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Hallo zusammen! 
Nach dem beschaulichen Kennywood ging es als nächstes wieder deutlich größer und vor allem kommerzieller weiter: Hersheypark stand auf dem Programm! (Achtung, der Bericht ist etwas lang geworden
)
Na toll... So war das nicht geplant!
Tag 2

Ich habe mich am 05. Mai 2023 aufgemacht zu einer Reise um die Welt, um die USA, Kanada und Neuseeland zu entdecken, sowie um Australien nochmal einen Besuch abzustatten, wo ich 2016 schonmal war. Geleitet wird meine Zeit besonders in den USA durch hoffentlich zahlreiche Freizeitparkbesuche und Achterbahnfahrten, über die ich euch gerne berichten möchte. Sollte sich jemand dafür interessieren, was ich außerhalb der Freizeitparks noch so mache, der kann hier einen Blick in meinen Blog werfen.
Viel Spaß beim Lesen!
Weitere Teile: Six Flags over Texas - SeaWorld San Antonio - Six Flags Fiesta Texas - Frontier City - Silver Dollar City - Worlds of Fun - Six Flags St. Louis - Six Flags Great America - Indiana Beach - Michigan's Adventure - Cedar Point - Kings Island - Kentucky Kingdom - Holiday World - Dollywood - Six Flags over Georgia - Carowinds - Busch Gardens Williamsburgs - Kings Dominion - Six Flags America - Kennywood
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Nach dem beschaulichen Kennywood ging es als nächstes wieder deutlich größer und vor allem kommerzieller weiter: Hersheypark stand auf dem Programm! (Achtung, der Bericht ist etwas lang geworden
Gleich vorab muss ich sagen, dass mein Besuch im Hersheypark nicht so gelaufen ist, wie ich das ursprünglich geplant hatte. Aus einem Tag hier wurden eineinhalb und auch mein Plan für die nächsten Tage wurde etwas über den Haufen geworfen. Warum, weshalb, wieso, dazu später mehr.
Ich gehe zwar davon aus, dass alle hier diesen Park und die Marke Hershey's kennen, aber falls nicht hier eine Zusammenfassung: Hershey's ist einer der größten Schokoladenhersteller weltweit. Der Hersheypark wurde ursprünglich als Freizeitgelände für die Mitarbeiter in der benachbarten Schokoladenfabrik gegründet und ist heute ein zu den Hersheyprodukten "thematisierter" Freizeitpark mit 15 Checks. Auf dem Gelände rund um den Park gibt es zusätzlich noch das Hersheypark Stadium, in dem unter anderem große Namen wie P!nk, die Foo Fighters und Green Day auftreten, die GIANT Center Arena für Sportveranstaltungen, weitere Konzerte und sonstige Aufführungen, sowie Hershey's Chocolate World, eine Mischung aus einem großen Hersheyshop mit Foodcourt und ein paar Attraktionen. Das gesamte Gelände und der Parkplatz sind also riesig.
Ich gehe zwar davon aus, dass alle hier diesen Park und die Marke Hershey's kennen, aber falls nicht hier eine Zusammenfassung: Hershey's ist einer der größten Schokoladenhersteller weltweit. Der Hersheypark wurde ursprünglich als Freizeitgelände für die Mitarbeiter in der benachbarten Schokoladenfabrik gegründet und ist heute ein zu den Hersheyprodukten "thematisierter" Freizeitpark mit 15 Checks. Auf dem Gelände rund um den Park gibt es zusätzlich noch das Hersheypark Stadium, in dem unter anderem große Namen wie P!nk, die Foo Fighters und Green Day auftreten, die GIANT Center Arena für Sportveranstaltungen, weitere Konzerte und sonstige Aufführungen, sowie Hershey's Chocolate World, eine Mischung aus einem großen Hersheyshop mit Foodcourt und ein paar Attraktionen. Das gesamte Gelände und der Parkplatz sind also riesig.
Nachdem ich mein Auto abgestellt und mich zum Parkeingang begeben hatte, ging mein Tag erstmal normal los.
Ich hatte die letzten Tage über die Wartezeiten in der App beobachtet und entschied mich dazu erstmal zu Fahrenheit zu gehen, da diese Bahn am Vortag die längste Wartezeit hatte. Dieser Intamin Coaster mit Senkrechtlift hat nur 12 Plätze pro Zug und obwohl ich pünktlich da war und mich so schnell wie möglich hierher begeben hatte, musste ich trotzdem gute 20 Minuten warten.
Ich fand Fahrenheit eine richtig gute, mehr als solide Bahn. Die Fahrt ist smooth, der Drop ist super und es gibt mit 6 Stück reichlich Inversionen, die mir allesamt sehr viel Spaß gemacht haben. Sehr, sehr gut!
Als nächstes ging es dann weiter zur heißersehnten Neuheit im Hersheypark: Wildcat's Revenge!
Als nächstes ging es dann weiter zur heißersehnten Neuheit im Hersheypark: Wildcat's Revenge!
Obwohl ich wirklich eine Weile für Fahrenheit gebraucht habe, habe ich für Wildcat's Revenge bei angekündigten 40 Minuten nur 30 Minuten gewartet - für die Parkneuheit am Anfang des Tages mehr als in Ordnung!
Für mich ist Wildcat's Revenge zu einem meiner Lieblings-RMCs geworden. Ein großer Grund dafür sind die wenigen RMC-Hopser, die hier stattdessen eher durch längere Airtime Hügel und nicht so heftige Seitwärtsairtime ersetzt wurden. Das macht die Bahn für mich um einiges angenehmer zu fahren. Außerdem gefällt mir das Layout und Pacing der Bahn, die Inversionen und die Abfertigung, welche dank separater Ausstiegsstation richtig flott war. Sehr gut gemacht Hersheypark und RMC!
Da der Park mit 14 Coastern (15 Checks wegen dem zweispurigen Woody) noch einiges zu bieten hatte, entschloss ich mich allerdings erstmal dazu weiterzugehen. Direkt gegenüber von Wildcat's Revenge geht es von der wilden Katze zur wilden Maus: Wild Mouse von Mack Rides aus dem Jahre 1999 konnte ich hier schnell abhaken.
Da der Park mit 14 Coastern (15 Checks wegen dem zweispurigen Woody) noch einiges zu bieten hatte, entschloss ich mich allerdings erstmal dazu weiterzugehen. Direkt gegenüber von Wildcat's Revenge geht es von der wilden Katze zur wilden Maus: Wild Mouse von Mack Rides aus dem Jahre 1999 konnte ich hier schnell abhaken.
Gar nicht schnell abhaken konnte ich dagegen Laff Trakk, ein Maurer Spinning Coaster, der hier indoor steht. Ganze 70 Minuten musste ich auf diese Bahn mit 2D-Schwarzlicht-Thematisierung warten. Man sollte ja meinen, ich hätte diese Lektion bei Exterminator in Kennywood gelernt, aber offenbar nicht...
Immerhin war die Fahrt an sich ganz okay, auch wenn ich mir beim Geraderichten des Wagens vor der Station ordentlich das Schienbein angeschlagen habe.
Etwas schmerzhaft ging es dann auch mit Lightning Racer weiter, ein Dueling Wooden Coaster von GCI, der 2000 eröffnete. Ich fand das Layout dieser zwei Bahnen klasse, da es kein klassisches Racing Layout mit zwei fast parallelen Spuren ist. Stattdessen trennen sich die Spuren zwischendurch, wechseln über- und untereinander die Seiten, kommen sich entgegen etc. Das sorgt für wirklich gute Stimmung bei den Mitfahrern und bei der ersten Fahrt für Überraschungsmomente, wenn einem der andere Zug plötzlich entgegenkommt. Leider fand ich die Fahreigenschaften auf beiden Spuren relativ schlecht. Ich bin normalerweise bei Holzachterbahnen relativ tolerant was das "shake, rattle and roll"-Feeling angeht, aber hier ging mir das Ruckeln leider direkt in den Kopf.
Etwas schmerzhaft ging es dann auch mit Lightning Racer weiter, ein Dueling Wooden Coaster von GCI, der 2000 eröffnete. Ich fand das Layout dieser zwei Bahnen klasse, da es kein klassisches Racing Layout mit zwei fast parallelen Spuren ist. Stattdessen trennen sich die Spuren zwischendurch, wechseln über- und untereinander die Seiten, kommen sich entgegen etc. Das sorgt für wirklich gute Stimmung bei den Mitfahrern und bei der ersten Fahrt für Überraschungsmomente, wenn einem der andere Zug plötzlich entgegenkommt. Leider fand ich die Fahreigenschaften auf beiden Spuren relativ schlecht. Ich bin normalerweise bei Holzachterbahnen relativ tolerant was das "shake, rattle and roll"-Feeling angeht, aber hier ging mir das Ruckeln leider direkt in den Kopf.
Nach einer kurzen Mittagspause mit sehr teurem Mittagessen ging es dann weiter mit meiner Runde durch den Park. Als nächstes stand seit längerem mal wieder ein Vekoma Boomerang auf dem Plan: Jolly Rancher Remix, eröffnet 1991. Dank neuer Westenbügel war die Fahrt sogar ganz angenehm und die Station erinnert ein bisschen an eine Kinderdisko, Diskobeleuchtung inklusive!
Als ich ankam, hatte die Bahn gerade eine Störung, war aber schon am Testen, weswegen ich mich entschieden habe, kurz zu warten. Während ich mit einigen anderen Gästen vor dem Eingang zur Warteschlange stand, kamen ein paar Mitarbeiter des Animationsteams vorbei, die durch die Warteschlange in den Backstage-Bereich gehen wollten. Als sie uns aber da stehen sahen, haben sie kurzerhand angehalten und die wartenden Gäste mit einem kleinen Quiz unterhalten. Das nenne ich mal Service!
Nachdem die Bahn wieder eröffnet hatte und ich meine Fahrt absolvieren konnte, ging es direkt gegenüber mit Stormrunner weiter, ein weiterer "Signature Ride" im Hersheypark. Der Intamin Accelerator Coaster von 2004 hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Launch ist Intamin-typisch schön knackig und der Tophat danach bietet einen tollen Ausblick über den Park. Leider ist das Layout danach etwas kurz geraten, aber immerhin hat es zwei einzigartige Inversionen mit den Namen "Cobra Loop", laienhaft beschrieben als ein etwas abgewandelter Immelmann, und dem "Flying Snake Dive", einer hohen Heartline Roll gefolgt von einem abgewandelten Diveloop. Bessere Beschreibungen findet man im Internet. Für mich sind solche einzigartigen Fahrfiguren immer sehr interessant, da sie mal was anderes sind und sich teilweise erstaunlich außergewöhnlich fahren. Leider fand ich es etwas schwierig gute Bilder von der Bahn zu machen und dank der doch sehr zähen Wartezeit, blieb es leider bei nur einer Fahrt.
Nachdem die Bahn wieder eröffnet hatte und ich meine Fahrt absolvieren konnte, ging es direkt gegenüber mit Stormrunner weiter, ein weiterer "Signature Ride" im Hersheypark. Der Intamin Accelerator Coaster von 2004 hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Launch ist Intamin-typisch schön knackig und der Tophat danach bietet einen tollen Ausblick über den Park. Leider ist das Layout danach etwas kurz geraten, aber immerhin hat es zwei einzigartige Inversionen mit den Namen "Cobra Loop", laienhaft beschrieben als ein etwas abgewandelter Immelmann, und dem "Flying Snake Dive", einer hohen Heartline Roll gefolgt von einem abgewandelten Diveloop. Bessere Beschreibungen findet man im Internet. Für mich sind solche einzigartigen Fahrfiguren immer sehr interessant, da sie mal was anderes sind und sich teilweise erstaunlich außergewöhnlich fahren. Leider fand ich es etwas schwierig gute Bilder von der Bahn zu machen und dank der doch sehr zähen Wartezeit, blieb es leider bei nur einer Fahrt.
Unglücklicherweise machte sich zu diesem Zeitpunkt bereits stark das gesundheitliche Problem bemerkbar, welches später meinen Tag im Hersheypark frühzeitig beenden würde. Auf dem Weg zu meinem nächsten Coaster, Trailblazer, musste ich mich schon hinsetzen und kurz Pause machen, weil mir mein linker Fuß, insbesondere der Knöchel so weh tat. Zähneknirschend kam ich dann irgendwann doch noch bei diesem Arrow Mine Train von 1974 an, vor lauter Schmerzen kann ich mich an die Bahn aber praktisch überhaupt nicht erinnern. Ein Blick auf ein Onride-Video verrät aber, dass das auch an der unspektakulären Fahrt gelegen haben könnte. Ein bisschen hin und her Gedümpel und eine lange Helix zurück in die Station, mehr macht die Bahn nicht.
Der letzte Coaster, an dem ich mich versucht habe, war Great Bear, der B&M Inverter. Dieser hatte eine sehr lange Warteschlange, in die ich mich aber trotzdem gestellt habe, weil ich gehofft hatte, dass ich während des Wartens vielleicht etwas meinen Fuß schonen kann. Leider ist der Plan nicht aufgegangen und als ich endlich dran war, war ich schon den Tränen nahe. Die starken positiven Kräfte der Bahn, die einem das Blut in die Füße drücken, haben meiner Situation dann auch nicht geholfen. Auch an diese Fahrt habe ich kaum Erinnerungen, weil ich von meinen Schmerzen so ablenkt war.
Beim Aussteigen war dann klar - das wird so nichts. Ich konnte überhaupt nicht mehr auftreten und musste schließlich kapitulieren. Gerade so habe ich es zum nahegelegenen Gästeservice geschafft, von dem aus ich von Sanitätern des Parks zur Erste-Hilfe-Station gefahren wurde. Nachdem ich dort eine Weile meinen Knöchel gekühlt hatte und ein bisschen Schmerzmittel bekommen habe (was, um ehrlich zu sein, nicht wirklich etwas gebracht hat), habe ich es tatsächlich noch einmal versucht, aber nach ein paar Metern musste ich wieder umdrehen und endgültig aufgeben. Ein Parkmitarbeiter hat mich schließlich mit einem Golfcart zu meinem Auto gebracht und ich konnte dank Automatik zurück zu meinem Hotel fahren.
Na toll... So war das nicht geplant!
Jetzt stellte sich die große Frage - was nun? Ich hatte vom Hersheypark bei weitem nicht alles gesehen - neben der 2020er Neuheit Candymonium fehlte mir auch Skyrush noch, ein Coaster auf den ich die ganze Tour schon richtig gespannt war, sowie der Darkride in der Chocolate World, den ich unbedingt sehen wollte. Letztendlich habe ich meinen Reiseplan umgekrempelt und mich entschieden nochmal in den Hersheypark zurückzukehren. Ursprünglich geplant war es den Park nur am Dienstag, den 11.07.23 zu besuchen, mittwochs zu Knoebels und donnerstags zum Dorney Park zu fahren, alles vom gleichen Hotel aus. Stattdessen habe ich den Mittwoch zum Erholen genutzt, war donnerstags nochmal im Hersheypark, habe den Dorney Park gestrichen und bin freitags auf meinem Weg zum nächsten Hotel zu Knoebels gefahren. Alles nicht ideal, aber manchmal kommt es eben anders als geplant.
Ohne jetzt zu persönlich zu werden, sei gesagt, dass ich leider eine Vorerkrankung habe, die zu relativ spontanen Gelenks- und Sehnenentzündungen führen kann. Dass es so schnell so schlimm wird (von einem leichten Zwicken am Vorabend zu gehunfähig am Nachmittag), hatte ich allerdings auch noch nicht. Zum Glück hatte ich von zuhause Medikamente mitgenommen, die in solchen Situationen gut helfen. Nach 24 Stunden kühlen im Hotelzimmer, einer guten Dosis Entzündungshemmer und Schmerzmittel und einem weiteren teuren Ticketkauf, machte ich mich schließlich erneut auf zum Hersheypark.
Ohne jetzt zu persönlich zu werden, sei gesagt, dass ich leider eine Vorerkrankung habe, die zu relativ spontanen Gelenks- und Sehnenentzündungen führen kann. Dass es so schnell so schlimm wird (von einem leichten Zwicken am Vorabend zu gehunfähig am Nachmittag), hatte ich allerdings auch noch nicht. Zum Glück hatte ich von zuhause Medikamente mitgenommen, die in solchen Situationen gut helfen. Nach 24 Stunden kühlen im Hotelzimmer, einer guten Dosis Entzündungshemmer und Schmerzmittel und einem weiteren teuren Ticketkauf, machte ich mich schließlich erneut auf zum Hersheypark.
Tag 2
Zum Glück lief mein zweiter Tag im Park dann deutlich besser. Um kein Risiko einzugehen, machte ich mich direkt nach Parköffnung, so schnell humpelnd wie möglich, auf den Weg zu Skyrush.
Was für eine geniale Bahn! Ich habe mich total in diesen Coaster verliebt. Die Airtime auf diesem Ding ist der absolute Wahnsinn, es fühlt sich wirklich so an, als würde die Bahn einen loswerden wollen. Gepaart mit den intensiven Abschnitten und dem super First Drop, ergibt das eine richtig gute Fahrt!
Ich habe von einigen gehört, dass die Bügel sehr unangenehm sein können, aber ich persönlich hatte damit komischerweise kein Problem – obwohl ich ja oft über schmerzhafte Bügel jammere. Ja, die Bügel ziehen sich während der Fahrt enger, aber ich fand das nicht so schlimm. Außerdem werden sie wieder gelöst, sobald man auf dem Breakrun zum Stehen kommt. Mehr „gestört“ hat mich das extrem offene Sitzdesign, welches einen bei den heftigen Umschwüngen im Layout ordentlich zur Seite fallen lässt. Aber wenn man drauf gefasst ist und ein bisschen dagegen sitzt, ging auch das voll klar. Auf den äußeren Sitzen, gerade hinten im Zug, merkt man der Bahn ihre 11 Jahre doch etwas an, aber im Gegensatz zu z.B. Lightning Racer hat mich das Rütteln des Zuges hier nicht sonderlich gestört.
Alles in allem eine wirklich tolle Bahn, die Intamin hier hingestellt hat! Ich bin dank nicht vorhandener Wartezeit gleich mehrmals gefahren, sowohl hinten als auch vorne. Allein das war es schon wert nochmal in den Park zu kommen!
Nachdem ich Skyrush erstmal ausgiebig getestet hatte, machte ich mit den weiteren noch fehlenden Bahnen weiter - angefangen mit Sooperdooperlooper, einer alten Schwarzkopf-Bahn von 1977.
Nachdem ich Skyrush erstmal ausgiebig getestet hatte, machte ich mit den weiteren noch fehlenden Bahnen weiter - angefangen mit Sooperdooperlooper, einer alten Schwarzkopf-Bahn von 1977.
Diese Bahn hat wirklich ein interessantes Layout. Nach dem Lifthill geht es in eine Linkskurve und dann direkt hinab in den durchaus intensiven Looping. Danach geht es wieder rauf und in eine Linkskurve und dann… nicht mehr viel. Die Fahrt ist für so eine ältere Bahn zwar richtig lang, aber sie macht nach dem Looping einfach nichts mehr, außer sich mit vielen Kurven relativ langsam zur Station zurückzuschlängeln. Naja, immerhin tat so nichts weh.
Weiter ging es mit Comet, der einzigen anderen Holzachterbahn des Parks, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1946 nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Comet ist die älteste, noch laufende Bahn des Parks. Zum Glück ist sie trotzdem immer noch fahrbar, auch wenn es wahrscheinlich schlau gewesen wäre sich zwischen die Achsen zu setzen, aber naja. Überrascht hat mich die doch ganz gute Airtime während der Fahrt. Leider musste ich trotz Zwei-Zug-Betrieb gute 45 Minuten warten.
Weiter ging es mit Comet, der einzigen anderen Holzachterbahn des Parks, die seit ihrer Eröffnung im Jahr 1946 nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Comet ist die älteste, noch laufende Bahn des Parks. Zum Glück ist sie trotzdem immer noch fahrbar, auch wenn es wahrscheinlich schlau gewesen wäre sich zwischen die Achsen zu setzen, aber naja. Überrascht hat mich die doch ganz gute Airtime während der Fahrt. Leider musste ich trotz Zwei-Zug-Betrieb gute 45 Minuten warten.
Nun war ich fast mit allen Bahnen einmal durch, es fehlte nur noch Candymonium am Eingang des Parks und ein kleiner Kiddie Coaster, den ich zuerst einsammelte. Zum Glück gab es bei Cocoa Cruiser keine Größenbeschränkung, ab der man ein Kind dabeihaben muss und ich war diesmal nicht die einzige Erwachsene in der Warteschlange, die ohne Kind eingestiegen ist, was ich sehr amüsant fand.
Nach einem schnellen Mittagessen bei Chick-fil-A, was sich schnell zu meiner Lieblingskette für Fastfood hier in den USA entwickelt hat, nahm ich noch die Monorail mit, da ich eh gerade an deren Eingang war und die Warteschlange relativ kurz war. Eine Monorailfahrt geht ja eigentlich immer und auch dieser hier war nicht verkehrt, man sieht aber nicht allzu viel vom Park. Stattdessen fährt man sogar aus dem Park heraus und kann einen Blick auf das Gebäude der ursprünglichen Hershey’s Schokoladenfabrik werfen.
Bevor ich den letzten Coaster mitnahm, verließ ich den Park tatsächlich erstmal und besuchte die Chocolate World direkt nebenan, um dort den kostenlosen Darkride Hershey's Chocolate Tour zu fahren, der durch die Herstellung von Hershey's Schokolade führt. Diesen sollte man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen, wenn man hierherkommt, denn er ist wirklich süß gemacht und für einen Ride außerhalb des Parks, für den man nicht extra bezahlen muss, wirklich gut!
Mir hat es so gut gefallen, dass ich gleich nochmal gefahren bin. Für die erste Fahrt musste ich ein paar Minuten warten, weil der Ride gerade eine Störung hatte. Die Wartezeit wurde uns aber prompt damit versüßt, dass eine Mitarbeiterin mit einem Korb voller Schokolade durch die Queue lief und uns allen ein Stück anbot als Entschuldigung für die Verzögerung. Da kann man sich wirklich nicht beschweren. Als ich mich nach meiner Fahrt gleich nochmal anstellte, gab es praktisch keine Wartezeit mehr.
Es empfiehlt sich auf jeden Fall sich auch mal kurz im Shop umzuschauen, denn die schiere Menge an unterschiedlicher Schokolade hier ist schon beeindruckend. Das Ganze erinnerte mich irgendwie an einen Shop im Disneyland oder so, so sehr wie sich die Marke hier selbst feiert.
Zurück im Park war dann endlich Candymonium dran, der erst drei Jahre alte B&M Hyper Coaster.
Zurück im Park war dann endlich Candymonium dran, der erst drei Jahre alte B&M Hyper Coaster.
Wenn man nicht direkt bei Öffnung der Parktore zu dieser Bahn rennt, empfiehlt es sich wirklich, diese erst am Nachmittag zu machen. Morgens schnellte die Wartezeit hier bis auf über eine Stunde hoch, während ich gegen 15 Uhr eine komplett leere Station vorfand.
Candymonium hat mir richtig gut gefallen. Die Bahn fährt sich butterweich, kein Rütteln, kein Schütteln, und die langgezogene Airtime ist klasse. Für mich ist die Bahn genau so wie ein B&M Hyper sein muss. Die Interaktion mit dem Eingangsplaza am Ende finde ich auch toll gemacht, so macht man sowohl einen Ausflug ins Grüne und kann den anderen Gästen zuwinken.
Nach ein paar Wiederholungsfahrten hier, fuhr ich auch Skyrush nochmal, welcher für mich definitiv ein Front Row Coaster geworden ist.
Danach nahm ich noch den Aussichtsturm Kissing Tower mit, da ich die ja total liebe. Auch diesen hier bin ich gleich zweimal gefahren, einmal zum Bilder machen, einmal zum Genießen.
Nach ein paar Wiederholungsfahrten hier, fuhr ich auch Skyrush nochmal, welcher für mich definitiv ein Front Row Coaster geworden ist.
Danach nahm ich noch den Aussichtsturm Kissing Tower mit, da ich die ja total liebe. Auch diesen hier bin ich gleich zweimal gefahren, einmal zum Bilder machen, einmal zum Genießen.
Da ich nun schon hier war, wollte ich auch Great Bear unbedingt nochmal eine Chance geben, weil meine Fahrt zwei Tage vorher der Bahn ja nun wirklich nicht gerecht worden ist. Nach dieser Fahrt kann ich sagen, dass es sich hierbei um einen wirklich guten B&M Inverter handelt. Das Layout ist mal was anderes, besonders mit der Helix vor dem Drop, was mir nach den vielen Batman-Klonen sehr gut gefallen hat. Außerdem macht die Bahn auch vom Boden aus echt was her, weil sie auf dem "Kissing Tower Hill" gebaut ist, dem höchsten Bereich des Parks. Die Inverter sind ja nicht immer mein Fall, aber dieser hat mir bei der zweiten Fahrt tatsächlich sehr viel Spaß gemacht und er sieht einfach spitze aus!
Stormrunner konnte ich dagegen leider nicht nochmal fahren, weil die Bahn den Großteil des Tages geschlossen war. Wem ich auch nochmal eine Chance gegeben habe, war Lightning Racer, weil ich das Gefühl hatte, dass ich die Bahn eventuell nur als so unangenehm fand, weil mir eh schon was weh tat. Dem war aber leider nicht so. Auch wenn mir die Bahn an diesem Tag und in der ersten Reihe besser gefallen hat, war ich immer noch von den Fahreigenschaften enttäuscht. Fahrenheit hat mir dagegen genauso gut gefallen wie bei der ersten Fahrt, hier ist lediglich die Kapazität und Abfertigung ein großer Nachteil.
Nun hatte ich alles aufgeholt, was ich an meinem ersten Besuchstag auslassen musste, und konnte einige Bahnen nochmal in besserer Verfassung fahren. Was bleibt dann noch übrig? Klar, ein Wildcat-Marathon!
Nun hatte ich alles aufgeholt, was ich an meinem ersten Besuchstag auslassen musste, und konnte einige Bahnen nochmal in besserer Verfassung fahren. Was bleibt dann noch übrig? Klar, ein Wildcat-Marathon!
Wildcat’s Revenge hat mir an diesem Tag sogar nochmal besser gefallen, weil ich generell einfach besser drauf war. An manchen Stellen war die Bahn für mich mit Festhalten angenehmer zu fahren, aber in der ersten Reihe ging es auch ohne. Einfach eine wirklich gelungene Bahn - nicht meine Lieblingsbahn überhaupt, aber trotzdem verdammt gut!
Bevor der Tag zu Ende war, habe ich noch den Shooting Darkride im Park selbst mitgenommen: Reese's Cupfusion. War es die halbe Stunde Wartezeit wert? Ja, ich würde schon sagen, aber gerade so. Es gibt eine Mischung aus sich bewegenden Objekten zum Abschießen und Screens mit ein bisschen Thematisierung drum rum, gepaart mit einer generischen "Rettet die Süßigkeitenfabrik"-Story. Ich fand es nicht verkehrt und jede Indoor-Attraktion, die kein Spinning Coaster ist, ist mir in solchen Parks mehr als willkommen.
Als ich gerade aus dem Gebäude kam, zog ein typisch amerikanischer Gewitterschauer durch, der sämtliche Achterbahnen zum Erliegen brachte. Da es aber sowieso nicht mehr lange bis Parkschluss war und ich nach wie vor nicht 100% gut zu Fuß war, entschloss ich mich den Hersheypark an dieser Stelle zu verlassen. Ich schaute mich noch in Ruhe im Shop am Ausgang um und nahm im Vorbeigehen tatsächlich nochmal den Darkride in der Chocolate World mit.
Auf dem Weg zum Parkplatz konnte ich mich dann über Horden von Mädels in Jeansshorts, Cowboystiefeln und Cowboyhüten amüsieren, die zu einem Konzert von Countrysänger Luke Bryan im Hersheypark Stadium unterwegs waren. Überall auf dem Parkplatz verteilt, ausgestattet mit Campingstühlen und Kühlboxen, waren die, die wohl keine Tickets mehr bekommen haben und einfach von dort zugehört haben. Kurz habe ich überlegt mich irgendwo dazuzugesellen und mir ein bisschen der Musik anzuhören, aber am Ende gewann dann doch die Erschöpfung und ich fuhr zurück zum Hotel.
Den Zoo, der in den Park integriert ist, habe ich leider auslassen müssen, einfach weil ich die Achterbahnen priorisiert habe und dafür dann keine Zeit mehr geblieben ist.
Auf dem Weg zum Parkplatz konnte ich mich dann über Horden von Mädels in Jeansshorts, Cowboystiefeln und Cowboyhüten amüsieren, die zu einem Konzert von Countrysänger Luke Bryan im Hersheypark Stadium unterwegs waren. Überall auf dem Parkplatz verteilt, ausgestattet mit Campingstühlen und Kühlboxen, waren die, die wohl keine Tickets mehr bekommen haben und einfach von dort zugehört haben. Kurz habe ich überlegt mich irgendwo dazuzugesellen und mir ein bisschen der Musik anzuhören, aber am Ende gewann dann doch die Erschöpfung und ich fuhr zurück zum Hotel.
Den Zoo, der in den Park integriert ist, habe ich leider auslassen müssen, einfach weil ich die Achterbahnen priorisiert habe und dafür dann keine Zeit mehr geblieben ist.
Auch wenn meine Zeit im Hersheypark nicht ganz so gelaufen ist wie geplant, hatte ich doch sehr viel Spaß hier! Mit Skyrush, Candymonium, Wildcat’s Revenge, Stormrunner, Fahrenheit und auch Great Bear steht hier eine ganze Reihe toller Achterbahnen, die allesamt zu Wiederholungsfahrten einladen. Was das Achterbahn-Portfolio anging, war Hersheypark definitiv einer meiner Lieblingsparks, weil es hier nicht nur ein/zwei gute Coaster gibt und der restliche Park voll steht mit Filler Coastern. Stattdessen überwiegen hier die guten Bahnen zur Abwechslung mal.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mich dazu entschieden habe, einen zweiten Tag im Park zu verbringen, das hat sich wirklich gelohnt!
Danke fürs Lesen! Hoffentlich hat euch der Bericht gefallen, bis zum nächsten Mal!
P.S.: Mein Fuß hat mich etwas über eine Woche beschäftigt, aber da das für mich nichts Neues ist, hatte ich es nach dem ersten Tag immerhin so weit im Griff, dass ich weitestgehend normal weiterreisen konnte. Am neunten Tag war es dann auf einmal so plötzlich weg wie es angefangen hat und alles war wieder gut und ist es seither auch geblieben.
Danke fürs Lesen! Hoffentlich hat euch der Bericht gefallen, bis zum nächsten Mal!

P.S.: Mein Fuß hat mich etwas über eine Woche beschäftigt, aber da das für mich nichts Neues ist, hatte ich es nach dem ersten Tag immerhin so weit im Griff, dass ich weitestgehend normal weiterreisen konnte. Am neunten Tag war es dann auf einmal so plötzlich weg wie es angefangen hat und alles war wieder gut und ist es seither auch geblieben.
