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Old School - Attraktionen mit Geschichte







Tivoli Kopenhagen - Kleinod in der Freizeitparkwelt

Kleine Geschichtskunde:

Der dänische König Christian VIII. hatte das frühere Militärgelände entlang der Stadtmauer dem Publizisten Georg Carstensen (1812–1857) für einen Freizeitpark überlassen. Auf seinen vielen Reisen fand Carstensen Anregungen in den verspielten "pleasure gardens" mit ihren natürlichen Gartenanlagen nach englischem Vorbild. In seinen Träumen sollte alles enthalten sein: Vergnügen, Erholung und Gastronomie. Am 15. August 1843 war es soweit: Der ursprünglich Kjøbenhavns Tivoli og Vauxhall genannte Park öffnete seine Tore und ist somit einer der ältesten noch existierenden Parks dieser Erde.


Georg Carstensen


Bedeutend in der Geschichte des Parks ist sicherlich Dänemarks bis dato größte Industrie-Landwirtschafts-Kunst-Ausstellung im Jahr 1888. Der Tivoli war Teil dieser Veranstaltung und so wurden dort neue Gebäude und Attraktionen gebaut. Einen Teil der Bauten kann man heute noch sehen. 1,4 Millionen Menschen besuchten damals die Ausstellung und somit auch den Tivoli, der damit immer weiter zum Wahrzeichen Kopenhagens wurde.
Nach der bewegten Geschichte in den Kriegsjahren des 20. Jahrhunderts, u.a. gab es Absichten des Abrisses und Errichtung eines Bürokomplexes, ist der Tivoli heutzutage aus Kopenhagen nicht mehr wegzudenken und dient seit jeher als Vorbild für viele Parks weltweit.


Luftbild von 1922


Es gibt insgesamt 37 verschiedene Restaurants und 23 Fahrgeschäfte, darunter Achterbahnen, Flatrides, und einen 80m hohen Star Flyer. Am Tivoli-See befindet sich schon sehr lange eine chinesische Pagode, die zusammen mit der im gesamten Park bei Dämmerung einsetzenden Beleuchtung für eine besondere und romantische Stimmung sorgt. Regelmäßig finden Konzerte nationaler und internationaler Künstler statt und viele Besucher nutzen den Park einfach nur zum Entspannen und Flanieren..






Zu den ältesten und somit kultigsten Attraktionen gehört die (Holz-)Rutschebanen von 1914. Ursprünglich mit Bergmassiv erbaut, wurde dieses 1925 abgerissen, um den auf dem Hauptbahnhof ankommenden Touristen nicht die Sicht zu versperren. Zum diesjährigen 100. Geburtstag hat man aber nun das ursprüngliche Alpenpanorama neu aufgebaut. Die Besonderheit dieser Holzachterbahn besteht darin, dass immer ein Bremser mitfährt, der dafür sorgt, dass die Bahn nicht abhebt oder entgleist. Es handelt sich hierbei nämlich um eine sogenannte Side-Friction-Bahn, bei welcher es keine Räder unterhalb der Schiene gibt, die die Züge auf der Spur halten könnten. Einen kleinen interessanten Artikel aus Sicht eines Bremsers findet Ihr -> hier <- bei welt.de!








Bei den meisten Berichten über dieses Kleinod im Herzen Kopenhagens klingt oft heraus: Wichtig seien hier gar nicht so die Attraktionen, das Flair sei einfach unbeschreiblich, vor allem abends. Man munkelt sogar, Walt Disney sei nach seinem Tivoli-Besuch so beeindruckt gewesen, das er die Atmosphäre in sein Disneyland übertragen wollte...was daraus wurde...Magic a la Disney inspired by Tivoli Kopenhagen!



Bilderquelle Titelbild:
Thomas Rousing
Mustang Joe

Quellen:
wikipedia
tivoli.dk
welt.de
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