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Smarti on Tour - Six Flags New England (Ende USA Teil 1)

Martina

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Hallo zusammen! hallo:-)

Ich habe mich am 05. Mai 2023 aufgemacht zu einer Reise um die Welt, um die USA, Kanada und Neuseeland zu entdecken, sowie um Australien nochmal einen Besuch abzustatten, wo ich 2016 schonmal war. Geleitet wird meine Zeit besonders in den USA durch hoffentlich zahlreiche Freizeitparkbesuche und Achterbahnfahrten, über die ich euch gerne berichten möchte. Sollte sich jemand dafür interessieren, was ich außerhalb der Freizeitparks noch so mache, der kann hier einen Blick in meinen Blog werfen.​

Viel Spaß beim Lesen!
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Weitere Teile: Six Flags over Texas - SeaWorld San Antonio - Six Flags Fiesta Texas - Frontier City - Silver Dollar City - Worlds of Fun - Six Flags St. Louis - Six Flags Great America - Indiana Beach - Michigan's Adventure - Cedar Point - Kings Island - Kentucky Kingdom - Holiday World - Dollywood - Six Flags over Georgia - Carowinds - Busch Gardens Williamsburgs - Kings Dominion - Six Flags America - Kennywood - Hersheypark - Knoebels - Six Flags Great Adventure - Lake Compounce

Und "schon" ist es soweit – der letzte Park dieser Tour durch die USA: Six Flags New England!

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Über diesen Park hatte ich bisher kaum etwas gehört und ich war auch etwas unvorbereitet für meinen Besuch, muss ich gestehen. Ein kurzer Blick auf das Achterbahnportfolio verrät, die Hauptattraktion hier ist Superman the Ride, ein Intamin Mega Coaster, ähnlich wie Expedition GeForce im Holiday Park. Außerdem gibt es einen kleineren RMC und viele Standardbahnen, die ich nun schon einige Male gesehen habe. Der Park selbst besteht seit 1870, als er - wie so viele andere auch - als Park zum Picknicken eröffnete, damals unter dem Namen Gallup's Grove. In 1996 wurde der Park, der mittlerweile Riverside Amusement Park hieß, von Premier Parks gekauft, das Unternehmen welches im Jahr 2000 zur Six Flags Theme Parks, Inc. wurde. In diesem Zuge erhielt der Park dann auch seinen heutigen Namen.​

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Nachdem ich mein Auto auf dem ein paar Gehminuten entfernten Parkplatz abgestellt und mich zum Eingang begeben hatte, stellte sich die übliche Frage „Wohin zuerst?“, was hier gar nicht so einfach war. Bei Superman machte ich mir um die Kapazität weniger Sorgen, weswegen ich diese nicht zuerst ansteuerte. Stattdessen schwankte ich zwischen Pandemonium, dem Gerstlauer Spinning Coaster, den es hier mal wieder gab und bei dem ich in den anderen Six Flags Parks öfter mal lange Wartezeiten hatte, und dem RMC, weil man da ja nie so genau weiß, wie die Zuverlässigkeit ist. Da die beiden aus meiner Sicht kritischen Bahnen aber nahe beieinanderstehen, lief ich einfach mal in diese Richtung, vom Parkeingang aus links, und ließ mich überraschen.

Tatsächlich wurde meine erste Bahn dann Flashback, der Vekoma Boomerang aus dem Jahr 2000, da dieser auf dem Weg lag und noch keine Wartezeit hatte. Diesen konnte ich also schnell abhaken und muss dazu, glaube ich, nicht viele Worte verlieren.​

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Als nächstes ging ich dann zum RMC Wicked Cyclone, eröffnet in 2015, bei dem ich nur einen Zug warten musste. So richtig begeistert hat mich dieser Vertreter der eher kleineren RMCs nicht, aber es ist trotzdem eine ganz spaßige Bahn. Wie so oft haben mir die Inversionen deutlich besser gefallen als die vielen Airtimehügel und -hopser, aber ich glaube aus dem Layout des alten Cyclone von 1983 hat man alles rausgeholt was ging. Ganz cool gemacht fand ich die Station, die voll hing mit Zeitungsartikeln über Zyklone.​

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Als nächstes stellte ich mich dann für Pandemonium an, wo sich wie erwartet bereits eine Warteschlange gebildet hatte. Nachdem ich eine Weile gewartet hatte, ging die Bahn aber leider in Störung, weil ein Fahrgast das Erlebnis nicht so gut vertragen hat. Ich verließ den Wartebereich also wieder und hakte stattdessen den Kiddie Coaster Great Chase ab, bei dem ich der einzige Fahrgast weit und breit war. Zum Glück konnte ich hier ohne Probleme mitfahren, obwohl die Bahn von E&F Miller ist, nicht von Zamperla - Kinder zum „Ausleihen“ waren nämlich zunächst keine in Sicht. Während meiner Reise hat sich herausgestellt, dass die Einschränkung, dass Erwachsene nur fahren dürfen, wenn sie ein Kind unter einer gewissen Größe begleiten, oft nur bei den Miller Coastern bestand oder durchgesetzt wurde und eher selten bei denen von Zamperla. Ob das tatsächlich so die Regel ist, oder ob sich das während meiner Tour nur zufällig so herauskristallisiert hat, weiß ich nicht.​

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Bevor ich so richtig in den „Check-Flow“ kommen konnte, gab es plötzlich schlechte Nachrichten: Gewitter im Anmarsch, alle Bahnen zu – na toll… Noch war es zwar trocken, aber der schwarze Himmel ließ nichts gutes verheißen, also suchte ich mir schnell ein Restaurant aus, organisierte mir eine Pizza und schnappte mir einen guten Sitzplatz, um das Geschehen zu beobachten. Kurze Zeit später zahlte sich das auch schon aus, denn der Gewitterschauer konnte sich sehen lassen und das Restaurant war schnell gut gefüllt mit klatschnassen Gästen.​

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Dann hieß es erstmal warten. Zwei Stunden lang blieb alles geschlossen, aber für mich war klar, dass ich nicht mit nur drei von elf Achterbahnen wieder zum Hotel fahren wollte. Ich nutzte die Zeit also, um ein paar organisatorische Dinge für die Weiterreise zu erledigen. Das Warten zahlte sich schließlich aus, als gegen 16:30 Uhr die ersten Bahnen wieder eröffneten. Weiter geht's!

Ich nahm als erstes schnell Catwoman's Whip mit, da dieser Zierer Tivoli unter den ersten wiedereröffneten Attraktionen war.​

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Als ich damit fertig war, hatte dann auch die Hauptattraktion hier, Superman the Ride, wieder auf, für die ich mich gleich anstellte. Die Bahn macht wirklich Spaß! Ich konnte in der ersten Reihe fahren, wo man eine schöne Aussicht über den Park und den Drop runter hat. Die GeForce "Vibes" sind auf jeden Fall gegeben, auch wenn mir die Variante im Holiday Park deutlich besser gefällt. Leider hatte ich auch hier wieder das Problem, dass diese alten Intaminbügel genau mit der Kante auf meine Beine treffen, sodass die Airtime etwas an Komfort zu wünschen übrig lässt. Ein allzu großes Problem war das bei dieser Bahn aber nicht, da sie im Mittelteil mehr auf schnelle, intensive Kurven setzt, sodass man sich vor den Bunny Hops am Ende nochmal erholen kann. Insgesamt eine sehr solide Bahn, die ich gerne noch öfter gefahren wäre und von der ich gerne noch mehr Bilder mitgebracht hätte, aber dazu später mehr.​

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Da ich die Hauptattraktion nun wenigsten einmal gefahren war, war mein Plan jetzt schnell die restlichen Checks zu holen und dann Wiederholungsfahrten auf Wicked Cyclone und Superman zu machen. Also machte ich mich erst auf zur Wilden Maus von Maurer mit dem bizarr langen Namen Gotham City Gauntlet - Escape from Arkham Asylum. Diese Bahn hatte nicht nur den längsten Namen hier, sondern auch die längste Wartezeit des Tages. Zum einen lag das daran, dass es bei dieser Hochsicherheits-Maus sowohl Beckengurte als auch -bügel gab, womit ein Großteil der Gäste überfordert war, und zum anderen daran, dass hier leider nur zwei Erwachsene pro Wagen erlaubt waren, wodurch die Abfertigung sehr träge wurde.​

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Danach ging ich in den rechten Teil des Parks, wo sich noch einige weitere Coaster tummeln. Als erstes brachte ich hier den SLC Riddler Revenge hinter mich. Dieser hat – dem Achterbahn-Gott sei Dank – in 2017 neue Züge mit Westenbügeln erhalten. Sonst hätte diese Bahn einen - und ich übertreibe nur ein bisschen - wahrscheinlich umgebracht. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie sich das Ding gefahren hat, als es noch normale Schulterbügel hatte und passenderweise "Mind Eraser" hieß. Die Bahn hat so dermaßen geruckelt und geschlagen - das war so absurd, dass es schon fast wieder lustig war.​

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Außerdem steht in diesem Bereich ein weiterer Joker S&S 4D Free Spin,…​

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…sowie ein B&M Floorless Coaster namens Batman - The Dark Knight. Ich dachte zuerst, das wäre ein weiterer Stand-Up Coaster gewesen, der auf Floorless Züge umgerüstet wurde, aber dem scheint doch nicht so zu sein. Zum Glück fuhr sich die Bahn trotz klassischer Schulterbügel nicht allzu schmerzhaft.​

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Damit war diese Ecke des Parks nun auch abgehakt und es fehlten nur noch zwei Bahnen: Pandemonium und Thunderbolt. Letzteren steuerte ich zuerst an. Dieser Woody war für mich genau das, was man von einer Holzachterbahn aus 1941 heutzutage erwartet - eine Rappelkiste ohne sonderliche Highlights, die man auf Grund des Alters aber trotzdem schätzt. Laut des ACE Roller Coaster Landmarks ist Thunderbolt der älteste Coaster in der Six Flags Kette und eine der letzten Holzachterbahnen aus dieser Ära mit dem "Figure 8"-Layoutstil.​

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Schließlich konnte ich dann auch noch meine Fahrt auf Pandemonium nachholen und somit alle Achterbahnen in diesem Park abhaken.​

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Mit dem „Business“-Teil des Tages abgehakt und etwas über einer Stunde bis Parkschluss, wollte ich mich nun zu den Wiederholungsfahrten aufmachen und steuerte zuerst nochmal Wicked Cyclone an. Hier war die Wartezeit so gering, dass ich mit meiner Runde schnell durch war und dachte, komm, fahr ich doch gleich nochmal mit. Aber am Eingang kam die böse Überraschung: die Bahn hat geschlossen. Wetter? Störung? Ich war mir nicht sicher, dachte mir aber zunächst nicht viel dabei und machte mich stattdessen auf den Weg zu Superman. Auf dem Weg dahin überhörte ich dann aber, dass nicht nur der RMC, sondern der ganze Park geschlossen hat. Wie bitte? Es war erst 19 Uhr, der Park sollte noch eine ganze Stunde auf haben. Ich fragte eine vorbeilaufende Mitarbeiterin, was denn los sei, und die sagte mir, sie habe auch erst gerade eben davon erfahren, aber ja, der ganze Park schließt heute eine Stunde früher. Na super…

Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, gerade weil auf Grund des Wetters am Nachmittag für 2 Stunden überhaupt nichts lief. Es war auch nicht so, dass der Park nach dem Regen leergefegt gewesen wäre, es waren immer noch viele Besucher da, die alle genauso verdutzt geguckt habe wie ich. Das Ganze hat mich, um ehrlich zu sein, ziemlich genervt und war nicht der Abschluss, den ich mir für diesen Teil meiner Reise gewünscht hätte. Besonders ärgerlich fand ich, dass die frühere Schließung zu keiner Zeit kommuniziert wurde. Hätte es Schilder oder eine Durchsage gegeben, hätte ich ggf. die ein oder andere Bahn auslassen und stattdessen Superman nochmal fahren können. Wie ich auf dem Weg zum Ausgang von anderen Besuchern gehört habe, kommt das hier aber wohl öfter vor.

Naja was soll's - es ist, wie's ist. Mir war vorher schon klar, dass dieser Park nicht das Highlight der Tour werden würde und nachdem ich eine Weile vor mich hin geflucht habe und die ein oder andere aufgebrachte Sprachnachricht verschickt hatte, habe ich mich dann auch wieder beruhigt und mich stattdessen auf das Positive hier konzentrieren können. Superman und der RMC waren spaßige Bahnen, das Publikum war an meinem Besuchstag sehr nett und der Park hat ein paar schöne Ecken. Über die Operations will ich mich da nicht weiter auslassen, ich beendete meine erste USA Tour eben mit einem klassischen "Six Flags Day".​

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Nach meinem Besuch hier fuhr ich übrigens am nächsten Tag nach Boston, Massachusetts von wo aus ein paar Tage später (am 22. Juli 2023) mein Flug nach Halifax, Nova Scotia, in Kanada ging ✈️. In Kanada wird die Freizeitparkdichte dann schlagartig geringer, aber den ein oder anderen habe ich bisher trotzdem besucht - die Berichte folgen dann in Kürze.

Ich kann euch leider keine ausführliche Kostenauflistung oder ähnliches bieten, aber hier ist immerhin mal meine grobe Route durch die Staaten:
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Google My Maps spuckt mir für die Gesamtstrecke hier 8829 km aus. Das sind zwar nicht die exakten Strecken, die ich tatsächlich gefahren bin, und es fehlen die Strecken zwischen den Hotels und Parks und die Fahrten zum Einkaufen, Essen holen etc., aber für die grobe Idee, hilft es auf jeden Fall. Ich hatte wahnsinnig Spaß auf diesem Teil meiner Reise! Es war etwas ganz Besonderes so viel Zeit mit dem Hobby verbringen zu können, das wir alle lieben, und ich habe so viele tolle Menschen während meiner Zeit in den USA kennen lernen dürfen.
253 Coaster bin ich insgesamt während dieses Teils der Tour gefahren. Davon standen 235 in 26 verschiedenen Freizeitparks, darunter 9 Parks der Six Flags Kette und 6 Cedar Fair Parks. Die restlichen 18 Coaster bin ich außerhalb der Freizeitparks gefahren, darunter Alpine Coaster und Counts bei GoCart-Bahnen und in Family Entertainment Centern. Wenn alles nach dem derzeitigen Plan läuft, wird sich nach meiner Zeit in Kanada noch ein zweiter Trip entlang der Westküste der USA anschließen, es könnte also noch eine einen "USA Teil 2" geben - aber wer weiß schon, was die Zukunft so bringt.

Danke an alle, die diesen Teil meiner Berichtreihe verfolgt haben und danke für die vielen lieben Kommentare! Hoffentlich hat euch auch dieser Bericht gefallen und bis zum nächsten Mal, dann aus Kanada! 🇨🇦hallo:-)
 
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Mario M.

CF Team News
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Vielen Dank für diese unglaublich tolle Berichereihe - erst auf der Karte wird einem bewusst wo du da überall unterwegs warst. Das auf so einer Reise schnell viele Kilometer zusammenkommen kann ich gut nachvollziehen. Wir sind letzten Sommer innerhalb von 2,5 Wochen knapp 6.800 Kilometer an der Westküste gefahren. Alleine ist das aber auch nochmal eine ganz andere Hausnummer!

Um auch noch was zu SFNE zu schreiben: Da es damals mein allererster SF Park war, habe ich den Park ganz anders in Erinnerung. Aber ich kann verstehen, das gerade nach so einer langen Reise in dem Park wenige Highlights geboten werden. Die verkürzte Öffnung hinterlässt auch einen faden Beigeschmack. Zumindest konntest du die Bahnen noch alle abhaken.

Ich freue mich schon darauf von deinen nächsten Etappen zu lesen - dir noch viele weitere unvergessliche Momente 😇
 
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