Am nächsten Morgen hieß es erneut: früh aufstehen, denn um 7:04 Uhr fuhr der Schnellzug nach Stockholm ab – für diese ist hier, vergleichbar mit den französischen TGV, eine Sitzplatzreservierung verpflichtend.
Vorher noch ein letzter Blick zurück – hejdå, Malmö
Dieser Zug hier brachte uns dann in rund viereinhalb Stunden nach Stockholm – und auch wenn die „X2000“ schon seit vielen Jahren im Einsatz sind, waren diese mit Neigetechnik ausgestatteten Züge trotzdem sehr komfortabel: alt, aber bewährt!
Der Blick auf die vorbeiziehende schwedische Landschaft war ebenfalls richtig entspannend

In Stockholm angekommen, steuerten wir zuerst unsere Unterkunft an – das „
Generator Hostel“, welches wir für drei Nächte gebucht hatten und fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt liegt.
Leider waren zu diesem Zeitpunkt unsere Zimmer noch nicht frei, deshalb mussten wir unser Gepäck in den Schließfächern verstauen, was unter anderem bei mir nicht ganz reibungslos funktioniert hatte. Für einen weiteren Versuch bekam ich von der netten Dame an der Rezeption den Betrag in Münzen (!), um nicht erneut zahlen zu müssen – dies dürfte das einzige Mal gewesen sein, bei dem ich während dieser Tour Bargeld genutzt habe. Immerhin hat es dann auch geklappt und wir konnten ein wenig die Stadt erkunden
Wie man erkennt, hat es uns automatisch Richtung Wasser gezogen, und da wir Hunger hatten, haben wir uns in eine Art Pizzeria direkt am Hafen gesetzt.
Die Preise waren, angesichts der Lage, erstaunlich human, das Ambiente war ganz gemütlich und geschmeckt hat es auch.
Leider wurde das Wetter zunehmend schlechter, als wir in einem Supermarkt kurz einkaufen waren, blieben wir eine ganze Weile im Ausgang stehen, jedoch erfolglos:
Obwohl Maik und ich immerhin einen Schirm dabei hatten, ist auf dem nicht übermäßig langen Weg zum Hostel keiner trocken geblieben…
Dort angekommen, konnten wir endlich unser Zimmer beziehen, welches ziemlich klein und zweckmäßig war, aber wir blieben ja auch nur drei Nächte dort…
Als sich das Wetter beruhigt hatte, besorgten wir uns am Hauptbahnhof unsere Tickets für den Stadtverkehr – dieser ist nämlich bei Interrail nicht enthalten!
Hier wurden wir in einem Supermarkt (!) in der Bahnhofshalle fündig, wo wir dann problemlos unsere Chipkarte erhalten haben.
So ging es als nächstes mit der Tram zur Haltestelle „Nybroplan“, wo die Fähren ablegen – eine Person von uns hatte sich schon aufs Bootfahren eingeschossen

Hier hatten wir übrigens einen vierbeinigen Begleiter an Bord, der sich durch die ganzen Menschen nicht beeindrucken ließ – dieser war echt süß
Und wie man auf dem vorigen Bild bereits erkennen kann, konnten wir nicht widerstehen und näherten uns vom Wasser aus dem ersten Freizeitpark der Tour – Gröna Lund
Von der Anlegestelle war es dann nur noch ein Katzensprung zur Information, wo wir dann ohne Probleme die Wristbands und sogar jeweils zwei Jetpässe bekommen haben, wirklich sehr großzügig, dieses Angebot

Und die Entscheidung für einen jetzigen Parkbesuch war goldrichtig – dieser war (wahrscheinlich aufgrund des wechselhaften Wetters) erstaunlich leer. Und so standen wir dann vor der neuesten Bahn im Park – Monster!
Nach dem relativ langen Wartebereich geht es dann ab in den Untergrund – die Station befindet sich nämlich unterirdisch und ist meiner Meinung nach ziemlich cool gestaltet. Ich habe es zwar verpennt, Fotos zu machen, aber Jeannette war so lieb und hat mir ihre zur Verfügung gestellt.
Und die beleuchteten Züge sind ebenfalls sehr stylisch – also nichts wie rein da!
Nach dem Kettenlift folgt dann der äußerst fotogene First Drop, der nahe am Wasser gebaut ist und ordentlich Power hat.
Und so geht es dann direkt in eine Zero-G-Roll hinein, die richtig schön „floaty“ ist – und auch wenn das Layout jetzt nicht das Längste ist und keine innovativen Fahrfiguren enthält, hat mir dieses richtig gut gefallen:
Dieses ist nämlich ein schöner Mix aus druckvollen Kurven, Inversionen und sogar ein paar Airtime Momenten, die aber in den vorderen Reihen besser zur Geltung kommen.
Außerdem finde ich es faszinierend, wie ausgerechnet diese massive Schiene in diesen zugebauten Park hereingefädelt wurde – das Ergebnis sind einige Near Misses, die das Fahrerlebnis ebenfalls stark aufwerten.
Insgesamt hat Monster also positiv überrascht, da uns auch die smoothe Fahrweise, die Lage und der schön gestaltete Stationsbereich überzeugt hat.
Und da diese wie leergefegt war, gab es hier gleich mehrere Fahrten.
Ebenfalls witzig finde ich die abschüssige Schlussbremse, mit der der Zug wieder in den Untergrund zurückkehrt
Da es leider wieder anfing zu regnen, sollte als nächstes eine überdachte Attraktion herhalten – und auch wenn die offenbar schon recht alte Berg- und Talbahn „Rock Jet“ eher langsam aussah, konnten wir diese schnell ohne Wartezeit mitnehmen.
Diese war zwar, wie erwartet, sehr gemütlich, fuhr aber auch rückwärts und der Operator hat ordentlich Stimmung gemacht – was der Fahrt zusätzliche Energie verpasst hat
Als nächstes ging es wieder „back to business“, nämlich zu „Kvasten“, welche wohl die vollste Attraktion des Parks war, es sah nach mindestens einer halben Stunde Wartezeit aus.
Deshalb haben wir hier unsere Jetpässe eingelöst und waren nach wenigen Runden Wartezeit an der Reihe.
Das Layout ist dasselbe wie im Paultons Park, hier gibt es ebenfalls einen flachen Hügel mit kaum spürbarer Airtime, wenn auch mit schönem Meerblick
Jedoch kam mir diese Fahrt deutlich schwächer vor wie die in Großbritannien – hier war es einfach ein netter Family Coaster mit schlechter Kapazität, mehr nicht.
Und wenn wir schon bei der schönen Lage am Wasser sind, durfte natürlich auch ein Meeresbewohner nicht fehlen:
Mit „Bläckfisken“ ist auch ein altehrwürdiger Polyp im Attraktionsportfolio, welcher sich als Besonderheit auf einer schwimmenden Plattform befindet. Aber auch sonst hat dieser wirklich Spaß gemacht, das das Fahrprogramm eine ordentliche Geschwindigkeit hatte und die Gondeln leicht zu sporten waren. Schönes Teil
Ein noch seltenerer Flatride steht direkt nebenan und ist dank seines markanten Sounds kaum zu überhören:
Hier findet man mit „Flygande Mattan“ noch einen alten fliegenden Teppich von Zierer – bereits letztes Jahr hatte ich an der Fabbri Variante „Quantum“ im Thorpe Park großen Spaß und im Parc Asterix war „Le Cheval de Troie“ für mich ein echtes Highlight

So war auch hier eine Fahrt natürlich verpflichtend!
Und holla die Waldfee, diese Teppiche haben echt Power:
Sie mögen vielleicht eher harmlos aussehen, aber man sollte sich auf keinen Fall täuschen lassen – gerade das „Fallen“ vom höchsten Punkt ist äußerst intensiv und hat mehr Airtime, als man denken würde.
Und da man in den sehr lockeren Bügeln viel herumrutscht, sollte man sich gut festhalten, sonst landet man unangenehm im Sitzhöcker.
Ich finde es auf jeden Fall echt spaßig – schade dass diese Klassiker immer seltener werden…
Da der Nieselregen langsam stärker wurde, ging es zur Geisterbahn „Blå Tåget“, bei der wir noch einen leeren Wartebereich vorfanden, was wenige Minuten später anders aussah. Diese war relativ ungewöhnlich:
Neben den „klassischen“ Gruselgestalten kommen auch jede Menge andere Überraschungen wie unerwartete Bewegungen und Schockeffekte (die hauptsächlich auf lauten Geräuschen basieren, einmal sogar mit Teslaspulen) zum Einsatz!
Aber auch skurriler Humor kommt während der Fahrt nicht zu kurz, was man schon an den Figuren am Einstieg erahnen kann. Auf jeden Fall zu empfehlen
Als nächstes war Vilda Musen an der Reihe, die eine ordentliche Warteschlange hatte – aber die Abfertigung konnte sich durchaus sehen lassen und somit waren wir nach spätestens 15 Minuten an der Reihe.
Die Bahn ist für einen Bobsled erstaunlich hoch und sie teilt sich die Konstruktion mit der aufgrund des Unfalls leider geschlossenen Jetline, deren Lost Count durchaus schmerzhaft war…
Aber egal, beeindruckend ist dieses Knäuel aus Coasterschienen in jedem Fall!
Das Layout von Vilda Musen ist relativ ungewöhnlich, Mauskurven gibt es nur wenige, dafür sehr viele gewundene Drops mit plötzlichen Richtungsänderungen und ein paar kleinen Airtime Momenten. Eine Besonderheit war auch diese recht weitläufige, aber ungeneigte Kurve, die überraschend starke und lang anhaltende Querkräfte bietet!
Dazu ist das abwechslungsreiche Layout relativ lang – somit dürfte es eine der besten Bobsled Coaster sein, die ich kenne
Als nächstes wechselten wir in den zweiten, deutlich kleineren Parkteil, wo hauptsächlich Kinderattraktionen zu finden sind.
Hierfür mussten wir eine Brücke überqueren und standen schließlich vor „Nyckelpigan“, einer klassischen Marienkäferbahn in der kleinsten Ausführung.
Hier konnten wir wieder gleich einsteigen, und bereits zu Beginn wurden wir alle ziemlich überrascht:
Die Art und Weise, wie der Zug durch die Reibräder beschleunigt wird, könnte man fast schon als Launch bezeichnen – und auch sonst war dieses kleine, unschuldig aussehende Bähnchen deutlich zügiger unterwegs, als wir erwartet hatten
Die zweite Bahn des Bereichs befindet sich nur wenige Meter weiter hinten, nämlich „Tuff Tuff Tåget“:
Diese war wiederum das komplette Gegenteil von der Marienkäferbahn, da die Geschwindigkeit hier sehr überschaubar ist – da dürfte selbst ich (als eher unsportliche Person) bei einem Sprint auf die Bahn deutlich mehr km/h erreichen

Für die Kleinsten dürfte dies aber ein sanfter Einstieg sein.
Bevor wir den „Kinderbereich“ wieder verließen, nahmen wir noch schnell die Oldtimerbahn mit, deren Wägen so eng waren, dass wir nur alleine darin Platz nahmen. Die Fahrt war nichts weiter Besonderes, jedoch besitzt diese ein Onboard Foto, bei dem die Kamera allerdings von uns allen nicht bemerkt wurde und die Fotos entsprechend lustig aussahen:
Beispielsweise wurde ich beim Jacke anziehen abgelichtet
Und zu guter Letzt gab es für mich einen kleinen Trip in meine Kindheit zurück, hier gibt es nämlich einen Walkthrough „Pettson och Findus Värld“, die dem Haus aus der entsprechenden Serie nachempfunden ist:
Auch wenn die Effekte und Spiele teilweise außer Betrieb waren oder wir sie nicht kapiert haben, fand ich es trotzdem witzig.
Als Kind war ich nämlich großer Fan von Pettersson und Findus. Ich besaß damals ein Großteil der Bücher sowie PC Spiele und schaute hin und wieder die Zeichentrickserie auf KiKa
Um wieder in den „Hauptpark“ zurückzukommen, mussten wir diese hübsche Brücke überqueren.
Und bei den „erwachsenen“ Rides ging es zuerst zu „Pop Expressen“, einem Huss Breakdance 3, welcher auch ein recht ordentliches Fahrprogramm hat.
Jedoch besticht diese Attraktion noch durch weitere Qualitäten:
Diese ist nämlich komplett indoor und dank lauter Musik sowie coolen Lichteffekten kam hier durchaus Disco Atmosphäre auf

Meiner Meinung nach ein kleines Highlight, welches aufgrund seiner etwas versteckten Lage in einer Unterführung leicht übersehen werden kann
Es wird langsam Abend…
…da hat der Drop von Monster natürlich eine besonders schöne Kulisse
Für uns galt jedoch: are you ready to get
INSANE?
Diese Bahn als letztes zu checken, war bewusst so gewählt, damit dieser Zac Spin nicht nur mein erster 4D Coaster, sondern auch meine 400 werden sollte.
So konnten Maik und ich dann ohne Wartezeit in den Wägen Platz nehmen, welche mich optisch an Wurfsterne erinnern.
Die Drops reißen einen schon ziemlich intensiv herum, und das Geschaukel ist ebenfalls ordentlich, aber bis zur Blockbremse hält sich alles noch im Rahmen.
Diese kann man jedoch als Ruhe vor dem Sturm betrachten, denn ab hier wird alles deutlich schneller absolviert und durch die sehr plötzlich einsetzenden Kräfte kann es dann zu Überschlägen kommen.
Dieser „Mini Top Hat“ unmittelbar vor der Schlussbremse ist wirklich heftig, und da wir eine druckvolle Senke kopfüber absolviert hatten, habe ich durch die negativen G-Kräfte kurzzeitig Sternchen gesehen

Dies ist ein ähnlicher Effekt wie bei den berüchtigten Mondial Capriolos (einarmige Propeller), die mit festgezogener Gondelbremse durch die Station ballern, was jenseits von Gut und Böse ist – hier wirken die Kräfte deutlich zwar kürzer, sind aber ruckartiger.
Insane ist schon eine coole Sache, die sich allerdings nur schwer mit „herkömmlichen“ Achterbahnen vergleichen lässt – das Ganze fühlt sich eher wie ein heftiger Flatride an, was jedoch (zumindest für mich) nichts Schlechtes heißen muss

Schläge oder ähnliches habe ich keine gespürt, jedoch braucht man trotz allem Nehmerqualitäten – die Kräfte sind allesamt nicht zu unterschätzen, gerade wenn sie kopfüber wirken

Für einen Thrillride-Fan wie mich auf jeden Fall eine würdige 400,
wie man auch auf dem Foto sehen kann
Leider blieb Patrick diese Fahrt verwehrt, da ein Gewitter im Anmarsch war – schon sehr ärgerlich, aber Sicherheit geht nun mal vor. So wurden auch alle anderen größeren Anlagen nach und nach geschlossen und der Nieselregen hatte sich kurze Zeit später zu einem ausgewachsenen Schauer gesteigert.
Da überdachte Attraktionen hier eher Mangelware sind, wollten wir nun etwas essen. An dem Pasta Stand konnte man, trotz anwesendem Personal, ausschließlich per App bestellen, weshalb wir uns für Kebab entschieden hatten.
Das Essen ging durchaus in Ordnung, vor allem war die Portion für den Preis durchaus reichhaltig. Jedoch waren wir eine ganze Weile beschäftigt, einen trockenen Platz zum Essen zu suchen…
Zum Glück hatte sich das Unwetter recht bald wieder beruhigt, und die Attraktionen öffneten nach und nach wieder:
Wir fingen entspannt mit dem Wellenflug an, welcher aufgrund der Nähe zum Wasser einfach grandios aussieht, vor allem mit Beleuchtung
Und man konnte weiterhin den Sonnenuntergang bewundern
Direkt nebenan sollte es deutlich aufregender weitergehen – nämlich mit Katapulten:
Während des Druckaufbaus bekommt man vom Operator gefühlt einen halben Roman erzählt…
… bis man dann (den Reaktionen der anderen Fahrgäste zufolge

) ohne Vorwarnung nach oben geschossen wird – wow, das Ding kam mir deutlich heftiger als die meisten anderen Türme dieser Art vor, richtig geil

Anschließend wird man hier auch langsam nach oben gezogen und nach unten „geschossen“, starke Ejector Airtime inklusive.
Somit dürfte dies einer der und besten Space Shots sein, die ich kenne – absolute Empfehlung
Der in der Fanszene bekannteste Turm im Park dürfte jedoch folgender sein:
Nachdem wir den opulenten Eingang durchquert hatten, konnten wir ohne Wartezeit in dem wirklich massiven Vehikel Platz nehmen und den bequemen Schoßbügel mit Weste schließen.
Und so ging es dann sehr lang nach oben, bis dann irgendwann der Moment der Wahrheit kommt:
Das Umklappen der Sitze ist mit Abstand der heftigste Moment während der Fahrt, während ich den eigentlichen Sturz tatsächlich relativ harmlos fand – wie man am folgenden Bild erkennen kann, sind recht früh Bremsschwerter montiert, weshalb die Beschleunigung relativ moderat ist.
Daher kann ich auch etwas vorsichtigeren Gemütern guten Gewissens eine Fahrt mit Ikaros empfehlen – die Fahrt sieht deutlich krasser aus, als sie letztendlich ist.
Jedoch macht sie trotzdem wirklich Laune, vor allem natürlich aufgrund der grandiosen Aussicht
Als nächstes war das „Lustiga Huset“ an der Reihe – dies dürfte eines der größten Fun Häuser sein, die ich jemals erlebt habe:
Neben altbekannten Elementen sind auch viele andere Dinge zu finden, die die Sinne auf den Kopf stellen, und man ist wirklich lang unterwegs, bis man das Ende erreicht.
Dies geschieht hier klassisch in Form einer Rutsche, die erstaunlich flott ist. Auf dieser wartet zudem eine kleine Überraschung, die ich aber nicht spoilern möchte – lieber selbst ausprobieren, es lohnt sich
Da nun auch Insane wieder in Betrieb war, ging es für Patrick und mich natürlich schleunigst dort hin, damit auch er den Check einsacken konnte.
Da immer beide Seiten der Gondel beladen werden müssen, und nur zwei Personen anstanden, wurden wir gefragt, ob wir nochmal fahren wollen, was wir uns natürlich nicht zweimal sagen ließen

Jedoch waren beide Fahrten deutlich weniger heftig als die vorher, obwohl einmal sogar ein Ungleichgewicht von zwei zu eins entstanden ist…
Dort merkt man gut, wie unberechenbar dieses Ding ist, was aber auch den Anreiz für Wiederholungsfahrten schafft
Zudem wollten wir noch an diesen „Glücksrädern“, an denen man gewaltige Mengen von Süßigkeiten gewinnen kann, mitmachen – Maik und ich haben prompt eine Schachtel mit zwölf Tafeln Schokolade gewonnen

Allgemein scheint die Gewinnrate bei diesen Spielen gar nicht so schlecht zu sein, da man oft Besucher mit diesen riesigen Verpackungen herumlaufen sieht – und dieser Anblick würde sich uns in den nächsten zwei Wochen immer wieder bieten
Maik und ich sind schließlich noch einen weiteren Droptower gefahren, nämlich „Fritt Fall“.
Hierbei handelt es sich um einen klassischen Intamin Giant Drop mit normalen und Stehgondeln, wie er beispielsweise auch im Port Aventura zu finden ist.
Im Gegensatz zu letzterem gibt es hier allerdings getrennte Queues, weshalb wir natürlich die klassische Sitzposition bevorzugten – gerade für Männer ist diese deutlich angenehmer

Laut Homepage wird man aus 80 Metern Höhe fallen gelassen, etwas weniger als in Spanien – jedoch kam mir dieser Sturz ein Stück heftiger vor. Und vor allem steckt dieser Turm Ikaros vom Fall locker in die Tasche, da dieser gefühlt deutlich mehr beschleunigt

Außerdem fanden wir es von außen interessant, dass die Sitzgondel (rot) jedes Mal deutlich schneller fällt als die Stehgondel (lila), was wir uns nicht wirklich erklären konnten
Anschließend schauten wir erneut bei Vilda Musen vorbei, bei der wir nun einfach bis zum Einstieg durchlaufen konnten – auch wenn wir bezüglich Warmfahren keinen großen Unterschied zu Mittags gemerkt haben, war dies immer noch eine echt spaßige Fahrt
Und um den Tag zu beenden, gab es natürlich noch ein paar Fahrten Monster – bis wir dann den Park verlassen haben – und Achtung Spoiler: wir sollten morgen gleich wieder kommen

„God natt, Gröna Lund!“
Nach diesem ereignisreichen Tag waren wir froh, dass wir nach nur wenigen Haltestellen mit der Straßenbahn und einem kurzen Fußmarsch unter Hotelzimmer erreicht hatten. Den Schlaf hatten wir uns redlich verdient
