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Im Land der Cowboyhüte; Teil 6 (Dollywood +SF Over Georgia+regionale Eindrücke)

speedfreak

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Teil 1: Vorwort und Anreise
Teil 2: Six Flags Over Texas + ZDT´s Amusement Park
Teil 3: Six Flags Fiesta Texas
Teil 4: Sea World San Antonio + Sightseeing San Antonio + Galveston Island H. P. Pier
Teil 5: Carowinds
Teil 6: Gatlinburg + Pigeon Forge + Dollywood + Six Flags Over Georgia + Sightseeing Atlanta + Abreise


Kurze Anmerkung:
Ich habe mich für eine Kürzung der Berichtserie entschieden (die Übersicht hat sich im Vergleich zu vorher etwas verändert), ich fasse also den Rest der Tour in Teil 6 zusammen (mag jetzt dadurch ein Tick zu lang erscheinen, dafür hat man aber ein großes Spektrum in nur einem Bericht; im 4. Teil bin ich im Prinzip ja schon ähnlich vorgegangen).



Fahrt nach Pigeon Forge am Mittwoch (21.06.)


In Charlotte noch vielversprechendes Wetter gehabt (an dem Tag, wo ich weiter musste), zeichnete sich auf dem Weg nach Pigeon Forge schon wieder regnerisches Wetter ab.

Fast am Ziel angekommen habe ich in höherer Lage einen kurzen Stopp gemacht und diese schöne Stimmung eingefangen:
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Im Hotel dann angekommen, hatte ich zu einer Seite hin diese Aussicht (die Zimmer waren von Außen zugänglich, mein Zimmer war im letzten Stock):
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Auf der Rückseite des Hotels hatte ich einen Balkon mit Blick auf den Fluss. Außerdem war das auch die Seite, die in Richtung Dollywood zeigte (da ich keine große Action mehr gemacht habe, konnte ich später das Feuerwerk vom Balkon aus beobachten).

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Gatlinburg und Pigeon Forge am Donnerstag (22.06.)

Am Donnerstag (22.06.) bin ich dann zunächst nach Gatlinburg gefahren (ca. 15 Minuten Autofahrt vom Hotel aus), der Ort und die Region, wo Ende November 2016 schwere Waldbrände wüteten (auch Dollywood war wohl gefährdet). - An einer Stelle im Hangbereich konnte ich tatsächlich noch kleine Spuren davon sehen (im Internet braucht man nur über „Gatlinburg Feuer“ suchen und man findet zahlreiche Berichte und z.T. dramatische Videos dazu).

Wenig einladend zog sich das ungemütliche Schmuddelwetter bis in den Nachmittag hinein. Entsprechend war die Motivation, aber irgendwie musste ich dort die Zeit ja auch sinnvoll verbringen, zumal ab 15:00 Uhr bis zur Abreise am Folgetag ausschließlich der Besuch von Dollywood geplant war.
Mein Auto habe ich direkt auf dem Parkplatz beim Sessellift SkyLift abgestellt (10 USD für den ganzen Tag). Der Sessellift, der erst Mai/Juni 2017 wiedereröffnet worden ist (die Anlage wurde nach den Feuerschäden renoviert / modernisiert / neu aufgebaut, wobei der Ausstieg an der Spitze wohl erst im Herbst wieder möglich sein soll; die Arbeiten sind da noch nicht abgeschlossen), stand noch still.

Also bin ich erst einmal zu Fuß zu den 2 Alpinen Coastern am Parkway gegangen (Mountain Coaster und Rowdy Bear Mountain).
Den ersten Coaster bin ich bei durchgängigem Regen gefahren. Etwas abtörnend empfand ich die Einweisung, es war recht schulmeisterhaft, es ging soweit, dass klein klein vermittelt wurde, dass ich z.B. Gas geben soll, wenn ich oben an einem Häuschen (mit Aufpasser) angekommen bin. Zudem wollte der Operator partout ein Zeichen von mir sehen, dass ich alles verstanden habe, es war doch reichlich übertrieben, wo es ja nur 2 Handgriffe für Gas und Bremse gibt und ich der einzige auf der Strecke war. Die Fahrt als solches war nicht schlecht, zumal das Bremsen auf der nassen Strecke schwierig war und einen gewissen Nervenkitzel auslöste (man musste die Griffe schon mit aller Gewalt zu sich ziehen, damit ansatzweise eine Wirkung ausgelöst werden konnte, das war für mich, wenn ich an meine letzten Fahrten zurückdenke, schon etwas gewöhnungsbedürftig), allerdings war die Fahrt auch ratzfatz zu Ende, die Strecke war für diesen verhältnismäßig hohen Geldeinsatz (16 USD) definitiv viel zu kurz (auf die Wiederholungsfahrt zum halben Preis habe ich verzichtet; die Prozedur war einfach zu nervig).
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Ähnlich (Länge der Strecke betreffend) verhielt es sich mit dem wenige 100 Meter entfernt liegenden neuen Alpinen Coaster, hier war die Einweisung aber schon mal um einiges entspannter, vielleicht auch, weil ich gleich zu Anfang erwähnte, dass ich diesen Typ Coaster schon öfters gefahren bin.
Dass alles neu war und irgendwie auch noch in den letzten Zügen der Fertigstellung war, konnte man z.B. im Kassenbereich schön sehen, als hätte man da gerade erst den Rohbau abgeschlossen, hatte aber so ´ne ganz eigene spezielle Stimmung … Von der Fahrt selber habe ich mir, wie schon angedeutet, natürlich etwas mehr versprochen (die Ankündigungen im Netz hörten sich vielversprechend an), auch hier hatte ich den Eindruck, kaum drin, schon wieder am Ziel angelangt ...
Als positiven Aspekt kann ich aber vielleicht noch erwähnen, dass der Bereich dort um eine Attraktion erweitert wird, im Herbst diesen Jahres soll an gleicher Stelle "The Mountain Glider" an den Start gehen (wenn ich das richtig deute, handelt es sich dabei wohl um eine Rollercoaster-Zipline).

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Zwischendurch hörte es auch mal kurz auf zu regnen und in genau so einer Phase bin ich dann doch noch zu einer Fahrt mit dem SkyLift gekommen. Sehr empfehlenswert, man hat einen schönen Blick über Gatlinburg und Umgebung (18 Minuten dauert die Fahrt; rauf und runter):
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Nachdem ich in Gatlinburg noch eine Kleinigkeit gegessen habe, bin ich zu den 2 Alpinen Coastern in Pigeon Forge gefahren, wobei ich kurzfristig wegen Zeitknappheit ausgerechnet auf das geplante Highlight der Alpinen Coaster verzichtet habe (Smokey Mountain). - Ich wollte ja einigermaßen pünktlich um 15:00 Uhr herum in Dollywood sein (ab 15:00 Uhr in Dollywood aufschlagen und ein Tagesticket lösen, bedeutet ja, dass man am Tag darauf nochmal kostenlosen Eintritt hat; da dieser Tag darauf bei mir leider zeitlich sehr begrenzt war, „musste“ ich schon schauen, dort auch wirklich pünktlich aufzuschlagen), also wurde der „Coaster at Goats on the Roof“ mein letzter Halt vor Dollywood.
Von den 3 Alpinen Coastern hat mir dieser Alpine Coaster vom Gesamtpaket her am besten gefallen; die etwas andere Location mit den Ziegen sowie die Anlage als solches hatte schon was. Bei der Fahrt nach oben wird man mit Country-Musik begleitet und nach der Rückkehr ins Tal wird man mit Shake-Hands empfangen (gut, das könnte man jetzt auch als übertrieben ansehen, aber lieber so, als … naja, ich will es nicht abermals erwähnen). Die Fahrt selber war jetzt zwar nicht überragend gut, hat aber trotzdem Spaß gemacht (was so ein Rahmenprogramm eben ausmachen kann, sage ich nur).

Hier mal vorweg ein Werbefilmchen:
https://www.youtube.com/watch?v=iBUlyRQ6CVk

Und wer mag, lässt noch ausgiebig die schönen Impressionen von oben auf sich wirken:
https://www.youtube.com/watch?v=a4J3yGvgg8I

Jetzt aber zu den Bildern:
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Dollywood am Donnerstag (22.06.)


Anschließend ging es dann nach Dollywood, das Parken hat verhältnismäßig günstige 12 USD gekostet.


Wie in den Parks auch schon zuvor, bin ich als erstes zum absoluten Sahnestück marschiert. Erleichterung machte sich bei mir breit, als ich feststellen konnte, dass Lightning Rod in Betrieb ist. Nichtsdestotrotz bin ich mit gemäßigten Erwartungen in der Front-Row eingestiegen (2x Front-Row und im Dunkeln dann 2x im letzten Wagen). Das lag daran, dass ich mir anhand der Videos, die ich mir vorher angeguckt habe, nicht besonders viel ausgemalt habe. Um es aber vorwegzunehmen, die Fahrt hat mich dann letztlich doch ganz schön umgehauen (die Videos spiegeln nicht unbedingt das wider, wie es tatsächlich auf einen wirkt, wenn man live da drin sitzt).

Um aber zu verstehen (oder auch nicht), warum ich zunächst mit gemäßigter Vorfreude zur Sache geschritten bin, hier mal ein offizielles Video zur Fahrt:
https://www.youtube.com/watch?v=NH28lx2afk0


Steht man unten seitlich am Bahnhof und schaut, wie der Zug den Lifthügel hochbrettert, sieht das alles noch recht kontrolliert, nicht besonders schnell aus, sitzt man aber drin, hat man während der Liftfahrt das Gefühl, das kann mit der Überquerung des höchsten Punktes in diesem Tempo nicht gut gehen, das wirft einen im hohen Bogen aus dem Zug heraus bzw. der Zug wird so aus der Schienenführung gnadenlos ausbrechen. Glücklicher Weise wird der Zug im letzten Abschnitt des Lifthügels etwas abgebremst, so dass der Glaube wieder groß war, den höchsten Punkt unbeschadet überqueren zu können.

Hiernach beginnt der Turboritt Richtung Waldboden und durchs unebene Terrain.
Nach der zügellosen Abfahrt folgt ein Abschnitt, wo man das Gefühl hat, ein wild gewordenes Pferd versucht einen seitlich abzuwerfen. Da man aber Dank Bügel dieser Action standhalten kann, kommen dann im letzten Abschnitt die Buckel-Attacken, im hohen Tempo folgt eine Welle nach der nächsten, bis man schlagartig etwas absackt und mit viel Speed in eine langgezogene Kurve wieder bergwärts fährt. Dann setzt auch leider schon die Schlussbremse ein und man fragt sich, was war das für ´ne irre Fahrt, einfach nur herrlich verrückt. anb:-)

RMC-Bahnen sind schon was Besonderes, ein paar wenige davon habe ich ja mittlerer Weile auf meinem CC-Konto verbuchen können, aber mit einem Ranking tue ich mich, wie auch anderswo, echt schwer: Unter dem Eindruck der letzten Fahrt des Abends, begleitet von dem allabendlichen Feuerwerk, liegt bei mir Lightning Rod hauchdünn auf Platz 1, gefolgt von Iron Rattler und Wildfire (oder doch umgekehrt :confused:).

Hier nun meine visuellen Eindrücke vom Park am Donnerstag:
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Dollywood am Freitag (23.06.)

Am nächsten Tag (Freitag, den 23.06.), wo ich meine Weiterfahrt nach Atlanta für 15:00 Uhr geplant habe, war ich bereits kurz nach 10:00 Uhr im Park. Die ersten Bilder von diesem Tag zeigen, es war alles noch super relaxt, viel war zunächst nicht los (da haben wohl einige das After-Dollywood-Programm der Region genutzt und erst spät das Bett gefunden). Anders noch wie am Vortag wurde das Wetter an diesem Tag zunehmend besser, mmh, ich glaube, ich hab´ein Deja-vu, das hatte ich doch auch in Charlotte schon so. :rolleyes:
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Leider war Lightning Rod erst einmal (und auch nach wiederholtem Gucken) außer Betrieb :(, so dass sich der Schwerpunkt an diesem Tag zum Coaster "Wild Eagle" verlagert hat.
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Die toll thematisierte Bahn FireChaser Express (gegenüber von Wild Eagle) bin ich natürlich auch gefahren.
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Als Freefallturm-Fan bin ich logischer Weise auch mit der Neuheit Drop Line gefahren. Die Höhe soll ja 60m betragen, wobei ich jetzt was von 70m gelesen habe. Naja, letztlich fast egal, ob 10m höher oder nicht, der Fall ist jedenfalls wider Erwarten recht ordentlich, hat ´nen ganz schönen Bums, immerhin wirken Kräfte von 3,2 G bei einer Fallgeschwindigkeit von 77,67 mph (frage mich allerdings, ob die Angabe wirklich so stimmt, erscheint mir ein bisschen viel zu sein, zumal „Lex Luthor: Drop of Doom“ nur knapp 7,5 mph schneller sein soll, wobei, betrachtet man den Unterschied der Gondeln, dann könnte es vielleicht doch stimmen).
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Schnell verflog die Zeit im Park, es war bereits kurz vor 15:00 Uhr, wo ich ein letztes Mal hoffnungsvoll bei Lightning Rod vorbeigeschaut habe. Ein bisschen tat sich da was, aber zunächst konnte ich nur eine Fahrt mit wassergefüllten Dummys beobachten. Wie lange sollte ich noch warten, ich hab´mir ein Limit für 15:30 Uhr gesetzt.
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Und ich hatte Glück, ca. 15:15 Uhr öffneten sich die Tore zu Lightning Rod, also schnell in die Schlange eingereiht und nach der 2. oder 3. Fahrt Platz genommen und nochmal den Turbo-Ritt durch´s Terrain genossen. Beim Verlassen des Bahnhofs habe ich automatisch darauf geschielt, eine weitere Fahrt mit Lightning Rod machen zu können, aber die Wartezeit wurde blöder Weise schon mit 30 Minuten angezeigt und erhöhte sich beim letzten Nachschauen auf 60 Minuten.
So habe ich mir stattdessen noch ein leckeres Eis gegönnt und den Park schließlich eine Stunde später als geplant verlassen.



Weiterfahrt nach Atlanta

Irgendwie hatte ich nach dem Parkbesuch reichlich Ermüdungserscheinungen (viel im Park umhergegangen und die Sonne ...), was für die lange Autofahrt nach Atlanta definitiv nicht förderlich war, tatsächlich, ich hatte es ja schon beim Vorwort (Teil 1) erwähnt, hat mich der Zustand einmal aus der Spur gebracht.
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Nach der Pause (kleines Nickerchen im Auto gemacht + wieder etwas gestärkt) war ich allein schon wegen des immer schlechter werdenden Wetters (mal wieder Starkregen, wo man streckenweise nur im Schneckentempo fahren konnte) hoch aufmerksam, die Müdigkeit war quasi wie verflogen.

Mein Hotel in der Nähe von Atlanta lag etwas unübersichtlich, jedenfalls musste ich diesmal das Auto abstellen und per pedes nach dem Hotel weitersuchen (mein Navi wollte wohl mal für Abwechslung sorgen und hat mich direkt zu einem Nachtclub geführt :D).

Nach kurzer Suche (das Hotel war schräg hinter dem Parkplatz des Nachtclubs) habe ich das Auto entsprechend umgeparkt und die Check-in-Prozedur erledigt.
Das Hotel war weit davon entfernt, ein Traum zu sein, aber bei nur noch 2 Nächten und kurzen Wegen zum Freizeitpark und nach Downtown rein war mir das mehr oder weniger egal.



Six Flags Over Georgia am Samstag (24.06.)

Mit Six Flags Over Georgia habe ich dann auch am Samstag (24.06.) begonnen.

Wahnsinn ist bei diesem Freizeitpark der Preis für´s Parken, 25 USD hätte es gekostet, wenn ich nicht die entsprechende Jahreskarte zum Einsatz gebracht hätte.


Nach ersten Eindrücken am/im Park ging es für mich, wie sollte es anders sein, zum Big-Big-Rollercoaster des Parks.
Goliath hat mich allerdings nicht richtig überzeugen können, ich fand die Fahrt eher langweilig, so dass es auch nur bei einer Fahrt geblieben ist (mag sein, dass mich auch der Umstand etwas genervt hat, dass ich wieder mal erst ein Schließfach mieten musste; im Laufe des Tages war ich mindestens 2x am Auto, um u.a. einen Teil der Dinge, die ich mit mir so herumschleppte, im Auto zu verstauen).
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Positiv überrascht hat mich hingegen die relativ kleine Schwarzkopf-Bahn Mind Bender, die ich recht abwechslungsreich fand, das Layout war bzw. ist keine Marke Standard, man könnte sogar fast von einem Terrain-Coaster sprechen. Die Loopings sind optimal verteilt, zu Anfang folgt eher der normale Looping und im Finale folgt der tiefergelegte 2. Looping, direkt nach diesem 2. Looping geht es durch einen kurzen Tunnel und dann leicht bergauf in die Schlusskurve. Zwischendrin umfährt man auch einmal eine Baumkrone, die Umgebung und die Fahrt als solches hat echt Spaß gemacht, so dass ich hier immerhin 3 Fahrten gemacht habe.
https://www.youtube.com/watch?v=qM5u7ziBRzg
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Zu den 2 Holzachterbahnen kann ich sagen, dass ich mir Great American Scream Machine angenehmer vorgestellt habe als Georgia Cyclone. Herausgestellt hat sich aber, dass es genau anders herum war (Georgia Cyclone fuhr sich nach meinem Empfinden ganz passabel, was ich von Great American Scream Machine hingegen nicht so wirklich behaupten kann).
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Den Winzling „Joker Funhouse Coaster“ wollte ich an und für sich überspringen, da das Layout aber nicht dieses 08/15-Ding war, bin ich doch auf den Geschmack gekommen und habe den Count mitgenommen. Wie man anhand der Bilder sehen kann, hat die Bahn ´ne kurze Indoorpassage, außerdem geht es vorher über die Dächer der Kulisse, ist aber natürlich letztlich bei nur 274m Länge sehr schnell abgefahren.
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Pflichtprogramm war für mich der FlyingCoaster, der an diesem Tag mehrmals down war, 2 x bin ich damit gefahren und 2x habe ich die Queue wegen der technischen Probleme unverrichteter Dinge wieder verlassen "müssen".

Die Hängeposition gefällt mir immer wieder gut, das Layout mag bei Tatsu und Manta interessanter und spektakulärer sein, aber die Fahrt mit „Superman – Ultimate Flight“ ist immerhin ähnlich smooth und macht unter dem Strich gesehen fast genauso viel Spaß.
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Bis auf Dare Devil Dive (war geschlossen) und Georgia Scorcher (auf den Standup Coaster habe ich nach meiner letzten Erfahrung mit diesem Typ Coaster verzichtet) bin ich alle Achterbahnen des Parks gefahren, der letzte Count des Tages und gleichzeitig der Tour war Blue Hawk.
Der Hit war die Fahrt nicht gerade, machte mittelprächtig viel Spaß, besonders auffällig war die super langsame Liftfahrt, also zumindest gefühlt erreicht Fury325 deutlich schneller die 99m Höhe als dieser Coaster die 37m Höhe.
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Noch ein paar letzte Eindrücke vom Park:
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Sightseeing in Atlanta am Sonntag (25.06.)

Am Sonntag (25.06.), an meinem Abreisetag (mein Flug ging um 20:30 Uhr), bin ich nach dem späten Auschecken erst einmal nach Downtown gefahren, wo ich schon an der ersten Ampel eine Begegnung mit einer Bettlerin hatte (wollte irgendwas Selbstgestricktes oder so verkaufen).

Wie in jeder Großstadt dieser Welt tauchten auch dort hier und da Gestalten auf, denen man nachts nicht unbedingt begegnen möchte. Das leichte Unbehagen legte sich im zentralen Bereich, wo der Großteil der Sehenswürdigkeiten zu finden ist (im/am Olympic Park).


Hier nun meine visuellen Eindrücke von der Stadt:
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Nachdem ich noch bei „Mama Mia“ eine Pizza gegessen habe (kleiner witziger Schuppen, wo die Wände mit allen möglichen Reliquien aus der Stadt und anderswo her verziert sind), habe ich mich auf dem Weg zum Airport gemacht.




Abreise am Sonntag (25.06.)

Der Abschied nahte, mit kleiner Verspätung ging es dann Richtung Paris los.



Ein letzter Blick auf Atlanta …
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… und den Freizeitpark (wegen der Dämmerung ist das auf dem Bild leider nicht gut zu sehen, aber man kann sich an dem auffälligen Blau des Wasserparks und an den riesigen Parkplatzflächen orientieren und dann auch Goliath und Great American Scream Machine ganz schwach erkennen):
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Zwischenlandung in Paris. - Ist dort leider nicht super entspannt abgelaufen, ich war froh als ich nach diesem Nervkram (u.a. knapp eine Stunde auf dem Rollfeld gestanden, weil kein Rüssel zum Andocken frei war) im Flieger nach Hamburg saß …
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Back in town, back in Hamburg:
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The End

Ja, das war´s, damit war meine Doppeltour (einmal die Texas-Route und dann als Zugabe noch „Atlanta – Charlotte – Knoxville – Atlanta“) zu Ende.

2 Parks sind besonders hervorgestochen, Six Flags Fiesta Texas und Dollywood waren für mich absolute Sahnestücke, aber letztlich möchte ich auch die anderen Parks nicht missen …


Vielen Dank für das Interesse ! :)
Gruß, speedfreak



P.S. Nochmal 2 Stimmungsmacher für den schönsten Park der Tour (tolle Videos aus dem Internet): love:-)
https://www.youtube.com/watch?v=XxqnOB-kq4k

https://www.youtube.com/watch?v=v6JVmvemjlE
 
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uli79

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Ein Super letzter Bericht der Tour. Und durch die Vielfalt hatte ich jetzt schön etwas zu lesen. Daumen hoch und ein Dankeschön an dieser Stelle.

Schade das das Wetter in Dollywood nicht so mitgespielt hat, gerade dort will man ja das ganze Flair aufsaugen.

Bei dem Abschnitt zum Atlanta- Besuch, habe ich gehofft du kommst am nagelneuem Mercedes Benz Superdome vorbei und schießt ein Bild davon - auf dem 4. letztem Bild kann man das Monstrum gut sehen.
 
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speedfreak

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Merci, Danke ! :) - Schön, dass ich für gute Unterhaltung sorgen konnte !

Tja, der erste Tag in Dollywood war vom Wetter her zunächst nicht erfreulich, eine Regenfahrt mit Lightning Rod durfte ich bei diesem "bekloppten" Tempo auch erleben.
Es blieb zwar bewölkt, zum Glück hat es aber später nicht mehr geregnet.
Am Folgetag besserte sich das Wetter zunehmend ab der Mittagszeit, leider hatte ich da ja schon ein wenig die Uhr im Blick und konnte den Tag nicht mehr voll und ganz auskosten/genießen.

Ja, Du hast recht, aus der Vogelperspektive kann man die Dimension vom neuen Stadion besser erkennen. Wie ich gerade recherchiert habe, soll das Ganze wohl am 26.08. mit dem Spiel „Atlanta Falcons – Arizona Cardinals“ eröffnet werden ...



Mal sehen, ich stelle ja schon wieder viele Überlegungen für das nächste Jahr an, evtl. komme ich zu einem Wiederholungsbesuch in Sachen Dollywood, habe zumindest eine Kombination gefunden, wo ich Dollywood gut mit einbauen kann. Wenn´s klappt, wäre super, sicher ist es noch nicht, ich befinde mich in der Phase, wo Ideen aufflammen und ich hin- und hergerissen bin (ich versuche es zumindest diesmal etwas entspannter zu gestalten :D). - Wie heißt es so schön, nach der Tour ist vor der Tour ... ;)
 
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doCoaster

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Danke für die ausführliche Berichtserie! Hat viel Spaß gemacht, deinen Trip zu verfolgen - die Vorfreude auf Oktober hat das natürlich auch gesteigert. :)
 
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