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Technische Unfälle/Vorfälle in Freizeitparks, auf Volksfesten etc.

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Wir sind fern davon, die Ursache geklärt zu sehen, aber die Anzeichen verdichten sich, dass der fall sehr ähnlich dem Stardust Racers-Unfall gelagert ist. Dieselben Zeugen, die sich in El Pais über die langsame Reaktion der Parkmitarbeiter geäußert hatten, gaben in einem Fernsehinterview an, dass das Unfallopfer im Rollstuhl saß, eventuell querschnittsgelähmt sei. Dies war war beim Unfall auf Stardust Racers genau so. Aufgrund einer Atropie, der Schwächung von Knochen und Gewebe und einer Vorbelastung durch vergangene, verheilte Brüche konnten die Oberschenkelknochen des Opferst den starken negativen vertikalen Beschleunigungskräften nicht widerstehen.
Hier könnte es ähnlich verlaufen sein. Erwähnenswert in dem Kontext sind die Zugangsbeschränkungen zur Achterbahn Gotham City Escape. Dort ist angegeben, dass Fahrgäste 2 "funktionierende" obere sowie untere Extremitäten besitzen müssen, dass sie selbständig stehen und im Evakuierungsfall kurze Strecken und eine kurze Treppe selbständig zu Fuss bewältigen können müssen.

Fernsehinterview mit Zeugen:

Richtlinien Zur Zugangsbeschränkung:
 

IntaminBoy

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Ich bin die Bahn vor einem Monat gefahren, da es meine 400. Achterbahn war, habe ich ein Bild vom Eingang gemacht.
Wenn man vom Parkeingang zur Bahn läuft, sieht man am Eingang keine Warnhinweise, entscheidet man sich die Bahn zu fahren, muss man aktiv nach rechts schauen, um diese Hinweise erkennen zu können. Ich habe das nicht gemacht und habe bis eben nach Sichtung meiner Bilder erst entdeckt, wo genau diese Tafel steht:
IMG_20260809_141511~2.jpg


IMG_20260809_152129~2.jpg


Ich möchte damit nicht sagen, dass eine bessere Platzierung dieser Tafel etwas verhindern hätte können. G
enerell finde ich diese Tafeln allerdings wenig effektiv. Selbst wenn da bei bestimmten Vorerkrankungen von der Fahrt gewarnt wird, weiss ich ja trotzdem nicht unbedingt, ob ich davon betroffen bin oder nicht, es steht ja neben der Tafel kein Arzt, der mich diese Vorerkrankungen durchcheckt.
 

Jonathan Trotz

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Naja, was wäre denn die Alternaive? Kein Schild hinstellen?

Ich bin jetzt mal der Auffassung, dass jeder selbst seinen Körper am besten kennt und daher eigentlich auch wissen sollte, welche Vorerkrankungen man hat. Und wenn ich eine bisher nicht festgestellte Erkrankung z.B. am Herzen habe, die während einer Achterbahnfahrt Komplikationen verursacht, so ist das -leider- das allgemeine Lebensrisiko. Da muss wohl jeder eine eigene Risikoeinschätzung vornehmen.
 

disneyfan5002

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Naja, was wäre denn die Alternaive? Kein Schild hinstellen?

Ich bin jetzt mal der Auffassung, dass jeder selbst seinen Körper am besten kennt und daher eigentlich auch wissen sollte, welche Vorerkrankungen man hat. Und wenn ich eine bisher nicht festgestellte Erkrankung z.B. am Herzen habe, die während einer Achterbahnfahrt Komplikationen verursacht, so ist das -leider- das allgemeine Lebensrisiko. Da muss wohl jeder eine eigene Risikoeinschätzung vornehmen.
So sehr ich dafür bin, das Menschen in Rollstühlen an allem teilhaben sollte. So stellt sich mir dann doch die Frage, ob man nicht doch überlegen sollte, bei besonders heftigen Bahnen, also mit Inversionen usw, es nicht besser wäre, aus Sicherheitsgründen, diese Menschen, bei diesen Achterbahnen, generell auszuschließen. Es wäre wirklich eine Überlegung wert, bin da aber auch ein wenig zwiegespalten.
 

TiDra

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Ich bin die Bahn vor einem Monat gefahren, da es meine 400. Achterbahn war, habe ich ein Bild vom Eingang gemacht.
Wenn man vom Parkeingang zur Bahn läuft, sieht man am Eingang keine Warnhinweise, entscheidet man sich die Bahn zu fahren, muss man aktiv nach rechts schauen, um diese Hinweise erkennen zu können. Ich habe das nicht gemacht und habe bis eben nach Sichtung meiner Bilder erst entdeckt, wo genau diese Tafel steht:Anhang anzeigen 1354330

Anhang anzeigen 1354329

Ich möchte damit nicht sagen, dass eine bessere Platzierung dieser Tafel etwas verhindern hätte können. Generell finde ich diese Tafeln allerdings wenig effektiv. Selbst wenn da bei bestimmten Vorerkrankungen von der Fahrt gewarnt wird, weiss ich ja trotzdem nicht unbedingt, ob ich davon betroffen bin oder nicht, es steht ja neben der Tafel kein Arzt, der mich diese Vorerkrankungen durchcheckt.

Du hast doch selber die Hinweistafeln (Plural, sowohl links als auch rechts hinter dem Tor stehen die beiden Tafeln) fotografiert. Meiner Meinung nach kann man eben nicht alles auf die Parks abwälzen. Die Informationspflicht vor Fahrtantritt, was die Nutzungsbedingungen angeht hat der Betreiber mit dem Platzieren der Tafeln mehr als abgedeckt. Wenn ich mit einer Bahn fahre, akzeptiere ich diese Nutzungsbedingungen, selbst wenn ich wie 90 % der Besucher dran vorbeilaufe oder wenn überhaupt nur nach der Größenbeschränkung schaue, ob mein Kind mitfahren darf.

Ich frage mich eher, was die Alternative wäre: Freizeitparkbesuche nur mit vorherigem Komplettcheck beim Hausarzt, maximal 14 Tage alt? Das ist in der Praxis eben kaum praktikabel.

Wenn ich jetzt zu dieser Gruppe der Vorerkrankungen gehöre, aber davon keinerlei Kenntnis selber habe, dann kann der Park hier nichts für, genau so wenig wie der Besucher. Das ist dann leider eine Verkettung unglücklicher Zufälle, für die keine der beiden Parteien etwas kann. Die Informationen von @whippytransitions zeigen aber, dass die Gerüchteküche wohl aktuell eher nahelegt, dass die Person an Vorerkrankungen litt. Da kommen wir aber auch unweigerlich wieder zum Thema Barrierefreiheit. Scheinbar ist doch nicht alles so diabolisch, was der deutsche TÜV an Nutzungsbedingungen für Attraktionen in Deutschland verlangt. Hier wäre derselbe Fall mit großer Wahrscheinlichkeit von der Fahrt ausgeschlossen worden, da die Sicherheit des Fahrgastes nach den deutschen Sicherheitsbestimmungen nicht gewährleistet hätte werden können. :unsure:
 
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Ich finde das zeigt, wie wichtig die umfangreiche Schulung des Betriebspersonals ist. Denn die ride ops sind quasi die "last line of defense", also die letzten, die einschreiten können, bevor etwas passiert.
Idealerweise hat ein Park eine Servicestelle, wo Gäste mit körperlichen Einschränkungen vor ihrem Besuch in einem geschützten Raum sich informieren, und von geschultem Personal untersuchen lassen können. Dort kann dann eine Freigabe für bestimmte rides erteilt werden, ohne sich dem Stress beim Einstieg in Fahrgeschäfte aussetzen zu müssen.
 

dutymurre

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Ich finde das zeigt, wie wichtig die umfangreiche Schulung des Betriebspersonals ist. Denn die ride ops sind quasi die "last line of defense", also die letzten, die einschreiten können, bevor etwas passiert.
Idealerweise hat ein Park eine Servicestelle, wo Gäste mit körperlichen Einschränkungen vor ihrem Besuch in einem geschützten Raum sich informieren, und von geschultem Personal untersuchen lassen können. Dort kann dann eine Freigabe für bestimmte rides erteilt werden, ohne sich dem Stress beim Einstieg in Fahrgeschäfte aussetzen zu müssen.
Das wäre in der Theorie und für die Teilhabe sicherlich sehr wünschenswert, aber ich würde es als Park tunlichst unterlassen, eine "pauschale" Freigabe, am besten noch schriftlich dokumentiert, abzugeben.
Um das wirklich umzusetzen, müsste man entweder mit einem Krankenhaus kooperieren oder eine eigene Abteilung mit CT, MRT etc. samt Fachärzten vorhalten.

Aus rechtlicher Sicht macht es doch viel mehr Sinn, die Hinweistafeln aufzustellen und die Entscheidung letztendlich in die Selbstverantwortung des Gastes zu geben. Denn sonst stehst du als Parkleitung gefühlt ständig mit einem Bein im Knast.

Ich selbst habe zum Beispiel Bluthochdruck, der aber gut eingestellt ist. Laut Hinweistafeln dürfte ich so einige Rides theoretisch nicht fahren. Wenn mir doch was passieren sollte und man das auf die bekannte Hypertonie zurückführen kann, dann ist der Park rechtlich gut aufgestellt. Denn sonst müsste der Park bei mir ja sagen: egal, ob du deine Tabletten genommen hast oder wie dein Körper auf die Fahrt reagiert, dir wird nichts passieren. Und ich sehe keine Möglichkeit, wo das jemand garantieren können soll.

Also kurzum: ich halte das für praktisch nicht umsetzbar.
 

Hirami

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Einladung, das Thema Barrierefreiheit/Behinderung/Einschränkungen nach hier zu verlegen :)
 

Joppie

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Tatsächlich fällt mir bei einigen Großachterbahnen neueren Typs wie Batman Gotham City Escape oder auch Voltron (also auch von verschiedenen Herstellern) als körperlich gesunder Mitfahrer auf, dass diese immense Kräfte auf die Oberschenkel ausüben in Parts mit sehr starken negativen Kräften. So sehr, dass ich das auch als subjektiv schmerzhaft empfand- insofern ist der vermutete Unfallhergang für mich leicht nachzuvollziehen.

Die neuen Sitzsysteme scheinen immer mehr körperliche Freiheit vermitteln zu wollen und zu bieten, aber muss das unbedingt sein? Statt aber in Zukunft nur zu fordern, diese und jene Gruppe von Menschen gänzlich auszuschließen, könnte man ja auch die Erwartung an Hersteller setzen, sich über anders gestaltete Rückhaltesysteme Gedanken zu machen…
 

rotzi

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Im „Wipeout“, einer Boomerang-Achterbahn im Freizeitpark Pleasurewood Hills, kam es am Montag zu einem Vorfall.

Der Zug blieb zunächst auf dem zweiten Kettenlift stehen. Er wurde dann freigegeben, ohne weiter nach oben gezogen worden zu sein. Infolgedessen fehlte dem Zug die nötige Geschwindigkeit für die Rückfahrt. Nach dem Looping und dem ersten Teil der doppelten Inversion rollte der Wagen rückwärts. Schließlich kam der Zug am tiefsten Punkt der Cobra-Roll – zwischen den beiden Inversionen – zum Stillstand.

Gegen 13:30 Uhr wurden Rettungskräfte alarmiert. Einige der 27 Besucher saßen drei Stunden lang fest. Bis 17:10 Uhr waren alle sicher wieder am Boden; es gab keine Verletzten.


 

Unicorn

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Tatsächlich fällt mir bei einigen Großachterbahnen neueren Typs wie Batman Gotham City Escape oder auch Voltron (also auch von verschiedenen Herstellern) als körperlich gesunder Mitfahrer auf, dass diese immense Kräfte auf die Oberschenkel ausüben in Parts mit sehr starken negativen Kräften. So sehr, dass ich das auch als subjektiv schmerzhaft empfand- insofern ist der vermutete Unfallhergang für mich leicht nachzuvollziehen.

Die neuen Sitzsysteme scheinen immer mehr körperliche Freiheit vermitteln zu wollen und zu bieten, aber muss das unbedingt sein? Statt aber in Zukunft nur zu fordern, diese und jene Gruppe von Menschen gänzlich auszuschließen, könnte man ja auch die Erwartung an Hersteller setzen, sich über anders gestaltete Rückhaltesysteme Gedanken zu machen…
Gibt es ja im Grunde schon. Ich finde zB die Westen-Bügel von den B&M Wingcoastern echt gut und bequem...
 
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