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Neue Preise in deutschen Parks - der "Alle-Jahre-wieder-aufregen"-Thread

parkfan46

Airtime König
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Ich finde so lange das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt, zahle ich gerne auch mal mehr. Und die ist z.bsp beim Europapark mehr als gegeben. Weil fast jedes Jahr was neues kommt. Erst der Wasserpark, den ich persönlich, wunderschön finde. Davor war es Voletarium, jetzt wieder ne tolle Achterbahn mit Voltron. Natürlich ist auch die Verpflegung im Europa Park nicht gerade billig, aber wenn es wirklich gut ist, das man sich darin legen kann, wie z.bsp. im Hotel Krosnasar, zahle ich das mal gerne. Auch im Phantasialand stimmen meiner Meinung nach Preis und Leistung. Besser als bei Disney.
 

Jonathan Trotz

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Mal davon ab, dass 19% auch immer noch deutlich weniger als 50% sind, zahlt der Park im Umkehrschluss auch keine Mehrwertsteuer auf Dinge die er anschafft. Das relativiert sich dadurch etwas. Da kann man sich dann aber auch im Detail verlieren, denn natürlich stecken überall Steuern drin: Energiesteuer, Lohnsteuer, KFZ-Steuer... Davon ist aber jedes Unternehmen gleichermaßen betroffen und keine Besonderheit der Freizeitparks. Wir driften hier aber vom Thema ab.



Die ganze Preisthematik ist in vielen Aspekten eigentlich sehr überflüssig, da auf dem funktionierenden Markt zwei Dinge zutreffen:

1. Der Konsument reguliert den Preis durch seine Nachfrage.
2. Die Eintrittspreise steigen, Löhne und Gehälter des Konsumenten steigen.

Und da die Diskussion "eine Familie kann sich den Parkbesuch nicht mehr leisten" bereits vor 17 Jahren geführt wurde, als ein Park in Brühl mal vorsichtig auf 30 EUR erhöht hat, das Unternehmen heute immer noch besteht und die Diskussione weiterhin jährlich geführt wird, scheint der Markt ja irgendwo zu funktionieren 😅
 

Colorado-Fan

Airtime König
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@Jonathan Trotz Das ist mir alles bewusst. Mir ging es darum, dass in den 70€ Eintritt eben jede Menge Abgaben, Steuern, etc. enthalten sind. Die gehen einfach nicht 1:1 an den Park und können direkt investiert werden. Selbst wenn du die 19 Millionen inklusive Abschreibungen nimmst, sind das keine üppigen Gewinne, die dafür sorgen, dass man sich darauf ausruhen kann. Sicherlich gibt es dann noch die zahlreichen weiteren Unternehmen, wie die Hotels, usw. Am Ende kommt da schon eine nette Summe zusammen.

Mir ging es aber ausschließlich darum, dass manche so tun, als wenn die 4€ Preiserhöhung direkt in die Tasche der Macks wandern. Nein, die holt sich schon die Inflation...

Deswegen sprach ich auch von Milchmädchenrechnung, weil in meinem Beitrag Steuern, Sozialabgaben, etc. natürlich in einen Topf geworfen wurden. Aber trotzdem danke für deine Steuertipps. Werde meine Steuerberaterin wohl mal von dir belehren lassen...
 

Redwolve

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Mir ist das Phantasialand in der Tat zu "teuer".
Das hat aber weniger mit dem Preis/Leistungsverhältnis was ich für zwar für teuer aber gut halte immerhin bekommt man hier wirklich Achterbahnen auf Top Niveau.
Ich hab damit einfach abgeschlossen weil egal wann ich den Park besucht habe er so brechend voll war und dazu noch etliche Downtimes kamen sodass ich nicht mehr als 4-5 Attraktionen geschafft habe.
Dafür kann der Park nichts aber das ist mir dann doch das Geld nicht wert. Fastpässe versuche ich generell zu meiden bzw gab es leider auch nie welche wenn ich in der Queue stand und es eine Downtime gab. Hab ich in anderen parks aber schon gehabt (walibi/ DLP)

Da besuche ich dann lieber andere Parks wie das Toverland oder den Europapark.
Beim EP finde ich den Preis für das gebotene eigentlich noch ziemlich günstig.
Dort gibt es auch viel mehr Alternativen als im PHL an Attraktionen wie zb. Gute Darkrides. Auch was dort immer investiert wird, dazu ist der Park immer wirklich blitzblank.

Es verhält sich halt wie überall ist jemanden etwas zu teuer lass es sein und such dir Alternativen. Gerade Freizeitparks gibt es so viele Alternativen und Rabatte die man nutzen kann damit der Geldbeutel nicht zu sehr ausgereizt wird. In den meisten Parks ist man gar nicht mehr gezwungen den Vollpreis zu zahlen wenn man bisschen Recherche betreibt.
 

max.grr

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Mir ist das Phantasialand in der Tat zu "teuer".
Das hat aber weniger mit dem Preis/Leistungsverhältnis was ich für zwar für teuer aber gut halte immerhin bekommt man hier wirklich Achterbahnen auf Top Niveau.
Ich hab damit einfach abgeschlossen weil egal wann ich den Park besucht habe er so brechend voll war und dazu noch etliche Downtimes kamen sodass ich nicht mehr als 4-5 Attraktionen geschafft habe.
Dafür kann der Park nichts aber das ist mir dann doch das Geld nicht wert. Fastpässe versuche ich generell zu meiden bzw gab es leider auch nie welche wenn ich in der Queue stand und es eine Downtime gab. Hab ich in anderen parks aber schon gehabt (walibi/ DLP)

Da besuche ich dann lieber andere Parks wie das Toverland oder den Europapark.
Beim EP finde ich den Preis für das gebotene eigentlich noch ziemlich günstig.
Dort gibt es auch viel mehr Alternativen als im PHL an Attraktionen wie zb. Gute Darkrides. Auch was dort immer investiert wird, dazu ist der Park immer wirklich blitzblank.

Es verhält sich halt wie überall ist jemanden etwas zu teuer lass es sein und such dir Alternativen. Gerade Freizeitparks gibt es so viele Alternativen und Rabatte die man nutzen kann damit der Geldbeutel nicht zu sehr ausgereizt wird. In den meisten Parks ist man gar nicht mehr gezwungen den Vollpreis zu zahlen wenn man bisschen Recherche betreibt.

Prinzipiell bin ich deiner Meinung, wir haben es auch schon aufgegeben das Phantasialand an stark frequentierten Tagen zu besuchen. Bzw. in der Hauptsaison. Das macht dann echt keinen Spaß, zumal es dann auch kaum Stellen gibt wo man sich mal entspannen kann und einfach dem Treiben zuschaut.
Es hört sich für mich aber so an, als sei das Phantasialand nicht blitzblank und man würde nicht investieren. Das sehe ich gar nicht so, es ist m.M.n immer sehr sauber und gerade alte Attraktionen/Bereiche werden ja regelmäßig erneuert oder instand gehalten (außer die üblichen Verdächtigen).
 

Redwolve

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Prinzipiell bin ich deiner Meinung, wir haben es auch schon aufgegeben das Phantasialand an stark frequentierten Tagen zu besuchen. Bzw. in der Hauptsaison. Das macht dann echt keinen Spaß, zumal es dann auch kaum Stellen gibt wo man sich mal entspannen kann und einfach dem Treiben zuschaut.
Es hört sich für mich aber so an, als sei das Phantasialand nicht blitzblank und man würde nicht investieren. Das sehe ich gar nicht so, es ist m.M.n immer sehr sauber und gerade alte Attraktionen/Bereiche werden ja regelmäßig erneuert oder instand gehalten (außer die üblichen Verdächtigen).

Falls das so rüberkommt so sollte das keinesfalls gemeint sein. Sollte eigentlich kein Vergleich zwischen den Phantasialand und den EP sein. Investiert wird in beiden parks und sauber sind beide natürlich. Beide Sachen gehören natürlich auch in das Preis/Leistungsverhältnis des Phantasialands, da bezügluch gibt es nichts zu meckern.
 

Floooooo

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Grundsätzlich sollte man aber Leute, die im Forum hier mal sagen, das ihnen etwas zu teuer ist, etwas mehr Verständnis und Toleranz entgegenbringen und nicht gleich immer so pampig reagieren.
Naja, das Problem könnte evtl. darin begründet sein, dass eben jene Leute gern davon sprechen dass sich das - ich paraphrasiere jetzt - "keiner mehr leisten kann" (ersetze "keiner" gern auch durch "Familien", "weniger gut Betuchte" etc.). Würde man von sich selber ("Ich kann/ möchte das nicht mehr bezahlen") sprechen und nicht versuchen, für Andere, die das gar nicht wollten, mitzureden, sowie das ggf. zu begründen (zu wenige Attraktionen, Qualität zu schlecht etc. pp.), würden die Reaktionen vielleicht etwas anders ausfallen ;-)

Und, noch was Wichtiges: "Toleranz" gilt übrigens in beide Richtungen - d.h. in einem Forum muss man damit leben können, dass einem auch Kritik und Gegenargumente gebracht werden, wenn man eine Meinung vertritt.
 

TiDra

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Um Mal bei dem Beispiel Toverland / EP zu bleiben

Toverland 34,50 bei 40 Attraktionen und Shows
Europa Park 68 Euro bei 100 Attraktionen und Shows
Preis/ Leistung ist dann schon Mal im EP besser.

In deiner Rechnung heißt das zwingend:
"Als Besucher schaffe ich an einem Tag alle Attraktionen und Shows."
Versteh mich nicht falsch, aber das klingt eher nach einer Utopie beim Europapark als realistisch machbar, vor allem bei den durchschnittlichen Wartezeiten im Europapark.

Interessanter finde ich da den Vergleich der Umsätze im Bezug der Besucherzahlen.

Europapark 2022 : über 6 Millionen Besucher (Quelle: div. Zeitungsartikel)
Toverland 2022: gerundet 1,04 Millionen Besucher (Quelle: Toverland)


Der Europapark kann quasi auf das fast sechsfache an Besuchern zur Kostendeckung zurückgreifen, während das Toverland wirtschaftlich mit 1,04 Millionen Besuchern arbeitet und trotzdem stetig expandiert. Generell finde ich den Eintrittspreis im Europapark allerdings angemessen, ebenso wie im Toverland. Mir fallen da genügend andere Beispiele ein, wo ich persönlich den Eintrittspreis für das gebotene in Frage stelle, wie zum Beispiel Geiselwind, Skylinepark oder den Eifelpark.

Da kriegst du für den Eintrittspreis eben im Vergleich zur Konkurrenz wie zum Beispiel Tripsdrill oder Toverland einfach weniger fürs Geld.
 

Dresi

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Ist zwar jetzt etwas offtopic, aber achje, das Phantasialand hat für mich einige Defizite, ganz abgesehen von der nicht mehr existierenen Hotel ERT für Taron. Dafür darf man sich ja nun teure Fastpässe kaufen, wenn man es wünscht.

Der eigentliche "Skandal" ist, dass der Park nichts für behinderte Personen anbietet. Keine separaten Eingänge, keine Erleichterungen, es gibt nichts. Selbst bei dem Rookburgh Neubau hat man nicht mal ansatzweise an behinderte Personen gedacht.

Eine dezent ermässigte Eintrittskarte gibt es wohl, aber das war es dann auch, denn dann wird man seinem Schicksal überlassen. Behindertengerechte Zugänge zu Klugheim, Rookbourgh gibt es nicht. Es ist wohl der einzige Park in Deutschland, der sich nicht darum kümmert und trotzdem satte Eintrittspreise verlangt.

Ich vermeide diesen eigentlich schönen Park bereits (leider) deswegen seit einigen Jahren.
 

Fantrilux

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Vielleicht geht es Platz -oder Bautechnischen einfach nicht nachzzurüsten und dann dies nur bei 2 neueren Themenbereichen anzubieten, da kann ich schon verstehen, dass dann die Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wird und es gleich ganz sein gelassen wird.
 

Dresi

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Vielleicht geht es Platz -oder Bautechnischen einfach nicht nachzzurüsten und dann dies nur bei 2 neueren Themenbereichen anzubieten, da kann ich schon verstehen, dass dann die Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wird und es gleich ganz sein gelassen wird.
Ganz klares Nein. Fast alle anderen Parks (man schaue bzw. auf den EP) haben ein Konzept für behinderte Personen, so das man alles fahren kann. Große Ausnahme ist das Phantasialand. Gerade der Neubau Rookburgh, bei dem man behindertenfreundliche Zugänge doch eigentlich erwarten sollte, bietet man nicht an. Verstehe ich jedenfalls nicht.

Was man aber im Phantasialand anbietet sind behinderten freundliche Eintrittspreise. Super, wenn am Ende nichts barrierefrei erreichbar ist und man trotzdem viel Geld bezahlt hat. :mad:
 

Rosenberger

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Ich überfliege die Diskussion hier aus Gründen nur aber eine Sache muss ich richtigstellen, da juckt es mir zu sehr in den Fingern:


Kurzfassung: Falsch, denn es wird nicht der Umsatz sondern der Gewinn versteuert!

Langfassung: Von dem Eintrittspreis den wir an der Kasse zahlen, erhält das Unternehmen den Nettobetrag, da auf diesen noch 19% Mehrwersteuer aufgeschlagen werden (die zahlt also der Kunde). Es folgt der Abzug sämtlicher Kosten und Aufwendungen, inkl. der Abschreibungen auf Investitionen der Vorjahre. Erst das dann noch übrige Ergebnis wird besteuert. Die EUROPA-PARK GmbH & Co Mack KG hat im Geschäftsjahr 2019/2020 bei einem Nettoumsatz von 320 Mio. EUR Ertragsteuern von 1,4 Mio EUR bezahlt. Das ist als absolute Zahl immer noch üppig, aber 0,4% sind dann doch weit weg von 50%. Der Gewinn nach Steuern betrug übrigens 8,3 Mio EUR, unter Berücksichtigung der Abschreibungen standen dem Park aber rd. 19 Mio EUR z.B. für Investitionen zur Verfügung. (Quelle: Bundesanzeiger, JA 31.03.2021)

PS: du sagst, dass du selbstständig bist. Ist nur ein gut gemeinter Ratschlag, aber vielleicht vor der nächsten Steuererklärung einen Experten zu Rate ziehen. Nicht, dass du wirklich 50% Steuern zahlst ;-)
Danke, ähnliches wollte ich auch antworten.

Generell ist das Thema subjektiv und es gibt kein richtig.
EP 70€? Geh ICH nicht hin. Keine der Bahnen sind auch nur annähernd in einer meiner Bestenlisten.
Toverland: 40€ Ja schon wegen Troy, meine Top 1 Holz in Europa plus Fenix und Co. ICH geh hin.
Tripsdrill 40€: Gesamtpaket passt. Geh ICH hin.

Mir sind 90% der Attraktionen egal, mich interessieren nur Achterbahnen, gute Darkrides und ein, zwei Flatrides. Daher kommt Preis/Leistung der Heidepark vor dem EP...für mich. (Ducken und weg)
 

KaLLi

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Es kommt halt, wie so oft, auf die Prioritäten an.
Manchen ist es "Wert", für einen Flug 500 € zu bezahlen um sich dann eine Woche in einer Bettenburg an den Strand zu legen. Andere gehen dafür eben lieber in einen Freizeitpark und lassen sich das dann auch was kosten.
Ich persönlich bin z.B. kein Fan von Strandurlaub, verstehe aber wenn jmd. das mag. Das ist aber alles eine Sache von Prioritäten.

Bis vor ein paar Jahren bin ich auch eher in die größeren Parks gefahren und habe mich auf Achterbahnen fokussiert. Da ich nun aber eine kleine Tochter habe liegen die Prioritäten ganz anders und man schaut eher danach, welcher Park gute Attraktionen für Kleinkinder bietet, in dem viell. auch wir Erwachsenen dennoch auf unsere Kosten kommen.
Da kommen dann eben eher so Parks wie Legoland, Efteling (bis 4 Jahre kostenlos!) usw. in Frage wo man früher eher ins PHL oder den EP gefahren ist. Auch Disneyland wollen wir uns nicht leisten, auch wenn wir es rein vom Finanziellen her könnten.

Das ist auch so was, womit ich in meinem Freundeskreis oft kämpfen muss. Den Unterschied zwischen sich etwas nicht leisten WOLLEN oder es nicht KÖNNEN.
 
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