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Northern Rails Tour – Teil 1: Per Zug nach Malmö, Stockholm und verdichteter Coaster-Wahnsinn in Gröna Lund

ThrillRider97

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Hallo liebe Coasterfriends und herzlich willkommen zu einer neuen Reihe hallo:-)
Skandinavien, insbesondere Schweden, stand auf meiner Wunschliste der zu bereisenden Länder lange Zeit ganz oben.
Und als auch einige andere Coasterfriends Interesse an einer gemeinsamen privaten Tour durch die nordischen Länder geäußert hatten, begannen bereits im vergangenen Jahr in mehreren Skype Calls die Planungen für einen solchen Trip – jedoch sollte hier nicht klassisch aufs Flugzeug zurückgegriffen werden, sondern auf die Reise per Bahn.
Zu Beginn jedes Teils wird immer die Übersichtskarte aller zurückgelegten Strecken folgen, die im jeweiligen Bericht gefahrene Strecke ist dann rot hervorgehoben :)
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Am Samstag, den 29. Juli, war es dann soweit und ich wurde gegen halb fünf von meinem Wecker aus dem Bett geklingelt. Schnell fertig machen und auf zur S-Bahn, in der ich bereits von Jeannette (@KahieraNachtrabe) erwartet wurde. Am Mannheimer Hauptbahnhof angekommen, gesellte sich kurzerhand Maik (@maikoaster) zu uns und etwas später kam noch Patrick (@Nite_Owl) dazu.
Und so warteten wir dann auf den ICE, jeder von uns mit einem Interrail Global Pass bewaffnet.

Diese Pässe gelten für 33 europäische Länder und sind für verschiedene Zeiträume vorhanden – ich hatte beispielsweise die Variante für 15 aufeinander folgende Tage.
Zur Nutzung benötigt man zudem die Rail Planner App, in der man den gekauften Pass sofort öffnen kann, auch wenn man diesen erst später aktiviert. Diese ist ziemlich einfach zu bedienen – man sucht nach passenden Verbindungen (ähnlich der DB App), wählt diese aus und sobald man diese aktiviert hat, kann man sich die Fahrkarte für den jeweiligen Tag als QR Code anzeigen lassen.
Wir kamen jedenfalls gut damit zurecht – wer weitere Fragen zum Reisen mit Interrail haben sollte, kann sie gerne unter dem Bericht oder mir als PN stellen :)

Back to topic:
Als wir dann in den ICE nach Hamburg gestiegen sind, war von vorneherein klar, dass wir wohl verspätet am Ziel ankommen würden, da aufgrund eines Brückenschadens alle Züge über Frankfurt Süd anstelle des Hauptbahnhofs geleitet wurden. Aber der Lokführer hatte offenbar freie Strecke, da wir tatsächlich fast pünktlich in Hamburg ankamen – fast eine Viertelstunde Verspätung wurde nahezu komplett aufgeholt, wow app:-)
So war es dann kein Problem mehr, den Zug nach Odense zu erreichen:
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Nur sollte mit diesem die Pünktlichkeit Geschichte sein – fast eine Stunde waren wir aufgrund eines Polizeieinsatzes verspätet am Ziel :(
Dazu sind die dänischen Intercity vom Komfort „etwas“ spartanischer als in Deutschland und das Aussehen dieser Züge ist, nennen wir es mal gewöhnungsbedürftig ;)
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In Odense angekommen, mussten wir in den Schienenersatzverkehr nach Slagelse steigen – hierfür standen eine Unmenge an Bussen bereit, weshalb es etwas schwierig war, den richtigen herauszusuchen.
Am Ende hat es aber trotzdem geklappt – und die Aussicht während der Fahrt konnte sich sehen lassen :)
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In Slagelse konnten wir nun die zweitletzte Etappe des Tages zurücklegen:
Hier rate ich jedem, den Hinweis „Ruheabteil“ in dänischen Zügen tunlichst ernstzunehmen – selbst Flüstern hat hier zu einem sehr ungehaltenen „NO TALKING!!!“ der Schaffnerin geführt :oops:
Immerhin waren wir pünktlich in Kopenhagen – die Bahnhofshalle finde ich ehrlich gesagt ziemlich hübsch :)
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Leider wurden wir dann kurzerhand aus unserer Urlaubsstimmung herausgerissen und an die DB erinnert, als der Zug nach Malmö auf einem anderen Gleis einfuhr, was bei den Menschenmassen den Gleiswechsel sehr hektisch gestaltete. Dass ein kompletter Zugteil unbenutzbar war, machte die Sache auch nicht besser – so mussten wir halt stehen.
Immerhin war die Fahrt über die Öresundbrücke trotz allem durchaus beeindruckend, es ist durchaus faszinierend, wie lange man von einem zum anderen Ende unterwegs ist!

Endlich am Ziel angekommen, konnten wir im Radisson Blu in Bahnhofsnähe einchecken.
Da wir alle Hunger hatten, ging es dann zum Abendessen zu Max Burgers, einer schwedischen Fastfood Kette: dort fällt direkt die Auswahl an vegetarischen Burgern auf, welche übrigens ziemlich gut waren.
Und vor dem Schlafen gab es dann noch einen kleinen Verdauungsspaziergang durch Malmö :)
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Und weiter geht's im nächsten Teil, bis gleich!
 
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ThrillRider97

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Am nächsten Morgen hieß es erneut: früh aufstehen, denn um 7:04 Uhr fuhr der Schnellzug nach Stockholm ab – für diese ist hier, vergleichbar mit den französischen TGV, eine Sitzplatzreservierung verpflichtend.
Vorher noch ein letzter Blick zurück – hejdå, Malmö :)
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Dieser Zug hier brachte uns dann in rund viereinhalb Stunden nach Stockholm – und auch wenn die „X2000“ schon seit vielen Jahren im Einsatz sind, waren diese mit Neigetechnik ausgestatteten Züge trotzdem sehr komfortabel: alt, aber bewährt!
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Der Blick auf die vorbeiziehende schwedische Landschaft war ebenfalls richtig entspannend 😊
In Stockholm angekommen, steuerten wir zuerst unsere Unterkunft an – das „Generator Hostel“, welches wir für drei Nächte gebucht hatten und fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt liegt.
Leider waren zu diesem Zeitpunkt unsere Zimmer noch nicht frei, deshalb mussten wir unser Gepäck in den Schließfächern verstauen, was unter anderem bei mir nicht ganz reibungslos funktioniert hatte. Für einen weiteren Versuch bekam ich von der netten Dame an der Rezeption den Betrag in Münzen (!), um nicht erneut zahlen zu müssen – dies dürfte das einzige Mal gewesen sein, bei dem ich während dieser Tour Bargeld genutzt habe. Immerhin hat es dann auch geklappt und wir konnten ein wenig die Stadt erkunden :)
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Wie man erkennt, hat es uns automatisch Richtung Wasser gezogen, und da wir Hunger hatten, haben wir uns in eine Art Pizzeria direkt am Hafen gesetzt.
Die Preise waren, angesichts der Lage, erstaunlich human, das Ambiente war ganz gemütlich und geschmeckt hat es auch.
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Leider wurde das Wetter zunehmend schlechter, als wir in einem Supermarkt kurz einkaufen waren, blieben wir eine ganze Weile im Ausgang stehen, jedoch erfolglos:
Obwohl Maik und ich immerhin einen Schirm dabei hatten, ist auf dem nicht übermäßig langen Weg zum Hostel keiner trocken geblieben…

Dort angekommen, konnten wir endlich unser Zimmer beziehen, welches ziemlich klein und zweckmäßig war, aber wir blieben ja auch nur drei Nächte dort…
Als sich das Wetter beruhigt hatte, besorgten wir uns am Hauptbahnhof unsere Tickets für den Stadtverkehr – dieser ist nämlich bei Interrail nicht enthalten!
Hier wurden wir in einem Supermarkt (!) in der Bahnhofshalle fündig, wo wir dann problemlos unsere Chipkarte erhalten haben.
So ging es als nächstes mit der Tram zur Haltestelle „Nybroplan“, wo die Fähren ablegen – eine Person von uns hatte sich schon aufs Bootfahren eingeschossen :D
Hier hatten wir übrigens einen vierbeinigen Begleiter an Bord, der sich durch die ganzen Menschen nicht beeindrucken ließ – dieser war echt süß 😊
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Und wie man auf dem vorigen Bild bereits erkennen kann, konnten wir nicht widerstehen und näherten uns vom Wasser aus dem ersten Freizeitpark der Tour – Gröna Lund 🤩
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Von der Anlegestelle war es dann nur noch ein Katzensprung zur Information, wo wir dann ohne Probleme die Wristbands und sogar jeweils zwei Jetpässe bekommen haben, wirklich sehr großzügig, dieses Angebot 😇
Und die Entscheidung für einen jetzigen Parkbesuch war goldrichtig – dieser war (wahrscheinlich aufgrund des wechselhaften Wetters) erstaunlich leer. Und so standen wir dann vor der neuesten Bahn im Park – Monster!
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Nach dem relativ langen Wartebereich geht es dann ab in den Untergrund – die Station befindet sich nämlich unterirdisch und ist meiner Meinung nach ziemlich cool gestaltet. Ich habe es zwar verpennt, Fotos zu machen, aber Jeannette war so lieb und hat mir ihre zur Verfügung gestellt.
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Und die beleuchteten Züge sind ebenfalls sehr stylisch – also nichts wie rein da!
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Nach dem Kettenlift folgt dann der äußerst fotogene First Drop, der nahe am Wasser gebaut ist und ordentlich Power hat.
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Und so geht es dann direkt in eine Zero-G-Roll hinein, die richtig schön „floaty“ ist – und auch wenn das Layout jetzt nicht das Längste ist und keine innovativen Fahrfiguren enthält, hat mir dieses richtig gut gefallen:
Dieses ist nämlich ein schöner Mix aus druckvollen Kurven, Inversionen und sogar ein paar Airtime Momenten, die aber in den vorderen Reihen besser zur Geltung kommen.
Außerdem finde ich es faszinierend, wie ausgerechnet diese massive Schiene in diesen zugebauten Park hereingefädelt wurde – das Ergebnis sind einige Near Misses, die das Fahrerlebnis ebenfalls stark aufwerten.
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Insgesamt hat Monster also positiv überrascht, da uns auch die smoothe Fahrweise, die Lage und der schön gestaltete Stationsbereich überzeugt hat.
Und da diese wie leergefegt war, gab es hier gleich mehrere Fahrten.
Ebenfalls witzig finde ich die abschüssige Schlussbremse, mit der der Zug wieder in den Untergrund zurückkehrt :)
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Da es leider wieder anfing zu regnen, sollte als nächstes eine überdachte Attraktion herhalten – und auch wenn die offenbar schon recht alte Berg- und Talbahn „Rock Jet“ eher langsam aussah, konnten wir diese schnell ohne Wartezeit mitnehmen.
Diese war zwar, wie erwartet, sehr gemütlich, fuhr aber auch rückwärts und der Operator hat ordentlich Stimmung gemacht – was der Fahrt zusätzliche Energie verpasst hat :)

Als nächstes ging es wieder „back to business“, nämlich zu „Kvasten“, welche wohl die vollste Attraktion des Parks war, es sah nach mindestens einer halben Stunde Wartezeit aus.
Deshalb haben wir hier unsere Jetpässe eingelöst und waren nach wenigen Runden Wartezeit an der Reihe.
Das Layout ist dasselbe wie im Paultons Park, hier gibt es ebenfalls einen flachen Hügel mit kaum spürbarer Airtime, wenn auch mit schönem Meerblick ;)
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Jedoch kam mir diese Fahrt deutlich schwächer vor wie die in Großbritannien – hier war es einfach ein netter Family Coaster mit schlechter Kapazität, mehr nicht.
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Und wenn wir schon bei der schönen Lage am Wasser sind, durfte natürlich auch ein Meeresbewohner nicht fehlen:
Mit „Bläckfisken“ ist auch ein altehrwürdiger Polyp im Attraktionsportfolio, welcher sich als Besonderheit auf einer schwimmenden Plattform befindet. Aber auch sonst hat dieser wirklich Spaß gemacht, das das Fahrprogramm eine ordentliche Geschwindigkeit hatte und die Gondeln leicht zu sporten waren. Schönes Teil :)
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Ein noch seltenerer Flatride steht direkt nebenan und ist dank seines markanten Sounds kaum zu überhören:
Hier findet man mit „Flygande Mattan“ noch einen alten fliegenden Teppich von Zierer – bereits letztes Jahr hatte ich an der Fabbri Variante „Quantum“ im Thorpe Park großen Spaß und im Parc Asterix war „Le Cheval de Troie“ für mich ein echtes Highlight rock:-)
So war auch hier eine Fahrt natürlich verpflichtend!
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Und holla die Waldfee, diese Teppiche haben echt Power:
Sie mögen vielleicht eher harmlos aussehen, aber man sollte sich auf keinen Fall täuschen lassen – gerade das „Fallen“ vom höchsten Punkt ist äußerst intensiv und hat mehr Airtime, als man denken würde.
Und da man in den sehr lockeren Bügeln viel herumrutscht, sollte man sich gut festhalten, sonst landet man unangenehm im Sitzhöcker.
Ich finde es auf jeden Fall echt spaßig – schade dass diese Klassiker immer seltener werden…
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Da der Nieselregen langsam stärker wurde, ging es zur Geisterbahn „Blå Tåget“, bei der wir noch einen leeren Wartebereich vorfanden, was wenige Minuten später anders aussah. Diese war relativ ungewöhnlich:
Neben den „klassischen“ Gruselgestalten kommen auch jede Menge andere Überraschungen wie unerwartete Bewegungen und Schockeffekte (die hauptsächlich auf lauten Geräuschen basieren, einmal sogar mit Teslaspulen) zum Einsatz!
Aber auch skurriler Humor kommt während der Fahrt nicht zu kurz, was man schon an den Figuren am Einstieg erahnen kann. Auf jeden Fall zu empfehlen :D
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Als nächstes war Vilda Musen an der Reihe, die eine ordentliche Warteschlange hatte – aber die Abfertigung konnte sich durchaus sehen lassen und somit waren wir nach spätestens 15 Minuten an der Reihe.
Die Bahn ist für einen Bobsled erstaunlich hoch und sie teilt sich die Konstruktion mit der aufgrund des Unfalls leider geschlossenen Jetline, deren Lost Count durchaus schmerzhaft war…
Aber egal, beeindruckend ist dieses Knäuel aus Coasterschienen in jedem Fall!
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Das Layout von Vilda Musen ist relativ ungewöhnlich, Mauskurven gibt es nur wenige, dafür sehr viele gewundene Drops mit plötzlichen Richtungsänderungen und ein paar kleinen Airtime Momenten. Eine Besonderheit war auch diese recht weitläufige, aber ungeneigte Kurve, die überraschend starke und lang anhaltende Querkräfte bietet!
Dazu ist das abwechslungsreiche Layout relativ lang – somit dürfte es eine der besten Bobsled Coaster sein, die ich kenne (y)
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Als nächstes wechselten wir in den zweiten, deutlich kleineren Parkteil, wo hauptsächlich Kinderattraktionen zu finden sind.
Hierfür mussten wir eine Brücke überqueren und standen schließlich vor „Nyckelpigan“, einer klassischen Marienkäferbahn in der kleinsten Ausführung.
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Hier konnten wir wieder gleich einsteigen, und bereits zu Beginn wurden wir alle ziemlich überrascht:
Die Art und Weise, wie der Zug durch die Reibräder beschleunigt wird, könnte man fast schon als Launch bezeichnen – und auch sonst war dieses kleine, unschuldig aussehende Bähnchen deutlich zügiger unterwegs, als wir erwartet hatten 😅
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Die zweite Bahn des Bereichs befindet sich nur wenige Meter weiter hinten, nämlich „Tuff Tuff Tåget“:
Diese war wiederum das komplette Gegenteil von der Marienkäferbahn, da die Geschwindigkeit hier sehr überschaubar ist – da dürfte selbst ich (als eher unsportliche Person) bei einem Sprint auf die Bahn deutlich mehr km/h erreichen ;)
Für die Kleinsten dürfte dies aber ein sanfter Einstieg sein.
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Bevor wir den „Kinderbereich“ wieder verließen, nahmen wir noch schnell die Oldtimerbahn mit, deren Wägen so eng waren, dass wir nur alleine darin Platz nahmen. Die Fahrt war nichts weiter Besonderes, jedoch besitzt diese ein Onboard Foto, bei dem die Kamera allerdings von uns allen nicht bemerkt wurde und die Fotos entsprechend lustig aussahen:
Beispielsweise wurde ich beim Jacke anziehen abgelichtet :D

Und zu guter Letzt gab es für mich einen kleinen Trip in meine Kindheit zurück, hier gibt es nämlich einen Walkthrough „Pettson och Findus Värld“, die dem Haus aus der entsprechenden Serie nachempfunden ist:
Auch wenn die Effekte und Spiele teilweise außer Betrieb waren oder wir sie nicht kapiert haben, fand ich es trotzdem witzig.
Als Kind war ich nämlich großer Fan von Pettersson und Findus. Ich besaß damals ein Großteil der Bücher sowie PC Spiele und schaute hin und wieder die Zeichentrickserie auf KiKa 😊
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Um wieder in den „Hauptpark“ zurückzukommen, mussten wir diese hübsche Brücke überqueren.
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Und bei den „erwachsenen“ Rides ging es zuerst zu „Pop Expressen“, einem Huss Breakdance 3, welcher auch ein recht ordentliches Fahrprogramm hat.
Jedoch besticht diese Attraktion noch durch weitere Qualitäten:
Diese ist nämlich komplett indoor und dank lauter Musik sowie coolen Lichteffekten kam hier durchaus Disco Atmosphäre auf :cool:
Meiner Meinung nach ein kleines Highlight, welches aufgrund seiner etwas versteckten Lage in einer Unterführung leicht übersehen werden kann ;)

Es wird langsam Abend…
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…da hat der Drop von Monster natürlich eine besonders schöne Kulisse 🤩
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Für uns galt jedoch: are you ready to get INSANE?
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Diese Bahn als letztes zu checken, war bewusst so gewählt, damit dieser Zac Spin nicht nur mein erster 4D Coaster, sondern auch meine 400 werden sollte.
So konnten Maik und ich dann ohne Wartezeit in den Wägen Platz nehmen, welche mich optisch an Wurfsterne erinnern.
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Die Drops reißen einen schon ziemlich intensiv herum, und das Geschaukel ist ebenfalls ordentlich, aber bis zur Blockbremse hält sich alles noch im Rahmen.
Diese kann man jedoch als Ruhe vor dem Sturm betrachten, denn ab hier wird alles deutlich schneller absolviert und durch die sehr plötzlich einsetzenden Kräfte kann es dann zu Überschlägen kommen.
Dieser „Mini Top Hat“ unmittelbar vor der Schlussbremse ist wirklich heftig, und da wir eine druckvolle Senke kopfüber absolviert hatten, habe ich durch die negativen G-Kräfte kurzzeitig Sternchen gesehen :oops:
Dies ist ein ähnlicher Effekt wie bei den berüchtigten Mondial Capriolos (einarmige Propeller), die mit festgezogener Gondelbremse durch die Station ballern, was jenseits von Gut und Böse ist – hier wirken die Kräfte deutlich zwar kürzer, sind aber ruckartiger.
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Insane ist schon eine coole Sache, die sich allerdings nur schwer mit „herkömmlichen“ Achterbahnen vergleichen lässt – das Ganze fühlt sich eher wie ein heftiger Flatride an, was jedoch (zumindest für mich) nichts Schlechtes heißen muss ;)
Schläge oder ähnliches habe ich keine gespürt, jedoch braucht man trotz allem Nehmerqualitäten – die Kräfte sind allesamt nicht zu unterschätzen, gerade wenn sie kopfüber wirken :oops:
Für einen Thrillride-Fan wie mich auf jeden Fall eine würdige 400, wie man auch auf dem Foto sehen kann :cool:

Leider blieb Patrick diese Fahrt verwehrt, da ein Gewitter im Anmarsch war – schon sehr ärgerlich, aber Sicherheit geht nun mal vor. So wurden auch alle anderen größeren Anlagen nach und nach geschlossen und der Nieselregen hatte sich kurze Zeit später zu einem ausgewachsenen Schauer gesteigert.

Da überdachte Attraktionen hier eher Mangelware sind, wollten wir nun etwas essen. An dem Pasta Stand konnte man, trotz anwesendem Personal, ausschließlich per App bestellen, weshalb wir uns für Kebab entschieden hatten.
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Das Essen ging durchaus in Ordnung, vor allem war die Portion für den Preis durchaus reichhaltig. Jedoch waren wir eine ganze Weile beschäftigt, einen trockenen Platz zum Essen zu suchen…

Zum Glück hatte sich das Unwetter recht bald wieder beruhigt, und die Attraktionen öffneten nach und nach wieder:
Wir fingen entspannt mit dem Wellenflug an, welcher aufgrund der Nähe zum Wasser einfach grandios aussieht, vor allem mit Beleuchtung 🤩
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Und man konnte weiterhin den Sonnenuntergang bewundern 😊
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Direkt nebenan sollte es deutlich aufregender weitergehen – nämlich mit Katapulten:
Während des Druckaufbaus bekommt man vom Operator gefühlt einen halben Roman erzählt…
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… bis man dann (den Reaktionen der anderen Fahrgäste zufolge ;)) ohne Vorwarnung nach oben geschossen wird – wow, das Ding kam mir deutlich heftiger als die meisten anderen Türme dieser Art vor, richtig geil rock:-)
Anschließend wird man hier auch langsam nach oben gezogen und nach unten „geschossen“, starke Ejector Airtime inklusive.
Somit dürfte dies einer der und besten Space Shots sein, die ich kenne – absolute Empfehlung :)
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Der in der Fanszene bekannteste Turm im Park dürfte jedoch folgender sein:
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Nachdem wir den opulenten Eingang durchquert hatten, konnten wir ohne Wartezeit in dem wirklich massiven Vehikel Platz nehmen und den bequemen Schoßbügel mit Weste schließen.
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Und so ging es dann sehr lang nach oben, bis dann irgendwann der Moment der Wahrheit kommt:
Das Umklappen der Sitze ist mit Abstand der heftigste Moment während der Fahrt, während ich den eigentlichen Sturz tatsächlich relativ harmlos fand – wie man am folgenden Bild erkennen kann, sind recht früh Bremsschwerter montiert, weshalb die Beschleunigung relativ moderat ist.
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Daher kann ich auch etwas vorsichtigeren Gemütern guten Gewissens eine Fahrt mit Ikaros empfehlen – die Fahrt sieht deutlich krasser aus, als sie letztendlich ist.
Jedoch macht sie trotzdem wirklich Laune, vor allem natürlich aufgrund der grandiosen Aussicht rock:-)

Als nächstes war das „Lustiga Huset“ an der Reihe – dies dürfte eines der größten Fun Häuser sein, die ich jemals erlebt habe:
Neben altbekannten Elementen sind auch viele andere Dinge zu finden, die die Sinne auf den Kopf stellen, und man ist wirklich lang unterwegs, bis man das Ende erreicht.
Dies geschieht hier klassisch in Form einer Rutsche, die erstaunlich flott ist. Auf dieser wartet zudem eine kleine Überraschung, die ich aber nicht spoilern möchte – lieber selbst ausprobieren, es lohnt sich ;)
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Da nun auch Insane wieder in Betrieb war, ging es für Patrick und mich natürlich schleunigst dort hin, damit auch er den Check einsacken konnte.
Da immer beide Seiten der Gondel beladen werden müssen, und nur zwei Personen anstanden, wurden wir gefragt, ob wir nochmal fahren wollen, was wir uns natürlich nicht zweimal sagen ließen ;)
Jedoch waren beide Fahrten deutlich weniger heftig als die vorher, obwohl einmal sogar ein Ungleichgewicht von zwei zu eins entstanden ist…
Dort merkt man gut, wie unberechenbar dieses Ding ist, was aber auch den Anreiz für Wiederholungsfahrten schafft ;)
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Zudem wollten wir noch an diesen „Glücksrädern“, an denen man gewaltige Mengen von Süßigkeiten gewinnen kann, mitmachen – Maik und ich haben prompt eine Schachtel mit zwölf Tafeln Schokolade gewonnen :D
Allgemein scheint die Gewinnrate bei diesen Spielen gar nicht so schlecht zu sein, da man oft Besucher mit diesen riesigen Verpackungen herumlaufen sieht – und dieser Anblick würde sich uns in den nächsten zwei Wochen immer wieder bieten ;)

Maik und ich sind schließlich noch einen weiteren Droptower gefahren, nämlich „Fritt Fall“.
Hierbei handelt es sich um einen klassischen Intamin Giant Drop mit normalen und Stehgondeln, wie er beispielsweise auch im Port Aventura zu finden ist.
Im Gegensatz zu letzterem gibt es hier allerdings getrennte Queues, weshalb wir natürlich die klassische Sitzposition bevorzugten – gerade für Männer ist diese deutlich angenehmer ;)
Laut Homepage wird man aus 80 Metern Höhe fallen gelassen, etwas weniger als in Spanien – jedoch kam mir dieser Sturz ein Stück heftiger vor. Und vor allem steckt dieser Turm Ikaros vom Fall locker in die Tasche, da dieser gefühlt deutlich mehr beschleunigt :oops:
Außerdem fanden wir es von außen interessant, dass die Sitzgondel (rot) jedes Mal deutlich schneller fällt als die Stehgondel (lila), was wir uns nicht wirklich erklären konnten 🤔

Anschließend schauten wir erneut bei Vilda Musen vorbei, bei der wir nun einfach bis zum Einstieg durchlaufen konnten – auch wenn wir bezüglich Warmfahren keinen großen Unterschied zu Mittags gemerkt haben, war dies immer noch eine echt spaßige Fahrt :)

Und um den Tag zu beenden, gab es natürlich noch ein paar Fahrten Monster – bis wir dann den Park verlassen haben – und Achtung Spoiler: wir sollten morgen gleich wieder kommen ;)
„God natt, Gröna Lund!“ hallo:-)
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Nach diesem ereignisreichen Tag waren wir froh, dass wir nach nur wenigen Haltestellen mit der Straßenbahn und einem kurzen Fußmarsch unter Hotelzimmer erreicht hatten. Den Schlaf hatten wir uns redlich verdient :sleep:
 
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ThrillRider97

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Am nächsten Morgen ging es erneut mit der Straßenbahn zu „Nybroplan“, wo wir nun die Bootsfahrt zu den Schären machen wollten, jedoch haben wir dieses Vorhaben irgendwann abgebrochen, da das Wetter einfach zu schlecht hierfür war, sich lange auf der Insel aufzuhalten…
Ein paar Fotos sind vom Wasser aus trotzdem entstanden ;)
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Auf Empfehlung von Max hin (vielen Dank an dieser Stelle nochmal) ging es dann zu „Stora Bageriet“, da wir nun ganz nach schwedischem Vorbild eine „Fika“ (also Kaffeepause) machen wollten. Beim Gebäck hatten sich die meisten ganz klassisch für eine Kanelbulle, also Zimtschnecke entschieden, welche sich hierzulande hoher Beliebtheit erfreuen, und das vollkommen zurecht:
Diese war nämlich frisch gebacken und wirklich sehr lecker – und auch die heiße Schokolade konnte mich überzeugen. Preislich war dies ebenfalls im Rahmen, also wir können diese Lokalität ebenfalls voll empfehlen, die zudem verkehrsgünstig am Nybroplan liegt :)
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Der Weg zu unserem nächsten Programmpunkt führte uns am Nordischen Museum vorbei, welches von außen schon hübsch aussieht :)
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Unser Ziel war jedoch das Vasa Museum, indem wir das Schiffswrack der direkt nach seines Stapellaufs gesunkenen „Vasa“ bestaunen konnten:
Dieses ist nämlich fast vollständig erhalten worden und es ist durchaus faszinierend, wie einige Details trotz einiger Jahrhunderte unter Wasser immer noch klar erkennbar sind :oops:
Aber auch sonst gibt es hier jede Menge Hintergrundinformationen, die auf verschiedene und stets ansprechende Weise vermittelt werden, deshalb kann ich den Besuch absolut empfehlen :)
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Als der Regen dann eine kurze Pause eingelegt hatte, ging es dann ein zweites Mal nach Gröna Lund. Twister hatte, wie erwartet, immer noch aufgrund Wartungsarbeiten geschlossen: einerseits schon schade, wenn die Tour mit gleich zwei Lost Checks beginnt, andererseits war dies definitiv nicht mein letzter Besuch in diesem Park und somit gibt es mindestens zwei gute Gründe für einen Wiederbesuch…
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Optisch gefällt mir dieser Weg am Wasser entlang wirklich gut, vor allem hat man von dort einen tollen Ausblick auf die andere Seite, wo zum Beispiel das Kastellet Stockholm steht :)
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Dieser kurze Besuch, welcher immer wieder von Regenschauern unterbrochen wurde, bestand hauptsächlich aus Wiederholungsfahrten auf Monster (selbstverständlich ohne Wartezeit) und stürzten uns erneut mit Ikaros in die Tiefe.
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Ebenso nahmen Patrick und ich noch ein weiteres Mal den fliegenden Teppich mit:
Dieser mag vielleicht einen Tick weniger intensiv als der im Parc Astérix sein, jedoch spricht mich „Flygande Mattan“ mit seinem klassischen Design optisch mehr an 😊
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Die einzige neue Attraktion an diesem Tag war Eclipse, den wir gestern leider nicht mehr geschafft hatten:
Und so konnten wir uns auf diesem gewaltigen Star Flyer in die Luft erheben und die tolle Aussicht genießen – es hat zwar genieselt und war sehr windig dort oben, aber es war eine Erfahrung ;)
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Die Jetpässe, die wir heute erneut geschenkt bekamen, waren heute natürlich obsolet und so haben wir diese an eine Familie verschenkt, die sich gerade bei Kvasten (mal wieder die einzigen Bahn mit hoher Wartezeit) anstellen wollte.
Diese haben sich natürlich sehr gefreut – jeden Tag eine gute Tat 😇

Die anderen waren dann mit dem Park durch, während ich mich ein letztes Mal dem Wahnsinn hingeben wollte – Insane war diesmal ein wenig heftiger als bei den beiden letzten Fahrten, kam jedoch nicht annähernd an die allererste heran. Trotzdem, nach wie vor ein geiles Teil und auch ein würdiger Kandidat für die letzte Fahrt im Park :)
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Und bevor wir dann Gröna Lund verlassen und uns Richtung Gamla Stan gemacht haben, ist es nun an der Zeit, ein Fazit zu ziehen:
Mir hat der Park wirklich sehr gut gefallen.
Er bietet auf einer sehr kleinen Grundfläche eine Auswahl an Attraktionen, die sowohl quantitativ als auch qualitativ beeindruckt.
Gerade an Thrillrides sind mit Monster, Insane, dem fliegenden Teppich sowie den ganzen Türmen eine ganze Menge verschiedener Erlebnisse zu finden, aber auch sonst wird nahezu jede Attraktionssparte bedient.
Dass der Park insgesamt äußerst zugebaut ist, hat mich zu keinem Zeitpunkt gestört, hierfür gibt es Richtung Wasser ein paar ruhigere Orte zum Entspannen.
Lediglich die Orientierung ist hier manchmal nicht ganz einfach – jedoch macht die besondere Lage und die verwinkelte Wegführung auch den speziellen Charme dieses Ortes aus.
Die Thematisierung beschränkt sich stets auf einzelne Attraktionen, aber dies wurde oft schön umgesetzt (beispielsweise die Station von Monster). Jedoch ist es stets gelungen, die „unthematisierten“ Sachen optisch durchaus ansprechend zu gestalten (y)
Optisch ist der Park also ebenfalls sehr ästhetisch :)
Die Mitarbeiter waren fast alle sehr freundlich und motiviert, was ebenfalls zum positiven Gesamteindruck beiträgt.
Wir hatten jedenfalls eine wirklich tolle Zeit dort und allein schon aufgrund der zwei verpassten Achterbahnen würde ich jeder Zeit wieder kommen.
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Für den Rest des Nachmittags ging es dann mit der Metro in die „Gamla Stan“, also die Altstadt.
Dies hat einiges zu bieten – angefangen von den kleinen Gassen…
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…bis hin zum königlichen Schloss mit seinem Vorgarten und Innenhof.
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Zum Abschluss des Tages gab es, wie sollte es auch anders sein, Köttbular in einem netten Restaurant zu essen. War zwar nicht ganz billig, aber hat trotzdem echt gut geschmeckt :)
Danach war es dann wieder Zeit zu unserem Hotel zurückzukehren, aber nicht zu diesem hier – das liegt wahrscheinlich ein bisschen über unserem Budget ;)
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Somit wären wir dann am Ende des ersten Berichts angekommen – ich hoffe er hat euch gefallen und falls ihr noch etwas dazu loswerden wollt, zögert nicht und schreibt es darunter ;)
Und hiermit verabschiede ich mich mit einem Gruppenselfie :)
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Macht‘s gut und bis zum nächsten Teil :)
Lukas
 

KahieraNachtrabe

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Hachja, anstrengend war's, unser 1.Ankommen mit dem Zug aufgrund verschiedener Umstände, aber nichtsdestotrotz mal schön, in anderen Ländern Zug zu fahren! Gerade in Schweden wirkt alles organisiert und - DB ---> friss das! PÜNKTLICHKEIT!! existiert tatsächlich 😅

Achja, der Husky-Seehund 🤭 und der Anblick von Gröna Lund 😍 unglaublich schön und besonders.
Und ich glaube, ich hab noch nie eine schönere Station gesehen wie die von Monster! 🥰

Danke, dass du die Berichte unseres Trips übernimmst und immer schön, das alles Revue passieren zu lassen!

Viva La Reise-Keks!🥳
 

ThorHH

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Dazu sind die dänischen Intercity vom Komfort „etwas“ spartanischer als in Deutschland und das Aussehen dieser Züge ist, nennen wir es mal gewöhnungsbedürftig ;)

Tja, aus gutem Grund werden diese Züge im Norden liebevoll "Gumminase" genannt 🙂. Schöner Bericht, vielen Dank hierfür!
 

Floooooo

CF Team IT
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Schöner Bericht, ich freue mich schon auf die nächsten Teile!

Ich muss an dieser Stelle als jemand, der schon häufiger in Stockholm war, mal noch 3 Tips loswerden:
- zwischen Nordisk Museet und dem Vasa Museum liegt noch der Junibacken - das ist sozusagen das Astrid Lindgren Museum; es enthält tolle Spielwelten für Kinder, ein Kindertheater und vor allem einen Darkride durch die Geschichten von Astrid Lindgren mit einem sehr interessanten Ridesystem
- wenn wir schon auf Djurgarden sind: wer etwas mehr Zeit hat, kann mindestens einen halben/ eher einen ganzen Tag für das Freilichtmuseum Skansen einplanen - das ist riesig und eine interessante Mischung aus Freilichtmuseum, Zoo & kleineren Attraktionen
- zu guter letzt: wer sich die “Touritour” durch die Schären sparen möchte, aber zumindest ein bisschen was von den Inselchen sehen möchte, kann mit dem normalen Nahverkehrsticket auch einfach die verschiedenen Bootslinien nutzen - ein Tipp ist zB die Linie 90, die führt im Prinzip einmal um Djurgarden herum
 

Nite_Owl

Fastpass Besitzer
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- zu guter letzt: wer sich die “Touritour” durch die Schären sparen möchte, aber zumindest ein bisschen was von den Inselchen sehen möchte, kann mit dem normalen Nahverkehrsticket auch einfach die verschiedenen Bootslinien nutzen - ein Tipp ist zB die Linie 90, die führt im Prinzip einmal um Djurgarden herum
Wir haben uns selbstverständlich die Touri-Tour gespart und sind mit den Öffis gefahren. Nur hat man vor lauter Regen nichts gesehen, sodass wir zweimal abgebrochen haben...
Das Astrid Lindgren Museum klingt spannend, merke ich mir. Danke für den Tipp!

Ansonsten wie immer der Dank an dich, Lukas, für das Schreiben.
Ich werde ja auch noch einen kleinen Beitrag dazu später leisten können... 🙂
 

Ingo

Airtime König
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Vielen Dank für den schönen Reisebericht mit super Fotos. Interessante Anreise:)
Prima, dass Ihr es so schön leer angetroffen hattet. Gröna Lund ist einfach göttlich.
Allerdings bin ich der Meinung, dass der Insane optisch als auch fahrtechnisch keine Berechtigung mehr hat
in diesem hochwertigen Luxus-Park.
 

ThrillRider97

CF Guru
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Erstmal ein liebes Dankeschön an alle Kommentatoren, eure Worte spornen mich durchaus an, weiterzumachen :)

Allerdings bin ich der Meinung, dass der Insane optisch als auch fahrtechnisch keine Berechtigung mehr hat
in diesem hochwertigen Luxus-Park.
Interessante Sichtweise - mich würde interessieren, woran du das genau festmachst:
Intamin kann man denke ich schon als "Luxus-Hersteller" bezeichnen, dieser zählt ganz sicher nicht zur Billigsparte wie SBF Visa und Co.
Und klar ist die Aufmachung deutlich schlichter und weniger glänzend als bei den anderen Anlagen im Park, aber mich stört das jetzt nicht - Jetline, Vilda Musen, Fritt Fall und Katapulten sind da auch etwas "einfacher" gehalten.
Falls du dich mit dem "fahrtechnischen" auf den hohen Thrill-Faktor beziehst: gerade in Gröna Lund gibt es so einige "intensivere" Attraktionen wie zum Beispiel die ganzen Freifalltürme, Monster, Jetline (kann ich zwar nicht beurteilen, vermute ich aber auch als Thrill-Ride) oder der fliegende Teppich, da passt Insane meiner Meinung nach eigentlich ganz gut herein.
Klar kann die rustikale Fahrweise für manch einen schon zu heavy sein, aber ich fand sie jetzt nicht direkt unangenehm - ich freue mich eher, wenn ich auf so richtige "White-Knuckle-Rides" stoße, aber dass nicht jeder so denkt, ist mir schon klar...

LG Lukas
 

Floooooo

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Klar kann die Fahrt für manch einen schon zu heavy sein, aber ich fand sie jetzt nicht direkt unangenehm - ich freue mich eher, wenn ich auf so richtige "White-Knuckle-Rides" stoße
Ich sage mal so: im “Normalbetrieb” ist Insane nur… Insane.
Ich erinnere ich mich da aber noch an eine ERT im Rahmen einer CF-Tour, da durften wir die Gondeln beladen, wie wir wollten. Also zB auf einer Seite eine einzige, ganz kleine, leichte Person - und auf der anderen Seite @Erestor & ich (und wer uns Beide, v.a. damals, kennt, weiss: das waren ein paar kg…). Ende vom Lied: in dem Moment, als wir aus der Station gefahren sind, hingen @Erestor & ich nach unten, während unsere Mitfahrerin den Himmel begutachten durfte. Auf der Strecke hat die Gondel dann mit etlichen G Gas gegeben - bis die Anlage uns auf der Blockbremse, die in dem Fall quasi als Trim fungiert hat, ca. 60 Sekunden (so zumindest unser Gefühl, alle dachten schon, das Ding ist jetzt down) angehalten und auspendeln lassen hat, bevor es in den dann wieder extrem heftigen 2ten Streckenteil ging… selbstredend haben wir dann unten die Führungsschiene verpasst und unsere Gondel musste manuell “geradeherückt” werden. DAS war White-Knuckle… 🙈
 

Erestor

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die in dem Fall quasi als Trim fungiert hat, ca. 60 Sekunden (so zumindest unser Gefühl, alle dachten schon, das Ding ist jetzt down) angehalten und auspendeln lassen hat, bevor es in den dann wieder extrem heftigen 2ten Streckenteil ging… selbstredend haben wir dann unten die Führungsschiene verpasst und unsere Gondel musste manuell “geradeherückt” werden. DAS war White-Knuckle… 🙈
Ja die Fahrt wird mir auch für immer und ewig in Erinnerung bleiben. Am Ende war ich mir erstmal nicht so sicher, ob sich dabei mein Magen entleert hat oder nicht:ROFLMAO:
Mir wurde so mega heftig in den Bauch gedrückt durch die G-Kräfte, das war nicht mehr normal.
Zum Glück ist es aber nicht passiert😇

Aber hat schon nen Grund warum die Ride Ops das im regulären Betrieb so nicht zulassen.
Ride to Happiness macht diesen Lasten Ausgleich ja sogar automatisch(?) wie wir erleben durften in Belgien(bei uns mussten sich relativ oft Leute von Links nach Rechts setzen weil es keine Freigabe gab, aber der Bügel definitiv zu war).
 

Coasterfreak91

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Der Hund ist süß. Da würde unserer bestimmt auch gerne liegen.

Insane fand ich jetzt nicht ganz so intensiv wie hier beschrieben, trotzdem ne schöne Anlage. Danke für den Bericht. Gröna Lund ist einfach cool.
 

Lumineux

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Geschickt, diesen süßen Knuffelhund mit einzubauen - spätestens da steigen wohl alle in den Rest ein ^^
(nein Spaß! ich war vom ersten Foto an mit im Gepäck)

Danke, dass ihr die Pässe an die Familie verschenkt habt ❤
Eure Tour werde ich mir mal abschreiben, das schreit ja fast nach "hinterher"

Ein wunderbarer Bericht, den ich gern bis zur letzten Zeile mitgestöbert habe. Danke für's Mitnehmen
 
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