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Okaaay let‘s go – mit Vollgas durch die Coaster-Saison 2022

LuckyCoasterLuke

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Hallo und herzlich willkommen zu meinem Jahresrückblick in die Saison 2022 hallo:-)

Kaum hat man sich versehen, ist schon wieder ein Jahr vorbeigegangen, aber was für eines:
In keiner anderen Saison meines Lebens habe ich so viele Parks besucht und Checks gesammelt wie in dieser – aber genug der Vorrede, fangen wir gleich an :)

Der Januar begann noch vergleichsweise unspektakulär, lediglich das Europabad in Karlsruhe wurde nach langer Zeit mal wieder besucht.
Hier stand für mich als Wasserrutschen-Zähler auch etwas Neues, nämlich die neue Steh-Rutsche „Sky Surfer“:
Diese erfordert eine gewisse Technik, die man erst nach einigen Versuchen raus hat (ja, bei einem Mal hat es mich auch hingelegt!), dadurch ist hier die Motivation zur Wiederholung sehr hoch!
Wer sich unter diesem witzigen Konzept nichts vorstellen kann, dem habe ich hier ein Video von tuberides zur Veranschaulichung eingebunden ;)

Im Februar sollten sich die Ereignisse wiederum regelrecht überschlagen:
Anfang des Monats fing ich an einer neuen Arbeitsstelle an und etwas später durfte ich das große C, von dem ich die letzten zwei Jahre erfolgreich verschont geblieben bin, persönlich kennenlernen und mich in Quarantäne begeben.
Gott sei Dank war ich am Ende des Monats wieder fit, da dort die Coaster-Saison ungewöhnlich früh begonnen wurde und gleich mit einem wahren Highlight startete:
So begab ich mich gemeinsam mit @Smarti, @Nite_Owl und @coastermax per TGV in die französische Landeshauptstadt, wo ein Tag Sightseeing im Schnelldurchlauf sowie ein Besuch im Jardin d‘Acclimatation angesagt waren. Dieser ist eine unkomplizierte (wenn auch teure!) Möglichkeit, an aktuell vier Checks zu kommen – und optisch war der Park zumindest ganz nett :)
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Und auch wenn ich zuvor schon in Paris war, diese Stadt ist immer eine Reise wert :)
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Am Tag darauf sollte es dann zum eigentlichen Grund der Reise gehen, nämlich zu keinem Geringeren als dem Disneyland Paris. Um dieses inklusive dem benachbarten Studios Park voll auskosten zu können, haben wir zwei Nächte im Hotel „Sequoia Lodge“ gebucht. Und ich muss ehrlich sagen, dass mich der Park mit seiner „Disney-Magie“ komplett gepackt hat, ich war wirklich beeindruckt vom Theming, der Atmosphäre und dem optischen Gesamteindruck:
Allein schon die Mappingshow abends war der Wahnsinn und visuell hat es mir vor allem der imposante Big Thunder Mountain angetan – an dieser Stelle vielen Dank an Martina für dieses tolle Foto 😇
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Letztere dürfte vom Gesamtpaket eine meiner Lieblingsattraktionen des Parks sein, während vom reinen Coaster-Gefühl der (von außen ebenfalls sehr schöne, von innen eher karge) Hyperspace Mountain natürlich deutlich mehr Spaß gemacht hat.
Aber auch die beiden Darkride-Klassiker Pirates of the Carribean und Phantom Manor haben mir wirklich gut gefallen.
Die Walt Disney Studios kommen optisch weniger ansprechend daher, und mich konnten leider zum Zeitpunkt unseren Besuchs nur zwei Attraktionen überzeugen: Ratatouille ist ein netter Darkride, während der Tower of Terror mein Favorit des gesamten Resorts wurde.
Die Kombination aus immersivem Theming, einer wahnsinnigen Atmosphäre sowie intensiven Airtime Momenten, die ich so noch nie erlebt habe, ergeben ein absolut geniales Gesamterlebnis love:-)
Ich drücke die Daumen, dass es für diesen Park mit dem Avengers Campus sowie dem zukünftig geplanten Frozen Bereich wieder etwas bergauf geht, da er aktuell leider stark im Schatten seines Nachbarn steht!
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Während wir während dieses Trips mit dem Wetter wirklich Glück hatten, kann man dies vom nächsten geplanten Ereignis nicht behaupten:
Ein plötzlicher Wintereinbruch sorgte Anfang April selbst bei uns im Südwesten für Schneefälle, wo eigentlich das Jahreskarten-Kickoff des Holiday Park geplant war.
Da bei dieser Witterung aber die Mehrheit der Attraktionen nicht in Betrieb war, habe ich mich, wie viele andere, gegen den Besuch entschieden 🥶

Die Woche darauf war Tripsdrill mit mehreren Coasterfriends geplant – und auch wenn es die Nacht zuvor ebenfalls geschneit hatte, ist im Laufe des deutlich wärmeren Tages alles weggeschmolzen und alle Rides standen zur Verfügung :)
An dieser Stelle noch schöne Grüße an @Zocker1998 – es hat mich gefreut, dich mal persönlich kennen zu lernen :)

Als nächstes war eigentlich ein Trip ins Energylandia geplant, aber aufgrund der aktuellen politischen Lage in Polen sollte für ein Ersatz gesorgt werden – so ging es nach einem kurzen Besuch auf der Frankfurter Dippemess in den Flieger nach Spanien, wo drei Tage im Port Aventura angesagt waren:
Dieser Park zählt, trotz einiger offensichtlichen Schwachstellen (beispielsweise den teilweise unansehnlichen Queues, ausbaufähiger Gastronomie mit merkwürdigen Öffnungszeiten sowie einem stellenweise lückenhaftem Attraktionsportfolio), zu den Großen in Europa: mit Shambhala steht eine meiner absoluten Lieblingsachterbahnen dort, dieser Ausblick aufs Meer mit einer Riesenportion Floating Airtime ist einfach super love:-)
Die Qualität der anderen Achterbahnen schwankt zwischen „hart, aber herzlich“ (Stampida – für mich DIE positive Überraschung der Tour) und „unterirdisch“ (Dragon Khan – keine Ahnung, was da schief gelaufen ist), dazu gibt es einige teils gute Flatrides und Wasserbahnen.
Die Thematisierung variiert wiederum zwischen nett und sehr gut, gerade die mediterrane Mainstreet sowie der polynesische Dschungel haben mir besonders gefallen :)
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Einen halben Tag hiervon haben wir im Ferrari Land verbracht, welches, ähnlich den zuvor erwähnten Disney Studios, einen massiven Qualitätsunterschied zum Hauptpark darstellt:
Das ohnehin nicht sonderlich große Attraktionsportfolio mit überschaubarer Kapazität ist nicht auf die enormen Besuchermassen ausgelegt, weshalb es hier schnell zu extremen Wartezeiten kommt, und wir uns nur dank eines Fastpasses eine zweite Fahrt mit Red Force gönnen konnten.
Diese eindrucksvolle Bahn hat zwar durchaus Spaß gemacht, aber ich hatte mir mehr erhofft: Der nicht enden wollende Launch sowie die enorme Höhe wissen zu gefallen, jedoch wird der Gesamteindruck durch ein deutlich spürbares Ruckeln in den hinteren Reihen sowie eine erbärmliche Abfertigung getrübt – schade.
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Der Rest der Attraktionen ist überwiegend nicht der Rede wert, und das Theming insgesamt eher einfach gehalten…
Wer mehr über diese beiden Parks erfahren will, der kann hier den ausführlichen Bericht lesen ;)

Der Rest unseres Kurztrips sollte in Barcelona stattfinden – dort ging es für einen halben Tag auf den Berg Tibidabo mit seinem kuriosen Freizeitpark:
Hier habe ich nicht gewusst, was mich erwarten sollte, aber mich hat dieser in mehrerer Hinsicht positiv überrascht. Zunächst ist die Lage auf dem Berg etwas Besonderes, dazu war das Personal hochmotiviert und wirklich freundlich.
Die Attraktionsauswahl ist teilweise sehr ungewöhnlich und manchmal aus einer anderen Zeit, aber gerade deshalb wirklich interessant: gerade die altertümlichen Aussichtsfahrten oder das Automatenmuseum sind auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn das Highlight für uns natürlich „Muntanya Russa“ ist. Diese smoothe, aber überraschend rasante Vekomabahn überzeugt mit recht starken G-Kräften – und alleine schon der First Drop in Kombination mit der Aussicht ist einfach genial rock:-)
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Am Abend ging es noch auf die Feria, was sich als einer der merkwürdigsten Kirmesbesuche überhaupt herausstellen sollte:
Von einem Butterfly im XXL Format über Kiddie Coaster mit „etwas“ beengten Platzverhältnissen bis hin zu Bahnen mit Schlägen der etwas anderen Art (zum Beispiel mit Luftballons) war alles dabei…
Wer mehr über diesen turbulenten Abend in Verbindung mit Tibidabo und etwas Sightseeing erfahren möchte, dem kann ich den vollständigen Bericht ans Herz legen, zu dem @Nite_Owl einen großen Teil beigetragen hat ;)
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Denn auch sonst ist Barcelona eine wirklich schöne Stadt, die ich absolut empfehlen kann 😎
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Als nächstes war ich wieder in heimischen Gefilden unterwegs – nämlich sollte nach der Pandemie zum ersten Mal wieder das Stuttgarter Frühlingsfest stattfinden, wenn auch in der „Light-Version“ ohne Festzelte, was für uns als Coaster- und Flatride-Fans nicht weiter schlimm war ;)
Gerade mit einer Gruppe Coasterfriends macht es um einiges mehr Spaß, einige der Achterbahnen sowie die ganzen Flats wie Breakdance, XXL Krake und den fast schon wahnsinnigen Flipper von Meeß zu rocken rock:-)
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Als nächstes war für mich die Mission 300 angesagt, wofür es für mich und sieben andere Coasterfriends Mitte Mai bei frühsommerlichen Temperaturen in den Walygator Park bei Metz ging:
Ich fand diesen Park längst nicht so schlecht wie sein Ruf – klar gibt es einige ältere und etwas ungepflegte Ecken, aber das habe ich alles schon deutlich schlimmer gesehen. Das Attraktionsportfolio ist gerade für Thrillseeker gar nicht schlecht, mit zwei größeren Achterbahnen, die sich besser als erwartet fuhren (auch wenn „Anaconda“ gerne etwas mehr Biss haben dürfte ;)), sowie dem spaßigen Air Race und dem Shot‘n‘Drop Turm.
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Ach ja, und dann wäre da noch „Monster“, der massive B&M Inverter, welcher mit seinem imposanten Erscheinungsbild und dem unüberhörbaren Gebrüll auf eine intensive Fahrt einstimmt: das Layout wird mit reichlich Power absolviert, die Inversionen allesamt äußerst zügig durchfahren und die G-Kräfte sind definitiv nicht zu unterschätzen – aber trotzdem fährt sich dieses Biest absolut smooth rock:-)
Insgesamt also ein absolut würdiger Kandidat für meine 300. Achterbahn und Fredi‘s 150 :)
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So hatten wir insgesamt einen wirklich gelungenen Tag dort :)
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Beim nächsten Zwischenstopp habe ich mich spontan von Patrick zu einem kurzen Treffen auf dem Sinsheimer Fohlenmarkt angeschlossen, dort stand nämlich mit dem „Caribbean Star“ ein mittlerweile recht selten gewordener Explorer aus dem Hause Reverchon. Und auch wenn dieses Fahrgeschäft eher der familienfreundlichen Sparte zugeordnet werden kann, hat es trotzdem Spaß gemacht :)
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Die nächste Kirmes folgte nur wenige Tage später, denn die Beschickung der Karlsruher Frühjahrsmess konnte sich durchaus sehen lassen 👍
So habe ich mich an einem Nachmittag mit meiner Schwester verabredet, sodass auch sie in Genuss des tollen Klassikers „Rock & Rollercoaster“ kommen konnte :)
Des Weiteren wollte ich mit dem gigantischen Propeller „Airborne“ mal ganz gepflegt in die Luft gehen – was auch wunderbar geklappt hat: solange man kein Problem mit den über 60 Metern Maximalhöhe hat, ist dieser meiner Meinung nach sogar vergleichsweise moderat und sehr angenehm unterwegs :)
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Am Ende dieser Woche haben dann Martina, Fredi, Max und ich bei Patrick übernachtet (an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Angebot), um am nächsten Tag gemeinsam Richtung Osten aufzubrechen – so war unser nächstes Ziel der Freizeitpark Plohn, wo wir dann mit Verstärkung von Maik einen schönen Tag verbracht haben:
Dieser wirklich sympathische Park hat für seine Größe ein beeindruckendes Lineup aus gleich drei Headlinern: Miniwah, Dynamite und El Toro sind jedes Mal eine Freude, wobei es gerade bei letzterer immer wieder erstaunlich ist, wie viel Fahrspaß aus den kleinen Abmessungen herausgeholt wurde 😎
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Noch einen schnellen Check für zwischendurch gab es dann in der unweit entfernten „Wurzelrudis Erlebniswelt“ in Eibenstock, wo ein Alpine Coaster auf uns wartete.
Dieser war zwar eher durchschnittlich, hat aber trotzdem Spaß gemacht.
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Unsere nächste Station war dann Chemnitz, wo wir dann das Abendessen sowie unser Hotel bezogen haben. Und so ging es dann auch ein wenig durch die Stadt :)
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Am Tag darauf wurde dann der letzte „größere“ Park, der mir in Deutschland noch gefehlt hat, angesteuert, nämlich Belantis.
Ich fand diesen ebenfalls nicht so schlimm wie sein Ruf, aber leider ist er trotzdem noch relativ weit von einem guten Freizeitpark entfernt: die Achterbahnen sind bestenfalls mittelmäßig, das Portfolio der Attraktionen weist einige Lücken auf und die Thematisierung wirkt oft unvollständig, jedoch war dafür das Personal oft ziemlich freundlich und humorvoll.
Bei mir persönlich konnten die kuriose Wildwasserbahn in der Pyramide sowie einige Flatrides punkten – Condor, Sky Roller und vor allem die Frisbee hatten ein überraschend intensives Fahrprogramm, letztere war somit mein dortiges Highlight rock:-)
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Da dieser Park bequem in einem halben Tag geschafft werden kann, waren wir auch hier recht schnell fertig und nahmen auf der Heimfahrt noch ein weiteres Ziel mit:
Hier ging es zur Allwetterrodelbahn „Schöne Aussicht“, die ein eher kurzes und unspektakuläres Layout aufweist, jedoch sind einige kreative Themingelemente zu finden, die die ein oder andere Überraschung bereithalten ;)
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Wieder in heimischen Gefilden angekommen, ging es als nächstes mit einer angenehmen kleinen Truppe in den Holiday Park:
Dort war der zweite Zug von Expedition GeForce zwar vorhanden, aber bei maximal 20 min Wartezeit nicht im Einsatz. Immerhin konnte ich dann mal „Die große Welle“ in Aktion erleben, diese war im Jahr zuvor bei all meinen Besuchen down – dabei hat sie ein wirklich ordentliches Fahrprogramm, welches sich nicht zu verstecken braucht :)
Insgesamt befindet sich der Holiday Park vor allem bezüglich Ausfallzeiten (aber auch vom Gesamteindruck) meiner Meinung nach auf einem guten Weg 👍
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Die Temperaturen schnellten fröhlich in die Höhe, und was macht man an einem Samstag Mitte Juni, wenn das Thermometer an die 40 Grad zeigt?
Richtig, man geht abends auf die Kirmes ;)
Sascha hat sich hier angeschlossen und so konnten wir in Pforzheim bei einer angenehmen Fülle dann „Heidi – The Coaster“ (nicht zu verwechseln mit dem Woody im Plopsaland ;)) checken.
Des Weiteren konnten wir uns sowohl mit dem turbulenten Propeller von Ordelmann sowie dem prachtvollen fliegenden Teppich „1001 Nacht“ in die Lüfte erheben 😎
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Anfang Juli war dann wieder ein größerer Wochenendtrip geplant:
So sprang ich freitags direkt nach der Arbeit bei Martina und Jeannette ins Auto und es ging Richtung Grafenau, wo wir uns für die nächsten zwei Nächte bei Maik einquartierten, an dieser Stelle nochmal vielen Dank hierfür :)
Abends ging es zur Einstimmung auf die bevorstehenden Erlebnisse auf das Grafenauer Volksfest, welches nur einen kurzen Fußmarsch entfernt lag.
Dort wurde dann der hübsche Afterburner „Mexican Flight“ gefahren rock:-)
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Aber am nächsten Tag war es dann soweit – nach einer „etwas“ abenteuerlichen Autofahrt hatten wir unser Ziel „Fantasiana“ in Strasswalchen erreicht, und dieser Tag hatte so viel mehr zu bieten als wir uns erhofft hatten:
Wo sonst findet man solche Mitarbeiter, die sich einfach mal für eine geraume Zeit zu einem setzen, aus dem Nähkästchen plaudern und anschließend noch für ein gemeinsames Foto zu haben sind? :geek:
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Des Weiteren hatte uns ein vielleicht elfjähriger Achterbahnfan, der mit seiner Familie dort war, auf unsere Shirts angesprochen, uns mit Fragen zu dem Club gelöchert und wollte ebenfalls mit uns fotografiert werden 😁
Da sind die „eigentlichen“ Attraktionen fast schon in den Hintergrund getreten, was eigentlich nicht verdient ist: Die Airtime von Wild Train ist nach wie vor fast schon absurd, der Knight‘s Ride Tower stellt mein persönliches Highlight des Parks dar, Flyrosaurus kann mit einem wundervollen Alpenpanorama punkten und der neue, gelaunchte Kiddie Coaster „Fridolin‘s verrückter Zauberexpress“ hat uns wirklich beeindruckt, wie man auch auf dem Fahrfoto sehen kann :)
Diesen Park sollte man definitiv im Auge behalten 👍
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Am nächsten Tag sollte es wieder heimwärts gehen, aber selbstverständlich nicht, ohne vorher noch einige Ziele abzuklappern:
Das Erste hiervon war nur fußläufig von Maiks Wohnung entfernt, nämlich der Bärenbob, bei dem munter die Kühe neben der Strecke weiden :D
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Das Rodelparadies St. Englmar habe ich zwar schon als Kind besucht, aber damals gab es die Achterbahn „Voglwuide Sepp“ noch nicht, in Kombination mit der schönen Aussicht macht das hangverlegte Layout schon was her :)
Und gerade für die jüngere Zielgruppe ist das Angebot stark gewachsen – die Entwicklung ist insgesamt wirklich beachtlich, eine klare Empfehlung von mir 👍
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Auf den für uns letzten, nur wenige Autominuten entfernten Zwischenstopp traf dies nur bedingt zu:
„FamilienFreizeit Edelwies“ ist ebenfalls dabei, sich vom reinen Alpine Coaster zu einem kleinen Freizeitpark zu entwickeln, und die Anfänge sind schon mal nicht allzu schlecht – der „Höllencoaster“ zählt definitiv zu den besseren Alpines, dazu gibt es noch den kuriosen Flatride „Superschaukel“ sowie eine Handvoll Kinderfahrgeschäfte.
Jedoch gab es zum Zeitpunkt unseres Besuchs nur ein „All-Inclusive“ Ticket, welches für uns auf der teuren Seite war – bei dieser geringen Auswahl wären Einzeltickets für die jeweiligen Attraktionen sinnvoller gewesen.
Des Weiteren gab es leider nur wenige Schattenmöglichkeiten, welche wir an einem so heißen Tag wirklich begrüßt hätten, aber da der Park noch in den Kinderschuhen steckt, kommt da vielleicht in Zukunft noch was ;)
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So, an dieser Stelle ist jetzt Zeit für eine Werbepause, weiter geht's im nächsten Block - bis gleich ;)
 
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LuckyCoasterLuke

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So, willkommen zurück ;)

Da ich bisher überwiegend in kleineren Gruppen unterwegs war, sollte sich dies am Wochenende darauf drastisch ändern:
Hier waren wir mehr als 250 Personen, die gemeinsam den Park unsicher machten – bei dieser Luftaufnahme, die mithilfe einer Drohne geschossen wurde, wird die schiere Anzahl der Leute noch deutlicher :oops:
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Bei meiner Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campingplatz ist leider etwas dazwischengekommen, aber an dieser Stelle noch einmal ein freundliches Dankeschön an @ktowncoaster und Daniel, dass ich mich so kurzfristig in eurem großen Zelt einquartieren konnte 😇
Insgesamt gab es ein abwechslungsreiches Programm, bei dem vor allem die Backstageführung für mich ein echtes Highlight war rock:-)
Ebenso gab es abends noch ERT‘s auf Karacho sowie Mammut, und auch wenn ich von letzterer Bahn sonst gar kein Fan bin, hat mich diese sehr überrascht:
Tripsdrill hat diese nämlich extra für uns modifiziert, dass sie um einiges schneller unterwegs war :D
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Aber auch sonst muss ich an dieser Stelle ein großes Lob sowohl an das Team des Erlebnisparks Tripsdrill sowie Andy und seine Helfer aussprechen – die Organisation eines solchen Events war sicher eine Mammutaufgabe, welche aber wirklich toll gemeistert wurde app:-)
Es war ein großartiger Tag, der durch eine tolle Party im und um das Zelt würdig beendet wurde 😎
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Nach so einem großen Event habe ich erstmal eine längere Pause gemacht – Mitte August sollte es dann weitergehen:
Hierfür stieg ich freitags nach der Arbeit in den ICE nach Duisburg, wo ich dann von @chris1996154 empfangen wurde – er hat mir für die nächsten zwei Nächte sein Schlafsofa zur Verfügung gestellt, an dieser Stelle vielen Dank nochmal an dich :)
Am nächsten Tag war dann Walibi Belgium unser Ziel – und der Hauptgrund hierfür dürfte allgemein bekannt sein ;)
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Kondaa hat mich bereits bei einer Fahrt kurz nach Parköffnung überrascht, so viel Power habe ich da nicht erwartet – gut, es war auch ziemlich heiß!
Aber am Ende des Tages dreht diese Bahn so richtig auf und zeigt, was sie drauf hat – Airtime in allen möglichen Variationen und ein abwechslungsreiches Layout.
Durch die bequemen Sitze und Bügel, cooler akustischer Untermalung und dem gelungenen Theming hat sich diese den vierten Platz in meinem Ranking gesichert rock:-)
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Aber auch sonst konnte mich der Park überzeugen:
Psyké Underground ist überraschend kraftvoll, Pulsar macht ebenfalls Spaß und außerhalb der Achterbahnen hat der Park sowohl zwei schöne Wasserbahnen als auch zwei recht gute Darkrides zu bieten. Die Abfertigung hat mich positiv überrascht, das Personal war freundlich und der Park kam insgesamt gut gestaltet und gepflegt daher.
Insgesamt also eine klare Empfehlung von mir 👍
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Am Tag darauf waren wir noch ein zweites Mal unterwegs – mit einem Besuch im sympathischen Toverland kann man ja nie etwas falsch machen:
Dieser Besuch war deutlich gemütlicher als am Vortag, wir konnten die neue Gestaltung der Wildwasserbahn begutachten und haben natürlich auch von der Splashzone Gebrauch gemacht, die uns bei den Temperaturen sehr gelegen kam :)
Bei den Temperaturen laufen zudem auch Fénix und Troy zu Höchstform auf rock:-)
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Zwei Wochen später sollte es dann soweit sein – mit der lange ersehnten „God save the coaster“-Tour sollte meine größte Unternehmung des Jahres stattfinden: Gemeinsam mit @Nite_Owl, @alx und @coastermax sollte es für zehn Tage durch Großbritannien gehen und insgesamt sieben Parks besucht werden.

Ab Alton Towers ist meine Berichtereihe zu dieser Tour momentan leider unterbrochen – da ich zuerst diesen Jahresrückblick fertigstellen wollte, kann ich ab diesem Park nicht mehr zu den vollständigen Reports verlinken. Aber sie werden noch kommen, versprochen ;)

Zurück zu unserer Tour:
Nachdem wir mit der Fähre dann die Insel betreten und uns im beschaulichen Camberley niedergelassen hatten, haben wir in Chessington begonnen, welcher leider nicht gerade den besten Start in die Tour darstellte.
Klar hat hier niemand DIE Knallerbahn erwartet, aber trotzdem waren die meisten Attraktionen außer Vampire und Dragon‘s Fury nicht mehr als Mittelmaß. Dazu war die Abfertigung leider oftmals katastrophal und wurde zusätzlich durch zahlreiche Expresspässe gedrückt 🙄
Während die Thematisierung zumindest an einigen Stellen durchaus nett war, konnte man das von der allgemeinen Pflege des Parks und dem Zoo mit zahlreichen leerstehenden Gehegen wiederum nicht behaupten :(
Wir hatten bereits vorher keine sonderlich hohen Erwartungen, diese wurden aber leider unterboten – schade…
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Am zweiten Tag stand der unweit entfernte Schwesterpark von unserem vorigen Ziel an – und der Thorpe Park hat uns in vieler Hinsicht positiv überrascht:
Der Park war insgesamt sauber und gepflegt, die Thematisierung an einigen Stellen wirklich gelungen und das Publikum hat hier tatsächlich zu den Angenehmsten der Tour gezählt.
Hinsichtlich von Thrillrides konnten wir hier so einige Leckerbissen finden: während sich Saw und Colossus deutlich besser fuhren als zunächst befürchtet, stehen mit Nemesis Inferno ein netter B&M Inverter sowie einige ungewöhnliche Flatrides zur Verfügung.
Die beiden Highlights waren jedoch eindeutig The Swarm und Stealth – während ersterer mit einem sehr angenehmen Fahrgefühl und geiler Thematisierung mit zahlreichen Headchoppern begeisterte, hat Stealth den besten Launch, den ich jemals erlebt habe rock:-)
Gerade diese beiden Bahnen wurden jedoch auch wirklich schnell abgefertigt – insgesamt also Daumen hoch für den Thorpe Park, den ich definitiv nicht zum letzten Mal besucht habe :)
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Der nächste Tag sollte deutlich gemütlicher sein – im Paultons Park kommen eher die Familien auf ihre Kosten. Was nicht heißen soll, dass der Park für uns uninteressant ist, im Gegenteil:
Mit dem neuen Themenbereich „Tornado Springs“ hat der sympathische familiengeführte Park einen großen Schritt nach vorne gemach – hier findet man neben einem überraschend intensiven Frisbee und wirklich guter Thematisierung den Spinning Coaster „Storm Chaser“, welcher eine Menge Spaß macht.
Aber auch sonst hat der Park wirklich viele nette Attraktionen, die Mitarbeiter waren sehr freundlich und optisch können gerade die top gepflegten Gartenanlagen überzeugen – diesen Park sollte man im Auge behalten :)
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Der vierte Park wurde dann auf dem Weg nach Nantwich besucht:
Drayton Manor ist eher mittelgroß, und das ganz große Highlight sucht man hier vergeblich, aber trotzdem bietet er einige interessante Attraktionen, die man nicht überall findet.
Die wohl Bekannteste, der Stand-Up Coaster „Shockwave“, fuhr sich besser als erwartet und hat durchaus Spaß gemacht. Außerdem sind einige ungewöhnliche Flatrides zu finden, von denen mich vor allem die Gyro-Swing „Maelstrom“ überzeugen konnte.
Der Höhepunkt des Besuchs war jedoch eindeutig die Wildwasserbahn „Stormforce 10“, welche neben interessantem Theming vor allem eines bietet: Wassermassen!
In meinem ganzen Leben bin ich noch nie so nass geworden auf einer Attraktion wie hier, meine Jeans und Jacke hatten keine einzige trockene Stelle mehr! :oops:
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Von Nantwich aus war dann auch eines der am meisten herbeigesehnten Ziele der Tour geplant, nämlich Alton Towers.
Hier haben wir gleich zwei Tage verbracht (was bei früher Buchung preislich sehr attraktiv ist), den ersten hatten wir mithilfe eines Express-Pass für möglichst viele Fahrten vorgesehen, während wir am zweiten auch das namensgebende Schloss sowie die beeindruckenden Gärten besichtigt haben – beides ist meiner Meinung nach wirklich zu empfehlen.
Aber auch sonst bietet der Park jede Menge Achterbahn-Highlights: gerade Galactica hat mir als entspannter Rundflug wirklich gut gefallen, während die schön ins Gelände eigebettete Nemesis kräftig die G-Keule schwingt und zum Ende hin immer intensiver wird rock:-)
Mein persönlicher Favorit war jedoch der Smiler, welcher nicht nur ein wahres Inversions-Feuerwerk abbrennt, sondern auch eine komplett gestörte Thematisierung hat, welche bei genauerem Hinschauen immer gruseliger wird: JOIN US!
Aber außerhalb der Achterbahnen fehlt es dem Park meiner Meinung nach an Flatrides oder Themenfahrten, bei unserem Besuch waren einige Attraktion dauerhaft geschlossen und einige Ecken haben ein bisschen vernachlässigt gewirkt, was jedoch bei so einem gewaltigen Gelände eine durchaus schwierige Aufgabe ist…
Insgesamt hat uns dieser vielseitige Park trotz seiner Schwachstellen wirklich gut gefallen :)
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Nach diesen zwei Tagen, wo wir zahlreiche Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten, war unsere nächste Station das Touristenstädtchen Blackpool, wo dann ebenfalls zwei Tage in einem der ikonischsten Parks des Landes, dem Pleasure Beach, verbracht wurden.
Dieser hat einen ganz eigenen Charme, ich habe mich jedenfalls oft so gefühlt, als ob ich versehentlich in eine Zeitmaschine gestiegen sei:
Zum einen stehen einige Fahrgeschäfte, die bereits viele Jahre auf dem Buckel haben und liebevoll gepflegt werden, zum anderen ist auch das gesamte Erscheinungsbild an früher angelehnt. Dies mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber gerade diese Umstände sowie die enorme Dichte an außergewöhnlichen Attraktionen hat diesen Park für mich äußerst interessant gemacht :)
An Achterbahnen wissen natürlich vor allem die hölzernen Klassiker zu gefallen: Big Dipper fährt sich für das Baujahr 1923 sensationell gut (und wurde auch meine 350), während Grand National zwar heftige Airtime bietet, jedoch nicht gerade zimperlich mit einem umgeht – also Vorsicht, wer Roughness nicht so gut verträgt ;)
Der kuriose Shuttle Loop „Revolution“ hat uns mit fast schon absurden Ejector Momenten überrascht, und Icon war dann als smoother, moderner Launch Coaster ein schöner Gegenpol zu dem ganzen rustikalen Fahrkomfort anno dazumal 😊
Aber auch außerhalb der Coaster kann man auf einigen historischen Themenfahrten und Karussells einen interessanten Blick in die Vergangenheit werfen – ebenfalls sehr empfehlenswert :)
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Ebenso haben wir in Blackpool auch den unweit entfernten Pier besucht, wo wir neben dem dortigen Kirmescoaster auch in Genuss einer englischen Walzerfahrt kamen:
Meiner Meinung nach ein abgefahrenes und äußerst drehfreudiges Erlebnis, welches man hierzulande nie so finden würde – jedoch ist ein robuster Magen hier von Vorteil ;)
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Der letzte Park der Tour war dann gleichzeitig der Merkwürdigste:
Im Flamingo Land gilt hinsichtlich der Achterbahnen offenbar „Quantität vor Qualität“ - wir wurden um neun Checks reicher, aber wirklich gut waren lediglich zwei hiervon:
Mit Sik hat der Park nun endlich einen echten Top-Coaster – das Layout ist zwar nur leicht verändert gegenüber dem Vorbild Colossus, aber dank bequemer Schoßbügel und einer smoothen und intensiven Fahrt macht dieser wirklich viel Spaß rock:-)
Des Weiteren ist mit „Kumali“ ein SLC mit etwas anderem Layout zu finden, der sich erstaunlich angenehm fährt und mit hoher Intensität überrascht – danach kommt leider nicht mehr so wahnsinnig viel, da die anderen Bahnen entweder unangenehm ruckeln oder für Kinder ausgelegt und daher uninteressant sind.
Das Parkbild ist ziemlich zusammengewürfelt: Thematisierung ist nur sporadisch vorhanden und einige Bahnen wurden einfach lieblos in die Landschaft geklatscht – daher passt hier vieles nicht wirklich zusammen und im Zoo haben wir leider nur wenige Tiere zu Gesicht bekommen.
Dazu war die Abfertigung oft träge und das Publikum ziemlich anstrengend.
Immerhin war die Dame am Info-Eingang, die uns den CF-Rabatt gewährt hat, wirklich nett :)
Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von diesem Park halten soll, aber Sik war schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, vielleicht kommt da ja noch mehr ;)
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Am letzten Tag haben wir noch spontan einen Abstecher nach Cambridge gemacht, bevor es dann wieder auf die Fähre ging.
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An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine drei Mitstreiter Patrick, Alex und Max – es war mir eine Ehre, diesen großartigen Trip mit euch machen zu können 😇
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Nach so einer umfangreichen Tour habe ich erst mal eine längere Pause gebraucht, bis ich wieder unterwegs war:
Ende September sollte es dann erneut auf den Cannstatter Wasen gehen, so wie beim Frühlingsfest waren wir hier wieder in einer größeren Gruppe unterwegs.
Diesmal war das Wetter zwar nicht so einladend und die Wege ziemlich voll, aber trotzdem haben wir uns einen schönen Tag gemacht.
Einige Fahrgeschäfte konnten nämlich mit sehr guten Fahrten punkten, beispielsweise der Transformer und die XXL Krake rock:-)
Einer der Hauptgründe für den Besuch dürfte jedoch die Rückkehr der Kirmes-Legende „Airwolf“ sein, welcher nun im frischen Glanz erstrahlt und auch wenn bezüglich der Intensität sicher noch mehr gegangen wäre, konnte mich dieser Koloss beeindrucken :)
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Als nächstes war ich beim „Stammtisch Mitte“ dabei:
Dieser fand in Hanau statt, um dort hinzukommen, bin ich nach der Arbeit bei Christian und Sabine samt Baby ins Auto gehüpft.
Es war wie immer ein gemütlicher Abend, wo es schön war, viele Leute wieder zu treffen :)
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Nach einer gut einmonatigen Pause sollte es für mich in die Niederlande gehen – meine Schwester war nämlich für ihr Auslandssemester dort und ich hatte ihr bereits im Vorfeld versprochen, sie zu besuchen, egal wo es sie hin verschlägt ;)
Und so habe ich unter anderem das beschauliche Nijmegen erkundet…
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…sowie mit ihr einen Abstecher ins unweit entfernte Toverland gemacht, welches im Halloween Gewand einen gänzlich anderen Eindruck als im Sommer vermittelt hat:
Gerade die Parade sowie die Scare Zones strotzen nur so vor Atmosphäre und sind wirklich gelungen, jedoch sind diese auch für etwas vorsichtigere Gemüter (wie zum Beispiel mich ;)) gut machbar.
An dieser Stelle ein großes Lob ans Toverland für dieses super Event, der Tag war zwar sehr gut besucht (mit Wartezeiten von 45-60 Minuten bei den Nachtfahrten), aber trotzdem wurden die Besuchermassen wirklich gut gemanagt und die Abfertigung war an allen Attraktionen schön schnell :)
Die absoluten Highlights waren jedoch Fénix und Troy bei Nacht, welche warmgefahren ordentlich Stoff gegeben haben und mit tollen Spezialeffekten zu begeistern wussten rock:-)
Auf jeden Fall hat es auch meiner Schwester wirklich gut gefallen – begleitet wurden wir abends von Chris, schön dass du dazugekommen bist :)
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Wieder zuhause, ging es als nächstes mit Jeannette und Martina für einen kleinen Sonntagsausflug auf den Mehliskopf, wo wir den Alpine Coaster mitnahmen.
Und bei diesen für Ende Oktober überdurchschnittlich warmen Temperaturen war es kein Wunder, dass wir hier mehr als eine halbe Stunde warten mussten – immerhin war der Alpine auch besser als erwartet: zwar relativ kurz, hat aber trotzdem Spaß gemacht.
Anschließend machten wir noch einen Abstecher auf die Karlsruher Herbstmess, wo wir Verstärkung von Max bekommen haben:
So konnten die anderen die Wilde Maus checken, Martina und ich uns bei der immer wieder tollen Eclipse durch die Luft schleudern lassen und ich absolvierte eine letzte Fahrt auf „The Real Shake“ von Blum, welcher zukünftig unter einem anderen Besitzer reisen wird :)
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Im November ging es dann, bei deutlich kühleren Temperaturen, gemeinsam mit Jeannette, ihrem Kumpel, Patrick, Fredi, Max und Chris zu meinem Erstbesuch des Wintertraums im Phantasialand:
Dieses hat mich wirklich begeistern können. Gerade die Nachtfahrten auf den großen Achterbahnen sind echt genial und hinsichtlich der Beleuchtung sind einige Bereiche wirklich wunderschön – zumal ist die Atmosphäre beim Glühweinstand mit Blick über den Platz mit der Eislaufbahn wirklich gemütlich :)
Daher wäre ich auch in Zukunft gegen weitere Besuche dieses Events nicht abgeneigt ;)
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Im Dezember ging es freitags nach der Arbeit ins Miramar in Weinheim, wo es für mich als Rutschen-Counter mit der Duelling-Rutsche „Piranha“ sowie dem neuen Variante des „Typhoon“ gleich drei neue Counts gab.
Jedoch durften die ganzen anderen Rutschen sowie Entspannung in den Becken ebenfalls nicht fehlen, und beendet wurde der Tag mit einer Lasershow 😎
Es hat schon seinen Grund, warum das Miramar zu meinen Favoriten an Erlebnisbäder zählt – die Mischung aus Rutschen-Action und Relaxen in schönen Becken ist wirklich toll, hier kommt eigentlich jeder auf seine Kosten :)
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Als nächstes dachte ich mir: „Wer Wintertraum sagt, muss auch Winterzauber sagen!“ ;)
Und so ging es noch mit Patrick und Fredi in den Europapark zu einem vorweihnachtlichen Besuch, welcher (wie immer) sehr schön war – auch hier sind vor allem die Achterbahnen bei Nacht sowie die allgemeine Beleuchtung immer sehr stimmungsvoll :)
Wenn man mich jetzt fragen würde, welches der beiden zu Beginn dieses Absatzes genannten Winter-Events ich bevorzugen würde, könnte ich keinen klaren Favoriten nennen: beide haben ihre individuellen Stärken, deshalb kann man in jedem Fall mit einem Besuch nichts verkehrt machen 😇
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Ein etwas anderer Winterbesuch stand am Wochenende danach an:
Mit Martina, Patrick und Fredi wurde das Wildparadies in Tripsdrill besucht, welches mit dem „WinterWunderWald“ ein kleines, aber feines Winterevent bot.
Neben der großen Auswahl an Tieren sowie sympathisch moderierten Fütterungen gab es auch einen kleinen Weihnachtsmarkt – war auf jeden Fall nett gemacht :)
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Und um diese wirklich gelungene Saison würdig abzuschließen, standen als Finale kurz vor dem Jahreswechsel noch drei Tage Efteling an:
Diesen Park habe ich gemeinsam mit einer tollen Truppe gerockt, für mich war es der Erstbesuch, weshalb ich schwer beeindruckt war.
Die Atmosphäre ist wirklich gelungen und die authentische Thematisierung auf einem wirklich hohen Level – zusammen mit dem Disneyland dürfte man außerdem Spitzenreiter in Sachen Darkrides in Europa sein :)
Die Achterbahnen mögen zwar keine Adrenalin-Schleudern sein, aber trotzdem können diese oft mit einer tollen Story und Gestaltung beeindrucken – wobei mich aber auch Vogel Rok (von dem man sonst nicht so viel hört) mit seinen G-Kräften und dem mitreißenden Soundtrack durchaus überrascht hat rock:-)
Vom Gesamtpaket dürften aber der Fliegende Holländer und Baron 1898 meine Favoriten gewesen sein – und Aquanura war ein wirklich schöner Tagesabschluss 😊
Ich kann diesen Park uneingeschränkt empfehlen, würde aber zu mindestens zwei Tagen raten, da man so auch den riesigen Märchenwald entdecken kann, welchen wir ebenfalls sehr empfehlen können :)
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So, dann haben wir die Ziellinie überschritten – und zum Schluss gibt es bei mir natürlich wie üblich ein paar Statistiken und Zahlenspielereien:
Die erste Bahn des Jahres war Dragon Chinois im Jardin d‘Acclimation, während Vogel Rok die Ehre hatte, die letzte gefahrene Achterbahn des Jahres 2022 zu sein :)
Hinsichtlich der Anzahl der gefahrenen Coaster können alle bisherigen Jahre meines Lebens einpacken – 109 Checks konnte ich sammeln (von denen mit 53 Stück fast die Hälfte auf unserer Tour durch Großbritannien gefallen sind 😁)
Zusammen mit 43 bereits gefahrenen Coastern bin ich dann insgesamt 152 verschiedene Achterbahnen in sieben europäischen Ländern gefahren :geek:
Des Weiteren dürfte diese Saison mit Abstand die mit den meisten Inversionen gewesen sein, was vor allem Bahnen wie Monster, Dragon Khan, Colossus, Sik und natürlich dem Smiler zu verdanken ist, die ja teilweise mehrmals gefahren wurden – die genaue Zahl habe ich natürlich nicht, aber mehrere Hundert dürften es schon gewesen sein ;)

Ebenso rekordverdächtig dürfte in meinem bisherigen Leben die Anzahl der getroffenen Coasterfriends an einem Tag gewesen sein – an welchem Anlass dies der Fall war, dürfte wohl nicht allzu schwer zu erraten sein ;)
Auf jeden Fall an dieser Stelle ganz liebe Grüße an alle Coasterfriends, die ich in diesem Jahr treffen durfte, egal ob auf besagtem Event oder bei Treffen in Parks in kleinerer Runde, es war jedes Mal eine Freude, gerne wieder :)

Zu guter Letzt bedanke ich mich recht herzlich für das Lesen dieses Rückblicks, ich hoffe er hat euch gefallen und falls ihr irgendwelche Fragen, Anregungen oder Kritik habt, schreibt sie sehr gerne darunter!
Abschließend bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als euch allen eine erfolgreiche, gesunde und glückliche Saison 2023 zu wünschen – bis zum nächsten Mal hallo:-)

Lukas

PS: Ach ja, an alle, die mit dem Titel dieses Berichts nichts anfangen können, dem empfehle ich dieses sehenswerte Meme ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Nite_Owl

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Danke für deinen schönen Rückblick, bei dem ich ja das ein oder andere Mal dabei war... Auf dass dieses Jahr ähnlich erfolgreich laufen wird!
Und ganz wichtig: Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Ehrentag! 😃
 

KahieraNachtrabe

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Happy Birthday @LuckyCoasterLuke 🥳🎈
Es war mir, wie immer, stets eine Freude an einigen Events dabei gewesen zu sein. Traurig, dass das dumme C. mir die gemeinsame Tour nach Plohn vermasselte! Aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen! Auf ein weiteres,bestimmt genauso tolles 2023!
Danke für den tollen Rückblick! (Und sorry nochmal für's verschlampen der Mehliskopfbilder🙈)
 

Zocker1998

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Von mir auch alles gute zum Geburtstag :)
Echt ein sehr toller Rückblick, da waren dieses Jahr ja echt wieder viele Highlights dabei :D
Hat mich auch sehr gefreut, eure Gruppe zufällig getroffen zu haben. Ich bin dieses Jahr zum Saisonstart im Park, vielleicht sieht man sich dann ja mal wieder :)
 

Smarti

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Auch von mir ein herzliches Dankschön für den schönen Bericht! :giggle: Es freut mich immer wieder darauf zurückblicken zu können, was wir letztes Jahr alles gemeinsam erleben konnten - da waren echt viele Highlights dabei 😁👍
 

doCoaster

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Danke für den umfangreichen Rückblick auf dein Jahr. Da hast du ja wirklich einige Freizeitparks unterbringen können und zahlreiche wichtige Adressen in Europa abgehakt!

Freut mich, dass sich da bei euch so eine feste Gruppe aus CFs etabliert hat, die ja offensichtlich viel gemeinsam unternimmt. Das erinnert mich an meine Anfangszeit hier. ;)

Achja und nachträglich alles Gute zum Geburtstag. 🥳
 

Charlie Hotel

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Konnte auch grade deinen Bericht lesen, vielen Dank für die Zusammenfassung. :) Echt cool geschrieben und auch echt richtig krass, was du da alles mitgenommen hast :oops: Ich hatte es ja gegen Ende des Jahres auch auf die ein odere andere Gelegenheit versucht bei eurer Truppe dabeizusein, aber hat echt ungünstig nicht hingehauen. Dieses Jahr ist ja aber auch schon das ein oder andere geplant. Da freue ich mich ebenso schon drauf :cool:
 

Mario M.

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Danke für diesen mega ausführlichen Jahresrückblick - sieht auf jeden Fall abwechslungsreich aus :love: Hat mich sehr gefreut, das wir uns letztes Jahr auch wieder beim Stammtisch Mitte getroffen haben 😇
 

steeh

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Ich komm jetzt auch noch dazu, ein Danke für diesen umfangreichen Rückblick dazulassen. :)

Insbesondere die Zusammenfassungen (und natürlich auch die vollständigen Berichte) zu der England-Tour finde ich spannend.
Spätestens wenn Exodus im Thorpe Park und das Nemesis Retracking und die SW9 in Alton Towers eröffnet haben, müsste ich wirklich mal wieder über einen England-Trip nachdenken. Mit dem Smiler (war damals leider wegen des Unfalls geschlossen), Icon und Sik stehen auf der Insel doch noch ein paar Bahnen, die ich gern irgendwann mal fahren möchte.

Wünsche dir auch eine erfolgreiche 2023er Saison! 🎢
 
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