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Persönliche Saison-Eröffnung mit Pardoes oder der Liseberg-Pass-Geheimtipp

dutymurre

Airtime König
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Hallo allemal,

die Zeit des Wartens hat ein Ende! Isi und mich juckte es schon wieder unter den Fingernägeln, um endlich wieder Achterbahn fahren zu können. Der Monat Februar ist dabei gemein, denn an größeren Kalibern im Westen Europas kommen da gar nicht so viele Parks infrage, die geöffnet haben. So fiel die Wahl auf Efteling, was praktischerweise nur 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt liegt und für das es einen fast schon unglaublichen Ticket-Hack gibt, auf den ich an dieser Stelle kurz eingehen möchte.

Eines meiner Freizeitpark-Hobbys ist es, die Jahreskarten der verschiedenen Parks und ihre Bedingungen auf Herz und Nieren zu testen. Eine sehr lukrative Jahreskarte, die sicherlich unter dem Radar läuft, ist die Jahreskarte von Liseberg bzw. genauer gesagt deren günstigste Ausführung, die ein Jahr lang freien Eintritt (aber kein Wristband für Fahrten) in Göteborg mit sich bringt.

Das wäre mit Wohnsitz in Deutschland auf den ersten Blick nicht wirklich lukrativ. Allerdings darf man dabei nicht die freien Eintritte in die Partnerparks vergessen. Für das Jahr 2026 sind die genauen Bedingungen noch nicht abrufbar (Grüße gehen raus an Merlin, die das mit der Gardaland-Jahreskarte auch noch nicht gemacht haben).

In den letzten Jahren war jedoch mit dem Liseberg-Pass bei folgenden Parks ein kostenfreier Eintritt pro Kalenderjahr inkludiert:

  • Efteling
  • Tripsdrill
  • PortAventura
  • Isla Magica
Obendrauf gab es auch noch 50% auf den Tierpark in Kristiansand, 40% Rabatt auf alle Plopsa Parks, sowie 25% bei Djurs und Farup. Und das Ganze für den Preis von 37,00€ in 2026. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass der Eintritt in Efteling auch in 2026 einmal pro Kalenderjahr möglich ist und Tripsdrill hat mir dies bereits auf Nachfrage beim Gästeservice bestätigt. Alleine für einen Tag in Efteling ist das schon ein No-Brainer. Wenn man den Zeitpunkt des Kaufes gut wählt, kann man innerhalb von 365 Tagen also zweimal nach Efteling und zweimal nach Tripsdrill für unter 10€ pro Besuch. Von einem potenziellen Spanien-Trip mal ganz zu schweigen. Der Pass ist übrigens vollständig digital, in der Liseberg-App abrufbar und in ca. 10 Minuten eingerichtet. Hier sollte man darauf achten, den günstigsten der Pässe zu nutzen, der aktuell 345 SEK kostet.

Aber jetzt genug der Vorrede und des kleinen Werbeblogs. Mit unserem Liseberg-Pass in der Tasche machten wir uns auf den Weg nach Kaatsheuvel. Die Auslastungs-Prognose-Ampel von Efteling stand auf gelb, sodass wir einen recht normalen, aber nicht vollen Tag erwarteten, was dann auch so eintrat.

Der Fußweg zum Haus der fünf Sinne ist einfach immer wieder schön und sorgt für absolute Vorfreude.

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Dort wurden wir von Pardoes schon mit einem freundlichen „hallo allemaal“ begrüßt und gingen schnell zum Gästeservice, um unseren Liseberg-Pass in eine Freikarte umtauschen zu lassen. Dazu nam der Mitarbeiter unsere Handys kurz mit, notierte sich vermutlich die Passnummer und gab uns dann die Freikarten aus.

Für Isi standen noch ein paar First Rides an, sodass wir uns geschmeidig genau mit der Öffnung der Tore auf den Weg zu der Achterbahn machten, die meinen Namen trägt. Mit den Powered Coastern in Efteling macht man jetzt nichts falsch, die Fahrt ist nicht sonderlich spannend, aber dafür sind Strecke, Station und Warteschlange sehr liebevoll gestaltet. Und Isi konnte einen weiteren Count verzeichnen.

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Nach einem kurzen Spaziergang gelangten wir zu unserem nächsten Stop, den wir bei Baron 1898 einlegten. Wir erwischten hier noch ein gutes Timing, sodass wir nur ca. 10 Minuten für einen Platz in der ersten Reihe warten mussten. Diesmal waren auch die Schließfächer in Betrieb. Um diese nutzen zu können, bekommt man einen weiteren kleinen Zettel (zu der Lohnwertmarke, die man ja eh mit sich führen muss) mit einem QR Code ausgehändigt. Das ist jetzt nicht die allerbeste Lösung, da finde ich die Chipkarten bei Voltron oder gar die Armbänder bei F.L.Y. deutlich besser, denn ohne Reißverschlusstaschen kann man den Schnipsel doch sehr leicht verlieren. Die Pre-Show und die Thematisierung sind hier auch auf Spitzenniveau, die Fahrt allerdings etwas kurz und nach dem Drop und der Inversion passiert jetzt auch nicht mehr wirklich viel. Immerhin saß der Bügel sehr locker (aber nicht unsicher), sodass wir in den Genuss von guter Airtime kamen.

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Neben dem Baron entsteht ja gerade der Hochmut, der vor dem Fall kommt. Wenn die Umsetzung der Zeichnungen und Modelle auch nur ansatzweise so gut wird und evtl. Effekte wie Nebel dazu kommen, dann könnte das eine der schönsten Anlagen von Family Free Falls werden. Außer dem Schornstein kann man aber noch nicht allzu viel erkennen.

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Ebenfalls gut getimed war unsere Fahrt mit der Oude Tufferbaan, die sich in Efteling ja auch besonderer Beliebtheit erfreut. Die Fahrt ist ziemlich lang und die Hupen sehr ausdauernd – Isi hatte ihre wahre Freude daran. Ist auch mal schön, so ein bisschen was Entschleunigendes zu fahren.

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De Halve Maen ließen wir als Vorsichtsmaßnahme aus, da wir es dann doch nicht riskieren wollten, unsere Mägen zu überstrapazieren.

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Während Joris und sein Drache bei unserem letzten Besuch Anfang Januar noch unter Schneemassen begraben war, war uns das Wetter heute wohlgesonnen, sodass wir uns auf eine schnelle Fahrt freuten. Ganz so schnell waren wir dann leider nicht an der Reihe, da die Bahn für ca. 10 Minuten in einen Technical ging. Insgesamt verbrachten wir eine gute halbe Stunde in der Queue. Bei der ersten Fahrt des Tages war feurig, allerdings war die Bahn noch nicht richtig warm gelaufen und der Sieg ging an Blau. Ein schöner GCI Coaster, allerdings schon auch etwas in der Familienversion, wenn auch nicht ganz so ausgebremst wie Heide im belgischen Plopsaland. Heute bliebt auch ein wenig Zeit, die Bahn auch fotografisch zu testen.

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Bei den beiden Wasserbahnen des Parks herrschte wartungsbedingt Ebbe. Bei einem ganzjährig geöffneten Park kann man allerdings gut nachvollziehen, dass die Bahnen um diese Jahreszeit gewartet werden.

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Ebenfalls neu für Isi war die Fahrt mit dem Dampfzug, der eigentlich elektrisch angetrieben wird, aber aufgrund zickender Technik gerade doch noch ein Dieselaggregat mit sich führt. Leider führt die Parkeisenbahn eher am Rand des Parks entlang, was eher Hinterhofblicke beschert.

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Ebenfalls in die Kategorie „Eisenbahn“ ist die Kinderspoor einzuordnen, die, wie der Name schon sagt, den Kindern vorbehalten ist. Gucken ist aber erlaubt 😊

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Beim nächsten Stopp wurde unsere Welt dann kurz auf den Kopf gestellt, wie man bei der Villa Volta auch anhand eines Easter Eggs in der Efteling-App erkennen kann. Ich habe schon öfter gehört, dass die Pre-Show eine der schönsten weltweit ist. Sie ist sehr textlastig (man kann sich das Niederländische zwar in der App übersetzen lassen, aber dann ist man doch ziemlich abgelenkt), aber wirklich schön gemacht. Auch das Interieur und der Soundtrack sagen mir zu.

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Direkt nebenan wohnt ja das Volk von Laaf, dem Isi bisher auch noch keinen Besuch abgestattet hatte. Dort findet man viele kleine Hütten und Höhlen, in denen sich u.a. sagen wir mal eine sehr skurril anmutende Kindertagesstätte befindet.

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Die Schneckenmonorail, deren Fahrzeuge alle einen Namen tragen, der mit dem Buchstaben „L“ beginnt, wollte auch gefahren werden. Leider ist man so hoch in der Luft, dass man aus der Immersion herausgerissen wird, wenn man dann auf die vierspurige Straße, die zu Efteling führt, schaut. Dennoch ist dieses Themengebiet ein schönes Beispiel dafür, wie Efteling einen eigenen Stil geprägt hat und diesen auch bewahrt.

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Die Bauarbeiten bei Ravelijn sind in vollem Gange, so wirklich was Neues konnten wir allerdings nicht entdecken.

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Kommen wir nun zur beliebtesten Attraktion des ganzen Parks, dem „Droomvlucht“. Dieser Suspended Dark Ride, der mittlerweile auch mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat, basiert auf insgesamt sieben Aquarellen und soll die Besucher*innen dazu verleiten, in eine eigene Traumwelt abzudriften, was meiner Meinung nach gut gelingt. Auch bei mehrmaligen Wiederholungsfahrten findet man dann doch immer noch etwas neues zu entdecken. Insgesamt ist die Atmosphäre einfach überwältigend.

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Weiter ging es zum nächsten hochkarätigen Dark Ride, der sich so in der Parkmitte und an zentralen Wegkreuzungen befindet, dass es eine Leistung wäre, daran vorbeizulaufen. Bei Symbolica ist die Single Rider Line eine echte Empfehlung (wenn man sie denn nutzen kann bzw. will), denn dort wartet man selten mehr als 5 min. Die Pre-Show ist immer wieder aufs neue schön und wenn man sich dann in den Keller und auf die Fahrt begeben hat, weiß man auch, warum dieser Ride mehr als 30 Millionen Euro gekostet hat. Erfreulicherweise sind seit unserem letzten Besuch auch mehrere Animatronics repariert worden, sodass wir wieder in den Genuss der vollen Experience kommen konnten.

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Auch wenn der 4D-Film Fabula schon einige Jahre alt ist, macht ihn das nicht weniger schön. Hier hat man finde ich ein zeitloses Kleinod geschaffen, das für Jung und Alt gleichermaßen gut geeignet ist. Neulich hat man den Eingang bzw. Zugang prominenter an der Pardoes-Promenade platziert und so dafür gesorgt, dass das Kino auch mehr Besucher*innenzustrom findet.

Einen Kritikpunkt habe ich dann doch: Die Gestaltung des Pre-Show-Raums ist gespickt mit Stolperfallen, da man in einen dunklen Raum kommt, der eine leichte Steigung aufweist und bei dem sich die meisten Leute auf den Boden setzen. Dadurch versuchen sich viele mit angeschalteter Handy-Taschenlampe den Weg zu bahnen, was dem Ambiente nicht guttut. Allerdings ist das Gesamtkonzept immer noch stimmig und so freue ich mich bei jedem Besuch auf eine Vorstellung. Zudem bot sich eine Indoor-Attraktion zeitlich aufgrund des einsetzenden Regens eh an.

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Wegen des anhaltenden Regens war ein weiterer Dark Ride unser nächster Stop. Fata Morgana ist meiner Meinung nach ein extrem unter dem Radar laufendes Exemplar seiner Art und einfach wunderschön gestaltet. Zudem setzt man hier Bildschirme nur sehr reduziert ein und hat eine Fahrt geschaffen, die auch im Jahre 2026 noch modern ist. Man kann seine alten Attraktionen auch pflegen und für die Zukunft fit machen (Grüße gehen raus ans Phantasialand). Ich würde empfehlen, die Fahrt auf Fata Morgana eher in die Mitte des Parkbesuchs, da aufgrund der eingangsnahen Lage die Peakzeiten zu Tagesbeginn und Ende liegen.

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Auf dem Weg zurück in die nördlicheren Gefilde des Parks kamen wir dann erneut am geschlossenen Rafting mit einem Blick auf Joris sowie der Python im Hintergrund vorbei.

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Zuvor hatten wir uns noch Plätze in der Virtual Line von Danse Macabre gesichert. Das System funktioniert hier anders, als ich es aus dem Europa-Park gewöhnt war. In Efteling muss man sich, in der App eingeloggt, in der Nähe der Attraktion befinden und kann dann auswählen, für wie viele Personen man sich anstellen möchte. Anschließend bekommt man keinen festen Slot, sondern erstmal einen provisorischen Zeitraum genannt. In unserem Falle konnten wir in ca. einer Stunde wiederkommen.

Daher machten wir uns nochmal auf den Weg zum Baron für die zweite Fahrt des Tages. In der Wareschlange stehend bemerkte ich dann, dass sich unser Zeitfenster für Danse Macabre mal eben 15 Minuten nach vorne verschoben hatte. An sich ja löblich, aber man das ganze etwas weniger planbar. Deshalb machten wir uns dann nach dem Besuch bei Baron auch wieder auf den Weg zu Danse Macabre. Auf diesem kleinen Fußmarsch begegneten wir einigen Booten von Gondoletta sowie ein paar Vertretern der hiesigen Fauna.

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Schließlich waren wir an der berüchtigten Abtei angekommen, die Danse Macabre beherbergt. Die Virtual Line berechtigt übrigens zu einem direkten Zugang zum Friedhof samt Pre-Show, ein wenig Wartezeit (10-15 min) hat man also noch. Daher ist die Virtual Line eher für die wirklich vollen Tage zu empfehlen.

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Von der Atmosphäre her ist der Ride wirklich gut gelungen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass hier noch einiges mehr ginge. Natürlich handelt es sich hier um einen Prototyp, aber ich denke, dass Intamin da auch noch mehr herausholen könnte. Vermutlich wird man aber auch dem familiären Publikum Rechnung tragen und die Fahrt nicht allzu heftig machen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wann und wo die nächste Dynamic Motion Stage gebaut wird. Auch für die großen Player könnte das Fahrgeschäft interessant sein, da die Kapazität bei 108 Personen pro Fahrt liegt.

Mit Dr. Charlatan’s Cabaret Macabre wird auch eine kleine Show-Einlage geboten, auf die wir eher beiläufig einen Blick warfen und uns dann aber entschieden, doch nochmal in Richtung Joris aufzubrechen, da wir noch die blaue Seite fahren mussten. Unserer Meinung nach fährt sich diese besser. Ein Faktor wird sicherlich gewesen sein, dass die Bahn am Nachmittag warm gefahren war, aber auch das Layout ist etwas spritziger. Also wenn wir uns entscheiden müssten, würden wir im Zweifel die Wasser-Seite nehmen, mit der wir auch das Duell gewannen.

Wie vielen von euch sicherlich bekannt ist, verfügt Efteling über ein gutes Dutzend sprechender Mülleimer, den Holle Bolle Gijzen. Der Vertreter der Piraterie hat leider damit zu kämpfen, dass sein Kanonenrohr regelmäßig verstopft ist.

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Wer sich im Park auskennt und besonders aufmerksam war, dem dürfte aufgefallen sein, dass wir eine Ecke des Parks noch nicht besucht hatten.

Dabei handelt es sich nicht um die Python. Diese haben wir heute nur von außen betrachtet, da sie lange Zeit mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und gegen Nachmittag zwar lief, aber durchgängig Wartezeiten von mind. 30 Minuten hatte, was es uns heute einfach nicht Wert war.

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Vielmehr gingen wir noch zu Vogel Rok. Das Eingangsportal finde ich immer wieder beeindruckend.

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Die Fahrt selbst löst in mir tatsächlich so gar keine Gefühle aus. So richtig spannend wird es nicht, man sieht nix und rasant geht es auch nicht zur Sache. Kann man machen, muss man aber nicht.

Also begaben wir uns bei einer Wartezeit von 0 Minuten zum nahegelegenen Carnival Festival, um uns den obligatorischen Ohrwurm abzuholen (dieser verfolgt mich nach einem Efteling-Besuch üblicherweise mindestens drei Wochen). Da die Endlosbahn zwischen drin einmal zum Stillstand kam, konnte ich mit dem Nachtsichtmodus meiner Handykamera einen Schnappschuss der „deutschen“ Szene machen.

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Dort befindet sich auch eine gehörnte Dame, die durchaus mit Prezzemolo aus dem Gardaland verwandt sein könnte.

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In der letzten Stunde der Parköffnung wollten wir dann noch Re-Rides sammeln und konnten diese bei Droomvlucht und Fata Morgana sammeln. Für die Betrachtung von Aquanura blieb heute leider keine Zeit, aber zu unserer Freude befand sich kurz vor dem Ausgang ein Stand, der noch Oliebollen verkaufte. Für 1,30€ echtes Value-Food, auch wenn sie noch etwas wärmer hätten sein dürfen.

Alles in allem betrachtet hatten wir einen wirklich wundervollen Tag in Efteling und ich freue mich schon darauf, voraussichtlich ab August Besitzer einer Jahreskarte zu sein. Somit ist die Beschäftigung für die Offseason 2026/2027 gesichert.

Ich hoffe, dass es euch das Lesen Spaß gemacht hat. Nehmt wie immer nicht alles allzu ernst, denn das Leben ist anstrengend genug, wie die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten leider schmerzlich zeigen.

Herzliche Grüße
Max alias dutymurre
 

Massi88

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Danke für den ausführlichen Bericht!
Das mit der liseberg Jahreskarte hört sich ja höchst interessant an.
Und das funktioniert mit der Jahreskarte für 37 Euro.
Man aktiviert die Jahreskarte in der App also musst man noch nicht mal nach liseberg fahren zum Aktivieren?
 

dutymurre

Airtime König
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Gern geschehen!

Dann erläutere ich doch gern mal kurz den Prozess für die Jahreskarte:

1) Jahreskarte auf der Homepage von Liseberg kaufen, dazu ggf. dort registrieren. Wichtig ist, den Kauf mit derselben E-Mail-Adresse durchzuführen, mit der man sich auch für den Account bei Liseberg registriert hat.
2) In der Liseberg-App einloggen. Dort sollte dann nach kurzer Zeit die Jahreskarte sichtbar sein.
3) Jahreskarte aktivieren: Dies geht bis zu drei Monate nach Kauf, ab Aktivierung ist sie dann 12 Monate gültig. Für die Aktivierung muss man einige persönliche Daten (Adresse, Geburtstag, etc., also das Übliche) angeben und ein Foto hochladen oder aufnehmen.
4) Wenn man das alles erledigt hat, dann hat man innerhalb von ca. 10-15 Minuten den fertigen Pass digital in der Hand und kann loslegen.

Das Ganze haben wir Anfang Januar sogar alles vor Ort in Efteling (also vom Kauf bis Aktivierung bis zur Einlösung) mit @leeroy nebst Partnerin erfolgreich gemacht :)

Also um deine Frage zu beantworten: Man muss nicht nach Liseberg reisen :)
 

dutymurre

Airtime König
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War der Europa-Park nicht auch mal ein Partner-Park? :unsure:
Der Europa-Park ist immer noch Partner, allerdings benötigt man für einen kostenlosen Eintritt den Gold-Pass von Liseberg und der ist deutlich teurer (ca. 243 €). Freier Eintritt zusätzlich noch in den Europa-Park für die 37€ wäre dann aber vermutlich auch zu viel des Guten 😀
 

Bussibär

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Gibts denn die Vorteile der Karte irgendwo nachzulesen, ich finde leider nichts dazu :sneaky:
 

dutymurre

Airtime König
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Also mit dem Nachlesen der Vorteile ist es gerade ein wenig schwierig. Grundsätzlich sind die Infos dazu in der Regel nur auf Schwedisch zu finden. Aber es gibt ja heutzutage genug Übersetzungstools :)

Die aktuelle Auflistung findet man hier: https://www.liseberg.se/parken/erbjudanden-for-arspass/

Die Infoseite für die Vorteile in Partnerparks führt gerade ins Leere (Error 404).

In der Wayback-Machine gibt es allerdings die Ansicht aus dem Jahre 2025, die ich mal hier screenshotte:

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Im Zweifelsfall aber immer einfach mal beim Gästeservice des jeweiligen Parks nachfragen, ob es den kostenlosen Eintritt noch gibt. Da hab ich bisher immer schnell und freundlich eine Antwort bekommen ;)
 
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