war passiert? Wir haben am Abend vorher das Zimmer per Laptop buchen wollen. Bei der Datumskontrolle hatte ich leider nicht daran gedacht, dass der Laptop noch auf deutsche Zeit eingestellt war. Aufgrund der Uhrzeit war es in Deutschland aber einen Tag später als bei uns, und diesen „Fehler“ haben wir dann übernommen. Und wie es dann immer ist: In dieser Nacht war die Hütte voll. Also das Zimmer für morgen storniert, und die Rezeptefrau in einem Hotel in der Nähe anrufen lassen. Wir hatten Glück und haben dort 2 Zimmer bekommen. Glück im Unglück: Am nächsten Morgen verkürzte sich dadurch die Fahrt um 20 Minuten.

Am nächsten Morgen kamen wir dann wieder einmal relativ pünktlich am Park an und kamen mit unseren online vorgebuchten Tickets ratzfatz in den Park.

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Die erste Station, die man zwangsweise nach dem Betreten des Parks erreicht ist der riesige Souvenir-Shop. Von diesem geht rechts der Eingang zu unserem ersten Coaster des Tages „Diamondback“, einem Arrow-Shuttle Coaster (sorry an alle, die nun den B&M Coaster erwartet haben), der in dieser Form für uns alle eine Premiere war. Zu der Technik und dem Fahrverlauf muss man wohl nicht viel sagen, da reichen die Bilder.

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Der Fahrkomfort war nicht so schlimm, wie ich es erwartet hatte. Aber die engen Arrow-Loopings sind einfach nichts für mich. Und auch ein anderer Teil der Gruppe hat sich lieber mit den RideOPs als mit der Bahn beschäftigt.

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Als nächstes gingen wir zu Wild Kitty, einem Kiddie Coaster, der mehr nach Eigenbau aussah. Mit dem Wissen, dass man uns ohne besonderen Grund nicht fahren lassen wird, wedelten wir mit meiner Visitenkarte und baten darum, ihren Manager zu fragen, ob wir nicht doch fahren dürfen. Nach knappen 10 Minuten erschien Colin und verfrachtete uns mit je 1 Person in die erste und in die letzte Reihe, 3 Erwachsene schafft die Bahn wohl nicht.

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Station 3 war dann der Vekoma Suspended Family Coaster mit dem Namen Steel Lasso. Sieht ganz schick aus und fährt sich wie alle anderen Bahnen dieses Typs.

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Von dort aus ging es zu dem nebenan stehenden Silver Bullet, ein Schwarzkopf Looping Coaster (sorry an alle, die hier nun einen B&M Inverter erwartet haben) aus dem Jahr 1980 und hier stehend seit 1986. Die Fahrt auf den Schwarzkopf-Loopern ist doch immer irgendwie etwas Besonderes: Langsamer Lift, ein noch einigermassen interessantes Layout auf einer relativ kleinen Fläche, ein sehr gut zu fahrender Looping, nur mit Schossbügeln gesichert und eine typisch Schwarzkopfsche Bremse, die den Zug auf extremst kurzer Strecke auf ein Minimum an Speed herunterbremst. Und was man hier –wie zB auch bei Scorpion in Busch Gardens- auch wieder einmal merkt: 1980 kannten die anscheinend noch kein Lichtraumprofil. Speziell am First Drop kann man auf der rechten Seite des Zuges mal locker die Schiene der Helix streicheln.

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Nach Wiederholungsfahrten ging es dann schon zum letzten Coaster: Wildcat. Diese Bahn erblickte 1967 das Licht der Welt und war bis 1977 bei Pflegeeltern mit dem Namen Fairyland Park. Von 1978 bis 1990 fand sie dort jedoch relativ wenig Beachtung und wird in der Zeit als SBNO geführt. 1991 wurde sie dann von Frontier City adoptiert und dreht seitdem die Runden durch die Wälder von Oklahoma.

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Die Fahrt hat uns ebenfalls wieder sehr positiv überrascht. Das Layout ist zwar relativ einfältig und verfügt (abgesehen von der Kurve vor dem First Drop) nur über einen Richtungswechsel, aber die grossen Airtime-Hügel und auch die kleinen Bunnyhops auf dem Rückweg machen richtig Spass. Klasse Bahn !!!

Danach folgte eine mehr lustige Fahrt in dem Riesenrad, welches eigentlich nur riesig ist, weil es auf einem Berg steht. Hier wollten wir aus fototechnischen Gründen eigentlich in 2 Zweiergruppen fahren, dieses wurde uns jedoch untersagt, und so quetschten wir uns zu viert mit 2 DSLR´s und einer GoPro in eine Gondel und fuhren los. Als wir ungefähr die Hälfte der Höhe erreicht hatten, drehten wir plötzlich wieder um und wir wurden gebeten, uns in zwei Zweiergruppen aufzuteilen, da wir anscheinend zu schwer waren. Gut, das man das nicht vorher wusste ... Aber uns hat es erheitert.

Daniel und Flo haben noch das Rafting getestet, dass von ausserhalb leider sehr schlecht einsehbar ist. Der Nässegrad hielt sich allerdings in Grenzen.

Ausserdem haben wir uns noch eine Fahrt mir den aufpreispflichtigen Karts gegönnt.

Fazit: Bei mir stand er ja schon länger auf meiner to do-Liste, und das zurecht. Wir hatten an diesem Tag viel Spass in diesem kleinen Park. Die von uns gefahrenen Rides waren top, die Angestellten super nett und extrem gut drauf.

Und hier noch wie immer die Bilder vom restlichen Park:

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Gegen frühen Nachmittag haben wir den Park verlassen und machten uns auf den Weg in Richtung Branson, Missouri.
 
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