• Willkommen im Coasterfriends Forum!

Nürnberg-Linz-Ulm-Rust-Duisburg-Tour mit Bewegung dabei (Anfang Herbst 2025)

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Tour-Überblick
  • 18.09. (Donnerstag) - 22.09. (Montag): Nürnberg
  • 21.09. (Sonntag) Ausflug zum Freizeitpark Edelwies und anschließend weiter nach Kelheim (Donaudurchbruch, Befreiungshalle)

  • 22.09. (Montag) - 27.09. (Samstag): Linz
  • 25.09. (Donnerstag) Ausflug zur größten Eishöhle der Welt (Werfen)
  • 26.09. (Freitag) Ausflug zum Erlebnispark Fantasiana (Straßwalchen) und nach Gmunden (am Traunsee)

  • 27.09. (Samstag) - 28.09. (Sonntag): Ulm

  • 28.09. (Sonntag) – 01.10. (Mittwoch): Rust
  • 28.09. (Sonntag) Zwischenstopp im Zoo und Freizeitpark Tatzmania Löffingen
  • 29.09. (Montag) Ausflug nach Breisach
  • 30.09. (Dienstag) Europa Park Besuch

  • 01.10. (Mittwoch) – 04.10. (Samstag): Duisburg
  • 03.10. (Freitag) Ausflug zum Indoor-Freizeitpark Bommelwereld (Neueröffnung)


Zurückgelegte Kilometer insgesamt: fast 3000 km


Es gab kurzfristige Änderungen während der Tour:
Ursprünglich waren 2 Nächte in Bregenz geplant, haben wir in Linz kurzerhand storniert und haben stattdessen eine Nacht in Ulm eingebaut sowie in Rust um eine Nacht verlängert (Anreise 1 Tag eher).
Außerdem haben wir entschieden, dass wir den Mietwagen am Samstag in Duisburg statt wie ursprünglich gebucht in Hamburg am Sonntag zurückgeben. Hierzu sei gesagt, dass wir nach Nürnberg mit dem Zug gefahren sind und dort dann am 20.09. den Mietwagen abgeholt haben. Von Duisburg aus sind wir mit dem Zug nach Hamburg zurückgefahren. Für die Änderungen, insbesondere was den Wagen anbelangt, war ein gewisser Aufwand zu betreiben, wobei die Sache eher in Hamburg erschwert wurde. Die Filialen in Nürnberg und Duisburg waren telefonisch gut erreichbar, nur Hamburg spielte mit der Erreichbarkeit erst einmal nicht mit, was etwas nervig war. Während der Tour stellte sich noch mindestens ein weiterer Punkt heraus, der hätte besser geplant werden können. Geht auf meine Kappe, aber es lag auch ein bisschen an den schon nicht mehr durchgängigen Öffnungszeiten, die die Planung nicht so leicht gemacht haben. Optimalerweise, hinterher ist man ja immer schlauer, wären wir vom Freizeitpark Edelwies bzw. von Kelheim aus am Sonntag gleich in Richtung Linz weitergefahren (oder hätten in Kelheim oder Umgebung einmal übernachtet), statt wieder nach Nürnberg zurückzufahren, um am nächsten Tag dann nochmal denselben Teil der Haupt-Strecke zu fahren.


Aber nun zum Anfang der Tour.
Ich bin in Hamburg Altona in den Zug gestiegen (weil für mich günstiger gelegen, zudem ist es in der Regel ruhiger dort) und meine Partnerin ist am Hauptbahnhof zugestiegen (weil für sie besser zu erreichen). Im Zug habe ich schon gesehen, dass es mit der Gepäckablage nicht so super bestellt ist. – Klar gibt es auch Abteile, wo ein bisschen mehr Platz geboten wird, aber insgesamt macht es den Eindruck, dass es zu wenig für so viele Fahrgäste ist (in der Regel sind Züge ja stark ausgelastet), was im Vorfeld in der Regel nicht zur Entspannung beiträgt.

Im Zug in Hamburg Altona war es zum Glück noch entspannt:
1.jpg


Unentspannt war es hingegen im Hamburger Hauptbahnhof, wo es rappelvoll war. Die Gelassenheit setzte ein, als wir beide dann auf unseren reservierten Plätzen saßen und der Zug losfuhr.
Für die Autofahrt hätten wir bestimmt 7 Stunden oder länger gebraucht (Pausen, Staus muss man ja dazurechnen), mit dem ICE waren wir ungefähr nur 4,5 Stunden unterwegs. Vom Hauptbahnhof in Nürnberg aus war es dann auch nur noch ein kurzes Stück mit der Straßenbahn bis zum Hotel.

Am ersten Abend haben wir gleich einen Tipp eines langjährigen Freundes meiner Partnerin aufgegriffen und sind in einem gemütlichen Biergarten am Großen Dutzendteich essen gegangen. Dank weiterer Tipps von ihm (kommt aus der Gegend) sind wir auch noch zu anderen Erlebnissen gekommen, die wir ansonsten sehr wahrscheinlich übersehen / nicht mit ins Programm aufgenommen hätten.
2.jpg

3.jpg


Die Erlebnisse / Eindrücke in Nürnberg fasse ich an dieser Stelle mit Bildern zusammen, ich zähle jetzt nicht die einzelnen Tage auf, so werde ich es auch mit den anderen Orten halten.
4.jpg

5.jpg

6.jpg

7.jpg

8.jpg

9.jpg

10.jpg

11.jpg

12.jpg

13.jpg

14.jpg

15.jpg

16.jpg


Am Samstag habe ich das Auto abgeholt, das größer (länger) ausgefallen ist als gebucht, ebenso war es ein Auto mit Automatik (war auch so nicht gebucht, aber sagt man natürlich nicht nein dazu). Die Filiale war samstags nur bis 12:00 Uhr geöffnet, außerdem wollten wir am Sonntag ohne Umschweife den Tagesausflug starten, deshalb so entschieden (dass das Auto am Samstag schon abgeholt wird). Während ich mich also um das Auto gekümmert habe, ist meine Partnerin los und hat die Zeit für den Besuch des Germanischen Nationalmuseums genutzt. -Dort bin ich dann nach Erledigung dazugestoßen.
17.jpg

18.jpg

19.jpg


Am Sonntag ging es zeitig zum Freizeitpark Edelwies, weil danach noch ein weiterer Programmpunkt geplant war (einer dieser Tipps).

Bei der Ankunft auf dem Parkplatz war reger Betrieb auszumachen. Als erstes ging es zu Eulenblitz (460 m lang und bis zu 60 km/h schnell). Die Fahrt hat richtig Spaß gemacht, der Zug ist sehr geschmeidig unterwegs. Schön ist, dass es direkt aus dem Bahnhof heraus schon ein paar Schwünge gibt, ehe es den Lift rauf geht und man den 2. Part des Layouts durchfährt.
Insgesamt 4 Fahrten haben wir damit gemacht, die Wartezeiten lagen bei ungefähr 10 - 20 Minuten.
20.jpg

21.jpg

22.jpg

23.jpg

24.jpg

25.jpg


Anschließend habe ich „schnell“ die Fahrten mit Marienkäferexpress (war kein Problem, hätte anders sein können, war nicht dieses Ding „nur in Begleitung eines Kindes“) und Dinoachterbahn abgehakt.
26.jpg

27.jpg


Danach war längeres Anstehen bei Höllencoaster angesagt (ca. 20 – 30 Minuten), der Alpine Coaster ist beim Publikum sehr beliebt. Warum das so ist, haben wir, nach dem wir unsere Rucksäcke an der Seite abstellen / hinhängen konnten, feststellen können. Auch wenn der Coaster nicht übermäßig lang ist (1,4 km, davon 350m bergauf), kann man von einer abwechslungsreichen und flotten Fahrt reden. Zählt für mich auf jeden Fall zu den besseren Alpinen Coaster (etwas besser als so ein durchschnittlicher Alpine Coaster), hat zudem ja auch ein bisschen Thematisierung zu bieten. Einen günstigen Zeitpunkt (nur knapp 15 Minuten Wartezeit) haben wir logischerweise dafür genutzt, um noch ein 2. Mal damit zu fahren.
28.jpg



Bezüglich der Standseilbahn WieLi, die zur Alm hochfährt, war es auch einigermaßen okay mit der Wartezeit. Als wir nach einem kurzen Aufenthalt wieder runtergefahren sind (man kann aber auch auf anderem Weg in den Talbereich zurückkommen), sah das anders aus, da ist die Schlange deutlich angewachsen.

Witzigerweise hat sich dadurch (dadurch, dass wir nicht zu Fuß zurück ins Tal gegangen / gerutscht sind) zusätzlich Zählbares ergeben, was ich so nicht auf dem Schirm hatte. Zuhause jedenfalls beim Nachtragen der neuen Fahrten tauchte die Standseilbahn auch auf. Okay, vom Schienenstrang her kommt es schon nah an einen Alpinen Coaster heran, zudem geht es nicht nur gerade rauf und runter, insbesondere runter fährt man ein paar Kurven und runter hat man auch zumindest kurz mal das Gefühl, dass es etwas schneller wird (man ist froh, dass das Bremssystem funktioniert), trotzdem irgendwie schräg, dass man damit seinen Zählerstand um eine Position verbessern kann (gilt aber natürlich nicht für die strenge Definition).
29.jpg

30.jpg


So gegen ca. 13:30 Uhr haben wir uns dann auch schon wieder auf den Weg gemacht, auch wenn man in dem Park durchaus mehr Zeit verbringen hätte können. Für Familien mit Kindern sicherlich ein toller Park. Uns hat jedenfalls auch imponiert, dass man in der Lage einfach nach und nach was Schönes für Familien hingezaubert hat.
31.jpg



Entgegen mancher Erwartung sind wir nicht nach St. Englmar gefahren (da war zumindest ich vor paar Jahren sowieso schon mal und für meine Partnerin spielt das weniger eine Rolle, legt mehr Wert darauf, dass neben Freizeitparks auch was anderes dabei ist), sondern nach Kelheim. Der eigentliche Plan, dass wir eine Fahrt auf der Donau machen, ist allerdings nicht aufgegangen … wegen Niedrigwasser, wegen schon so gut wie ausgebucht … so ganz klar war das nicht, zumal wir dann auch was fahren sehen haben, aber an der Kasse hieß es eben, dass nur wenige Restplätze für Oneway zu haben waren, wir mussten aber ja auch wieder zurück, so dass wir es dann gelassen haben und stattdessen an der Donau spazieren gegangen sind.
Außerdem haben wir dann nicht viel später in einem netten Lokal was gegessen, sind noch durch den Ort gegangen und final sind wir zur Befreiungshalle hochgefahren, was unten davor, drinnen und von oben recht beeindruckend war (viel Zeit hatten wir gar nicht mehr, aber es hat gerade so ohne große Hetze gereicht bis zur Schließung).
32.jpg

33.jpg

34.jpg

35.jpg

36.jpg

37.jpg

38.jpg

39.jpg

40.jpg

41.jpg

42.jpg



Fortsetzung (Linz) folgt … kann aber etwas dauern.


Danke für das Interesse bis hierhin :)

Viele Grüße
speedfreak
 

Hirami

Stammgast
CLUBMEMBER
Mitglied seit
2025
Beiträge
42
Schöne Bilder :) Bin schon gespannt was ihr zu Linz und zum Fantasiana zu sagen habt 😄
 

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Danke für das Lob. :) Linz selber und was wir von Linz aus gemacht haben, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir mögen Städte, wo man u.a. auf natürlichem Weg von oben heruntergucken kann (da hatten wir 2 Points in Linz). Wettermäßig hatten wir nicht so viel Glück. In der Zeit, wo wir in Nürnberg waren, war es noch ziemlich warm, danach war es eher frisch, die Sonne ließ sich nicht allzu oft blicken. Immerhin hielt es sich mit dem Regen in Grenzen, nur am Abreisetag gab's paar Duschen auf dem Weg zur Mietwagen-Station und zum Bahnhof.

Die Fortsetzung wird sich, wie gesagt, noch etwas verzögern (es stehen gerade ein paar andere Dinge an, deshalb fehlt mir aktuell die Zeit).
 

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Und weiter geht´s …

In Linz hatten wir ein Hotel auf einer Anhöhe mit Blick über die Stadt, allerdings nicht vom Zimmer aus. Wir hatten aber einen Balkon mit seitlichem Blick zum Hausberg rüber ... (weil es aber im Vergleich zu unserer Zeit in Nürnberg schlagartig frischer wurde, kaum genutzt). Die Ausstattung des Zimmers war recht spartanisch, hatte fast Jugendherbergen-Charakter (aus der Vergangenheit: so die Wahrnehmung meiner Partnerin). Ich hatte eigentlich gute Erinnerungen an ein Tagungshotel in Bonn (einige Jahre her) und bin davon ausgegangen, dass es in Linz nicht viel anders sein würde. Mich hat es auch nicht ganz so gestört, meine Partnerin hingegen war wenig begeistert von der ernüchternden Zimmer-Atmosphäre (immerhin konnten Eingangs- und Frühstücksbereich mehr überzeugen) ... Man könnte sagen, am falschen Ende gespart, allerdings erinnere ich mich bei der Suche nach Hotels in Linz, dass es ohnehin schwierig war, ein gutes Preis- Leistungsverhältnis ausfindig zu machen, aber vielleicht war ich auch einfach nur betriebsblind.

Wie auch immer, die Lage war besonders und es war auch nicht allzu weit bis zur Straßenbahn runter. Entweder haben wir einen (kleineren) Bus in der Nähe zur Überbrückung genutzt oder sind über Schleichwege die Treppen herunter gegangen (war zur Erkundung erst einmal spannend ... wieder hoch war es natürlich ein kleines bisschen anstrengend).
1.jpg

2.jpg


Unser erstes Ziel war der Hafenpark, der etwa 18m hochgelegen ist. Solche auf Gebäuden angelegten Parks finden wir schon recht nice. Paar vergleichbare Exemplare durften wir schon kennenlernen, in Linz hat es uns auch recht gut gefallen.

Wir waren am Dienstag gegen Mittag die Einzigen, die sich das alles angeguckt und dort ein nettes Päuschen gemacht haben (die Anzeige im Eingangsbereich zeigt es: aktueller Zählerstand 2). Ein Hauch Hafenatmosphäre gepaart mit Lager- und Bürogebäuden in der näheren Umgebung sowie ein bisschen Natur auf dem Dach und dem Hügel im Hintergrund machen es zu einem interessanten und entspannten Erlebnis.
3.jpg

4.jpg

5.jpg

6.jpg

7.jpg

8.jpg

9.jpg

10.jpg


Zurück ging es dann in die Innenstadt, wo wir uns etwas umgesehen haben ...
11.jpg

12.jpg

13.jpg

14.jpg

15.jpg

16.jpg

17.jpg


Später haben wir uns für ein Stündchen getrennt. - Die Zeit habe ich für den Besuch der noch nicht geöffneten Kirmes genutzt. Der Plan war eigentlich, am Samstag die ersten 1-2 Stunden auf dem Urfahranermarkt zu verbringen und dann erst anschließend zum nächsten Ziel zu fahren (Samstag war für uns in Linz der Abreisetag). Vor allem die erste Stunde wäre interessant gewesen, weil traditionell (?) kostenlose Fahrten drin gewesen wären. Allerdings haben wir uns ausgemalt, dass wahrscheinlich sowieso so viele Kinder / Jugendliche vor Ort sein würden, dass die Chance auf eine kostenlose Fahrt nicht besonders groß gewesen wäre.

Aufgrund unserer Planänderung und der begrenzten Zeit in Ulm, haben wir uns letztendlich am Abreisetag entschieden, gleich direkt nach Ulm zu fahren, so dass es mit dem Besuch der Kirmes nichts geworden ist.

An diesem Dienstag konnte ich mir trotzdem mal einen Eindruck von der Beschickung machen. Unter Berücksichtigung der nicht ganz so großen Fläche war das Angebot durchaus ansprechend: 3 Achterbahnen (2 mittelgroße und eine kleine Achterbahn) und paar actiongeladene Karussells (die Bilder geben nur einen ungefähren Eindruck wieder, ich habe nicht alles fotografiert) neben natürlich einigen anderen Dingen …
18.jpg

19.jpg

20.jpg

21.jpg

22.jpg

23.jpg

24.jpg

25.jpg


Am Mittwoch (mir fällt ein, ich wollte es anders aufziehen, aber hier lässt es sich dann doch besser in der Reihenfolge erzählen) hatten wir als Schwerpunkt den Hausberg (Pöstlingberg; 539m hoch) im Programm. Erklommen haben wir den Berg mit der steilsten Adhäsionsbahn Europas ... die Bahn überwindet 255 Höhenmeter.

Wenn man oben ist und den Bahnhof verlassen hat, erreicht man nach wenigen Metern einen schönen Viewpoint, geht man weiter, kommt man auf die Attraktion Grottenbahn zu.

Das haben wir mitgenommen, auch wenn es in erster Linie für Kinder eine tolle Sache ist. Was die Fahrt selbst anbelangt, darf man zumindest als Erwachsener nicht zu viel erwarten, das Layout ist langweilig und die Strecke ist recht kurz, dennoch, wenn man sich auf den Zauber einlässt, ist es ganz nett. Steigt man nach 3 Runden wieder aus, kommt ja noch was nach ... wenn man also das Gesamtpaket der Attraktion betrachtet, ist das schon wirklich in Ordnung, lohnt sich, wenn man sowieso in Linz ist und wenn es einen nach oben zum Hausberg treibt. Wir waren anschließend noch kurz spazieren, haben die Kirche besucht und sind dann wieder runtergefahren. Wäre das Wetter besser gewesen, hätten wir vielleicht das Restaurant mit der Terrasse mit Ausblick besucht. Weils aber anders war, sind wir in die Innenstadt zurückgefahren und haben dort was gegessen.
26.jpg

27.jpg

28.jpg

29.jpg

30.jpg

31.jpg

32.jpg

33.jpg

34.jpg


Am Donnerstag sind wir zur größten Eishöhle der Welt gefahren, was etwas Aufwand bedeutete, zumal das 'ne Ecke weg war. Das bescheidene Wetter hat uns die Entscheidung mehr oder weniger abgenommen, der Ausflug schien passend zu sein. Als wir angekommen sind, haben wir das Auto ungefähr 5 Minuten Fußweg vor dem Eingang (nicht vor der Eishöhle, sondern vorm Besucherzentrum), abgestellt. Fußweg ist das Stichwort, man legt insgesamt etliche Meter zurück, um dann irgendwann mal vor der Eishöhle zu stehen (zwischendurch macht man mit der steilen Seilbahn ordentlich Höhenmeter gut), und dann warten ja auch noch einige Treppen auf einen (insgesamt 1400 Stufen).

In der Höhle gibt es neben vielen Treppen flache Passagen, aber auch eine auffällig steile Passage ... die ist zwar kurz, hat es aber in sich, wenn vor und hinter dir Bewegung ist und man versucht, den Rhythmus zu halten, ohne dem Vordermann / der Vorderfrau auf die Füße zu treten.

Die Gruppe war relativ groß (40 Leute, ganz genau weiß ich das nicht mehr), so dass es auch nicht immer einfach mit der Beleuchtung war (Lampen wurden vor dem Betreten der Höhle verteilt, aber eben nicht auf alle Besucher:innen).

Der Guide hat es recht gut und informativ gestaltet, hat sich gelohnt, insbesondere hat sich das Gesamterlebnis gelohnt.

Die Aussicht von da oben war spektakulär. Die Burg Hohenwerfen, die man auf einem der Bilder sehen kann, haben wir letztes Jahr schon besucht ... für die Eishöhle war es 2024, auch weil wir ohne Auto unterwegs waren, zu spät (von Salzburg aus haben wir letztes Jahr den Tagesausflug nach Werfen gemacht, war mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, wenngleich wir in dem Urlaub gemerkt haben, dass nicht alles so optimal, insbesondere vom Fahr-Takt her, erschlossen war, weshalb wir diesmal mit Auto unabhängiger sein wollten).
35.jpg

36.jpg

37.jpg

38.jpg

39.jpg

40.jpg

41.jpg

42.jpg

43.jpg

44.jpg

45.jpg

46.jpg

47.jpg

48.jpg



Der abschließende Teil zu Linz folgt gleich (nicht dran gedacht, dass sich an den maximal 50 Bildern nichts geändert hat, dachte, ich hätte das auch schon mal wieder anders gesehen) ...
 

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Am Freitag war es dann soweit, es ging wieder in einen Freizeitpark. Hierbei kann ich noch einstreuen, dass eine Option, mit dem Zug nach Wien zu fahren (wegen Wiener Prater, wegen neuer Achterbahn), verworfen wurde, es wäre aber von Linz aus locker gegangen.

Unser Ziel war an diesem Tag der Freizeitpark Fantasiana in Straßwalchen, der von Linz aus relativ schnell zu erreichen ist. Das Auto konnten wir auf Höhe des Eingangs parken, wann hat man das schon, dass man fast direkt vor der „Tür“ parken kann.
49.jpg


Was wie schon im letzten Jahr war, war, dass der Park viel zu wenige Besucher: innen hatte, wir konnten fast ausnahmslos überall sofort einsteigen und teilweise sitzenbleiben. Einerseits natürlich schön, wenn man mal diesen Luxus geboten bekommt, andererseits schade für den Park. Und ein bisschen fühlt es sich auch komisch an, wenn so fast gar nichts los ist. Andererseits lieber so, als das Gegenteil davon erleben zu müssen, das hatte ich nämlich mindestens 3x in diesem Jahr (2x in Madrid und 1x in Istanbul).

Als erstes ging es, wenig überraschend, zu Helios, wo wir freie Platzwahl hatten und 3 Runden am Stück gedreht haben. Ja, die Bahn macht richtig Spaß und lässt die Vorgänger-Bahn so gut wie gar nicht vermissen (wenngleich die Vorgänger-Bahn Dank bekloppter Streckenabschnitte doch irgendwie in Erinnerung bleiben wird). Unter den recht kurzen Bahnen auf jeden Fall eine der abwechslungsreichsten Bahnen, die ich so kenne (mir fällt eigentlich nur noch Kanonen ehemals in Liseberg ein, die trotz Kürze Würze zu bieten hatte) und die man mit Genuss mehrmals hintereinander fahren kann.
50.jpg

51.jpg

52.jpg

53.jpg


Wir haben dann noch Verschiedenes gemacht, auch nicht immer alles zusammen: Fridolin's verrückter Zauberexpress, Flyrosaurus, Knights Ride Tower, Sindbad's Abenteuer-Reise.
54.jpg

55.jpg


Nachdem wir noch paar Wiederholungsfahrten mit beiden Achterbahnen gemacht haben, sind wir aufgebrochen, um rechtzeitig in Gmunden zu sein (unser 2. Ziel an diesem Tag).

Dort angekommen, ging es erst einmal mit der Seilbahn hoch.
56.jpg


Der Alpine Coaster war fußläufig schnell erreichbar, deshalb habe ich für knapp 10 € erst einmal die Nebel- bzw. Wolken-Fahrt gemacht. Den Preis empfand ich als zu teuer für eine Fahrt, ... wenn's für 2 Fahrten gewesen wäre, hätte ich gesagt, ja passt. Das Personal war auch ziemlich verhalten, so ein "viel Spaß" oder so hätte ich mir schon gewünscht, aber egal. Die Fahrt selbst hat mich, bis auf 1-2 kurze Passagen so gar nicht abgeholt, weshalb ich auch keine Sekunde darüber nachgedacht habe, eine weitere Fahrt damit zu machen.
57.jpg

58.jpg


Also ging es dann zusammen weiter zum Baumwipfelpfad, wenngleich man sich schon fragen musste, wieviel Sinn macht sowas, wenn man fast nichts sieht bei dieser ganzen Wolkensuppe. Motto war aber, nun sind wir mal da, dann machen wir das auch.

Der 1,4 km lange Baumwipfelpfad ist bis zu 21m hoch (wobei in einem der Videos dazu, die ich gesehen habe, die Rede von bis zu 17m war) und der Turm, der über langgezogene Bögen erklommen wird (sanfte Steigung ohne Einsatz von Treppen), ist 39m hoch. Das ist schon ordentlich, aber der Weg ist breit, wenn einem also etwas mulmig ist, muss man nicht ganz am Rand entlang gehen. Eine Aussicht gab es erst einmal nicht. Wir hatten aber Glück ... als ob jemand wollte, dass wir den Ort nicht ohne diese herrliche Aussicht verlassen, riss die Wolkendecke auf, zunächst nur sehr kurz, dann mehr und mehr ohne Rückkehr zur starken Bewölkung (jedenfalls solange wir da oben waren). Wir haben dieses Wechselspiel zwischen starker Bewölkung und klarer Sicht genossen, das hatte etwas, das war ein ganz besonderer Moment, als wir diese traumhafte Kulisse zu sehen bekommen haben ...
59.jpg

60.jpg

61.jpg

62.jpg

63.jpg

64.jpg

65.jpg

66.jpg

67.jpg

68.jpg

69.jpg

70.jpg



Mit diesen Eindrücken ging es dann zurück nach Linz ...

... und am Tag darauf weiter nach Ulm; folgt dann mit dem nächsten Eintrag von mir (kann aber wieder etwas dauern ... neben Ulm wird natürlich auch anderes dabei sein ...).


Danke für das Interesse bis hierhin :)

Viele Grüße
speedfreak
 

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Bevor ich zu Ulm komme, sei noch nachgereicht: Der / die aufmerksame Betrachter:in wird sich vielleicht gefragt haben, warum ich Bilder vom Inneren der Eishöhle gemacht habe, wenn es doch offiziell gar nicht erlaubt war (gemäß Schild am Eingang der Höhle). Also der Guide hat es erlaubt, hat aber darum gebeten, es nicht zu machen, wenn man die Treppen steigt bzw. wenn man zu den nächsten Stationen in der Höhle unterwegs ist.

So nun aber zu Ulm. Am Samstag-Nachmittag sind wir dort angekommen, haben das Hotelzimmer bezogen und sind dann ins Zentrum gegangen. Wir brauchten für den Weg nicht lange und konnten beim Überqueren der Brücke feststellen, dass sich das Zentrum in einem anderen Bundesland (Baden-Württemberg) befindet.
1.jpg

2.jpg

3.jpg

4.jpg


Das Ziel unserer Begierde war der höchste Kirchturm der Welt (161,53m). Zu dem Zeitpunkt war das noch so. Witzig, dass sich das kurz nach unserem Besuch geändert hat. Ich schätze aber, dass weiterhin der Ulmer Münster die höchste Aussichtsplattform einer Kirche zu bieten hat (?). Es gibt 3 Aussichtsplattformen, die höchste Aussichtsplattform war allerdings bei unserem Besuch geschlossen (leider oder zum Glück ... der letzte Aufstieg und die kleine Aussichtsplattform in 143m Höhe ist, glaube ich, nicht ganz ohne, wenn man nicht komplett frei von Höhenangst ist), so dass es "nur" für eine Aussicht in 70 und 102m reichte.
5.jpg

6.jpg

7.jpg

8.jpg

9.jpg

10.jpg

11.jpg

12.jpg

13.jpg

14.jpg


Am nächsten Tag gab es die Unsicherheit, ob wir gut aus der Stadt herauskommen würden, weil der diesjährige Einstein-Marathon stattfinden sollte ... die Wegführung war aber dann so, dass das kein Problem war.
Auf dem Weg nach Rust haben wir noch einen Stopp im Zoo und Freizeitpark Tatzmania Löffingen gemacht. - Netter Mix aus Tieren und Fahrattraktionen.

Betrachtet man die überschaubare Anzahl an Karussells und Achterbahnen (2), dann ist das eine erstaunlich gute Mischung, die man geboten bekommt. Die größere der beiden Achterbahnen macht auch richtig Spaß, fährt sich super sanft. Einmal konnten wir sogar sitzen bleiben. Es kamen zwar gerade Leute in Richtung Einstiegsbereich, aber der Operator hat uns bei der Bahn schon einige Male gesehen und wollte uns wohl Gutes tun und hat uns nochmal fahren lassen, was natürlich super-nett gewesen ist.
Die Wilde Maus Gold Rusher (390m lang) hat auf jeden Fall Suchtpotenzial und kann mit den großen Wilden Mäusen der großen Parks verglichen werden, nur dass sie halt paar wenige Meter kürzer ist (meine Partnerin fühlte sich ein wenig an Thor´s Hammer im Djurs Sommerland erinnert; Streckenlänge dort = 480m). Aber das ist völlig in Ordnung (dass die Version etwas kürzer ausgefallen ist), wenn man bedenkt, dass der Park ja kein reiner Freizeitpark ist.
Eine schräge Sache ereignete sich bei dieser Bahn noch: 1x hatte sich zwischen den Sitzen in einer Ritze eine Wespe festgesetzt (das Popöchen schaute heraus) ... also fuhren wir in der ersten Reihe zu dritt. Für ein Foto, wird man sich denken können, war keine Zeit, zumal wir da gerade andere Sorgen hatten, es ging aber gut (niemand wurde gestochen und die Wespe ist auch unversehrt geblieben). Wir haben natürlich den Operator informiert, was letztlich daraus geworden ist, wissen wir nicht, möglicherweise hatte die Wespe den Spaß ihres Lebens (ERT oder besser XXL-ERT) …
15.jpg

16.jpg


In Sachen Karussells dürfte man als ungewöhnlich für so einen Park die Attraktion Papageienflug sehen. Man hat die Wahl, ob man damit ein moderates oder das intensivere Erlebnis haben will. Während der Fahrt nimmt man, wenn man mag, Einfluss und bekommt ggf. garantierte Überschläge geboten. Ich saß mit einer unbekannten Person in der Gondel und wir beide haben wahrscheinlich gedacht, vielleicht mag der Mitfahrer das nicht und haben es deshalb gelassen, den Auslöser für das wildere Fahr-Programm zu betätigen. Auch so ist man oft halb über Kopf gewesen (Schräglage) und die Kräfte waren etwas stärker als bei einem klassischen Skyfly, für mich war das auf jeden Fall schon Grenzbereich-Erfahrung (keine Willensentscheidung, mein Körper kann zu viele und zu schnelle Drehungen einfach nicht mehr gut ab).
17.jpg

18.jpg


Neben der einen und anderen Fahrt, die wir gemacht haben, …
19.jpg

20.jpg


… haben wir uns natürlich auch den Tieren gewidmet. Am niedlichsten waren die Erdmännchen. - Witzig war, dieses Knäuel und auch das Ausbüxen und das Zurückholen der Kleinen zu beobachten (nicht alles im Detail auf Foto festgehalten, weil man ja auch mal nur dasteht, beobachtet und genießt).
21.jpg

22.jpg

23.jpg

24.jpg

25.jpg


Danach ging es dann weiter nach Rust, wo wir unser Zimmer bezogen haben und später am Abend beim Europa Park kurz vorbeigeschaut haben.
26.jpg

27.jpg

28.jpg


Für den nächsten Tag hatten wir erst einmal was anderes vor.

Wir haben einen gemütlichen Tag in Breisach verbracht:
29.jpg

30.jpg

31.jpg

32.jpg

33.jpg

34.jpg


Am Dienstag waren wir dann im Europa Park. Beim Frühstück waren wir etwas irritiert, weil es voller als am Vortag war (und am Mittwoch am Tag unserer Weiterreise war es nochmal ein Stück voller), zum Glück war es aber dann nicht ganz so voll im Park wie man sich das beim Frühstück und im Eingangsbereich vom Park schon ausgemalt hatte. Wir sind antizyklisch vorgegangen (aber natürlich nicht nur wir) und sind erst einmal nach ganz hinten durchgegangen. Wartezeiten bei Wodan und Blue Fire waren in Ordnung (10 - 30 Minuten). In der Regel haben wir über den ganzen Tag betrachtet nur das angesteuert, was Wartezeiten von maximal 30 Minuten hatte, es waren natürlich auch mal Attraktionen dabei, wo wir fast gar nicht anstehen mussten oder wo wir gerade mal so knapp 10 Minuten angestanden haben.
35.jpg

36.jpg

37.jpg

38.jpg

39.jpg


Alles, was für uns wichtig war, haben wir gemacht. Für meine Partnerin war es der Erstbesuch.
40.jpg

41.jpg

42.jpg


Die Fahrt mit Voltron habe ich 2x via Single Rider Eingang gemacht, weil meine Partnerin in der Phase aussetzen wollte. Beim 1. Mal dachte ich beim Anstehen, dass es sicherlich über den normalen Eingang schneller gegangen wäre, beim 2. Mal schien es sich aber gelohnt zu haben. Die Bahn punktet natürlich mit Optik und Länge, aber ansonsten kann ich die Begeisterung anderer nur bedingt teilen. Neben wilden Passagen verträgt eine Bahn auch ein bisschen Verschnauf-Passagen, das fehlt für meinen Geschmack bei Voltron (ja, die Drehscheibe ist ein ruhiger Moment, ich meine aber eher einen Streckenabschnitt von wenigstens 100 – 200m). - Aber gut, dass man mal kurz zur Ruhe kommt, ist nicht das Ziel dieser Bahn, die Bahn haut einfach raus, was das Zeug hält. Die Fahreigenschaften empfinde ich mal mehr, mal weniger anstrengend (ist tatsächlich immer mal anders und teils losgelöst von der Frage, ruckelt es oder ruckelt es nicht) und deshalb kann ich sie einfach nicht zu meinen Lieblingsbahnen zählen. Trotzdem ist sie besonders, so dass dann doch zumindest 1 – 3 Fahrten je Besuch zusammenkommen.
43.jpg

44.jpg


Am späten Nachmittag haben wir uns auch mal eine Show angesehen … hat uns ziemlich gut gefallen. - War dynamisch, stimmungsvoll, kurzweilig … man kann sagen, die Darsteller:innen haben einen guten Job gemacht und eine beeindruckende Gesangsperformance hingelegt.
45.jpg

46.jpg

47.jpg

48.jpg


Wenn ich mich richtig erinnere, hatte der Park die Öffnungszeit geringfügig verlängert, was ich auch fast voll ausgekostet habe, meine Partnerin ist bereits eine gute Stunde vorher ins Hotel zurückgegangen (war ja nicht weit; weniger als 1 km vom Eingang entfernt), zumal auch eine längere Weiterfahrt am nächsten Tag vor uns lag.
Meine Abschluss-Fahrt habe ich mit Blue Fire gemacht.



Am nächsten Tag ging es dann final nach Duisburg weiter. - Fortsetzung hierzu folgt dann noch (frühestens im Laufe der nächsten Woche).


Danke für das Interesse bis hierhin :)

Viele Grüße
speedfreak
 

speedfreak

Fastpass Besitzer
Mitglied seit
2012
Beiträge
1.272
Anmerkung vorweg
Wer sich gespoilert fühlt, wenn er den Innenbereich des neuen Freizeitparks in Groenlo zu sehen bekommt, schaut sich diesen letzten Teil besser nicht an.



In Duisburg waren ursprünglich 4 Nächte eingeplant, zwischenzeitlich hatten wir das aber ja auf 3 Nächte eingekürzt (Abreise von Sonntag auf Samstag vorgezogen).

Am Ankunftstag haben wir uns nach der langen Autofahrt nur in der näheren Umgebung des Hotels umgesehen. Die Lage des Hotels war aber auch schon für sich genommen ein Highlight, insgesamt betrachtet war es auch das beste Hotel, das wir auf der Tour hatten. Vom Zimmer aus hatten wir neben dem schönen Ausblick auf Rhein und Ruhr auch Zugang zu 2 großen Balkonen.
1.jpg


Ausblick vom Hotelzimmer aus (Tag und Nacht):
2.jpg

3.jpg

4.jpg

5.jpg


Am nächsten Tag war zunächst eine Bootsfahrt durch den größten Binnenhafen der Welt geplant. Erwartet man nicht unbedingt in Duisburg, aber die Tour hat tatsächlich ungefähr 2 Stunden gedauert und es gab Bereiche wie man sie von größeren Häfen kennt.

Die Tour war auf jeden Fall informativ und lohnenswert. Kurz vorher haben wir ein paar Schritte in der näheren Umgebung von der Anlegestelle gemacht.
6.jpg

7.jpg

8.jpg

9.jpg

10.jpg

11.jpg

12.jpg

13.jpg

14.jpg

15.jpg


Danach ging es zum Landschaftspark Duisburg-Nord, wo wir uns nach einem kurzen Blick ins Besucherzentrum zunächst Zeit für einen Snack an einem Imbiss-Stand genommen haben. Anschließend haben wir uns unten vor den monströsen Türmen umgesehen. Den Aufstieg (Hochofen 5; 70m hoch, 252 Stufen) haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Meine Partnerin ist auch gleich ganz hoch. Ich habe einen 2. Anlauf benötigt, weil mir der letzte freischwebende Treppentrakt nicht so behagte (2. Anlauf ist so gemeint: wir waren schon wieder unten und ich konnte es nicht stehen lassen, dass ich es nicht ganz bis nach oben geschafft habe). Man hat 'ne tolle Aussicht ... man hat auch Dinge gesehen, die man nicht erwartet hat, jedenfalls war nicht damit zu rechnen, dass es im Ruhrpott ein Wiedersehen mit dem Europa Park gibt ...

Hier nun die Bilder zu diesem Erlebnis:
16.jpg

17.jpg

18.jpg

19.jpg

20.jpg

21.jpg

22.jpg

23.jpg

24.jpg

25.jpg

26.jpg



Am Feiertag ging es zur Neueröffnung eines Indoor-Freizeitparks, zu Bommelwereld. Im Vorfeld war es so, dass dieser Parkbesuch eigentlich nicht zur Planung gehörte, zumal ursprünglich und offiziell die Eröffnung am 31.10.2025 sein sollte, dann bin ich aber beim Stöbern darüber gefallen, dass die Eröffnung auf einmal schon am 03.10.2025 sein sollte. Ausgemalt habe ich mir, dass wir einer Art Eröffnungszeremonie beiwohnen können. Dies hat sich aber anders herauskristallisiert, nachdem ich gesehen habe, dass die Feier unter Ausschluss der Öffentlichkeit bereits am 01.10.2025 stattgefunden hat. In der Folge dessen waren wir dann auch nicht ganz so pünktlich auf dem provisorischen Parkplatz vorm optisch ansprechenden Gebäude.
27.jpg

28.jpg


Wenn man im Gebäude ist, gibt es wohl 2 Zugänge zum Hauptareal, wir haben uns für den oberen Zugang entschieden, was ich als Pluspunkt bezeichnen würde, man hat sofort die Draufsicht auf den ganzen Park. Erinnert z.B. ein wenig an die American Dream Mall in der Nähe von New York (da geht's ja auch runter zum Park), mit dem Unterschied, dass der niederländische Park natürlich nicht mit "größer, schneller, weiter" aufwartet, es ist schon hauptsächlich ein Park für Familien mit kleinen Kindern. Aber wie gesagt, diese Draufsicht hat uns gefallen.

Unser Objekt der Begierde war, wie soll es anders sein, die Achterbahn, die links hinten in der Ecke der Halle steht. Die Halle hat seitlich eine Fensterfront, ist ansonsten aber für meinen Geschmack irgendwie zu dunkel gehalten. Insgesamt, war vor allem auch der Eindruck meiner Partnerin, fehlte atmosphärisch irgendwas ... so ein Zauber fing uns, wenn, nur sehr kurz ein. Dennoch war z.B. die Fahrt mit der Achterbahn sehr nice, ein wirklich komfortabler Family-Coaster, den sie sich dahingestellt haben. Einziger Kritikpunkt ist die Streckenlänge, hätte man evtl. noch paar Meter mehr herausholen können, andererseits gibt das die Halle in Verbindung mit den anderen Attraktionen vermutlich nicht her. So gesehen lieber einen netten nicht so langen Family-Coaster als gar keinen Coaster. Aufgefallen bei der Bahn ist mir noch, dass der Treppenabgang nicht vollständig fertig zu sein schien. Die Stufen wurden zwar beleuchtet, aber Treppe und Boden waren im selben Rohbau-Farbton, was eine klitzekleine Stolpergefahr in sich trug ... jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass man an der Stelle ein bisschen konzentriert unterwegs sein musste. Gestolpert sind wir zwar nicht, aber ich habe mir woanders ein Andenken geholt, was für Wochen danach ein Running-Gag war, weil es so lange gedauert hat, bis die kleine Wunde verheilt war, die ich mir beim Ausstieg aus einem Kinderkarussell geholt habe (keine Ahnung wie ich das hinbekommen habe, da war ich wohl beim Verlassen der Chaise etwas ungeschickt).

Auf Verdacht sind wir auch mal zu der auf dem Lageplan groß eingezeichneten Wildwasserbahn gegangen und entgegen meiner Erwartung war das kein Problem, damit als Erwachsener zu fahren … dort, aber auch bei den anderen Attraktionen, schien das Personal interessiert (interessiert daran, dass die Besucher:innen sich wohl fühlen und Spaß haben) und entspannt drauf zu sein.

Die Fahrt mit der „Nussschale“ (aus Sicht eines Erwachsenen) war ganz nett, paar wenige Spritzer gab´s auch, aber alles in allem ist die Anlage natürlich nicht so richtig vergleichbar mit einer mittelgroßen Standard-Wildwasserbahn. Witzig für den Moment war es trotzdem irgendwie.

Hier nun die Bilder von unserem Park-Erlebnis:
29.jpg

30.jpg

31.jpg

32.jpg

33.jpg

34.jpg

35.jpg

36.jpg

37.jpg

38.jpg

39.jpg

40.jpg

41.jpg



Am frühen Nachmittag ging es dann zurück nach Duisburg und am Tag darauf, recht früh, sind wir bei starkem Regen (auf der Autobahn teils mit größeren Pfützen) zur Filiale in Essen gefahren, um das Auto zurückzugeben.

Mit dem Bus, der auch mindestens einmal das Regenwasser schön aufschleuderte, ging es zum Bahnhof, wo wir auf unseren Zug nach Hamburg gewartet haben. Wir hatten genügend Zeit bis zur geplanten Abfahrt und konnten verfolgen, dass unser gebuchter Zug bereits mehr und mehr Verspätung ansammelte. Die Nachfrage am DB-Info-Schalter hat ergeben, dass wir es ruhig einmal bei vorherigen Zügen (2) probieren sollen, ob wir da schon mitkommen können.

Meine Partnerin war da die treibende Kraft, ich hätte nach dem 1. fehlgeschlagenen Versuch aufgegeben (Zugpersonal hatte die Mitfahrt abgelehnt, weil unser Zug zu dem Zeitpunkt noch keine 20 Minuten Verspätung hatte) und siehe da, Dank der Hartnäckigkeit meiner Partnerin hat es sich doch noch ausgezahlt, beim 2. Zug hat´s geklappt, wenngleich wir mit kleiner Unsicherheit in den Zug eingestiegen sind, weil die Schaffnerin, die zeitgleich von weiteren Fahrgästen in Beschlag genommen worden ist, gefühlt halbherzig signalisiert hat, dass wir einsteigen dürfen. Sehr viel später im Zug kam sie vorbei und hat sich die ursprünglichen Tickets zeigen lassen und damit war es dann getan und in Ordnung. Wir hatten da echt Glück, weil wir im Zug nach Westerland gelandet sind, der nur 2 Zwischenstopps bis Hamburg Hauptbahnhof hatte. Außerdem war es total ruhig im Zug (in dem Abteil, wo wir waren) und wir sind aufgrund der Aktion insgesamt fast 2 Stunden eher als geplant in Hamburg angekommen … muss man ja auch mal positiv hervorheben.

So, das war´s, das war der Rückblick zu unserer letzten längeren Tour in diesem Jahr.


Danke für das Interesse :)

Viele Grüße
speedfreak


Extra (einen habe ich noch)
Das (siehe nächste Bilder) war meine Saison-Abschluss-Fahrt (am 21.10.2025) ... mit dieser schönen Bahn. Leider war da die Ferienzeit zu spüren (Ferienzeit über die Landesgrenzen hinaus ... bin da mit einer Jugendgruppe ins Gespräch gekommen, ich war der Exot in der Warteschlange) und ich hatte nur 2,5 Stunden Zeit ... bin deshalb gerade mal auf 2 Fahrten mit Nefeskesen für gute 50 € gekommen ... man kann sagen, das war mein teuerster Freizeitpark-Besuch ever (im Schnitt ca. 25€ pro Fahrt bezahlt).
42.jpg

43.jpg

44.jpg

45.jpg

46.jpg

47.jpg


Verabschieden möchte ich mich mit dem skurrilsten Reisejahr-Bild. - Kein Fake, so in einer Metro-Station in Istanbul gesehen ... Katzen sind da „heilig“ und werden fast überall geduldet und gepflegt / mit Futter versorgt ... schon verrückt, was man da in Sachen Katzen erlebt und zu sehen bekommt (auf dem nächsten Bild zwar nicht zu sehen, aber z.B. sind wir auch einmal fast über eine schlafende Katze am Ende einer Rolltreppe gestolpert).
48.jpg


Das war´s jetzt wirklich.

Schöne (Vor-) Weihnachtszeit wünsche ich. – Alles Gute! :)
 
Oben