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Hier wurde eine Riesenchance verpasst, was wirklich tolles hinzubauen. Statt eines elitären Kulturpark, hätte man das Gelände dieses Parks an einen großen Player für Freizeitparks verkaufen können. Berlin wäre bestimmt ein attraktiver Standort für einen großen Player in der Freizeitparkbranche. Aber nee. Schade, Chance verpasst. Viel Spass mit dem Kulturpark.
Ich denke Parkplätze sind auch mit ein Grund, vielleicht ist es vielen einfach zu kompliziert in Deutschland was zu bauen, bis da mal die Genehmigungsverfahren durch sind, können Jahre vergehen. In der Zeit, kann man in anderen Ländern 2 Parks bauen.Ich denke, dass sich die großen Player sicher mit dem Thema beschäftigt haben. Hauptproblem beim Spreepark war immer der Standort verbunden mit der Anbindung an das Verkehrsnetz und dem großen Mangel an Parkplätzen - denke das auch allein deswegen viele Ihre Pläne wieder verworfen haben.
Karls baut einen neuen Park nach dem anderen. Daran liegt es also nicht.Ich denke Parkplätze sind auch mit ein Grund, vielleicht ist es vielen einfach zu kompliziert in Deutschland was zu bauen, bis da mal die Genehmigungsverfahren durch sind, können Jahre vergehen. In der Zeit, kann man in anderen Ländern 2 Parks bauen.
Dann wäre es günstiger gekommen das Gelände einem Privatinvestor zu verkaufen, vielleicht hätte man dem Investor dann noch irgendwie entgegengekommen. Ich glaube Berlin hat größere Probleme als einen Kulturpark zu betreiben.Ich zitiere mal die interessanteste Stelle aus dem Artikel:
"einer aktuellen Abgeordnetenhausdrucksache geht Berlin von einem Finanzierungsbedarf von 88,8 Millionen Euro aus. 2022 hatte der Senat diese Kosten noch mit 71,9 Millionen Euro kalkuliert. Der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass in diesen Kosten die Personalkosten noch gar nicht mitgerechnet wurden."
Wahnsinn, wie hier das Geld für ein solches Projekt wieder mal mit dem Füllhorn für einen "Kunst- und Kulturpark" oder wie man es genau nennen will ausgegeben wird.
Aber bereits jetzt schon über 16 Millionen daneben gelegen zu haben, scheint in Berlin ja irgendwie zum guten Ton zu gehören. Ich wäre schockiert, wenn ein öffentliches Projekt dort den Kostenrahmen einhalten würde.![]()
Was soll denn an dem Riesenrad so teuer sein, das es einem die Tränen in die Augen treibt? Klar ist es groß, aber mit der Heutigen Bauweise hat man das doch schnell aufgestellt.Ja das stimmt leider. Man muss aber auch berücksichtigen dass viele der Kosten draufgegangen sind um das Gelände überhaupt erst wieder herzurichten. Es gab Altlasten und belastete Böden, die ausgetauscht werden mussten. Das ist sehr aufwändig und teuer. Dann wurden alle Versorgungsleitungen vom Vorbesitzer entfernt oder später von Kupferdieben gestohlen. Damit mussten auch alle Wege entfernt und die Infrastruktur komplett neu aufgebaut werden. Dann hatte Witte schon damit zu kämpfen dass bestimmte Bereiche und Biotope als schutzwürdig erklärt wurden, was bebauen unmöglich macht und die Arbeiten, die durchgeführt werden können saisonal sehr stark einschränkt. Das Problem hat auch der neue Eigentümer. Und es ist natürlich ein anderer Anspruch. Verschiedene Strukturen, historische Bauten, auch nicht offensichtliche wie die Mero-Halle wurden als architektonisch bedeutsam befunden und als erhaltenswert eingestuft.
Allgemein ist natürlich immer der Erhalt von historischem, nicht mehr serienmäßig verfügbarem Material viel teurer, als einfache abzureißen und was modernes hinzuhauen. Auch das Budget für das Riesenrad treibt einem die Tränen ins Auge.
Was soll denn an dem Riesenrad so teuer sein, das es einem die Tränen in die Augen treibt? Klar ist es groß, aber mit der Heutigen Bauweise hat man das doch schnell aufgestellt.