- Mitglied seit
- 2013
- Beiträge
- 1.892
Huhu zusammen – it‘s me again 
Nachdem wir uns in Furuvik von der Schönheit der schwedischen Landschaft und ein paar netten Attraktionen überzeugen konnten, sollte dies gleich am nächsten Tag fortgesetzt werden.
Hierfür hatten wir aber bereits unsere sieben Sachen zusammengepackt, denn neben Kolmården wurde auch die Unterkunft gewechselt – so ging es vom lebhaften Stockholm ins beschauliche Katrineholm.
Um die schwedische Hauptstadt hinter uns zu lassen, stiegen wir erneut in den Regionalexpress der Gesellschaft „Mälartåg“, die uns schon am Tag zuvor nach Gävle gebracht hat – und rund anderthalb Stunden später waren wir in „Kolmården station“.
Dort angekommen, stiegen wir in einen Doppeldecker Bus, der uns gegen einen kleinen Obolus direkt vor den Eingang brachte.
Dies hat sich alles bequem und einfach gestaltet, lediglich bei letzterem musste einer von uns stehen bleiben und unser Gepäck festhalten, damit sich dieses in den Kurven nicht selbstständig macht
Nachdem wir dann auch hier die Tickets besorgt hatten, warteten wir vor dem ikonischen Eingang
Und als wir dann hereingelassen wurden, liefen nicht, wie sonst üblich, schnurstracks in den Park hinein, sondern zweigten gleich nach rechts ab, um zu den Schließfächern zu kommen. Diese waren zu unserer Erleichterung ziemlich groß dimensioniert, sodass auch meine etwas sperrige Reisetasche mit Rollen darin bequem unterkam.
Hier kann man ausnahmsweise nicht direkt mit Kreditkarte zahlen, sondern mit speziellen Münzen für die Locker – als ich im daneben befindlichen Souvenirshop danach fragte, konnte ich diese dort auch gleich kaufen.
Nachdem dieser Teil abgehakt war, ging es dann mit deutlich leichterem Gepäck in den Wald hinein
Auf den Rat eines anderen CF liefen wir geradewegs auf den ersten der beiden Kiddie Coaster zu, welcher sich unweit des Eingangs in „Bamses Värld“ befindet.
Dieser Kinderbereich ist einer Zeichentrickfigur in Form eines Braunbären gewidmet und ist durchaus nett gestaltet. Dieser Rocking Tug war natürlich nicht das Objekt der Begierde
Dieser kleine Zug schon eher
Hier mussten wir rund drei bis vier Fahrten mit jeweils zwei Runden warten.
Dieser „Godiståget“ (auf deutsch: „Süßigkeiten-Zug“) genannte Force 190 von Zierer dreht seine Runden über das Layout, welches identisch zu dem von Plohseidon in Plohn ist.
Hier in Schweden läuft diese Anlage allerdings deutlich geschmeidiger als in Sachsen, aber gut, diese Anlage ist auch ein paar Jahre jünger
Diese Anlage gleich zu Beginn einzutüten, hat sich übrigens als vollkommen richtige Entscheidung herausgestellt, denn nur wenig später hatte sich hier eine wirklich stattliche Schlange gebildet
Dasselbe Vorgehen wollten wir beim zweiten Kiddie Coaster „Delfinexpressen“ anwenden, jedoch hatten wir hier eine ordentliche Wegstrecke vor uns.
Das Wegenetz bietet als Besonderheit zwei in verschiedenen Farben markierten Routen, bei denen man an möglichst vielen Tieren vorbeikommt. Da uns die „blaue Elefantenroute“ schneller an unser Ziel bringen sollte, nahmen wir diese.
Unser übliches Vorgehen „Business first!“ wurde insofern gebrochen, da wir mehrere Zwischenstopps an den Gehegen eingelegt haben
An dieser Stelle seien noch ein paar tolle Nahaufnahmen von Maik erwähnt, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Das Affengehege fiel hier ebenfalls ziemlich groß aus!
Hier war sogar ein Gorilla Baby dabei
Anschließend bot sich uns dieser Anblick, der bereits die Vorfreude steigen ließ
Aber da wir die Wartezeiten geringer als bei den anderen familienfreundlichen Bahnen einschätzten, ging es zuerst noch zu „Delfinexpressen“.
Hier hatten wir eigentlich mit einer längeren Schlange gerechnet, aber nix da, wir konnten gleich im nächsten Zug Platz nehmen und den Lifthill erklimmen
Die Fahrt ist ein übliches Standardlayout des Vekoma Junior Coasters – für die Zielgruppe sicher in Ordnung, für uns natürlich nichts Besonderes.
Jedoch lief diese Bahn leider relativ ruppig, und außer dem Zugdesign findet man keinen wirklichen Bezug zum Thema…
Jedoch thront hinter Delfinexpressen das Highlight, auf das schon die ganze Zeit alle Blicke gerichtet waren – so näherten wir uns diesem hölzernen Ungetüm.
Dieser Drop mit Panorama-Kurve sieht schon mal vielversprechend aus
An diesem Tag wurde nur mit einem Zug gefahren, was aber vollkommen ausreichend war, da die Wartezeit so nie über 15 Minuten lag.
Die Station war zudem auch nett als Sägemühle gestaltet, sowohl von außen…
…als auch von innen. Man beachte das Schild unten rechts
Platz genommen in den schicken Zügen, geht es dann nach oben…
Und auch wenn diese 270 Grad Wende von unten nicht wirklich spektakulär aussehen mag, gerade bei dieser Bahn mit ihrer unglaublichen Aussicht hat diese mehr als ihre Daseinsberechtigung:
So hat man noch einmal Zeit, den Ausblick zu genießen, bevor es dann nach unten geht.
Der Drop sieht von außen bereits vielversprechend aus und macht Laune – auch wenn es intensivere Abfahrten gibt, kann hier vor allem der Ausblick gefallen.
Der oft hochgelobte Zero-G-Stall hat mir persönlich leider nicht so viel gegeben, ich empfand ihn einfach als eine etwas zu langsam durchfahrene Inversion mit viel Hangtime. War schon okay, aber da macht mir persönlich eine traditionelle Zero-G-Roll deutlich mehr Spaß…
Der darauf folgende Wave Turn fährt sich zwar auch eher „entspannt“, aber bietet eine ungewöhnliche Art von leichter „seitlicher“ Airtime, was ich ganz witzig finde.
Toutatis besitzt dieses Manöver ebenfalls und während es in Frankreich gefühlt etwas schneller durchfahren wird, hat man hier den Blick auf das Fjärd „Bråviken“, was dieses Element äußerst fotogen macht.
Das folgende Foto stammt wieder von Maik, da meine Handykamera ohne Teleobjektiv das niemals so hinbekommen hätte
Der Rest vom Layout mutet rein optisch zwar weniger spektakulär und etwas „konventioneller“ an, aber dieser hat mir tatsächlich besser gefallen als der Anfang:
Hier ist man in den Kurven und Airtime Momenten überwiegend bodennäher unterwegs, sodass diese Elemente auch rasanter durchfahren werden.
Hier ist auch das ein oder andere Mal Ejector Airtime zu spüren, welche aber nie so heftig knallt wie bei Untamed, was mir persönlich eher recht ist
Ebenso haben mir die beiden Inversionen besser gefallen als die erste, vor allem die letzte Rolle wurde schön schwungvoll genommen
Ein weiterer Grund, warum mir der zweite Teil der Fahrt mehr zugesagt hat, ist die Interaktion mit dem Gelände:
Die schroffen Felsen rasen dort relativ nah an einem vorbei, was das Geschwindigkeitsgefühl verstärkt, auch wenn der Schwung in den letzten Kurven merklich abnimmt.
Insgesamt hat man sich eine wirklich tolle Bahn in den Park gestellt:
Das Layout ist schön abwechslungsreich (sowohl weitläufige als auch kompakte, verschlungene Passagen sind enthalten), der Fahrkomfort ist wirklich gut (von Rucklern, wie manchmal behauptet wird, habe ich nichts mitbekommen) und die Bahn profitiert vor allem von ihrer absolut genialen Lage mitten in der Natur.
Dass diese Bahn, insbesondere im Hinblick auf Airtime, deutlich harmloser als Untamed ist, begrüße ich in diesem Falle sogar, da in Biddinghuizen das Finale mit den unzähligen winzigen Airtime Hopsern die ansonsten wirklich gute Fahrt für mich ein wenig zerstört: diese kurzen Ejector Explosionen in Kombination mit den eher suboptimalen Bügeln sorgen bei mir da eher für Schmerzen in den Oberschenkeln.
Das Bügelsystem bei Wildfire dürfte vermutlich dasselbe sein, jedoch ist mir dieses zu keinem Zeitpunkt der Fahrt unangenehm aufgefallen.
Aber auch wenn Wildfire wie gesagt etwas zahmer als Untamed ist, finde ich es nach wie vor eine äußerst mutige und ungewöhnliche Entscheidung, sich so eine gewaltige Bahn in den Park zu bauen, da bereits durch die imposante Erscheinung schon ein gewisser Prozentsatz der Besucher von einer Fahrt abgeschreckt werden dürfte, wodurch wahrscheinlich die eher moderaten Wartezeiten zustande kommen.
Aus genau diesem Grunde sind wir auch gleich noch zwei weitere Male gefahren, jeweils in unterschiedlichen Reihen.
Momentan hat mir die Bahn tatsächlich in den vorderen Reihen besser gefallen, da gerade die letzte und beste Inversion dort besser zur Geltung kam.
Auf jeden Fall wollten wir Wildfire auch im späteren Tagesverlauf testen – vorher gab es erstmal eine Mittagspause, wo wir an den Tischen Platz nahmen, welche am Fuße des RMC Monsters und neben Delfinexpressen stehen.
Hier hat man einen wirklich tollen Ausblick
Anschließend war es wieder Zeit für ein paar Tiere, so statteten wir den Seelöwen einen Besuch ab, deren Becken auf einer kleinen Anhöhe liegt, welche sich neben dem Gebäude der Delfinshow befindet. Diese haben wir uns allerdings nicht angesehen, und das Becken war an diesem Tag leider nicht zugänglich.
Da es hier nicht ganz so viel zu sehen gab, ging es dann wieder herunter – und an einer anderen Stelle wieder hinauf, der Park ist durchaus hügelig vom Terrain.
So standen wir dann vor der Seilbahn-Safari…
…wo wir dann ungefähr 10-15 Minuten warten mussten.
Jedoch war dies anscheinend noch gar nichts im Vergleich zu anderen Tagen, wenn man diesen sehr großzügig geplanten Wartebereich anschaut.
Immerhin ist etwas Thematisierung vorhanden
Und ist man beim Flugzeugmodell angekommen, hat man es dann geschafft und kann in der Gondel Platz nehmen.
Und wie man Jeannette‘s Selfie entnehmen kann, haben wir es uns auch in der Gondel gemütlich gemacht
Und so schwebt man nahezu lautlos über die Tiergehege hinweg…
…und „lautlos“ bei uns im wahrsten Sinne des Wortes:
Eigentlich sollte über Lautsprecher Informationen zu den jeweiligen Tieren kommen, welche man von Schwedisch auch auf Englisch umschalten konnte.
Dies habe ich natürlich kurzerhand probiert, und bis kurz vor Schluss haben wir gar nichts mehr gehört
Aber egal, die Tiere konnten wir trotzdem von oben begutachten
Sogar Löwen gab es hier unten
Ebenso wie eine besonders hübsche Achterbahn
Ich finde diese etwas andere Art der Safari eine ziemlich tolle Sache:
Von oben hat man einen guten Blick über die Tiere sowie die schöne Landschaft – zudem tut es (vor allem im Hinblick auf die recht weiten Entfernungen innerhalb des Parks mit einigen Steigungen) einfach gut, sich mal eine halbe Stunde zurücklehnen und entspannen zu können

Nachdem wir uns in Furuvik von der Schönheit der schwedischen Landschaft und ein paar netten Attraktionen überzeugen konnten, sollte dies gleich am nächsten Tag fortgesetzt werden.
Hierfür hatten wir aber bereits unsere sieben Sachen zusammengepackt, denn neben Kolmården wurde auch die Unterkunft gewechselt – so ging es vom lebhaften Stockholm ins beschauliche Katrineholm.
Um die schwedische Hauptstadt hinter uns zu lassen, stiegen wir erneut in den Regionalexpress der Gesellschaft „Mälartåg“, die uns schon am Tag zuvor nach Gävle gebracht hat – und rund anderthalb Stunden später waren wir in „Kolmården station“.
Dort angekommen, stiegen wir in einen Doppeldecker Bus, der uns gegen einen kleinen Obolus direkt vor den Eingang brachte.
Dies hat sich alles bequem und einfach gestaltet, lediglich bei letzterem musste einer von uns stehen bleiben und unser Gepäck festhalten, damit sich dieses in den Kurven nicht selbstständig macht
Nachdem wir dann auch hier die Tickets besorgt hatten, warteten wir vor dem ikonischen Eingang
Und als wir dann hereingelassen wurden, liefen nicht, wie sonst üblich, schnurstracks in den Park hinein, sondern zweigten gleich nach rechts ab, um zu den Schließfächern zu kommen. Diese waren zu unserer Erleichterung ziemlich groß dimensioniert, sodass auch meine etwas sperrige Reisetasche mit Rollen darin bequem unterkam.
Hier kann man ausnahmsweise nicht direkt mit Kreditkarte zahlen, sondern mit speziellen Münzen für die Locker – als ich im daneben befindlichen Souvenirshop danach fragte, konnte ich diese dort auch gleich kaufen.
Nachdem dieser Teil abgehakt war, ging es dann mit deutlich leichterem Gepäck in den Wald hinein
Auf den Rat eines anderen CF liefen wir geradewegs auf den ersten der beiden Kiddie Coaster zu, welcher sich unweit des Eingangs in „Bamses Värld“ befindet.
Dieser Kinderbereich ist einer Zeichentrickfigur in Form eines Braunbären gewidmet und ist durchaus nett gestaltet. Dieser Rocking Tug war natürlich nicht das Objekt der Begierde
Dieser kleine Zug schon eher
Hier mussten wir rund drei bis vier Fahrten mit jeweils zwei Runden warten.
Dieser „Godiståget“ (auf deutsch: „Süßigkeiten-Zug“) genannte Force 190 von Zierer dreht seine Runden über das Layout, welches identisch zu dem von Plohseidon in Plohn ist.
Hier in Schweden läuft diese Anlage allerdings deutlich geschmeidiger als in Sachsen, aber gut, diese Anlage ist auch ein paar Jahre jünger
Diese Anlage gleich zu Beginn einzutüten, hat sich übrigens als vollkommen richtige Entscheidung herausgestellt, denn nur wenig später hatte sich hier eine wirklich stattliche Schlange gebildet
Dasselbe Vorgehen wollten wir beim zweiten Kiddie Coaster „Delfinexpressen“ anwenden, jedoch hatten wir hier eine ordentliche Wegstrecke vor uns.
Das Wegenetz bietet als Besonderheit zwei in verschiedenen Farben markierten Routen, bei denen man an möglichst vielen Tieren vorbeikommt. Da uns die „blaue Elefantenroute“ schneller an unser Ziel bringen sollte, nahmen wir diese.
Unser übliches Vorgehen „Business first!“ wurde insofern gebrochen, da wir mehrere Zwischenstopps an den Gehegen eingelegt haben
An dieser Stelle seien noch ein paar tolle Nahaufnahmen von Maik erwähnt, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Das Affengehege fiel hier ebenfalls ziemlich groß aus!
Hier war sogar ein Gorilla Baby dabei
Anschließend bot sich uns dieser Anblick, der bereits die Vorfreude steigen ließ
Aber da wir die Wartezeiten geringer als bei den anderen familienfreundlichen Bahnen einschätzten, ging es zuerst noch zu „Delfinexpressen“.
Hier hatten wir eigentlich mit einer längeren Schlange gerechnet, aber nix da, wir konnten gleich im nächsten Zug Platz nehmen und den Lifthill erklimmen
Die Fahrt ist ein übliches Standardlayout des Vekoma Junior Coasters – für die Zielgruppe sicher in Ordnung, für uns natürlich nichts Besonderes.
Jedoch lief diese Bahn leider relativ ruppig, und außer dem Zugdesign findet man keinen wirklichen Bezug zum Thema…
Jedoch thront hinter Delfinexpressen das Highlight, auf das schon die ganze Zeit alle Blicke gerichtet waren – so näherten wir uns diesem hölzernen Ungetüm.
Dieser Drop mit Panorama-Kurve sieht schon mal vielversprechend aus
An diesem Tag wurde nur mit einem Zug gefahren, was aber vollkommen ausreichend war, da die Wartezeit so nie über 15 Minuten lag.
Die Station war zudem auch nett als Sägemühle gestaltet, sowohl von außen…
…als auch von innen. Man beachte das Schild unten rechts
Platz genommen in den schicken Zügen, geht es dann nach oben…
Und auch wenn diese 270 Grad Wende von unten nicht wirklich spektakulär aussehen mag, gerade bei dieser Bahn mit ihrer unglaublichen Aussicht hat diese mehr als ihre Daseinsberechtigung:
So hat man noch einmal Zeit, den Ausblick zu genießen, bevor es dann nach unten geht.
Der Drop sieht von außen bereits vielversprechend aus und macht Laune – auch wenn es intensivere Abfahrten gibt, kann hier vor allem der Ausblick gefallen.
Der oft hochgelobte Zero-G-Stall hat mir persönlich leider nicht so viel gegeben, ich empfand ihn einfach als eine etwas zu langsam durchfahrene Inversion mit viel Hangtime. War schon okay, aber da macht mir persönlich eine traditionelle Zero-G-Roll deutlich mehr Spaß…
Der darauf folgende Wave Turn fährt sich zwar auch eher „entspannt“, aber bietet eine ungewöhnliche Art von leichter „seitlicher“ Airtime, was ich ganz witzig finde.
Toutatis besitzt dieses Manöver ebenfalls und während es in Frankreich gefühlt etwas schneller durchfahren wird, hat man hier den Blick auf das Fjärd „Bråviken“, was dieses Element äußerst fotogen macht.
Das folgende Foto stammt wieder von Maik, da meine Handykamera ohne Teleobjektiv das niemals so hinbekommen hätte
Der Rest vom Layout mutet rein optisch zwar weniger spektakulär und etwas „konventioneller“ an, aber dieser hat mir tatsächlich besser gefallen als der Anfang:
Hier ist man in den Kurven und Airtime Momenten überwiegend bodennäher unterwegs, sodass diese Elemente auch rasanter durchfahren werden.
Hier ist auch das ein oder andere Mal Ejector Airtime zu spüren, welche aber nie so heftig knallt wie bei Untamed, was mir persönlich eher recht ist
Ebenso haben mir die beiden Inversionen besser gefallen als die erste, vor allem die letzte Rolle wurde schön schwungvoll genommen

Ein weiterer Grund, warum mir der zweite Teil der Fahrt mehr zugesagt hat, ist die Interaktion mit dem Gelände:
Die schroffen Felsen rasen dort relativ nah an einem vorbei, was das Geschwindigkeitsgefühl verstärkt, auch wenn der Schwung in den letzten Kurven merklich abnimmt.
Insgesamt hat man sich eine wirklich tolle Bahn in den Park gestellt:
Das Layout ist schön abwechslungsreich (sowohl weitläufige als auch kompakte, verschlungene Passagen sind enthalten), der Fahrkomfort ist wirklich gut (von Rucklern, wie manchmal behauptet wird, habe ich nichts mitbekommen) und die Bahn profitiert vor allem von ihrer absolut genialen Lage mitten in der Natur.
Dass diese Bahn, insbesondere im Hinblick auf Airtime, deutlich harmloser als Untamed ist, begrüße ich in diesem Falle sogar, da in Biddinghuizen das Finale mit den unzähligen winzigen Airtime Hopsern die ansonsten wirklich gute Fahrt für mich ein wenig zerstört: diese kurzen Ejector Explosionen in Kombination mit den eher suboptimalen Bügeln sorgen bei mir da eher für Schmerzen in den Oberschenkeln.
Das Bügelsystem bei Wildfire dürfte vermutlich dasselbe sein, jedoch ist mir dieses zu keinem Zeitpunkt der Fahrt unangenehm aufgefallen.
Aber auch wenn Wildfire wie gesagt etwas zahmer als Untamed ist, finde ich es nach wie vor eine äußerst mutige und ungewöhnliche Entscheidung, sich so eine gewaltige Bahn in den Park zu bauen, da bereits durch die imposante Erscheinung schon ein gewisser Prozentsatz der Besucher von einer Fahrt abgeschreckt werden dürfte, wodurch wahrscheinlich die eher moderaten Wartezeiten zustande kommen.
Aus genau diesem Grunde sind wir auch gleich noch zwei weitere Male gefahren, jeweils in unterschiedlichen Reihen.
Momentan hat mir die Bahn tatsächlich in den vorderen Reihen besser gefallen, da gerade die letzte und beste Inversion dort besser zur Geltung kam.
Auf jeden Fall wollten wir Wildfire auch im späteren Tagesverlauf testen – vorher gab es erstmal eine Mittagspause, wo wir an den Tischen Platz nahmen, welche am Fuße des RMC Monsters und neben Delfinexpressen stehen.
Hier hat man einen wirklich tollen Ausblick
Anschließend war es wieder Zeit für ein paar Tiere, so statteten wir den Seelöwen einen Besuch ab, deren Becken auf einer kleinen Anhöhe liegt, welche sich neben dem Gebäude der Delfinshow befindet. Diese haben wir uns allerdings nicht angesehen, und das Becken war an diesem Tag leider nicht zugänglich.
Da es hier nicht ganz so viel zu sehen gab, ging es dann wieder herunter – und an einer anderen Stelle wieder hinauf, der Park ist durchaus hügelig vom Terrain.
So standen wir dann vor der Seilbahn-Safari…
…wo wir dann ungefähr 10-15 Minuten warten mussten.
Jedoch war dies anscheinend noch gar nichts im Vergleich zu anderen Tagen, wenn man diesen sehr großzügig geplanten Wartebereich anschaut.
Immerhin ist etwas Thematisierung vorhanden
Und ist man beim Flugzeugmodell angekommen, hat man es dann geschafft und kann in der Gondel Platz nehmen.
Und wie man Jeannette‘s Selfie entnehmen kann, haben wir es uns auch in der Gondel gemütlich gemacht
Und so schwebt man nahezu lautlos über die Tiergehege hinweg…
…und „lautlos“ bei uns im wahrsten Sinne des Wortes:
Eigentlich sollte über Lautsprecher Informationen zu den jeweiligen Tieren kommen, welche man von Schwedisch auch auf Englisch umschalten konnte.
Dies habe ich natürlich kurzerhand probiert, und bis kurz vor Schluss haben wir gar nichts mehr gehört
Aber egal, die Tiere konnten wir trotzdem von oben begutachten
Sogar Löwen gab es hier unten
Ebenso wie eine besonders hübsche Achterbahn
Ich finde diese etwas andere Art der Safari eine ziemlich tolle Sache:
Von oben hat man einen guten Blick über die Tiere sowie die schöne Landschaft – zudem tut es (vor allem im Hinblick auf die recht weiten Entfernungen innerhalb des Parks mit einigen Steigungen) einfach gut, sich mal eine halbe Stunde zurücklehnen und entspannen zu können
Zuletzt bearbeitet:

