- Mitglied seit
- 2020
- Beiträge
- 297
Hallo zusammen!
Erst einmal möchte ich ein dickes Dankeschön an euch sagen für die vielen positiven Reaktionen und die lieben Kommentare zu meinem letzten Bericht! Es freut mich so sehr, dass meine Reise nach wie vor auf so viel Interesse stößt.
Für alle, die die Vorgeschichte nicht kennen, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung:
Am 05. Mai 2023 bin ich zu einer Weltreise aufgebrochen. Gestartet bin ich in Dallas, Texas, mit einem langen Roadtrip durch den Osten der USA, bei dem ich in knapp drei Monaten 26 Freizeitparks besucht und 253 neue Achterbahnen gefahren bin. Am 22. Juli 2023 ging es dann von Boston weiter nach Halifax in Nova Scotia an Kanadas Ostküste. Dort habe ich ein Auto gekauft und es zum Campen umgebaut. Mit meinem Working-Holiday-Visum konnte ich mir für Kanada mehr Zeit lassen und unterwegs arbeiten. Dadurch rückten die Achterbahnen etwas mehr in den Hintergrund, auch wenn ich weiterhin so viele wie möglich mitgenommen habe. Gleichzeitig lag mein Fokus stärker darauf, die beeindruckenden Landschaften zu erleben und Kanada und seine Menschen wirklich kennenzulernen. Mein Ziel war es, das Land einmal komplett von der Ost- bis zur Westküste zu durchqueren.
Erst einmal möchte ich ein dickes Dankeschön an euch sagen für die vielen positiven Reaktionen und die lieben Kommentare zu meinem letzten Bericht! Es freut mich so sehr, dass meine Reise nach wie vor auf so viel Interesse stößt.
Für alle, die die Vorgeschichte nicht kennen, hier nochmal eine kurze Zusammenfassung:
Am 05. Mai 2023 bin ich zu einer Weltreise aufgebrochen. Gestartet bin ich in Dallas, Texas, mit einem langen Roadtrip durch den Osten der USA, bei dem ich in knapp drei Monaten 26 Freizeitparks besucht und 253 neue Achterbahnen gefahren bin. Am 22. Juli 2023 ging es dann von Boston weiter nach Halifax in Nova Scotia an Kanadas Ostküste. Dort habe ich ein Auto gekauft und es zum Campen umgebaut. Mit meinem Working-Holiday-Visum konnte ich mir für Kanada mehr Zeit lassen und unterwegs arbeiten. Dadurch rückten die Achterbahnen etwas mehr in den Hintergrund, auch wenn ich weiterhin so viele wie möglich mitgenommen habe. Gleichzeitig lag mein Fokus stärker darauf, die beeindruckenden Landschaften zu erleben und Kanada und seine Menschen wirklich kennenzulernen. Mein Ziel war es, das Land einmal komplett von der Ost- bis zur Westküste zu durchqueren.
Viel Spaß beim Lesen!
Weiter Teile
USA Teil 1: Six Flags over Texas - SeaWorld San Antonio - Six Flags Fiesta Texas - Frontier City - Silver Dollar City - Worlds of Fun - Six Flags St. Louis - Six Flags Great America - Indiana Beach - Michigan's Adventure - Cedar Point - Kings Island - Kentucky Kingdom - Holiday World - Dollywood - Six Flags over Georgia - Carowinds - Busch Gardens Williamsburgs - Kings Dominion - Six Flags America - Kennywood - Hersheypark - Knoebels - Six Flags Great Adventure - Lake Compounce - Six Flags New England
Kanada: Sandspit Cavendish Beach & Shining Waters Family Fun Park - La Ronde - Canada's Wonderland - Coastern in Kanada (1/3)
Weiter Teile
USA Teil 1: Six Flags over Texas - SeaWorld San Antonio - Six Flags Fiesta Texas - Frontier City - Silver Dollar City - Worlds of Fun - Six Flags St. Louis - Six Flags Great America - Indiana Beach - Michigan's Adventure - Cedar Point - Kings Island - Kentucky Kingdom - Holiday World - Dollywood - Six Flags over Georgia - Carowinds - Busch Gardens Williamsburgs - Kings Dominion - Six Flags America - Kennywood - Hersheypark - Knoebels - Six Flags Great Adventure - Lake Compounce - Six Flags New England
Kanada: Sandspit Cavendish Beach & Shining Waters Family Fun Park - La Ronde - Canada's Wonderland - Coastern in Kanada (1/3)
Nachdem ich im letzten Bericht am 17. Mai 2024 den Ost-West-Mittelpunkt Kanadas erreicht hatte und den kleinen Park Tinkertown Amusements besuchen konnte, geht es nun mit dem westlichen Teil des Landes weiter. Bevor man zur Westküste und den berühmten kanadischen Rocky Mountains kommt, findet man aber zunächst einmal ganz viel „Nichts“.
Nach der Provinz Manitoba kommt Saskatchewan. Der Süden dieser Provinz ist vor allem von Landwirtschaft geprägt: Große Teile der Landschaft bestehen aus Ackerland und Weideflächen und es ist weitestgehend flach – und genau das hat mich schon immer fasziniert. Diese unendlichen Weiten findet man bei uns einfach nicht im gleichen Ausmaß wie in den Staaten oder Kanada und ich wusste von Anfang an, dass ich hier etwas länger bleiben will.
Die Provinz Saskatchewan trägt außerdem den Beinamen „Land of the Living Skies” – und das zurecht!
Ich habe hier zwei Monate auf einer Rinder-Ranch Halt gemacht, um ein bisschen Cowboy-Leben mitzunehmen und zu arbeiten. Seit ich im Jahr 2016 in Australien zwei Wochen auf einer Ranch verbringen konnte, hat mich dieser Lifestyle gepackt und ich wollte diese Chance unbedingt nutzen. Da Pferde neben Achterbahnen schon immer mein größtes Hobby waren und ich die offenen Weiten der Prärie liebe, ist hier für mich ein echter Traum in Erfüllung gegangen.
Ich konnte während meiner Zeit auf der Ranch so einiges erleben und viele beeindruckende Orte besuchen. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte, hier ein paar Eindrücke:
Die tägliche Arbeit auf der Ranch: Rinder treiben, Kälber impfen, Instandhaltung und was auch immer sonst so anfällt.
Grasslands National Park: gegründet im Jahr 1981 und seit 2001 ein offizieller Nationalpark, der eine der letzten ursprünglichen Prärie-Landschaften Kanadas mit ihren weiten Grasflächen schützt. Der schwarze Punkt oben links ist übrigens ein Bison in der Ferne.
Dinosaur Provincial Park: ein UNESCO-Weltnaturerbe und eine der weltweit ergiebigsten Fundstellen für Dinosaurierfossilien.
Cypress Hills Interprovincial Park: Kanadas erster interprovinzieller Park, der sich über die Grenze der Provinzen Alberta und Saskatchewan erstreckt.
Kurz bevor ich die Ranch verlassen habe, hatte ich Anfang Juli die Möglichkeit einen „kleinen“ Ausflug ins 4 Stunden entfernte Calgary zu machen. Hier findet jährlich die Calgary Stampede statt, das weltweit größte Rodeo-Festival, auch bekannt als „The Greatest Outdoor Show on Earth“. Das zehntägige Event verbindet Rodeo, Kirmes und Landwirtschaftsausstellung und zieht über 1,5 Millionen Besucher aus der ganzen Welt an.
Im Kirmesbereich konnte ich vier reisende Achterbahnen abklappern. Wie das Preisniveau war, weiß ich leider nicht mehr. Hier gab es die Kirmes-Klassiker wie einen Wurm, eine wilde Maus und einen kleinen Kiddie-Coaster. Die größte Bahn hier war Outlaw, eine Bahn im typischer Zyklon-Stil, den man öfter mal sieht.
Neben den Achterbahnen habe ich mir auch das traditionelle Rodeo angesehen, welches hier seit 1912 veranstaltet wird. Ich stehe dem Ganzen tendenziell kritisch gegenüber, aber letztendlich muss ich zugeben, dass die Neugier doch überwogen hat. Das besondere bei der Stampede ist, dass hier neben den klassischen Rodeo-Disziplinen, wie Bull Riding, Roping und Barrel Racing auch ein traditionelles Planwagenrennen und ein indigenes Relay-Rennen ausgetragen werden. Bei letzterem treten zwölf Teams, die oft in unterschiedlichen First Nations oder Communities verwurzelt sind, gegeneinander an. Alle Reiter absolvieren das Rennen komplett ohne Sattel und springen nach jeder Runde von einem Pferd ab und auf das nächste auf - sehr beeindruckend, denn ich kann das definitiv nicht.
Nachdem ich mich am 15. Juli endlich von der Ranch losreißen konnte, habe ich noch ein paar interessante Orte im Süden der Provinz, Nahe der amerikanischen Grenze besucht:
"Head-Smashed-In" Buffalo Jump, wo die früher hier ansässigen indigenen Stämme Büffelherden über eine Klippe getrieben haben, um sie zu erlegen.
Frank Slide, wo sich am 29. April 1903 ein verheerender Bergsturz in der Nähe der Bergbausiedlung Frank ereignete.
Waterton Lakes National Park, ein ruhiges UNESCO-Weltnaturerbe an der US-Grenze, das für seine spektakuläre Landschaft aus Bergen, Prärien und tiefen Seen bekannt ist.
Danach habe ich Saskatchewan verlassen und bin endgültig in die nächste Provinz, Alberta, weitergereist. Hier bin ich am 19. Juli zunächst nach Calgary zurückgekehrt. Ich wollte mir nochmal etwas mehr Zeit für die Stadt nehmen und natürlich den hier gelegenen Calaway Park besuchen.
Das ist ein ganz netter, kleiner Freizeitpark mit drei Achterbahnen: Einem Spinning Coaster von Gosetto, der sich aber genauso fuhr wie die SBF Visa Variante, einer für mich sehr kuriosen Zamperla Mini Mouse und einem Arrow Corkscrew Coaster von 1982.
Der Park ist nicht groß, aber er war gut in Schuss und teilweise wirklich sehr schön gestaltet. Außergewöhnliche Attraktionen oder richtige Thrill Rides sucht man hier vergeblich, aber Familien mit Kindern können hier sicher einen schönen Tag verbringen.
In der Stadt selbst habe ich den 190 Meter hohen Calgary Tower besucht und bin zu einem Aussichtspunkt hinter dem Gelände der Stampe gegangen, von dem man die Skyline sehen kann. Die Innenstadt hat mich persönlich nicht sonderlich überzeugt, sodass ich hier doch nicht viel Zeit verbracht habe.
Weiter ging es dann von Calgary aus in Richtung Norden bis nach Edmonton. Unterwegs habe ich im Canyon Ski Resort in der Nähe der Stadt Red Deer den Canyon Coaster eingesammelt, ein Single Rail Mountain Coaster von Sunkid, eröffnet im Jahr 2022. Ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnung mehr, wie die Fahrt war. Wie ihr im Laufe dieses und des nächsten Berichts sehen werdet, bin ich zu dieser Zeit so einige Alpine Coaster gefahren und irgendwann sind die alle miteinander verschwommen...
Was mir dagegen sehr gut in Erinnerung geblieben ist, ist wie abgelegen diese Bahn war und wie provisorisch alles vor Ort gewirkt hat. Das Hauptgebäude mit Kassen, Toiletten und Café, der Kletterparcours und die Seilbahn sahen alle aus wie zufällig in die Landschaft platziert und haben etwas verloren gewirkt. Von dort aus läuft man dann ein ganzes Stück durch Wald und Wiesen bis man tatsächlich zum Coaster kommt. Man hat dem Ganzen angesehen, dass es zu der Zeit noch sehr neu und noch nicht so richtig etabliert war. Dafür war die Lage allgemein sehr schön, so direkt am Hang über dem Red Deer River.
Mittlerweile gibt es in der Nähe wohl noch zwei weitere „Counts“, die haben aber erst 2025 eröffnet. Die Kraay Family Farm, nur etwas nördlich von Red Deer, hat zwei dieser über Pedale manuell angetriebenen Kinder-Kleinstachterbahnen bekommen, die man als Erwachsener sicher eh nicht fahren darf.
Mein nächstes Ziel war die Stadt Edmonton, die Hauptstadt der Provinz, auch wenn Calgary die größte Stadt Albertas ist. In Edmonton war dann ein Besuch im Galaxyland ein Muss. Bekannt ist dieser Indoor Park in der Edmonton Mall vor allem durch Mindbender, der Schwarzkopf Triple-Loop Coaster, der hier 37 Jahre lang stand. Leider habe ich die Bahn um ein paar Jahre verpasst und konnte auch nur zwei der drei verbleibenden Bahnen hier mitnehmen: Den Gerstlauer Spinning Coaster „Galaxy Orbiter“ und den Zierer Tivoli mit dem großartigen Namen „Cootie Coaster“. Die letzte verbleibende Bahn, Dragon Wagon von Wisdom Rides hat leider eine Größenbeschränkung und auch mit freundlichem Nachfragen beim Bediener war hier für mich nichts zu machen.
Neben den Counts hatte das Galaxyland für mich persönlich nicht viel Interessantes zu bieten und ich war nicht mal eine Stunde hier. Dafür ist der Rest der West Edmonton Mall durchaus sehenswert. Bis 2004 war dies das größte Einkaufzentrum der Welt. Heute ist es in dieser Liste deutlich nach unten gerutscht, aber es hat nach der Mall of America in Minnesota immer noch die zweitgrößte Gesamtfläche aller Einkaufszentren in Nordamerika. Neben Shops, Restaurants und dem Galaxyland gibt es hier auch noch ein Spaßbad, ein Kino, ein Aquarium, ein Eishockeyfeld, Mini Golf und vieles mehr. Ich habe bei meinem Besuch einige Teile des Komplexes gar nicht gesehen.
[Für alle, die sich ausschließlich für die Achterbahnen interessieren: Ab jetzt geht es nur noch um Natur. Weiter mit den Coastern geht es dann im nächsten Teil.]
Als nächstes sollte es dann endgültig raus aus dem Flachland und weiter in die kanadischen Rocky Mountains gehen. Hier findet man die klassischen „Postkarten-Motive“ Kanadas mit den grünen Wäldern, dramatischen Bergen und türkisblauen Seen.
Leider traf mein wunderbar durchdachter Reiseplan aber auf eine traurige Realität im kanadischen Sommer – Waldbrände. Am 22. Juli 2024 brach das erste der verheerenden Feuer in der Nähe der dreieinhalb Stunden von Edmonton entfernten Stadt Jasper aus. Jasper stand schon lange auf meiner Bucket-List, da der dortige Nationalpark eines der bekanntesten Ziele in den kanadischen Rocky Mountains ist. Zwischen der Meldung der ersten Feuer und der Evakuierung der gesamten Region vergingen nur wenige Stunden, da sich die Flammen auf Grund der extremen Bedingungen mit Windböen bis zu 87 km/h so extrem schnell ausgebreitet haben.
Quelle: Facebook | Jasper National Park
Es stand also schnell fest, dass eine Weiterreise nach Jasper leider unmöglich war. Zum Glück blieb der südliche Teil des Gebiets entlang des sogenannten Icefields Parkway, der Hauptstraße zwischen Jasper und Banff, von den Feuern verschont. Ich habe also ein paar Tage mehr in Edmonton ausgesessen, bis es am 28. Juli Zeit für mich war, nach Banff zu fahren. (Früher zu fahren, ging leider nicht, da man in der Gegend nicht wild campen darf und man hier im Sommer spontan nirgendwo einen Campingplatz mehr bekommt.)
Noch bevor man den Icefields Parkway erreicht, kommt man bereits an zahlreichen atemberaubenden Orten vorbei:
Abraham Lake: Ein künstlich angelegter See am North Saskatchewan River, der heute vor allem für sein intensiv türkisfarbenes Wasser und im Winter für eingeschlossene Methanblasen im Eis bekannt ist.
North Saskatchewan River: Einer der wichtigsten Flüsse Westkanadas, der in den Rocky Mountains entspringt und von dort aus über mehr als 1.200 Kilometer Richtung Saskatchewan fließt.
Auch nachdem ich endlich auf dem Icefield Parkway unterwegs war, musste ich gefühlt alle paar Minuten anhalten, um mehr Bilder zu machen. Ich kam aus dem Stauen gar nicht mehr raus!
Howse Pass Viewpoint: Der Howse Pass ist ein historischer Gebirgsübergang, der schon lange vor dem modernen Straßenbau als Route durch die Rocky Mountains genutzt wurde.
Waterfowl Lake
Peyto Lake
Vermilion Lakes, im Hintergrund der markante Gipfel von Mount Rundle
Schließlich bin ich auf meinem Campingplatz in Banff angekommen, von wo aus ich mir am nächsten Tag erstmal den Ort selbst angeschaut habe. Banff selbst hat nur 8.000 Einwohner, empfängt an stark frequentierten Sommertagen aber mehr als 50.000 Besucher. Die Ortsmitte ist daher wie zu erwarten sehr touristisch mit vielen Souvenirläden und überteuerten Restaurants. Viel beeindruckender war für mich die Kulisse der Berge im Hintergrund, auch wenn man die auf Grund des Brandrauches in der Luft nicht ganz so deutlich sehen konnte.
Am Ende der Banff Avenue, der Hauptstraße und Touristen-Meile, kann man am Bow River entlang einen schönen Spaziergang machen:
Am nächsten Tag war es dann endlich Zeit für meinen Ausflug zum Lake Louise, einem der berühmtesten Seen Kanadas. Da die Parkplätze dort oft schon um 8 Uhr morgens voll sind, wird empfohlen, von Banff aus den Shuttlebus zu nehmen. Wer zusätzlich zum Moraine Lake möchte, muss ohnehin ab Lake Louise mit einem weiteren Bus dorthin fahren, weil die Straße zum Morain Lake nicht mehr öffentlich befahrbar ist. Leider war mir vorher nicht bewusst, wie weit im Voraus diese Shuttles schon ausgebucht sind: Ich fand während meiner Zeit in Banff nur noch Verbindungen von Banff über Lake Louise zum Moraine Lake, die erst sehr spät in Banff losgefahren sind und ganz früh von den Seen wieder zurückgekommen wären. Durch diese unglücklichen Fahrzeiten hätte ich die Wanderung, die ich am Lake Louise unbedingt machen wollte, zeitlich nicht geschafft. Ich habe also kurzerhand entschieden am 30. Juli um drei Uhr morgens aufzustehen und selbst zum Lake Louise zu fahren. Als ich gegen 4:30 Uhr dort ankam, war ich zwar längst nicht die Erste, bekam aber noch problemlos einen Parkplatz und konnte mich in meinem Auto sogar noch ein bisschen hinlegen, bis es gegen 6 Uhr hell genug für den Start der Wanderung war.
Lake Louise am frühen Morgen
Blick auf die umliegenden Berge
Lake Agnes mit Teehaus. Viele frische Vorräte werden von den Mitarbeitenden mehrmals pro Woche den Berg hochgetragen; zusätzlich gibt es einmal im Jahr einen Helikopter-Transport für Trockenvorräte und Propangas.
Aussichtspunkt auf Lake Louise
Gegen 12 Uhr, erschöpft von einer 6-stündigen Wanderung mit viel mehr Höhenmetern, als ich das gewohnt bin, kam ich schließlich wieder am Seeufer an.
Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus gleich nochmal zu Lake Louise, dieses Mal bin ich aber direkt mit einem anderen Bus zum Moraine Lake weitergefahren. Dieser berühmte Mix aus türkisblauem Wasser, grünen Wäldern und dramatischen Bergen wird für mich einfach nie alt.
An meinem letzten Tag hier habe ich noch kurz beim Hoodoos Viewpoint angehalten, von wo aus man einen tollen Blick auf den Bow River und die umliegenden Berge hat.
Und zu guter Letzt durfte natürlich auch ein Bild am berühmten Banff-Schild am Ortseingang nicht fehlen.
Dann ging es für mich am 1. August 2024 auch schon weiter zum letzten Bergsee, den ich besucht habe, dem Emerald Lake, eine Stunde westlich von Banff. Hierbei verlässt man dann die Provinz Alberta und kommt nach British Columbia, die letzte Provinz Kanadas, die auf meinem Weg lag.
Für mich persönlich, waren der Emerald Lake, zusammen mit dem Moraine Lake, meine zwei Lieblingsseen, die ich besucht habe. Es gibt aber noch unzählige mehr in der Gegend, für die ich leider keine Zeit hatte.
Und damit sind wir am Ende meiner Zeit im berühmten Herz der kanadischen Rockys angekommen. Im nächsten Teil geht es dann um die paar Stopps, die ich auf dem Weg raus aus den Bergen noch gemacht habe, meine Reise durch das südliche Interior von British Columbia, bis hin zur Westküste mit Vancouver und Vancouver Island. Da geht es dann auch wieder mit den Achterbahnen weiter!
Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen. Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!
