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Was wird aus dem Spreepark in Berlin - Wiederöffnung 2027?

Jo333

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Ich würde mich auch freuen, wenn der Spreepark wieder lebendig wird, dem Kulturpark Projekt traue ich das aber auch nicht so recht zu. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
 
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Das verdient ne vertiefte Diskussion. Weiß nicht ob das der richtige Platz ist. Nur so viel. Ich hantiere jeden Tag mit Maschinen die potenziell Menschen töten können, wenn nicht alles korrekt gesichert und nach Vorschrift erfolgt. Was damals abgelaufen ist, stellt eine eklatante Verletzung sämtlicher Regeln des sicheren Arbeitens und des gesunden Menschenverstandes dar. Das lässt sich nicht einfach als Unfall abtun.
Ganz gute Beschreibung der Vorgänge:
Interessanter Artikel über seine Hybris, sein Durchhaltevermögen, immer wieder aufzustehen, seinen Sohn und den Park:

So, jetzt was schönes: Fotos von der Tour 2014. Guides sind Christopher und Sabrina. Die Bahn fährt, alles andere liegt brach oder ist Schrott. Pia stand am Grill und hat uns Radler verkauft. Volksfeststimmung. Irre Atmosphäre.
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disneyfan5002

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Hier wurde eine Riesenchance verpasst, was wirklich tolles hinzubauen. Statt eines elitären Kulturpark, hätte man das Gelände dieses Parks an einen großen Player für Freizeitparks verkaufen können. Berlin wäre bestimmt ein attraktiver Standort für einen großen Player in der Freizeitparkbranche. Aber nee. Schade, Chance verpasst. Viel Spass mit dem Kulturpark.
 

Travis

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Hier wurde eine Riesenchance verpasst, was wirklich tolles hinzubauen. Statt eines elitären Kulturpark, hätte man das Gelände dieses Parks an einen großen Player für Freizeitparks verkaufen können. Berlin wäre bestimmt ein attraktiver Standort für einen großen Player in der Freizeitparkbranche. Aber nee. Schade, Chance verpasst. Viel Spass mit dem Kulturpark.

Ich denke, dass sich die großen Player sicher mit dem Thema beschäftigt haben. Hauptproblem beim Spreepark war immer der Standort verbunden mit der Anbindung an das Verkehrsnetz und dem großen Mangel an Parkplätzen - denke das auch allein deswegen viele Ihre Pläne wieder verworfen haben.
 

disneyfan5002

Re-Rider
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Ich denke, dass sich die großen Player sicher mit dem Thema beschäftigt haben. Hauptproblem beim Spreepark war immer der Standort verbunden mit der Anbindung an das Verkehrsnetz und dem großen Mangel an Parkplätzen - denke das auch allein deswegen viele Ihre Pläne wieder verworfen haben.
Ich denke Parkplätze sind auch mit ein Grund, vielleicht ist es vielen einfach zu kompliziert in Deutschland was zu bauen, bis da mal die Genehmigungsverfahren durch sind, können Jahre vergehen. In der Zeit, kann man in anderen Ländern 2 Parks bauen.
 

erdbeerschorsch

Airtime König
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Ich denke Parkplätze sind auch mit ein Grund, vielleicht ist es vielen einfach zu kompliziert in Deutschland was zu bauen, bis da mal die Genehmigungsverfahren durch sind, können Jahre vergehen. In der Zeit, kann man in anderen Ländern 2 Parks bauen.
Karls baut einen neuen Park nach dem anderen. Daran liegt es also nicht.

Schon der unrsprüngliche Spreepark scheiterte an den Parkplätzen und der Anbindung. Außerdem ist und war Berlin imner schon sehr speziell in Deutschland.
 
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Uff, das ist ein Riesenfass, ich will das hier nicht ganz aufmachen.
Es gab verschiedene Interessenten. Und ich glaube jeder größere Player ist mal bei der Senatsverwaltung vorstellig geworden. Keines der Konzepte konnte sich durchsetzen, keines der Projekt war für den jeweiligen Betreiber tragfähig. Plopsa und Lego/Merlin sind mir bekannt, aber es gab gewiss auch andere. Das lag einerseits an überzogenen Vorstellungen auf beiden Seiten. Aber auch sich ausschließenden Wünschen seitens der Stadt: Vergnüpgungspark mit Strahlkraft, aber bloß nicht zu viele Besucher, kein zusätzlicher Verkehr, Wahrung des Naturschutzes, Schutz des Naherholungsgebiets, Lärmschutz, Anwohnerinteressen.

Das auf die Parkplätze zu reduzieren ist oberflächlich. Witte hatte sein Scheitern immer darauf geschoben. Aber Witte hat auch gelogen wenn er den Mund nur aufgemacht hat.

Klassische Innenstadtparks funktionieren hervorragend ohne Parkplätze. Schau nur die Anfahrtsbeschreibung von Gröna Lund: „wir haben keine Parkplätze, wenn ihr mit dem Auto kommt, empfehlen wir euch folgende (kostenpflichtige) Parkplätze außerhalb der Stadt, von dort nehmt ihr den exzellenten ÖPNV.“

Einzige Möglichkeit, die ich sehe, dass das Areal jemals als Vergnügungspark gerettet hätte werden können: das Land hätte den Park im Eigenregie entwickelt, im joint venture mit einem der großen Parkbeteiber, aber in kommunaler Trägerschaft. So etwas wie Liseberg. Die Chance wurde verpasst, oder es wurde nicht gewollt, oder die Idee kam nie auf.

Berlin wird gerne als unfähig oder dysfunktional dargestellt. Das greift zu kurz. Wahr ist, dass es durch eine sehr besondere Struktur der Verwaltung sehr schwierig ist, große Projekte gegen lokale Widerstände durchzusetzen. Grund ist die zweistufige Verwaltung: Bezirke haben hohe politische und organisatorische Autonomie, aber kaum eigenes Budget. Das Land verwaltet alle Mittel, hat aber kaum Durchgriffsrecht auf die Bezirksverwaltung.

Wenn „ganz Berlin“ (Senat) einen Vergnügungspark will, aber der Bezirk Treptow-Köpenick Bedenken hat wegen Vogelhabitat, Anwohnern oder Autostau, dann ist es schwierig bis unmöglich, das gegen die Bezirksinteressen durchzusetzen.

Der „neue“ Spreepark ist mit Sicherheit ein Minimalkonsens, der niemandem weh tut. Mit Fokus auf Natur, sanfter Erholung und einer Abkehr von Kirmes und Volksfest. Mir tut das als Achterbahnfan sehr leid, aber die Würfel sind gefallen.
Planung, Durchführung und Betrieb liegt bei der Grün Berlin GmbH. Die haben selbst schon 7 Parks in Berlin entwickelt und gestaltet - für etliche bestehende Anlagen haben sie das Management und die Pflege übernommen - und dabei exzellente Arbeit geleistet. Die meisten Anlagen nehmen explizit die (industrielle) Vorgeschichte in die Gestaltung des Parks mit auf. Von der gärtnerischen Anlage und Pflege sind die Objekte hervorragend und einige der interessantesten innerstädtischen Grünanlagen überhaupt. Ich habe keinen Zweifel, dass sie auch hier wieder einzigartige Gestaltung abliefern werden.
 

skyscream94

Re-Rider
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Ich denke auch das Grün Berlin das gut gestalten wird. Evtl. erwarten uns ja aber in Zukunft doch 1 oder 2 Attraktionen die zwar sicher nicht den Thrill-Sektor bedienen aber das Angebot etwas ergänzen.. der Alpine-Coaster auf dem Kienberg kommt ja auch ziemlich gut an.

Aber ich sehe immer noch nicht wie dort ein Erlebnispfad auf der Schiene des Spreeblitzs entstehen soll... bei dem Banking der Bahn? I got the Point, die Ikonische Tunneldurchfahrt mit dem Löwenkopf?, die ja auch in mehreren Filmen Kulisse war, soll erlebbar gemacht werden aber mMn ist das mit einer Reaktivierung der Bahn doch viel stimmiger und einfacher? Der Lost Place Charakter muss ja nicht mit dem Betrieb der Bahn wegfallen. Mack Rides hätte sicher Bock die Bahn zu reaktivieren aber kann hier eben nicht wie in einem "normalen" Freizeitpark vorgehen. Hier sollten vielleicht noch ein paar externe kreative Kräfte mitwirken die das ganze stimmig in Szene setzen können. Wir werden sehen, ich denke die ersten Jahre nach der Öffnung verbleibt die Bahn wohl erstmal noch als Kulisse, bis sich ein umsetzbares Konzept gefunden hat..
 

TiDra

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Ich zitiere mal die interessanteste Stelle aus dem Artikel:

"einer aktuellen Abgeordnetenhausdrucksache geht Berlin von einem Finanzierungsbedarf von 88,8 Millionen Euro aus. 2022 hatte der Senat diese Kosten noch mit 71,9 Millionen Euro kalkuliert. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass in diesen Kosten die Personalkosten noch gar nicht mitgerechnet wurden."

Wahnsinn, wie hier das Geld für ein solches Projekt wieder mal mit dem Füllhorn für einen "Kunst- und Kulturpark" oder wie man es genau nennen will ausgegeben wird.

Aber bereits jetzt schon über 16 Millionen daneben gelegen zu haben, scheint in Berlin ja irgendwie zum guten Ton zu gehören. Ich wäre schockiert, wenn ein öffentliches Projekt dort den Kostenrahmen einhalten würde. 🙂
 

disneyfan5002

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Ich zitiere mal die interessanteste Stelle aus dem Artikel:

"einer aktuellen Abgeordnetenhausdrucksache geht Berlin von einem Finanzierungsbedarf von 88,8 Millionen Euro aus. 2022 hatte der Senat diese Kosten noch mit 71,9 Millionen Euro kalkuliert. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass in diesen Kosten die Personalkosten noch gar nicht mitgerechnet wurden."

Wahnsinn, wie hier das Geld für ein solches Projekt wieder mal mit dem Füllhorn für einen "Kunst- und Kulturpark" oder wie man es genau nennen will ausgegeben wird.

Aber bereits jetzt schon über 16 Millionen daneben gelegen zu haben, scheint in Berlin ja irgendwie zum guten Ton zu gehören. Ich wäre schockiert, wenn ein öffentliches Projekt dort den Kostenrahmen einhalten würde. 🙂
Dann wäre es günstiger gekommen das Gelände einem Privatinvestor zu verkaufen, vielleicht hätte man dem Investor dann noch irgendwie entgegengekommen. Ich glaube Berlin hat größere Probleme als einen Kulturpark zu betreiben.
 
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Ja das stimmt leider. Man muss aber auch berücksichtigen dass viele der Kosten draufgegangen sind um das Gelände überhaupt erst wieder herzurichten. Es gab Altlasten und belastete Böden, die ausgetauscht werden mussten. Das ist sehr aufwändig und teuer. Dann wurden alle Versorgungsleitungen vom Vorbesitzer entfernt oder später von Kupferdieben gestohlen. Damit mussten auch alle Wege entfernt und die Infrastruktur komplett neu aufgebaut werden. Dann hatte Witte schon damit zu kämpfen dass bestimmte Bereiche und Biotope als schutzwürdig erklärt wurden, was bebauen unmöglich macht und die Arbeiten, die durchgeführt werden können saisonal sehr stark einschränkt. Das Problem hat auch der neue Eigentümer. Und es ist natürlich ein anderer Anspruch. Verschiedene Strukturen, historische Bauten, auch nicht offensichtliche wie die Mero-Halle wurden als architektonisch bedeutsam befunden und als erhaltenswert eingestuft.
Allgemein ist natürlich immer der Erhalt von historischem, nicht mehr serienmäßig verfügbarem Material viel teurer, als einfache abzureißen und was modernes hinzuhauen. Auch das Budget für das Riesenrad treibt einem die Tränen ins Auge.
 

disneyfan5002

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Ja das stimmt leider. Man muss aber auch berücksichtigen dass viele der Kosten draufgegangen sind um das Gelände überhaupt erst wieder herzurichten. Es gab Altlasten und belastete Böden, die ausgetauscht werden mussten. Das ist sehr aufwändig und teuer. Dann wurden alle Versorgungsleitungen vom Vorbesitzer entfernt oder später von Kupferdieben gestohlen. Damit mussten auch alle Wege entfernt und die Infrastruktur komplett neu aufgebaut werden. Dann hatte Witte schon damit zu kämpfen dass bestimmte Bereiche und Biotope als schutzwürdig erklärt wurden, was bebauen unmöglich macht und die Arbeiten, die durchgeführt werden können saisonal sehr stark einschränkt. Das Problem hat auch der neue Eigentümer. Und es ist natürlich ein anderer Anspruch. Verschiedene Strukturen, historische Bauten, auch nicht offensichtliche wie die Mero-Halle wurden als architektonisch bedeutsam befunden und als erhaltenswert eingestuft.
Allgemein ist natürlich immer der Erhalt von historischem, nicht mehr serienmäßig verfügbarem Material viel teurer, als einfache abzureißen und was modernes hinzuhauen. Auch das Budget für das Riesenrad treibt einem die Tränen ins Auge.
Was soll denn an dem Riesenrad so teuer sein, das es einem die Tränen in die Augen treibt? Klar ist es groß, aber mit der Heutigen Bauweise hat man das doch schnell aufgestellt.
 

Mario M.

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Was soll denn an dem Riesenrad so teuer sein, das es einem die Tränen in die Augen treibt? Klar ist es groß, aber mit der Heutigen Bauweise hat man das doch schnell aufgestellt.

Was ist an der Aussage von @whippytransitions denn nicht zu verstehen? Jedem Steuerzahler treibt das Tränen in die Augen...

Ein gebrauchtes Riesenrad umzubauen und dafür fast 9 Mio. € auszugeben ist schon Wahnsinn, im Grunde hat man nur ein sehr altes Rad mit einer etwas moderneren Stützstruktur/Nabenabstützung da hingestellt. Für 9 Mio. € hätte man auch einfach ein neueres/sehr viel höheres Riesenrad bauen können. Sicherlich auch eins, mit so einer Fancy Aufhängung/Abstützung.
 
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