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Wildes Feuer in Skandinavien

Malina

Airtime König
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Nachdem wir im letzten Jahr das Festland Dänemarks (Djurs + Farup Sommerland) sowie Göteborg mit dem wunderbaren Liseberg unsicher gemacht haben verschlug es und dieses Jahr wieder nach Schweden – dem ABBA Museum und dem eventuell bevorstehenden, da ja leider nicht pünktlichem Öffnen von Wildfire gedankt.



1. Überfahrt nach Schweden und auf nach Stockholm

Am Skandinavienkai von Travemünde nach Malmä stehend durften wir nachts um 0:30 Uhr im Zehnsekundentakt Blitze über dem Meer beobachten. Da wir aber zum Glück im Gegensatz zur letzten größeren Überfahrt Richtugn Nordkap eine Außenkabine gebucht hatten konnte ich tatsächlich gut schlafen und am nächsten Morgen bot sich ein schöner Ausblick bei richtig gutem Wetter.


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So darf es weitergehen


Nach einer ca. 4 ½ stündigen Fahrt erreichten wir Stockholm. Hier wohnten wir in einem ca. 8 km von der Innenstadt entfernten Hotel in Solna. Preisgünstiger und dank unserer mitgebrachten Räder recht gut zu überwinden. So verbrachten wir den Abend mit einem kleinen Stadtbummel und schauten mit Vorfreude auf Gröna Lund und unsere Lieblings – Horrormaschine „Insane“, die uns bisher nur eine Fahrt erlaubt hatte. Wahnsinnsteil!
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Insane ist das Krasseste was ich je gefahren bin
2. ABBA – Mania



Es war am nächsten Morgen nicht nur für skandinavische Verhältnisse echt heiß und somit entschieden wir uns erstmal für eine Indoor – Attraktion. Das ABBA – Museum, das es an unserem letzten Besucht vor einigen Jahren noch nicht gab stand schon länger auf meiner persönlichen „Must – See“ - Liste und es hat mir wirklich super gefallen. Es gibt hier nicht nur viel zu sehen sondern auch mitzumachen. So kann jeder – und so war ich es auch – das fünfte Mitglied von ABBA werden ;).
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I am the dancing queen

Anschließend entschieden wir uns für eine entsprannte Bootstour. Wir hatten uns den „Stockholm Pass“ zugelegt mit dem es einige Vergünstigungen und teilweise auch komplett eingeschlossene Touristenangebote gab.


Abends kehrten wir in der malerischen Alstadtinsel „Gamla Stan“ ein und nahmen typisch schwedisches und wahnsinnig leckeres Essen zu uns.
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DAS ist mal wirklich lecker gewesen

3. Regen, Regen und... Insane



Am nächsten Morgen erwartete uns unvorhergesagter Dauerregen. Da wir uns ja aber für die „Wir fahren munter mit den Rädern in die Stadt“ - Variante entschieden hatten kamen wir nach langem Hin- und Her pitschnass in der Innenstadt an. Es regnete nach wie vor Bindfäden. So brachten wir zunächste eine Bus- und anschließend eine weitere ausgedehnte Bootsfahrt hinter uns. Und – siehe da – am frühen Nachmittag lichteten sich die Wolken und es konnte endlich in den Gröna Lund gehen.

Schon am Eingang wurde uns gesagt dass wir einen großartigen Tag erwischt hätten, nur 2700 Menschen wären im Park (wir waren direkt nach dem Midsommar – Wochenende, bzw. am Midsommarsonntag da und wir sahen schon, wie der Park dort aus allen Nähten geplatzt war. Offenbar lagen sonntags alle Schweden im Feierdelyrium).


Wir fuhren fast alle Achterbahnen des Parks mehrfach und ich war vor allem überrascht wie unheimlich gut mir der kleine, unscheinbare Woodie „Twister“ gefiel. Den hatte ich gar nicht so großartig in Erinnerung. Hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und sollte im Verlauf der nächsten Tage eine andere Bahn extrem abstrafen.
Außerdem finde ich es einfach großartig wenn eine Bahn, die nicht mit Superlativen prahlen kann und muss Spaß macht. Allerdings hatten wir am Ende des Tages so viele Wiederholungsfahrten dass mir seit Ewigkeiten das erste Mal wirklich ein wenig schlecht geworden ist.z:-)lach:-)



Die einzige Bahn die wir nur einmal gefahren sind ist natürlich INSANE. Nach unserer ersten Fahrt vor einigen Jahren, die ich wirklich komplett schreiend hinter mich gebracht hatte schaffte ich diese halbwegs im Rahmen. Ich komme mit diesen ruckartigen Bewegungen beim Überschlag wirklich schlecht klar, die Bahn macht mir beim Zusehen und Drinsitzen echt Angst. Vor allem die Unberechenbarkeit der Fahrt finde ich den absoluten Wahnsinn. Wir haben uns im Laufe der Tage sehr viele Fahrten auch einfach nur angeschaut und von [naja geht so, sieht ok aus] bis [HILFE!] ist da je nach Wagenbeladung, die ja mehr oder minder Zufall ist, alles dabei. Aber... muss ja ;).

Die diversen Freefalls ließen wir links liegen. Ich kann diesen Teilen nichts abgewinnen seitdem ich einmal meine Angst überwunden und mit heftigster Angst in Scream gewesen bin. Nie wieder!

Gröna Lund ist ein netter Park, der vor allem durch seine Lage am Wasser punktet. Und natürlich durch die vielen verrückten und stets gut besuchten Spielbuden. Kurios, diese riesigen Schokotafeln. Schonmal vorgemerkt: Regen macht Skandinaviern nichts aus. Auch in strömenden Regen fährt man alles UND alles fährt. Anders als in Deutschland wo manche Parks ja geradezu dafür bekannt sind beim kleinsten Tropfen ihre Bahnen stillzulegen.

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Gröna Lunds Coasterline (inkl. Freefalls und so Zeug ;)).



5. Fahrtag und die Fußballnation Island

Am nächsten Morgen strahlte die Sonne wieder vom Himmel und wir nutzen den Vormittag für eine letzte schöne Radtour durch Stockhom mit bester Aussicht auf Gröna Lund. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Örebro in der guten Hoffnung, dass Wildfire vielleicht ja doch noch rechtzeitig geöffnet werden sollte.

Wir legten einen kleinen Zwischenstoß bei Schloss Drottningholm ein und fragten uns, ob König und Königin sich als Gärtner verkleiden und sich das Fußvolk ansehen. Unfassbar, wie viele Menschen dort für den gepflegten Garten sorgen.
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Schloss Drottningholm


Örebro an sich ist ein niedlicher, leicht verschlafener Ort mit auch hübschem Schloss.
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Schloss Örebro
Am Abend kehrten wir in einer Sportsbar ein um uns das unglaubliche Fußballspiel der Isländer gegen England anzusehen. Einfach nur verrückt. Unser Hotel lag dem Ausblick nach eigentlich eher wieder in Stockholm, hier hätte Karlsson vom Dach problemlos leben können.
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Keine Helikoptergeräusche zu hören...


Und zurück im Hotel besagte der langersehnte Facebook – Post Kolmardens unfassbarerweise:

MORGEN ERÖFFNEN WIR Wildfire.
anb:-)Yessssss!rock2:-)

4. WILDFIRE und wilde Tiere

Nach geruhsamer Nacht folgte eine ca. 3stündige Autofahrt nach Kolmarden. Der Park ist – bis auf zwei Aufsteller an der Autobahn – nicht zu finden. Gefühlte Ewigkeiten an der malerischen Küste entlang. Campingplätze und kleine Inseln aber nichts zu erahnen von einem riesigen Tierpark mit hoher Achterbahn.

Irgendwann gelangten wir zum Parkplatz. Meine Frage am Eintrittschalter : „Is Wildfire running today?“ wurde mit einem fast schon ironischen „Yes of course!“ beantwortet.

Der Park ist wirklich riesig, stark bewaldet und von Wildfire ist – bis man nach 1,5 km Fußweg direkt davorsteht – gar nichts zu sehen.
Beeindruckt und erfreut zu sehen dass tatsächlich Wagen fuhren machten wir uns aufs Anstehen gefasst – und konnten direkt in die Station durchgehen.

Wildfire, was soll ich sagen. Ich bin noch nie so eine Achterbahn gefahren. Man merkt an jeder Ecke, dass man auf Holz fährt, durch die Stahlschienen werden aber ungeahnte Manöver absolviert. Wildfire macht einfach nur Spaß. Man braucht keine Angst zu haben, es wird angemessen aber ruckelfrei ausgeteilt, die Geschwindigkeit ist unglaublich gut. Der Parkeintritt von über 50€ hat sich für uns definitiv für eine einzige Achterbahn ausgezahlt.
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Der Lifthill


Den ganzen Tag über betrugen die Wartezeiten niemals über 15-20 Minuten, Costerverrückte konnten kaum gesichtet werden. Es waren „normale“ Tierparkbesucher, die sich auch mal was trauen wollten. Einige stolze RMC – Mitarbeiter standen zeitweise in der Station und freuten sich über das überbordende Feedback. Die Operator waren – wie wir es aus Skandinavien kennen – jung und äußerst gut aufgelegt.
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Mit einem Mädel unterhielten wir uns länger als wir unser Onridefoto (das allererste das wir jemals erstanden haben!) abholten und sie fragte, wie oft wir nun schon gefahren seien. Wir kamen ins Plaudern und ich fragte endlich mal, wie es käme dass in Schweden so unheimlich viele Flyer und Freefalls stehen würden. Kurz und knapp: „Something like Wildfire is for the fun and the others for the thrill“. Natürlich legte sie uns ans Herz in Göteborg in Atmosfear zu steigen. Nein danke ;).

Zwischendrin erkundeten wir natürlich zumindest etwas auch den tierischen Teil des Parks und ich muss echt sagen, dass ich in Zukunft in Tierparks wie z.B. Hagenbecks echt ein schlechtes Gefühl haben werde. Kolmarden wird in Schweden aufgrund der „kleinen Gehege“ teilweise kritisiert. Demnach müssten andere Parks definitiv geschlossen werden.

Nachdem wir uns an Wilfire sattgecoastert hatten, soweit das geht, machten wir uns auf den Weg nach Göteborg.

5. Lisebeeeeeeeeeeeeeeeeerg

Nach einer kleinen obligatorischen Stadterkundung ruhten wir uns am folgenden Tag aus, da es mal wieder regnete.
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Das "Tor Göteborgs"

Angekommen im Liseberg war es aber erstmal nur am Nieseln und stolz es beim ersten Anlauf geschafft zu haben mit einer deutschen Kreditkarte Onlinetickets samt Expresspässen zu kaufen betraten wir den Park und merkten, dass Express nicht nötig war.

Der Park war halbwegs gefüllt, aber wie so oft waren viele Einheimische nur zum Bummeln, Essen und Konzert in den Liseberg gekommen.

Nachdem sie letztes Jahr down war gingen wir zuerst zu „Kanonen“. Die Bahn haut. Doll. Nicht meins.

Dann... Balder. Ich hatte Balder als ganz tolle Holzachterbahn in Erinnerung. Und – sei es das Vortagserlebnis mit Wildfire, ich weiß es nicht – besonders viel Spaß hat Balder mir leider nicht gemacht. Klar ist viel Airtime da, aber da fahr ich dann doch lieber den größeren Colossos - Bruder. Twister im Gröna Lund hat mir aufgrund des kompakteren und abwechslungsreicheren Layouts dieses Mal auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Merkwürdig, wie sich das Empfinden manchmal ändern kann.
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Balder

Voll und ganz zu den vorherigen Eindrücken aufschließen konnte aber zum Glück Helix. Aller Hähme von wegen „die Launches sind nicht stark genug“ zum Trotze... Helix macht mir Spaß wie kaum eine andere Achterbahn und ich kann sie auch wirklich ganz oft fahren ohne dass mir komisch wird. Hier gab es auch das Gesichtspeeling meines Lebens. Helix bei voller Fahrt bei Starkregen... großartig. Voll besetzte Wagen, johlende Gäste. Das macht Spaß.
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So muss das sein
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Schummelei ;)

Natürlich waren auch alle anderen Fahrgeschäfte lebendig besucht und auch aufs Raftig verzichten Skandinavier dann nicht – nass ist nass.
Gegessen haben wir wie auch letztes Jahr in dem großartigen vegetarischen Restaurant. Daumen hoch, Liseberg. Wir kommen immer gerne wieder. Ein Park, der zum Bummeln und Verweilen einlädt. Schön auch der Blick über die Stadt aus dem Riesenrad.
Dank der langen Öffnungszeiten blieben wir bis 22:30 Uhr im Park und fielen im Anschluss müde in unsere Betten.
6. Da gibt’s Bonbons an die Ba(c/k)ken
Am nächsten Tag fuhren wir gleich früh los, über die Brücke nach Dänemark hinüber. So betraten wir am Vormittag das Bonbonland. Dieser Park hat mich wirklich enttäuscht zurückgelassen. Ich hatte mir irgendwie ein kuriose Perle vorgestellt und fühlte mich wie auf einem zurückgelassenen Restschrotthof. Sicherlich sind einige der dort ausgestellten Figuren halbwegs witzig, aber die Atmosphäre im Park selbst war gar nicht meins. Einzig der Spinning Coaster hat mir gefallen. So waren wir auch nur kurze Zeit im Park zumal es mal wieder zu regnen begann.
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Jaaa, ganz niedlich
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Schon bezeichend dass ich kein Fahrgeschäft fotografiert habe ;)

Angekommen im Hotel ca. 1h südlich von Kopenhagen beschlossen wir aber, noch am gleichen Abend Richtung Kopenhagen hochzufahren und Bakken zumindest noch einen kurzen Besuch abzustatten, immerhin ist der Eintritt an sich dort ja umsonst. Als wir ankamen konnten wir unseren Augen kaum trauen: Es schüttete immer noch aus Eimern und der Parkplatz war dennoch gut gefüllt! Nachdem wir mit Regenschirmen bewaffnet eine kleine Runde durch den Park gedreht hatten und sich der Himmel tatsächlich aufklarte stand die Entscheidung fest: Bakken bleibt kein Kurzbesuch! Zu viele kuriose Fahrgeschäfte... ein Wristband muss her!

Um es kurz zu machen: Bakken war die unerwarteste positive Überraschung unserer Tour. Irgendwie ein riesengroßer Jahrmarkt mit Fahrgeschäften die teilwese wirkten als bekämen sie hier ihr Gnadenbrot. Gefühlt hundert Restaurants die alle „das beste Buffet“ zu bieten hatten. Deutlich touristenleer, viele Einheimische, uriges Ambietene, klatschnasse Skandinavier.
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Großartig die alte Holz – Rutschebahn mit authentischem Ölgeruch
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eine antik wirkende Auto – Achterbahn


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und ein unglaublich spaßiger Rundkurs- Autoscooter.

Außerdem im Programm: Die schmerzhafteste Achterbahn die ich je gefahren bin: Tornado (und ja, ich kenne Huracan und Bandit, wobei ich Bandit nur lustig finde). Ein Spinningcoaster, von dem man von außen außer einer Kurve kaum etwas sehen kann.

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Unfallträchtiges Fahrgeschäft...


Ich liebe Spinningcoaster – dachte ich. Schon beim Einsteigen wundert man sich über die Schulterbügel. Dann geht es einen sehr kurzen Lift extrem schnell hinauf und dann folgt ein Miniabschuss – bei dem man seitwärts sitzt. Das reißt einem alles weg, vor allem wenn man darauf nicht vorbereitet ist. Unheimlich kurios. Mehr als zweimal traute ich mich aber wirklich nicht hinein, das sollte ja nicht unser letzter Park werden.

Bakken ist sicherlich nichts für Jedermann, aber ich habe irgendwie dort mein Herz verloren.
Auch hier fuhren wir erst am späten Abend zurück und hatten das Parkhigh – und Lowlight unserer Tour an einem Tag hinter uns gebracht.


7. Tourivoli

Der Abschluss unserer Tour führte uns diesmal in das Herz Kopenhagens. Den Tivoli hatten wir vor vielen Jahren nur einmal durchwandert und waren vor allem auf Dämonen gespannt. Nach einem wolkenverhangenen Rundgang durch Kopenhagen inklusive Island – Demo zum Anfeuern ihrer Mannschaft kamen wir nun im touristenüberlaufenen Stadtpark an.

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Kopenhagens Kai


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Island vor, noch ein Tor
Zuerst fuhren wir auch hier die antike Rutschebanan mit menschlichem Bremser, echt klasse und was ganz besonderes. Leider hat der Park meiner Ansicht nach weiter nicht viel zu bieten. Viele , viele hohe Fahrgeschäfte die sich überschlagen. Nichts für mich. Dämonen hat leider sehr enttäuscht. Kurz, irgendwie ruckelig... nichts, weswegen ich nochmal hinfahren müsste. Auch vom Ambiente her holt es mich nicht unbedingt ab. Ich kann gar nicht genau sagen, warum.
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Blick auf den japanischen Teil inkl. Dämonen
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Eklige Fahrgeschäfte inkl. riesig hohem Überschlag - Flieger.


Jedenfalls verließen wir den Park am frühen Abend und machten uns auf den Heimweg nach einer lohnenswerten, erlebnisreichen und unvergesslichen Coastertour. Skandinavien – wir kommen immer wieder (spätestens zum erneuten Juvelenfahren ins Djurs Sommerland...).

Danke fürs Lesen :).
 

Mimimimi

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Hach wie schön. Und wie unfair, ich hatte bei meinem Saftautomaten nur O und A, aber kein Exotik. (Auch kurz darüber nach gedacht, ob es jemanden auffällt, wenn das iPad fehlt? :D )

Danke für diese Eindrücke. Und nur wegen der Überschrift, Wildfire ist zusammen geschrieben und daher nicht mit "wild fire" zu übersetzten, es handelt sich nämlich um einen nicht kontrollierenden Großflächenbrand, bzw. hier als Waldbrand zu übersetzten ist. – Macht ja so auch irgendwie mehr her ;)

Ich freu mich übrigens immer über die Beschreibungen des Lifts von Tornado. Ich "Hassliebe" das Teil ja, und irgendwie Schade, das Intamin nicht mehr Spinner gebaut hat. Mit etwas mehr Platz kann man aus dem System sicher einiges mehr rausholen. :) (inklusive dem einmaligen Lift, der gefühlt nur halb so hoch sein muss, wie die eigentliche Achterbahn. *höhö* :p )

Alles in allem eine Rundreise die man gefühlt jedes Jahr machen kann – danke dafür.

PS.: Vor allem wenn man einer der wahrscheinlichen (offiziellen) First-Rider von Wildfire ist/war rock:-)
 

sven

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Danke für den Bericht. Erstbesucherberichte sind immer spannend, auch wenn ich in einigem nicht übereinstimme in der Einschätzung :)

Wieso seid ihr von Göteborg zum Bonbonland gefahren um abends wieder Richtung Kopenhagen zu fahren? Das ist doch ein ziemlicher Umweg?
 

Malina

Airtime König
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Danke für den Bericht. Erstbesucherberichte sind immer spannend, auch wenn ich in einigem nicht übereinstimme in der Einschätzung :)

Wieso seid ihr von Göteborg zum Bonbonland gefahren um abends wieder Richtung Kopenhagen zu fahren? Das ist doch ein ziemlicher Umweg?

Wir hatten eigentlich gar nicht vor abends noch nach Kopenhagen zu fahren aber da der Besuch im Bonbonland so kurz war...
Eigentlich war geplant Bakken und Tivoli an einem Tag zu machen.
Und, ja klar ist das generell ein Umweg aber bei den Hotelpreisen in Kopenhagen relativiert sich das schnell.

Tja so ist das mit der Einschätzung von Parks und Attraktionen. Ich kann auch vielen gehypten Sachen nicht viel abgewinnen... EGF zum Beispiel oder den Coastern im Farup geheim:-) Sonst wäre ja vieles auch langweilig wenn alle das gleiche empfinden würden.



@eKs_Prod: Ja, das mit den IPad ist schon dekadent. Leider war Exotic auch meistens aus, da kam nur verdünnte gelbe Flüssigkeit raus beer:-)
Jaaaa, das mit Wildfire weiß ich, aber der Titel gefällt mir so besser.

Sehr schön, ein Tornado - Kenner. Hätte ich vorher gewusst, das da sowas passiert wäre ich vielleicht auch vorbereitet gewesen. Wobei.. naja bei der zweiten Fahrt fand ich es genauso schrecklich... aber irgendwie auch cool. Wie INSANE eben. Kann ich nicht so oft.


Das mit Wildfire - Firstrider glaub ich auch. Juhu endlich mal ein Titel für den es sich zu kämpfen gelohnt hat rock:-)
 

doCoaster

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Danke für den tollen Bericht von eurer Tour! Da hattest du ja ein riesen Glück mit Wildfire und damit wohl den Neid einiger Coasterfriends (inkl. mir) auf deiner Seite... ;)

Hassliebe beschreibt wohl wirklich gut, was viele über Tornado denken. Mich hat die Bahn bei der ersten Fahrt auch eiskalt erwischt. Der "First Drop" ging ordentlich auf den Nacken. Bei den weiteren Fahrten habe ich dann an der Stelle die Hände in den Nacken gelegt, das hat sehr gut geholfen und die Fahrt hat dann richtig Spaß gemacht. Aber ich kann natürlich auch verstehen, wenn man lieber entspannt coastern will. Dasselbe ja auch bei Insane - Hat man einmal die richtige Sitzposition gefunden (ich glaube irgendwie die Arme vum die Belastung des Rückens zu verringern), dann ist sie sehr gut fahrbar.
 

Malina

Airtime König
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Danke für den tollen Bericht von eurer Tour! Da hattest du ja ein riesen Glück mit Wildfire und damit wohl den Neid einiger Coasterfriends (inkl. mir) auf deiner Seite... ;)

Hassliebe beschreibt wohl wirklich gut, was viele über Tornado denken. Mich hat die Bahn bei der ersten Fahrt auch eiskalt erwischt. Der "First Drop" ging ordentlich auf den Nacken. Bei den weiteren Fahrten habe ich dann an der Stelle die Hände in den Nacken gelegt, das hat sehr gut geholfen und die Fahrt hat dann richtig Spaß gemacht. Aber ich kann natürlich auch verstehen, wenn man lieber entspannt coastern will. Dasselbe ja auch bei Insane - Hat man einmal die richtige Sitzposition gefunden (ich glaube irgendwie die Arme vum die Belastung des Rückens zu verringern), dann ist sie sehr gut fahrbar.

Ich merke mir deine Tips fürs nächste Mal, danke :)
 

MoritzB2000

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Sehr schöner Bericht, für mich geht es am 31. Juli nach Liseberg. Freue mich schon mega auf Helix :D
 

Mario M.

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Danke für den tollen Bericht. Ich habe bei der Überschrift "nur" mit einem Bericht aus Kolmarden gerechnet, dass es dann aber eine Zusammenfassung einer kompletten Skanditour wurde machte den Bericht gleich viel interessanter. Ich liebe ja Freeefalltower, egal welcher Art. Ich nehme mal an ihr habt den Double Shot Tower in Bakken dann auch ausgelassen?

Das Bonbonland fehlt mir in Dänemark auch noch, viel verpasst scheinen ich da aber auch nicht zu haben...

Um Wildfire beineide ich dich schon etwas... ich hoffe das es dann nächstes Jahr mit der Bahn klappt :)
 

Malina

Airtime König
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Double Shot haben wir tatsächlich wahrgenommen. Der ist ja "klein", das geht ;).
 
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