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US East Coaster Tour: Tag 12 - Shopping + Tag 13 - Philadelphia

Hannesder3te

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Tag 12
Heute stand zur Abwechslung ein wenig Entspannung oder nennen wir es mal ein etwas weniger hektisches Programm an, denn der Tag stand fast ganz im Zeichen des Shoppings. Der Bericht ist daher etwas kürzer geworden oder möchte wer genau wissen in welchen Läden wir waren? Wer wollte, konnte jedenfalls gleich am morgen losziehen und zu einem Outlet ganz in der Nähe des Hotels gehen. Dort startete es mit rund 65 Geschäften noch harmlos. Andere zogen es vor auszuschlafen, denn Treffen war heute erst um 12:30 Uhr.

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Aber auch nach unserem offiziellen Treffen ging es noch mit shoppen weiter. Wir fuhren in die Philadelphia Premium Outlets, wo es mit 170 Geschäften schon deutlich mehr Auswahl gab. Etwas mehr als zwei Stunden blieben hier um nach Lust und Laune zu shoppen oder sich in eine Ecke zu setzen und zu warten, dass es weitergeht.

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Damit aber nicht genug, nun ging es noch in die Mall King of Prussia. Diese hat 400 Geschäfte und ist damit die zweitgrößte Shoppingmall der USA. Auch hier gab es wieder zwei Stunden Zeit um Geld in den Geschäften zu lassen und immer stärker stechende Gedanken zu bekommen, wie man das alles eigentlich ins Gepäck bekommen möchte. Wer sich übrigens Gedanken über den Namen der Mall macht, man hat die einfach nach der Stadt benannt, in der sie steht.

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Den Abend verbrachten wir dann nicht mehr mit einkaufen, sondern mit einem anderen privaten Halloweenevent, dem Bates Motel. Ähnlich wie schon Tags zuvor gab es hier einen Heyride und ein Maze.

Zuerst sind wir hier mit dem Heuwagen gefahren. Im Gegensatz zum Shocktoberfest passten wir hier aber nicht alle auf einen Wagen, was aber nicht weiter wild war. Die Interaktion der Schauspieler mit den Besuchern war hier nochmals intensiver als Tags zuvor. Dazu kamen etwas aufwändigere Effekte. Leider war die Länge mit etwa 15 Minuten aber deutlich kürzer als in der Zombie World.

Mit Revenge Of The Scarecrows gab es dann noch ein Maislabyrinth. Hier wird man in kleinen Gruppen durchgeschickt, die aber leider viel zu schnell aufeinander aufgelaufen sind. Sonst gab es hier aber wieder eine gute Stimmung und gute Schauspieler. Die teils sehr guten Effekte sorgen für Kurzweile. Trotzdem war das Labyrinth mit 15 Minuten auch verhältnismäßig kurz.

Zum Abschluss gab es dann das namensgebende Maze Bates Motel. In diesem Indoormaze hat man der Gestaltung freien Lauf gelassen und viele gute Szenen gestaltet. Auch die Schauspieler haben wieder ihr bestes gegeben. Leider ist das Motel mit 10 Minuten auch sehr kurz.

Tag 13
Nachdem wir letzte Woche bereits New York und Washington besucht hatten, stand heute der Besuch von Philadelphia an. Ebenso wie New York es war und Washington es ist, war auch Philadelphia für einen kurzen Zeitraum Hauptstadt der USA.

1681 wurde die Stadt durch William Penn als Hauptstadt der Quäker-Kolonie Pennsylvania gegründet. Der Name wurde aus der Bibel abgeleitet, als die einzige Gemeinde die Jesus treu geblieben ist. 1683 siedelten dann auch einige deutsche Familien über und ließen sich im Vorort Germantown nieder. Und schon in den 1750ern war Philadelphia größer und hatte einen wichtigeren Hafen als Boston.

Eine wichtige Rolle spielte Philadelphia auch in politischer Hinsicht. Dort fand 1774 der erste Kontinentalkongress statt, der sich gegen die Beschränkung der Freiheitsrechte der US-Bürger wehrte. 1776 wurde dann hier die Unabhängigkeitserklärung verkündet und 1787 die Verfassung proklamiert. Nach New York war die Stadt von 1790 bis 1800 Hauptstadt der USA, bis dieser Titel planmäßig an Washington abgegeben wurde.

Den Höhepunkt der Bevölkerungsdichte hatte die Stadt in den 1950ern. Danach begann zunehmend Industrie abzuwandern und Einwohner verließen die Stadt. Schon bald schaffte man es aber Dienstleitungsunternehmen anzusiedeln und so verbesserte sich die wirtschaftliche Situation wieder. Heute ist Philadelphia mit rund 1,5 Mio. Einwohnern die fünftgrößte Stadt der USA und nach New York die zweitgrößte Stadt an der Ostküste.

Erster Halt war hier die Independence Hall. 1753 wurde dieses Gebäude als Sitz des Pennsylvania State House gebaut. 1776 und 1787 wurden hier dann die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung der Vereinigten Staaten sowohl debattiert, als auch beschlossen. Heute ist das Gebäude somit einer der wichtigsten historischen Plätze in den USA.

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Weiter ging es nun zum Liberty Bell Center. Die dort ausgestellte Freiheitsglocke wurde 1752 anlässlich des 50. Jubiläums der Religionsfreiheit in Pennsylvania gegossen und 1753 im damaligen State House aufgehängt. Allerdings gab es zuvor noch ein Problem, denn eine erste Version der Glocke hatte einen Riss, sodass diese neu gegossen werden musste. Am 8. Juli 1776 verkündete man dann durch Glockenläuten die Lesung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Nicht genau bekannt ist wie der große Riss entstand, der heute die halbe Glocke durchzieht und diese funktionsunfähig gemacht hat.

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Zur Mittagszeit hatten wir eine Stunde Zeit uns im Reading Terminal Market etwas zu essen zu suchen. Ziemlich viele haben sich hier ein Chilli Cheese Steak gekauft, während ich mich mit Zwiebelringen zufrieden gegeben habe.

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Nachmittags führte uns dann noch eine Stadtführung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Bei mir machte sich aber leider eine Erkältung bemerkbar, so dass ich mich etwas teilnahmslos im Hintergrund gehalten habe. Entsprechend gibt es hier von mir auch nicht allzu viel zu berichten.

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Nach ein wenig freier Zeit ging es dann mit dem Bus weiter zu einem griechischen Restaurant. Zum Glück hat die Medizin ein wenig geholfen und mir ging es wieder etwas besser. Beim Griechen gab es dann nach knoblauchlastigen Vorspeisen Gyros, Lamm oder ein vegetarisches Gericht. Auch hier hat alles sehr gut geschmeckt.

Das Highlight des Tages war ein weiteres Halloweenevent. Dieses findet im Eastern State Penitentiary, einem alten Gefängnis statt, in dem auch Al Capone eingesessen hat. Schon alleine dieses Ambiente macht das Event zu etwas besonderem. Leider hat man aber einige Räume auch so gestaltet, das vom Gefängnisflair nichts über geblieben ist. Hervorzuheben bei diesem Event ist, dass es einem passieren kann, dass man von der Gruppe getrennt und in Räume hereingezogen wird, einzeln in einen Bereich gelassen oder einen Umweg gehen muss. So wird das Maze noch intensiver. Mit einer halben Stunde war ein Durchgang durch alle Räume zwar schon lang, im Vorfeld hätte ich aber durchaus eine noch längere Verweildauer erwartet.

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