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Mystic Maya Tour 2018 – Teil 3: Six Flags Mexico

Mac&Cheese

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Hallo Zusammen,

ganz schnell brach auch schon der Tag 4 auf der Mystic Maya Tour an.
Es mag komisch klingen... Auf einer Coasterfriends Tour bereits am Tag 4 schon den letzten Park auf einer Tour zu haben.
Genauer genommen war es ja gar nicht der letzte Freizeitpark, es war nur der letzte mit Coastern.

Laut RCDB hieß der Park früher Reino Aventura, bis Six Flags einstieg und 1999 schlussendlich den heutigen Namen Six Flags Mexico erhielt.

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Nachdem Andy und Kuny die Eintrittskarten besorgt haben, ging hinein in Vergrnügen.

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Was heißt Vergnügen? -„Knallhartes Business“;)
In einem mal recht ungewöhnlich gezügeltem Tempo, dem Tätowierten, Glatzköpfigen mit dem pinken Kinderwagen hinterher...

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2014 eröffnete RMC den Medusa Steel Coaster.
Am Eingang war man recht streng, es durfte nichts mitgenommen werden... Unter einem Vorwand ging es aber doch die Kamera mitzunehmen. Von außen ist der Coaster kaum einsehbar.

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(Leider ohne Zug)

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Eine Runde geht’s mit...

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Auch auf diesem Bild ist gut zu erkennen, dass der Park von Mexico City verschluckt ist.
Der 1st Drop ist mal ganz anders – in einer Zero G Roll (korrigiert mich bitte wenn das anders heißt) gings abwärts.
Jiiieeepppiiieeeee.

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Ich persönlich muss eingestehen ein RMC Fan zu sein... Der 1st Drop war geil, gerade auch weils mal was anderes ist. Fetzig gings übers Gebälk, allerdings kann dieser nicht ganz mit dem wilden Ritt von Twisted Colossuns (SFMM) oder Goliath (SF great America) mithalten. Trotzdem ein Spaßgerät, was nach „mehr“ rief.
Wer auch laut genug schrie durfte tatsächlich sitzen bleiben und noch einmal...
Wir schrien zwar nicht laut genug, stellten uns aber schnell nochmal an.
Von Außen sah das Bild etwas anders aus... Schrecklich! Viel Schrecklicher! Kuny, Hanni und Traudl machten die Gruppe darauf aufmerksam mal von unten zu, zu schauen wenn ein Zug nach dem Lifthill um die Kurve fährt...

:eek:

Ein lautes raunen ging durch die Menge... So extrem haben wir alle das noch nicht gesehen, wie sich das ganze Holzkonstruckt mitbewegt. Das waren keine Zentimeter mehr!
Wahrscheinlich ist dieser Coaster so extrem flexibel wegen möglicher Erdbeben gebaut.

The Dark Knight... Eine Maus in the Dark... Hier geb ich Toby recht, die pre Show war interessanter. Leider brachte diese die kleine Amy zum weinen.

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Gleich neben Dark Knight steht mit dem Roller ein Coaster im Rollschuh style.

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Und dann... ging nix mehr... Immerhin genug Zeit zum Bilder machen.

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Immer diese Count-Schrotter!:mad:
Zur Strafe durften diese nun erst mal was in der Sonne brutzeln, bis der Mechaniker im gemütlichen Schritt daher schlappte. Dieser schaute erste einmal auf die Steuertafel, lief einmal hinauf und hinab... Schob den Zug wenige Zentimeter nach vorne und weiter ging die Fahrt mit der 2. Runde.
Na ja, das lachen konnt sich nun niemand mehr verheben.

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Oh, nein. Ein Boomerang... Dankend verzichtet haben Martin und ich nicht ganz alleine.

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Einen netten Ausblick gab es zum Superman.

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Nachdem der Großteil der Gruppe bereits die erste Dresche im Boomernag hinter sich hatte, sollte die vermeidlich nächste Prügelpartie ja nicht lange warten...

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Martin und ich verzichten auch gerne auf SLC´s, doch da ergaben wir uns dem Gruppenzwang. Auch mit dem Argument, dass wir 2 Tage vorher mit Quimera und Raton Loco bei weitem viel, viiieeel schlimmeres gefahren sind.
40 Min. Wartezeit war angezeigt, 1-Zug Betrieb... In der Gruppe lässt es sich wenigstens gut unterhalten. Tatsächlich, es tat sich mal was... Man nahm den 2. Zug in Betrieb, doch auch dabei ticken die Uhren anders... Langsamer eben...
Toby erwähnte es bereits, die angestaute Schlange mit Drängelpässen wurde zuerst leer gefahren. Aus 40 Min. wurden es fast 70 Min. so lange stand ich noch nie für einen SLC an.

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Zugegeben, so schlimm fuhr sich dieser SLC auch nicht.

War leider noch nicht ganz fertig – Wonder Woman

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Weil die Zeit bereits unerwartet etwas weiter fortgeschritten war, bekamen wir noch schnell unser Mittagessen am Nachmittag.

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Ganz neu in den Six Flags Parks – ein Darkride. Ein Sinneswandel der Kette?
Battle for Metropolis. Schaut euch mal die Wartezeit an: 655 Min.
Rechnen wir einmal die Wartezeit um: 655:60=10,92h
Na ob der Park so lange offen hat?
Natürlich spinnte die Tafel.

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Der Shooter war ganz nett gemacht, doch der Burner wars leider nicht. Es gibt bessere, aber auch schlechtere.

Tsunami, ein Zierer Tivoli aus dem Jahre 1981.

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Die Zeit war bereits schon gut fortgeschritten und ein paar Coaster fehlten aber noch.
Wir entschieden uns für 120 Peso (5€) einen 3er Fastpass zu kaufen.

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Diesen nutzen wir zuerst am Morgan Coaster Superman el Ultimo Escape.
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Morgan Coaster können durch ihren Speed und netter Airtime schon Spass machen. Es gibt aber bessere wie Superman el Ultimo Escape. Immerhin reichte die Airtime aus um Martins Sonnenbrille verschwinden zu lassen.:cool:

Gleich neben Superman hatte der River Raft auf einige eine magische Anziehungskraft.
Das Resultat sieht in wärmeren Ländern immer gleich aus... Einmal durch den kalten Wasserfall durch.

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Warum stelle ich dieses Bild in den Bericht hinein? Es zeigt Coasterfriends, die einfach nur da herumstehen...

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Das hatte seinen Sinn! Wir standen da zum trocknen, drehten uns langsam wie das Göckele (schwäbisch für Hühnchen) auf dem Grill. Ein Anblick zum quietschen.lach:-)

Letzter noch fehlender Count, der Gerstlauer Spinner – Joker.

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Man wollte uns schon nicht mitfahren lassen, weil wir zu nass waren...
Doch Kuny managte das. Kurz gesagt, er flunkerte ein wenig und dann klappte das.

Unsere letzte Fastpass Möglichkeit nutzten wir am Park Highligt – Medusa.

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Noch schnell einen Merch-Shop gekapert...

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...War der Tag aber noch nicht zu Ende.
Der Besuch beim Floating Market Xochimilco stand noch auf dem Programm. Da es aber schon dunkel wurde, war bereits nicht mehr so viel los. Wir unternahmen eine kleine Bootstour und wurden auf zwei Boote aufgeteilt.

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Wegeration, in Form von Hopfensaft auf Eis wurde gereicht.

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Prost!

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Weil unsere beiden Boote zusammengebunden waren, war es für die Schluckspechte einfacher auf dem anderen Boot Bier klauen zu gehen.

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Schwimmende Händler boten uns Decken, Essen oder allerlei ramsch an.

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Da die Musik fehlte mussten wir gar selbst singen... Sonst kann man auch irgendwie gut Party auf den Booten machen.
Auf dem Weg zurück zum Hotel hielt Jose mit seinem Bus vor der Cheesecake Factory.

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Hier wurde ordentlich zugeschlagen, bevor wir mit der U-Bahn zum Plaza de la Constitucion fuhren.

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U-Bahn fahn in Mexico City und das bei Nacht? Ja, war so schlimm gar nicht. Alleine hätte ich mich das nicht getraut.

Zum Fazit vom Six Flags Mexico. Nun, all so viele Erwartungen braucht man in Six Flags nicht haben, egal welcher Park es ist. Es geht einfach nur ums Coastern. Der Medusa Steel Coaster war das Highligt im Park. ABER, im Vergleich zu den ganzen anderen Six Flags Betonplatten-Parks konnte man hier doch ein bisschen mehr Liebe in der Parkgestaltung erkennen. Kann mich auch gar nicht entsinnen je eine Parade in einem Six Flags Park gesehen zu haben.


Fortsetzung folgt...
 

Mike D.

Fastpass Besitzer
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Sehr schöner Schreibstil lese selten einen Bericht zu 100%.
Die Onride Bilder sind auch super - weiter so!
 
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