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Hallo zusammen! 
Deutlich besser hat mir Yukon Striker gefallen, der derzeit höchste B&M Dive Coaster der Welt mit einer Höhe von 68 Metern und einem fast 75 Meter tiefen Drop.
(Die letzten Bilder sind vom Ende des Tages, deswegen ist der Zug hier leer)

Ich habe mich am 05. Mai 2023 aufgemacht zu einer Reise um die Welt, um die USA, Kanada und Neuseeland zu entdecken, sowie um Australien nochmal einen Besuch abzustatten, wo ich 2016 schonmal war. Geleitet wird meine Zeit besonders in den USA, aber auch auf dem Rest der Reise, durch hoffentlich zahlreiche Freizeitparkbesuche und Achterbahnfahrten, über die ich euch gerne hier berichten möchte. Sollte sich jemand dafür interessieren, was ich außerhalb der Freizeitparks noch so mache, der kann hier einen Blick in meinen Blog werfen.
Viel Spaß beim Lesen!
Weitere Teile
USA Teil 1: Six Flags over Texas - SeaWorld San Antonio - Six Flags Fiesta Texas - Frontier City - Silver Dollar City - Worlds of Fun - Six Flags St. Louis - Six Flags Great America - Indiana Beach - Michigan's Adventure - Cedar Point - Kings Island - Kentucky Kingdom - Holiday World - Dollywood - Six Flags over Georgia - Carowinds - Busch Gardens Williamsburgs - Kings Dominion - Six Flags America - Kennywood - Hersheypark - Knoebels - Six Flags Great Adventure - Lake Compounce - Six Flags New England
Kanada: Sandspit Cavendish Beach & Shining Waters Family Fun Park - La Ronde
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Kanada: Sandspit Cavendish Beach & Shining Waters Family Fun Park - La Ronde
Wer an "Freizeitpark" und "Kanada" denkt, der denkt wahrscheinlich zuerst an Canada's Wonderland. Das ist nicht nur der größte Park des Landes sondern auch einer der größten der Welt, zumindest was die Anzahl der Achterbahnen angeht: Mit 18 verschiedenen Bahnen wird der Park nur vom Energylandia und Six Flags Magic Mountain getoppt. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!
Ich habe den Park am 21. und 22. Oktober 2023 besucht, ein Samstag und Sonntag, da der Park so spät im Jahr nur noch an den Wochenenden offen hat. Früher in der Saison habe ich es nicht hierher geschafft, da ich noch mit meiner Reise vom Osten Kanadas Richtung Toronto beschäftigt war, aber ich wollte auf jeden Fall noch in 2023 in den Park, da ja noch mein Cedar Fair Seasonpass galt, den ich für die USA gekauft hatte. Zu dieser Zeit lief zusätzlich noch das Halloween Event im Park, dieses ist aber zum Glück (ich hasse ja alles zum Thema Grusel und Erschrecken) komplett vom normalen Tagesablauf getrennt und startet erst nachdem alle normalen Tagesgäste raus sind. Der Nachteil davon waren allerdings die extrem kurzen Öffnungszeiten des Parks: Von 10 bis 17 Uhr ist wirklich nicht viel Zeit für 18 Achterbahnen, weswegen ich auch sofort zwei Tage hier eingeplant hatte.
Mein erster Tag begann dann pünktlich zur Parköffnung mit dem Ziel Wonder Mountain's Guardian, eine von drei Bahnen, die mit dem großen Berg Wonder Mountain in der Mitte des Parks interagiert, welcher mal wieder etwas frische Farbe gebrauchen könnte.
Mein erster Tag begann dann pünktlich zur Parköffnung mit dem Ziel Wonder Mountain's Guardian, eine von drei Bahnen, die mit dem großen Berg Wonder Mountain in der Mitte des Parks interagiert, welcher mal wieder etwas frische Farbe gebrauchen könnte.
Normalerweise hätte ich mich wahrscheinlich erst zu einem der hinteren Parkteile aufgemacht und nicht zu einer der ersten Bahnen, auf die man so trifft, aber es war an diesem Morgen noch ziemlich leer, weswegen das kein großes Problem war. Wer trotz des mittlerweile hohen Alters dieser Bahn noch nie etwas von Wonder Mountain's Guardian gehört hat, dem empfehle ich den Spoiler auszulassen und sich die Überraschung nicht verderben zu lassen! Ich wusste vorher schon, was bei der Bahn so passiert, aber es macht sicher mehr Spaß, wenn man das nicht tut.
Wonder Mountain's Guardian ist ein Dark Ride Coaster von ART Engineering, der 2014 eröffnet wurde. Die Station befindet sich innerhalb des Berges, ist aber leider so gut wie gar nicht thematisiert, was ich sehr schade fand. Man steigt dann in Wagen ein, in denen man wie bei einem Spinning Coaster Rücken an Rücken sitzt und findet vor sich eine Pistole wie bei einem Shooting Dark Ride vor. Ich habe gehört, dass man früher/normalerweise auch eine 3D-Brille bekommen hat, das war bei meinem Besuch aber nicht der Fall. Nachdem man die Station verlässt, fährt man nach draußen ins Freie, wo sich der Lifthill und ein kurzer Achterbahnteil befinden, bevor es wieder ins Innere des Berges geht.
Wonder Mountain's Guardian ist ein Dark Ride Coaster von ART Engineering, der 2014 eröffnet wurde. Die Station befindet sich innerhalb des Berges, ist aber leider so gut wie gar nicht thematisiert, was ich sehr schade fand. Man steigt dann in Wagen ein, in denen man wie bei einem Spinning Coaster Rücken an Rücken sitzt und findet vor sich eine Pistole wie bei einem Shooting Dark Ride vor. Ich habe gehört, dass man früher/normalerweise auch eine 3D-Brille bekommen hat, das war bei meinem Besuch aber nicht der Fall. Nachdem man die Station verlässt, fährt man nach draußen ins Freie, wo sich der Lifthill und ein kurzer Achterbahnteil befinden, bevor es wieder ins Innere des Berges geht.
Hier beginnt dann der Dark Ride Part der Achterbahn, für den sich die Wagen um 90 Grad drehen, sodass man seitlich fährt und vor sich auf Screens schießen kann, von denen aus man von verschiedenen Kreaturen angegriffen wird. Warum, weshalb, wieso? Keine Ahnung, eine Pre-Show oder wenigstens eine Erklärung der "Story" über Schilder in der Warteschlange gab es leider nicht. Auf Wikipedia habe ich mittlerweile gelesen, dass König Adelsten den Berg betreten hat, um den Drachen Ormaar zu bekämpfen, welchem man auch während einer Fahrt mit dem benachbarten Powered Coaster begegnet(e - dazu später mehr). Während des Kampfes verlor der König seine Krone, die einer seiner Diener (den man während des Films sieht) nun zurück holen will. Diesen Diener begleitet man also während der Fahrt. Coole Idee, die beiden Bahnen so miteinander zu verbinden, wenn es denn irgendwo erklärt wäre und alles funktionieren würde.
Nach ein paar engen Wendungen von Screen zu Screen erreicht man schließlich den finalen Raum, in dem man komplett von einem Screen umgeben ist, auf dem dann der Drache Ormaar auftaucht, auf den man schießen soll. Während man davon abgelenkt ist, kommt dann der beste Drop Track, den ich bisher erlebt habe, zum Einsatz und man fällt 9 Meter in die Tiefe. Hätte ich das vorher nicht gewusst, hätte ich mich wahrscheinlich zu Tode erschrocken und mir die Seele aus dem Leib geschrien. Warum man ausgerechnet am Ende einer so familienfreundlich wirkenden Bahn einen so intensiven und überraschenden vertikalen Drop einbaut, ist mir echt ein Rätsel, aber es war auf jeden Fall lustig!
Was für eine kuriose Bahn! Ich fand den Film an sich ganz gut gemacht, aber leider war der ohne 3D-Brillen natürlich total unscharf und ohne zu recherchieren ist mir die Story überhaupt nicht klar geworden.
Im Anschluss an die Fahrt bin ich direkt zur gegenüberliegenden Seite des Berges gelaufen, um hier den Mack Rides Powered Coaster Thunder Run zu fahren, dessen Streckenverlauf ebenfalls durch den Wonder Mountain führt. Wie bereits erwähnt soll man während dieser Fahrt ebenfalls auf den Drachen Ormaar treffen, aber ein paar andere Gäste erzählten mir nach der Fahrt, dass die Beleuchtung in der Halle bis auf ein paar Lichterketten schon ewig nicht mehr funktioniert, sodass ich leider absolut nichts von irgendwelcher Thematisierung erkennen konnte. Schade!
Im Anschluss an die Fahrt bin ich direkt zur gegenüberliegenden Seite des Berges gelaufen, um hier den Mack Rides Powered Coaster Thunder Run zu fahren, dessen Streckenverlauf ebenfalls durch den Wonder Mountain führt. Wie bereits erwähnt soll man während dieser Fahrt ebenfalls auf den Drachen Ormaar treffen, aber ein paar andere Gäste erzählten mir nach der Fahrt, dass die Beleuchtung in der Halle bis auf ein paar Lichterketten schon ewig nicht mehr funktioniert, sodass ich leider absolut nichts von irgendwelcher Thematisierung erkennen konnte. Schade!
Weiter ging es dann mit zwei eher unspektakulären Bahnen: Zuerst The Fly, eine Mack Rides Wilde Maus, die sich eher mild als wild fuhr. Bei diesem Bahnlayout mit dem großen First Drop kommen bei mir immer Kindheitserinnerungen an das Legoland Günzburg hoch, wo ich in jungen Jahren mehrere Besuche gebraucht habe, um mich auf die dortige Wilde Maus zu trauen, nur um dann die komplette Fahrt über zu schreien "Ich will hier raus!" - so ändern sich die Zeiten
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Danach habe ich noch den Vekoma Boomerang The Bat mitgenommen, der sich besser fuhr als der in La Ronde, aber immer noch ziemlich ruckelig unterwegs war. Warum es ausgerechnet hier einen Single Rider Eingang gibt, ist mir nicht ganz klar geworden.
Wer sich jetzt fragt "Warum geht sie denn nicht zu einer der Hauptattraktionen des Parks?" für den kommt hier die Antwort: Es war mal wieder Meilenstein-Zeit! Nach meiner #444 in La Ronde stand die #450 an, die ich unbedingt auf Leviathan haben wollte, den ich jetzt endlich angesteuert habe. Direkt überzeugt hat mich der Vorplatz der Bahn mit dem tollen Schild, welches genau passend vor dem Lifthill positioniert ist.
Nach etwa 25 Minuten konnte ich einsteigen und die Fahrt konnte mich sofort abholen! Mit 306 Fuß ist die Bahn etwas kleiner als der vergleichbare Fury 325, aber Leviathan hat das gleiche Gefühl der wahnsinnigen Geschwindigkeit und tolle Floater Airtime. Für mich eine klasse Bahn, die an Fury aber nicht ganz ran kommt, da dieser einfach höher, schneller und länger ist und in meinen Augen auch ein besseres Layout hat. Trotzdem hat mir Leviathan richtig Spaß gemacht und es folgten auch noch viele Wiederholungsfahrten während meiner zwei Tagen hier!
Allerdings nicht direkt, denn es gab ja noch einiges anderes zu tun im Park. So ging für mich erstmal das fröhlichen Checken weiter. Zuerst mit Dragon Fyre, einem alten Arrow Looper, der sich zum Glück super smooth fuhr, besonders im Looping. Die Bahn befindet sich direkt neben/unter Leviathan, geht aber glaube ich für viele Besucher etwas unter, denn hier waren kaum Leute unterwegs.
Nach der Fahrt habe ich kurz beim Gästeservice angehalten. Ich hatte ja noch meinen Cedar Fair Season Pass, in dem auch eine Trinkflasche mit unbegrenzten, kostenlosen Refills enthalten war. Die musste ich aber leider in den USA lassen, da ich beim Flug nach Kanada keinen Platz dafür gefunden hatte. In La Ronde hatte ich das gleiche Problem mit meinem Six Flags Pass und der Six Flags Trinkflasche; als ich dort an einem Getränkestand nachgefragt hatte, konnte mir der Mitarbeiter allerdings nicht weiterhelfen, weil er nicht verstanden hat, was ich von ihm wollte. In Canada's Wonderland hat die Verständigung zum Glück problemlos funktioniert und ich wurde vom Getränkestand zum Gästeservice verwiesen, wo ich für 3 Dollar eine neue Flasche bekommen habe, nachdem ich meine leider "verloren" hatte. Das hat sich für die zwei Tage mehr als gelohnt und ich habe mich im Nachhinein etwas geärgert, dass ich das Gleiche nicht in La Ronde gemacht habe, aber was soll's.
Zurück zu den Achterbahnen: Mit meiner neuen Trinkflasche bewaffnet machte ich mich auf den Weg zu Wilde Beast, ein Woody von 1981, der zwischen dem Boomerang und Leviathan steht, den ich aber auf Grund meines Jubiläums zunächst ausgelassen hatte. Am liebsten hätte ich die Bahn auch jetzt ausgelassen, denn die war wirklich schlecht. Das Teil schlägt und ruckelt sich was zusammen, das war echt nicht mehr schön. Einmal und nie wieder, zum Glück musste ich auch hier nicht warten.
Zurück zu den Achterbahnen: Mit meiner neuen Trinkflasche bewaffnet machte ich mich auf den Weg zu Wilde Beast, ein Woody von 1981, der zwischen dem Boomerang und Leviathan steht, den ich aber auf Grund meines Jubiläums zunächst ausgelassen hatte. Am liebsten hätte ich die Bahn auch jetzt ausgelassen, denn die war wirklich schlecht. Das Teil schlägt und ruckelt sich was zusammen, das war echt nicht mehr schön. Einmal und nie wieder, zum Glück musste ich auch hier nicht warten.
Besser ging es weiter mit Vortex, einem Arrow Suspended Coaster, der sofort zu meiner Lieblingsbahn dieser Art wurde. The Bat in Kings Island und Iron Dragon in Cedar Point konnten mich nicht so wirklich überzeugen, aber Vortex fand ich schön knackig, mit vielen schnellen Richtungswechseln und hohem Ausschwingen, ohne dass ich dabei Angst davor hatte mir den Kopf anzuschlagen - sehr gut und die 20 Minuten Wartezeit waren auch absolut fair für diese Bahn. Vortex ist übrigens die dritte und letzte Bahn hier, die mit dem Wonder Mountain interagiert. Außerdem hat sie noch ziemlich coole Interaktionen mit Yukon Striker, dessen Drop sie in eine der finalen Helices von Vortex reingebaut haben.
Auf dem Weg zum Mittagessen ist mir die gute Auswahl an Flatrides hier im Park aufgefallen. Direkt nebeneinander stehen hier der Mondial Top Scan Shockwave (der für die meisten bekannteste Top Scan dürfte vermutlich Samurai im Thorpe Park sein), ein Mondial Inferno namens Soaring Timbers (vgl. Reisende Anlage Airwolf) und der Zamperla Hawk Lumberjack. Eigentlich hatte ich mir beim Vorbeilaufen vorgenommen zumindest den Top Scan zu fahren, aber irgendwie habe ich das dann im Laufe meines Besuchs total verpeilt...
Nach einem Stück Pizza zur Stärkung nahm ich mir als nächstes den Kinderbereich Planet Snoopy vor, in dem ich nach etwa 30 Minuten Wartezeit den kleinen Woody Ghoster Coaster, der wie Wilde Beast seit 1981 hier steht, abhaken konnte. Auch wenn das jetzt vielleicht etwas doof klingt, aber für mich war das die beste Holzachterbahn im Park. Wilde Beast und der noch fehlende Woody waren mir einfach zu schmerzhaft, aber der hier ging.
Nach einem Stück Pizza zur Stärkung nahm ich mir als nächstes den Kinderbereich Planet Snoopy vor, in dem ich nach etwa 30 Minuten Wartezeit den kleinen Woody Ghoster Coaster, der wie Wilde Beast seit 1981 hier steht, abhaken konnte. Auch wenn das jetzt vielleicht etwas doof klingt, aber für mich war das die beste Holzachterbahn im Park. Wilde Beast und der noch fehlende Woody waren mir einfach zu schmerzhaft, aber der hier ging.
Anschließend wollte ich die Neuheit des Parks für dieses Jahr, Snoopy's Racing Railway, fahren, aber hier war die Hölle los, sodass ich mich nach kurzer Zeit dazu entschlossen habe, das erstmal sein zu lassen. Stattdessen bin ich zu Silver Streak weiter gelaufen, einem Vekoma Family Supspended Coaster, die es in den amerikanischen Parks ja ständig gibt. Dieser hier ruckelte genauso über die Strecke wie der Großteil der anderen auch, die ich bisher so gefahren bin und hat mir nicht sonderlich gut gefallen.
Danach sollte es aber mal wieder spannender weiter gehen mit dem neuesten Flatrides des Parks, der ebenfalls in 2023 eröffnet hat: Tundra Twister! Im Gegensatz zur Kinderachterbahn war bei dieser Neuheit nicht so viel los; ich glaube für viele ist dieses Fahrgeschäft des Typs Avalanche von Mondial dann doch zu furchteinflößend.
Das kann ich den Leuten nicht übel nehmen, denn mit seiner Höhe von fast 50 Metern und den riesigen Dimensionen der Anlage ist das Ganze schon sehr beeindruckend. Ich hatte mich richtig auf das Teil gefreut, war am Ende aber leider etwas enttäuscht, muss ich gestehen. Ja, die Höhe ist fantastisch und man bekommt am höchsten Punkt und bei den Richtungswechseln schon gut Kribbeln im Bauch und auch schöne Airtime. Mir war es aber einfach zu viel hin und her Geschaukel bei dem die Besonderheit, dass die zwei Gondelseiten drehbar sind, nicht ausgenutzt wurde. Vielleicht lag es daran, wie bei meiner Fahrt die Gondeln beladen waren, aber ich hatte z. B. keinen einzigen vollen Überschlag mit dabei, womit ich eigentlich bei dem Ride fest gerechnet hatte. Ich hätte mir ein chaotischeres Fahrgefühl gewünscht, während Tundra Twister sich für mich eher etwas träge und schwerfällig angefühlt hat. Die Aussicht von ganz oben ist aber der Wahnsinn und von außen sieht das Ganze auch gigantisch aus, das muss man dem Ding lassen!
Deutlich besser hat mir Yukon Striker gefallen, der derzeit höchste B&M Dive Coaster der Welt mit einer Höhe von 68 Metern und einem fast 75 Meter tiefen Drop.
Was für eine coole Bahn! Dieser Coaster hat es mir richtig angetan. Für mich ist er nicht so gut wie Valravn in Cedar Point, aber immer noch ein klasse Coaster! Den Drop und die Inversionen fand ich genial und die Lage an dem kleinen See ist super schön, lediglich das Layout konnte mich nicht 100% überzeugen. Darüber hatte ich vorher schon Kritik gehört und die Bahn ist tatächlich merkwürdig aufgeteilt. Der gesamte erste Teil gefällt mir sehr gut: Von oben hat man eine klasse Aussicht über den Park, bevor es in den Drop durch die Helix von Vortex hindurch geht. Dann durchfährt man in schneller Folge einen Immelman, eine Zero-G-Roll bzw. einen Zero-G-Winder, den ersten vertikalen Looping auf einem Dive Coaster und einen weiteren Immelmann bevor man in die Blockbremse kommt. Soweit so gut, aber nach dem zweiten Drop aus der Blockbremse, welcher ebenfalls sehr gut ist, fährt man nur noch durch eine Helix und dann direkt in die sehr ruppige Schlussbremse. Das lässt das Layout für mich sehr unausgeglichen wirken, weil man nach der Blockbremse irgendwie noch mehr erwartet. Das ist aber auch mein einziger wirklicher "Kritikpunkt" an der Bahn, alles andere hat mir sehr viel Spaß gemacht!
Besonders hervorzuheben ist bei Yukon Striker noch das total überentwickelte Gepäcksystem, welches die Gegenstände der Fahrgäste über die Schiene hinweg zum Ausgang transportiert. Das hätte man sicher auch unkomplizierter lösen können, aber hey, solange es funktioniert
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Besonders hervorzuheben ist bei Yukon Striker noch das total überentwickelte Gepäcksystem, welches die Gegenstände der Fahrgäste über die Schiene hinweg zum Ausgang transportiert. Das hätte man sicher auch unkomplizierter lösen können, aber hey, solange es funktioniert
Da ich gerade in der Nähe war und gesehen habe, dass Sledge Hammer fährt, musste ich schnell diesen einzigartigen Flatride von Huss mitnehmen. Ich habe im Vorhin viel davon gehört wie unzuverlässig diese Attraktion ist und da es ein nie wieder gebauter Prototyp ist, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Das Auf und Ab war ganz lustig und da kribbelt es auch im Bauch, aber die meiste Zeit dreht man sich nur in der oberen Position, was mir persönlich nicht so gut bekommen ist.
Der Tag neigte sich dann schon langsam dem Ende zu und mir war schon länger klar, dass ich nicht alle Bahnen an diesem ersten Tag schaffen würde. Nachdem ich bei Yukon Striker fast eine Stunde anstand, gingen weitere 35 Minuten für Behemoth drauf, der B&M Hypercoaster des Parks. Ich bin hier in der letzten Reihe gelandet, wo man wirklich gut über die Hügel gezogen wird und eine gute Airtime hat, wo man aber auch ein deutliches Rütteln spürt, was bei einer Bahn von 2008 jetzt nicht komplett überraschend war.
Die letzte Fahrt des Tages wurde dann der Backlot Stunt Coaster, der dritte im Bunde dieser baugleichen Coaster nach Kings Island und Kings Dominion, allerdings an diesem Tag ohne Feuer und ohne Effekte beim Helikopter. Dafür war die Bahn am Ende des Tages aber ganz schön zackig unterwegs und hat in der Aufwärtshelix nach dem Launch ordentlich gedrückt!
Ich habe auf dem Weg zum Ausgang noch einen Blick in den Shop geworfen, fand die Auswahl aber eher ausbaufähig. Das Herunterkommen vom Parkplatz gestaltete sich dann super schwierig und extrem chaotisch - auf der ganzen USA Tour hatte ich keinen so chaotischen Parkplatz wie diesen hier!
Tag 2
Ab dem Nachmittag des ersten Tages habe ich mir darüber Gedanken gemacht, ob ich mir für den zweiten Tag einen Fastpass holen soll oder nicht. Am Abend wusste ich dann, dass mir noch fünf Bahnen fehlen und ich eigentlich noch mehrere Wiederholungsfahrten auf Yukon Striker, Leviathan und Behemoth machen wollte, wo die Wartezeiten am ersten Tag teilweise bei gut einer Stunde lagen. Letztendlich habe ich mich dann dazu entschlossen für Sonntags tatsächlich einen Fastpass zu kaufen, damit ich den Rest des Parks in Ruhe abklappern kann und dann noch genug Zeit habe, um ausgiebig meine Highlights zu fahren.
Tag 2
Ab dem Nachmittag des ersten Tages habe ich mir darüber Gedanken gemacht, ob ich mir für den zweiten Tag einen Fastpass holen soll oder nicht. Am Abend wusste ich dann, dass mir noch fünf Bahnen fehlen und ich eigentlich noch mehrere Wiederholungsfahrten auf Yukon Striker, Leviathan und Behemoth machen wollte, wo die Wartezeiten am ersten Tag teilweise bei gut einer Stunde lagen. Letztendlich habe ich mich dann dazu entschlossen für Sonntags tatsächlich einen Fastpass zu kaufen, damit ich den Rest des Parks in Ruhe abklappern kann und dann noch genug Zeit habe, um ausgiebig meine Highlights zu fahren.
Nach meinen Erfahrungen vom Vortag steuerte ich am Sonntagmorgen erstmal direkt Snoopy's Racing Railway an, den ART Engineering Family Coaster mit dem gleichen Layout wie Fridolins verrückter Zauberexpress im Fantasiana. Wie auch schon die Bahn in Österreich, gefiel mir auch diese Ausführung hier sehr gut, auch wenn die Effekte beim Start in Strasswalchen deutlich besser sind.
Als nächstes wollte ich dann unbedingt den Count auf dem E&F Miller Family Coaster Taxi Jam haben. Wie so oft bei diesen Bahnen hat sich aber auch hier der Mitarbeiter quergestellt: Obwohl die Warteschlange komplett leer war - ohne Kind keine Fahrt... Da ich ja nun einen Fastpass hatte, habe ich mir um den Rest des Tages deutlich weniger Sogen gemacht und habe tatsächlich die Zeit investiert mir ein Kind "auszuleihen". Nach ein paar Versuchen traf ich dann eine Mutter, die ganz erleichtert war, dass da jemand ist, der ihre Tochter mitnehmen kann, während sie auf ihr kleineres Baby aufpassen konnte - perfekt, Check abgehakt, fehlen nur noch drei!
Einen davon konnte ich direkt im Anschluss mitnehmen, Mighty Canadian Minebuster, der dritte Woody des Parks, der wie die anderen beiden auch in 1981 eröffnet wurde und der wie Wilde Beast auch total geruckelt hat. Eine Fahrt hat mir gereicht...
Jetzt hatte ich die Wahl zwischen Pest und Cholera - Gefehlt haben der SLC und der Zamperla Volare des Parks
. Anscheinend haben die Achterbahngötter angenommen, dass ich die beiden eh nicht wirklich fahren will, denn der SLC war down und beim Volare stand, dass die Bahn auf Grund des Halloween Events geschlossen sei. Letzteres ergab für mich nicht wirklich Sinn, da das Halloween Event wie bereits erwähnt komplett getrennt vom Tagesbetrieb stattfindet. Nachdem ich mich ein bisschen über die vermeintlich verlorenen Counts geärgert hatte, machte ich mich dann stattdessen erstmal auf zu ein paar Wiederholungsfahrten.
Angefangen habe ich mit Leviathan, den ich dank Fastpass direkt dreimal hintereinander fahren konnte, zweimal davon in der ersten Reihe, einmal in der letzten. Mir hat die Bahn überall gut gefallen, aber vorne ist mir durch den Fahrtwind fast die Luft weggeblieben, so stark spürt man da die Geschwindigkeit - so cool!
Angefangen habe ich mit Leviathan, den ich dank Fastpass direkt dreimal hintereinander fahren konnte, zweimal davon in der ersten Reihe, einmal in der letzten. Mir hat die Bahn überall gut gefallen, aber vorne ist mir durch den Fahrtwind fast die Luft weggeblieben, so stark spürt man da die Geschwindigkeit - so cool!
(Die letzten Bilder sind vom Ende des Tages, deswegen ist der Zug hier leer)
Nachdem ich hier erstmal genug hatte, wollte ich Wonder Mountain's Guardian nochmal fahren, weil die Bahn einfach so einzigartig ist, aber hier war mir die Wartezeit zu lang und es gibt hier keinen Fastpass-Eingang. Stattdessen habe ich in der App gesehen, dass der SLC Flight Deck wieder läuft, also nichts wie hin!
Nach der Fahrt wäre es mir lieber gewesen, die Bahn wäre einfach down geblieben - was für ein Schrottteil! Die Schulterbügel kamen mir hier irgendwie besonders eng beieinander vor, im Vergleich zu anderen SLCs, wodurch schon im Stillstand beide Ohren Kontakt zur Stütze hatten. Während der Fahrt gab es dann kein Entkommen mehr, egal wie sehr ich versucht habe den Kopf an eine Seite zu drücken - aua
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Zum Erholen habe ich dann erstmal meine Wiederholungsfahrten auf Yukon Striker gemacht, was die Stimmung gleich wieder gehoben hat. Besonders weil die Bahn in der Nachmittagssonne einfach so gut aussah!
Zum Erholen habe ich dann erstmal meine Wiederholungsfahrten auf Yukon Striker gemacht, was die Stimmung gleich wieder gehoben hat. Besonders weil die Bahn in der Nachmittagssonne einfach so gut aussah!
Was mir bei der Bahn allerdings noch aufgefallen ist, war die relativ große Störungsanfälligkeit sowohl samstags als auch sonntags. Yukon Striker war zwar nie für lange Zeit down, aber doch immer wieder, was man normalerweise ja eher nicht von den sonst so zuverlässigen B&Ms kennt. Bei meiner letzten Fahrt dieser Session saß ich selbst eine ganze Weile auf der Schlussbremse fest, weil beim Zug vor uns in der Station irgendetwas an den Bügelsensoren nicht gestimmt hat. Mich stört sowas ja nicht, ich finde es immer äußerst interessant den Technikern bei ihrer Arbeit zuzugucken, aber es hat mich doch etwas verwundert.
Nachdem ich dann irgendwann aussteigen konnte, ging die Bahn erstmal wieder in Störung, sodass ich zu Leviathan wechseln wollte. Im Vorbeilaufen habe ich dann aber gesehen, dass beim Guardian jetzt deutlich weniger los war, sodass ich hier jetzt meine zweite Fahrt mitnehmen konnte. Irgendwie mag ich die Bahn, auch wenn es einfach nur wegen ihre Einzigartigkeit ist.
Nachdem ich dann irgendwann aussteigen konnte, ging die Bahn erstmal wieder in Störung, sodass ich zu Leviathan wechseln wollte. Im Vorbeilaufen habe ich dann aber gesehen, dass beim Guardian jetzt deutlich weniger los war, sodass ich hier jetzt meine zweite Fahrt mitnehmen konnte. Irgendwie mag ich die Bahn, auch wenn es einfach nur wegen ihre Einzigartigkeit ist.
Nach mehreren Fahrten Leviathan und einer weiteren auf Yukon Striker, der zum Glück schnell wieder lief, habe ich von oben gesehen, dass der Volare jetzt doch fährt. Sollte es etwa doch mit dem Full Count klappen? Ja, sollte es tatsächlich! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begab ich mich also auf den Weg zu Time Warp.
Ich wusste was mich hier erwartet, da ich bereits den Volare auf dem Wiener Prater gefahren bin. Damals waren wir mit der Schulklasse in Wien und hatten nur ganz wenig Freizeit für einen Besuch auf dem Prater. Mit ein paar Freundinnen bin ich also losgezogen, zu einer Zeit zu der ich zwar an Achterbahnen bereits großes Interesse hatte, aber von vielem noch nicht wirklich Ahnung hatte. Als ich also den Volare dort erblickte, dachte ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn "Mensch, einen Flying Coaster bin ich ja auch noch nicht gefahren - nichts wie rein da!". Man könnte sagen, ich bin damals leicht traumatisiert wieder ausgestiegen... Dieses Mal war ich zwar besser vorbereitet, aber bin trotzdem verstört ausgestiegen. Wer bitte dachte, dass das so eine gute Idee ist? Die Dinger sind einfach Müll, auch wenn ich diesen hier tatsächlich etwas weniger schmerzhaft fand als befürchtet.
Mittlerweile neigte sich der Tag dann auch schon dem Ende zu und ich beschloss ihn mit ein paar Wiederholungsfahrten auf Behemoth zu beenden, der mir vorne nochmal deutlich besser gefallen hat als in den hinteren Reihen. Dank des Fastpasses konnte ich hier in der letzten viertel Stunde des Tages noch einige Runden drehen.
Mittlerweile neigte sich der Tag dann auch schon dem Ende zu und ich beschloss ihn mit ein paar Wiederholungsfahrten auf Behemoth zu beenden, der mir vorne nochmal deutlich besser gefallen hat als in den hinteren Reihen. Dank des Fastpasses konnte ich hier in der letzten viertel Stunde des Tages noch einige Runden drehen.
Hätte ich den Fastpass sonntags wirklich gebraucht? Wahrscheinlich nicht, denn es war an meinem zweiten Tag deutlich leerer als samstags, aber so konnte ich immerhin deutlich mehr Wiederholungsfahrten machen als ohne, sodass es immerhin keine komplette Verschwendung war.
Das Halloween Event habe ich wie gesagt nicht besucht, aber ich habe sonntags ein Gespräch zwischen jemandem der abends da war und einem Mitarbeiter bei Leviathan überhört, wonach es wohl für manche Besucher bis zu zwei Stunden gedauert hat, um überhaupt vom Parkplatzeingang zum Parkeingang zu kommen. Bei Leviathan ging die Wartezeit abends wohl auf bis zu drei Stunden hoch, weil das Event so elendig überlaufen war. Jedem, der Interesse an diesem Event hat, würde ich also zumindest empfehlen sich vorher nochmal genau zu informieren und ein paar Erfahrungsberichte einzuholen.
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Das Halloween Event habe ich wie gesagt nicht besucht, aber ich habe sonntags ein Gespräch zwischen jemandem der abends da war und einem Mitarbeiter bei Leviathan überhört, wonach es wohl für manche Besucher bis zu zwei Stunden gedauert hat, um überhaupt vom Parkplatzeingang zum Parkeingang zu kommen. Bei Leviathan ging die Wartezeit abends wohl auf bis zu drei Stunden hoch, weil das Event so elendig überlaufen war. Jedem, der Interesse an diesem Event hat, würde ich also zumindest empfehlen sich vorher nochmal genau zu informieren und ein paar Erfahrungsberichte einzuholen.
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