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Northern Rails Tour – Teil 3: ein tierisch-feuriger Tag in Kolmården

LuckyCoasterLuke

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Huhu zusammen – it‘s me again hallo:-)

Nachdem wir uns in Furuvik von der Schönheit der schwedischen Landschaft und ein paar netten Attraktionen überzeugen konnten, sollte dies gleich am nächsten Tag fortgesetzt werden.
Hierfür hatten wir aber bereits unsere sieben Sachen zusammengepackt, denn neben Kolmården wurde auch die Unterkunft gewechselt – so ging es vom lebhaften Stockholm ins beschauliche Katrineholm.
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Um die schwedische Hauptstadt hinter uns zu lassen, stiegen wir erneut in den Regionalexpress der Gesellschaft „Mälartåg“, die uns schon am Tag zuvor nach Gävle gebracht hat – und rund anderthalb Stunden später waren wir in „Kolmården station“.
Dort angekommen, stiegen wir in einen Doppeldecker Bus, der uns gegen einen kleinen Obolus direkt vor den Eingang brachte.
Dies hat sich alles bequem und einfach gestaltet, lediglich bei letzterem musste einer von uns stehen bleiben und unser Gepäck festhalten, damit sich dieses in den Kurven nicht selbstständig macht ;)

Nachdem wir dann auch hier die Tickets besorgt hatten, warteten wir vor dem ikonischen Eingang 😊
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Und als wir dann hereingelassen wurden, liefen nicht, wie sonst üblich, schnurstracks in den Park hinein, sondern zweigten gleich nach rechts ab, um zu den Schließfächern zu kommen. Diese waren zu unserer Erleichterung ziemlich groß dimensioniert, sodass auch meine etwas sperrige Reisetasche mit Rollen darin bequem unterkam.
Hier kann man ausnahmsweise nicht direkt mit Kreditkarte zahlen, sondern mit speziellen Münzen für die Locker – als ich im daneben befindlichen Souvenirshop danach fragte, konnte ich diese dort auch gleich kaufen.
Nachdem dieser Teil abgehakt war, ging es dann mit deutlich leichterem Gepäck in den Wald hinein :)

Auf den Rat eines anderen CF liefen wir geradewegs auf den ersten der beiden Kiddie Coaster zu, welcher sich unweit des Eingangs in „Bamses Värld“ befindet.
Dieser Kinderbereich ist einer Zeichentrickfigur in Form eines Braunbären gewidmet und ist durchaus nett gestaltet. Dieser Rocking Tug war natürlich nicht das Objekt der Begierde ;)
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Dieser kleine Zug schon eher :)
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Hier mussten wir rund drei bis vier Fahrten mit jeweils zwei Runden warten.
Dieser „Godiståget“ (auf deutsch: „Süßigkeiten-Zug“) genannte Force 190 von Zierer dreht seine Runden über das Layout, welches identisch zu dem von Plohseidon in Plohn ist.
Hier in Schweden läuft diese Anlage allerdings deutlich geschmeidiger als in Sachsen, aber gut, diese Anlage ist auch ein paar Jahre jünger ;)
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Diese Anlage gleich zu Beginn einzutüten, hat sich übrigens als vollkommen richtige Entscheidung herausgestellt, denn nur wenig später hatte sich hier eine wirklich stattliche Schlange gebildet 😅

Dasselbe Vorgehen wollten wir beim zweiten Kiddie Coaster „Delfinexpressen“ anwenden, jedoch hatten wir hier eine ordentliche Wegstrecke vor uns.
Das Wegenetz bietet als Besonderheit zwei in verschiedenen Farben markierten Routen, bei denen man an möglichst vielen Tieren vorbeikommt. Da uns die „blaue Elefantenroute“ schneller an unser Ziel bringen sollte, nahmen wir diese.
Unser übliches Vorgehen „Business first!“ wurde insofern gebrochen, da wir mehrere Zwischenstopps an den Gehegen eingelegt haben :)
An dieser Stelle seien noch ein paar tolle Nahaufnahmen von Maik erwähnt, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
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Das Affengehege fiel hier ebenfalls ziemlich groß aus!
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Hier war sogar ein Gorilla Baby dabei 😊
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Anschließend bot sich uns dieser Anblick, der bereits die Vorfreude steigen ließ :)
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Aber da wir die Wartezeiten geringer als bei den anderen familienfreundlichen Bahnen einschätzten, ging es zuerst noch zu „Delfinexpressen“.
Hier hatten wir eigentlich mit einer längeren Schlange gerechnet, aber nix da, wir konnten gleich im nächsten Zug Platz nehmen und den Lifthill erklimmen :)
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Die Fahrt ist ein übliches Standardlayout des Vekoma Junior Coasters – für die Zielgruppe sicher in Ordnung, für uns natürlich nichts Besonderes.
Jedoch lief diese Bahn leider relativ ruppig, und außer dem Zugdesign findet man keinen wirklichen Bezug zum Thema…
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Jedoch thront hinter Delfinexpressen das Highlight, auf das schon die ganze Zeit alle Blicke gerichtet waren – so näherten wir uns diesem hölzernen Ungetüm.
Dieser Drop mit Panorama-Kurve sieht schon mal vielversprechend aus:)
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An diesem Tag wurde nur mit einem Zug gefahren, was aber vollkommen ausreichend war, da die Wartezeit so nie über 15 Minuten lag.
Die Station war zudem auch nett als Sägemühle gestaltet, sowohl von außen…
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…als auch von innen. Man beachte das Schild unten rechts ;)
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Platz genommen in den schicken Zügen, geht es dann nach oben…
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Und auch wenn diese 270 Grad Wende von unten nicht wirklich spektakulär aussehen mag, gerade bei dieser Bahn mit ihrer unglaublichen Aussicht hat diese mehr als ihre Daseinsberechtigung:
So hat man noch einmal Zeit, den Ausblick zu genießen, bevor es dann nach unten geht.
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Der Drop sieht von außen bereits vielversprechend aus und macht Laune – auch wenn es intensivere Abfahrten gibt, kann hier vor allem der Ausblick gefallen.
Der oft hochgelobte Zero-G-Stall hat mir persönlich leider nicht so viel gegeben, ich empfand ihn einfach als eine etwas zu langsam durchfahrene Inversion mit viel Hangtime. War schon okay, aber da macht mir persönlich eine traditionelle Zero-G-Roll deutlich mehr Spaß…
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Der darauf folgende Wave Turn fährt sich zwar auch eher „entspannt“, aber bietet eine ungewöhnliche Art von leichter „seitlicher“ Airtime, was ich ganz witzig finde.
Toutatis besitzt dieses Manöver ebenfalls und während es in Frankreich gefühlt etwas schneller durchfahren wird, hat man hier den Blick auf das Fjärd „Bråviken“, was dieses Element äußerst fotogen macht.
Das folgende Foto stammt wieder von Maik, da meine Handykamera ohne Teleobjektiv das niemals so hinbekommen hätte ;)
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Der Rest vom Layout mutet rein optisch zwar weniger spektakulär und etwas „konventioneller“ an, aber dieser hat mir tatsächlich besser gefallen als der Anfang:
Hier ist man in den Kurven und Airtime Momenten überwiegend bodennäher unterwegs, sodass diese Elemente auch rasanter durchfahren werden.
Hier ist auch das ein oder andere Mal Ejector Airtime zu spüren, welche aber nie so heftig knallt wie bei Untamed, was mir persönlich eher recht ist ;)
Ebenso haben mir die beiden Inversionen besser gefallen als die erste, vor allem die letzte Rolle wurde schön schwungvoll genommen rock:-)
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Ein weiterer Grund, warum mir der zweite Teil der Fahrt mehr zugesagt hat, ist die Interaktion mit dem Gelände:
Die schroffen Felsen rasen dort relativ nah an einem vorbei, was das Geschwindigkeitsgefühl verstärkt, auch wenn der Schwung in den letzten Kurven merklich abnimmt.
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Insgesamt hat man sich eine wirklich tolle Bahn in den Park gestellt:
Das Layout ist schön abwechslungsreich (sowohl weitläufige als auch kompakte, verschlungene Passagen sind enthalten), der Fahrkomfort ist wirklich gut (von Rucklern, wie manchmal behauptet wird, habe ich nichts mitbekommen) und die Bahn profitiert vor allem von ihrer absolut genialen Lage mitten in der Natur.
Dass diese Bahn, insbesondere im Hinblick auf Airtime, deutlich harmloser als Untamed ist, begrüße ich in diesem Falle sogar, da in Biddinghuizen das Finale mit den unzähligen winzigen Airtime Hopsern die ansonsten wirklich gute Fahrt für mich ein wenig zerstört: diese kurzen Ejector Explosionen in Kombination mit den eher suboptimalen Bügeln sorgen bei mir da eher für Schmerzen in den Oberschenkeln.
Das Bügelsystem bei Wildfire dürfte vermutlich dasselbe sein, jedoch ist mir dieses zu keinem Zeitpunkt der Fahrt unangenehm aufgefallen.

Aber auch wenn Wildfire wie gesagt etwas zahmer als Untamed ist, finde ich es nach wie vor eine äußerst mutige und ungewöhnliche Entscheidung, sich so eine gewaltige Bahn in den Park zu bauen, da bereits durch die imposante Erscheinung schon ein gewisser Prozentsatz der Besucher von einer Fahrt abgeschreckt werden dürfte, wodurch wahrscheinlich die eher moderaten Wartezeiten zustande kommen.

Aus genau diesem Grunde sind wir auch gleich noch zwei weitere Male gefahren, jeweils in unterschiedlichen Reihen.
Momentan hat mir die Bahn tatsächlich in den vorderen Reihen besser gefallen, da gerade die letzte und beste Inversion dort besser zur Geltung kam.
Auf jeden Fall wollten wir Wildfire auch im späteren Tagesverlauf testen – vorher gab es erstmal eine Mittagspause, wo wir an den Tischen Platz nahmen, welche am Fuße des RMC Monsters und neben Delfinexpressen stehen.
Hier hat man einen wirklich tollen Ausblick 🤩
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Anschließend war es wieder Zeit für ein paar Tiere, so statteten wir den Seelöwen einen Besuch ab, deren Becken auf einer kleinen Anhöhe liegt, welche sich neben dem Gebäude der Delfinshow befindet. Diese haben wir uns allerdings nicht angesehen, und das Becken war an diesem Tag leider nicht zugänglich.
Da es hier nicht ganz so viel zu sehen gab, ging es dann wieder herunter – und an einer anderen Stelle wieder hinauf, der Park ist durchaus hügelig vom Terrain.
So standen wir dann vor der Seilbahn-Safari…
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…wo wir dann ungefähr 10-15 Minuten warten mussten.
Jedoch war dies anscheinend noch gar nichts im Vergleich zu anderen Tagen, wenn man diesen sehr großzügig geplanten Wartebereich anschaut.
Immerhin ist etwas Thematisierung vorhanden :)
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Und ist man beim Flugzeugmodell angekommen, hat man es dann geschafft und kann in der Gondel Platz nehmen.
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Und wie man Jeannette‘s Selfie entnehmen kann, haben wir es uns auch in der Gondel gemütlich gemacht :)
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Und so schwebt man nahezu lautlos über die Tiergehege hinweg…
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…und „lautlos“ bei uns im wahrsten Sinne des Wortes:
Eigentlich sollte über Lautsprecher Informationen zu den jeweiligen Tieren kommen, welche man von Schwedisch auch auf Englisch umschalten konnte.
Dies habe ich natürlich kurzerhand probiert, und bis kurz vor Schluss haben wir gar nichts mehr gehört 🙈

Aber egal, die Tiere konnten wir trotzdem von oben begutachten :)
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Sogar Löwen gab es hier unten 🤩
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Ebenso wie eine besonders hübsche Achterbahn ;)
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Ich finde diese etwas andere Art der Safari eine ziemlich tolle Sache:
Von oben hat man einen guten Blick über die Tiere sowie die schöne Landschaft – zudem tut es (vor allem im Hinblick auf die recht weiten Entfernungen innerhalb des Parks mit einigen Steigungen) einfach gut, sich mal eine halbe Stunde zurücklehnen und entspannen zu können :)
 
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LuckyCoasterLuke

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Wieder an der Station angekommen, schlenderten wir weiter durch den Park und genossen die schöne Natur…
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…bis wir bei den Erdmännchen landeten.
Diese süßen Gesellen gehen einfach immer 😊
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Immer wachsam sein!
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Maik hat eines der Tiere auch in einer besonders lustigen Pose erwischt :D
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Da sich die meisten Elefanten draußen befanden, wurden wir in diesem Gebäude nicht fündig.
Dafür fanden wir anstelle der erwarteten Dickhäuter einen Stubentiger :D
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Allmählich machte sich allgemeiner Hunger breit, weshalb wir eigentlich im Restaurant „Hyllan“eigentlich zu Mittag essen wollten – dies wurde uns bereits im Vorfeld empfohlen.
Jedoch hatte niemand von uns die Idee gehabt, vorher die Öffnungszeiten von diesem zu checken: dieses schließt nämlich bereits um 14:30 seine Pforten :(
So nahmen wir auf einer Bank auf der Terrasse Platz, um uns zumindest am schönen Ausblick ins Tal zu erfreuen!
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Um möglichst viele Tiere zu sehen und am Ende wieder bei den Fahrattraktionen zu landen, nahmen wir die zweite vorgezeichnete Strecke, die „gelbe Tigerroute“.
Diese führte uns zunächst an einer großen Voliere vorbei, jedoch mit nur wenigen Greifvögeln.
Stattdessen begegneten wir unter anderem den „richtigen“ Tigern, die überwiegend im Entspannungsmodus waren ;)
Trotzdem immer wieder beeindruckend, diese mächtigen Tiere :)
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Ebenso ließ es auch der Braunbär eher gemütlich angehen…
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Bei den quirligen Fischottern war gerade Fütterung angesagt, als wir vorbeikamen – auch wenn wir kein Wort von der Moderation verstanden haben, hat diese trotzdem sehr motiviert und sympathisch gewirkt.
Da streckt das kleine Kerlchen schon erwartungsvoll den Kopf – in Erwartung auf den nächsten Leckerbissen 😊
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Zu guter Letzt bekamen wir noch den Roten Panda zu Gesicht, der sich tatsächlich sogar blicken ließ. Einfach süß, der Kleine 😊
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Etwas später waren wir dann wieder bei Wildfire angekommen, wo wir dann noch Zeit hatten, den Tag hier würdig zu beenden.
So ließen wir uns erneut auf über 50 Meter Höhe ziehen…
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…und nach der Panorama-Kurve den gewaltigen Drop herunterreißen 🤩
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Nun kam mir die Fahrt auch schneller und intensiver vor – gerade der Stall hatte nun deutlich mehr das „Zero-G-Gefühl“, was vorher „nur“ starke Hangtime war. Trotzdem haben mir nach wie vor die anderen Inversionen mehr Spaß gemacht, insbesondere die letzte Rolle rock:-)
Aber dank der höheren Geschwindigkeit kommen nun auch die bodennahen Passagen noch besser zur Geltung – man merkt, dass der Unterschied zwischen morgens und abends bei dieser Bahn recht stark spürbar ist.

Der größte Pluspunkt an dieser Bahn bleibt aber immer noch die geniale Lage – steht dieser gewaltige Lift einfach mal mitten in der Natur (y)
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Während Patrick und Jeannette sich schon Richtung Ausgang begaben, drehten Maik und ich noch zwei letzte Runden mit Wildfire (mittlerweile wurde der Zug nicht mehr voll, also konnte man sitzen bleiben) und ich kaufte mir an deren Shop noch ein Cap mit dem Logo dieser Bahn.

So liefen wir dann ebenfalls zum Ausgang, aber nicht ohne uns vorher von den Luchsen zu verabschieden, an deren Gehege wir vorbeikamen.
Ebenso passierten wir einen „Bauernhof Bereich“, bei dem offenbar heimische Tierarten untergebracht sind. Da jedoch der Bus Richtung Bahnhof bald abfahren sollte, hatten wir keine Zeit, diesen genauer zu betrachten.
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Als wir dann unsere Koffer aus den Schließfächern befreit und die anderen beiden getroffen hatten, staunten Maik und ich nicht schlecht:
In unserer Abwesenheit hatte Patrick sich ebenfalls an den Glücksrädern versucht und prompt eine riesige Packung „KEX“ gewonnen :)
Bei dieser in Schweden sehr beliebten Süßigkeit handelt es sich um Waffeln, die geschmacklich ein wenig an die Manner-Schnitten erinnern, jedoch zusätzlich mit Schokolade überzogen sind.
Jedoch mussten wir dieses Riesenteil mit uns herumtragen, da es in keinen Koffer passte – hier demonstriere ich die Größe sowie den Transport dieses Gewinns :D
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Insgesamt hat mir der Wildlife Park Kolmarden ziemlich gut gefallen:
Klar ist Wildfire ein echtes Highlight (auch wenn es dieser RMC nicht ganz in meine Top 10 geschafft hat, ist es eine grandiose Bahn und gefällt mir nach wie vor deutlich besser als Untamed), aber es wäre definitiv ein Fehler, den Park nur auf diese Achterbahn zu beschränken.
Denn auch wenn die restlichen Fahrattraktionen lediglich als Beiwerk für die jüngere Zielgruppe zu betrachten sind, hat dieser Ort so viel mehr zu bieten.
Beispielsweise fand ich die Seilbahn-Safari eine wirklich coole Sache, da die Tiere so nicht durch die Autos, deren Abgase sowie deren Insassen gestört werden und hierbei trotzdem nicht auf Komfort verzichtet werden muss :)
Die Auswahl der Tiere ist durchaus beeindruckend, ebenso hat mir gefallen, dass die Gehege oft ziemlich groß ausfallen und naturbelassen gestaltet sind.
Ebenso ist der gesamte Park wunderschön in die schwedische Natur eingebettet und die Lage am Hang sorgt für einen spektakulären Ausblick aufs Fjärd. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die Laufwege teilweise recht lang ausfallen und etliche Steigungen beinhalten – gutes Schuhwerk ist hier definitiv angemessen.
Das Personal hat ebenfalls einen motivierten und freundlichen Eindruck gemacht. Insgesamt kann ich einen Besuch wirklich empfehlen, wir hatten einen schönen Tag :)
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Zuverlässig kam dann auch der Bus an und transportierte uns zurück zum Bahnhof „Kolmården station“.
Bei einem Blick aus dem Fenster wurde uns klar, dass wir bezüglich des Wetters wirklich Glück hatten: während es im Park lediglich ein paar kurze Schauer gegeben hatte, sah das Wetter jetzt deutlich weniger einladend aus.
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Von dort ging es, erneut mit dem „Mälartåg“ zunächst nach Norrköping Central, wo es nur noch rund 25 Minuten Fahrzeit nach Katrineholm waren.
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Da es bei unserer Ankunft dort weiterhin regnete, waren wir froh, dass unser „Best Western“ Hotel nur einen kleinen Fußmarsch vom Bahnhof entfernt lag.
Dieses Hotel war von der Einrichtung schon etwas älter, aber zweckmäßig.

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es zu einem typischen asiatischen Buffetrestaurant, was geschmacklich in Ordnung und preislich erstaunlich günstig war.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Supermarkt, der auf dem Rückweg lag, haben Patrick, Maik und ich den Tag in der Hotelbar mit einem kühlen Bier und ein paar Runden mit dem Kartenspiel „Wizard“ ausklingen lassen :)

Somit wären wir dann am Ende dieses Berichts angekommen, ich hoffe er hat euch gefallen – falls ihr Fragen oder Anregungen habt, zögert nicht und werdet sie unter dem Bericht los ;)
Zum Schluss noch einmal ein herzliches Dankeschön an @maikoaster für die zahlreichen tollen Nahaufnahmen von den Tieren, mit denen ich meinen Report zusätzlich ein wenig aufhübschen konnte 😇

Ich bedanke mich jedenfalls fürs Lesen und bis zum nächsten Teil hallo:-)
LG Lukas
 
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Nite_Owl

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Kleiner Panda! :love:

Toller Park, auch wenn es natürlich eigentlich ein Zoo plus X ist.
Die Seilbahn war für mich ja das absolute Highlight, auch wenn der Rest der Gehege auch top war. Definitiv einer der schönsten Zoos, in denen ich bislang war - und man bekommt auch noch eine schöne Achterbahn dazu. Was will man mehr?
 

KahieraNachtrabe

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Da mich eine Erkältung an diesem Tag echt fies heimsuchte und ich deswegen nicht allzu oft Wildfire fahren konnte, so empfand ich den Tag dort als wirklich absolut empfehlenswert. Ich bin Vertreter von #emptythetanks , und bis auf diese Geschichte hatte ich in Kolmården zu keiner Zeit wirklich das Gefühl in einem klassischen Zoo zu sein. Extrem weitläufiges Gelände, Gehege oft ohne sichtbare Grenzen, richtig toll. Zudem ein Lob an den Mut der Betreiber, sich so nen dicken Klopper an RMC reinzustellen! Lohnenswerte Anschaffung, tolle Bahn mit epischster Aussicht!
Diesen Park besuche ich sicher wieder!
Trotz Erkältungsseuche ein wahnsinnig toller Tag und Danke an @Nite_Owl , @maikoaster und @LuckyCoasterLuke ans Aushalten meiner Rumschnieferei 😅🤭🤗
 
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maikoaster

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Danke fürs Schreiben des Berichts, Lukas beer:-)
Als Achterbahn-und Zoofan stand Kolmården schon länger auf meiner Bucket-List und es hat mich sehr gefreut, das mit dieser tollen Truppe ein Besuch jetzt tatsächlich geklappt hat.
Der Park hat mit seiner Kombi aus Wildfire (die bei mir im Ranking auch weiter oben gelandet ist als bei meinen Mireisenden), sehr großen und naturnahen Gehegen und der beeindruckenden Landschaft definitiv nicht enttäuscht. :)
 

LuckyCoasterLuke

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Erst einmal vielen Dank euch allen für das positive Feedback, das motiviert einen ja umso mehr, weiterzuschreiben :)

Schöner Bericht. Ist ja echt cool, das man in Schweden so problemlos mit dem Zug überall hinkommt.
Oh ja, das finde ich auch echt super, Bahnfahren macht dort richtig Spaß (wobei auch die schöne Landschaft bei einem Blick aus dem Fenster eine Rolle spielt ;))
Da kann man hierzulande wirklich noch etwas lernen - auch wenn die meisten Parks grundsätzlich auch ohne Auto erreichbar sind, würde mich das als Nicht-Autofahrer freuen, wenn sich in diese Richtung mehr tun würde :)

Als Achterbahn-und Zoofan stand Kolmården schon länger auf meiner Bucket-List und es hat mich sehr gefreut, das mit dieser tollen Truppe ein Besuch jetzt tatsächlich geklappt hat.
Oh ja, mir war es auch eine Freude, diese tollen Orte mit euch allen zu besuchen und den ein oder anderen Punkt meiner Bucketlist abzuhaken :)

LG Lukas
 
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