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North East Highlights Tour #8: Busch Gardens Williamsburg

Fiorell

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Hallo Coasterfreunde!

Willkommen zum achten Bericht zu unserer großen 'North East Highlights'-Tour. Wir machen dieses Mal einen Ausflug zum Colonial Williamsburg, bei dem es auch Busch Gardens Williamsburg gibt.

Die North East Highlights Tour fand im Juni 2016 statt und führte uns durch folgende Parks:

3./4. Juni Six Flags New England
5. Juni Lake Compounce
5. Juni Quassy Amusement Park
6. Juni Luna Park Brooklyn
7. Juni Six Flags Great Adventure
8. Juni Dorney Park
9. Juni Knoebels Amusement Park
9./10. Juni Hersheypark
11. Juni Six Flags America
12. Juni Busch Gardens Williamsburg
13. Juni Kings Dominion
14. Juni Carowinds
15./16. Juni Dollywood
17. Juni Kentucky Kingdom
17. Juni Holiday World
18./19. Juni Kings Island
20. Juni Kennywood
21. Juni Waldameer
22./23. Juni Cedar Point
23./24. Juni Six Flags Great America



Hopfen und Malz, Gott erhalts

Schon in meinem Bericht zu Busch Gardens Tampa konntet Ihr nachlesen, dass der Name ‚Busch Gardens’ auf die Brauerei Anheuser-Busch zurückgeht, einer erfolgreichen Unternehmung eines deutschen US-Einwanderers. Mittlerweile (genauer gesagt seit 2009, kurz nachdem Anheuser-Busch von InBev aufgekauft wurde) gehört Busch Gardens Williamsburg, genauso wie die gesamte SeaWorld Entertainment Gruppe, der Investorengruppe ‚Blackstone Group’.

Busch Gardens Williamsburg eröffnete 1975 ist damit der jüngere der beiden verbliebenen Busch Gardens-Parks. Damals hieß der Park noch ‚Busch Gardens: The Old Country’, ein Hinweis darauf, dass sich alles in diesem Park um Europa dreht. Tatsächlich hieß der Park zwischenzeitlich ‚Busch Gardens Europe’, doch neuerdings ist man wieder zu ‚Williamsburg’ zurückgekehrt, vermutlich da man heute zutage auch Kanada als Themenbereich im Park findet.

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Good ol’ Britain – denen man im Unabhängigkeitskrieg gehörig den Hintern versohlt hat.

Und schon direkt am Eingang sieht man, das wir es hier mit dem hübschesten Park auf unserer gesamten Tour zu tun haben werden. Das Theming und der Landschaftsbau im gesamten Park sind erstklassig, vielleicht einen Ticken über dem Europa-Park, der ja ebenfalls die alten Länder zur Schau stellt.

Doch auch was unsere liebsten Fahrgeschäfte betrifft, hat der Park einiges zu bieten, vor allem Qualitativ statt Quantitativ. So führen uns unsere Füße schnurstracks nach Frankreich, wo es eine große B&M Dive Maschine mit dem Namen Griffon zu bestaunen gibt – und wir lieben B&M Dive Coaster!

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Rechts Griffon, links die Cobra Roll von Alpengeist.

Dieser Coaster steht hier seit 2007 und ist der jüngere der beiden B&M Dive Coaster, die sich SeaWorld Entertainment damals geleistet haben. Der ältere Vogel namens Sheikra wurde von uns schon gefahren und für gut befunden. Wie schlägt sich Griffon also im Vergleich?

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Nun, die beiden Achterbahnen sind sich sehr, sehr ähnlich. Auch bei Griffon gibt es zwei Dives, hier jeodch mit den fetten Zügen die 10er-Reihen bieten (zwei mehr als bei Sheikra). Wie Sheikra mittlerweile auch, ist Griffon floorless, was vor allem auf den äußeren Plätzen ganz ordentlich den Thrill verstärkt. Und wie bei Sheikra gibt es einen fetten Splashdown, der nur geringfügig weniger spektakulär als in Tampa installiert wurde.

Griffon bietet zwei Inversionen (jeweils Immelmänner) im Gegensatz zu Sheikra, der nur einen Immelmann im Repertoire hat. Griffon ist auch noch einmal 1,5 Meter höher und ein paar km/h schneller als Sheikra.
Ist also klar, welcher von beiden Coastern der bessere ist, nicht wahr?

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Strikt checken, strikt gucken.

Tja, der Zuschlag geht in diesem Fall jedoch an Sheikra (der damals 9/10 Punkte von mir erhalten hat). Ganz einfach deshalb, weil Griffon nicht ganz so genial in die Umgebung integriert wurde. Die zusätzliche Höhe macht sich nicht bemerkbar und auch den zweiten Immelmann hätte man sich sparen können, obwohl er eigentlich recht sanft durchfahren wird.

Dennoch ist Griffon natürlich ein fetter Coaster und auch mehrfach hintereinander problemlos fahrbar, es sei denn die Anstehzeit für die zwei Dives erscheinen einem zu hoch.

Wertung: 8 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Die nächste Achterbahn steht irgendwo in den Alpen (oder, wenn es nach Busch Gardens geht, im Rheinland) und ist auch von B&M: Alpengeist.

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Und Alpengeist ist kein Schnaps aus dem Hochgebirge, sondern ein B&M Inverted Coaster – genauer gesagt der höchste der momentan existiert. Ja, dieser Inverter ist tatsächlich einen knappen Meter höher als der neue Banshee in Kings Island. Aber zu dem kommen wir in einem späteren Bericht.

Was Inverter angeht bekommt man hier das übliche Programm geboten, wobei allerdings der Auftakt mit dem Drop, dem daraus folgenden Immelmann und dem richtig großen Looping (32,3 m hoch) schon eine Ansage sind. Große Loopings ziehen besonders gut rein, wenn die Züge unter der Schiene hängen. Auch die Einbettung in die Landschaft ist bei Alpengeist recht gut gelungen.

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Auf dieser Bahn, da wohnt ein Geist, der einem in die... ach, auch egal.

Es gibt allerdings ein paar Achterbahnenthusiasten die bemängeln, dass Alpengeist in der Blockbremse schlägt und der zweite Teil eher arm an Attraktionen ist.
Ein Schlagen haben wir nicht bemerkt, aber es ist korrekt, dass die Helixes am Ende nicht mehr viel aufs Tablett bringen und zusammen mit der Länge der Bahn vor allem eins sind, nämlich anstrengend.

In meiner Einschätzung gesellt sich diese Bahn zu all den anderen guten B&M Invertern, bleibt aber ein wenig hinter ‚Great Bear’ zurück, der einfach schöner zu fahren war.

Wertung: 7 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :eek:
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Von den Alpen ins Loch: Die nächste Achterbahn im Park ist ein Klassiker mit dem Namen Loch Ness Monster.

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Und ewig interlockt der Coaster.

Als dieser Arrow-Looping Coaster 1978 eröffnet wurde, war er der erste mit einem ‚Interlocking Looping’ (d.h. zwei ineinander verschlungenen Loopings) und auch die höchste und schnellste Achterbahn der Welt. Und ein wenig merkt man der Bahn an, das Arrow damals an die Grenzen des technisch Machbaren ging, zumindest mit den Möglichkeiten, die der Firma zur Verfügung standen.

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Das ist doch durchaus mal ein ACE Coaster Landmark wert!

Aus heutiger Sicht steigt man in die Bahn mit gemischten Gefühlen. Schließlich weiß man ja, wie scheußlich sich ein Arrow fahren kann und schon beim Einsteigen macht man Bekanntschaft mit den wenig komfortablen Zügen des Herstellers.

Wir werden später auf der Tour noch auf Arrow-Achterbahnen stoßen bei denen sich Arrow definitiv zu viel vorgenommen hat – aber Loch Ness Monster fährt sich tatsächlich recht angenehm.

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Die falsch berechneten Raumkurven aus der damaligen Zeit halten sich in Grenzen, die Loopings sind schmerzfrei zu durchfahren. Dazu kommt, dass sich auch hier Busch Gardens nicht lumpen hat lassen: Schönes Theming bei der Queue-Line und das Custom-Layout der Achterbahn ist wunderbar eingebettet in die Landschaft. Die 'Helix des Todes' im Dunkeln macht auch Spaß. Da würde ich tatsächlich Widerholungsfahrten wagen, gäbe es nicht die ganzen anderen, besseren Achterbahnen im Park.

Wertung: 6 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :eek:
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Im italienischen Bereich treffen wir dann auch gleich auf die Neuheit aus dem Jahre 2015: Tempesto.

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Diese Sky Rocket II von Premier Rides wurde vor zwei Jahren eher durchwachsen von den Parkfans aufgenommen. Denn diese Bahn deutete eine Trendwende bei den SeaWorld-Parks an. Die ganz großen Investitionen wurden zurückgefahren und vermehrt wird nun auch in kleinere Achterbahnen investiert. Kein Gigacoaster also 2015 für Busch Gardens Williamsburg, sondern „nur“ diese Sky Rocket II, die man auch bei Parks mittlerer Größe findet.

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Wir mögen ja durchaus die Sky Rocket II-Modelle, aber bei Tempesto mussten wir auch ein paar Abstriche verzeichnen.

Da wäre zuerst einmal die Kapazität der Bahn, die für einen Park wie Busch Gardens Williamsburg schon an der unteren Grenze ist. Um dieser Sache entgegen zu wirken, hat man sich für einen Zug mit drei statt zwei Wägen entschieden. Da das Layout gleich blieb, aber der Zug länger wurde, ändert sich je nach Position im Zug natürlich das Fahrverhalten. Wer z.B. vorne sitzt, wird beim Rückwärtslaunch eine ganze Wagenlänge weniger nach oben katapultiert.

Der größte Nachteil gegenüber allen anderen Sky Rocket II-Modellen ist jedoch, dass sich Busch Gardens für Schulterbügel mit einem zusätzlichen Gurt entschied. Uns kam es so vor, dass dadurch der Platz beim Ein- und Aussteigen in den Zügen noch geringer ist und die gesamte Abfertigungsprozedur verlangsamt wurde – wodurch die Kapazität der Anlage wiederrum fällt. Auch die Hangtime ist natürlich viiieel schöner ohne Schulterbügel.

Das gibt damit einen Punkt Abwertung gegenüber Sky Scream, Phobia Phear und Konsorten.

Wertung: 6 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Gleich neben Tempesto steht ein Prototyp von einem der beliebtesten Achterbahn-Modelle überhaupt: Apollo’s Chariot.

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Leider ist von der Bahn im Park nichts zu sehen, bis auf den Lifthill.

1999 wurde hier der erste B&M Hypercoaster errichtet. Der Lifthill geht dabei nur auf 52 m Höhe, was eigentlich für eine Hypercoaster-Klassifizierung zu wenig ist. Dafür ist die Abfahrt danach 64 m tief, was genügt um den Coaster in diese Klasse zu heben. Alles andere fühlt sich jedoch schon verdächtig nach einem B&M Hyper an.

Auch wenn dies hier nicht der schnellste oder höchste B&M Hyper ist, so fährt er dennoch immer noch gewohnt komfortabel durch die Landschaft. Und apropos Landschaft: Der größte Trumpf der Bahn ist die Einbettung in die Gärten von Busch Gardens. Es geht durch Wälder und über Flüsse in diesem herrlichen, schwebenden Auf- und Ab der B&Ms.

Dadurch erreicht auch Apollo’s Chariot die gleiche Wertung wie z.B. Nitro aus SFGA.

Wertung: 8 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :eek:



Beinahe wurde es aus der Fahrt auf Apollo’s Chariot übrigens nichts. Es kam im Park ein leichter Wind auf, wodurch sämtliche Achterbahnen ziemlich kurzfristig und bei strahlendem blauen Himmel geschlossen wurden. Durch diese Aktion überflügelte Busch Gardens sogar das später besuchte Cedar Point – von dem es gerne einmal heißt, die Achterbahnen würden ratzefatz beim ersten Anzeichen eines Sturms geschlossen. Ziemlich vorsichtig, die amerikanischen Parks.

Unsere letzte große Achterbahn im Park befindet sich in ‚Good ol’ Germany’ und hört auf den Namen Verbolten.

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Herr Wetzel feiert seinen 400. Unfall mit seinem roten Porsche.

Don’t Look Back!

Für deutsche Besucher ist dieser Teil des Parks ein wenig wunderlich. Das fängt schon mit dem Namen ‚Verbolten’ an, der eine Verballhornung von ‚Verboten’ und ‚Bolt’ (=Blitz) sein soll. In deutschen Ohren klingt das eher kindisch. Aber sei’s drum.

Der Anstehbereich zu Verbolten ist heftigst thematisiert und soll die Besucher in den dunklen, düsteren, gefäääährlichen Schwarzwald entführen. Der Aufwand der hier getrieben wurde ist durchaus ansehnlich, u.a. hat man viele deutsche Plakate und Schilder nachgebildet (hätte man vermutlich auch bei einem deutschen Antiquar für weniger Geld kaufen können) und dabei ohne große Deutschkenntnisse übersetzt. Da treibt so manche Stilblüte die Lachfalten in die Augen. Auch die vielen Hinweise, man solle ja nicht zurück schauen im ach so schauderlichen Schwarzwald und das geträllerte ‚Auf Wiedersehen!“ in der Audioschleife sind schlicht unbezahlbar.

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Der Drop des Vorgängers ‚Iron Wolf’ ist fast identisch übernommen worden.

Die Bahn selbst ist von Zierer und hat wunderschöne Züge im Automobil-Design. Während der Fahrt gibt es einen Indoor-Part, sogar mit Launch, und noch ein paar Überraschungen.

Wie bei Zierer üblich, könnte der Zug etwas vibrationsärmer die Strecke passieren, ansonsten gibt es jedoch nichts zu meckern. Im Dunkeln geht es sogar recht intensiv für eine Familienachterbahn zur Sache.

So ein Unikat an Achterbahn findet man sonst nirgends, schon alleine das gibt einen Extrapunkt. Der Thematisierungsaufwand, auch auf der Strecke, pusht die Bahn noch weiter in Richtung ‚Lieblingsbahn von Busch Gardens Williamsburg’. Dieses Prädikat erhält sie von mir auch ganz knapp vor Griffon.

Wertung: 8 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Die letzte Bahn im Park ist eine Kinderachterbahn namens Grover’s Apine Express.

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Grobi, Held meiner Kindheit!

Und frohlocket, dieses mal keine Kiste von Zamperla, sondern eine Zierer Force-190. Ist ok und tut auch dem Papa nicht weh.

Wertung: 3 / 10
Psycho-Ente-Migräne-Faktor: :)
Molewurfn-Schnüffel-Thematisierung: :)



Käse zum Wine?

Als wir Busch Gardens Williamsburg besuchten, fand gerade das ‚Food & Wine Festival’ statt. In jedem Länderbereich gab es Spezialitäten zum trinken und knabbern aus genau diesen Gegenden. Also praktisch schlemmen wie in EPCOT!

So stand es zumindest im Prospekt.

Wie schon bei der Thematisierung von Verbolten, hatte man auch hier das Gefühl, dass die Verantwortlichen für dieses Festival dem Herkunftsland der jeweiligen ‚Spezialitäten’ nicht näher als 1000 km gekommen sind. Vermutlich hat man mal schnell online geGoogelt.

Im Deutschen Bereich gab es als typische Spezialität ‚Schnitzelwich’ (WTF!) und, man höre und staune, eine Curry-Wurst mit Rosmarin-Bratkartoffeln. Mal abgesehen davon, dass eine echte Stadionwurst möglichst mit Pommes Rot/Weiß kredenzt wird, war das hier auch noch die wenig originäre Variante mit einer Bockwurst statt einer Bratwurst. Das war aber auch egal, da die Wurst von den eher zufällig an einem Grill platzierten Mitarbeitern zur totalen Unkenntlichkeit malträtiert wurde. Auch die Rosmarin-Kartoffeln sahen schon aus, wie kleine Kohle-Briketts.

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Prost! Hatte ich schon erwähnt, dass im Bierzelt mehrmals täglich ein (fake) Bierfass von ein paar Lederhosen-Amerikanern angestochen wurde?

Dazu konnte man tatsächlich lauwarmes deutsches Bier trinken (Köstritzer – was jedoch von den Mitarbeitern bei der Bestellannahme nicht verstanden wurde. Wozu auch, beim ‚Food & Wine Festival’ im deutschen Bereich, irgendein Bier halt, das irgendwer per Internet bestellt hat). Allerdings bekam man das nur, wenn man einen Reisepass vorweisen konnte. Da halfen auch unsere Personalausweise und Führerscheine nichts, wer weiß ob wir die Falten im Gesicht nicht nur aufgemalt haben! Sind wir am Ende vielleicht nur ein geniales, perfides „Alter-Mann“-Kostüm in dem sich zwei feiste Jugendliche versteckt halten um sich ein Bier zu erschleichen!?

Ich kann gar nicht beschreiben wie schwach dieser Auftritt der Busch Gardens-Mitarbeiter in dieser Sache war, vermutlich angetrieben von völlig absurden, nicht gerade besucherfreundlichen Vorgaben von Seiten des Parks.

Im griechischen Bereich gab es übrigens, für nicht gerade wenig Geld, einen Cocktail. Der nannte sich ‚Ouzo’.

Für dieses geradezu lächerliche und schlecht recherchierte ‚Food & Wine Festival’ gibt es von mir zwei Daumen nach unten.


Kommen wir zum Schluss noch zu etwas Erfreulicherem: Busch Gardens Williamsburg hat sich einen Darkride geleistet, den man sonst eigentlich nur bei Disney oder Universal vermutet: Curse of DarKastle.

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Die Schwarzburg im Schwarzwald. Dieses Mal sind keine Nazis drin.

In diesem Darkride findet man tatsächlich die gleiche Technologie von Oceaneering wie in SpiderMan oder Transformers von den Universal-Parks. Da heißt es also 3D-Brille auf und rein in die frei beweglichen Simulatoren-Wägen.

Die Fahrt ist durchaus gut und hat auch etliche gute Effekte, kommt aber an die noch aufwändiger gestalteten Versionen von Universal nicht ran. Vor allem SpiderMan ist immer noch, was die Übergänge zwischen den Leinwänden angeht, ungeschlagen. Im Großen und Ganzen jedoch, auch mit der Thematisierung außen, ist das ein Top-Fahrgeschäft das man auf jeden Fall bei einem Besuch mitnehmen sollte.

Ebenfalls mitnehmen kann man in Busch Gardens Williamsburg die Tiergehege, die einen gepflegten Eindruck machten. Vor allem die Wölfe sind als Publikumslieblinge bekannt. Auch gut sind die zwei Transport-Fahrgeschäfte, einmal der Skyride und als zweites die Busch Gardens Railway, deren Züge denen aus dem Magic Kingdom in nichts nachstehen. Ausgelassen haben wir ‚Europe in the Air’ (ein Flugtheater, lief nicht) und ‚Escape from Pompeji’ (ein Shoot-the-Chute mit einer großen Darkride-Sektion), die möglicherweise auch lohnenswert sind.

Unterm Strich, der schönste Park auf der Tour, der allerdings im Bereich der Authentizität patzt. Das ist nicht Deutschland in diesem Park und das war auch kein typisches deutsches Essen. Kann man zwar verschmerzen, aber Abzug gibt das dennoch.

Wie immer gibt es auch zu diesem Park eine CoasterCouch:

Bis zum nächsten Bericht und immer schön warten bis sich die Tore öffnen!
 

sven

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Von Schlägen würde ich bei Alpengeist nun nicht reden, die Blockbremse wird aber sehr zackig angefahren. Der Ruckler ist also genau so geplant worden. Das Gegurke am Ende fand ich weniger anstrengend als etwas langweilig.

Wir aßen übrigens in der Festhalle, das dortige Angebot war auch eher frei von Deutschland inspiriert, aber näher dran als das was ihr hier beschreibt. Und die Tortenstücke waren eindrucksvoll groß für noch dazu wenig Geld.

Griffon fand ich deutlich besser als Sheikra - da mag die Besichtigung des Lifthills vor der Fahrt aber auch mit reingespielt haben.

Escape from Pompeji ist eindrucksvoll. Vor allem wenn jemand dabei ist der nicht weiß was kommt und nur einen Spillwater (der übrigens nicht sonderlich nass ist) erwartet.
 

Mario M.

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Sehr genial! Der Park hatte mir auf der Ostküstentour auch sehr gut gefallen :) Auch ich fand Griffon ein kleines bisschen besser als Sheikra, alleine schon, weil diese Bahn einfach noch viel gigantischer wirkt als ihr "kleiner" Vorgänger.

Beim Alkohol kennen die Amis echt kein Pardon, auch wenn es teilweise echt affig ist...
Da die Strafen aber wohl auch entsprechend hoch sind, liegt es wohl auch im Interesse der Mitarbeiter sich da abzusichern :rolleyes:

Das Food & Wine Festival in Epcot fand ich genial, da habe ich damals fast alle meine Snacks vom Dining Plan eingesetzt :D Davon scheint BGW aber tatsächlich meilenweit entfernt zu sein z:-)
 

DwarfFight

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Dazu konnte man tatsächlich lauwarmes deutsches Bier trinken (Köstritzer – was jedoch von den Mitarbeitern bei der Bestellannahme nicht verstanden wurde. Wozu auch, beim ‚Food & Wine Festival’ im deutschen Bereich, irgendein Bier halt, das irgendwer per Internet bestellt hat). Allerdings bekam man das nur, wenn man einen Reisepass vorweisen konnte. Da halfen auch unsere Personalausweise und Führerscheine nichts, wer weiß ob wir die Falten im Gesicht nicht nur aufgemalt haben! Sind wir am Ende vielleicht nur ein geniales, perfides „Alter-Mann“-Kostüm in dem sich zwei feiste Jugendliche versteckt halten um sich ein Bier zu erschleichen!?

Da ich der einzig Glückliche war, der seinen Reisepass dabei hatte, war ich tatsächlich berechtigt, eines dieser Biere zu erwerben.
Jedoch auch nur unter Schwierigkeiten. Denn der Reisepass lief zum 6. September aus, also 06.09.2016.
Wer schon mal mit Amerika zu tun hatte und vor allem mit dem Datumsvormat (MM.TT.JJJJ) erkennt, dass dies bei einem Besuch im Juni zu einem gewissen Diskussionspotenzial einlädt. Immerhin konnte ich anhand des sehr eindeutigen Geburtstags meinerseits in selbigem Format am 25. eines Monats glaubwürdig versichern, dass alles rechtens zugeht. Den 25. Monat gibt es halt im Gregorianischen Kalender auch in Amerika nicht. :D

Gemeinsam mit der Dame an der Kasse habe ich dann die Aussprache von Köstritzer Schwarzbier geübt.
Jedoch leider ohne nachhaltigen Erfolg.
Das Personal hatte sich bereits auf die Ersatzlösung eingeschworen: Kryptonite Black Beer. :rolleyes:
 
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