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Hallo zurück,
früh am Morgen des Tages Nummer 11 war schlussendlich das ca. 570km entfernte Santa Claus unser Ziel.
Ja, wird sind tatsächlich am Kentucky Kingdom vorbei gefahren. Ausnahmsweise standen wir mal nicht in einem Megastau... Für den Park hätten wir eh nur wenige Stunden eingeplant.
Der Hauptgrund wäre der RMC Storm Chaser gewesen, doch da es am Vortag hieß, dass alle RMC vorerst einmal geschlossen seien... Aus Frust vom Vortag in Dollywood und Lightning Rod, wollte ich nicht noch für die Vekoma Schleudern Eintritt zahlen.
Zugegeben, ich habe bei Lightning Run nicht gerade bei rcdb nachgeschaut, sondern diesen auch als Vekoma Schleuder abgestempelt. Fail! Das Manko der Ahnungslosen. Heute könnt ich mich dafür in den Allerwertesten beißen, wenn ich den Bericht von Fiorell lese. Wir hätten auf Risiko gehen sollen...
Hätte, wenn, nicht, aber... Dem ist jetzt leider so.
Knapp 6 Stunden benötigten wir für die Fahrt von Pigeon Forge nach Santa Claus. Durch den Wechsel in die Central Time Zone wären es sogar nur 5 Stunden gewesen...
Ist zwar schön geredet, machte aber bei dem Parkbesuch doch einen Vorteil aus. Somit würde der Park quasi länger geöffnet sein.
Die nette Dame an der Kasse fragte nach Coupons, selbstverständlich hatten wir keine...
Ob wir in Irgendwelchem Club wären, fragte Sie weiter.
Aus Gaudi legten wir unsere Coasterfriends Clubkarte hin, versuchen kann mans ja mal.
Den Coaster-Club kenne sie noch nicht. -Sind ja auch aus Deutschland...
Sie freute sich und gab uns den Rabatt den auch die Amerikanischen Coasterclubs bekommen.
Das machten gleich 16$ Rabatt pro Person aus...
Da freut sich der Schwob.
Selbst die Getränke und Sonnencreme war inklusive...
...Ist je schon fast wie Weihnachten...
Die Themenbereiche in Holiday World sind nach bestimmten Amerikanischen Feiertagen aufgeteilt: Christmas, 4th July, Thanksgiving und Halloween.
Unser erster Coaster im Park war Voyage. 2006 setzte Gravity Group einen Coaster mit einem Stahlgerüst und schienen aus Holz ein Monster in den kleinen Park.
Arme hoch? Nach sehr kurzer Zeit wurde schnell klar, doch lieber festhalten... Ist gesünder für die Bandscheiben!
Der Coaster hat Wums, in einen Affenzahn brettert dieser durch den Wald bis dieser in einem Bremsblock auf einmal fast zum stehen kommt. Dem Spaß jeher ein Ende gesetzt?
Wohl kaum, optisch ein kleiner Hügel doch der Zug nimmt rasch wieder seinen Affenzahn auf. Woher kommt diese Energie?
Als ob die Physik ausgetrickst wurde...
Voyage ist ein echtes Spaßgerät, würde der Coaster nicht so prügeln wäre dieser noch viel besser.
Aber weil dieser so Spaß machte, ließen wir uns freiwillig auf mehrere Prügel ein.
Von der Prügel zu einem sanften Wesen...
Für den kleinen Park wohl die Investition seines Lebens... Mit ordentlichen 22Mio.$ stellte BM 2015 einen Wingcoaster mit einem Launch hin.
Ein BM Winger mit Launch, leider noch viel zu selten!
Thunderbird kreuzt im Wald Voyage gleich zwei male und der Streckenverlauf ist ebenso nicht einsehbar. Wie der ganze Coaster kam der Launch mir auch etwas sanftmütig vor. Das war aber ganz und gar nicht schlimm! Martin und ich sind uns einig dass es einfach ein schöner Coaster ist und der Umweg sich auch für Thunderbird allein gelohnt hat.
Tankstation.
Sprudelwasser? Völlig überbewertet, total ungesund und macht womöglich auch noch Dick!
Wenn ihr euch das Bild mit den Snacks genauer angeschaut habt... Ist euch vielleicht aufgefallen, dass das Wasser sogar etwas kostet, Softdrinks aber nicht.
Für die Leser unter euch, die bislang noch nie in Amerika waren. Das ist da normal! Selbst im Supermarkt kostet das Wasser entweder mehr oder gleich viel wie die ganze Zuckerbrause.
Ebenfalls im Wald versteckt, der 2000 eröffnete Woodie Legend.
Deutlich am frischen Holz zu erkennen waren dass einige Abschnitte des Coasters überarbeitet worden sind. Ebenfalls kam ein Tunnel hinzu.
Leider gab es auch in diesem Coaster ein ordentliche Prügelattacke. Da dies bei der zweiten Fahrt wie zu erwarten auch nicht besser war... Beließen wir es dabei.
Am Eingang steht noch eine große Werbetafel der Golden Ticket Awards:
„#1 Wooden Coaster on the Planet!“ von 2000 bis 2003. The Raven.
Ein solches Schild hängt die Messlatte ganz schön nach oben...
Na ja, dem war vielleicht mal so als der Woddie noch nicht so den Prügelstock auspackte.
The Legend und The Raven würden viel mehr Spaß mit weniger gruttel und Schlägen machen. Daher gabs von uns Im Parkcheckpint jeweils 3 Sterne.
Gleich neben dem Themenbereich 4th July hat es auch noch Holidog´s Funtown.
Hinter dem Spielplatz versteckt sich noch der kleinste Coaster im Park. The Howler
Hihihi, Martin mit seinen langen Beinen und Kiddiecoaster. Er setzte sich quer hinein und nach ein paar Verrenkungen schloss auch der Bügel.
Ich muss immer wieder an die Japanerin im Rusutu Resort (Japan Tour 2015) denken... Sie zeigte mit den Finger auf Martin, machte große Augen, hielt die Hand vor den Mund, sagte irgendetwas auf Japanisch zu mir und konnte nicht mehr vor lachen, als sich Martin in die Mad Mouse zwengte.
Kleiner Abschwenker...
Holiday World hat ja nicht nur die Coaster... Riesig ist der angrenzende Wasserpark Splashin Safari, der durch die Achterbahnrutsche bei Galileo mit Harro Füllgrabe, bei uns auf Pro7 ins Fernsehen geschafft hat.
Aaaahhh, also da sind die ganzen Leute hin...
Wir waren nämlich an einem Sonntag im Holiday World, der Parkplatz gut gefüllt und konnten trotzdem bei jedem Coaster immer durchlaufen.
Dafür waren die Warteschlangen an den Wasserrutschen sehr lange.
Am späten Nachmittag machten wir wieder den Zeitsprung zurück in die Eastern Time Zone. Kaperten noch eine Walmart unterwegs...
Diesmal suchten wir unser Motel nach den Futtermöglichkeiten aus...
Wie das geht? An den Autobahnen gibt es Schilder, welche Tanke, welches Essen (Auflistung der Fastfoodketten) und welche Übernachtungsmöglichkeiten es bei der nächsten Ausfahrt gibt.
Da ich im Applebees Essen wollte, hielten wir also im Super 8 in La Grange an.
Applebees fungiert gleichzeitig noch als Sportsbar... An diesem Abend waren die NBA Finals. Die Cleveland Cavaliers gegen die Golden State Warriors. Zu Spielbeginn wurds immer voller und der Laden tobte mit fortlaufenden Spiel. Die Leute vergaßen zwischenzeitlich vor lauter Basketball ihr Essen oder trafen den Mund nicht, schrien in die Fernsehbildschirme und weitere emotionale Ausbrüche. Der nächste erklärte seinen Kumpels am Tisch per Demonstration wie der Spieler hätte richtig werfen müssen.
Neben dem spannenden Spiel, war das für uns auch eine tolle Unterhaltung den Leuten zu zuschauen.
Fazit:
Zu unserem Glück hielten sich im Wasserparkbereich die meisten Leute auf, wodurch dem Coasterspass ohne Wartezeiten nichts im Wege stand. Ich vermag zu sagen: Immer die Kleinen... Die keine Parkgebühren verlangen, sogar Getränke und Sonnencreme gibt es inklusive! Voyage ist ne Wucht und Thunderbird der sanfte Feine. Schwarzer Tupfer ist, dass die Holzigen eine ordentliche Tracht Prügel verteilen. Alles in allem brachte der niedliche Park ein etwas eigensinniges aber Familiäres Flair herüber. Holiday World ist einfach zum gern haben.
Fortsetzung Kings Island, gerade in Arbeit...
früh am Morgen des Tages Nummer 11 war schlussendlich das ca. 570km entfernte Santa Claus unser Ziel.
Ja, wird sind tatsächlich am Kentucky Kingdom vorbei gefahren. Ausnahmsweise standen wir mal nicht in einem Megastau... Für den Park hätten wir eh nur wenige Stunden eingeplant.
Der Hauptgrund wäre der RMC Storm Chaser gewesen, doch da es am Vortag hieß, dass alle RMC vorerst einmal geschlossen seien... Aus Frust vom Vortag in Dollywood und Lightning Rod, wollte ich nicht noch für die Vekoma Schleudern Eintritt zahlen.
Zugegeben, ich habe bei Lightning Run nicht gerade bei rcdb nachgeschaut, sondern diesen auch als Vekoma Schleuder abgestempelt. Fail! Das Manko der Ahnungslosen. Heute könnt ich mich dafür in den Allerwertesten beißen, wenn ich den Bericht von Fiorell lese. Wir hätten auf Risiko gehen sollen...

Hätte, wenn, nicht, aber... Dem ist jetzt leider so.

Knapp 6 Stunden benötigten wir für die Fahrt von Pigeon Forge nach Santa Claus. Durch den Wechsel in die Central Time Zone wären es sogar nur 5 Stunden gewesen...
Ist zwar schön geredet, machte aber bei dem Parkbesuch doch einen Vorteil aus. Somit würde der Park quasi länger geöffnet sein.
Die nette Dame an der Kasse fragte nach Coupons, selbstverständlich hatten wir keine...
Ob wir in Irgendwelchem Club wären, fragte Sie weiter.
Aus Gaudi legten wir unsere Coasterfriends Clubkarte hin, versuchen kann mans ja mal.
Den Coaster-Club kenne sie noch nicht. -Sind ja auch aus Deutschland...
Sie freute sich und gab uns den Rabatt den auch die Amerikanischen Coasterclubs bekommen.
Das machten gleich 16$ Rabatt pro Person aus...
Da freut sich der Schwob.
Selbst die Getränke und Sonnencreme war inklusive...
...Ist je schon fast wie Weihnachten...
Die Themenbereiche in Holiday World sind nach bestimmten Amerikanischen Feiertagen aufgeteilt: Christmas, 4th July, Thanksgiving und Halloween.
Unser erster Coaster im Park war Voyage. 2006 setzte Gravity Group einen Coaster mit einem Stahlgerüst und schienen aus Holz ein Monster in den kleinen Park.
Arme hoch? Nach sehr kurzer Zeit wurde schnell klar, doch lieber festhalten... Ist gesünder für die Bandscheiben!
Der Coaster hat Wums, in einen Affenzahn brettert dieser durch den Wald bis dieser in einem Bremsblock auf einmal fast zum stehen kommt. Dem Spaß jeher ein Ende gesetzt?
Wohl kaum, optisch ein kleiner Hügel doch der Zug nimmt rasch wieder seinen Affenzahn auf. Woher kommt diese Energie?
Voyage ist ein echtes Spaßgerät, würde der Coaster nicht so prügeln wäre dieser noch viel besser.
Aber weil dieser so Spaß machte, ließen wir uns freiwillig auf mehrere Prügel ein.
Von der Prügel zu einem sanften Wesen...
Für den kleinen Park wohl die Investition seines Lebens... Mit ordentlichen 22Mio.$ stellte BM 2015 einen Wingcoaster mit einem Launch hin.
Ein BM Winger mit Launch, leider noch viel zu selten!
Thunderbird kreuzt im Wald Voyage gleich zwei male und der Streckenverlauf ist ebenso nicht einsehbar. Wie der ganze Coaster kam der Launch mir auch etwas sanftmütig vor. Das war aber ganz und gar nicht schlimm! Martin und ich sind uns einig dass es einfach ein schöner Coaster ist und der Umweg sich auch für Thunderbird allein gelohnt hat.
Tankstation.
Sprudelwasser? Völlig überbewertet, total ungesund und macht womöglich auch noch Dick!
Für die Leser unter euch, die bislang noch nie in Amerika waren. Das ist da normal! Selbst im Supermarkt kostet das Wasser entweder mehr oder gleich viel wie die ganze Zuckerbrause.
Ebenfalls im Wald versteckt, der 2000 eröffnete Woodie Legend.
Deutlich am frischen Holz zu erkennen waren dass einige Abschnitte des Coasters überarbeitet worden sind. Ebenfalls kam ein Tunnel hinzu.
Leider gab es auch in diesem Coaster ein ordentliche Prügelattacke. Da dies bei der zweiten Fahrt wie zu erwarten auch nicht besser war... Beließen wir es dabei.
Am Eingang steht noch eine große Werbetafel der Golden Ticket Awards:
„#1 Wooden Coaster on the Planet!“ von 2000 bis 2003. The Raven.
Ein solches Schild hängt die Messlatte ganz schön nach oben...
Na ja, dem war vielleicht mal so als der Woddie noch nicht so den Prügelstock auspackte.
The Legend und The Raven würden viel mehr Spaß mit weniger gruttel und Schlägen machen. Daher gabs von uns Im Parkcheckpint jeweils 3 Sterne.
Gleich neben dem Themenbereich 4th July hat es auch noch Holidog´s Funtown.
Hinter dem Spielplatz versteckt sich noch der kleinste Coaster im Park. The Howler
Hihihi, Martin mit seinen langen Beinen und Kiddiecoaster. Er setzte sich quer hinein und nach ein paar Verrenkungen schloss auch der Bügel.
Ich muss immer wieder an die Japanerin im Rusutu Resort (Japan Tour 2015) denken... Sie zeigte mit den Finger auf Martin, machte große Augen, hielt die Hand vor den Mund, sagte irgendetwas auf Japanisch zu mir und konnte nicht mehr vor lachen, als sich Martin in die Mad Mouse zwengte.

Kleiner Abschwenker...
Holiday World hat ja nicht nur die Coaster... Riesig ist der angrenzende Wasserpark Splashin Safari, der durch die Achterbahnrutsche bei Galileo mit Harro Füllgrabe, bei uns auf Pro7 ins Fernsehen geschafft hat.
Aaaahhh, also da sind die ganzen Leute hin...
Wir waren nämlich an einem Sonntag im Holiday World, der Parkplatz gut gefüllt und konnten trotzdem bei jedem Coaster immer durchlaufen.
Dafür waren die Warteschlangen an den Wasserrutschen sehr lange.
Am späten Nachmittag machten wir wieder den Zeitsprung zurück in die Eastern Time Zone. Kaperten noch eine Walmart unterwegs...
Diesmal suchten wir unser Motel nach den Futtermöglichkeiten aus...
Wie das geht? An den Autobahnen gibt es Schilder, welche Tanke, welches Essen (Auflistung der Fastfoodketten) und welche Übernachtungsmöglichkeiten es bei der nächsten Ausfahrt gibt.
Da ich im Applebees Essen wollte, hielten wir also im Super 8 in La Grange an.
Applebees fungiert gleichzeitig noch als Sportsbar... An diesem Abend waren die NBA Finals. Die Cleveland Cavaliers gegen die Golden State Warriors. Zu Spielbeginn wurds immer voller und der Laden tobte mit fortlaufenden Spiel. Die Leute vergaßen zwischenzeitlich vor lauter Basketball ihr Essen oder trafen den Mund nicht, schrien in die Fernsehbildschirme und weitere emotionale Ausbrüche. Der nächste erklärte seinen Kumpels am Tisch per Demonstration wie der Spieler hätte richtig werfen müssen.
Neben dem spannenden Spiel, war das für uns auch eine tolle Unterhaltung den Leuten zu zuschauen.

Fazit:
Zu unserem Glück hielten sich im Wasserparkbereich die meisten Leute auf, wodurch dem Coasterspass ohne Wartezeiten nichts im Wege stand. Ich vermag zu sagen: Immer die Kleinen... Die keine Parkgebühren verlangen, sogar Getränke und Sonnencreme gibt es inklusive! Voyage ist ne Wucht und Thunderbird der sanfte Feine. Schwarzer Tupfer ist, dass die Holzigen eine ordentliche Tracht Prügel verteilen. Alles in allem brachte der niedliche Park ein etwas eigensinniges aber Familiäres Flair herüber. Holiday World ist einfach zum gern haben.
Fortsetzung Kings Island, gerade in Arbeit...
