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North East Highlights Tour #15: Kennywood

Fiorell

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Hallo Coasterfreunde!

Willkommen zum sechzehnten Bericht zu unserer großen 'North East Highlights'-Tour. Bevor wir zum großen Finale an den großen Seen ansetzen, machen wir jetzt erst einmal einen Schlenker nach Pittsburgh. Dort gibt es einen Freizeitpark-Klassiker namens Kennywood.

Die North East Highlights Tour fand im Juni 2016 statt und führte uns durch folgende Parks:

3./4. Juni Six Flags New England
5. Juni Lake Compounce
5. Juni Quassy Amusement Park
6. Juni Luna Park Brooklyn
7. Juni Six Flags Great Adventure
8. Juni Dorney Park
9. Juni Knoebels Amusement Park
9./10. Juni Hersheypark
11. Juni Six Flags America
12. Juni Busch Gardens Williamsburg
13. Juni Kings Dominion
14. Juni Carowinds
15./16. Juni Dollywood
17. Juni Kentucky Kingdom
17. Juni Holiday World
18./19. Juni Kings Island
20. Juni Kennywood
21. Juni Waldameer
22./23. Juni Cedar Point
23./24. Juni Six Flags Great America


Der echte Klassiker

Die Geschichte von Kennywood startet bereits 1898, als Andrew Mellon, der Besitzer der Monongahela Straßenbahngesellschaft, aus dem beliebten Picknick-Ausflugsziel ‚Kenny’s Grove’ einen Trolley-Park machte.

Trolley-Parks wurden in der Regel an den Endpunkten von Straßenbahnlinien angebracht um auch an arbeitsfreien Tagen die Straßenbahn mit genügend Fahrgästen zu versorgen. Sozusagen eine Win-Win-Situation bereits im 19. Jahrhundert.

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Das "Maskottchen" von Kennywood ist ein gelber Pfeil. Ehrlich.

Aber bereits 1906 verlor die Monongahela Company (benannt im übrigen nach dem Monongahela River, an dem auch Kennywood anliegt) ihr Interesse an diesem Park. Um die Geschäfte weiterzufühen, gründeten Henninger und McSwigan die Gesellschaft ‚Kennywood Park Limited’. Tatsächlich war der Park dann über hundert Jahre (bis 2007) im Besitz dieser Gesellschaft. In der Zwischenzeit gehörten auch die Parks Idlewild und Lake Compounce zu der Betreibergruppe. Docj letztendlich entschloss man sich die Parks an Parques Reunidos zu verkaufen, die bis dahin eigentlich vornehmlich in Europa tätig waren (Mirabilandia, Movie Park, Bobbejaanland, die Madrider Parks).

Da Parques Reunidos bis auf die letzten Jahre eigentlich mehr saniert als investiert hat, gibt es auch in Kennywood hauptsächlich klassische Attraktionen zu bewundern.


Wir sind zuerst nach hinten in den Park, zum Exterminator gegangen.

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Das ist im Grunde ein eingehauster Reverchon Spinning Coaster. Doch das würde der Bahn nicht gerecht werden – denn hier hat man wohl das Beste überhaupt aus so einem Achterbahnmodell herausgeholt. Die Disney Imagineers vom Animal Kingdom sollten sich das mal anschauen.

In einer Fabrik ist eine wahre Rattenplage ausgebrochen. Who you gonna call?!
Richtig, die Exterminatoren, welche in Form von einem nicht enden wollenden Schwarm von Besuchern in die Bahn stürmen. Die Queueline ist auch recht gut in Form einer rattenverseuchten Anlage thematisiert. Warum die Kammerjäger dann jedoch in einer übergroßen Ratte Platz nehmen, erschließt sich einem erst, wenn man eine Weile an Rattengift geschnüffelt hat.

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Eine fahrbereite Riesenratte.

Was nach dem Einsteigen folgt, ist ein ziemlich wilder ‚Ausser Kontrolle’-Ritt, vorbei an schön gestalteten und beleuchteten Aufbauten. Beinahe hat man das Gefühl, Reverchon hatte damals genau eine solche Dunkelachterbahn im Sinn, als sie 1997 ihren erste Spinning Mouse installierten. Irgendwie passt das hier alles wunderbar zusammen und macht einen Heidenspaß.

Wertung: 7 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :eek:
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Danach waren wir bereit für meinen 500. Count: Phantom’s Revenge.

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Dieser Hypercoaster hat eine bewegende Geschichte hinter sich: Eröffnet wurde die Bahn 1991 unter dem Namen ‚Steel Phantom’. Arrow durfte damals die schnellste Achterbahn mit dem höchsten Drop liefern. Dieser ehemals höchste Drop ist wohlgemerkt nicht der erste des Layouts, sondern der zweite, der beinahe 70 m hinunter in das Flußdelta des Monongahela Rivers brettert.

Unglücklicherweise hatte man damals auch noch vier Inversionen verbaut. Das Ganze in typischer Arrow-Looper-Manier mit Schulterbügeln. Man stelle sich Big Loop (Heide-Park) oder Speed Snake (Fort Fun) vor, nur doppelt so schnell. Aua.

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Der erste Drop ist nicht so hoch.

Im Jahre 2000 erinnerte man sich schließlich an die Genfer Konventionen und hatte ein Einsehen: Kennywood hatte ein paar Jahre vorher D.H. Morgan mit einem Umbau beauftragt. Dabei wurde die Bahn nicht nur reichlich umgekrempelt sondern auch in ‚Phantom’s Revenge’ umbenannt.

Die Inversionen wurden zusammen mit den Schulterbügeln entfernt, der zweite Drop wurde noch leicht erhöht und insgesamt die Bahn um 61 m verlängert. Statt Inversionen gab es nun am Ende der Bahn ein paar lustige Bunny Hops.

Und, das muss man schon sagen, D.H. Morgan hat geliefert. Nicht ganz unschuldig sind daran die Schoßbügel der neuen Züge, die extrem viel Spielraum für das herumschweben im Fahrgastinnenraum bieten. Dadurch werden sämtliche Airtime-Momente (von denen es etliche auf der Fahrt hat) zu richtig haarsträubenden Erlebnissen.

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Dazu kommt, dass es Morgan damals erheblich besser verstand den Stahl zu biegen. Zwar erlebt man hier ab und an immer noch das klassische ‚von-Hand-gebogen’-Gefühl, aber nie so richtig unangenehm.

Die zweite Abfahrt, den Hügel hinunter, unter Thunderbolt hindurch, ist schlichtweg der Hammer. Insgesamt eine sehr würdige Nummer 500 und auch eine positive Überraschung – denn wer erwartet schon von einem Hypercoaster aus dem Jahre 2000, der weder von B&M noch von Intamin ist, irgendetwas Großes? Die Rache des Phantoms hat sich bei mir ganz oben in der Liste der Stahlachterbahnen eingenistet, vor allem auch weil sie in vielen Belangen einzigartig ist.

Wertung: 9 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Als nächstes gingen wir zu einem echten Klassiker: Jack Rabbit.

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Mittlerweile hatte sich der Park moderat gefüllt und wir hatten dort zum ersten (aber nicht zum letzten) Mal in diesem Park eine Begegnung mit der Abfertigungsgeschwindigkeit. Die war nämlich ziemlich mies.

Dieses war unsere älteste Achterbahn auf der Tour, die nicht umgezogen ist: Gebaut 1920 von einem gewissen Charlie Mach und entworfen von John A. Miller, schmiegt sich die Bahn geradezu an das wellige Terrain in Kennywood.

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Das große Herausstellungsmerkmal der Bahn ist jedoch der Double Dip im Zusammenhang mit den praktisch nicht vorhanden Rückhaltesystemen. Ein herrlicher Moment, bei dem man plötzlich im Wagen steht statt sitzt.

Ansonsten fährt die Bahn eher familiengerecht durch die Landschaft.

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Das war dem ACE ein ‚Coaster Landmark’ wert.

Und das ist das zweite Highlight dieser Bahn: Sie ist so der Umgebung eingepasst, dass der eigentliche Lifthill erst nach einem der Drops kommt. Ich liebe das.

Da einen die Bahn auch sonst eher sanft über die Runden bringt, erhält Jack Rabbit von mir einen Daumen nach oben.

Wertung: 7 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Schwierigkeiten gab es beim Thunderbolt: Während wir noch anstanden, wurde die Bahn geschlossen.

Gut, in Kennywood gibt es zum Glück noch ein paar andere Dinge zu tun. Gleich gegenüber gibt es den neu eröffneten Walkthrough ‚Noah’s Ark’, der an Skurilität kaum zu überbieten ist.

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Das neu gestaltete Walfischmaul von Noah’s Ark.

Das Ganze ist ebenfalls ein richtig altes Schätzchen, das einen mit seinem Gepfeife oder Geflöte (welches im gesamten Park zu hören ist) beinahe in den Wahnsinn treibt.

Doch dann hatte Thunderbolt doch wieder geöffnet und wir stellten uns, einmal mehr, in eine extrem langsam abgefertigte Warteschlange.

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Auch dies ist ein richtig alter Klassiker, der 1924 als ‚Pippin’ in den Park kam. Ebenfalls gebaut von John A. Miller, war dies lange Zeit einer der eindrucksvollsten Holzachterbahnen der Welt. Auch hier wird das Terrain wieder gut ausgenutzt, darum ist der zweite Drop auch wieder höher als die Bahn selbst.

1968 wurde Pippin modifiziert und zu ‚Thunderbolt’ umgebaut. Noch 1974 wurde die Achterbahn von der New York Times zur #1 weltweit gekürt.

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Hier fährt man auch noch mit den alten ‚Century Flyer’-Zügen, die ebenfalls ein sehr klassisches Fahrgefühl vermitteln. Das fanden auch die Leute von ACE und gaben der Bahn den Titel ‚ACE Coaster Classic’ (dieser wird für Achterbahnen vergeben, die noch das gute alte Achterbahngefühl versprühen – sprich, es geht hier hauptsächlich um nicht vorhandene Bügelsysteme).

Auch hier sind die Taldurchfahrten durch die Landschaft ein echter Hingucker. Die Bahn fährt sich allerdings ein wenig rumpeliger als der Jack Rabbit.

Wertung: 7 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :eek:
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Wir hatten von den Klassikern noch nicht genug und stellten uns beim Racer an.

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Da der 1927 gebaute Racer eine Moebius-Achterbahn ist, durften wir uns hier sogar zwei Mal anstellen. Und da schoss Kennywood dann endgültig den Vogel ab (rant incoming):

Diese Bahn hat eine Einsteigeplattform für beide Züge, die jeweils links und rechts an der Plattform stehen. Bevor die Leute auf die Plattform gelassen werden, wartet man erst einmal ab, bis alle ausgestiegen sind, ihre Taschen aus den Ablagen herausgewurschtelt haben (leider keine Fächer, sondern ein einziger Behälter pro Zug) und dann so langsam den Ausgang gefunden und die Plattform verlassen haben. Das alleine dauert schon einige Minuten.

Danach werden die Fahrgäste an einem Drehkreuz genau abgezählt und auf die Plattform gelassen.

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Was passiert? Genau, in den linken Zug wollen mehr einsteigen als in den rechten. Jeder will mit seiner 6er-Gruppe in einem Zug fahren. Teile der Gruppe sitzen schon, aber die anderen finden links keinen Platz mehr. Das Chaos bricht aus, vor allem dann, wenn diese Situation gleichzeitig bei beiden Zügen eintritt (was gar nicht so selten ist). Es wird mit den Operatoren diskutiert (zu denen kommen wir gleich noch, bei der nächsten Tirade), Leute wechseln die Sitzplätze und es passt immer noch nicht!

Für uns unangenehm, da wir beim zweiten Anstehen keine Garantie hatten, dass wir auch Platz im richtigen Zug finden (wir wollten ja beide Seite checken).

Und dadurch wartete man auch jeweils 45 Minuten im Anstehbereich – obwohl der Park eigentlich gar nicht besonders voll war.

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Dabei ist die Fahrt auf dieser alten Bahn großartig. Vor dieser Bahn existierte bis 1926 schon einmal ein ‚Racer’ in Kennywood. Damals noch ein Side-Friction-Coaster und Duelling Woodie (kein Moebius). Die größte Achterbahn der damaligen Zeit. Doch diese wurde abgerissen und man wollte sich einen würdigen Nachfolger in den Park holen.

Wieder kam das Design des neuen Racer von John A. Miller, der sich hier für das äußerst seltene Moebius-Design entschied. Von diesen gibt es nur noch drei auf der Welt, einer davon steht auch Blackpool. Man steigt im linken Zug ein, kommt aber in der Station im rechten Zug wieder an. Zauberei.

The Racer ist familengerecht und macht alleine durch das Duelling richtig Spaß. Die Bahn fährt, vor allem angesichts ihres Alters, geradezu unglaublich smooth. Auch das ist ein ACE Coaster Landmark und das zu Recht.

Wertung: 8 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Der Tag der wandelnden Zombie-Operatoren

So viele schöne Bahnen, aber leider hat uns der Park dann doch ein wenig den Aufenthalt vermiest.

Die Angestellten des Parks, und dazu gehören die Ride-OPs als auch Verkäufer an den Eßbuden oder sonst-wo machten allesamt den Eindruck, als hätten sie als erste Aktion an diesem Morgen eine extra-große Portion Valium eingeworfen. Ohne Übertreibung: Ich hatte noch so abwesende und trübe dreinblickende Mitarbeiter in einem Park gesehen wie hier.

War einer davon alleine, dann schaute er in die weite Ferne und brabbelte etwas vor sich hin, von dem ich immer verstand: „Gehirn... wo ist das Gehirn?“. Waren es zwei oder mehr, dann unterhielten sie sich, während sie in langsamen, trägen Bewegungen (und ohne hinzuschauen) den Fahrbetrieb aufrecht erhielten.

Eine Empfehlung im Internet folgend, haben wir uns auch die sagenhaften ‚Potato Patches’ geholt. Angefertigt von Teenagern, die daheim vermutlich Schwierigkeiten haben ein Saitenwürstchen warm zu machen. Das Ergebnis war ein fettiger „Mansch“ (mehr Geräusch als Wort) aus Pommes und Sprühkäse, der nicht einmal annähernd in die Top10 meiner Fast Food-Liste gelangt. Lang lebe die deutsche Curry-Wurst!

Mein Eindruck ist auch, dass hier viele Kids beschäftigt wurden, die viel lieber etwas in ihr Handy texten wollten, als diese ärgerlichen, aufsässigen Parkbesucher zu bedienen.


Doch wir sind ja noch nicht durch mit den Achterbahnen im Park. Es gibt tatsächlich auch eine modernere Achterbahn dort: Sky Rocket.

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Der Name erinnert doch ein wenig an die Sky Rocket II Modelle von Premier Rides, nicht wahr? Und tatsächlich, das hier war die erste aller Sky Rockets, die Version Numero Uno. Diese 2010 gebaute Bahn war auch der erste LSM-Launcher von Premier Rides, welche davor den LIM-Launch salonfähig machten.

Im Gegensatz zu den späteren Sky Rocket II-Modellen ist diese erste Installation erheblich weniger kompakt und auch abwechslungsreicher.

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Die Sitze sind genau dieselben, also eher mit wenig Freiheiten, vor allem die Schienbeine werden hier schön eingeklemmt.

Auch wenn diese Sky Rocket hier mehr Platz einnimmt und mehr Fahrfiguren bietet, so gefällt mir doch die neue Sky Rocket II ein wenig besser. Bei dieser ersten Version fehlt ab und an ein wenig die Rasanz und der Thrill. Schon der Top Hat, gleich nach dem wunderbaren Launch, wird so weit abgebremst, dass man kaum Airtime verspürt. Der Rest der Bahn fährt sich ebenfalls zahmer als Blue Fire im Europa-Park. Schön für Familien aber etwas unter den Erwartungen von uns.

Gut ist allerdings, dass die Bahn herrlich sanft ohne starke Ruckler ihren Parcours abfährt.

Wertung: 7 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Und zu guter letzt sind wir natürlich auch den Kiddie-Coaster des Parks gefahren: Lil’ Phantom.

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Das ist ein Moli-Coaster von Molina & Sons und dadurch eher selten in den Parks dieser Welt anzutreffen.

Auch dieser Bahntyp vermag es nicht aus einem Kiddie-Coaster einen umwerfenden Ride zu machen. Aber fahrbar und mit vielen kleinen Bunny Hops ist der schon.

Wertung: 3 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :eek:
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Damit haben wir alle Achterbahnen dieses Parks besprochen. Was bietet Kennywood noch?

Neben einer Menge Flatrides stechen hier noch drei Dark Rides hervor:

Wie schon erwähnt wurde der seltsame und doch irgendwie lohnenswerte Walkthrough ‚Noah’s Ark’ kürzlich renoviert. ‚Garfield’s Nightmare’ ist nicht minder abgefahren, erlebt man hier mit 3D-Brillen und Schwarzlicht einen Alptraum des gefräßigen Katers Garfield. Und die interaktive Geisterbahn ‚Ghostwood Estate’ ist auf jeden Fall auch überdurchschnittlich, hat man doch hier ein modernes Fahrsystem verbaut.

Man kann recht gut (sprich: Kantinen-Niveau) im Parkside Café essen, der von allen so angepriesene Potato Patch ist allerdings nicht so prall.

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Als Fazit lässt sich sagen:
Ich liebe diesen Park! Und ich ärgere mich über diesen Park!

Die Achterbahnen und Dark Rides sind allesamt Unikate. Der Park ist wunderbar angelegt, zum größten Teil im klassischen Tivoli-Stil. Und auch wenn man auf ein Industrie-Panorama blickt, so hat man dennoch eine herrliche Lage an einem Hügel am Monongahela River. Keine der Achterbahnen hat enttäuscht, im Gegenteil, die meisten davon möchte man gleich mehrfach fahren.

Wenn man könnte. Und das war der einzige, aber sehr große Kritikpunkt an unserem Besuchstag: Wahnsinnig miese Abfertigungen. Mir ist schon klar, dass der Park finanziell nicht besonders stark aufgestellt ist, aber hier wurde mit Kurzzeitarbeitern, die mal so gar nicht motiviert sind, ein wenig zu viel gespart.

Auch zu diesem Park gibt es wieder ein Video (mit POV von Phantom’s Revenge):

Bis zum nächsten Bericht! Und denkt daran, das Reservieren von Plätzen in einer Warteschlange ist ganz schlechter Stil und bringt einem mindestens böse Blicke ein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

sven

CF Guru
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Willkommen bei Parques Ruiniert-das.

Die Einschätzungen teile ich soweit, Phantoms Revenge ist am nachmittag ein Überknaller. Aber habt ihr etwa die Arrow-Wildwasserbahn mit Bergauf-Part ausgelassen? Richtig tolle Bahn wie sie heute leider keiner mehr baut. Nach Karussells frag ich bei euch ja gar nicht mehr :)
 

Fiorell

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Willkommen bei Parques Ruiniert-das.

Die Einschätzungen teile ich soweit, Phantoms Revenge ist am nachmittag ein Überknaller. Aber habt ihr etwa die Arrow-Wildwasserbahn mit Bergauf-Part ausgelassen? Richtig tolle Bahn wie sie heute leider keiner mehr baut. Nach Karussells frag ich bei euch ja gar nicht mehr :)

Wir wussten gar nicht das diese Wildwasserbahn eine Besonderheit besitzt.
Bei den Abfertigungs-Schnarchnasen hatten wir uns, in der Annahme hier das übliche Log Flume-Angebot zu bekommen, nicht dort in die Reihe gestellt. :rolleyes:

Ach ja, Parques Reunidos: Zumindest in Europa scheint man dort ja jetzt gaanz langsam den Vorwärtsgang einzulegen. Die Neuheiten im Movie-Park und in Slagharen wollen wir ja dieses Jahr begutachten.
 

Maverick81

Airtime König
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Da ich in Kennywood noch nicht war, habe ich deine Beschreibungen regelrecht "aufgesaugt"!
Danke dafür, wir werden nächstes Jahr wohl in den Genuss kommen, wenn die neue RMC-Bahn öffnet:D
 

Mario M.

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Wieder so ein toller Bericht love:-) Mir haben auf der Ostküstentour damals die nostalgischen Parks ala Knoebels/Kennywood auch richtig gut gefallen. Verglichen mit der ein oder anderen Six Flags Betonwüste, bieten so besondere Parks eine gelungene Abwechslung. Alleine schon wegen Phantom’s Revenge will ich auch irgendwann nochmal in den Park, ich bin ja auch gespannt ob der RMC Coaster wirklich realisiert wird. Wir waren ja damals bis in die späten Abendstunden im Park, der komplette Park war in dichten Nebel gehüllt und richtig stimmungsvoll beleuchtet... :)
 

uli79

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Wieder mal ein toller Bericht. app:-)

Irgendwie ist mir aus dem Park nur noch Phantoms Revenge so richtig in Erinnerung, alles andere verblasst leider immer mehr.
Aber schön zu lesen, das der Coaster bei Euch auch so gut ankam - das Ding ist ja auch ein "geiler Bastard"
 

Madflex

Fastpass Besitzer
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Schöner Bericht. Bin schon gespannt auf die Cedar Point Review. Ich ärgere mich heute noch, dass wir die Indoor Maus Exterminator ausgelassen haben. Voll verpeilt.

Wurde Steel Phantom nicht ursprünglich von Arrow gebaut?
 
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