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Northern Rails Tour – Teil 7: Alles so schön grün hier - schwedische Natur und Liseberg mit Helix

LuckyCoasterLuke

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Hallo zusammen,
und herzlich willkommen zum siebten Teil der Berichtreihe – an dieser Stelle sorry für die längere Wartezeit, leider komme ich aktuell nur unregelmäßig zum Schreiben 🙈

Aber egal, fangen wir an:
Der Tag nach dem Besuch in Tusenfryd begann mit einer längeren Zugfahrt von Oslo nach Göteborg.
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Diese verlief relativ unkompliziert, abgesehen davon, dass wir ziemlich früh aus den Federn mussten, um Norwegen hinter uns zu lassen…
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Als wir dann wieder im Südwesten von Schweden ankamen und unser „Mini Hotel“ (war zwar schon ein bisschen älter und die Wege zum Gemeinschaftsbad oder einer ebensolchen Dusche waren relativ lang, dafür war das Zimmer ziemlich geräumig und konnte sogar mit einem Kühlschrank aufwarten) bezogen hatten, ging es dann mit der Tram zum Hafen „Saltholmen“, wo bereits eine Fähre auf uns wartete.
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Und hiermit fuhren wir dann auf die Schäreninsel „Vrangö“.
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Diese ist vor allem für ihr riesiges Naturschutzgebiet bekannt, und bei einer Wanderung konnte man hier richtig schön entschleunigen.
Einige der folgenden Fotos sind übrigens von Jeannette und Maik aufgenommen worden :)
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Wieder in der Stadt angekommen, ging es als nächstes ins Universeum – ein riesiges Museum zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen. Dieses beinhaltet auch ein Tropenhaus, Aquarium und vieles mehr.
Wir können es jedenfalls empfehlen, da alles wirklich informativ aufbereitet ist!
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Da wir am nächsten Tag leider äußerst schlechtes Wetter hatten (einen Ausläufer des Tiefs „Hans“, wobei wir noch glimpflicher davongekommen sind als weiter nördlich, wo teilweise Straßen überflutet waren), entschlossen wir uns für einen Besuch im Naturkundemuseum, welches ebenfalls nett war, jedoch nicht mit dem Universeum mithalten konnte ;)
Immerhin konnten wir den Tag in einem sehr guten indischen Restaurant und beim gemeinsamen Kartenspielen am Tisch, welcher ebenfalls in unserem Zimmer zu finden war, ausklingen lassen :)
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Aber da alle guten Dinge drei sind, sollte es am Tag darauf endlich mit Liseberg klappen, dem Höhepunkt der Tour 🤩
Da das Wetter vormittags aber noch zu wünschen übrig ließ, besuchte ich mit einem Großteil der anderen das Maritime Museum, welches ebenfalls unterhaltsam war und ein beeindruckendes Aquarium beinhaltete.
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Als wir hier durch waren, fuhren wir, unter abklingendem Regen, mit der Straßenbahn weiter und standen schließlich vor dem Eingang!
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Nachdem jeder sein Ticket hatte, konnte es dann auch hereingehen ins Vergnügen, und den Anfang sollte ein echter Klassiker machen – die gute alte Lisebergbanan.
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Nach nur einem Zug Wartezeit konnten wir dann Platz nehmen – und konnten uns auf eine schwungvolle Reise um den Hügel begeben.
Das sehr lange und verschlungene Layout macht auf jeden Fall eine Menge Spaß, jedoch konnte mich diese Fahrt in der letzten Reihe leider noch nicht vollständig überzeugen – vielleicht hatte ich einfach zu viel erwartet, die ganze Fahrt über hatte ich das Gefühl, dass hier noch mehr geht…
Aber schlecht ist diese charmante Bahn auf gar keinen Fall, und im weiteren Tagesverlauf sollte sie noch genug Chancen bekommen ;)
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Als nächstes ging es dann auf die Rolltreppe, wo wir an einer Menge alten Fotografien von Attraktionen aus früheren Zeiten vorbeifuhren – ich finde es ja immer schön, wenn die Vergangenheit so gewürdigt wird :)
Hier muss man rein!
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Und auch wenn Atmosfear durchaus beeindruckt von der Höhe, hatten wir natürlich ein anderes Ziel – nämlich eine Bahn, deren Bau ich seit meiner Anmeldung im Coasterfriends Forum gespannt mitverfolgt hatte.
Daher hatte Helix schon immer eine besondere Faszination auf mich ausgeübt und stand auf meiner Bucketlist sehr weit oben 😇
Und nun war es endlich soweit!!

Der Weg zur Station war leider etwas kahl und erinnert mit seinem Betoncharme eher an ein Parkhaus – Atmosphäre kam hier leider nicht wirklich auf, da auch keine Musik gespielt wurde :unsure:
Aber nachdem wir diesen fast schon labyrinthartigen Gang hinter uns hatten, mussten wir kaum warten, bis es endlich soweit war – da nun der Moment kam, auf den ich jahrelang gewartet habe, hatte ich tatsächlich Gänsehaut beim Einsteigen :)
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Da die Fahrt gleich mit einem ordentlichen Drop aus der Station beginnt, ist hier durchgehend Action angesagt – von „Dead Spots“ fehlt hier jede Spur, sodass das komplette Layout einen richtig schönen Flow hat.
Die Launches mögen zwar schwach sein, mich haben diese aber gar nicht gestört – zum einen habe ich noch schwächere erlebt (Icon, I’m looking at you ;)), zum anderen lässt die Fahrt selbst dieses „Manko“ (sofern man es überhaupt als solches bezeichnen kann) schnell wieder vergessen, da diese einfach nur phänomenal ist:
Im Norwegian Loop treten auch hier wieder schöne Kräfte auf, zwar nicht ganz so heftig wie bei Speed Monster, aber trotzdem geht es auch hier ordentlich zur Sache rock:-)
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Und nach einer wirklich schön zu fahrenden Zero-G-Roll folgt ein wenig weiteres Herumgekurve, bevor dann mit einem Boost der zweite Teil der Fahrt eingeleitet wird:
Mit hoher Geschwindigkeit schießt man senkrecht nach oben in eine Art „Inverted Top Hat“, wo Göteborg einmal Kopf steht :)
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Und auch wenn es schon zuvor mehrere schöne Momente mit abhebenden Kräfte gab, zeigt Helix beim kommenden Airtime Hügel, dass diese Bahn auch waschechte Ejector Airtime zu bieten hat:
Dieser Hügel stellt viele andere Bahnen diesbezüglich in den Schatten, dazu noch mit einem traumhaften Blick über die Stadt – besser geht’s kaum 🤩
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Um langsam wieder den Weg zurück Richtung Station zu finden, schlängelt man sich dann durch mehrere schwungvolle S-Kurven, bevor die Fahrt dann mit einer Heartline Roll im Stil von blue fire endet.

Somit war von vorneherein klar, dass diese Achterbahn für mich ganz oben mitspielt und der gute Ruf vollkommen berechtigt ist:
Helix lässt nämlich keinerlei Wünsche offen – knackige Kurven, schwungvolle Richtungswechsel, abwechslungsreiche Inversionen und nicht zuletzt überraschende Airtime Momente prägen diese wirklich lange Fahrt.

Da die Wartezeiten nicht höher als vorher waren, stiegen wir gleich nochmal ein.
Hier hat Jeannette einen Operator gefragt, was denn mit der Musik los sei – keine Minute später wurde die Station von epischen elektronischen Beats beschallt :)
Auch wenn ihr die Lobeshymnen auf den Soundtrack wahrscheinlich schon oft genug gehört haben dürftet, kann ich mich hier nur anschließen – sowohl das legendäre Hauptthema aus dem Einstieg als auch die etwas düsterere Musik aus dem Wartebereich sind einfach genial und zählen zu den besten Soundtracks überhaupt :love:
Diesmal nahmen wir in der ersten Reihe Platz – wodurch die Aussicht natürlich noch besser war :)

Dank des weitläufigen Layouts ist Helix nahezu im ganzen Parkgelände um den Hügel unterwegs – na, wer findet den Zug? ;)
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Als nächstes wollten wir uns der jüngsten Mitglied der glorreichen Sieben (Coaster) widmen, und schlugen den Weg Richtung „Luna Park“ ein.
Unterwegs begegneten wir „Uppswinget“, der S&S Screaming Swing, welche am Rande des Berges steht. Da hier aktuell keine Wartezeit vorhanden war, nahmen wir diese Schaukel ebenfalls gleich mit!
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Unter dem lautstarken Schnaufen von Druckluft wurden wir dann mehr als 20 Meter hoch in die Luft geschwungen – diese Anlage kam mir ein bisschen intensiver vor als „Rush“ im Thorpe Park, aber mein Eindruck täuscht vielleicht.
Aber auch hier gilt: die Fahrt mag jetzt vielleicht nicht super intensiv sein, macht jedoch trotzdem eine Menge Spaß! Da sich die ganze Angelegenheit zudem äußerst smooth und angenehm gestaltet, ist sie auch für etwas vorsichtigere Gemüter eine gute Gelegenheit, sich an Riesenschaukeln heranzuwagen.
Uppswinget wird jedoch vor allem durch die Hanglage zu etwas Besonderem gemacht – das Schaukeln über den Dächern der Stadt ist schon eine ziemlich geile Sache 🤩

Nun ging es aber durch dieses schicke Eingangstor zu „La Luna“.
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Und auch die Station ist durchaus hübsch, und nach wenigen Fahrten nahmen wir recht weit hinten im Zug Platz. Und so ging es, nach gewohnter Manier, rückwärts nach oben und anschließend mit fast 70 Sachen durch die Station – für einen Family Coaster hat die Bahn ein ordentliches Tempo drauf :)
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Das Layout ist zwar betont familienfreundlich gehalten, macht aber trotzdem Spaß – ich persönlich finde die Family Boomerangs gar nicht verkehrt, besonders für die Zielgruppe sind diese wirklich gut. Wie erwartet fährt sich das gute neue Stück natürlich äußerst geschmeidig, was zur Ausrichtung der gesamten Anlage passt.
Dazu noch die schöne Gestaltung mit einem schmucken Soundtrack – und fertig ist ein wirklich gelungener Family Coaster!
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Und da wir gerade so im Flow des Countens waren, ging es wieder den Hügel herunter, um uns einem hölzernen Ungetüm zu widmen, welches im Tal sein Unwesen treibt:
Balder – eine von nur vier Intamin Woodies der Welt.
Hier muss man rein :)
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Nach kaum vorhandener Wartezeit konnten wir in den klassischen Zügen Platz nehmen. Theming ist hier, außer ein paar Malereien in der Station, nicht wirklich vorhanden, ebenso wenig passt auch die Autohupe, die den Start ankündigt – hier wäre ein Hornsignal aus der Wikingerzeit oder Ähnliches passender gewesen 🙈

Aber zurück zur Fahrt, denn die ist wirklich gut:
Der steile First Drop reißt einen ordentlich herunter, und auch wenn das Layout nicht sonderlich abwechslungsreich daherkommt, kann es voll überzeugen:
Hier wechseln sich Drops mit langsam durchfahrenen Kehrtwenden ab, aber dazwischen befinden sich jede Menge Camelbacks, auf denen man erstklassige Ejector Airtime bekommt – rockt auf jeden Fall!
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Und da gerade die Station wie leergefegt war (momentan war man tatsächlich mit zwei Zügen unterwegs, wovon einer verständlicherweise im späteren Tagesverlauf von der Strecke genommen wurde), gab es gleich mehrere Fahrten in unterschiedlichen Reihen.
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Wo die Fahrt am besten ist, waren wir uns uneinig – während manche die vorderen Reihen bevorzugten, hat mir die letzte Reihe am besten gefallen!
Einig waren wir uns aber, dass diese Fahrt wirklich spaßig ist, und die Smoothness ist für eine Holzachterbahn außergewöhnlich hoch!

Direkt nebenan steht die letzte verbleibende der großen Achterbahnen – nämlich keine geringere als Valkyria, die in stilvollem Gold über der Skyline des tiefer gelegenen Parks thront!
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Um diese Station zu betreten, muss man sich erst von sämtlichen Rucksäcken und Taschen befreien und einen Locker für maximal 2 Stunden mieten – dies kostet laut Parkseite 5 Kronen, was weniger als 50 Cent entspricht. Aus preislicher Sicht ist dies natürlich vernachlässigbar, aber ich frage mich trotzdem, warum nicht einfach auf verschließbare Regale zurückgegriffen wurde, wie sie bei anderen Coastern vergleichbarer Art zu finden sind…

Egal, so ging es dann ab in die Station, die von einem stimmungsvollen Soundtrack beschallt wird und im Gegensatz zu der seines eher schlicht gehaltenen hölzernen Nachbarn wirklich schön gestaltet ist.
Nachdem man dann in den breiten Fahrzeugen Platz genommen hat, die hier jedoch die von den Wing Coastern bekannten Westenbügel besitzen, geht es dann nach oben auf 47 Meter Höhe, bevor man vor dem Abgrund zum Stehen kommt…
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Und dann – drop it!
Von allen bisher gefahrenen Dive Coastern ist das hier der Höchste, da es 50 Meter in einen mit Nebel gefüllten Tunnel nach unten geht!
Nachdem man dann die 105 km/h Spitze erreicht hat, wird man in einen Immelman gejagt…
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…bevor dann ein durchaus ansehnliches Layout mit einer schönen Zero-G-Roll sowie einigen schwungvollen Kurven folgt. Die letzte Heartline Roll war jetzt nicht so ganz das Wahre, da sich diese durch die relativ geringe Geschwindigkeit relativ träge anfühlt. Aber das macht nichts, da Valkyria von der reinen Fahrt mit Abstand der beste aller gefahrenen Dive Coaster ist:
Der Drop ist merklich höher und besser als bei Krake und dem Baron, des Weiteren gibt das Layout von Valkyria einfach mehr her als die beiden anderen Vergleichskandidaten!

Da die Rucksäcke noch verstaut und die Wartezeiten weiterhin gering waren, machte es durchaus Sinn, die Bahn gleich nochmal zu fahren. Da die erste Fahrt in der Front Row war, wo natürlich der Moment vor dem Drop aufgrund der Aussicht besonders gut zur Geltung kommt, nahmen wir nun in der letzten Reihe Platz.
Hier hat mir die Fahrt noch besser gefallen, da die Bahn hier ihre Kräfte deutlich mehr ausspielen kann und vor allem der First Drop sowie die Zero-G-Roll intensiver daherkommen!
Auf jeden Fall eine sehr schöne Bahn, die sowohl optisch als auch vom Fahrterlebnis super in den Park passt :)

Als nächstes blieben wir in der Welt der nordischen Götter und ließen uns von Loke durch die Luft wirbeln. Und wow, was ist dieser Gyro Swing für ein Brett:
Da dieser dieselben Lap Bars wie bei Taron besitzt, ist das Fahrgefühl noch freier und exponierter als bei anderen Schaukeln dieses Typs, welche fast alle Schulterbügel haben.
Und von der Intensität steckt diese Anlage locker die Konkurrenz von Huss und Zamperla in die Tasche – die Kräfte im Tal sind hier enorm!
Dazu gibt es am Scheitelpunkt wirklich erstklassige Airtime, die durch die Bügel richtig gut zur Geltung kommt :love:
Insgesamt ist Loke tatsächlich einer der besten stationären Thrill-Flatrides, die ich bisher erleben durfte – ein absolutes Muss in Liseberg!
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Der nächste Flatride konnte uns leider weniger überzeugen:
Mechanica ist zwar, ebenso wie Loke, ansprechend gestaltet und besticht (trotz, dass er neben Valkyria nahezu zierlich wirkt) durch sein imposantes Erscheinungsbild. Jedoch kam mir die Fahrt deutlich zahmer vor als beim Sky Jet im Skyline Park oder High Energy auf der Kirmes. Schade, da wäre mehr gegangen…
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Langsam bekamen wir es mit dem Hunger zu tun, aber vorher nahmen wir noch die Jukebox mit, einem Polypen von Gerstlauer, der, ähnlich wie im Nigloland, im 50er Jahre Design gestaltet und mit entsprechenden Klängen musikalisch untermalt wird.
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Interessant hierbei ist auch, dass laut dieser Quelle bis vor einigen Jahren eine alte Variante des Fahrgeschäfts ihre Runden an derselben Stelle ihre Runden gedreht hat, welche nun im italienischen Cavallino Matto zu finden ist.
Aber auch die aktuell vorhandene Anlage macht Spaß – ist zwar nicht so intensiv wie die Schwarzkopf Monster, aber gerade das coole Design in Kombination mit der Rock’n’Roll Musik macht einiges her!

Unseren Hunger sollten wir nun im „Järnvägsrestaurangen“ (Eisenbahnrestaurant) zu uns nehmen – optisch sieht das Ganze jedenfalls ziemlich cool aus!
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Und da sich das Restaurant direkt unterhalb der Station von Lisebergbanan befindet, ist durch die im oberen Stockwerk ein- und ausfahrenden Züge auch für eine passende Geräuschkulisse gesorgt ;)
Uns gefällt es offenbar :)
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Das Essen war an und für sich zwar nicht schlecht, jedoch waren die Portionen insgesamt ziemlich überschaubar :confused:

Als nächstes ging es dann, wenn wir schon hier sind, wieder in den Bahnhof oberhalb des Restaurants, wo wir eine weitere Runde mit der alten Lisebergbanan drehten.
Auch hier ist die Bahnhofs-Deko durchaus gelungen :)
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Und auch wenn die Schlange nicht sonderlich lang war, mussten wir durchaus eine Weile warten, es war nämlich nur ein Zug auf der Strecke, was bei einer so langen Fahrzeit für einen relativ geringen Durchsatz sorgt.
Diesmal wollte ich bewusst weiter vorne Platz nehmen, so landete ich in der dritten Reihe – und siehe da: ich kann mir zwar nicht erklären warum, aber hier hat mir die Fahrt deutlich mehr Spaß gemacht als in der letzten Reihe. Weiter vorne kamen die Kräfte und die hohe Geschwindigkeit irgendwie besser zur Geltung :)
 
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LuckyCoasterLuke

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Nun sollte es aber weitergehen, denn wir hatten noch zwei Checks zu holen:
Im Kinderland erwartete uns „Rabalder“, der trotz der Namensähnlichkeit mit dem Woody nahezu gar nichts mit diesem gemeinsam hat ;)
Hierbei handelt es sich nämlich um einen Zierer Force Two, welcher beispielsweise im Holiday Park sowie allen Plopsa Indoor Hallen zu finden ist, hier jedoch ohne Thematisierung – vielleicht ist dies ein Grund, warum ich das Foto hiervon vergessen habe 🙈
Aber auch sonst ist die Bahn nicht wirklich im Gedächtnis geblieben – lediglich der sehr motivierte Operator hat ordentlich Stimmung gemacht :)

Und so sackten wir gleich noch den letzten verbleibenden Check ein, nämlich „Stampbanan“. Diese Anlage von Preston & Barbieri ist noch einmal ein ganzes Stück kleiner als Rabalder und dürfte identisch mit dem „kleinen Zar“ im Hansa Park sein.
Der aktuell einsetzende Nieselregen dürfte wahrscheinlich der Grund dafür gewesen sein, dass nur jeder zweite Wagen des Zuges besetzt werden durfte – da aber so gut wie keine Wartezeit vorhanden war, stellte dies kein Problem dar.
Die Fahrt war, ähnlich wie in Sierksdorf, schön smooth und angenehmer als man bei dem engen Erscheinungsbild vermuten würde :)
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Aufgrund des Wetters sollte nun etwas Überdachtes herhalten, und somit sollte es ab jetzt unterirdisch weitergehen – ab nach „Underlandet“ :)
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Hierbei handelt es sich um eine der neuesten Attraktionen des Parks – und auch wenn sich diese im Kinderbereich befindet, ist diese auf jeden Fall eine Fahrt wert:
Hier erwartet einen ein wirklich gelungener, niedlicher Darkride, der einen durch den Bau der grünen Karnickel fährt. Die Szenen sind sehr lebendig, haben einige Effekte und bringt einen mehrmals zum Schmunzeln, untermalt von einem verspielten ImaScore Soundtrack :)

Da es noch weiterhin nieselte, wurde von den anderen das ganzjährig geöffnete Maze „Hotell Gasten“ getestet – ich bin draußen geblieben und habe Jeannette Gesellschaft geleistet:
Ich hatte nämlich bisher ausschließlich Gutes über dieses Maze gehört, weshalb ich zu dem Schluss kam, dass dieses wohl zu der heftigen Sorte zählen würde und für so einen Schisser wie mich zu heavy wäre 🙈
So saßen wir dann unter der Überdachung dieses durchaus schön gestalteten Bereichs :)
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Als die anderen wieder kamen, meinten diese jedoch, dass der „Schock-Faktor“ hier nicht so hoch wäre und sie bei dem Wetter gerne nochmal mit mir durchlaufen würden, also wagte auch ich mich herein…
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Also der allgemeinen Meinung über die hohe Qualität des Mazes kann ich mich auf jeden Fall anschließen, die Gestaltung der Räume ist auf einem wirklich sehr hohen Niveau und es wird teilweise sogar mit Temperaturunterschieden gearbeitet – insgesamt also äußerst atmosphärisch.
An Live-Actors mangelt es nicht, an manchen Stellen folgen mehrere Scares dicht hintereinander. Jedoch wird hier tatsächlich auf die harten Schocker verzichtet, selbst ich habe mich hier meist nur wenig erschreckt (und wer mich kennt, weiß, wie leicht man mich kriegen kann!) ;)
Insgesamt also eine klare Empfehlung von meiner Seite – bewusst auch an etwas vorsichtigere Gemüter, die sich an ein dennoch hochwertiges Maze herantrauen wollen :)

Wieder am Tageslicht angekommen, hatten wir vom Ufer des kleinen Bachs einen schönen Blick auf den Hügel…
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Allgemein ist dieser Bereich ziemlich hübsch aufgemacht mit den typischen Holzhäusern in Falunrot :)
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Wer möchte, kann hier auch als Lastkraftwagenfahrer tätig sein ;)
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Und da es nun langsam aufklarte, nahmen wir die benachbarte Rafting Bahn „Kållerado“ mit – wie erwartet, ohne Wartezeit!
So fuhren auch hin und wieder unbesetzte Boote an uns vorbei, wie auf diesem Foto :)
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Die durchaus lange Fahrt durch den Wald war durchaus nett und wäre trotz Wellenbecken und Stromschnellen auch nicht sonderlich nass gewesen – aber da gab es noch Wasserstrahlen, die unvermittelt aus Holzhütten herausschießen und heftig austeilen können 😅
Bei dieser Anlage wurde zudem mit Nebel gearbeitet – ein simpler, aber dennoch sehr wirkungsvoller Effekt :)

Als nächstes ging es weiter zu Balder, wo es gleich mehrere Fahrten gab – bei noch leicht feuchter Schiene ging das Teil wirklich gut ab!
Nebenan gab es übrigens diese Bahn auch im Miniaturformat als Spielbude :)
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Nun wollten wir noch die letzte Chance nutzen, um den „Flume Ride“ zu erleben. Dieser stammt aus dem Hause Arrow und ist mit dem Baujahr 1973 ein wahres Urgestein unter den Wildwasserbahnen.
Auch wenn der Wartebereich und Einstieg eher zweckmäßig gestaltet ist, ist trotzdem eine kleine Besonderheit vorzufinden:
Selbst bei so wenig Andrang wie heute wird von der Doppelladestation Gebrauch gemacht, was heutzutage eher selten zu finden ist.
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So konnten wir dann über den Kanal schippern, den man aufgrund der Hanglage fast schon als Gebirgsbach bezeichnen könnte und eine sehr ungewöhnliche Streckenführung aufweist:
Jedenfalls geht es mit einem ordentlich langen Lifthill auf eine der oberen Ebenen des Parks, wo man unter anderem Lisebergbanan, Helix und einigen Attraktionen des „Luna Parks“ begegnet, nur um anschließend noch einen weiteren, diesmal etwas kleineren Lift nach oben zu fahren 😅
Nach ein bisschen ruhigem Herumkurven folgen dann alle „drei“ Drops dicht aufeinander. Der Erste ist schon relativ ordentlich, aber kaum hat man den Splash überstanden, folgt eine zweite, sehr kleine Abfahrt von maximal einem Meter Höhenunterschied. Dies klingt zwar in der Theorie sehr unspektakulär, aber hier kann es durchaus sein, dass man nasser wird als beim Großen ;)
Und nachdem man eine leichte Kurve genommen hat, folgt auch unmittelbar der finale Drop auf Bodenniveau :)
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Hat man es vorher irgendwie geschafft, trocken zu bleiben, wird das hier sofort geändert: dieser durchaus stattliche Drop hat ohnehin schon einen recht hohen Nässegrad und die neben der Kinder-Bootsfahrt angebrachten Spritzschutzwände tun ihr Übriges ;)
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Insgesamt also eine ziemlich kuriose, aber durchaus eindrucksvolle Anlage, die vor allem durch ihren ungewöhnlichen Streckenverlauf sowie der interessanten Lage am Hang mit zahlreichen Begegnungen der anderen Attraktionen profitiert.
Schade, dass sie offenbar demnächst verschwinden soll, aber so bin ich froh, diese noch erlebt zu haben :)

Als Nächstes wollten wir in den Luna Park, aber da wir gerade praktisch neben „Hanghai“ standen und keine Wartezeit vorhanden war, nahmen Patrick, Maik und ich diesen Mega Disk’O noch mit.
Vielleicht hatte ich etwas zu hohe Erwartungen, da mein einziger bisher gefahrener Vertreter dieser Art im Didiland überraschend heftig war, aber mir kam diese Anlage etwas schwach von der Brust vor…
Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht ;)
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So durchschritten wir dann das Tor zum Luna Park und begannen mit „Aero Spin“, einem Sky Roller, der aufgrund seiner Lage schon eine spektakuläre Aussicht verspricht. Hier hatte ich ebenfalls hohe Erwartungen, da die Anlage im Belantis wirklich sehr einfach zum Überschlagen zu Bringen ist – hier gestaltet sich das deutlich schwieriger, sodass ich es mehrmals bis zum Kopfstand, aber nie ganz herum geschafft hatte. Und die Anderen hatten offenbar auch nicht viel mehr Glück als ich…
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Als nächstes war eigentlich „Tempus“, der Zamperla NebulaZ, an der Reihe. Jedoch ist diese Attraktion mit uns an Bord down gegangen, sodass wir lange Zeit festhingen, bis wir irgendwann endlich von einem Techniker aus den Armen dieser Maschine befreit wurden 🙈

Stattdessen wollten wir in dieses durchaus hübsch aussehende Pferdekarussell steigen – jedoch bekamen wir von der Operatorin zu hören, dass Erwachsene nicht auf den Pferden Platz nehmen dürften. Ob dies darauf zurückzuführen ist, dass hier ausschließlich altersschwache Klepper ihre Runden drehen oder ob dies andere Gründe habe, konnte sie uns nicht sagen…
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Dann ging es stattdessen eben zu Luna, da wir hier wenigstens sicher sein konnten, die Fahrt nicht verwehrt zu bekommen ;)
Diesmal nahm ich deutlich weiter vorne Platz, wo die Spike deutlich besser zur Geltung kommt – man fährt hier doch erstaunlich weit nach oben :)
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Und da, anders als auf dem obigen Bild, „Tempus“ wieder in Betrieb war, ging es wieder dort hin. Und auch wenn die Fahrt natürlich eher harmlos ist, finde ich diese „NebulaZ“ trotzdem irgendwie ganz witzig:
Alleine schon optisch sieht es so aus, als würden sich die Arme jederzeit verheddern :)
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Maik, Max und ich wollten nun hoch hinaus, und zwar mit „AtmosFear“. Auch wenn wir nur eine Fahrt warten mussten, dauerte das alles hier eine ganze Weile, da hier die Möglichkeit für eine VR-Brille besteht:
Bei dieser Aussicht ist dies meiner Meinung nach eine der schwachsinnigsten Entscheidungen, die ich jemals gesehen habe. Da will ich mir gar nicht ausmalen, wie die Wartezeiten an einem wirklich vollen Tag aussehen…

Aber genug gemeckert, wie war denn die Fahrt?
Optisch erinnert diese Anlage ein wenig an Scream und andere Gyro Drops, aber hier dreht man sich nicht.
Und auch sonst ist der Fall deutlich harmloser als beispielsweise in Soltau oder Bottrop – na ja, immerhin ist wie gesagt die Aussicht ziemlich schön ;)
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Dann lieber in die im selben Gebäude befindliche Helix ;)
Diesmal nahm ich in der letzten Reihe Platz, jedoch bevorzuge ich bei Helix die vorderen Reihen, da dort insbesondere die starken Airtime Momente noch besser zur Geltung kommen – ein Phänomen, was ich bereits bei Alpina Blitz und Icon aus demselben Hause feststellen konnte :unsure:
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Als nächstes fuhren wir eine Runde mit dem Riesenrad „Lisebergshjulet“, von dem wir eine schöne Aussicht genießen konnten – leider waren die Fensterscheiben etwas verschmiert oder verkratzt, sodass kaum brauchbare Fotos entstanden sind. Aber hey, immerhin ist hier kein VR vorhanden, was Kapazität ausbremst ;)
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Anschließend kehrten wir erneut zurück zu Helix, wo allerdings wieder keine Musik gespielt wurde. Diesmal war aber der Grund offensichtlich: auf einer Bühne, die unweit entfernt lag, fand ein Konzert statt, was man hier oben problemlos mithören konnte ;)
Dafür wurde jetzt die Beleuchtung angeschaltet – die hier ebenfalls sehr schön ist :)
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Und so wurde als nächstes nochmal die Lisebergbanan gerockt – in den vorderen Reihen, versteht sich ;)
Und auch hier macht das beleuchtete Bahnhofsgebäude wirklich was her 🤩
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So gab es nun noch einen weiteren kurzen Abstecher zu Balder…
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…und Valkyria, diese natürlich wieder in der hinteren Reihe :)
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Anschließend wurde der Shop unsicher gemacht – gerade das Merch zu den nordisch gestalteten Bahnen macht ordentlich was her, während ich das von Helix eher enttäuschend fand…
Daher habe ich mir einen Magnet von Valkyria gekauft :)

Zum Schluss schauten wir im „Haupt Shop“ von Liseberg vorbei, jedoch wurde ich hier nicht fündig – eine Propellermütze zählt jedenfalls nicht zu den Dingen, die ich als Erstes kaufen würde (kleiner Insider ;))

Patrick, Maik und ich nahmen noch das Rentner-Rafting „Morotsresan“ (auf deutsch: Karotten-Reise) mit, welches sich von der Gestaltung am Underlandet orientierte, jedoch natürlich nicht mit dem deutlich neueren Darkride mithalten konnte. Lohnt sich nur bedingt, fand ich…

Bevor wir den Park verließen, musste natürlich eine bestimmte Sache noch sein – na klar, eine Nachtfahrt auf Helix!
Hier hatte ich erneut Gänsehaut beim Einsteigen, aber auch während der kompletten Fahrt – die grandiose Fahrt über dem glitzernden Park und der leuchtenden Skyline heben das Erlebnis auf ein ganz neues Level 🤩
Unbedingt ausprobieren, hierfür lohnt sich auch eine lange Wartezeit :love:
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Und allerspätestens nach dieser Fahrt war klar, dass Helix zu meinen absoluten Lieblingsachterbahnen zählt!
Sie mag zwar Ride to Happiness nicht vom Thron stoßen, aber trotzdem steckt das Gesamterlebnis jede andere Achterbahn in die Tasche:
ein langes und abwechslungsreiches Layout mit einem schönen Flow, welches keine Wünsche offen lässt, sehr hoher Fahrkomfort und der fantastische Soundtrack schnüren hier ein traumhaftes Gesamtpaket – nicht zu vergessen die Nachtfahrten!
Helix ist für mich nah dran an einer perfekten Achterbahn, mir fällt nicht viel ein, was man noch verbessern könnte – hier ist die Silbermedaille mehr als verdient 💚

Auch wenn die Fotos alle früher entstanden sind, war es schon dunkel und es wurde langsam Zeit, sich nach diesem krönenden Tagesabschluss nun von Helix zu verabschieden…
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…und so hieß es dann auch: Hej då, Liseberg!
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Insgesamt kann ich auch sagen, dass mich Liseberg vollständig in seinen Bann gezogen hat und einen Platz unter meinen absoluten Lieblingsparks sicher hat:
Mit Balder, Valkyria, Lisebergbanan und natürlich Helix hat man gleich vier sehr starke Achterbahnen in seinem Portfolio, von dem manche Parks nur träumen können, aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken:
Beispielsweise ist auch die Auswahl an Flatrides durchaus beeindruckend, und mit dem Maze sowie „Underlandet“ zeigt der Park, dass auch Theming eine Rolle spielt.
Bei den Attraktionen sind sowohl Qualität als auch Quantität vorhanden, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommen dürfte!
Allgemein ist der Park auch optisch wirklich schön – auch wenn Thematisierung nicht überall vorhanden ist, wurde fast alles optisch ansprechend gestaltet, und die Hanglage eröffnet bezüglich Streckenführung von Layout und Optik ganz neue Möglichkeiten, sich von anderen Parks abzuheben.
Schön finde ich auch, dass man viele Attraktionen hat, die auf Höhe basieren, da durch die umliegende Stadt ein grandioser Ausblick garantiert ist – zu jeder Tageszeit ;)
Die Mitarbeiter waren, typisch für Schweden, sehr freundlich und motiviert, hier hat man sich auf jeden Fall willkommen gefühlt!
In jedem Falle behaupte ich, dass man als Coaster Enthusiast um einen Besuch in Liseberg nicht herumkommt – es lohnt sich auf jeden Fall!

Und nachdem wir den Park verlassen haben und bei MAX Burgers eingekehrt sind (eine gute Alternative zu den üblichen amerikanischen Burgerbratereien, vor allem die Vielzahl an vegetarischen Optionen sei hier genannt – auch diesmal habe ich als Nicht-Vegetarier darauf zurückgegriffen, weil sie so gut sind!), ging es dann zurück zur letzten Nacht in unserem Mini-Hotel, da wir am nächsten Morgen zeitig aufstehen mussten.

Ich hoffe euch hat mein Bericht aus Liseberg gefallen, falls ihr irgendwelche Verbesserungsvorschläge oder Fragen haben solltet, stellt sie gerne :)
Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal! hallo:-)

LG Lukas
 
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Ingo

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Vielen Dank für den schönen und ausführlichen Bericht aus meinem persönlichen Sehnsuchtspark (zusammen mit Gröna Lund).
Da habt Ihr ja echt einen fantastischen Tag erlebt, super. Wann war denn der Besuch genau? So leer möchte ich Liseberg auch gerne mal erleben.
 
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KahieraNachtrabe

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Wir hatten unsere "Northern Rails Tour" in den ersten beiden Augustwochen unternommen. Aufgrund des extrem schlechten Wetters und der Unwetterfront "Hans", die auch in deutschen Gefilden wütete und in Norwegen traurigerweise grosse Schäden anrichtete, war es in den Parks generell nicht so voll (15 Grad und Regen).
Ich war zuvor schon 2 Mal in Göteborg und das immer in der ersten Juniwoche, um den schwedischen Nationalfeiertag rum (6.Juni) umd muss sagen, dort hatte ich immer top Wetter und Sonnenbrand 😅 und auch nur maximal mittlere Menschenmengen. Kann ich also sehr empfehlen (allerdings nicht direkt am 6.Juni selbst, dafür gibt es aber stadtweit extrem viele tolle Dinge zu erleben aufgrund des Feiertages!).
 

KahieraNachtrabe

Fastpass Besitzer
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Uuuund, was ich noch erwähnen wollte: ich kannte Balder zuvor immer nur in gutem,sonnigen Wetter bei Temperaturen um 27 Grad. Da fand ich ihn extrem geil zu fahren, weich wie Butter aber richtig gutes Tempo und die geilste Airtime ever.
Und normalerweise tut Regen Woodies ja ganz gut, bekommen irgendwie gefühlt mehr "Schmiere" und eher ein "Out of Control" Gefühl (Grüße gehen raus an Wodan bei 1 Grad und fettestem Nebel 😍 was ein Brett bei diesem Wetter) - aber bei Balder verhielt sich das für mein Empfinden ganz anders, empfand ihn etwas "sich selber bremsend" bei dem Regenwetter - interessant und ungewöhnlich. Zumal ich ihn ja eben auch anders kenne.
Trotz allem lieb ich ihn einfach! 😊
 

Ingo

Stammgast
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,,Atmosfear - dafür ist die Aussicht ziemlich gut" - habe dazu ein paar ,,Beweisfotos" auf der Festplatte, darf ich diese Deinem Beitrag beifügen?
Und könntest Du uns vllt. den Valkyria-Magneten zeigen?
 

LuckyCoasterLuke

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,,Atmosfear - dafür ist die Aussicht ziemlich gut" - habe dazu ein paar ,,Beweisfotos" auf der Festplatte, darf ich diese Deinem Beitrag beifügen?
Und könntest Du uns vllt. den Valkyria-Magneten zeigen?

Ja klar, gerne kannst du diese anfügen :)
Freut mich, wenn dir der Bericht gefällt (zwei weitere Teile werden noch folgen) 😇
Ach ja, das genaue Datum unseres Besuchs war Mittwoch, der 9. August - aber wie Jeannette schon erwähnt hat, dürfte das Wetter wohl eine große Rolle bezüglich des Andrangs gespielt haben ;)

Und hier ein Foto vom Valkyria Magnet - meiner Meinung nach der Schönste in meiner bisherigen Sammlung!
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LG Lukas
 

Ingo

Stammgast
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Vielen Dank für den Upload, ein wirklich gelungener Magnet, den kaufe ich mir auch demnächst:)

Korrekt, ,,die Aussicht vom Tower ist wirklich ziemlich gut, da braucht niemand VR":), hier aufgenommen an einem goldenen Oktobertag im Jahre 2014
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Liseberg und Gröna Lund 2014 149.JPG
 

Anele

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Danke für den tollen Bericht =)
Mit geht es mit Helix da sehr ähnlich wie dir. Ich konnte sie 2015 fahren und sie hat sich sofort ganz weit oben in meine Lieblingsbahnen katapultiert. Ich hoffe sehr dass ich irgendwann nochmal nach Lieseberg komme und den tollen Park sowie Helix nochmal erleben kann.
 

Smarti

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Auch von mir ein dickes Dankeschön für den tollen Bericht! Fühlt sich immer an, als wäre man mit dabei gewesen. Liseberg steht, wie viele der Parks auf eurer Tour, ganz oben auf meiner Wunschliste. Ich freue mich schon auf die letzten zwei Teile ☺️
 
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