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Rippenbruch durch Fahrattraktion

Laidback

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Erst mal danke für die Kommentare. Es war ja hier auch mein Ziel durch Erfahrungen von Anderen die Situation besser einordnen zu können.

Wie ich geschrieben habe, bin ich durch den Aufprall vom Griff abgerutscht/ bzw. von meiner Sitzposition gegen die seitliche Sitzbegrenzung gerutscht. Natürlich habe ich mich festgehalten. Ich bin schon einige Raftingbahnen gefahren und wie ebenfalls erwähnt auch vom selben Hersteller (ABC Rides). Folglich ist mir bekannt, wie sich diese Bahnen normalerweise verhalten.

Screenshot 2023-08-24 225911_2.jpg

Symbolbild

@sven wieder ein lustiger Kommentar von dir. Ich würd lachen, wenn meine Rippen nicht so weh tun würden.

Aus meiner Sicht gibt es viele Dinge, die man verbessern könnte. Einige wurden ja schon angesprochen: Polsterung der Sitze/ möglicher Gefahrenstellen im Boot, rutschfeste Beschichtung der Haltestangen und Sitze, Bremselemente vor den Kurven, um etwas Geschwindigkeit rauszunehmen, deutliche Hinweise sich so stark wie möglich festzuhalten, usw.

Letztlich ist es bei Raftingbahnen natürlich so, dass man nie genau planen kann, wie sie sich verhalten und dass ich hier wahrscheinlich relativ viel Pech hatte. Das spricht aus meiner Sicht aber trotzdem eher für die genannten Verbesserungen als gegen sie.
 

vesal

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Erst mal danke für die Kommentare. Es war ja hier auch mein Ziel durch Erfahrungen von Anderen die Situation besser einordnen zu können.

Wie ich geschrieben habe, bin ich durch den Aufprall vom Griff abgerutscht/ bzw. von meiner Sitzposition gegen die seitliche Sitzbegrenzung gerutscht. Natürlich habe ich mich festgehalten. Ich bin schon einige Raftingbahnen gefahren und wie ebenfalls erwähnt auch vom selben Hersteller (ABC Rides). Folglich ist mir bekannt, wie sich diese Bahnen normalerweise verhalten.

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@sven wieder ein lustiger Kommentar von dir. Ich würd lachen, wenn meine Rippen nicht so weh tun würden.

Aus meiner Sicht gibt es viele Dinge, die man verbessern könnte. Einige wurden ja schon angesprochen: Polsterung der Sitze/ möglicher Gefahrenstellen im Boot, rutschfeste Beschichtung der Haltestangen und Sitze, Bremselemente vor den Kurven, um etwas Geschwindigkeit rauszunehmen, deutliche Hinweise sich so stark wie möglich festzuhalten, usw.

Letztlich ist es bei Raftingbahnen natürlich so, dass man nie genau planen kann, wie sie sich verhalten und dass ich hier wahrscheinlich relativ viel Pech hatte. Das spricht aus meiner Sicht aber trotzdem eher für die genannten Verbesserungen als gegen sie.
mein Beileid, hatte rippenbruch von Tigr in Indiana beach und schon Rippenprellung (längere schmerz) vm mountain bikeunfall. Bevor Rufe zur Anschnallpflicht im Rafting kommen, habe letzte woche in Kings Island (Ohio) im Rafting im Boot vor mir eine korrekt angeschnallte jufgndliche schlank und ca 1,60 gross, die abgerutscht ist und an holzaufbaute am Rand mit der Schulter kam und danach ca 15 min geblutet hatte. sie war korrekt angeschnallt und hatte keine Faxen gemacht. sie wurde auch gut vom Mitarbeiterteam behandelt (solange bis Sanitätsteam kam). Unfälle passieren leider. Rafting ist unberechenbar.
Meine Frau hat vor einigen Jahren am Nürnberger Volksfest (letzte Fahrt nachts um 23 Uhr) eine Rippenprellung beim Huss skater, gelb ganz aussen. korrekter Bügelschluss.
 

MiHa1987

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Bremselemente vor den Kurven
Bremsen bei den Rafting Anlagen sind wenn dann Gummimatten in der Wanne, aber da dann die Perfekte Abstimmung finden von leeres oder nur mit Kindern besetztes Boot kommt durch ohne hängen zu bleiben und Boot vollbesetzt mit kräftigen Männern wird wohl kaum machbar sein. Außerdem wird der TÜV bei den Anlagen wahrscheinlich wenig begeistert sein, weil wie gesagt dann eventuell Boote hängen bleiben könnten und durch den Aufprall des nachfolgenden Bootes mehr passieren würde wie wenn die Kurve schneller durchfahren wird oder die Leute, wenn das Boot plötzlich stehen bleibt noch auf die Idee kommen sie müssen aufstehen oder aussteigen weils ja nicht mehr weiter geht.

deutliche Hinweise sich so stark wie möglich festzuhalten
Screenshot 2023-08-25 065001.jpg

Wie viel deutlicher sollen die Hinweise noch sein? Soweit ich das weiß sind die selben Hinweise und Piktograme auch nochmal im Boot abgebildet.
Zumindest diese beiden sollten in ähnlicher Form im Boot sein oder es steht sogar in der Mitte des Bootes nochmals "Während der Fahrt bitte festhalten" und andernfalls sind diese dann am Hinweisschild, welches am Eingang hängt und im Idealfall nochmal kurz vor dem Einstieg zu finden.



Screenshot 2023-08-25 065638.jpg
Screenshot 2023-08-25 065710.jpg


Das keiner oder kaum einer die Hinweisschilder richtig durchliest da kann halt kein Park was dafür. Vom TÜV gibts die Vorgabe was auf den Schildern sein muss, wenn das drauf ist dann ist der Park eben abgesichert.

Oder nur mal anderes Beispiel Rodelbahnen, Alpin Coaster usw. Da steht überall drauf das es sich um ein Sportgerät handelt und jeder der einen anderen drauffähr voll haftbar ist. Da kann man dann auch nicht sagen ja aber der Park muss doch da Hinweise machen.
 
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Was ich aber bemerkenswert finde ist, dass in Rafting Anlagen durchaus unter ungünstigen Umständen die Situation eintreten kann, dass man sich nicht mehr festhalten kann. Der Unterschied gegenüber Achterbahnen ist, dass man sich aktiver um seine Sicherheit kümmern muss - was ja irgendwie in Richtung Sportanlage geht - auch weil man eigene Kraft anwenden muss. Sie fallen aber, wie auch Achterbahnen, unter DIN EN 13814. Finde in dem Dokument keine speziellen Angaben für Rafting-Anlagen.

Allerdings gibt es eine Formulierung, wann Rückhaltevorrichtungen bei Wasserbahnen angebracht werden müssen unter Punkt 6.2.4.5.3 - da ist von einer mittleren Längsverzögerung von höchstens 0,7g die Rede und einem Gefälle von maximal 35°.

Hier kann man die DIN-Reglung nachlesen:

https://www.niedersachsen.de/download/81446/Nds._MBl._Nr._37_2012_vom_30.10.2012_Anlagenband_37p.pdf
 

MiHa1987

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Für 35° müsstest du wenn du 1 Meter vor fährst am Ende der Strecke 0,7 Meter weiter unten sein.

Die 35° wirst du aber in diesen Raftinganlagen wohl kaum finden und falls doch würde der TÜV da dann schon definitiv sagen das da was gemacht werden muss.
Ich weiß ja nicht wie viele schon so einen TÜV Bericht gesehen und vielleicht auch mal durchgelesen haben aber da steht wirklich für "Normalos" Kleinigkeiten drinnen wo man sich denkt warum ist das jetzt ein Mängel oder muss noch hinzugefügt werden wenn doch schon das Lichtraumprofil eigentlich passt.
 

Peppy

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Auch ich habe es schon mal gehabt, das ich auf ner Rafting Bahn blöd gegen den Sitz gekommen bin, da man sich auch nicht die ganze Fahrt über an den Griffen festkrallt. Mein Sohn hat sich einmal den Kopf gestoßen. Es kann halt in einem ungünstigen Moment passieren. Trotzdem finde ich die Anlagen sicher. Die gibt es schon so lange, ohne das man von größeren Vorfällen gehört hat. Ein Rippenbruch ist da natürlich nicht so schön, denke aber eher eine Ausnahme. Trotz allem natürlich gute Besserung.
 

MiHa1987

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Auch ich habe es schon mal gehabt, das ich auf ner Rafting Bahn blöd gegen den Sitz gekommen bin, da man sich auch nicht die ganze Fahrt über an den Griffen festkrallt
Sorry aber auch hier wieder es steht auf Hinweisschilder "Während der gesamten Fahrt festhalten" muss man nicht aber wenn man es nicht macht dann bekommt man eben zumindest eine Teilschuld.

Ist bei Achterbahnen wo mitten im Wald stehen genau so da wird zwar auch in regelmäßigen Abständen geschaut ob ein Ast zur Bahn wächst und dann entfernt, kommt man aber an einen grenzwertigen Ast ran und bekommt ne Schürfwunde, hat man auch wieder ne Teilschuld weil eben auf den Schildern über ein Piktogramm darauf hingewiesen wurde das man keine Arme und Beine rausstrecken durfte.

Jetzt nur das ganze weiter überlegt. Wie sollte man denn dann das ganze zu 100% sicher machen?
Gurte? Solange die nicht elektrisch gegen öffnen während der Fahrt gesichert sind bringen die wahrscheinlich wenig.
Schaumstoff/Gummi an den Sitzen? Dadurch würde dann je nach Stärke vielleicht nicht mehr die vorgesehene Anzahl an Personen nicht mehr auf die Reihen passen. Würde im Endeffekt wieder bedeuten längere Wartezeit.

Die Sitzflächen sind ja im Normalfall immer schon so das man nicht auf dem blanken Kunststoff sitzt und dadurch hin und her rutschen kann.

Mittlerweile finden die Leute eh immer irgendeine Ausrede wieso sie etwas machen dürften. Beispiel Rauchen an jedem Eingang einer Attraktion steht rauchen verboten, die mit den E-Zigaretten und Vapes rauchen aber genüsslich weiter weil sie ja nicht rauchen sondern dampfen oder nur eine Zigarette auf den Piktogrammen ist.
Mittlerweile dann in einigen Parks gesehen das schon die abgeändert wurden und was sagen die Leute jetzt ja aber meine sieht nicht so aus wie auf dem Bild...
 
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Peppy

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Ich habe doch auch nichts anderes behauptet. Nur noch mal: Wer von euch klammert sich während einer Rafting Fahrt, die ja schon einige Minuten dauert, dauerhaft krampfhaft fest? Genau, Niemand. Klar ist man dann am Ende mit schuld, wenn was passiert.
 

MiHa1987

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Ich wollt dich auch nicht angehen oder so nur eben verdeutlichen das laut Vorschrift man sich festhalten soll, du dich aber eben mal nicht festgehalten hast und dann gegen den Sitz gekommen bist.

Sprich du hast dich bewusst dazu entschieden das "Risiko" einzugehen dich vielleicht zu verletzten.

Hatte es ja auch schonmal geschrieben solange der Vorfall mit dem Rippenbruch nicht direkt nach dem Unfall im Park bekannt wurde durch die Erste Hilfe, welche ja in jedem Park Pflicht ist, müsste derjenige erstmal sicher beweisen müssen wahrscheinlich dass das ganze auch wirklich in dem Park an der genannten Attraktion passiert ist.
 

Peppy

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Das ist richtig.
Nur noch mal kurz, um das abzuschließen. Ich halte mich da schon immer fest, nur nicht immer mit der nötigen Spannung, sondern eher locker. 😉
 

Laidback

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die Perfekte Abstimmung finden von leeres oder nur mit Kindern besetztes Boot kommt durch ohne hängen zu bleiben und Boot vollbesetzt mit kräftigen Männern wird wohl kaum machbar sein
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es bei der Bahn vom selben Hersteller auf dem Prater diese Bremsmatten innerhalb der Bahn. Ausschließen kann man die Verwendung also nicht gleich. Wie es mit der Nachrüstung bei existierenden Bahnen aussieht, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Wie viel deutlicher sollen die Hinweise noch sein?
An all die Vorgaben auf den Schildern habe ich mich während der Fahrt gehalten. Hatte leider nicht den gewünschten Effekt, die Bahn unverletzt zu verlassen.

Dadurch würde dann je nach Stärke vielleicht nicht mehr die vorgesehene Anzahl an Personen nicht mehr auf die Reihen passen.
Das Argument für mehr Kapazität im Austausch für Sicherheit finde ich schon ein bisschen schwierig.

Die Sitzflächen sind ja im Normalfall immer schon so das man nicht auf dem blanken Kunststoff sitzt und dadurch hin und her rutschen kann.
Ob man auf den Sitzen der Bahn rutschen kann, habe ich unfreiwillig getestet und ich kann dir sagen: es geht.

Mittlerweile finden die Leute eh immer irgendeine Ausrede wieso sie etwas machen dürften.
Deine generelle Kritik an immer dreister werdenden Parkbesuchern ist interessant und da ist sicher auch was Wahres dran, hat mit diesem Thema aber wenig zu tun.

solange der Vorfall mit dem Rippenbruch nicht direkt nach dem Unfall im Park bekannt wurde durch die Erste Hilfe, welche ja in jedem Park Pflicht ist, müsste derjenige erstmal sicher beweisen müssen wahrscheinlich dass das ganze auch wirklich in dem Park an der genannten Attraktion passiert ist.
Auch die Frage danach, ob ich jetzt noch beweisen kann, dass die Verletzung tatsächlich von der Bahn stammt, ist eigentlich irrelevant, weil ich nicht vorhabe rechtlich gegen den Park vorzugehen, sondern lediglich auf meine Verletzung hingewiesen habe und möchte, dass über bessere Sicherheitsvorkehrungen nachgedacht wird. Ob der Park mir das nun glaubt, ist natürlich deren Sache. Vom einem gut geführten Park erwarte ich aber, dass solche Hinweise ernst genommen werden.
 
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Ja, finde das auch schwierig - weil es auf jeden Fall Grenzsituationen beim Festhalten gibt, wo selbst ein kräftiges zupacken beider Hände den Kräften noch gerecht wird.

Ich hab mich gestern mal ein wenig beobachtet und stelle fest, dass ich mich tatsächlich einen Großteil der Fahrt nur mit einer Hand oder gar nicht festhalte. Sehe ich einen Aufprall kommen, dann halte ich mich schon mit beiden Händen fest. Geht es rückwärts hab ich beide Hände am Griff, weil ich ja nicht sehe, was kommt (dann schau ich auch auf die anderen, was sie so machen/welche Signale sie geben).

Man kann fast alle ruckartigen Bewegungen antizipieren - und wenn die Lage gerade nicht einsehbar ist, dann sollte man sich MMn auf jeden Fall in diesen Momenten mit beiden Händen festhalten. Offiziell natürlich immer - aber da passiert viel unterbewusst.

Auf der anderen Seite ist dieses: was passiert gerade bei den anderen im Boot, wer wird nass, Interaktion mit den anderen, gemeinsames Lachen, Schadenfreude (natürlich nicht wenn jmd. Verletzt wird ;) )… irgendwie genau das Lustige beim Rafting.

Eine Anlage ist für mich nur dann fragwürdig, wenn ich mich, sobald eine brenzlige Situation eintritt, mit beiden Händen rechtzeitig festgehalten habe und trotzdem abrutsche. Das könnte dafür sprechen, dass die lateralen Kräfte zu hoch sind, oder die Griffe (in Kombination mit Feuchtigkeit) nicht genug Grip bieten. Wir sind halt Menschen und es gibt physikalische Grenzen für unsere Hände.
 

MiHa1987

CF Guru
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Hast du es denn mittlerweile dem Park geschrieben? Weil eigentlich mit jedem Tag wo vergeht wird der Park vermutlich noch weniger es wirklich mit der von dir genannten Attraktion in Verbindung bringen bzw Beachtung geschenkt wird.
 
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